Was heißt schon Mutterliebe?

Madonna mit Kind

Andrea Sola­rio 002“ von The Yorck Pro­ject: 10.000 Meis­ter­wer­ke der Male­rei

Mut­ter­lie­be sorgt dafür, dass Frau­en über sich hin­aus­wach­sen und Din­ge tun, die sie nor­ma­ler­wei­se für ande­re Men­schen nicht tun wür­den.
Fehlt Mut­ter­lie­be, muss ein Kind also „mut­ter­see­len­al­lein“ auf­wach­sen, wird es die­sen Man­gel ein Leben lang spü­ren.
Aber was ist Mut­ter­lie­be, und wie lässt sie sich erklä­ren?

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Die Marquise de Pompadour

Die Marquise de Pompadour

Madame de Pom­pa­dour, détail du visa­ge (1721–1764), Wal­lace Collec­tion


Sex und Poli­tik: Im Abso­lu­tis­mus war es die  Mätres­sen­wirt­schaft, die die Welt­ge­schich­te maß­geb­lich beein­flusst hat.  Denn den Köni­gen und Aris­to­kra­ten war das poli­ti­sche Tages­ge­schäft oft zu müh­sam — sehr zur Freu­de ihrer Gelieb­ten, die manch­mal viel Ver­gnü­gen an Macht, Ein­fluss und am Regie­ren hat­ten.
Die berühm­tes­te und ein­fluss­reichs­te
maî­tres­se en tit­re“ in der Geschich­te war die Mar­qui­se de Pom­pa­dour, die legen­dä­re Mätres­se des fran­zö­si­schen Königs Lud­wig XV.

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Die Kraft der feinen Düfte


Das, was die alten Grie­chen und die heil­kun­di­gen Mön­che, Non­nen und ‘Kräu­ter­frau­en’ des Mit­tel­al­ters aus Erfah­rung über Aro­ma­the­ra­pie wuss­ten, wird von der moder­nen Medi­zin wie­der­ent­deckt. Fazit: Die ‘Kraft der fei­nen Düf­te’ ist mög­li­cher­wei­se viel stär­ker als lan­ge Zeit ver­mu­tet wur­de.

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Die Zukunft gehört denen, die an ihre Träume glauben.

Beson­ders glück­li­che Lebens­um­stän­de hat­te Elea­nor Roo­se­velt, Ehe­frau des US-Prä­si­den­ten Fran­k­lin Dela­no Roo­se­velt, First Lady und Vor­bild vie­ler Poli­ti­ke­rin­nen, nicht: Die Zukunft gehört denen, die an ihre Träume glauben.
Ihre Mut­ter moch­te sie als ältes­te Toch- ter nicht beson­ders, weil sie nicht hübsch und fröh­lich genug war. Mit 10 Jah­ren war sie Voll­wai­se. Mit 21 hei­ra­te­te sie ihren Mann, bekam mit ihm 6 Kin­der, um mit Anfang 30 fest­stel­len zu müs­sen, dass er sie mit einer ihrer Freun­din­nen betrog.
Sie blieb bei ihm — wegen der Kin­der, wegen sei­ner poli­ti­schen Kar­rie­re, wegen sei­ner Erkran­kung an Kin­der-läh­mung.

Und trotz­dem — oder gera­de des­we­gen? — führ­te sie ein erfüll­tes und glück­li­ches Leben. Sie setz­te sich zeit­le­bens vor allem für die Rech­te von Frau­en und Schwar­zen ein und ist eine der bedeu­tens­ten Poli­ti­ke­rin­nen des 20. Jahr­hun­derts.

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Fotogeschenke optimal selbst gestalten

8 Tipps um Fotogeschenke optimal zu gestalten

Klu­ge Dru­cke­rei­en haben längst den Trend „selbst gestal­te­te Foto­ge­schen­ke“ erkannt und sind dar­auf ein­ge­stellt. Doch auch wenn das Lay­ou­ten eines Foto­ge­schenks dank benut­zer­freund­li­cher Pro­gram­me so ein­fach ist wie nie, soll­te man das „A“ und „O“ indi­vi­du­el­ler Foto­ge­schen­ke nicht aus den Augen ver­lie­ren: die Fotos zum Bei­spiel.

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Mätressenwirtschaft, Revolution und die große Liebe

Bonaparte beim Überschreiten der Alpen am Großen Sankt Bernhard Gemälde von Jacques-Louis David, 1800

Bona­par­te beim Über­schrei­ten der Alpen am Gro­ßen Sankt Bern­hard, Von Jac­ques-Lou­is David — The Yorck Pro­ject.

 

Das 18. Jahr­hun­dert ent­deckt die Lie­be. 1762 erfin­det der fran­zö­si­sche Phi­lo­soph Jean-Jac­ques Rous­seau ver­se­hent­lich die Mut­ter­lie­be, rund 30 Jah­re spä­ter fegt die fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on das “Anci­en Régime” aus sei­nen Paläs­ten. Damit hat auch die Mätres­sen­wirt­schaft aus­ge­dient, denn ab sofort kön­nen Ehe­paa­re sich schei­den las­sen. Ange­sichts sol­cher Aus­sich­ten ent­de­cken vie­le ein bis­lang unbe­kann­tes Gefühl: die “wah­re” Lie­be.
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Die Erlaubnis zu hassen

Aufmarschgelände Nürnberg, nationalsozialistischer Aufmarsch

SA-Auf­marsch, Reichs­par­tei­tag 1933. Von Bun­des­ar­chiv, Bild 183‑1987-0410–501

Was begeis­ter­te Mil­lio­nen Men­schen an Adolf Hit­ler, war­um folg­ten sie ihm und wur­den zum Teil selbst zu Ver­fol­gern? „Ver­fol­gen beruht auf abge­wehr­tem Opfer­sein“, lau­tet eine der Kern­the­sen der Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin Ali­ce Mil­ler: Hit­ler gab vie­len sei­ner Anhän­gern die Opfer, die sie brauch­ten und die Erlaub­nis zu has­sen.

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Die Kunst, auch sich selbst gegenüber ehrlich zu sein

Warum Aufschieben manchmal besser als machen istAls “sunk cost effect” wird in der Psy­cho­lo­gie die mensch­li­che Nei­gung bezeich­net, an Din­gen fest­zu­hal­ten, die nicht funk­tio­nie­ren, und sie irgend­wie doch noch zum Lau­fen zu brin­gen.
So sehr Durch­hal­te­ver­mö­gen und manch­mal auch Stur­heit erfor­der­lich sind — gele­gent­lich ist es sinn­voll, sich einen Schwach­punkt ein­zu­ge­ste­hen und Zeit, Ener­gie und Res­sour­cen für Stär­ken ein­zu­set­zen, anstatt Schwä­chen zu opti­mie­ren.

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Erinnern Sie sich?

Es gibt unzäh­li­ge Erin­ne­rungs- und „Erzähl-Mal”-Bücher für Fami­li­en, Groß­el­tern und Eltern — lei­der ste­hen sie häu­fig unge­nutzt und ver­staubt im Bücher­re­gal.

Erinnern Sie sich

Denn für die, die beson­ders viel zum Fest­hal­ten von Geschich­ten und (Fami­li­en-) Geschich­te bei­tra­gen könn­ten, ist es trotz der Rat­ge­ber oft nicht ein­fach, ihre Erin­ne­run­gen zu Papier zu brin­gen. Wo begin­nen? Was ist wich­tig und inter­es­sant für nach­fol­gen­de Gene­ra­tio­nen? Was muss erzählt wer­den — und was nicht?

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