Was heißt schon Mutterliebe?

Madonna mit Kind

„Andrea Solario 002“ von The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei

Mutterliebe sorgt dafür, dass Frauen über sich hinauswachsen und Dinge tun, die sie normalerweise für andere Menschen nicht tun würden.
Fehlt Mutterliebe, muss ein Kind also „mutterseelenallein“ aufwachsen, wird es diesen Mangel ein Leben lang spüren.
Aber was ist Mutterliebe, und wie lässt sie sich erklären?

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Kleine Schwester, großer Bruder: Geschwisterkonstellationen

Kleine Schwester großer Bruder Geschwisterkonstellationen

Geschwister sind die Menschen, mit denen wir die längste Beziehung unseres Lebens führen.
Egal, ob wir ewige Rivalität oder immerwährende Liebe pflegen, nicht nur der Charakter unserer Geschwis-terbeziehung, sondern auch der Platz in der Geschwister-Reihenfolge ist von Bedeutung.

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Die Psychologie der Erbtante

Irgendwie muss das Tanten-Dasein ein ziemlich erbärmlicher Zustand sein. Für Mütter spuckt wikipedia eine Fülle zärtlicher Kosenamen aus: Mama, Mutti, Mueti, Mutsch, Mami, Ma, mum (englisch), mom (ameri- kanisch), für Tanten nur harte Daten und Fakten: Erbtante, Großtante, Kindergartentante, Nenntante, Patentante, Petuhtantendeutsch, Sabbeltante, Tante-Emma-Laden, tantenhaft, Tratschtante, Tunte und Urgroßtante.
Woran das liegt? Wissen wir nicht, versuchen aber, es herauszufinden … Weiterlesen

Zwischen Drill und Misshandlung: Johanna Haarers „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“

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Mutter mit Kindern, SS-Leitheft 9/2 Februar 1943, unbekannter Fotograf, Bundesarchiv, Bild 146-1973-010-31 / CC-BY-SA

„… Die „Bibel“ jeder jungen Mutter der damaligen Zeit war das Buch „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ von Dr. Johanna Haarer. Diese Frau scheint mir eine rechte Preußin gewesen zu sein, denn ihr Haupt-anliegen waren Sauberkeit, Pünktlichkeit, Genauigkeit im Messen und Wiegen, kurz ein sehr strenges Reglement …“
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Der Mann in der Krise?

 


Ein Kind verändert eine Beziehung, das wissen wir alle. Aber: Geben sich Frauen in ihrer Mutterrolle selbst ein „Lebenslänglich“, opfern sie sich auf und stürzen damit sich, ihre Männer und ihre Söhne in die Krise?
Und: Ist es Zeit für die Emanzipation der Männer von der Mutter ihrer Kindheit?

„Eine glückliche Mutter ist für ihre Kinder lehrreicher als hundert Bücher über Erziehung.“


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Die Erfindung der Mutterliebe

Porträt von Jean-Jacques Rousseau

Mit „Mutterliebe“ hat der französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau nichts im Sinn, als er 1762 seinen Roman „Emile oder über die Erziehung“ publiziert. Eigentlich will er ein Zeichen gegen die festzementierte absolutistische Ständegesellschaft setzen, die ihn anwidert, und im Übrigen hält er Erziehung für viel zu wichtig, um sie Frauen zu überlassen.
Rund 40 Jahre später ist Rousseau posthum zum Helden der Französischen Revolution geworden und „Emile“ zur Grundlage moderner Erziehung.
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Mythos Mutter: Die Hand an der Wiege bewegt die Welt

Artemis, die griechische Göttin der Jagd, des Mondes, der Gebärendenen und der Mütter und KinderIn der Wiege unserer Zivilisation, im alten Griechenland, gab es keine Doppelbelastung für Mütter und von einer weiblichen Sinnkrise konnte auch keine Rede sein: Auf mütterliche Gefühle wurde schlicht und ergreifend ver- zichtet.
Das schnörkellose Verhältnis antiker Eltern zu ihrem Nachwuchs änderte sie erst langsam im Hochmittelalter; unser heutiger Begriff von „Mutterliebe“ entstand im 18. Jahrhundert.
Aber was ist der „Mythos“ Mutter? Gibt es ihn überhaupt – oder ist er nur eine Erfindung, um Frauen „bei der Stange“ zu halten?

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