Das Spiel mit der Vergangenheit. ERINNERN WIR UNS! Oder lieber doch nicht?

Generationengespräch Erinnern wir unsDas Leben ist manch­mal wie eine Ketch­upfla­sche. Lan­ge Zeit pas­siert nichts, dann kommt es knüp­pel­dick. Wer’s mit sei­nem Leben gera­de schwer hat, flüch­tet sich ger­ne in schö­ne Erin­ne­run­gen. War frü­her alles bes­ser? Jein. Aus unse­ren Erin­ne­run­gen kön­nen wir neue Kraft schöp­fen. Oder wir nut­zen sie, um uns noch unglück­li­cher zu machen.

Lesen Sie im ers­ten Teil: Die Ener­gie folgt der Auf­merk­sam­keit — Unse­re Geschich­te bestimmt nicht unser Schick­sal — Dem Trau­ma einen Sinn geben — Kann man Glück ler­nen?
Die Ener­gie folgt der Auf­merk­sam­keit


Wir Men­schen haben einen beson­de­ren Hang zur Tra­gik.
Wir alle besit­zen einen sehr sen­si­blen Nerv für schlech­te Gefüh­le — unser Unglück liegt uns viel näher als unser Glück. Auch wenn wir’s lie­ber anders hät­ten: Unse­re Natur ist auf ein halb­lee­res Glas gepolt und nicht auf ein halb­vol­les.
Das ist Evo­lu­ti­on.
Und dage­gen hilft weder gutes Zure­den noch “posi­ti­ves Den­ken”.

Immer mit dem schlimmsten rechnen

Zitat Erich Kästner Es ist leicht das Leben schwer zu nehmen Und es ist schwer das Leben leicht zu nehmenNega­ti­ve Gefüh­le, Ängst­lich­keit und unser “Immer-mit-dem-Schlimms­ten-rech­nen” sind ein Relikt aus grau­er Vor­zeit.

Miss­trau­isch und stän­dig auf der Hut zu sein, hat­te für unse­re Stein­zeit-Vor­fah­ren kla­re Vor­tei­le: Wer als Früh­mensch, hin­ter jedem merk­wür­di­gen Rascheln im Gebüsch einen Säbel­zahn­ti­ger ver­mu­tet hat und weg­ge­lau­fen ist, hat­te grö­ße­re Chan­cen zu über­le­ben und sich fort­zu­pflan­zen, als sein Höh­len­nach­bar, der lie­ber wei­ter süße Bee­ren gesucht hat — und damit dem Säbel­zahn­ti­ger viel­leicht direkt vor’s Maul gelau­fen ist.

Nega­ti­ve Gefüh­le sagen uns, was wir ver­mei­den, posi­ti­ve, was wir tun sol­len.


Das habe ich nicht gewollt!

Egal, ob es der Job ist, der uns unglück­lich macht, die Frau, der Mann oder die Kilos zuviel auf den Hüf­ten — gewollt hat man eine Situa­ti­on, die an der See­le nagt, in der Regel nicht. Gewählt meis­tens schon.

Denn irgend­wann haben wir uns für das ent­schie­den, was uns jetzt bedrückt — für den Part­ner, das Haus, den Job oder die Chips­tü­te abends vor dem Fern­se­her.
Und selbst wenn wir durch Nichts­tun kei­ne eige­ne Ent­schei­dung getrof­fen haben, haben wir uns ent­schie­den: Näm­lich dazu, die Ent­schei­dung ande­ren zu über­las­sen.

Viel­leicht waren frü­he­re Ent­schei­dun­gen nicht sehr bewusst. Man muss­te ent­schie­den, konn­te aber die Kon­se­quen­zen nicht abschät­zen (man kann nie im Vor­aus alles abse­hen — schön wär’s!). Oder man muss­te sich für „Cho­le­ra” ent­schei­den, um die „Pest” zu ver­mei­den.

Ob einer Ent­schei­dung vie­le Über­le­gun­gen vor­an­ge­gan­gen sind oder nicht, ob sie ge- trof­fen wur­de, um ande­res zu ver­mei­den, oder ob man ein Getrie­be­ner war – es ist und bleibt eine Ent­schei­dung.
Unse­re Ent­schei­dung — und nicht die der Umstän­de, „der ande­ren”, der Eltern, der Leh­rer oder des Ehe­part­ners.

Unse­re Ent­schei­dun­gen sind immer unse­re eige­nen.

Es gibt vie­le triff­ti­ge Grün­de für fal­sche Ent­schei­dun­gen. Aber alle die­se Grün­de sind  kei­ne Begrün­dung für Resi­gna­ti­on durch Hilf­lo­sig­keit.

Wir Opfer der Umstände

Meis­tens sind es nicht die gro­ßen „kal­ten Duschen des Schick­sals” – Krank­heit oder der Ver­lust eines gelieb­ten Men­schen –, die uns unglück­lich, unzu­frie­den oder miss­trau­isch machen, son­dern häu­fig die klei­nen Quä­le­rei­en des All­tags, die uns die gute Lau­ne ver­ha­geln: der Ehe­part­ner, das Haus mit sei­nen finan­zi­el­len Ver­pflich­tun­gen, der Job, die bösen Nach­barn.

Und da kein Mensch auf Dau­er Unglück und eine (schein­bar) aus­weg­lo­se Situa­ti­on erträgt, für die er sich auch noch selbst ent­schie­den haben soll, wen­den wir häu­fig einen Trick an, um uns wenigs­tens ein biss­chen bes­ser zu füh­len. Statt der — in der Regel ziel­füh­ren­den — Fra­ge, was wir ändern kön­nen, stel­len wir uns als ech­te Ver­mei­der lie­ber eine ande­re:  Was, wenn wir an unse­rem Unglück­lich­sein unbe­tei­ligt sind? Wenn wir ganz unschul­dig in ein Schla­mas­sel gera­ten sind, dass ande­re ver­ur­sacht haben?

Wenn schon unglück­lich, dann wenigs­tens als unschul­di­ges Opfer.

Was uns Gott, Welt, Schick­sal, Natur, Chro­mo­so­men und Hor­mo­ne, Gesell­schaft, Eltern, Ver­wand­te, Poli­zei, Leh­rer, Ärz­te, Chefs oder beson­ders Freun­de anta­ten, wiegt so schwer, dass die blo­ße Insi­nua­ti­on, viel­leicht etwas dage­gen tun zu kön­nen, schon eine Belei­di­gung ist.
Paul Watz­la­wick, Anlei­tung zum Unglück­lich­sein

Das habe ich so nicht gewollt, ist das schla­gen­de Argu­ment, mit dem man getrost die Hän­de in den Schoß legen kann. Es ist die Basis, um sich als unschul­di­ges und hilf­lo­ses “Opfer der Umstän­de” füh­len zu dür­fen, dem es zurecht schlecht geht, und das bemit­lei­det wer­den soll­te. Die Situa­ti­on ist ver­fah­ren, die Lage hoff­nungs­los.
Und wehe, jemand ver­sucht, an unse­rem Opfer­sta­tus zu rüt­teln, oder erwar­tet, dass wir etwas gegen unser Unglück unter­neh­men.


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Früher war alles besser

War frü­her alles bes­ser?

Der “Plas­ti­zi­tät” unse­res Gehirns haben wir es zu ver­dan­ken, dass unse­re Erin­ne­run­gen nicht sta­tisch sind, son­dern durch unse­re augen­blick­li­che Gefühls­la­ge beein­flusst wer­den — zum Guten oder zum Schlech­ten.
Unser Gedächt­nis kann je nach Stim­mungs­la­ge schlech­te Erfah­run­gen in schö­ne Erin­ne­run­gen umdeu­ten: Bei­spiels­wei­se eine “Bezie­hungs­höl­le” in eine traum­haft schö­ne Part­ner­schaft, wie es Paul Watz­la­wick, Psy­cho­the­ra­peut und Kom­mu­ni­ka­ti­ons-wis­sen­schaft­ler, in sei­nem sehr lesens­wer­ten Anti-Rat­ge­ber “Anlei­tung zum Unglück­lich­sein” beschreibt:

” …  Wider­ste­hen Sie den Ein­flüs­te­run­gen Ihrer Ver­nunft, Ihres Gedächt­nis­ses und Ihrer wohl­mei­nen­den Freun­de, die Ihnen ein­re­den wol­len, dass die Bezie­hung schon längst tod­krank war und Sie nur zu oft zäh­ne­knir­schend frag­ten, wie Sie die­ser Höl­le ent­rin­nen könn­ten. Glau­ben Sie ein­fach nicht, dass die Tren­nung bei wei­tem klei­ner Übel ist. Über­zeu­gen Sie sich viel­mehr zum x-ten Male, dass ein ernst­haf­ter, ehr­li­cher „Neu­an­fang“ dies­mal den idea­len Erfolg haben wird (Er wird es nicht.) Las­sen sie sich fer­ner von der emi­nent logi­schen Über­le­gung lei­ten: Wenn der Ver­lust des gelieb­ten Wesens so höl­lisch schmerzt, wie himm­lisch muss dann das Wie­der­fin­den sein. Son­dern Sie sich von allen Mit­men­schen ab, blei­ben Sie daheim, in unmit­tel­ba­rer Nähe des Tele­fons, um sofort und voll ver­füg­bar zu sein, wenn die glück­haf­te Stun­de schlägt.
Soll­te das War­ten Ihnen aber doch zu lan­ge wer­den, dann emp­fiehlt uralte mensch­li­che Erfah­rung das Anknüp­fen einer in allen Ein­zel­hei­ten iden­ti­schen Bezie­hung zu einem ganz ähn­li­chen Part­ner – wie grund­ver­schie­den die­ser Mensch anfangs auch schei­nen mag.
Paul Watz­la­wick, Anlei­tung zum Unglück­lich­sein


Der umge­kehr­te Weg — aus schön mach’ schlecht — funk­tio­niert genau­so, wie der ita­lie­ni­sche Psych­ia­ter Gio­van­ni Fava mit einem “Glücks-Tage­buch” nach­wei­sen konn­te: Er hat­te in sei­nem Expe­ri­ment Pati­en­ten mit Depres­sio­nen auf­ge­for­dert, ihre guten Momen­te auf­zu­schrei­ben und zur Über­ra­schung aller, hat­ten die Pati­en­ten trotz ihrer Erkran­kung vie­le glück­li­che Momen­te, an die sie sich spä­ter aber nicht mehr erin­nern konn­ten.

Nichts ist gut oder schlecht, nur Dein Den­ken macht es dazu.”
Wil­liam Shake­speare


Das Fazit: Sogar im Zustand größ­ter Nie­der­ge­schla­gen­heit und Unzu­frie­den­heit erlebt jeder von uns glück­li­che Momen­te, aber wir regis­trie­ren sie nicht.
Wer bedrückt ist, dem kommt alles ande­re auch bedrü­ckend vor.

” … Wozu beschäf­ti­gen wir uns mit unse­rer Ver­gan­gen­heit, wenn sie uns nicht hilft, unse­re Zukunft vor­her­zu­se­hen?, könn­ten Sie jetzt fra­gen. Aber Geschich­te ist kei­ne Natur­wis­sen­schaft wie Phy­sik oder Che­mie, und wir stu­die­ren sie nicht, um Vor­her­sa­gen zu tref­fen. Wir beschäf­ti­gen uns mit ihr, um unse­ren Hori­zont zu erwei­tern und zu erken­nen, dass unse­re gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on weder unver­meid­lich noch unver­än­der­lich ist, und dass wir mehr Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten haben, als wir uns gemein­hin vor­stel­len.”
Yuval Noah Hara­ri, Eine kur­ze Geschich­te der Mensch­heit

Unse­re Erin­ne­run­gen kön­nen ein Segen sein, bei­spiels­wei­se wenn sie uns zei­gen, mit wel­chen Stär­ken und Fähig­kei­ten wir in der Ver­gan­gen­heit Kri­sen und Schwie­rig­kei­ten gemeis­tert haben.
Sie kön­nen uns aber auch direkt in die Sack­gas­se füh­ren: Wenn sie uns Posi­ti­ves über­se­hen las­sen und wir zum Schluss kom­men, dass frü­her sowie­so alles bes­ser war und die “ande­ren” immer schuld sind.
Damit lässt sich ein siche­rer Weg zum dau­er­haf­ten Unglück­lich­sein bau­en.

Die hohe Kunst des Wundenleckens

Wer bei ande­ren immer die Schuld sucht (und fin­det), hat es natür­lich bequem und kann lei­den, ohne etwas tun zu müs­sen. Wenn man sich mies und elend fühlt, ist es ver­füh­re­risch, sich zum unschul­di­gen Opfer zu erklä­ren.

Die höchs­te Voll­endung des Opferseins ist aber sicher­lich das Jetzt-will-ich-auch-nicht-mehr-Schmol­len, falls man — durch zähes Rin­gen, oder weil die ande­ren ein­fach nicht mehr kön­nen — schließ­lich doch noch das bekommt, was man sich so sehn­lich gewünscht hat. Die in der Ver­gan­gen­heit geschla­ge­nen Wun­den durch all­zu eif­ri­ges Lecken am Hei­len hin­dern”, nennt das Paul Watz­la­wick, und fährt fort:

Das Non­plus­ul­tra aber, das frei­lich Genia­li­tät vor­aus­setzt, besteht dar­in, die Ver­gan­gen­heit für Gutes ver­ant­wort­lich zu machen und dar­aus Kapi­tal für gegen­wär­ti­ges Unglück zu schla­gen. Unüber­trof­fen als Bei­spiel für die­se Varia­ti­on des The­mas ist der in der Geschich­te ein­ge­gan­ge­ne Aus­spruch eines vene­zia­ni­schen Hafen­ar­bei­ters nach Abzug der Habs­bur­ger aus Vene­ti­en: „Ver­flucht sei­en die Öster­rei­cher, die uns gelehrt haben, drei­mal täg­lich zu essen.“ …
Paul Watz­la­wick, Anlei­tung zum Unglück­lich­sein


Handlungsspielraum statt Aufopfern

Wenn es einen Glauben gibt der Berge versetzen kann dann ist es der Glaube an sich selbst Marie von Ebner-EschenbachWir Men­schen tun uns oft nicht leicht mit unse­rem Lebens­glück.
Dank Säbel­zahn­ti­ger und Stein­zeit­re­lik­ten haben wir einen deut­li­chen “Hang zur Tra­gik” , und las­sen uns außer­dem noch durch unser plas­ti­sches Gedächt­nis — je nach Stim­mungs­la­ge — in die Irre füh­ren.
Kein Wun­der, dass wir uns oft als ” Opfer der Umstän­de” füh­len — und dar­an lei­den.

Je nach­dem, wie wir unse­re Erin­ne­run­gen nut­zen und ana­ly­sie­ren, lan­den wir in der Sack­gas­se — oder sie hel­fen uns dabei, mit der Ketch­upfla­sche “Leben” bes­ser umzu­ge­hen.
Wer sich immer nur als macht­lo­ses „Opfer der Umstän­de” begreift, ver­liert nicht nur sei­nen Hand­lungs­spiel­raum, son­dern opfert auf Dau­er auch sei­ne Selbst­ach­tung.
Wer will sich schon auf Dau­er “ohn — mäch­tig” und wir­kungs­los füh­len?

Bes­ser ist es, das Auf­op­fern schnell wie­der auf­zu­ge­ben.
Das Zep­ter in die Hand zu neh­men und für Ent­schei­dun­gen — sei­ne eige­nen Ent- schei­dun­gen — gera­de zu ste­hen. Denn freie Ent­schei­dun­gen auch immer frei abwähl­bar.
Der Job nervt, der Lebens­part­ner auch?
Wie könn­te denn “Plan B” aus­se­hen — und was wäre sein Preis: Schei­dung, Umzug oder eine neue Arbeits­stel­le? Denn vie­le Situa­tio­nen, die uns unglück­lich machen, kön­nen geän­dert wer­den. Aber dafür muss man mutig sein, sich neu ent­schei­den, Ände­run­gen in Kauf neh­men und bereit sein, den Preis zu bezah­len.

Ver­än­de­run­gen sind anstren­gend und ber­gen immer das Risi­ko des Schei­terns in sich — wer gibt durch Ver­än­de­run­gen schon ger­ne frei­wil­lig (schein­ba­re) Sicher­heit auf?
Und trotz­dem: Kein “Opfer der Umstän­de” zu sein, ist anstren­gend, hat aber einen unschlag­ba­ren Vor­teil.
Es fühlt sich bes­ser an.


Über Paul Watzlawick:

Jeder kann glück­lich sein, aber sich unglück­lich machen, muss man ler­nen”, ist das Cre­do des öster­rei­chi­schen Psy­cho­the­ra­peu­ten und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­lers Paul Watz­la­wick (1921 — 2007). Watz­la­wick war einer der ers­ten Ver­fech­ter der Kurz­zeit­the­ra­pie, bei der das Pro­blem direkt ange­gan­gen wird, um eine schnel­le Lösung her­bei­zu­füh­ren. Er wider­sprach der Auf­fas­sung, man müs­se die Wur­zeln und emo­tio­na­len Mus­ter ken­nen, um ein Leid zu über­win­den. Watz­la­wick sag­te ein­mal, ihm sei kein ein­zi­ger Fall bekannt, in dem ein tie­fe­res Selbst­ver­ständ­nis einen Men­schen tat­säch­lich ver­än­dert habe. Ihm zufol­ge basiert das mensch­li­che Ver­hal­ten nicht auf dem Prin­zip von Ursa­che und Wir­kung, Ein­sicht kön­ne sogar zu Blind­heit gegen­über dem Pro­blem und der Lösung füh­ren.


Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www.bildbiographien.de, 2015, Über­ar­bei­tung 2017

Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Glück­lich­sein kann man ler­nen, Unglück­lich­sein auch – Depres­si­on durch Resi­gna­ti­on – Erlern­te Hilf­lo­sig­keit – Wer nicht han­delt, wird behan­delt – Die Pro­phe­zei­ung des Ereig­nis­ses führt zum Ereig­nis der Pro­phe­zei­ung
Selbst­er­fül­len­de Pro­phe­zei­un­gen

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Freund­schaft schlie­ßen mit unse­rem „inne­ren Kind“ , Glau­bens­sät­ze erken­nen – und sie ver­än­dern, wenn es not­wen­dig ist. Ein hilf­rei­ches Buch, gut und ver­ständ­lich geschrie­ben, mit vie­len Bei­spie­len und Übun­gen, die hel­fen, inne­re Sack­gas­sen zu ver­las­sen. Ste­fa­nie Stahl, Das Kind in dir muss Hei­mat fin­den*, Kailash Ver­lag, 2015

Resi­li­enz kann man üben: Ein sehr lie­be­voll gestal­te­tes Heft aus der Rei­he “Biblio­thek der guten Gefüh­le” , mit kur­zen prä­gnan­ten Tex­ten über unse­re Fähig­keit zur Resi­li­enz und vie­len ein­fach zu befol­gen­den Übun­gen. Für alle, die gera­de mit einem The­ma beschäf­tigt sind, oder zum Ver­schen­ken. Isa­bel­le Fil­lio­z­at, Das klei­ne Übungs­heft: Stark durch Resi­li­enz*, Tri­ni­ty Ver­lag, 2016


Unzu­frie­den­heit und unge­lös­te Pro­ble­me machen uns manch­mal das Leben schwer. Wie wir uns selbst gele­gent­lich in unglück­li­che Lebens­si­tua­tio­nen manö­vrie­ren — und wie wir aus ihnen wie­der her­aus­kom­men — sehr gut und mit vie­len Bei­spie­le erklärt. Rein­hard K. Spren­ger: Die Ent­schei­dung liegt bei dir! Wege aus der all­täg­li­chen Unzu­frie­den­heit*, Cam­pus Ver­lag GmbH, Frankfurt/Main, über­ar­bei­te­te Neu­auf­la­ge 2015, bro­schiert

Paul Watz­la­wicks Klas­si­ker für’s Glück­lich­sein. Ein wun­der­ba­res Buch, in dem man sich (lei­der) sehr oft wie­der­erken­nen kann. Vie­le “Aha”-Erlebnisse, aber auch ein ech­tes Lese­ver­gnü­gen.
Paul Watz­la­wick: Anlei­tung zum Unglück­lich­sein*, Piper Ver­lag GmbH, Mün­chen, 2009

Woher kom­men wir und wohin geht die Rei­se? Nicht umsonst Best­sel­ler Nr. 1! Groß­ar­tig geschrie­ben und sehr reich an Erkennt­nis­sen und Inspi­ra­tio­nen — ein Muss für alle, die Spaß am “über-den-Tel­ler­rand-hin­aus­gu­cken” haben. Yuval Noah Hara­ri: Eine kur­ze Geschich­te der Mensch­heit*, Pan­the­on Ver­lag, 23. Auf­la­ge, 2015

Wei­ter­füh­ren­de Links zum The­ma Glück und Unglück:


Im „Erin­nern – wie­der­ho­len – durch­ar­bei­ten“ liegt die Kraft des Schrei­bens. Gedan­ken allein sind oft flüch­tig, wer sie dage­gen zu Papier bringt, setzt sich noch ein­mal beson­ders mit dem aus­ein­an­der, was ihm im Kopf her­um­schwirrt und sein Herz bewegt.
Wer schreibt, kann sein Leben ver­än­dern – und glück­li­cher wer­den.

Das Glücks-Tage­buch


Sei spon­tan! Paul Watz­la­wick über die Absur­di­tät der For­de­run­gen “Sei spon­tan!” oder “Sei fröh­lich!”. Denn die Erwar­tun­gen der ande­ren sind die Erwar­tun­gen der ande­ren …
Sei spon­tan


Wer sei­ne Zie­le in uner­reich­ba­re Höhe hängt, erspart sich zum einen Ärger und Anstren­gung, zum ande­ren den Kat­zen­jam­mer des Ankom­mens. Denn spä­tes­tens seit Geor­ge Ber­nard Shaw wis­sen wir, dass es im Leben zwei Tra­gö­di­en gibt: Die Nicht­er­fül­lung eines Her­zens­wun­sches — und sei­ne Erfül­lung.
Vor Ankom­men wird gewarnt


Der „Flow“ macht‘s! Die drei For­men des glück­li­chen Lebens und die Geschich­te der posi­ti­ven Psy­cho­lo­gie:
Die Ener­gie folgt der Auf­merk­sam­keit


Mit erlern­ter Hilf­lo­sig­keit und selbst­er­fül­len­den Pro­phe­zei­un­gen kann man sich selbst sehr wir­kungs­voll sabotieren.Noch ein Watz­la­wick über die Stol­per­fal­len auf dem Weg zum Lebens­glück:
Selbst­er­fül­len­de Pro­phe­zei­un­gen


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Bild­nach­weis:
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