Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Foto: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en

Glück ist har­te Arbeit. Oder wie es der Vater des “Flow” , Mihá­ly Csíks­zent­mi­há­lyi, for­mu­liert: Wenn man Men­schen Angst und Stress erspa­ren wür­de, heißt das noch nicht, dass sie dann glück­lich wären. Um glück­lich zu sein, muss man sei­ne Fähig­kei­ten nut­zen, sich auf sei­ne Umwelt ein­las­sen und mit ihr umge­hen kön­nen.”

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Zwi­schen Drill und Miss­hand­lung: Johan­na Haa­rers “Die deut­sche Mut­ter und ihr ers­tes Kind”
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Mar­tin Selig­man, 2009, Quel­le: Flickr, Aut­hor: D. Myles Cul­len, public domain


Seit Sig­mund Freud galt es als aus­ge­mach­te Sache, dass man tief in sei­nem Inne­ren und in sei­ner Ver­gan­gen­heit wüh­len müs­se, um die Ursa­chen see­li­scher Nöte wenigs­tens auf­de­cken zu kön­nen.
Auf­de­cken — heil­sam waren die oft jah­re­lan­gen The­ra­pie­sit­zun­gen beim Psy­cho­ana­ly­ti­ker auf der Couch meis­tens nicht.

Mehr als ein Jahr­hun­dert lang kon­zen­trier­te man sich in der Psy­cho­lo­gie vor allem auf Erkran­kun­gen.
Psy­chi­sche Gesund­heit war damit eigent­lich eher ein Son­der­fall und wur­de im Umkehr­schluss ein­fach als Abwe­sen­heit von Stö­run­gen defi­niert.

Die 180-Grad-Wen­de kam mit Mar­tin Selig­man, einem stu­dier­ten Phi­lo­so­phen und Psy­cho­lo­gen, der im Jahr 1998 zum neu­en Prä­si­den­ten der ein­fluss­rei­chen APA (Ame­ri­can Psy­cho­lo­gi­cal Asso­cia­ti­on) wur­de und heu­te als “Vater” der “Posi­ti­ven Psy­cho­lo­gie” gilt — Selig­man stell­te die Psy­cho­lo­gie und Psy­cho­the­ra­pie vom Kopf auf die Füße.

Sei­ner Mei­nung nach soll­te es nicht län­ger nur ums „Repa­rie­ren“ gehen.
Statt sich auf Stö­run­gen, Defi­zi­te und Schwä­chen zu kon­zen­trie­ren, soll­te sich die Psy­cho­lo­gie inten­si­ver mit dem Posi­ti­ven beschäf­ti­gen, mit den Stär­ken eines Men­schen, mit dem, was gelingt und gut “funk­tio­niert”.
Denn unse­re Stär­ken sind laut Posi­ti­ver Psy­cho­lo­gie der Schlüs­sel für ein glück­li­ches und zufrie­de­nes Leben: Es ist ein­fa­cher und ziel­füh­ren­der, die Glücks­quel­len zu fin­den, statt die Unglücks­quel­len zu besei­ti­gen.

Die Ener­gie folgt der Auf­merk­sam­keit: Kann man Glück ler­nen?

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Sich sei­ner eige­nen Stär­ken bewusst sein und die Auf­merk­sam­keit auf das len­ken, was auf­baut und Freu­de macht, ist eine Bega­bung, die vie­le Glück­li­che haben.
Dabei spielt der “Flow” eine wich­ti­ge Rol­le, ein Zustand völ­li­ger Kon­zen­tra­ti­on, den der ame­ri­ka­ni­sche Psy­cho­lo­gie-Pro­fes­sor unga­ri­scher Abstam­mung Mihá­ly Csíks­zent­mi­há­lyi einen gro­ßen Teil sei­ner Arbeit gewid­met hat.

Flow-Erfah­run­gen kön­nen völ­lig unab­hän­gig von der Art der Tätig­keit auf­tre­ten: beim Ler­nen, Schrei­ben, Gärt­nern oder Musi­zie­ren eben­so wie am Fließ­band oder bei der Haus­ar­beit.
Wich­tig ist nicht, was man tut, son­dern wie — näm­lich ziel­ge­rich­tet und aus­schließ­lich auf die­se eine Tätig­keit fokus­siert. Wer zuviel neben­bei macht, “zer­streut” sich.
Nur wer sei­ne Auf­merk­sam­keit einer ein­zi­gen Sache wid­met, kann das erfül­len­de Gefühl des Flie­ßens und der hun­dert­pro­zen­ti­ger Kon­zen­tra­ti­on erle­ben: “Ein Wech­sel­spiel zwi­schen hoher Span­nung und tie­fer Freu­de, dass einem etwas gelun­gen ist, was uns den eigent­li­chen inne­ren Frie­den, eine tie­fe Ent­span­nung und Gelas­sen­heit ermög­licht” , nennt es Mihá­ly Csíks­zent­mi­há­lyi.

Unsere Geschichte bestimmt nicht unser Schicksal

Eine wei­te­re beson­de­re Eigen­schaft, die vie­le glück­li­che Men­schen haben, heißt Resi­li­enz (über­setzt in etwa Wider­stands­fä­hig­keit).
Sie ist die Fähig­keit, “an furcht­ba­ren Pro­ble­men zu wach­sen” , wie es der „Vater der Resi­li­enz­for­schung“, Boris Cyrul­nik, aus­drückt.

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Boris_Cyrulnik 1. Novem­ber 2011; Quel­le: flickr.com Aut­hor : Fes­ti­val del­la sSci­en­za; CC BY-SA 2.0

Begon­nen hat die Erfor­schung der Resi­li­enz vor mehr als 60 Jah­ren, als die Ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gin Emmy Wer­ner in einer gro­ßen Stu­die trau­ma­ti­sier­te Kin­der  auf der Insel Kau­ai in Hawaii beob­ach­tet hat.
Emmy Wer­ner und ihre Kol­le­gen fan­den her­aus, dass etwa ein Drit­tel der beob­ach­te­ten Kin­der trotz zahl­rei­cher Risi­ko­fak­to­ren – Armut, nied­ri­ges Bil­dungs­ni­veau, schwie­ri­ge Fami­li­en­ver­hält­nis­se – zu erfolg­rei­chen und zufrie­de­nen Erwach­se­nen her­an­wuchs, wäh­rend die ande­ren Kin­der in ihrem spä­te­ren Leben schei­ter­ten, das heißt, das Leben ihrer Her­kunfts­fa­mi­li­en – Armut, nied­ri­ges Bil­dungs­ni­veau, schwie­ri­ge Fami­li­en­ver­hält­nis­se – fort­führ­ten.

Wie sich her­aus­stell­te, war der wich­tigs­te Schutz­fak­tor der Kin­der, die trotz ihrer mise­ra­blen Start­be­din­gun­gen zu zufrie­de­nen Erwach­se­nen her­an­wuch­sen, eine dau­er­haf­te und ver­läss­li­che Bin­dung zu einer sta­bi­len und zuge­wand­ten Bezugs­per­son: Mut­ter, Vater, Groß­el­tern oder älte­re Geschwis­ter.

Posi­ti­ve Vor­bil­der sind für Wider­stands­fä­hig­keit eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung.
Dane­ben haben vie­le Resi­li­en­te oft ähn­li­che Per­sön­lich­keits­ei­gen­schaf­ten:
Ein ruhi­ges Tem­pe­ra­ment, Offen­heit, Kon­takt­freu­dig­keit, Anpas­sungs­fä­hig­keit und Selbst­ver­trau­en.


Heu­te weiß man, dass neben für­sorg­li­chen Bezugs­per­so­nen und eini­gen typi­schen Per­sön­lich­keits­merk­ma­len vor allem Ehr­lich­keit sich selbst gegen­über, Akzep­tanz und Humor Grund­la­gen der Resi­li­enz sind.

Gene­rell sind “posi­ti­ve Vor­bil­der” oder all­ge­mei­ner for­mu­liert eine „Gute“ Gesell­schaft eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für ein glück­li­ches Leben.
Glück­li­che Men­schen sind häu­fig gesel­li­ge Men­schen. Gute sozia­le Bezie­hun­gen sind zwar kein Garant fürs Glück, gehö­ren aber meis­tens zum Glück­lich­sein dazu.
Aber Vor­sicht: Nicht jede Gesell­schaft macht glück­lich. Men­schen, die uns nicht gut tun, soll­ten wir mei­den — kei­ne Gesell­schaft ist bes­ser als „schlech­te“.

Resi­li­enz kann man üben: Ein lie­be­voll gestal­te­tes Heft aus der Rei­he “Biblio­thek der guten Gefüh­le” , mit kur­zen prä­gnan­ten Tex­ten über unse­re Fähig­keit zur Resi­li­enz und vie­len ein­fach zu befol­gen­den Übun­gen. Für alle, die gera­de mit einem The­ma beschäf­tigt sind, oder zum Ver­schen­ken. Isa­bel­le Fil­lio­z­at, Das klei­ne Übungs­heft: Stark durch Resi­li­enz*, Tri­ni­ty Ver­lag, 2016

Dem Trauma einen Sinn geben

Resi­li­enz hat nichts mit Unsen­si­bi­li­tät oder Gefühls­ar­mut zu tun, wie man lan­ge Zeit glaub­te. Es ist einer der gro­ßen Ver­diens­te Cyrul­niks, dass er durch sei­ne For­schung mit die­ser Ver­mu­tung end­gül­tig auf­räum­te. Heu­te weiß man, dass resi­li­en­te Men­schen mit Ver­let­zun­gen und Schmerz ein­fach anders umge­hen als Nicht-Resi­li­en­te.

Die Erin­ne­run­gen an schlech­te Erfah­run­gen blei­ben auch den Resi­li­en­ten oft ein Leben lang erhal­ten. Aber sie akzep­tie­ren ihr Trau­ma und neh­men es als Her­aus­for­de­rung an.


Mit schlech­ten oder sogar trau­ma­ti­schen Erleb­nis­sen kom­men Men­schen rela­tiv gut zurecht, wenn es ihnen gelingt, in ihrem Unglück eine Bedeu­tung zu sehen und es als auf­schluss­rei­che und nütz­li­che Lebens­er­fah­rung zu begrei­fen. Was immer auch pas­siert ist, der Gedan­ke: “Wer weiß, wofür es gut ist?” , irgend­wo im Hin­ter­kopf macht häu­fig vie­les erträg­li­cher.

Denn gera­de schlech­te Erfah­run­gen kön­nen zu neu­en und erfolg­rei­chen Wegen füh­ren oder zu beson­de­ren Fähig­kei­ten. Der Raus­wurf aus dem Gym­na­si­um kann zum Start­schuss für eine erfolg­rei­che Kar­rie­re wer­den, eine ver­let­zen­de und geschei­ter­te Lie­bes­be­zie­hung hat even­tu­ell den Lern­ef­fekt, in Zukunft die Fin­ger von einem bestimm­ten “Typ” Mann oder Frau zu las­sen und eine glück­li­che­re Part­ner­wahl zu tref­fen.
Um glück­lich zu sein, muss man sei­ne Fähig­kei­ten nut­zen, sich auf sei­ne Umwelt ein­las­sen und mit ihr umge­hen kön­nen.

Wider­stands­fä­hig­keit — Resi­li­enz — ist nicht ange­bo­ren, son­dern ein Lern­pro­zess.
Wie Boris Cyrul­nik in sei­nen Stu­di­en nach­wies, sind Kin­der nicht von sich aus resi­li­ent, son­dern ent­wi­ckeln die Eigen­schaft erst im Lau­fe eines natür­li­chen Pro­zes­ses. Die­ser Pro­zess gelingt beson­ders dann, wenn sie eine sta­bi­li­sie­ren­de Bezie­hung zu einer ver­läss­li­chen Bezugs­per­son haben.

Inter­es­sant ist, dass der “Vater der Resi­li­enz­for­schung” , Boris Cyrul­nik, selbst ein klas­si­sches Bei­spiel für Resi­li­enz ist:

“Boris Cyrul­nik wur­de in eine jüdi­sche Fami­lie in Bor­deaux hin­ein­ge­bo­ren. Bor­deaux lag in der besetz­ten Zone Frank­reichs und 1944 wur­den Cyrul­niks Eltern nach Ausch­witz depor­tiert. Sie hat­ten ihren Sohn zur Sicher­heit bei einer ande­ren Fami­lie unter­ge­bracht, die über­gab ihn jedoch nach ein paar Tagen den Behör­den. Er ent­ging der Depor­ta­ti­on um Haa­res­brei­te, weil er recht­zei­tig flie­hen konn­te. Unter fal­schem Namen schlug er sich auf einem Bau­ern­hof durch, bis er zehn Jah­re alt war und zu Pfle­ge­el­tern kam. Er wuchs ohne irgend­ei­nen Ver­wand­ten auf und stu­dier­te Medi­zin in Paris.
Als ihm klar wur­de, dass er sei­nen eige­nen Lebens­weg noch ein­mal gründ­lich beleuch­ten muss­te, ließ er sich zum Psy­cho­ana­ly­ti­ker aus­bil­den und stu­dier­te spä­ter Neu­ro­psy­cha­t­rie. Sein Berufs­le­ben wid­me­te er der Arbeit mit trau­ma­ti­sier­ten Kin­dern.”
Aus: Das Psy­cho­lo­gie-Buch. Wich­ti­ge Theo­ri­en ein­fach erklärt

Kann man Glück lernen?

Glück ist har­te Arbeit. Nicht am Glück­lich­sein, son­dern an sich selbst.
Denn oft sind es nicht die „äuße­ren“ Umstän­de, die uns glück­lich oder unglück­lich machen.

Gute Gesell­schaft, ein erfüll­tes Leben, Opti­mis­mus, Ehr­lich­keit sich selbst gegen­über, eine rea­lis­ti­sche Erwar­tungs­hal­tung und das Gefühl, etwas bewir­ken zu kön­nen, ist das, was glück­li­che Men­schen aus­zeich­net.
Glück ist aber nicht nur eine Bega­bung, son­dern auch eine bewuss­te Ent­schei­dung. Einem Unglück­li­chen ein “Sei spon­tan!” oder “Reiß dich mal zusam­men!” hin­ter­her­zu­ru­fen, ist dabei übri­gens weder hilf­reich noch sinn­voll.

Glück ist nicht etwas, das ein­fach geschieht. Es ist kei­ne Fol­ge von ange­neh­men Zufäl­len.
Es ist nichts, was man mit Geld kau­fen oder mit Macht bestim­men kann.”
Mihá­ly Csíks­zent­mi­há­lyi


Die Ent­schei­dung, dass sich etwas ändern muss, damit es bes­ser wer­den kann, wie es der gro­ße Apho­ris­ti­ker Georg Chris­toph Lich­ten­berg for­mu­liert hat, ist mög­lich, muss aber von jedem selbst getrof­fen wer­den.
Es ist mög­lich, auch im Erwach­se­nen­al­ter Resi­li­enz zu „erwer­ben“, und es mög­lich, sei­ne Auf­merk­sam­keit und damit sei­ne Ener­gie auf Glücks­quel­len zu len­ken, statt sich auf sein Unglück zu kon­zen­trie­ren und sich beim Ver­such, es zu besei­ti­gen, die Zäh­ne aus­zu­bei­ßen.

Es ist mög­lich, aber die Vor­aus­set­zung ist, dass man es auch will.

Wid­rig­kei­ten sind die Pil­len, die man schlu­cken muss, nicht kau­en”
Georg Chris­toph Lich­ten­berg (1742 — 1799) war selbst ein armer Schlu­cker:

Er litt an einer star­ken Wir­bel­säu­len­ver­krüm­mung, war sehr klein und hat­te einen Buckel. Sei­ne Krank­heit mach­te ihn aber auch sehr nach­denk­lich und emp­find­sam; er gilt bis heu­te als klügs­ter und bedeu­tends­ter Apho­ris­ti­ker sei­ner Zeit (neben­bei war er auch noch Phy­sik­pro­fes­sor, ver­hei­ra­tet und hat­te 8 Kin­der).

Ein ande­rer Phy­si­ker, Ste­phen Haw­king, erhielt mit Anfang 20 die Dia­gno­se ALS und die Pro­gno­se, dass er nur noch 3 oder 4 Jah­re zu leben hät­te. Am 8. Janu­ar 2017 fei­er­te Haw­king sei­nen 75. Geburts­tag; er ist fast voll­stän­dig gelähmt, sagt aber, dass ihn sei­ne Krank­heit davor bewahrt habe, an end­lo­sen Mee­tings teil­neh­men zu müs­sen, und er dadurch mehr Zeit zum Nach­den­ken gehabt habe.


Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Immer mit dem Schlimms­ten rech­nen — Wir Opfer der Umstän­de — Frü­her war alles bes­ser — Die hohe Kunst des Wun­den­le­ckens — Hand­lungs­spiel­raum statt Auf­op­fern
Das Spiel mit der Ver­gan­gen­heit. Erin­nern wir uns! Oder doch lie­ber nicht?

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www.bildbiographien.de, 2015, Über­ar­bei­tung 2017


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Ein groß­ar­ti­ges Über­sichts­buch über alle psy­cho­lo­gi­schen Dis­zi­pli­nen, wich­ti­ge Theo­ri­en gut ver­ständ­lich und im Über­blick erklärt, dazu sehr lesens­wer­te Kurz­bio­gra­fi­en maß­geb­li­cher Psy­cho­lo­gen und Psy­cho­ana­ly­ti­ker. Das Psy­cho­lo­gie-Buch. Wich­ti­ge Theo­ri­en ein­fach erklärt*, Dor­ling Kin­ders­ley Ver­lag GmbH, Mün­chen, 2012

Freund­schaft schlie­ßen mit unse­rem „inne­ren Kind“ , Glau­bens­sät­ze erken­nen – und sie ver­än­dern, wenn es not­wen­dig ist. Ein hilf­rei­ches Buch, gut und ver­ständ­lich geschrie­ben, mit vie­len Bei­spie­len und Übun­gen, die hel­fen, inne­re Sack­gas­sen zu ver­las­sen. Ste­fa­nie Stahl, Das Kind in dir muss Hei­mat fin­den*, Kailash Ver­lag, 2015


Unzu­frie­den­heit und unge­lös­te Pro­ble­me machen uns manch­mal das Leben schwer. Wie wir uns selbst gele­gent­lich in unbe­frie­di­gen­de Lebens­si­tua­tio­nen manö­vrie­ren — und wie wir aus ihnen wie­der her­aus­kom­men — sehr gut und anhand vie­ler Bei­spie­le erklärt.
Rein­hard K. Spren­ger: Die Ent­schei­dung liegt bei dir! Wege aus der all­täg­li­chen Unzu­frie­den­heit*, Cam­pus Ver­lag GmbH, Frankfurt/Main, über­ar­bei­te­te Neu­auf­la­ge 2015, bro­schiert

Resi­li­enz kann man üben: Ein sehr lie­be­voll gestal­te­tes Heft aus der Rei­he “Biblio­thek der guten Gefüh­le” , mit kur­zen prä­gnan­ten Tex­ten über unse­re Fähig­keit zur Resi­li­enz und vie­len ein­fach zu befol­gen­den Übun­gen. Für alle, die gera­de mit einem The­ma beschäf­tigt sind, oder zum Ver­schen­ken. Isa­bel­le Fil­lio­z­at, Das klei­ne Übungs­heft: Stark durch Resi­li­enz*, Tri­ni­ty Ver­lag, 2016

 

Das “Must-Have” für alle, die bes­se­re Zie­le und mehr Zeit haben wol­len.
Lothar Sei­wert: Die Bären-Stra­te­gie. In der Ruhe liegt die Kraft*, Heyne Taschen­buch, 2007

Wei­ter­füh­ren­de Links zum The­ma Glück und Unglück:


Geschwis­ter sind die Men­schen, zu denen wir die längs­te Bezie­hung unse­res Lebens haben.
Egal, ob wir ewi­ge Riva­li­tät oder immer­wäh­ren­de Lie­be pfle­gen, nicht nur der Cha­rak­ter unse­rer Geschwis­ter­be­zie­hung, son­dern auch der Platz in der Geschwis­ter-Rei­hen­fol­ge ist von Bedeu­tung.
Klei­ne Schwes­ter, gro­ßer Bru­der: Geschwis­ter­kon­stel­la­tio­nen


Wer Nar­ziss begeg­net, trifft auf eine ein­neh­men­de, intel­li­gen­te und glän­zen­de Per­sön­lich­keit, die auf ande­re sehr ver­füh­re­risch wirkt. Aber sobald man Nar­ziss näher ken­nen­lernt, zei­gen sich Ris­se in sei­ner per­fek­ten Fas­sa­de: sei­ne Ego­zen­trik, sei­ne tie­fe Über­zeu­gung, allen ande­ren über­le­gen zu sein, sei­ne Wut. Kann man Nar­ziss ent­kom­men?
Das Zeit­al­ter der Nar­ziss­ten?


Tipps und Tricks, psy­cho­lo­gi­sche Denk­fal­len und viel Wis­sens­wer­tes für ein bewuss­tes Leben lesen Sie in der Kate­go­rie:
Tipps für den All­tag


Von ‚Will­kom­mens-Kul­tur‘ kann kei­ne Rede sein, als in den Jah­ren zwi­schen 1944 und 1950 rund 12 Mil­lio­nen Deut­sche und Deutsch­stäm­mi­ge aus Ost­preu­ßen, Pom­mern, Schle­si­en und dem Sude­ten­land in den Wes­ten flie­hen. Über das Trau­ma eines ver­lo­re­nen Krie­ges mit Mil­lio­nen Toten, Flücht­lin­gen und Ver­trie­be­nen, das uns allen noch in den Kno­chen steckt.
Ihr Flücht­lin­ge!


Lese­emp­feh­lung:


Selbst­zwei­fel. Die­se klei­nen Gedan­ken, die dir immer wie­der sagen, wie unwich­tig und klein du bist. Fra­gen, die du dir immer und immer wie­der stellst, damit dein Kopf auch ja all das Nega­ti­ve  prä­sen­tiert – wie ein Kino­film in Dau­er­schlei­fe, nur eben in schlecht.
5 Regeln für Dei­ne Selbst­zwei­fel — Herr Bock:
http://verbockt.com/2017/01/5-regeln-fuer-deine-selbstzweifel/


Wir müssten das alles mal aufschreiben

Die Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en ver­öf­fent­licht seit 2012 hoch­wer­ti­ge Bild­bän­de und Chro­ni­ken über Fami­li­en- und Unter­neh­mens-geschich­te. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf unse­rer Home­page Bild­bio­gra­phi­en: Wir müss­ten das alles mal auf­schrei­ben!


Bild­nach­weis:
1) Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, 2015
2) Boris_Cyrulnik 1. Novem­ber 2011; Quel­le: flickr.com/photos/festivaldellascienza/6306988921/, Aut­hor : Fes­ti­val del­la sSci­en­za; CC BY-SA 2.0
3) Mar­tin Selig­man, 2009, Quel­le: Flickr, The_U.S._Army Comprehensive_Soldiers_Fitness, Aut­hor: D. Myles Cul­len, public domain

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