Die Kunst, auch sich selbst gegenüber ehrlich zu sein

Warum Aufschieben manchmal besser als machen istAls “sunk cost effect” wird in der Psy­cho­lo­gie die mensch­li­che Nei­gung bezeich­net, an Din­gen fest­zu­hal­ten, die nicht funk­tio­nie­ren, und sie irgend­wie doch noch zum Lau­fen zu brin­gen.
So sehr Durch­hal­te­ver­mö­gen und manch­mal auch Stur­heit erfor­der­lich sind — gele­gent­lich ist es sinn­voll, sich einen Schwach­punkt ein­zu­ge­ste­hen und Zeit, Ener­gie und Res­sour­cen für Stär­ken ein­zu­set­zen, anstatt Schwä­chen zu opti­mie­ren.


Die höchs­te, ja ich möch­te sagen, die ein­zi­ge Tugend, die der Mensch besit­zen kann, ist die Wahr­heit gegen sich und ande­re.”

Sophie Bern­har­di


Jeder Mensch hat eine ein­zig­ar­ti­ge Mischung aus Talen­ten und Fähig­kei­ten.
Und sein eige­nes Tem­po.
Sobald wir ver­su­chen, die Vor­stel­lun­gen oder die Geschwin­dig­keit ande­rer durch schnel­les kopie­ren zu erfül­len, sind wir nicht mehr auf unse­rem eige­nen Weg.
Frem­de Wege kön­nen aber dazu füh­ren, dass man sich ver­läuft und noch spä­ter als geplant ankommt.

Man soll­te mit dem, was man sich vor­ge­nom­men hat, anfan­gen.
Man kann sich anse­hen, wie es ande­re machen, ler­nen — und dann sei­ne eige­nen Weg gehen.
Den eige­nen Weg im eige­nen Tem­po, auch wenn es ande­re viel­leicht für zu lang­sam hal­ten.

Denn deren Mei­nung spielt kei­ne Mei­nung Rol­le, ist es doch der ganz per­sön­li­che Weg, das selbst fest­ge­leg­te Ziel, das eige­ne Tem­po — und das eige­ne Leben.
Wer könn­te dar­über bes­ser Bescheid wis­sen als man selbst?

Vor­aus­ge­setzt, man beherrscht die Kunst, auch sich selbst gegen­über ehr­lich zu sein …


Wei­ter­füh­ren­de Links zum The­ma Glück und Unglück:


Ist Fremd­ge­hen ange­bo­ren? Was tun, wenn sich nach weni­gen Wochen  der ange­him­mel­te Liebs­te plötz­lich rar­macht, um Bedenk­zeit bit­tet, selt­sa­me Erklä­run­gen stam­melt und schließ­lich zu einer ande­ren ent­schwin­det?
Ist Fremd­ge­hen ange­bo­ren?


Men­schen haben einen beson­de­ren Hang zur Tra­gik. Wir alle besit­zen einen sehr sen­si­blen Nerv für schlech­te Gefüh­le — unser Unglück liegt uns viel näher als unser Glück. Was für ein Pech: Unse­re Natur ist auf ein halb­lee­res Glas gepolt, und nicht auf ein halb­vol­les. Beson­ders mit unse­rer Erin­ne­rung, beim “Spiel mit der Ver­gan­gen­heit”, ste­hen wir uns selbst viel zu oft im Weg.
Das Spiel mit der Ver­gan­gen­heit. Erin­nern wir uns! Oder lie­ber doch nicht?


Sei spon­tan! Paul Watz­la­wick über die Absur­di­tät der For­de­run­gen „Sei spon­tan!“ oder „Sei fröh­lich!“. Denn die Erwar­tun­gen der ande­ren sind die Erwar­tun­gen der ande­ren …
Sei spon­tan!


Wer sei­ne Zie­le in uner­reich­ba­re Höhe hängt, erspart sich zum einen Ärger und Anstren­gung, zum ande­ren den Kat­zen­jam­mer des Ankom­mens. Denn spä­tes­tens seit Geor­ge Ber­nard Shaw wis­sen wir, dass es im Leben zwei Tra­gö­di­en gibt: Die Nicht­er­fül­lung eines Her­zens­wun­sches – und sei­ne Erfül­lung.
Vor Ankom­men wird gewarnt


Der „Flow“ macht‘s! Die drei For­men des glück­li­chen Lebens und die Geschich­te der posi­ti­ven Psy­cho­lo­gie:
Die Ener­gie folgt der Auf­merk­sam­keit


Mit erlern­ter Hilf­lo­sig­keit und selbst­er­fül­len­den Pro­phe­zei­un­gen kann man sich selbst sehr wir­kungs­voll sabotieren.Noch ein Watz­la­wick über die Stol­per­fal­len auf dem Weg zum Lebens­glück:
Selbst­er­fül­lem­de Pro­phe­zei­un­gen


Wenn dunk­le Geheim­nis­se ans Licht kom­men, stel­len sie alles infra­ge. Nichts kann so blei­ben, wie es war, weder für den Geheim­nis­trä­ger noch für den Belo­ge­nen. Aber Ent­de­ckung und Ent­hül­lung zer­stö­ren nicht nur, sie bie­ten auch eine Chan­cen zur Neu­ord­nung. Man muss sie nur ergrei­fen.
Dunk­le Geheim­nis­se


Bild­nach­weis:
Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, 2016


Wir müssten das alles mal aufschreiben

Die Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en ver­öf­fent­licht seit 2012 hoch­wer­ti­ge Bild­bän­de und Chro­ni­ken über Fami­li­en- und Unter­neh­mens-geschich­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf unse­rer Home­page Bild­bio­gra­phi­en: Wir müss­ten das alles mal auf­schrei­ben!


Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www.bildbiographien.de, 2016

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.