Die Schule des Lebens (I)

Um klar zu sehen, reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung Schule des Lebens Generationengespräch

 

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie sind mit dem Auto auf einer engen, kurvigen Landstraße unter- wegs, plötzlich kommt Ihnen ein Laster entgegen.
Es wird eng. Was tun Sie?

  • Sie beobachten den Laster, um abschätzen zu können, ob Sie problemlos an ihm vorbeikommen. Damit steuern Sie automatisch und unbewusst auf den Laster zu – Menschen bewegen sich immer in die Richtung, in die sie sehen, die Energie folgt der Aufmerksamkeit.
  • Sie denken positiv, ignorieren den Laster oder gehen davon aus, dass er viel breiter aussieht als er tatsächlich ist. Bis jetzt ist ja auch immer alles gut gegangen – think positive!
  • Sie beobachten den Laster im Augenwinkel, lenken Ihre Aufmerksamkeit aber auf die rechte Fahrbahnmarkierung. Dadurch fahren Sie so weit rechts wie möglich, behalten den Laster im Auge, halten gleichzeitig aber Ihre Spur.

Die Blickrichtung wechseln, und dorthin sehen, wohin man will: Das ist Lebenserfahrung – und positive Psychologie (nicht positives Denken!).

Hindernisse, Kritik und Kränkungen wird es immer geben.

Entscheidend ist nicht, dass sie da sind, entscheidend ist, wie wir mit ihnen umgehen.

Wenn wir Hindernisse und Rückschläge zum Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit machen, lähmen sie, wenn wir sie ignorieren oder positiv kleindenken, riskieren wir eine Kollision.

Daher:  Schwierigkeiten und Unangenehmes im Auge behalten und trotzdem handlungsfähig bleiben.

Denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit.


Weiterführende Links zum Thema Glück und Unglück:


Menschen haben einen besonderen Hang zur Tragik. Wir alle besitzen einen sehr sensiblen Nerv für schlechte Gefühle – unser Unglück liegt uns viel näher als unser Glück. Was für ein Pech: Unsere Natur ist auf ein halbleeres Glas gepolt, und nicht auf ein halbvolles. Besonders mit unserer Erinnerung, beim „Spiel mit der Vergangenheit“, stehen wir uns selbst viel zu oft im Weg.
Das Spiel mit der Vergangenheit. Erinnern wir uns! Oder lieber doch nicht?


Sei spontan! Paul Watzlawick über die Absurdität der Forderungen „Sei spontan!“ oder „Sei fröhlich!“. Denn die Erwartungen der anderen sind die Erwartungen der anderen …
Sei spontan!


Wer seine Ziele in unerreichbare Höhe hängt, erspart sich zum einen Ärger und Anstrengung, zum anderen den Katzenjammer des Ankommens. Denn spätestens seit George Bernard Shaw wissen wir, dass es im Leben zwei Tragödien gibt: Die Nichterfüllung eines Herzenswunsches – und seine Erfüllung.
Vor Ankommen wird gewarnt


Der „Flow“ macht‘s! Die drei Formen des glücklichen Lebens und die Geschichte der positiven Psychologie:
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit


Mit erlernter Hilflosigkeit und selbsterfüllenden Prophezeiungen kann man sich selbst sehr wirkungsvoll sabotieren.Noch ein Watzlawick über die Stolperfallen auf dem Weg zum Lebensglück:
Selbsterfüllemde Prophezeiungen


Wenn dunkle Geheimnisse ans Licht kommen, stellen sie alles infrage. Nichts kann so bleiben, wie es war, weder für den Geheimnisträger noch für den Belogenen. Aber Entdeckung und Enthüllung zerstören nicht nur, sie bieten auch eine Chancen zur Neuordnung. Man muss sie nur ergreifen.
Dunkle Geheimnisse


Bildnachweis:
Das Hummer-Telefon (Téléphone-Homard) – im Originaltitel „Aphrodisisches Telefon“ – von Salvador Dalí (1904–1989)
Agentur für Bildbiographien, 2016


Wir müssten das alles mal aufschreiben

Die Agentur für Bildbiographien veröffentlicht seit 2012 hochwertige Bildbände und Chroniken über Familien- und Unternehmens-geschichten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage Bildbiographien: Wir müssten das alles mal aufschreiben!


Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2016

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