Vom It-Girl zur Walküre

Bun­des­ar­chiv Bild 102–10460, Adolf Hit­ler, Red­ner­po­sen“

Unity Val­ky­rie Mit­ford ist in den 1930er Jah­ren eines der ange­sag­tes­ten „It-Girls“ der fei­nen Lon­do­ner Gesell­schaft, ver­wandt mit jedem, der in Groß­bri­tan­ni­en Rang und Namen hat. Sie ist schön, exzen­trisch und wild, wird dann aber zur glü­hen­den Faschis­tin und fasst den Plan, Adolf Hit­ler ken­nen zu ler­nen. Der Plan gelingt, doch Hit­lers „Gunst“ stürzt auch sie – wie vie­le ande­re — ins Ver­der­ben.

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Vom ver­bor­ge­nen zum mani­fes­ten Grau­en: Kind­heit und Jugend Adolf Hit­lers

Es war ihre vier Jah­re älte­re Schwes­ter Dia­na, die klas­si­sche Schön­heit der Fami­lie und „Miss Eng­land“ des Jah­res 1932, die Unitys Leben zwei­mal ent­schei­dend ver­än­der­te.

Das ers­te Mal im Jahr 1929, als Dia­na den mil­lio­nen­schwe­ren Erben des Bier- und Whis­ky­im­pe­ri­ums Bryan Guin­ness hei­ra­te­te.
Erst ist die damals 15jährige Unity nur eine von vie­len – eine von elf Braut­jung­fern –, aber schon bald nach der „Hoch­zeit des Jah­res“ von Dia­na und Bryan, der „hei­ßes­ten Par­tie“ auf dem eng­li­schen Hei­rats­markt, erobert auch die klei­ne Schwes­ter die Lon­do­ner Sze­ne.

Aus der adli­gen Land­po­me­r­an­ze Unity wird dank der guten Kon­tak­te ihres neu­en Schwa­gers schnell ein gefei­er­tes „It-Girl“, das gemein­sam mit ihrer schö­nen Schwes­ter zu den exklu­sivs­ten Bäl­len und Par­tys der Lon­do­ner jeu­nesse dorée ein­ge­la­den wird.
Natür­lich immer als gla­mou­rö­ser Mit­tel­punkt und in der Hoff­nung dass die wil­den “Mit­ford-Sis­ters” wenigs­tens für einen klei­nen Skan­dal zu haben sind.


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Die wilden Mitford-Schwestern

Unity ist nicht nur seit ihrer frü­hes­ten Kind­heit wild und unab­hän­gig, son­dern wächst auch optisch zu einer Debü­tan­tin mit beträcht­li­chem Aus­maß her­an: Imit ihrer Kör­per­grö­ße von über 1 Meter 80 über­ragt sie fast alle, dazu kom­men ihre üppi­ge blon­de Haar­mäh­ne und ihre unge­zähm­ter Lust zur Pro­vo­ka­ti­on.
Sie sähe aus „wie ein rie­si­ger Pfau“ schreibt ihre jün­ge­re Schwes­ter Jes­si­ca vol­ler Bewun­de­rung (ins­ge­samt gibt es sechs „Mit­ford-Sis­ters“ und einen Bru­der).
Jes­si­ca erin­nert sich spä­ter: Zur Bestür­zung mei­ner Mut­ter kauf­te sie bei einem Thea­ter­aus­stat­ter eine Tia­ra, besetzt mit unech­ten Per­len und fal­schen Dia­man­ten. Sie war grund­sätz­lich dar­auf aus, zu scho­ckie­ren …

Die Allü­ren der bei­den wil­den Mit­ford-Schwes­tern Dia­na und Unity wer­den von allen bri­ti­schen Gazet­ten genüss­lich wie­der­ge­ge­ben und fin­den damit schnell den Weg von Lon­don nach Swin­brook, dem Sitz der Fami­lie.

Ent­nervt schreibt Ihre leid­ge­prüf­te Mut­ter, Lady Redes­da­le:

Wenn ich lese ‚gewis­se Töch­ter eines Lords‘, genügt mir das. Es seid immer ihr.“


Weni­ge Jah­re nach ihrer Traum­hoch­zeit mit Bryan Guin­ness lernt Unitys Schwes­ter Dia­na auf einem Mas­ken­ball den Mil­lio­när und Poli­ti­ker Oswald Mos­ley ken­nen.
Sie ver­liebt sich Hals über Kopf in den schnei­di­gen, ganz in faschis­ti­sches Schwarz geklei­de­ten, 15 Jah­re älte­ren „Lea­der“ der „BUF“ (Bri­tish Uni­on of Fascists), lässt ihren Ehe­mann und Whis­ky­er­ben Bryan Knall auf Fall sit­zen und zieht mit ihren bei­den klei­nen Kin­dern in ein ele­gan­tes Haus am Eaton Squa­re, um Mos­leys offi­zi­el­le Gelieb­te zu wer­den.

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Bri­tish poli­ti­ci­an Sir Oswald Ernald Mos­ley, 6th Baro­net (1896–1980) and Lady Cyn­thia, née Cyn­thia Blan­che Cur­zon (1898–1933), on their wed­ding day. By Geor­ge Gran­t­ham Bain Collec­tion (Libra­ry of Con­gress)

An eine Schei­dung von sei­ner schö­nen Frau Cyn­thia („Cim­mie“) denkt Dia­nas neu­er Lieb­ha­ber Mos­ley nicht im Traum, denn sei­ne Gat­tin ist schließ­lich nicht Irgend­wer, son­dern die zweit­äl­tes­te Toch­ter des ehe­ma­li­gen Vize­kö­nigs von Indi­en, Lord Cur­zon.

Mos­leys Schwie­ger­va­ter ist unge­heu­er reich und hat Ein­fluss.
Eine Tren­nung kommt für Mos­ley aber  in ers­ter Linie wohl des­halb nicht infra­ge, weil bei sei­ner Hoch­zeit mit Cim­mies im Jahr 1920 fast der gesam­te euro­päi­sche Hoch­adel ein­schließ­lich vie­ler Mit­glie­der des eng­li­schen Königs­hau­ses zu den Gäs­ten zähl­ten.
Das ver­pflich­tet.

Dia­na ist Mos­leys offi­zi­el­le Gelieb­te.
Lord und Lady Redes­da­le sind ent­setzt.

Hail Mosley!“

Sir Oswald Mos­ley, seit 1928 Erbe des Fami­li­en­ti­tels und damit 6. Baro­net, hat nicht nur Schlag bei den Frau­en (unter ande­rem wer­den ihm auch Affä­ren mit der Schwes­ter und der Stief­mut­ter sei­ner Frau Cyn­thia nach­ge­sagt), son­dern zeich­net sich vor allem durch sei­ne wech­seln­den poli­ti­schen Ein­stel­lun­gen und – damit ver­bun­den – einer abwechs­lungs­rei­chen Berufs­kar­rie­re aus.

Nach einem Flug­zeug­ab­sturz und schwe­rer Bein­ver­let­zung kehrt der knapp 20jährige als Inva­li­de aus dem 1. Welt­krieg zurück und beschließt, Poli­ti­ker zu wer­den.
Sein Glück fin­det er zunächst bei den Kon­ser­va­ti­ven, für die er 1918 man­gels ernst­haf­ter Kon­kur­renz mühe­los einen Sitz im Unter­haus gewinnt.
Mos­ley macht sich trotz sei­ner Jugend schnell einen Namen als glän­zen­der Red­ner und selbst­be­wuss­ter Poli­ti­ker, aber nach nur zwei Jah­ren Par­la­ments­ar­beit zer­strei­tet er sich mit sei­ner Par­tei.
Für kur­ze Zeit drückt er als unab­hän­gi­ger Abge­ord­ne­ter die Oppo­si­ti­ons­bank, dann wen­det er sich der Kon­kur­renz, der Labour Par­tei, zu.

Aber auch die­se Liai­son endet im Zer­würf­nis.
Zwar erreicht der immer unge­dul­di­ge Mos­ley einen klei­nen Auf­stieg inner­halb Labours, doch statt des erhoff­ten Minis­ter­am­tes in einem wich­ti­gen Minis­te­ri­um wird er nach der Wahl von 1929 ledig­lich zum Minis­ter ohne Geschäfts­be­reich ernannt.

Das kränkt ihn zutiefst.

Als dann 1931 auch noch sein radi­ka­les Wirt­schafts­pro­gramm – das „Mos­ley Memo­ran­dum“ – von der gro­ßen Mehr­heit der Par­tei abge­lehnt wird, kehrt er auch Labour den Rücken und grün­det mit der „New Par­ty“ sei­ne eige­ne Par­tei.

Mos­leys „New Par­ty“ zeigt schon deut­li­che Ähn­lich­kei­ten zur deut­schen NSDAP und hat mit der dazu­ge­hö­ri­gen „Active Force“ sogar eine par­tei­ei­ge­ne Schlä­ger­trup­pe.
Aber trotz der faschis­to­iden Raub­ko­pie und trotz der andau­ern­den Welt­wirt­schafts­kri­se, die die Bri­ten eben­so hart getrof­fen hat wie ihre euro­päi­schen Nach­barn auf dem Kon­ti­nent, hat sie kei­ner­lei Erfolg.
Bei den Wah­len zum bri­ti­schen Unter­haus im Jahr 1931 bekommt die „New Par­ty“ kei­nen ein­zi­gen Sitz. Mos­ley zieht aus die­ser Nie­der­la­ge schnell sei­ne Kon­se­quen­zen, löst sei­ne Par­tei noch am Wahl­abend auf und begibt sich auf Rei­sen, um vom dama­li­gen Star der faschis­ti­schen Bewe­gung, Beni­to Mus­so­li­ni, per­sön­lich das Sie­gen zu ler­nen.


Inspi­riert und voll­ends zum Faschis­mus bekehrt, gelingt es Mos­ley schließ­lich im Okto­ber 1932, alle bri­ti­schen rechts­ex­tre­men Split­ter­par­tei­en unter dem Dach der „BUF“ (Bri­tish Uni­on of Fascists) zu ver­ei­nen.
Vom euro­päi­schen Fest­land hat er dafür das kom­plet­te faschis­ti­sche Pro­gramm mit­ge­bracht: die straf­fe Par­tei­füh­rung, das Gedan­ken­gut, die Schwarz­hem­den („Blackshirts“) der SS als Par­tei­uni­form bis hin zum „Hail Mos­ley“ inklu­si­ve des „deut­schen Gru­ßes“ .
Er selbst lässt sich von nun an als „Lea­der“ anspre­chen.

Die Maß­nah­men zei­gen schnell Wir­kung: Die BUF wird von der Tages­zei­tung Dai­ly Mail enthu­si­as­tisch unter­stützt, und angeb­lich sol­len sich der neu­en Par­tei in kür­zes­ter Zeit rund 50.000 Mit­glie­der ange­schlos­sen haben.

Reichsparteitag 1933, Aufmarsch der Fahnen der SA

Bundesarchiv_Bild_183-1987–0410-501, Nürn­berg, Reichs­par­tei­tag, SA-Auf­marsch. Licen­sed under CC BY-SA 3.0

Trotz aller Anstren­gun­gen gewinnt Mos­leys brau­ner Able­ger nie den glei­chen Schwung wie die rechts­ex­tre­men kon­ti­nen­ta­len Schwes­ter-Par­tei­en; die Bri­ten sind trotz aller Mühen kaum für rechts­ex­tre­mes Gedan­ken­gut zu begeis­tern.

Es wird viel Kra­wall gemacht, doch selbst in den Lon­do­ner Slums mag sich die Mehr­heit der Men­schen den Pro­test­mär­schen gegen Juden und Kom­mu­nis­ten nicht anschlie­ßen.
Nach einer Mas­sen­schlä­ge­rei auf einer Groß­ver­an­stal­tung im Juni 1934 ver­liert die BUF den größ­ten Teil ihrer Anhän­ger und schrumpft bis 1936 auf eine im Ver­gleich win­zi­ge Trup­pe von 8.000 Unent­weg­ten.

War­um die Deut­schen Hit­ler folg­ten: Die Erlaub­nis zu has­sen


Auf der Jagd

Im Juni 1933 lernt Unity Val­ky­rie Mit­ford den neu­en Lieb­ha­ber ihrer Schwes­ter Dia­na ken­nen und schät­zen (ihren zwei­ten Vor­na­men „Val­ky­rie“ ver­dankt Unity übri­gens ihrem Groß­va­ter, dem ers­ten Baron Redes­da­le, der ein gro­ßer Ver­eh­rer Richard Wag­ners war).

Sei­ne Theo­ri­en zu Faschis­mus und Natio­nal­so­zia­lis­mus iner­es­sie­ren sie wenig, aber der attrak­ti­ve Mos­ley in sei­ner schwar­zen Par­tei­uni­form gefällt ihr; eben­so die Marsch­mu­sik, die Kampf­ge­sän­ge und Heil­ru­fe, kurz­um der gesam­te Radau, der zu jedem BUF-Auf­tritt gehört.
Unity wird schnell zur begeis­ter­ten Anhän­ge­rin und ver­kauft – als fei­ne Aris­to­kra­tin, die bis dahin jede gewöhn­li­che Tätig­keit als lang­wei­lig abge­tan hat­te – in (maß­ge­fer­tig­ter) Par­tei­uni­form geklei­det auf der Stra­ße das BUF-Blatt „The Blackshirt“.

Mehr und mehr begeis­tert sich die Lady aber auch für den “ech­ten” Füh­rer und beschließt, nach Mün­chen zu rei­sen, um Adolf Hit­ler per­sön­lich ken­nen zu ler­nen.


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Ihre ers­te Rei­se nach Deutsch­land unter­neh­men die bei­den rüh­ri­gen Schwes­tern Unity und Dia­na im Jahr 1933, dem Jahr der „Macht­er­grei­fung“.
Ernst Hanf­sta­en­gel (‚Put­zi‘), Aus­lands­pres­se­chef der NSDAP, soll dabei hel­fen: Man kennt und schätzt sich von meh­re­ren Par­tys der fei­nen Lon­do­ner Gesell­schaft.
Aller­dings haben die Schwes­tern ‚Put­zis‘ Ein­fluss­mög­lich­kei­ten falsch ein­ge­schätzt – eben­so wie ihre eige­ne Wir­kung.

Hanf­sta­en­gel schreibt spä­ter in sei­nen Memoi­ren:

…Sie waren sehr hübsch, aber bis über die Augen­brau­en der­art zurecht gemacht, dass sie zu den neu­er­dings ver­kün­de­ten Idea­len deut­schen Frau­en­tums in kras­sem Wider­spruch stan­den. Sie hat­ten die fes­te Absicht, bis zu Hit­ler vor­zu­drin­gen. Auf dem Weg zu sei­nem Hotel ‚Deut­scher Hof‘ gab es so vie­le Kom­men­ta­re von Vor­über­ge­hen­den, dass ich mit den bei­den Schwes­tern hin­ter einer Wurst­bu­de in Deckung ging. Ich zog mein gro­ßes Taschen­tuch her­aus und sag­te: „Mei­ne Lie­ben, so geht es auf kei­nen Fall. Sie haben nicht die gerings­ten Aus­sicht, ihn zu spre­chen, wenn Sie sich nicht das Zeug vom Gesicht wischen.“
Ernst S. Hanf­sta­engl,  Zwi­schen Wei­ßem und Brau­nem Haus. Memoi­ren eines poli­ti­schen Außen­sei­ters


Doch auch ohne Make Up und dem deut­schen Frau­en­tum ent­spre­chend zurecht­ge­macht, gelingt es nicht, bis zu „IHM“ vor­zu­drin­gen.

Dafür kön­nen sie den Füh­rer mehr­mals bei öffent­li­chen Auf­trit­ten bewun­dern. Danach ist sich Unity mehr als sicher: Als ich Adolf Hit­ler sah, wuss­te ich, dass ich nie­man­den ande­ren lie­ber tref­fen wür­de!

Eine Urgroß­mut­ter namens ‚Fish‘

Der Win­ter 1933/34 muss für Lord und Lady Redes­dale eine wah­re Eltern-Höl­le gewe­sen sein.

Ihre aus Deutsch­land zurück­ge­kehrte und von Hit­ler beseel­te 19jährige Toch­ter Unity ver­bringt ihre Tage mit dem Sor­tie­ren unzäh­li­ger Hit­ler-Foto­gra­fi­en und spielt wäh­rend­des­sen stän­dig und in dröh­nen­der Laut­stärke das Horst-Wes­sel-Lied auf ihrem Gram­mo­phon ab. Ihr Zim­mer ist deko­riert mit Haken­kreuz­fah­nen und Hit­ler­bil­dern, und zu jeder Gele­gen­heit ent­bie­tet sie den „deut­schen Gruß“ oder ver­kün­det laut­stark natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Paro­len.

Unitys drei Jah­re jün­gere Schwes­ter Jes­sica hat zwi­schen­zeit­lich ihre Lie­be zum Kom­mu­nis­mus ent­deckt und ver­teilt Lenin-Büs­ten im Haus. (Weni­ge Jah­re spä­ter brennt sie – noch min­der­jäh­rig – mit einem Nef­fen Wins­ton Chur­chills durch, um im spa­ni­schen Bür­ger­krieg auf der Sei­te der Repu­bli­ka­ner zu kämp­fen.)

Die explo­sive Stim­mung auf dem Fami­li­en­sitz Swin­brook wird zusätz­lich durch die ältes­te Schwes­ter des Sex­tetts, der spä­te­ren Schrift­stel­le­rin Nan­cy Mit­ford, ange­heizt, die plötz­lich behaup­tet, im Stamm­baum der Fami­lie eine jüdi­sche Urgroß­mut­ter mit Namen Fish ent­deckt zu haben.
Sie droht ihren Schwes­tern Unity und der mit dem faschis­ti­schen BUF-„Lea­der“ Oswald Mos­ley liier­ten Dia­na, sie wer­de das Gerücht streu­en, die „Mit­ford-Sis­ters“ sei­en zu einem Sech­zehn­tel Juden.

Die gro­ße Welt­po­li­tik ist im Fami­li­en­sitz Swin­brook ein­ge­zo­gen, stän­di­ger schwes­ter­li­cher Krach ist bei die­sen sechs selbst­be­wuss­ten Töch­tern vor­pro­gram­miert. Der Vater des Sex­tetts, Lord Redes­dale, gilt sogar für bri­ti­sche Ver­hält­nisse als Exzen­tri­ker, der ger­ne Nach­barn, Freun­de und Ver­wandte mit sei­nen unver­blümt vor­ge­tra­ge­nen und har­schen Mei­nun­gen ver­schreckt.Ver­söhn­lich kön­nen ihn eigent­lich nur sei­ne sechs Töch­ter stim­men, die er abgöt­tisch liebt.
Aber was zu viel ist, ist zu viel.

Ver­mut­lich ist es rei­ne Not­wehr als sich Lord und Lady Redes­dale schließ­lich von ihrer Toch­ter Unity über­re­den las­sen, für sie ein Sprach­stu­dium in Deutsch­land zu finan­zie­ren. Viel­leicht haben sie auch einen klei­nen Fun­ken Hoff­nung, ihre wil­de und unbän­dige Toch­ter könn­te end­lich etwas Sinn­vol­les mit ihrem Leben anfan­gen.

Wer ist denn dieses Urbild einer Germanin?

Im Früh­jahr 1934 reist Unity mit einer groß­zü­gi­gen väter­li­chen Apa­nage von 100 Pfund im Gepäck wie­der nach Deutsch­land, quar­tiert sich dort im vor­neh­men Mäd­chen­pen­sio­nat der Baro­nin Laro­che in der König­straße in Mün­chen ein und begibt sich erneut auf die Jagd.
Gleich nach ihrer Ankunft schreibt sie an Hit­ler, bekommt aber nie eine Ant­wort.
Sie schafft es, sei­ne pri­vate Tele­fon­num­mer her­aus­zu­fin­den, er ist aber nie zu spre­chen. Schließ­lich bekommt sie von ihrem Fri­seur den Tipp, dass Hit­ler samt Gefol­ge ger­ne in der „Oste­ria Bava­ria“ in Schwa­bing spei­se und geht fort­an jeden Tag zum Mit­­­tag- und zum Abend­es­sen dort­hin.

Tat­säch­lich dau­ert es zehn Mona­te, bis Adolf Hit­ler sich end­lich ken­nen­ler­nen lässt.
In die­ser Zeit sitzt Unity hart­nä­ckig jeden Mit­tag und jeden Abend mit auf­ge­schla­ge­nen Deutsch­bü­chern in der Nähe des Stamm­ti­sches, an dem der “Füh­rer” und sei­ne Entou­rage zu sit­zen pfle­gen, wenn er in Mün­chen ist, und ihm der Sinn nach böh­misch-öster­rei­chi­scher Küche steht.

Beim Mit­tag­es­sen am 9. Febru­ar 1935 ist es dann end­lich soweit: „ER“ wird auf Unity auf­merk­sam und soll sich mit den Wor­ten „Wer ist denn die­ses Urbild einer Ger­ma­nin?“ nach ihr erkun­digt haben.
Unity wird an sei­nen Tisch gebe­ten.

Spä­ter schreibt sie über­glück­lich an ihre Schwes­ter Dia­na:

…Ich stand auf und ging zu sei­nem Tisch. Er stand auf, schüt­telte mir die Hand, grüß­te … wir spra­chen min­des­tens eine hal­be Stun­de mit­ein­an­der. …Er ließ mich mei­nen Namen auf einen Zet­tel schrei­ben, was ich, wie du mir glau­ben kannst, mit zit­tern­der Hand tat … Ich kann dir nicht alles schrei­ben, wor­über wir spra­chen … er habe das Gefühl, Lon­don durch sei­ne Archi­tek­tur­stu­dien gut zu ken­nen, und aus dem, was er gehört und gele­sen habe … sei Lon­don die bes­te Stadt der Welt … nie wie­der dür­fe es dem inter­na­tio­na­len Juden­tum erlaubt wer­den, zwei nor­di­sche Ras­sen gegen­ein­an­der zu het­zen … schließ­lich muss­te er gehen. Den Zet­tel mit mei­ner Adres­se steck­te er ein … mei­nen Lunch ließ er auf sei­ne Rech­nung set­zen. Du kannst dir vor­stel­len, wie ich mich füh­le. Ich bin so glück­lich, dass ich am liebs­ten ster­ben möch­te. Ich glau­be, dass ich das glück­lichste Mäd­chen der Welt bin. Und ich habe nichts geleis­tet, wodurch ich die­se Ehre ver­dient hät­te.“


Hitler und die Frauen

Unge­ach­tet sei­nes sorg­fäl­tig auf­ge­bau­ten Images als Mann ohne Pri­vat­le­ben, der in völ­li­ger Aske­se nur für Volk und Vater­land lebt, hat­te Hit­ler ein sehr gro­ßes Inter­esse an Frau­en (und sie an ihm); vor allem an sol­chen, die leicht zu beherr­schen und deut­lich jün­ger als er waren.
Gegen­über Frau­en konn­te der Mas­sen­mör­der von einer aus­ge­such­ten Höf­lich­keit sein“, schreibt Klaus Wieg­refe in sei­nem Arti­kel Die Braut des Bösen.

Unitys Schwes­ter Dia­na berich­tet spä­ter:

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Bun­des­ar­chiv, Bild 183-S33882, Hit­ler, Adolf: Reichs­kanz­ler, Deutsch­land, 20 April 1937

…Hit­ler war zu die­ser Zeit 45 Jah­re alt, ca. 1 m 75 groß, weder dick noch dünn. Er hat­te dun­kel­blaue Augen, eine hel­le Haut und fei­ne, brau­ne – stets gut gebürs­tete – Haa­re … Er bot einen der­art sau­be­ren und ordent­li­chen Anblick, dass fast jeder neben ihm unge­pflegt wirk­te …
(In der Oste­ria:) Neben sei­nem Adju­tan­ten, meist Brück­ner oder Schaub, waren oft ein paar alte Freun­de, meist Män­ner, aber auch eini­ge Frau­en anwe­send … häu­fig Hoff­mann, der Foto­graf, und Herr Wer­lin von Mer­ce­des-Benz.
Es ging uns auf die Ner­ven, wenn sich die Kon­ver­sa­tion Autos zuwand­te. Der Füh­rer war höchst inter­es­siert an Moto­ren und besaß augen­schein­lich pro­funde Kennt­nisse, wir aber lang­weil­ten uns.
Wie vie­le Poli­ti­ker lieb­te er es über Poli­tik zu reden … Sein Essen war karg. Als Vege­ta­rier aß er Eier und Mayon­naise, Gemü­se und Nudeln und trank Fach­in­ger-Was­ser. In der Oste­ria wuss­ten sie genau, was er woll­te. Zu Frau­en war er außer­ge­wöhn­lich höf­lich. Er ver­beugte sich und küss­te die Hand, wie das in Deutsch­land und Frank­reich üblich ist …“


Nach­dem das Ken­nen­ler­nen geschafft ist, ist Unity mehr Feu­er und Flam­me denn je.
Bereits am 10. April 1935 sieht man sie an Hit­lers Sei­te beim gesell­schaft­li­chen NS-Groß-ereig­nis des Jah­res, der Hoch­zeit Her­mann Görings mit der Schau­spie­le­rin Emmy Son­ne­mann.
Vie­le wei­te­re gemein­sa­me Auf­trit­te öff­nen der 21jährigen Bri­tin in kur­zer Zeit nicht nur sämt­li­che gesell­schaft­li­che Türen in der neu­en High-Socie­ty des Drit­ten Rei­ches; hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand wird bald auch über Hit­lers neus­te „First Lady“ gemun­kelt.

Dass es da eigent­lich schon eine ande­re gibt, wird Unity sehr schnell zuge­tra­gen.
Sie kann es kaum fas­sen, als man ihr von Hit­lers mehr­jäh­ri­ger Bezie­hung zu einem klei­nen Laden­mä­del namens Eva Braun berich­tet, die im Foto­ge­schäft von Hit­lers Lieb­lings­fo­to­gra­fen Hein­rich Hoff­mann arbei­ten soll. Mit dem Selbst­be­wusst­sein der bri­ti­schen Upper­class beschließt Unity, den Stier bei den Hör­nern zu packen und sich die­ses „Fräu­lein Braun“ genau­er anzu­se­hen.

Als sie in Hoff­manns Foto­ge­schäft ihrer mut­maß­li­chen Neben­buh­le­rin Eva Braun gegen­über­steht, um dort einen Film zum Ent­wi­ckeln abzu­ge­ben, ist Unity zunächst beru­higt. Die­ses schüch­tern wir­ken­de, ein­fach geklei­de­te Mäd­chen soll die Gelieb­te des „Füh­rers“ sein?
No way! Aber dann – so will es zumin­dest die Anek­do­te – fällt Unitys Blick beim Ver­las­sen des Ladens auf Brauns Schu­he: Ein luxu­riö­ses und sünd­haft teu­res Paar von Fer­ra­ga­mo aus Flo­renz, das es in Deutsch­land nicht zu kau­fen gibt.

Ab die­sem Moment soll der bri­ti­schen Lady klar gewe­sen sein, dass sie nicht außer Kon­kur­renz läuft.

Adolf Hitler und Eva Braun auf dem Berghof

Adolf Hit­ler und Eva Braun auf dem Berg­hof“ by Bun­des­ar­chiv, B 145 Bild-F051673-0059 / CC-BY-SA 3.0

Eine Liai­son mit dem „Füh­rer“ bedeu­te­te für die betrof­fe­nen Frau­en vor allem eines: war­ten. War­ten auf den Anruf eines sei­ner Adju­tan­ten, der sie zu „ihm“ in die Oste­ria oder zu einem ande­ren Treff­punkt rufen wür­de.
Bei Eva Braun blei­ben die­se Anru­fe im Früh­jahr 1935 nach Hit­lers Bekannt­schaft mit der attrak­ti­ven Unity offen­bar aus. Die genau­en Umstän­de sind nicht bekannt; Tat­sa­che ist aber, dass sie Ende Mai 1935 eine Über­do­sis Schlaf­ta­blet­ten schluckt und damit bereits zum zwei­ten Mal im Lauf ihrer damals sechs­jäh­ri­gen Bezie­hung ver­sucht, sich das Leben zu neh­men.

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, 2015 (Über­ar­bei­tet 2017)

Lesen Sie im zwei­ten Teil: „Wir nann­ten sie die däni­sche Kuh, weil sie so groß, stark und dumm war.“
Hit­lers It-Girl

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12 sehr lesens­wer­te Por­träts ein­fluss­rei­cher Frau­en, ange­fan­gen von Adel­heid (931 — 999) über Lucre­zia Bor­gia (1480 — 1519), Jean­ne Antoi­net­te de Pom­pa­dour (1721 — 1764) bis zu Hil­la­ry Clin­ton und Ange­la Mer­kel. Per­fek­tes Info­tain­ment — auch zum Ver­schen­ken.
Armin Stroh­meyr, Ein­fluss­rei­che Frau­en: 12 Por­träts*, Piper Mün­chen Zürich, 2014

Nach wie vor eine der bes­ten, fun­dier­tes­ten — und umfang­reichs­ten (über 1000 Sei­ten) — Hit­ler-Bio­gra­fi­en. Prä­di­kat: Beson­ders lesens­wert!
Joa­chim C. Fest, Hit­ler. Eine Bio­gra­phie. Ull­stein Ver­lag GmbH Ber­lin, Taschen­buch, unge­kürz­te Aus­ga­be, 2002

Wei­ter­füh­ren­de Links zum The­ma:


Der Wer­de­gang Adolf Hit­lers vom geprü­gel­ten Sohn eines „erzie­hen­den“ Vaters und einer lie­be­vol­len, aber schwa­chen Mut­ter zu einem der grau­sams­ten Dik­ta­to­ren der Mensch­heit.
Vom ver­bor­ge­nen zum mani­fes­ten Grau­en: Kind­heit und Jugend Adolf Hit­lers


Adolf Hit­ler und sei­ne Anhän­ger. Wer folg­te den Natio­nal­so­zia­lis­ten und was bringt Men­schen dazu, zu Mör­dern zu wer­den?
Die Erlaub­nis zu has­sen


Das Gene­ra­tio­nen­ge­spräch über ein Jahr­hun­dert mit Dik­ta­tu­ren, Welt­krie­gen, Mil­lio­nen Kriegs­to­ten, Ver­letz­ten, Flücht­lin­gen und Ver­trie­be­nen, das uns heu­te noch in den Kno­chen steckt.
Das 20. Jahr­hun­dert


Die Kind­heit ist die prä­gends­te Zeit in unse­rem Leben. Über Müt­ter und Väter, Geschwis­ter­lie­be, trans­ge­ne­ra­tio­na­le Ver­er­bung und Kind­heits­mus­ter, die uns unser gesam­tes Leben beglei­ten.
Kin­der, Kin­der


Wei­ter­füh­ren­de Arti­kel und Fil­me zum The­ma:


Rein­hard Kai­ser: Wit­ze und Wun­den — Über Unity Mit­fords Schwes­ter Nan­cy und ihre Roma­ne:
http://www.reinhardkaiser.com/LesesaalNeu/VerstreuteWerke/mitford.html


Spie­gel Online Eines­Ta­ges: Die Frau an Hit­lers Sei­te. Braut des Bösen http://www.spiegel.de/einestages/die-frau-an-hitlers-seite-a-948728.html


Spie­gel Online Eines­Ta­ges: Die ver­rück­ten Mit­ford-Schwes­tern “Heil Hit­ler! Love, Bobo” http://www.spiegel.de/einestages/die-verrueckten-mitford-schwestern-a-947885.html


ZDF-Media­thek: Hit­ler und die Frau­en
https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/hitler-und-die-frauen-100.html



 Wir müssten das alles mal aufschreibenDie Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en ver­öf­fent­licht seit 2012 hoch­wer­ti­ge Bild­bän­de und Chro­ni­ken über Fami­li­en- und Unter­neh­mens-geschich­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf unse­rer Home­page Bild­bio­gra­phi­en: Wir müss­ten das alles mal auf­schrei­ben!


Bild­nach­wei­se:
1. Bun­des­ar­chiv Bild 102–10460, Adolf Hit­ler, Red­ner­po­sen“ von Bun­des­ar­chiv, Bild 102–10460 / Hoff­mann, Hein­rich / CC-BY-SA. Lizen­ziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wiki­me­dia Com­mons
2. Bri­tish poli­ti­ci­an Sir Oswald Ernald Mos­ley, 6th Baro­net (1896–1980) and Lady Cyn­thia, née Cyn­thia Blan­che Cur­zon (1898–1933), on their wed­ding day. By Geor­ge Gran­t­ham Bain Collec­tion (Libra­ry of Con­gress) [Public domain]
3. Bundesarchiv_Bild_183-1987–0410-501, Nürn­berg, Reichs­par­tei­tag, SA-Auf­marsch. Licen­sed under CC BY-SA 3.0
4. Bun­des­ar­chiv, Bild 183-S33882, Hit­ler, Adolf: Reichs­kanz­ler, Deutsch­land, 20 April 1937

Lizen­ziert unter CC BY-SA 3.0 de
5. Bun­des­ar­chiv Bild 183‑1990-0309–506, Eröff­nung des Deutsch-Pol­ni­schen Insti­tuts” Licen­sed under CC BY-SA 3.0 de via Wiki­me­dia Com­mons / Eröff­nung des Deutsch-Pol­ni­schen Insti­tuts Scherl: Fest­kon­zert anläss­lich der Eröff­nung des Deutsch-Pol­ni­schen Insti­tuts an der Les­sing-Hoch­schu­le im Mar­mor­saal des Zoos v.l.n.r. Frau Emmy Son­ne­mann, Minis­ter­prä­si­dent Göring, pol­ni­scher Bot­schaf­ter Lip­ski, Her­zog v. Sach­sen-Coburg-Gotha, Reichs­mi­nis­ter Dr. Goeb­bels 26. Feb. 1935 [Her­aus­ga­be­da­tum] ADN-ZB/­Ar­chiv Faschis­ti­sches Deutsch­land 1933–1945 Fest­kon­zert am 26.2.1935 im Mar­mor­saal des Zoos anläss­lich der Eröff­nung des Deutsch-Pol­ni­schen Insti­tuts an der Les­sing-Hoch­schu­le in Ber­lin. V.l.n.r.: Frau Emmy Son­ne­mann (spä­te­re Frau Göring), Minis­ter­prä­si­dent Göring, der pol­ni­sche Bot­schaf­ter Lip­ski, der Her­zog v. Sach­sen-Coburg-Gotha, Reichs­mi­nis­ter Goeb­bels
6. Adolf Hit­ler und Eva Braun auf dem Berg­hof” by Bun­des­ar­chiv, B 145 Bild-F051673-0059 / CC-BY-SA. Licen­sed under CC BY-SA 3.0

2 Gedanken zu „Vom It-Girl zur Walküre

  1. Lie­be Frau Gebert,

    ich habe Ihren Arti­kel im Senior­book gefun­den und fin­de ihn groß­ar­tig. Toll geschrie­ben, dicht, atmo­sphä­risch, infor­ma­tiv sowie­so — ich bin wirk­lich begeis­tert.

    Ich den­ke dass man dies unter Mit­be­wer­bern auch ruhig mal schrei­ben darf. 🙂

    Kühl­fä­cheln­de Grü­ße aus dem Back­ofen und dann ein erhol­sa­mes Wochen­en­de
    Petra Scha­ber­ger

    • Lie­be Frau Schar­ber­ger, … darf man! 😉 Lie­ben Dank und herz­li­che Grü­ße aus dem mitt­ler­wei­le etwas abge­kühl­ten Lüt­jen­see bei Ham­burg.

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