Ist Fremdgehen angeboren?

Frauen wollen in der Liebe Romane erleben, Männer Kurzgeschichten

Foto: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en

Wer kennt es nicht, wenn sich nach weni­gen Wochen gro­ßer Lie­be, in denen See­len­ver­wandt­schaf­ten ent­deckt und Zukunfts­plä­ne geschmie­det wer­den, der ange­him­mel­te Liebs­te plötz­lich rar­macht, um Bedenk­zeit bit­tet, selt­sa­me Erklä­run­gen stam­melt und schließ­lich zu einer ande­ren ent­schwin­det? Das ist der Stoff, aus dem Roma­ne gestrickt wer­den. Ist es Psy­cho­lo­gie und die viel­zi­tier­te ‚Kri­se des Man­nes‘, — oder doch wie­der nur Bio­lo­gie: ein “Casa­no­va-Gen” und ein mise­ra­bler männ­li­cher Hor­mon­haus­halt?

Lesen Sie auch: Der Luxus der gro­ßen Gehir­ne — Dro­gen­flash und posi­ti­ve Vor­bil­der: Wie Mut­ter­lie­be ent­steht — Die ers­ten Wochen ent­schei­den (fast) alles — Wenn Mut­ter­lie­be fehlt
Was heißt schon Mut­ter­lie­be?

Natür­lich ist es Unsinn, jedes uner­war­te­te Lie­bes­aus auf Gene und Ver­an­la­gung zu schie­ben. Aber es scheint tat­säch­lich eine Dis­po­si­ti­on für nach­las­sen­des Begeh­ren und dem Drang nach Neu­em zu geben. Ein­mal Casa­no­va, immer Casa­no­va?

Wenn sich der Liebs­te rar macht — in der Regel sind es die Män­ner, die kom­men­tar­los ver­schwin­den — wer­den oft Psy­cho­lo­gie, Kind­heits­mus­ter und die berühm­te “Angst vor Nähe” als Erklä­rungs­ver­su­che bemüht.

Die haben alle ihre Berech­ti­gung, aber von zen­tra­ler Bedeu­tung scheint auch der kör­per­ei­ge­ne Boten­stoff Dopa­min zu sein, ein Hor­mon, das uns wach, moti­viert und opti­mis­tisch stimmt. Dopa­min sorgt für erwar­tungs­vol­le Vor­freu­de, Neu­gier­de und das Krib­beln im Bauch, treibt uns aber auch an, unse­re Zie­le und Plä­ne umzu­set­zen.
Auch beim Sei­ten­sprung.

Das Leben ist bezau­bernd, man muss es nur durch die rich­ti­ge Bril­le sehen.”
Alex­andre Dumas (der Älte­re)


Wenn die Lust nachlässt …

Eine mit der Zeit erlah­men­de Libi­do ist bei den meis­ten Paa­ren nor­mal und wird auch als „Coo­lidge-Effekt“ bezeich­net. Sei­nen Namen ver­dankt das Phä­no­men nach­las­sen­der Lust dem 30. ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten Cal­vin Coo­lidge, der mit sei­ner Frau Grace von 1923 bis 1929 im Wei­ßen Haus resi­dier­te:

Der Coo­lidge-Effekt
Der Anek­do­te nach besuch­te das Prä­si­den­ten­ehe­paar Coo­lidge eine staat­li­che Farm und wur­de getrennt her­um­ge­führt. Als Mrs. Coo­lidge die Hüh­ner­stäl­le betrat, konn­te sie beob­ach­ten, wie sich ein Hahn gera­de hef­tig mit einer Hen­ne ver­gnüg­te. Beein­druckt frag­te sie, wie oft der Hahn sei­nen Pflich­ten nach­kom­me – „Dut­zen­de Male am Tag“, lau­te­te die Ant­wort. Mrs. Coo­lidge war noch mehr beein­druckt – „Sagen Sie das bit­te dem Prä­si­den­ten.“
Wenig spä­ter wur­de Prä­si­dent in die Stäl­le geführt und wei­sungs­ge­mäß vom Eifer des Hahns unter­rich­tet. „Jedes Mal mit der­sel­ben Hen­ne?“, frag­te er. – „Oh nein, Mr. Pre­si­dent, immer mit einer ande­ren“, lau­te­te die Ant­wort. Jetzt war Prä­si­dent Coo­lidge zufrie­den und nick­te: „Sagen Sie das bit­te Mrs. Coo­lidge.“

Prä­si­dent Coo­lidge war weder ein Casa­no­va noch ein klas­si­scher Fremd­gän­ger — soweit man weiß, kann sei­ne Ehe mit Grace sogar als glück­lich bezeich­net wer­den.

Sie rede­te, er hör­te zu (oder auch nicht): Col­lidge galt als intro­ver­tiert, wort­karg, in sei­ner Jugend extrem schüch­tern und zumin­dest pha­sen­wei­se von Depres­sio­nen geplagt. Einer oft erzähl­ten, aber eben­falls unbe­stä­tig­ten Anek­do­te zufol­ge, saß Coo­lidge eines Abends bei einem Din­ner neben einer Dame, die mit ihm ein biss­chen plän­keln woll­te: „Mr. Pre­si­dent, mei­ne Freun­din hat mit mir gewet­tet, dass ich Ihnen heu­te Abend kei­ne drei Wor­te ent­lo­cken kann.“ Dar­auf soll Coo­lid­ges tro­cke­ne Ant­wort gewe­sen sein: „Sie ver­lie­ren.“

Ein noto­ri­scher Frau­en­held und Casa­no­va hät­te jeden­falls anders geant­wor­tet, egal wie attrak­tiv er sein Gegen­über fin­det.


ANZEIGE

Ätherische Ölmischung Forgive für Ruhe und inneren FriedenWir müs­sen mit alten Ver­let­zun­gen abschlie­ßen, damit Neu­es ent­ste­hen kann. Manch­mal ist die­ser Pro­zess schwie­rig und lang­wie­rig, denn Wut, Trau­er und Zorn kön­nen ver­hin­dern, dass wir unse­ren inne­ren Frie­den fin­den und mit Opti­mis­mus und Ener­gie unse­re Zukunft gestal­ten. Die äthe­ri­sche Ölmi­schung “For­gi­ve” und ande­re Aro­ma­öle kön­nen uns unter­stüt­zen, um wie­der ins Gleich­ge­wicht zu kom­men. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Kraft der fei­nen Öle fin­den Sie in unse­rem Shop 


Im Rausch der Gefühle

Aus bio­lo­gi­scher Sicht ist sowohl das hei­ße Begeh­ren am Anfang als auch die Ernüch­te­rung nach eini­ger Zeit des Zusam­men­seins sinn­voll: Wäre das Wei­ter­ge­ben der eige­nen Gene für Männ­chen nicht eine aus­ge­spro­chen lust­vol­le Ange­le­gen­heit, wür­den sie sich die Mühe des Umwer­bens und Bal­zens ein­fach spa­ren.

Unse­re kör­per­ei­ge­ne Bio­che­mie lässt es aber auch nicht zu, dass wir lang­fris­tig in Glücks­ge­füh­len schwel­gen und bringt uns und unse­ren Hor­mon­haus­halt schnell wie­der auf Betriebs­tem­pe­ra­tur. Wäre es anders, wären die Männ­chen so glück­lich, dass sie die Nah­rungs­auf­nah­me ver­ges­sen und ver­hun­gern wür­den; zumin­dest wür­den sie sich nicht län­ger nach ande­ren Weib­chen umse­hen.

Aber genau auf die­se Suche nach ande­ren Weib­chen sind — zumin­dest bei den meis­ten Tier­ar­ten — Männ­chen gepolt: Ihre Bio­lo­gie ist dar­auf aus­ge­rich­te, ihr Gen­ma­te­ri­al so weit wie mög­lich zu streu­en und so vie­le Nach­kom­men wie mög­lich zu zeu­gen.
Das ist Evo­lu­ti­on — und der eigent­li­che gro­ße Unter­schied zwi­schen Män­nern und Frau­en.

Frau­en wol­len in der Lie­be Roma­ne erle­ben, Män­ner Kurz­ge­schich­ten.”
Daph­ne Du Mau­ri­er


Das Casanova-Gen

Ers­te har­te Daten und Fak­ten zum Fremd­ge­hen und dem berühmt-berüch­tig­ten „Casa­no­va-Gen“ lie­fer­ten in der Ver­gan­gen­heit Beob­ach­tun­gen bei Nutz- und Labor­tie­ren.
Zucht­bul­len wer­den müde, wenn man ihnen immer nur ein und die­sel­be Kuh zuführt, und auch Labor­rat­ten haben nach eini­ger Zeit kei­nen „Bock“ mehr auf trau­te Zwei­sam­keit.

Die nach­las­sen­de Libi­do liegt kei­nes­wegs an Migrä­ne oder Über­an­stren­gung, denn die Lust des Rat­ten­männ­chens kann sofort wie­der geweckt wer­den, wenn man ihm ein neu­es Weib­chen als poten­zi­el­le Gespie­lin in den Käfig setzt.
Die „Neue“ ist weder bes­ser, noch schlau­er, noch hüb­scher als die „Alte“ – sie ist ein­fach nur neu. Und auch sie wird nach eini­ger Zeit für das Männ­chen lang­wei­lig und damit Opfer des Coo­lidge-Effekts.


ANZEIGE

Woher kom­men wir und wohin geht die Rei­se? Nicht umsonst Best­sel­ler Nr. 1! Groß­ar­tig geschrie­ben und sehr reich an Erkennt­nis­sen und Inspi­ra­tio­nen — ein Muss für alle, die Spaß am “über-den-Tel­ler­rand-hin­aus­gu­cken” haben.
Yuval Noah Hara­ri: Eine kur­ze Geschich­te der Mensch­heit*, Pan­the­on Ver­lag, 23. Auf­la­ge, 2015


Zunächst genügt aber allein ihr Anblick, um das Männ­chen in Hoch­zeits­stim­mung zu ver­set­zen. Sein Hirn wird dabei mit dem Hor­mon Dopa­min geflu­tet, was ver­mut­lich auch bei Rat­ten für erwar­tungs­vol­le Vor­freu­de sorgt.

Das Inter­es­san­te ist, dass man die­se Vor­freu­de und neue Lust auf die Ex bei Rat­ten­männ­chen auch durch die künst­li­che Gabe von Dopa­min wecken kann.
Statt mit einer neu­en Flam­me kann man zumin­dest im Labor ein­ge­schla­fe­ne Bezie­hun­gen durch den von außen zuge­führ­ten Boten­stoff neu bele­ben.

Ist Dopa­min der Lie­bes­trank, der in etli­chen Mythen und Legen­den die alles ent­schei­den­de Haupt­rol­le spielt? Bei Labor­rat­ten scheint es genau dar­auf hin­aus­zu­lau­fen; die Kon­zen­tra­ti­on eines ein­zi­gen Hor­mons im Gehirn des Männ­chens kann offen­sicht­lich über das Wohl und Wehe einer sexu­el­len Bezie­hung ent­schei­den.

Glück­lich durch Dopa­min
Ohne Neu­es im Leben kommt kein Mensch aus, zumin­dest kei­ner, der glück­lich sein will.
Wir benö­ti­gen alle einer­seits unse­re wohl­be­kann­te Kom­fort­zo­ne als Basis, brau­chen ande­rer­seits für unser Wohl­be­fin­den aber auch neue Erfah­run­gen. Das geht nur außer­halb unse­rer Kom­fort­zo­ne. Nur wenn wir sie ver­las­sen, kön­nen wir unse­re ange­bo­re­ne Neu­gier stil­len. Auch das macht aus bio­lo­gi­scher Sicht Sinn: Ohne gele­gent­li­ches Risi­ko gibt es kei­ne Ent­wick­lung. Antrei­ber für neue Erfah­run­gen und Aben­teu­er­lust ist unser Wunsch nach einem Dopa­min-Kick, der uns opti­mis­tisch und erwar­tungs­voll stimmt.

Wie groß der Drang nach Neu­land und Aben­teu­er ist, und wie viel Wag­nis dafür in Kauf genom­men wird, vari­iert. Mög­li­cher­wei­se gibt es Men­schen, die den Dopa­min-Kick beson­ders häu­fig brau­chen, oder die wie die Trä­ger des „Casa­no­va-Gens“ mehr Dopa­min-Aus­schüt­tung benö­ti­gen, um auf das glei­che Level wie “nor­ma­le” Men­schen zu kom­men. Tat­sa­che ist, dass Män­ner, die zum Sei­ten­sprung nei­gen, auch ein über­durch­schnitt­lich hohes Risi­ko haben, von Alko­hol oder Niko­tin abhän­gig zu wer­den.

Frauen wollen in der Liebe Romane erleben …

Etwa ein Drit­tel aller Men­schen-Män­ner sol­len die aben­teu­er­lus­ti­gen Besit­zer des „Casa­no­va-Gens sein, einem Gen, das eine Nei­gung zu Pro­mis­kui­tät (aber auch zu Such­ter­kran­kun­gen) bewir­ken kann.

Hin­ter dem Casa­no­va-Gen, so glau­ben zumin­dest vie­le Wis­sen­schaft­ler, ver­birgt sich ein schlech­ter als nor­mal reagie­ren­der Dopa­min-Rezep­tor, das heißt, die Betrof­fe­nen brau­chen viel mehr vom Boten­stoff Dopa­min, um das glei­che Maß an „Spiel, Spaß und Span­nung“ emp­fin­den zu kön­nen wie Durch­schnitts­ty­pen.

Bei der Jagd nach dem „Kick“ soll die mie­se Rezep­to­ren-Aus­stat­tung wage­mu­ti­ger, risi­ko­freu­di­ger und rast­lo­ser machen — genau so, wie einst den legen­dä­ren Casa­no­va, der nicht nur für sei­ne Ver­füh­rungs­küns­te bekannt war, son­dern auch als lei­den­schaft­li­cher (und süch­ti­ger?) Spie­ler, der sich durch sei­ne Lie­bes­aben­teu­er, aber auch durch sei­ne immens hohen Spiel­schul­den immer wie­der selbst in die Bre­douil­le gebracht hat.

Der Zusam­men­hang zwi­schen der ange­bo­re­nen Aus­stat­tung an Dopa­min-Rezep­to­ren und der Zahl an Geschlechtspartner(inne)n ist sta­tis­tisch belegt.
Unklar ist, ob wirk­lich nur die­ser eine Rezep­tor — und damit ein ein­zi­ges Gen — dar­über ent­schei­det, ob wir treu sein kön­nen oder nicht.

Tat­sa­che ist, dass unser Hor­mon­haus­halt bei vie­len unse­rer Emp­fin­dun­gen (und damit: bei unse­rem Ver­hal­ten) eine ent­schei­den­de Rol­le spielt, und die Bio­che­mie unse­res Kör­pers viel damit zu tun hat, ob wir glück­lich sein kön­nen:

” … Wenn wir von einer Ska­la von 0 bis 10 aus­ge­hen, kom­men eini­ge Men­schen mit einem hei­te­ren bio­che­mi­schen Sys­tem auf die Welt, das Stim­mungs­aus­schlä­ge zwi­schen 6 und 10 erlaubt und sich lang­fris­tig irgend­wo bei 8 ein­pen­delt. Sol­che Men­schen sind rela­tiv zufrie­den, auch wenn sie in einer hek­ti­schen Groß­stadt leben, ihr gan­zes Geld in einem Bör­sen­crash ver­lie­ren und eine Dia­be­tes­dia­gno­se bekom­men.
Ande­re Men­schen sind dage­gen mit einer umwölk­ten Bio­che­mie geschla­gen, die zwi­schen 3 und 7 schwan­ken kann und sich bei 5 ein­pen­delt. Die­se Men­schen blei­ben auch dann noch nie­der­ge­schla­gen, wenn sie in einer lie­be­vol­len Gemein­schaft leben, Mil­lio­nen im Lot­to gewin­nen und fit wie ein olym­pi­scher Mara­thon­läu­fer sind. Selbst wenn eine Frau mit die­sem Gemüt am Mor­gen 50 Mil­lio­nen im Lot­to gewinnt, am Mit­tag eine Behand­lungs­me­tho­de für Krebs und AIDS ent­deckt, am Nach­mit­tag Frie­den zwi­schen Israe­lis und Paläs­ti­nen­sern stif­tet und am Abend ihr ver­lo­ren geglaub­tes Kind wie­der­fin­det, wird ihr Glück nie über eine “7” hin­aus­komm­men. Ihr Gehirn ist ein­fach nicht für grö­ße­re Aus­schlä­ge nach oben aus­ge­legt, egal was pas­siert.”
Yuval Noah Hara­ri, Eine kur­ze Geschich­te der Mensch­heit

Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Bezie­hungs­the­ma Haus­ar­beit — Hängt immer alles an den Müt­tern? — Der Weg in die Kri­se — Die Ver­ur­tei­lung der Väter — Müt­ter und Söh­ne — Was macht einen guten Mann aus? — Der Weg aus der Kri­se
Der Mann in der Kri­se?

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www. bildbiographien.de, 2016


Buch­emp­feh­lun­gen:
(Die mit * gekenn­zeich­ne­ten Links sind soge­nann­te Affi­la­te-Links, die hel­fen, den Blog Gene­ra­tio­nen­ge­spräch zu finan­zie­ren. Wenn Ihnen eine der ange­ge­be­nen Buch­emp­feh­lun­gen
gefällt und Sie das Buch über die­sen Link bestel­len, erhält der Blog dafür eine klei­ne Pro­vi­si­on, ohne dass für Sie Mehr­kos­ten ent­ste­hen. Für Ihren Klick: Herz­li­chen Dank im Vor­aus!)

So wird der Mann ein Mann: Alte Mus­ter erken­nen und über­win­den, das ande­re Geschlecht mit neu­en Augen sehen und ver­ste­hen. Ein span­nen­des Buch mit vie­len Denk­an­stö­ßen, nicht nur für Män­ner. Robert Betz: So wird der Mann ein Mann*. 2010, Ver­lags­grup­pe Ran­dom Hou­se GmbH

Wie wir uns selbst gele­gent­lich in unbe­frie­di­gen­de Lebens­si­tua­tio­nen manö­vrie­ren (und aus ihnen wie­der her­aus­kom­men) sehr gut und anhand vie­ler Bei­spie­le erklärt. Rein­hard K. Spren­ger: Die Ent­schei­dung liegt bei dir! Wege aus der all­täg­li­chen Unzu­frie­den­heit*, Cam­pus Ver­lag GmbH, Frankfurt/Main

Freund­schaft schlie­ßen mit unse­rem „inne­ren Kind“ , Glau­bens­sät­ze erken­nen – und sie ver­än­dern, wenn es not­wen­dig ist. Ein hilf­rei­ches Buch, gut und ver­ständ­lich geschrie­ben, mit vie­len Bei­spie­len und Übun­gen, die hel­fen, inne­re Sack­gas­sen zu ver­las­sen. Ste­fa­nie Stahl, Das Kind in dir muss Hei­mat fin­den*, Kailash Ver­lag, 2015

Die Rei­he “Biblio­thek der guten Gefüh­le” hält genau das, was sie ver­spricht: Sehr lie­be­voll gestal­te­te Hef­te, mit kur­zen prä­gnan­ten Tex­ten zum jewei­li­gen The­ma und vie­len klei­nen und ein­fach zu befol­gen­den Übun­gen. Für alle, die gera­de mit einem The­ma beschäf­tigt sind, oder zum Ver­schen­ken. Anne van Stap­pen, Das klei­ne Übungs­heft: Mit schwie­ri­gen Zeit­ge­nos­sen umge­hen*, Tri­ni­ty Ver­lag, 2014

Die Hin­ter­grün­de zu 70 tur­bu­len­ten Jahr­tau­sen­de­nen Mensch­heits­ge­schich­te! Span­nen­de Ein­bli­cke in Geschich­te, Phi­lo­so­phie, Bioch­mie und mensch­li­che Ver­hal­tens­wei­sen. Sehr lesens­wert geschrie­ben und ein Muss für alle, die Spaß am “über-den-Tel­ler­rand-hin­aus­gu­cken” haben. Yuval Noah Hara­ri: Eine kur­ze Geschich­te der Mensch­heit*, Pan­the­on Ver­lag, 23. Auf­la­ge, 2015

Wei­ter­füh­ren­de Links:

Die Lie­be kommt, die Lie­be geht. Sechs Erfah­rungs­be­rich­te über den Zeit­punkt, an dem man weiß, dass es zu Ende ist:
ZEIT online: Der Moment, wenn die Lie­be tot ist  


Die Regeln des männ­li­chen und weib­li­chen Zusam­men­le­bens fol­gen Not­wen­dig­kei­ten, die von der Evo­lu­ti­on „erfun­den“ wor­den sind, um die Über­le­bens­fä­hig­keit der eige­nen Art zu sichern. Oder anders aus­ge­drückt: Wir haben zwar ein ziem­lich moder­nes Gehirn, aber unser Ver­hal­ten ist in den letz­ten 70.000 Jah­ren nicht sehr viel moder­ner gewor­den. Noch ein­fa­cher: Manch­mal sind wir ech­te Nean­der­ta­ler.
Da röhrt der Hirsch. Über die unmög­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Män­nern und Frau­en


Die Zeit heilt angeb­lich Wun­den und Schmer­zen. Das mag zutref­fen, braucht uns aber nicht abzu­schre­cken. Es ist näm­lich durch­aus mög­lich, sich gegen den Ein­fluss der Zeit abzu­schir­men und die Ver­gan­gen­heit zu einer Quel­le von Unglück­lich­keit zu machen” .…
Erin­nern wir uns! Oder doch lie­ber nicht?


Tipps und Tricks, psy­cho­lo­gi­sche Denk­fal­len und viel Wis­sens­wer­tes für ein bewuss­tes Leben
Tipps für den All­tag

Die Kind­heit ist die prä­gends­te Zeit in unse­rem Leben. Über Müt­ter und Väter, Geschwis­ter­lie­be, trans­ge­ne­ra­tio­na­le Ver­er­bung und Kind­heits­mus­ter, die uns unser gesam­tes Leben beglei­ten.
Kin­der, Kin­der

Bild­nach­wei­se:
Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en


Wir müssten das alles mal aufschreibenDie Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en bringt seit 2012 Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­bio­gra­fi­en als Bild­bio­gra­phi­en ins Buch und bie­tet außer­dem einen Ghost­wri­ting-Ser­vice an. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf unse­rer Home­page www.bildbiographien.de


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.