Das Glücks-Tagebuch

Das Glückstagebuch_Agentur für BildbiographienIm „Erinnern – wiederholen – durcharbeiten“ liegt die Kraft des Schreibens. Gedanken allein sind oft flüchtig, wer sie dagegen zu Papier bringt, setzt sich noch einmal besonders mit dem auseinander, was ihm im Kopf herumschwirrt und sein Herz bewegt. Wer schreibt, kann sein Leben verändern – und glücklicher werden.

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Sie starben, damit Deutschland lebe

Stalingrad

Völkischer Beobachter, 29 Dezember 1943: „Das Jahr 1943 im Spiegel der Chronik“

Originalauszug aus dem „Völkischen Beobachter“ vom 29. Dezember 1943 – Das Jahr 1943 im Spiegel der Chronik -. „Das Ringen um Stalingrad beendet“ ist für den 3, Februar 1943 vermerkt.

Unter der Hakenkreuzfahne, die auf der höchsten Ruine von Stalingrad weithin sichtbar gehißt wurde, vollzog sich der letzte Kampf“, heißt es. Und weiter: Generale, Offiziere Unteroffiziere und Mannschaften fochten Schulter an Schulter bis zur letzten Patrone. Sie starben, damit Deutschland lebe.“
Sie – das waren rund 100.000 Soldaten, die starben – erschossen, von Minen zerfetzt, verhungert, erfroren. 110.000 Soldaten gerieten in Kriegsgefangenschaft, 6.000 von ihnen überlebten.

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Ist Fremdgehen angeboren?

Frauen wollen in der Liebe Romane erleben, Männer KurzgeschichtenWer kennt es nicht, wenn sich nach wenigen Wochen großer Liebe, in denen Seelenverwandtschaften ent- deckt und Zukunftspläne geschmiedet wurden, der angehimmelte Liebste plötzlich rarmacht, um Bedenkzeit bittet, seltsame Erklärungen stammelt und schließlich zu einer anderen entschwindet?
Das ist der Stoff, aus dem Romane gestrickt werden, Weltklassiker ebenso wie Lore- Romane und unzählige Ratgeber. Ist es Psychologie und die vielzitierte ‚Krise des Mannes‘, – oder doch wieder nur Biologie: ein „Casanova-Gen“ und miserable Dopamin-Rezeptoren?

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10 Tipps gegen Aufschieberitis

Warum Aufschieben manchmal besser als machen ist

„Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle …“.
Schön ist anders, denn ‚eigentlich‘ möchte und müsste man dringend vorankommen.
Doch die „Aufschieberitis“ greift ebenso wie ihre nahe Verwandte, die  „Schreibblockade“, gerne um sich. Wenn sie da ist, geht nichts mehr. Zumindest scheinbar.
Prokrastination kann aber auch ihr Gutes haben. Sie kann sogar nützlich sein: für’s Anlaufnehmen, zum Beispiel.

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Vor 100 Jahren: Die Hölle von Verdun

Verdun, east bank of the Meuse, 21–26 February 1916, Staff writers – The Times History of the War VI. London: The Times. 1914–1921. OCLC 642276. Diagram showing the east bank of the Meuse at Verdun, 21–26 February 1916, Public Domain

Verdun ist eine kleine Stadt ohne große Bedeutung. Es ist eine Festungsstadt in Lothringen mit noch nicht einmal 20.000 Einwohnern, an einer Flussschleife der Maas (Meuse) gelegen und mit einer schmalen Durchgangsstraße als einziger Verbindung zum Rest der Welt. Eigentlich ist sie kaum der Rede wert. Doch dann beginnt am Morgen des 21. Februar 1916 die deutsche Operation „Gericht“ und lässt die beschauliche Kleinstadt Verdun –  wie 27 Jahre später auch Stalingrad – zum Synonym für die Grausamkeit und Sinnlosigkeit von Kriegen werden.

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Sei einzigartig! Oder lieber doch nicht?

Einzigartigkeit und Massenpsychologie

Jeder Mensch möchte als Individuum wahgenommen werden. Einerseits. Andererseits haben wir alle auch den mehr oder weniger starken Drang, zu einer Gruppe zu gehören, und sind bereit, unsere Individualität dafür zurückzustellen. Wie uns unsere „Marke Ich“ prägt – und worauf kluge Unternehmerinnen und Unternehmer dabei achten. Weiterlesen

Vom verborgenen zum manifesten Grauen: Kindheit und Jugend Adolf Hitlers

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Bundesarchiv, Bild 183-S33882, Hitler, Adolf: Reichskanzler, Deutschland, 20 April 1937

„Auch Mörder fallen nicht einfach vom heiteren Himmel“, schreibt die Schweizer Autorin (und Psychoanalytikerin) Alice Miller in ihrem Buch Am Anfang war Erziehung. Oder doch?
Der Werdegang Adolf Hitlers vom geprügelten Sohn eines „erziehenden“ Vaters und einer liebevollen, aber schwachen Mutter zu einem der grausamsten Diktatoren der Menschheit.

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Ihr Flüchtlinge! Flucht und Vertreibung 1944 – 1950

Bild 146-1976-072-09, Ostpreußen, Flüchtlingtreck“ von Bundesarchiv

Von ‚Willkommens-Kultur‘ konnte keine Rede sein als sich in den Jahren zwischen 1944 und 1950 rund 12 Millionen Deutsche und Deutschstämmige aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland auf die Flucht Richtung Westen machten oder vertrieben wurden. In den Augen vieler Einheimischer waren sie die „Polacken“, die ihnen das Wenige, das sie nach dem verlorenen Krieg noch hatten, wegnehmen wollten. Heute halten Wirtschaftshistoriker den „Braingain“, also den Gewinn an Talenten durch die Flüchtlingswelle, für eine der wichtigsten Grundlagen des in den 1950er Jahren einsetzenden „Wirtschaftswunders“ – wichtiger als Marshall-Plan und Ludwig Erhard. Weiterlesen