Pains and Penalities: Scheidung auf britisch

George IV von England Lithographie 1821

George IV (1821) by G. Atkinson, Brighton, UKImmediate source: Sammlung de Salis

Viel mehr als die Mode, keine gepuderten Perücken mehr zu tragen, die Stilepoche ‚Regency‘ und einige Gebäude und Parks in London hat der britische Prinz-regent und spätere König George IV. nicht zustande gebracht. Das ist kaum verwunderlich, schließlich hat er sein halbes Leben lang versucht, sich scheiden zu lassen. Er setzt alle Hebel in Bewegung, um seine deutsche Ehefrau Caroline von Braunschweig endlich loszuwerden, bringt das britische Parlament ins Schwitzen und verscherzt es sich endgültig mit seinen Untertanen. Es nützt nichts: Das sorgfältig vorbereitet Scheidungsgesetz Pains and Penalties Bill (in etwa: Sorgen und Sanktionen Gesetz) scheitert in der Anhörung vor dem Oberhaus und George bleibt verheiratet.

Was bisher geschah

Mit George, dem Prince of Wales, der wegen seiner Leibesfülle auch gerne als „Prince of Whales“ − Prinz der Wale – verspottet wird, ist kein Staat zu machen:
Der englische Thronerbe George (1762 – 1830) ist fett, eitel, exzentrisch und egozentrisch; beim britischen Volk ist er unbeliebt wie kaum ein anderer. Das beruht auf Gegenseitigkeit, denn für Dynastie und Empire interessiert sich George, der sich selbst als „führenden Gentleman Europas“ bezeichnet, eigentlich gar nicht.

1785, George ist 23 Jahre alt, heiratet er nach mehreren kostspieligen und skandalösen Amouren ohne die Einwilligung seines Vaters, König George III.
Damit verstößt der Prince of Wales gleich gegen mehrere Gesetze. Selbstverständlich hätte George seinen Vater, den König, um Erlaubnis fragen müssen. Das hat er wohlweislich nicht getan, denn seine Ehefrau ist nicht nur eine Bürgerliche, sondern auch noch Irin, Katholikin und zweimal verwitwet.
Würde diese Ehe und dann auch noch seine heimliche Hochzeit publik werden, wäre seine Thronfolge nicht mehr haltbar. Doch Georges erste Ehe wird nicht bekannt, sondern von willigen Parlamentsabgeordneten vertuscht.

Caroline von BraunschweigZehn Jahre später ist George so pleite, dass er sich mit dem britischen Parlament auf einen Heiratshandel einigen muss, um seinen finanziellen Ruin abwenden zu können.
Seine erste Ehe besteht nach wie vor parallel zu verschiedenen anderen Affären Georges, doch das alles spielt beim Hochzeits-Deal zwischen Thronfolger und britischem Parlament keine Rolle.

Das Parlament verspricht, für die Tilgung der Schulden Georges aufzukommen und seine Apanage kräftig zu erhöhen, wenn er sich bereit erklärt, eine standesgemäße Ehe einzugehen.
Er willigt ein – das Wasser steht im wirklich bis zum Halstuch –, eine passende Braut wird gesucht und die Wahl fällt schließlich auf seine 27jährige Cousine Caroline von Braunschweig, die selbstbewusste und hübsche Tochter einer verbitterten Mutter (eine Schwester Königs George III.) und eines überfürsorglichen Vaters (ein Kriegsheld und Lieblingsneffe Friedrichs des Großen).

Die arrangierte Ehe steht unter keinem guten Stern.
Schon beim ersten Kennenlernen drei Tage vor der geplanten Hochzeit werden beide Brautleute von einer heftigen Abneigung gegeneinander erfasst.
Immerhin hält die Ehe lange genug, um eine Thronerbin zu zeugen, doch kurz nach der Geburt der kleinen Prinzessin Charlotte Augusta teilt George seiner Gattin schriftlich mit, dass er sich von ihr trennen werde, und betont, er werde auf die Ausübung seiner ehelichen Rechte zukünftig auch dann verzichten, wenn ihrer gemeinsamen Tochter, der zukünftigen Thronfolgerin Großbritanniens, etwas zustoßen sollte.
Caroline pfeift auf ihren exzentrischen und vermutlich narzisstisch veranlagten Ehemann, zieht sich mit ihrer kleinen Tochter auf’s Land zurück und führt ein für die damalige Zeit unerhört unkonventionelles Leben als alleinerziehende und glückliche Mutter.

Das passt George überhaupt nicht: Charlotte Augusta wird von Caroline getrennt und an seinem Hof untergebracht, wo sie eine ordentliche Erziehung bekommen soll; Mutter und Tochter dürfen sich nur noch zweimal im Monat sehen.
Der nächste Schritt: George will die Scheidung – koste es, was es wolle.

Delicate Investigation

Georges Scheidungsabsichten bringen Parlament und Regierung ziemlich ins Schwitzen:
Die Gesetzgebung erlaubt zwar die Scheidung eines über alle Tadel erhabenen Mannes von seiner sich unmoralisch verhaltenden Ehefrau, nicht aber eine Trennung, weil einer der beiden keine Lust mehr auf den anderen hat.

Sollte es zu einem Scheidungsprozess kommen, würde unweigerlich schmutzige Wäsche gewaschen werden, und – so viel ist allen klar – davon gibt es im Leben des Thronfolgers deutlich mehr als in dem seiner Frau.
Zudem hängt seine (nicht geschiedene) Ehe mit der „inoffiziellen“ Gattin wie ein Damoklesschwert über seinem Leben und seiner Thronfolge. Sollte die herauskommen, hätte man dem Volk gegenüber schwere Erklärungsnöte – und müsste vermutlich einen neuen Thronfolger suchen.

Nach langem Hin und Her wird 1806 auf Georges Drängen schließlich doch eine hochkarätig besetzte vierköpfige Kommission unter der Leitung des Premierministers eingesetzt, um Carolines Lebenswandel möglichst ohne öffentliches Aufsehen zu untersuchen.

Eigentlich hat das Land andere Probleme:
Napoleons Armeen überrennen gerade halb Europa und über Großbritanniens Wirtschaft verhängen die Franzosen eine Blockade – die Kontinentalsperre – die britischen Ökonomen die Knie schlackern lässt.
Aber egal, die Delicate Investigation (delikate Untersuchung) wird durchgezogen – und findet trotz aller Bemühungen nichts Anstößiges im Leben der verstoßenen Gemahlin.

1814, Napoleon ist besiegt (zumindest vorläufig) und es herrscht seit langer Zeit wieder Frieden in Europa (für kurze Zeit …). Caroline ist klug genug, England freiwillig zu verlassen, um sich im Alter von 46 Jahren der Tristesse ihrer englischen Ehe zu entziehen und – vielleicht – doch noch ein bisschen Spaß im Leben zu haben.
Sie reist nach Deutschland, Griechenland, Kairo und Jerusalem und lässt sich schließlich in Cernobbio am Comer See nieder.

scheidung mit Hindernissen

König George IV von England

Der Prince of Wales George regiert seit 1811 als Prinzregent anstelle seines geistig völlig umnachtete Vaters George III. (Der Prinzregent baut gerne und begründet die nach ihm benannte Stilepoche Regency). Als der alte König George III. im Jahr 1820 stirbt, und George zum neuen König George IV. proklamiert ist, unternimmt er einen neuen Anlauf, um seine lästige Ehefrau endlich loszuwerden: Zunächst verweigert er Caroline die ihr zustehende Anerkennung als neue Königin Großbritanniens, verfolgt dann kurzzeitig die Idee, sie wegen Hochverrats anklagen zu lassen, wovon ihn Angehörige der britischen Regierung mühsam wieder abbringen können.

Den einzigen Ausweg, ohne Scheidungsprozess aus dieser Ehe herauszukommen, soll schließlich ein neues Gesetz bringen, das Pains and Penalties Bill (in etwa: Sorgen und Sanktionen Gesetz). Mit diesem Gesetz, so Georges Hoffnung, kann das Parlament seine Ehe ohne Gerichtsverhandlung und mit einfacher Mehrheit auflösen.
König George IV. lässt die Gesetzesvorlage ausarbeiten.
Bevor es rechtskräftig werden kann, muss allerdings seine Vorlage von den Lords des britischen Oberhauses abgenickt werden. Das erscheint einfach, sind doch die Dukes, Baronets, Earls und Viscounts immer gegen die unkonventionelle Caroline und für den König gewesen.

Doch es kommt anders.

Am ersten Tag der Anhörung der Gesetzesvorlage vor dem Oberhaus, im August 1820, sind die Straßen rund um das Parlament mit Menschen verstopft.
Die Lords, die zur Anhörung ins Parlamentsgebäude eilen, müssen sich durch die Menschenmenge drängeln und werden dabei ausgepfiffen und ausgebuht, vermuten viele doch zu Recht, dass sie für das Gesetz und damit gegen die verstoßene Königin stimmen werden:
No Queen, no King“ (Ohne Königin kein König), ist der Schlachtruf der Massen.

Vordergründig geht es um die Annullierung einer seit Jahrzehnten nicht bestehenden Ehe, doch Caroline ist schon längst zur Volksheldin und zur Gallionsfigur des Widerstandes gegen den verhassten König George IV. und das fast ebenso verhasste Establishment geworden.

Die Notwendigkeit des Pains and Penalties Bill soll – mal wieder – mit dem Ehebruch der Ehefrau belegt werden, wobei weder die inoffizielle erste Gattin noch die zahlreichen Nebenbei-Affären des Königs zur Sprache kommen sollen.
Dieses Mal hat man einen italienischen Baron als potenziellen Liebhaber Carolines ausfindig gemacht, der in ihrem Haushalt am Comer See lebt und ihr – so sagt man – als eine Art Kurier zu Diensten ist.

No Queen, no King!

Die Anhörung wird zur Schlammschlacht.
Damit die Gesetzesvorlage zur Eheannullierung auch ja durchkommt, wäscht man vor den feinen Ohren des Oberhauses viel schmutzige Wäsche – Carolines, versteht sich.
Tagelang werden ihre italienischen Bediensteten befragt; man erörtert die Lage ihres Schlafzimmer zu dem des italienischen Barons (nah beieinanderliegend), den Zustand der Betten (das des Barons manchmal unbenutzt), und den Zustand der Bettlaken Carolines (manchmal mit Flecken).
Fast sieht es aus, als ob der königliche Ehebruch anhand erdrückender Indizien nachgewiesen werden kann – beim Spazierengehen hatte sie sich bei ihm eingehakt! Mehrmals! –, doch dann kontert Carolines Anwalt und presst im Kreuzverhör einigen Hausangestellten das Geständnis ab, dass ihre Aussagen im Vorfeld gekauft worden waren.
Non mi ricordo“ – „ich kann mich nicht erinnern“, ist das Einzige, was der Haupt-belastungszeuge, der italienische Butler Carolines, noch stammeln kann, als ihr Anwalt mit ihm fertig ist.
Non mi ricordo“ wird in den kommenden Tagen zur höhnischen Schlagzeile auf vielen Zeitungen und Gazetten, denn die meisten stehen auf Carolines Seite.

Es hilft nichts: Dem Pains and Penalties Bill fehlt die rechtliche Grundlage.
Die Gesetzesvorlage scheitert im November 1820 vor dem Oberhaus; die britische Regierung zieht sie wenige Tage später zurück.
Als diese Entscheidung bekanntgegeben wird, tanzen die Menschen auf den Straßen und feiern tagelang euphorisch den Fortbestand einer Ehe, die es eigentlich seit Jahrzehnten nicht mehr gibt.

Der Tod der Thronerbin

Doch Caroline, vom Volk geliebt und bejubelt, vom Ehemann gehasst, hat schon längst ihren Lebensmut verloren.
Ihr einziges Kind ist tot.

Kronprinzessin Charlotte war 1817 bei der Geburt ihres ersten Kindes, eines kleinen Sohnes, gestorben. Ein tragischer ärztlicher Kunstfehler, so würde man heute den grauenvollen Tod der jungen Thronerbin im Wochenbett nennen, denn der verantwortliche Arzt, Sir Richard Croft, hatte den Gebrauch der relativ neu erfundenen Geburtszange nicht erlaubt.

Tod im Wochenbett
Die Geburtszange war seit Jahrhunderten die erste Erfindung, die bei der Geburt Leben retten konnte. Sie war bereits im 17. Jahrhundert von einem aus Frankreich nach England emigrierten hugenottischen Chirurgen namens Peter Camberlen erfunden worden, der sein Wissen allerdings für sich behielt. Auch seine Nachfolger hielten Camberlens Erfindung geheim, man wandte die Geburtszange nur in der eigenen Praxis an. Eine beklagenswerte Tradition, die vermutlich Tausenden von Frauen und Babys das Leben kostete.

Glücklicherweise waren außer Camberlen noch andere auf ähnliche Ideen gekommen, und ab Mitte des 18. Jahrhunderts war die Zangengeburt allen Geburtshelfern bekannt.
Die Zange hatte Risiken, wenn sie – nicht sterilisiert – tief in den empfindlichen Geburtskanal eingeführt wurde, um das Kind herauszuziehen; aber richtig und mit Sorgfalt angewandt rettete sie das Leben unzähliger Mütter und Kinder.
Statt der vielen Leben, die dank der Zange gerettet wurden, waren jedoch hauptsächlich Berichte über Todesfälle bei Zangengeburten im Umlauf (die Geburtszange wurde nun mal nur bei schweren Geburten eingesetzt, bei denen sowieso schon alles auf der Kippe stand); die Zangengeburt galt als riskant.
Vielen war sie zu riskant, und so wurden werdende Mütter statt mit der einzig lebensrettenden Maßnahme lieber weiterhin mit jahrhundertealten Hausmitteln traktiert, mit denen man schon vielen den letzten Lebensnerv geraubt hatte: Man ließ sie zur Ader bis sie ohnmächtig wurden (was man als Erfolg verbuchte) oder wickelte sie in kochend heiße Breiumschläge; kurz – man tat alles, um eine schwierige Geburt noch unverträglicher mit dem Leben zu machen.
Starb ein Kind im Mutterleib, benutzte man in einer grauenhaften Prozedur Haken, um das tote Baby in Stücken aus seiner Mutter herauszuziehen.


Carolines Tochter Charlotte und ihr Baby starben völlig erschöpft nach über fünfzig Stunden erfolgloser Wehen im Wochenbett.
Das war der sehr traurige Ausgang einer glücklichen Geschichte, denn Charlottes Hochzeit mit Prinz Leopold von Sachsen-Coburg, dem späteren König Leopold I. von Belgien, war eine Liebesheirat, für die die junge Prinzessin sogar eine andere Verlobung gelöst hatte.
Ihr Tod änderte vieles, vor allem aber den Lauf der Geschichte:
Hätten Charlotte und ihr Baby überlebt, hätte es kein viktorianisches Zeitalter und vor allem: keine Königin Victoria gegeben.

Aus der medizinischen Sicht seiner Zeit hatte Charlottes Arzt, der unglückliche Sir Richard Croft, alles richtig gemacht. Die damals bekannte Form des Kaiserschnitts hätte den sicheren Tod der Thronerbin bedeutet; die Zangengeburt war nicht state of the art, sondern bei der britischen Mediziner-Community verpönt und in den Augen vieler einfach zu heikel. Sowohl Charlottes Mann Leopold als auch ihr Vater George, sprachen Croft von jeglicher Mitschuld an ihrem Tod frei; doch die Nation war schockiert – es sei, als ob jeder Haushalt Großbritanniens ein Kind verloren hätte, notiert eine aufgewühlte britische Tagebuchschreiberin.

Und auch Croft selbst konnte sich nicht verzeihen: 1818 fand man ihn tot mit einer Kugel im Kopf. Neben ihm lag ein Exemplar von Shakespeares früher Komödie Verlorene Liebesmüh, aufgeschlagen im 5. Akt, 2. Szene bei der bedeutungsschweren Passage:
„Fair Sir, God save you! Where is the Princess?“

Ein verlorenes Leben?

Das Leben von Caroline bot nach dem Tod ihrer einzigen Tochter nichts Erheiterndes:
Zwar bestand nach dem Ende der Pains and Penalties Anhörung im Jahr 1820 ihre Ehe mit dem König weiterhin – finanziell war das für sie durchaus von Bedeutung –, aber ihr einziges Kind ist tot, sie selbst einsam und isoliert.
Wenige Monate nach dem Ende der Anhörung, im Juli 1821, wird ihr Immernoch-Ehemann George IV. in der Westminster Abbey mit einer pompösen Zeremonie zum König gekrönt. Caroline ist zu den Feierlichkeiten nicht eingeladen, erscheint aber trotzdem – und wird nicht eingelassen.

Drei Wochen später ist sie tot.
Noch Jahre später hält sich das Gerücht, dass man ihren frühen Tod mit nur 53 Jahren mit einem vergifteten Glas Limonade herbeigeführt habe, doch wahrscheinlicher als Todesursache ist ihre schon längere Zeit bestehende Unterleibserkrankung.
Als Carolines Sarg in aller Heimlichkeit durch abgelegene Vororte Londons zur Küste und von dort aus zur letzten Ruhestätte nach Braunschweig überführt werden soll, stürmen Demonstranten den Leichenzug ihrer verstoßenen Königin und zwingen die Garden, einen Weg mitten durch die City of London zu nehmen.
Bei den Ausschreitungen und Tumulten im Anschluss werden zwei Menschen getötet und mehrere verletzt.

König George IV. stirbt neun Jahre später als einer der meistgehassten Könige in der Geschichte Großbritanniens – und ohne einen legitimen Thronerben als Nachfolger.
Fast sein halbes Leben hatte er damit verbracht, sich scheiden zu lassen, – oder es zumindest versucht –, seine sonstige Belanglosigkeit ist also nicht weiter verwunderlich.
Von 1811 bis 1820 war er als Prinzregent der Stellvertreter seines an Porphyrie erkrankten Vaters George III. (eine erbliche Stoffwechselerkrankung des blutbildenden Systems) und prägte die nach ihm benannte Kunstepoche Regency.
Seine weiteren Errungenschaften: die neue Mode, keine gepuderten Perücken mehr zu tragen, Halstücher und die kostspielige Gestaltung mehrerer Bauwerke, Parks und öffentlicher Plätze wie der Regent’s Parks, der Regent Street und des Trafalgar Squares.
Viel mehr hatte er als König seinem Volk nicht zu bieten.

Ein selbstsüchtiges Leben – auch ein verlorenes?.
Oder wie es die Londoner Times anlässlich seines fünfzigsten Geburtstags ausdrückt:


„[… Ein] Wortbrüchiger, ein bis über die Ohren verschuldeter und mit Schande bedeckter Wüstling, ein Verächter ehelicher Bindungen, ein Kumpan von Spielern und Halbweltgestalten, ein Mann, der gerade ein halbes Jahrhundert vollendet hat, ohne den geringsten Anspruch auf die Dankbarkeit seines Landes oder den Respekt nachfolgender Generationen verdient zu haben.“


Schon seine Zeit als Thronfolger und Prinzregent war schwierig, seine Herrschaft als König Georges IV. von 1820 bis 1830 und seine vielen Scheidungsversuche bringen das Ansehen des Königshauses bei den Briten auf einen nie gekannten Tiefpunkt.
Erst Georges Nichte, die junge Queen Victoria, kann das Image des Königshauses retten.

Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2017


Lesen Sie im ersten Teil:
Szenen einer arrangierten Ehe


Weiterführende Links zum Thema:


Sehr empfehlenswerter BLOG (in Englisch): Laura Purcell – „Historical fiction, Georgian style“
http://laurapurcell.com/category/queen-of-misrule/


Queen Victoria, die legendäre britische Königin (1819 – 1901), landete aus Versehen auf dem englischen Thron. Der Grund für ihren Aufstieg in der britischen Thronfolge war ihr dicker Onkel George, der sein Leben nicht in den Griff bekam und mit einer Frau ver- heiratet war, die er nicht leiden konnte.
Die Großmutter Europas (1)


Unter Narzissmus versteht man krankhafte Eigenliebe. Menschen mit dieser Neurose kann man nichts recht machen, sie sind manipulativ und lassen jeden, der ihnen zu nahe kommt, am ausgestreckten Arm verhungern.
Das Zeitalter der Narzissten?


Mutterliebe, wahre Liebe und das Scheidungsrecht kamen in Kontinental-Europa als Folge der französischen Revolution und mit Napoleon in Mode. Mehr über die „neuen“ großen Gefühle:
Mätressenwirtschaft, Revolution und die große Liebe


Bildnachweise:

1) George IV (1821) by G. Atkinson, Brighton, UKImmediate source: Sammlung de Salis), Public Domain
2) Portrait of Caroline of Brunswick (1804), By Sir Thomas Lawrence, National Portrait Gallery, Public Domain
3) George IV (1816) By Thomas Lawrence – File:George IVcoronation.jpg from Royal Collection object 405918, Public domain


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