Wer war eigentlich „Stalin“? (3)

Hitler-Stalin-PaktEs ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass aus- gerechnet der sonst bis an die Grenze zur Paranoia misstrauische Stalin die Zeichen der Zeit nicht erkennt:
Ab März 1941 berichten immer mehr sowjetische Spione von einem nicht enden wollenden Strom deutscher Truppen, die Richtung Osten marschieren, täglich bräch- ten bis zu vier Züge deutsche Soldaten und Panzer in die Aufmarschräume in Polen.
Anfang Mai 1941 meldet der Agent Richard Sorge aus Japan nach Moskau, dass ein Angriff der Deutschen mit 150 Divisionen unmittelbar bevor stünde. Geplanter Termin: der 20. Juni 1941.

Doch Stalin wiegelt ab: In Berlin gäbe es „Falken“ und „Tauben“, wobei Hitler zu den „Tauben“ zähle – der „Führer“ wolle ihn mit dem Aufmarsch „nur einschüchtern“ und sich für Verhandlungen eine bessere Ausgangsposition verschaffen.
Stalin kann sich nicht vorstellen, dass Hitler und seine Generäle einen Zweifrontenkrieg wagen und wischt alle Warnungen und Hinweise als Manipulationsversuche und westliche Propaganda vom Tisch. Seinen Militärs und Beratern droht er, „dass Köpfe rollen werden“, wenn sie ohne seine Erlaubnis Truppenbewegungen durchführen würden.

Ein folgenschwerer Fehler, wie sich kurze Zeit später herausstellt.

Lenin hat unseren Staat geschaffen, und wir haben ihn verschissen

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Als es dann in den frühen Morgenstunden des 22. Juni 1941 losgeht, und etwa 3,5 Millionen Soldaten der Deutschen Wehrmacht und verbündeter Truppen aus Italien, Ungarn, Finnland, Rumänien und der Slowakei auf sowjetisches Gebiet vordringen, sind viele Divisionen der Roten Armee weder angemessen ausgerüstet noch ausreichend mit Soldaten besetzt.
Viele kampferprobte Militärs sind in den Monaten des großen Terrors „Säuberungen“ zum Opfer gefallen; ihren Nachfolgern fehlt es nicht selten an Mut, Know-how und Erfahrung.
Und schon im Laufe des ersten Sonntags wird durch lang geplante, massive deutsche Luftangriffe fast die komplette sowjetische Luftwaffe zerstört, da die Flugzeuge ohne Tarnung auf den Flugplätzen stehen.

Trotz erbitterter Gegenwehr muss die Rote Armee immer weiter zurückweichen, drängen deutsche Kampfverbände unterstützt von der Luftwaffe immer tiefer ins Landesinnere; bereits wenige Tage nach Beginn des Angriffs auf die Sowjetunion scheint für Großdeutschland der „Unternehmen Barbarossa“ das erwünschte Resultat zu liefern:
Nach dem Debakel um England endlich wieder ein „Blitzkrieg“ und gemäß Hitlers Doktrin seit 1925 „Lebensraum“ im Osten.

Lenin hat unseren Staat geschaffen, und wir haben ihn verschissen“, flucht Stalin sechs Tage nach dem Überfall bei einer Sitzung des Volkskommissariats für Verteidigung und gesteht damit die verhängnisvolle Fehleinschätzung seiner Führung, aber auch sein persönliches Versagen ein.

Die deutschen Heeresgruppen durchbrechen eine Verteidigungslinie nach der anderen, kesseln ganz Armeen ein und erobern Hunderte Quadratkilometer sowjetischen Territoriums.
Erstmals in seiner Geschichte scheint der „Woschd“ kleinlaut zu werden.
Er taucht ab, fährt in seine Datscha, nimmt weder Telefonate entgegen, noch empfängt er Besucher. Ein hochrangiger Parteigenosse berichtet später, Stalin habe in diesen Tagen einfach nicht gewusst, was er dem Volk hätte sagen sollen.
Als eine Abordnung von Politbüro-Mitgliedern auftaucht, fürchtet er, verhaftet zu werden. Stattdessen drängen ihn die Genossen, weiterzumachen – obwohl die meisten von ihnen in der Zeit des „großen Terrors“ Verwandte und Freunde verloren haben.

An Stelle des untergetauchten „Woschd“ hat Außenminister Molotow in der Zwischenzeit die sowjetische Bevölkerung über den Angriff der Deutschen informiert und zum Krieg gegen die „Faschisten“ aufgerufen. Erstmals spricht er – in Anlehnung an den (siegreichen) Abwehrkrieg Russlands gegen Napoléon – vom „Vaterländischen Krieg“.
Und die von Stalin und seinen Schergen terrorisierten, geknechteten und gequälten Russen sind bereit, für ihre Heimat in den Krieg zu ziehen.


„Genossen! Bürger! Brüder und Schwestern!
Kämpfer unserer Armee und Flotte, an Euch wende ich mich, meine Freunde.“

Radioansprache Stalins vom 3. Juli 1941


Am 3. Juli 1941, gut zwei Wochen nach Kriegsbeginn, bricht Stalin sein Schweigen und spricht im Radio zu seinem Volk und seinen Truppen.
Der Ton hat sich verändert:
Aus Genossen sind nun „Freunde, Brüder und Schwestern“ geworden.

Stalins Art der Problemlösung hat sich hingegen nicht verändert: Mit Terror will er seine sich ständig zurückziehende Rote Armee zum Kämpfen und zum Siegen zwingen.
Er lässt den Oberkommandierenden der Westfront und weitere Generäle erschießen. Und er verkündet, dass jeder, der in Kriegsgefangenschaft gerate, ein Verräter sei, und dass man seine Angehörigen bestrafen würde.

„Unmensch gegen Bestie“: Ein deutsch-sowjetisches Schmierenstück
Hitler-Stalin-Pakt

Die Ouvertüre zu einem der fürchterlichsten und grausamsten Feldzüge der Menschheit beginnt rund zwei Jahre zuvor: Am 24. August 1939 unterzeichnen in Moskau Reichsaußen-minister von Ribbentrop für Deutschland und der sowjetischen „Volkskommissar für Auswärtige Angelegen-heiten“ Molotow im Beisein Stalins den Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt.

Die Vorverhandlungen waren lang und zäh, doch als die deutsche Delegation zur Unterzeichnung per Flugzeug endlich anreist, ist der Besuch für das sowjetische Protokoll über- raschend: Man muss die Hakenkreuzfahnen für den gebührenden Empfang aus einem Filmstudio besorgen, in dem gerade ein Anti-Nazi-Film gedreht wird.
Auf einigen Fahnen sind die Hakenkreuze spiegelverkehrt aufgenäht.

Im Pakt zwischen „Bestie“ (Hitler über Stalin) und „Unmensch“ (Stalin über Hitler) werden offiziell gegenseitige Neutralität im Kriegsfall und Konsultationen bei Meinungsverschiedenheiten vertraglich festgelegt.
Der eigentliche Zündstoff des Teufelspaktes liegt im „Geheimen Zusatzprotokoll“, in dem beide Diktatoren ihre „Interessensphären in Osteuropa“ abgrenzen: Der Osten Europas wird zwischen der Sowjetunion und Großdeutschland faktisch aufgeteilt, souveräne Nationen wie Polen oder Finnland sollen von der Landkarte verschwinden.

Am Morgen danach fährt Stalin zufrieden in seine Datscha und prahlt vor führenden Genossen:


„Ich weiß, was Hitler im Schilde führt.
Er glaubt, er ist schlauer als ich, aber in Wirklichkeit habe ich ihn überlistet.“

Stalin im August 1939


Er will vor allem Zeit gewinnen, denn immerhin ist ihm bewusst, dass seine „gesäuberte“ Rote Armee nicht in der Verfassung ist, einen Krieg gegen das hochgerüstete, vor Kraft strotzende Großdeutschland zu gewinnen.
Deutsche, Briten und Franzosen sollen sich einen Abnutzungskampf wie im Ersten Weltkrieg liefern und gegenseitig erschöpfen – so der Plan Stalins – mit der Sowjetunion als eigentliche und einzige Siegermacht am Ende.

Er hätte es besser wissen können, ist er doch einer der wenigen ausländischen Spitzenpolitikern, die Hitlers „Mein Kampf“ gelesen haben.
Vor Beginn des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 sahen die deutschen Pläne vor, mit Polen als Juniorpartner gegen die Sowjetunion zu ziehen.
Aber die polnische Militärjunta verweigerte sich zum Ärger Hitlers. Es musste umdisponiert werden und nach vielen vorsichtigen Annäherungsversuchen verbünden sich stattdessen die beiden grausamsten Diktatoren aller Zeiten und teilen die Hälfte der Welt unter sich auf.


„Mit den Deutschen zusammen wären wir unbesiegbar gewesen.“
Stalin


Auch Briten und Franzosen warben in dieser Zeit um die Gunst Stalins, hatten sie doch die Hoffnung, die Deutschen mit seiner Hilfe vor einem Angriff auf Polen abschrecken zu können. Doch Hitler und seine Konsorten hatten offenbar das bessere Angebot; möglicherweise spielte in dieser Phase auch eine gewisse gegenseitige Bewunderung eine Rolle:
Goebbels notiert 1943 in sein Tagebuch, Stalin sei in den Augen des „Führers“ ein „Genie des Asiatentums„. Stalin wiederum spricht von Hitler als „Teufelskerl“, und seine Tochter berichtet später von seinem großen Bedauern darüber, dass der Hitler-Stalin-Pakt nicht gehalten hatte. „Mit den Deutschen zusammen wären wir unbesiegbar gewesen“, habe er gesagt.

Der Große Vaterländische Krieg

Ein Jahr nach Unterzeichnung des sogenannten Hitler-Stalin-Paktes, im Juli 1940, ist Polen von der Landkarte verschwunden.
Frankreich ist geschlagen und weltweit kämpfen nur noch die Briten mit König und Churchill an der Spitze ihren einsamen Kampf gegen das Dritte Reich und seine Verbündeten.

Der sonst an „Blitzkriege“ und „Blitzsiege“ gewöhnte Hitler weiß nicht, wie er dem zähen Empire beikommen soll.
Er will den Zweifrontenkrieg vermeiden und die Sowjets erst nach einem Frieden im Westen angreifen. Andererseits wird immer deutlicher, dass Großbritannien weder zu besiegen noch zum Einlenken zu bewegen ist, da dort insgeheim ein Bündniswechsel Stalins und der (offizielle) Kriegseintritt der USA erhofft wird.
Hitler hat – wie so oft – das Gefühl, keine Zeit mehr verlieren zu dürfen, und befiehlt seinem Generalstab, den „Fall Barbarossa“ vorzubereiten.

Russland, Herausziehen eines AutosHitler und seine Militärs rechnen mit einem Feldzug von nur wenigen Wochen. Sie schätzen die Rote Armee gering, nach Hitlers Worten sei sie „nicht mehr als ein Witz„.
Man schaut nicht auf Napoléon, sondern auf den Ersten Weltkrieg, als das deutsche Heer bis auf die Krim marschierte.

Es wird ein Kampf der Giganten, mit unermesslichem menschlichen Leid auf beiden Seiten und einem nie dagewesenen Blutzoll bei Soldaten und Zivilisten.
Stalin selbst erweist sich nach militärhistorischen Quellen bei der Führung seiner Verbände als überfordert und unfähig: Nach Aussagen einiger seiner Marschälle habe man heimlich zahlreiche Befehle Stalins ignoriert, da sie unsinnig gewesen seien.
Marschall Georgi Schukow wirft nach dem Ende der Stalin-Ära hinter verschlossenen Türen dem „Generalissimus“ und seiner damaligen Parteiführung vor, das Leben von Soldaten sinnlos geopfert zu haben.

Am 5. Oktober 1941 entdeckt ein sowjetisches Aufklärungsflugzeug eine deutsche Panzerkolonne 130 Kilometer vor Moskau.
Die Nachricht verbreitet sich schnell, in der sowjetischen Hauptstadt bricht Panik aus. Hohe Beamte und ausländische Botschaften werden ins 800 Kilometer östlich gelegene Kuibyschew (heute Samara) verlegt, sogar der einbalsamierte Leichnam Lenins wird in einem gekühlten Waggon abtransportiert.
Hundertausende Moskowiter stürmen Züge, die Richtung Osten fahren, der Mob plündert in Moskau verlassene Wohnungen und Geschäfte.

Als Stalin die Nachricht hört, soll er in Tränen ausgebrochen sein.
Auch für seine Flucht ist alles vorbereitet – doch er bleibt. Nach dem Urteil vieler Historiker eine seiner wichtigsten Entscheidungen überhaupt.

Mitte Oktober 1941 setzt der Herbstregen ein, die deutsche Invasion bleibt nach wochenlangem Vormarsch im Matsch vor Moskau stecken. Und so haben nur wenige deutsche Einheiten im November 1941 die Außenbezirke Moskaus erreicht, als der gefürchtete russische Winter früher als gewöhnlich beginnt. Der Wetterwechsel ist mächtiger als alle sowjetischen Armeen.

Russland, bei Targowi Sawod, deutsche TruppenBei minus 52 Grad versuchen deutsche Soldaten in Sommeruniformen zu überleben, als Anfang Dezember ausgeruhte sibirische Einheiten in den Kampf um Moskau geschickt werden.
Junge Frauen melden sich zu Tausenden bei den örtlichen Wehrkomitees und betteln darum, an der Front kämpfen zu dürfen. Selbst Halbwüchsige schuften in Rüstungsfabriken bis zu 12 Stunden täglich, um die Faschisten aus ihrer Heimat zu vertreiben.

Das Ostheer muss bis zu 300 Kilometer weit zurückweichen und entkommt nur um Haaresbreite der Vernichtung.
Hitlers Blitzkrieg im Osten ist gescheitert.

Erst im späten Frühjahr 1942 gewinnt die Wehrmacht ihre Mobilität wieder.
Doch statt wie erwartet den Vormarsch auf Moskau fortzusetzen, ändert Hitler seine Zielrichtung und ordnete den „Fall Blau“ an: eine massive Offensive der Heeresgruppe Süd durch die Ukraine in Richtung Wolga und Kaukasus.
Das Ziel sind die sowjetischen Ölfelder im Kaukasus, Deutschland braucht sie für seine Kriegsmaschinerie – und die Sowjetunion soll sie nicht haben. Die Offensive beginnt nach mehrmaligem Verschieben am 28. Juni 1942, insgesamt waren 1,3 Millionen Soldaten beteiligt, darunter 300.000 verbündeter Nationen, hauptsächlich Rumänen und Italiener.

„Fall Blau“ scheitert.
Nach wochenlangem Straßenkampf gelingt  dem sowjetischen  General Georgi Schukow im November 1942 ein militärisches Glanzstück: Zwei sowjetische Angriffsspitzen, eine von Norden und eine von Süden kommend, können den schwachen Flankenschutz der Wehrmacht vernichten und in einer Zangenbewegung aufeinander zumarschieren. Als sich Nord- und Südverbände am 23. November trafen, war die deutsche 6. Armee und große Teile der 4. Armee eingekesselt – insgesamt über 250.000 deutsche Soldaten. Die Katastrophe „Stalingrad“ zeichnet sich ab, ein Wendepunkt des Krieges, auch im Gedächtnis der Deutschen.

Bundesarchiv_Bild_183-R98401,_Königsberg,_VolkssturmKnapp vier Jahre später ist Hitler tot und Deutschland geschlagen.
Rund sechs Wochen nach der deutschen Kapitulation, am 27. Juni 1945, führt Josef Stalin den Titel eines „Generalissimus der Sowjetunion“ als höchsten mili- tärischen Rang ein und verleiht ihn sich selbst.

Das Morden geht weiter

In der Sowjetunion setzt zu Beginn des Jahres 1948 erneut eine Säuberungswelle ein.
Sie ist diesmal hauptsächlich gegen Juden gerichtet, die als „Wurzellose Kosmopoliten“ denunziert werden. Die Kampagne führt zunächst zur Auflösung des Jüdischen Antifaschistischen Komitees und erreicht ihren Höhepunkt in der so genannten Ärzteverschwörung – als Stalin Anfang März 1953 im Sterben liegt, sitzen die besten Mediziner seines Landes in Haft oder sind bereits tot.

Neben Adolf Hitler gilt er als einer der größten Schlächter in der Geschichte der Menschheit.
Als Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili, genannt Stalin, in der Nacht vom 28 Februar zum 1. März einen Schlaganfall erleidet, liegt er fast 24 Stunden eingenässt und sprachlos auf dem Boden. Keiner seiner Wachleute wagt es, sein Zimmer zu betreten.
Nachdem er schließlich doch gefunden wurde, wird sein langes Sterben von Ärzten begleitet, die um ihr eigenes Leben zittern müssen und sich aus Angst kaum trauen, seinen Puls zu fühlen.
An Stalins Sterbebett versammelt sich eine Entourage aus heftig um seine Nachfolge streitenden Polit-Kommissaren, die seinen Tod herbeisehnen, um selbst Absetzung oder Liquidation zu entgehen.

Josef Stalin wurde zweimal für den Friedensnobelpreis nominiert, einmal 1945, als einer der Sieger des Zweiten Weltkrieges, und einmal 1948.

Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2014


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Der Historiker Jörg Baberowski über Stalins Gewaltherrschaft und die sinnlosen Verbrechen im Namen von Sozialismus und Fortschritt. Prädikat: Lesenswert!
Jörg Baberowski:Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt*, Fischer Taschenbuch Verlag, 2014

Rund eine Millionen russischer Mädchen und Frauen zogen in den Krieg gegen die Deutschen, als Küchenhilfen, Sanitätshelferinnen, die Verletzte noch während der Gefechte aus den Frontlinien schleppten, als Soldatinnen. Swetlana Alexijewitsch‘ berührende Reportage über ihre Interviews mit ehemaligen Kriegsteilnehmerinnen. Ein sehr lesenswertes Buch, auch wenn einige Erzählungen kaum auszuhalten sind!
„Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“, Swetlana Alexijewitsch, Suhrkamp Taschenbuch, 2015

Weiterführende Links zum Thema:


Der Aufstieg Stalins vom geprügelten Kind eines Säufers aus Georgien zum Sowjet-Zaren:
Wer war eigentlich Stalin? Teil 1


In seinem politischen Testament empfiehlt Lenin dringend, seinen allmächtigen Generalsekretär Stalin abzulösen, aber es ist zu spät. Es folgen die fürchterlichen Jahre der Terrorherrschaft Stalins::
Wer war eigentlich Stalin? Teil 2


„Sie starben damit Deutschland lebe“, lautet der zynische Jahresrückblick des Völkischen Beobachter Ende 1943. Der Kampf um Stalingrad im Generationengespräch:
Sie starben damit Deutschland lebe


„Stalin war sprachlos und lag in seinem Urin”, Die Welt, 5.3.2013
http://www.welt.de/geschichte/article114130429/Stalin-war-sprachlos-und-lag-in-seinem-Urin.html


Durch Mord zum Sieg. Zum 50. Todestag von Josef Stalin
http://www.zeit.de/2003/11/A-Stalin_II/seite-1


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:Bildnachweise:

1) Sowjetunion, August 1939, Im Moskauer Kreml wird am 23.8.1939 ein Nichtangriffsvertrag zwischen dem deutschen Reich und der UdSSR unterzeichnet. Nach der Unterzeichnung im Gespräch J.W. Stalin und der deutsche Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop (r.), Bundesarchiv, Bild 183-H27337
2) “Rotarmisten greifen an”. Der große vaterländische Krieg: Rotarmisten greifen an. Foto von 1941, Source RIA Novosti archive, image #613474 / Alpert / CC-BY-SA 3.0, Author Alpert / Макс Альперт Commons:RIA Novosti
3) Sowjetunion.- Infanterie-Soldaten ziehen Auto aus dem Schlamm, Depicted place Russia, Date November 1941, Photographer Unknown, Bundesarchiv, Bild 146-1981-149-34A
4) Vormarsch unserer Truppen durch die Winterlandschaft vor Moskau. Die Wege sind gefroren und trotz der Kälte geht es leicht vorwärts. (Kriegsberichter Cusian, 21.11.41), Bundesarchiv, Bild 183-L20813 / Cusian, Albert
5) Königsberg, Volkssturm, ADN-ZB/ Archiv II. Weltkrieg 1939-45 Deutsch-sowjetische Front in Ostpreußen Mitte Januar 1945: Angehörige des Volkssturmes mit Panzerfäusten in einer Stellung vor Königsberg, [Aufnahme: 20.1.1945], Bundesarchiv, Bild 183-R98401 /

 

 

2 Gedanken zu „Wer war eigentlich „Stalin“? (3)

  1. Ein sehr guter, knapper und präziser, geschichtlicher Abriss, der die
    Grausamkeit der damaligen Zeit beschreibt. Manches erinnert heute
    an das, was gerade wieder in der Ukraine geschieht. Man könnte fast
    Angst bekommen!

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