Das Generationengespräch

Wozu beschäf­ti­gen wir uns mit unse­rer Ver­gan­gen­heit, wenn sie uns nicht hilft, unse­re Zukunft vor­her­zu­se­hen?, könn­ten Sie jetzt fra­gen.
Aber Geschich­te ist kei­ne Natur­wis­sen­schaft wie Phy­sik oder Che­mie, und wir stu­die­ren sie nicht, um Vor­her­sa­gen zu tref­fen. Wir beschäf­ti­gen uns mit ihr, um unse­ren Hori­zont zu erwei­tern und zu erken­nen, dass unse­re gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on weder unver­meid­lich noch unver­än­der­lich ist, und dass wir mehr Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten haben, als wir uns gemein­hin vor­stel­len.“

Yuval Noah Hara­ri, Eine kur­ze Geschich­te der Mensch­heit


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

herz­lich will­kom­men beim
Genera­tio­nen­ge­spräch!

Wenn wir tief in uns hin­ein hören, dann spü­ren wir, wie viel Ver­gan­gen­heit in uns steckt — unse­re eige­ne, aber auch die unse­rer Fami­lie.

Denn es macht einen Unter­schied, ob wir die Nach­fah­ren einer Flücht­lings­fa­mi­lie sind, oder ob unse­re Vor­fah­ren seit Jahr­hun­der­ten am sel­ben Fleck ansäs­sig waren; ob wir mit einem “gol­de­nen Löf­fel” im Mund gebo­ren wur­den oder aus einer Fami­lie stam­men, die stolz dar­auf ist, ihren Weg nach oben aus eige­ner Kraft geschafft zu haben.

Und es macht auch einen Unter­schied, ob wir wohl­be­hü­tet und umsorgt in einer lie­be­vol­len Fami­lie auf­wach­sen durf­ten, oder ob Dis­zi­plin und Gehor­sam zu unse­rer ers­ten Kin­der­pflicht gehört haben.

Aber unse­re Geschich­te bestimmt nicht unser Schick­sal.

Mein Blog Genera­tio­nen­ge­spräch will mit Geschich­te und Psy­cho­lo­gie Bar­rie­ren über­win­den, Bar­rie­ren zwi­schen Jung und Alt, zwi­schen unse­rer Ver­gan­gen­heit und unse­rer Zukunft.
Er soll hel­fen, unse­ren Hori­zont zu erwei­tern und die Hin­ter­grün­de geschicht­li­cher Ent­wick­lun­gen und mensch­li­cher Ver­hal­tens­wei­sen beleuch­ten.

Denn nur mit die­sem Ver­ständ­nis kön­nen wir wach­sen und die Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten, die wir haben, anneh­men und wei­ter­ent­wi­ckeln. Geschich­te und Psy­cho­lo­gie: Las­sen Sie uns Ver­gan­ge­nes nut­zen, um unse­re Zukunft bes­ser zu gestal­ten!

Viel Spaß beim Lesen, Stö­bern und vor allem: selbst Schrei­ben! wünscht Ihnen
Ihre Susan­ne Gebert


 

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