Populismus verstehen: Sprache, Angst und Manipulation

Psy­cho­lo­gie

Populismus verstehen: Warum einfache Antworten so verführerisch sind

Popu­lis­mus ist kein neu­es Phä­no­men, sei­ne Mecha­nis­men sind zeit­los. Schon die NSDAP bedien­te sich in den 1930er Jah­ren gezielt popu­lis­ti­scher Rhe­to­rik für ihren Weg zur „Macht­er­grei­fung”.

Heu­te nut­zen Popu­lis­ten die glei­chen psy­cho­lo­gi­schen Stra­te­gien – nur mit moder­ne­ren Mit­teln: sozia­len Medi­en, neu­en und alten Feind­bil­dern und emo­tio­na­li­sier­ter Sprache.

Populismus: Wie populistische Sprache, Feindbilder und emotionale Manipulation unser Denken beeinflussen.

Populismus verstehen: Warum einfache Antworten so verführerisch sind

Popu­lis­mus ist kein neu­es Phä­no­men. Schon bei den alten Römern — lan­ge bevor sozia­le Medi­en poli­ti­sche Debat­ten bestimm­ten -, nutz­ten Popu­lis­ten Spra­che, Feind­bil­der und Emo­tio­nen, um Men­schen für sich zu gewin­nen.

Ob im Natio­nal­so­zia­lis­mus, im Kal­ten Krieg oder in aktu­el­len poli­ti­schen Debat­ten: Die psy­cho­lo­gi­schen Mecha­nis­men dahin­ter sind immer gleich. Popu­lis­mus lebt von ein­fa­chen Ant­wor­ten auf kom­ple­xe Fra­gen, von der Ein­tei­lung der Welt in „wir” und „die ande­ren” und vom Ver­spre­chen, das „wah­re Volk” zu ver­tre­ten.

Doch war­um funk­tio­niert das so gut?

Die Ant­wort lie­fert weni­ger die Poli­tik als viel­mehr die Psy­cho­lo­gie. Wer ver­steht, wie Popu­lis­mus funk­tio­niert, erkennt popu­lis­ti­sche Stra­te­gien leich­ter und kann sich bewusst mit ihnen auseinandersetzen.

Was heißt eigentlich Populismus?

Popu­lis­mus bezeich­net eine poli­ti­sche Denk­wei­se, die vor­gibt, „das wah­re Volk“ gegen eine abge­ho­be­ne „Eli­te“ zu ver­tre­ten. Popu­lis­ti­sche Rhe­to­rik funk­tio­niert, weil sie Kom­ple­xi­tät auf ein­fa­che Gegen­sät­ze redu­ziert: wir gegen die, Gut gegen Böse, ehr­lich gegen kor­rupt.

Das klingt ver­ständ­lich, emo­tio­nal – und ver­mit­telt Ori­en­tie­rung in einer unüber­sicht­li­chen Welt.

Popu­lis­mus ist kein klar umris­se­nes Pro­gramm, son­dern eine Art, Poli­tik zu machen.
Ob von rechts oder links: Popu­lis­ten behaup­ten stets, für „das Volk“ zu spre­chen, das angeb­lich über­se­hen oder ver­ra­ten wur­de.

Damit schaf­fen sie ein künst­li­ches Gefühl der Gemein­schaft – und gren­zen gleich­zei­tig alle aus, die nicht dazugehören.

Emotion statt Argument – wie Populisten Menschen erreichen

In den 1920er und 1930er Jah­ren gab es inner­halb der NSDAP nach dem Vor­bild der KPD soge­nann­te „Red­ner­schu­len”, in denen Par­tei­an­ge­hö­ri­gen das Reden vor Publi­kum bei­gebracht wur­de. Heu­te wür­de man sagen: popu­lis­ti­sche Rhe­to­rik.

Das Ergeb­nis ist klar: Popu­lis­ten geht es nicht um Inhalt, son­dern um Stim­mung.
Popu­lis­ti­sche Lösungs­an­sät­ze sind sim­pel und beru­hen auf ein Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl, das durch Aus­gren­zung und Schlech­ter­stel­lung ande­rer ent­steht.

In der Rea­li­tät grei­fen die ein­fa­chen popu­lis­ti­sche „Lösun­gen” für kom­ple­xe Pro­ble­me nicht, son­dern füh­ren statt­des­sen zu gro­ßen gesell­schaft­li­chen und wirt­schaft­li­chen Ver­wer­fun­gen. Zum Bei­spiel Adolf Hit­lers natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Dik­ta­tur in Deutsch­land von 1933 bis 1945, deren Fol­gen wir bis heu­te spü­ren.

Die Zei­ten haben sich geän­dert, aber die Psy­cho­lo­gie, durch die Popu­lis­mus wirkt, ist gleichgeblieben.

Grafik mit dem historischen Zitat über das Wesen der Propaganda: Einfachheit und Wiederholung als Mittel zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung.

Die Psychologie des Populismus

Popu­lis­mus appel­liert nicht an den Ver­stand, son­dern an das Gefühl.
Er akti­viert Emo­tio­nen wie Wut, Angst, Stolz oder Krän­kung – und nutzt sie, um Zustim­mung zu gewin­nen.

Men­schen, die sich ver­nach­läs­sigt oder ohn­mäch­tig füh­len, glau­ben dar­in eine Stim­me zu fin­den, die sie versteht.

Unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Sicherheit

Popu­lis­mus wirkt, weil er Gemein­schaft ver­spricht. Das „Volk“ wird als mora­lisch über­le­gen dar­ge­stellt – rein, ver­nünf­tig und ehr­lich. Die „Eli­te“ dage­gen gilt als abge­ho­ben, kalt und kor­rupt.

Die­se kla­re Tren­nung zwi­schen wir und die schafft psy­cho­lo­gi­sche Sta­bi­li­tät: Wer dazu­ge­hört, ist „rich­tig“.

Dazu kommt, dass in einer zuneh­mend unüber­sicht­li­chen Welt ein­fa­che Ant­wor­ten und Lösun­gen wohl­tu­end sind.
Popu­lis­ten bie­ten sie in Form von Schuld­zu­wei­sun­gen, Feind­bil­dern und ein­gän­gi­gen Paro­len.

Was wir alle ahnen: Ein­fa­che Lösun­gen für kom­ple­xe Pro­ble­me funk­tio­nie­ren im wirk­li­chen Leben nicht. Trotz­dem fal­len wir ger­ne auf sol­che Nar­ra­ti­ve rein, denn sie geben uns kurz­fris­tig das Gefühl von Sicher­heit und Lösbarkeit.

Feindbilder, Sündenböcke und Schuldzuweisungen

Popu­lis­ten insze­nie­ren sich als Stim­me der Benach­tei­lig­ten, selbst wenn sie – wie Donald Trump*, Sahra Wagen­knecht, Björn Höcke oder Ali­ce Wei­del – bezüg­lich Ein­kom­men und Ver­mö­gen zur pri­vi­le­gier­ten Eli­te gehö­ren.

Der Wider­spruch fällt nicht auf, weil das Gefühl stär­ker wirkt als die Fak­ten.

Sie behaup­ten, „das Volk“ zu ver­tre­ten, das – im Gegen­satz zu „denen da oben“ — gesun­den Men­schen­ver­stand habe. Die­se Rhe­to­rik erzeugt Nähe und Abgren­zung zugleich: „Wir“ sind vie­le, „die“ sind mäch­tig.

So ent­steht eine emo­tio­na­le Gemein­schaft, die sich gegen eine ein­ge­bil­de­te Über­macht stellt:

  • nur das „Volk” (oder „die Men­schen”) ist angeb­lich in Besitz von gesun­dem Men­schen­ver­stand und weiß, was gut und was schlecht ist, was ver­nünf­tig und was unver­nünf­tig ist.
  • das „Volk” wird als gro­ße, schwei­gen­de (und homo­ge­ne) Mehr­heit dar­ge­stellt, die von „denen da oben” (= „die Eli­te”) nicht ver­stan­den bzw. nicht ein­mal gehört wird.

Popu­lis­ten neh­men für sich in Anspruch, die­se unter­drück­te Mehr­heit zu vertreten.

Halbwahrheiten, Übertreibungen und Tabubrüche

Popu­lis­ti­sche Aus­sa­gen sind sel­ten falsch – aber fast nie voll­stän­dig. Sie ver­dre­hen Fak­ten, ver­schwei­gen Zusam­men­hän­ge und pro­vo­zie­ren gezielt.

Über­trei­ben und ver­dre­hen ist eines der wich­tigs­ten Stil­mit­tel popu­lis­ti­scher Rhe­to­rik, schließ­lich geht es nicht um Sach­fra­gen und Inhal­te, son­dern um Stim­mung und Pro­vo­ka­ti­on.

Ein typi­sches popu­lis­ti­sches Stil­mit­tel: Ein­fach mal behaup­ten. Am bes­ten so kurz und so prä­gnant, dass es auf jeden Fall hän­gen­bleibt (auch wenn es spä­ter wider­legt wird).

Pro­vo­ka­ti­on schafft Auf­merk­sam­keit – und Auf­merk­sam­keit ist Macht.

Die Macht der Wiederholung: Wenn Fake News „wahr” werden

Je öfter eine Aus­sa­ge wie­der­holt wird, des­to glaub­wür­di­ger wirkt sie.
Popu­lis­ten nut­zen die­sen Effekt gezielt mit kur­zen, prä­gnan­ten Bot­schaf­ten, die hän­gen blei­ben — auch wenn sie sich längst als Halb­wahr­heit oder sogar Lüge her­aus­ge­stellt hat.

Opferrolle als psychologische Strategie

Wenn Gegen­wind kommt, insze­nie­ren sich Popu­lis­ten als Opfer. Sie spre­chen von Zen­sur, media­ler Hetz­jagd oder einer „Dik­ta­tur der Eli­ten“.

Ähn­lich wie Nar­ziss­ten tes­ten Popu­lis­ten stän­dig aus, wie weit sie gehen kön­nen. Wenn der Wider­stand zu groß wird, insze­nie­ren sich Popu­lis­ten als Opfer und behaup­ten, falsch zitiert oder falsch ver­stan­den wor­den zu sein. Das Per­fi­de dabei: Auch durch kri­ti­sche Berich­te z.B. in der Pres­se gewinnt man Auf­merk­sam­keit — und kos­ten­lo­se Wer­bung

Die Selbst­in­sze­nie­rung als Opfer sta­bi­li­siert das eige­ne Lager und immu­ni­siert Anhän­ge­rin­nen und Anhän­ger gegen Kritik.


Opferrolle

… Wenn Kon­kur­ren­ten zum „Alt­par­tei­en-Kar­tell” wer­den, Medi­en zur „Lügen­pres­se” sowie Gerich­te und Nach­rich­ten­diens­te zum „Regie­rungs­schutz” ist das Ziel klar: Die Insze­nie­rung als Opfer und angeb­lich poli­tisch Ver­folg­ter. Die Anhän­ger schweißt das zusam­men und immu­ni­siert sie gegen Kri­tik. Mit jedem Tabu­bruch steigt einer­seits sei­ne Bekannt­heit, ande­rer­seits sei­ne Glaub­wür­dig­keit als Mär­ty­rer.“

Aus: Fre­de­rik Schind­ler, Höcke: Ein Rechts­extre­mist auf dem Weg zur Macht*


Der Trick mit der „Normalität“ – warum Rückwärtsdenken zieht

Popu­lis­ten wer­den nicht müde zu beto­nen, dass sie eigent­lich nur wol­len, dass alles „wie­der ganz nor­mal” wird.
Sie malen das Bild eines Vor­vor­ges­terns, das es so nie gege­ben hat.

Sie arbei­ten mit einer „Nor­ma­li­täts­fik­ti­on” — einer Nor­ma­li­tät aus dem La La Land, die es bei genaue­rer Betrach­tung so nie gege­ben hat. Dass sich Umstän­de und Rea­li­tä­ten ver­än­dern, wird igno­riert; dass frü­her eben nicht alles bes­ser war, geleug­net.

Popu­lis­ten spre­chen nicht über Zukunft, Wei­ter­ent­wick­lung und Fort­schritt, son­dern nur von der Ver­gan­gen­heit, in der angeb­lich alles bes­ser und „nor­mal” war.

Man bedient die mensch­li­che Sehn­sucht nach Sicher­heit, denn die Ver­gan­gen­heit kennt jeder; was die Zukunft brin­gen wird, weiß nie­mand. Das ver­un­si­chert vie­le Men­schen und kann des­halb beson­ders in Kri­sen­zei­ten popu­lis­tisch aus­ge­nutzt werden.

Krisen sind gute Zeiten für Populisten

Popu­lis­mus funk­tio­niert nicht ohne Pro­ble­me und Kri­sen, des­halb wird alles, was in Poli­tik und Gesell­schaft nicht gut läuft, immer wie­der in beson­de­rem Maß her­vor­ge­ho­ben und zum „Nie­der­gang” hoch­sti­li­siert.

Nur mit ihnen sei die­ser Nie­der­gang auf­zu­hal­ten, ist das Ver­spre­chen von Popu­lis­ten.
Auch wenn die „Lösun­gen”, die Popu­lis­ten anbie­ten, so sim­pel gestrickt sind, dass sie in der Rea­li­tät nicht funk­tio­nie­ren.

Das tut der Stim­mung, die durch popu­lis­ti­sche Rhe­to­rik erzeugt wird aber kei­nen Abbruch. Ob in sozia­len Netz­wer­ken oder auf Wahl­ver­an­stal­tun­gen: Die Metho­den sind die­sel­ben – nur die Medi­en haben sich ver­än­dert.

Der psy­cho­lo­gi­sche Mecha­nis­mus bleibt gleich: Angst + Zuge­hö­rig­keit = Zustimmung.

Wie kann man mit Populismus umgehen?

Popu­lis­mus eine Stra­te­gie, die so gut funk­tio­niert, weil sie unse­re tiefs­ten Ängs­te und psy­cho­lo­gi­schen Bedürf­nis­se nach Sicher­heit, Zuge­hö­rig­keit und Bedeu­tung anspricht.

Des­sen soll­ten wir uns bewusst sein:

  • Paro­len kri­tisch hinterfragen
  • Quel­len prü­fen, bevor man Behaup­tun­gen z.B. in den sozia­len Medi­en kom­men­tiert oder teilt
  • Aner­ken­nen, dass die Zei­ten sich geän­dert haben und wir neue Lösun­gen brau­chen, um mit der Welt Schritt zu halten

Popu­lis­mus lebt von Emo­tio­nen, nicht von Infor­ma­tio­nen.
Er setzt auf Spal­tung und Aus­gren­zung, nicht auf Dia­log — auch wenn das in demo­kra­ti­schen Pro­zes­sen manch­mal Streit um die bes­te Lösung sein kann.

Es ist wie in jeder guten Part­ner­schaft: Manch­mal müs­sen wir uns strei­ten, um als Paar oder in einer Freund­schaft wei­ter­zu­kom­men. Auch Demo­kra­tie lebt vom Gespräch. Wer mit­ein­an­der offen spricht und bereit ist, mehr als nur Paro­len aus­zu­tau­schen, ent­zieht dem Popu­lis­mus den Boden.

Mehr lesen:

Wir alle haben Vor­bil­der, die wir nach­ah­men — ob wir das wol­len oder nicht. Unse­re Vor­bil­der hel­fen uns in Situa­tio­nen, in denen wir uns unsi­cher füh­len. Manch­mal füh­ren sie uns aber auch in die Irre. Wer unse­re Vor­bil­der sind und wie sie unser Leben beein­flus­sen.
Vor­bil­der: Wie sie unser Den­ken und Han­deln beeinflussen


Buchempfehlungen

Die mit * gekenn­zeich­ne­ten Links sind soge­nann­te Affi­la­te-Links, die hel­fen, den Blog Gene­ra­tio­nen­ge­spräch zu finan­zie­ren. Wenn Ihnen eine der ange­ge­be­nen Emp­feh­lun­gen gefällt und Sie das Buch (oder ein ande­res Pro­dukt) über die­sen Link bestel­len, erhält der Blog dafür eine klei­ne Pro­vi­si­on, ohne dass für Sie Mehr­kos­ten ent­ste­hen. Für Ihren Klick: Herz­li­chen Dank im Voraus!


Buch „Was Populisten wollen“ von Marcel Lewandowsky über Populismus, politische Psychologie und den Umgang mit populistischen Bewegungen.

Popu­lis­ten haben kei­ne Lösungen,

son­dern nut­zen geschickt Ängs­te und unser Bedürf­nis nach Sicher­heit aus. Sie spie­len sich als Für­spre­cher der „schwei­gen­den Mehr­heit”, „der Men­schen” oder für „das Volk” auf, ohne wirk­lich für sie zu spre­chen.

In sei­nem lesens­wer­ten Buch ana­ly­siert der Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Mar­cel Lewan­dowsky die Metho­den, mit denen Popu­lis­ten arbei­ten — und gibt Hin­wei­se, wie man mit ihnen umge­hen kann.


Buchcover „Zu viel und nie genug“ von Mary L. Trump – Analyse von Narzissmus und familiären Prägungen am Beispiel von Donald Trump

Der gekränk­te Nar­zisst, der um sich schlägt

Mary L. Trump ist die Nich­te von Donald Trump und pro­mo­vier­te kli­ni­sche Psy­cho­lo­gin.

In ihrem sehr lesens­wer­ten Buch schil­dert sie den Wer­de­gang Trumps und die Fami­li­en­ge­schich­te, die ihn zu dem gemacht hat, was er ist: Ein Popu­list, ein Nar­zisst und einer der unbe­re­chen­bars­ten Män­ner, die je an der Spit­ze einer Welt­macht standen.


Buch INFLUENCE – Wie man (andere) überzeugt von Robert Cialdini über die Psychologie der Beeinflussung und soziale Einflussfaktoren.

War­um wir uns beein­flus­sen lassen

War­um fol­gen Men­schen ohne viel nach­zu­den­ken der Mei­nung ande­rer? Wes­halb wir­ken klei­ne Signa­le oft stär­ker als gute Argu­men­te?

Robert Cial­di­ni beschreibt in sei­nem Welt­best­sel­ler die sie­ben Prin­zi­pi­en der Beein­flus­sung (Rezi­pro­zi­tät, sozia­le Bewährt­heit, Auto­ri­tät, Sym­pa­thie usw.). Ein fas­zi­nie­ren­des und sehr lesens­wer­tes Buch für alle, die mensch­li­ches Ver­hal­ten bes­ser ver­ste­hen und Mani­pu­la­ti­on früh­zei­tig erken­nen wollen.


Buchempfehlung: Höcke – Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht von Frederik Schindler. Analyse von Sprache, Ideologie und populistischen Strategien.

Hin­ter die Mecha­nis­men des Popu­lis­mus blicken

Popu­lis­mus folgt einer kla­ren Stra­te­gie aus Spra­che, Insze­nie­rung und Wie­der­ho­lung.

Fre­de­rik Schind­ler zeigt anhand sei­ner umfang­rei­chen Recher­chen, wie Björn Höcke poli­ti­sche Bot­schaf­ten, Geschichts­bil­der und Rhe­to­rik gezielt ein­setzt, um Ein­fluss zu gewin­nen. Eine span­nen­de und sehr infor­ma­ti­ve Lek­tü­re für alle, die nicht nur poli­ti­sche Debat­ten ver­fol­gen, son­dern die Mecha­nis­men dahin­ter ver­ste­hen wollen.


Weiterführende Beiträge Geschichte & Psychologie

Ein­zig­ar­tig­keit: Es ist nicht nur das Inter­net, das zu Ent­glei­sun­gen und Ent­hem­mun­gen füh­ren kann, son­dern auch die Zuge­hö­rig­keit zu einer Grup­pe.
Wie uns unse­re „Mar­ke Ich” prägt — und wel­che Fol­gen das für Gesell­schaft und unser Leben hat.
Mar­ke Ich: Zwi­schen Indi­vi­dua­li­tät und Zugehörigkeit

Nar­ziss­mus ver­ste­hen: Wie sich Nar­ziss­ten als Ret­ter, Opfer oder unfehl­ba­rer Held insze­nie­ren und ihre Opfer­rol­le gezielt zum Mani­pu­lie­ren nut­zen – und wie viel Nar­ziss­mus in popu­lis­ti­schen Stra­te­gien steckt.
Nar­ziss­mus erken­nen und verstehen

Hit­lers Mil­lio­nen: Wäh­rend Mil­lio­nen Deut­sche im „Drit­ten Reich“ jeden Pfen­nig zwei­mal umdre­hen müs­sen, lebt einer im Luxus: Adolf Hit­ler. Der „Füh­rer“ insze­niert sich als beschei­de­ner Mann, häuft aber tat­säch­lich ein Mil­lio­nen­ver­mö­gen an. Wie Hit­ler Deutsch­land aus­plün­der­te — und war­um Dik­ta­to­ren immer auch Olig­ar­chen sind.
Hit­lers Mil­lio­nen: Wie sich der „Füh­rer“ an Deutsch­land bereicherte

Psy­cho­lo­gie: War­um reagie­ren wir manch­mal so, wie wir eigent­lich gar nicht reagie­ren möch­ten? War­um gera­ten wir immer wie­der in die­sel­ben Kon­flik­te, las­sen uns von Stress über­wäl­ti­gen oder sabo­tie­ren unser eige­nes Glück?
Mit wel­chen psy­cho­lo­gi­schen Denk­fal­len wir uns oft selbst im Weg ste­hen — und was man gegen sie tun kann.
Psy­cho­lo­gie ver­ste­hen: Gefüh­le, Stress und Glück erklärt


Bild­nach­wei­se

Ori­gi­nal:  Bun­des­ar­chiv Bild 102–10460, Adolf Hit­ler, Red­ner­po­sen“ von Bun­des­ar­chiv, Bild 102–10460 / Hoff­mann, Hein­rich / CC-BY-SA. Lizen­ziert unter CC BY-SA 3.0 de 
Agen­tur für Bildbiographien


Generationengespräch

Geschich­te und Psy­cho­lo­gie
Ver­gan­ge­nes ver­ste­hen, um mit der Zukunft bes­ser klar zu kommen.


Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Dr. Susanne Gebert

Gene­ra­tio­nen­ge­spräch
Agen­tur für Bild­bio­gra­phien
Geschen­ke made for Mama

Geschich­te & Psy­cho­lo­gie
Die Ver­gan­gen­heit ver­ste­hen, um mit der Zukunft bes­ser klar zu kommen

Autoren-Avatar
Susan­ne Autorin bei Gene­ra­tio­nen­ge­spräch & Agen­tur für Bildbiographien
Dr. Susan­ne Gebert schreibt über Psy­cho­lo­gie, Fami­li­en­ge­schich­te und emo­tio­na­le Prä­gun­gen. In ihrem Blog „Gene­ra­tio­nen­ge­spräch“ zeigt sie, wie unse­re Kind­heit uns formt – und wie wir uns von alten Mus­tern lösen können. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen