Die Marquise de Pompadour

Sex und Politik: Die Mätressenwirtschaft

Die Gelieb­te eines mäch­ti­gen Man­nes zu wer­den, war vie­le Jahr­hun­der­te lang die ein­zi­ge Mög­lich­keit für Frau­en, poli­ti­sche Macht und Ein­fluss zu bekom­men.
Beson­ders gut funk­tio­nier­ten Sex und Poli­tik im Abso­lu­tis­mus, des­sen Mätres­sen­wirt­schaft die Welt­ge­schich­te maß­geb­lich bestimm­te.

Die berühm­tes­te und ein­fluss­reichs­te „maî­tres­se en tit­re“ war die Gelieb­te des Uren­kels des Son­nen­kö­nigs, die Mar­qui­se de Pom­pa­dour, die Köni­gin der Mätres­sen. Am Ende ihres Lebens schei­ter­te sie trotz­dem

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Hamburg 1943: Die Operation Gomorrha

Hamburg im zweiten Weltkrieg

10 Tage und Näch­te lang bom­bar­die­ren 3000 bri­ti­sche und US-ame­ri­ka­ni­sche Flug­zeu­ge in der “Ope­ra­ti­on Gomor­rha” Ham­burg.
Sie wer­fen 9000 Ton­nen ‘Mate­ri­al’ ab — zunächst ‘Wohn­block­kna­cker’, anschlie­ßend Brand­bom­ben. In der Nacht zum 28. Juli 1943 ent­zün­den sie dadurch im Ham­bur­ger Osten einen Feu­er­sturm, in dem über 30.000 Men­schen ster­ben.

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Die Äquatortaufe

von Andre­as See­li­ger

Die Äquatortaufe von Andreas Seeliger

Die Äqua­tor­tau­fe ist ein alter Initia­ti­ons­ri­tus für See­leu­te, der noch aus der Zeit der Ent­deck­er­rei­sen stammt. Damals fürch­te­te man die lebens­ge­fäht­li­che Pas­sa­ge über den Äqua­tor. Gegen die töd­li­chen Gefah­ren soll­ten Mut und Gläu­big­keit hel­fen, bekräf­tigt wur­de bei­des durch eine Tau­fe. Mit der Zeit ver­lo­ren die Äqua­to­ren­fahr­ten ihren Schre­cken; getauft wur­de trotz­dem. Zur Belus­ti­gung der Mann­schaft, aber auch um die Men­ge an Genuss­mit­teln für Nep­tun, Pas­tor, Stern­gu­cker und “Neger” zu erhö­hen …

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Hamburg auf den Barrikaden

1923 Hamburg auf den Barrikaden

1923. Fünf Jah­re sind seit dem Ende des Welt­krie­ges ver­gan­gen, aber Deutsch­land kommt nicht zur Ruhe.
In Ham­burg üben die Kom­mu­nis­ten Welt­re­vo­lu­ti­on und für weni­ge Stun­den gibt es eine „Sowjet­re­pu­blik Stor­marn“. Ernst Thäl­mann, Ham­burgs cha­ris­ma­ti­scher KPD-Füh­rer, bringt sich für sei­ne wei­te­re Kar­rie­re in Stel­lung, Sta­lin und Hit­ler mischen auch schon irgend­wie mit.

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Die Welt ist friedlos geworden. Albert Ballin, der „Reeder des Kaisers“

Hamburg und die Hapag

Es sind Grün­der wie Albert Bal­lin, die den Rei­chen und Schö­nen im aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­dert das Leben schwer machen.
Empor­kömm­lin­ge, die sich mit eiser­nem Wil­len und Biss Wohl­stand und Ein­fluss erkämp­fen. Bal­lin steigt nicht nur zum Gene­ral­di­rek­tor der HAPAG auf, son­dern wird auch enger Ver­trau­ter und “Ree­der des Kai­sers”, was man bei Hofe in Ber­lin nicht ger­ne sieht. Am Ende schei­tert er aber doch an sei­ner Her­kunft und an der größ­ten Auf­ga­be sei­nes Lebens — der Fra­ge nach Krieg oder Frie­den im Jahr 1914.

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Stadt.Leben

von Chris­ta Lui­se Seiß

Lebensgeschichten Generationengespräch

Eigent­lich waren wir zu viert. Obwohl Melis­sa nie so rich­tig dazu gehör­te. Es war ein­fach nicht die Zeit für Melis­sa, mit ihren lackier­ten Fin­ger­nä­geln, rasier­ten Bei­nen und schi­cken Kla­mot­ten. Rich­tig eng befreun­det war ich mit Moni­ka, gelern­te Erzie­he­rin, die gera­de The­ra­pie mach­te und Bri­git­te, die BWL stu­dier­te. Ich war frisch geschie­den und hat­te in der Zeit beim Axel-Sprin­ger-Ver­lag fest­ge­stellt, dass weder die­ser Ver­lag noch mei­ne Sekre­tä­rin­nen­tä­tig­keit mit mei­ner poli­ti­schen Welt­an­schau­ung in Ein­klang zu brin­gen war und ich außer­dem die Nase voll hat­te, von den gan­zen Anzug­män­nern.

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