Die Welt ist friedlos geworden. Albert Ballin, der „Reeder des Kaisers“

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The SS Impe­ra­tor of the Ham­burg Ame­ri­ca Line after A.F. Bishop, 1912, gemein­frei

Es sind Men­schen wie Albert Bal­lin, die den Rei­chen und Schö­nen im aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­dert das Leben schwer machen. Empor­kömm­lin­ge aus klei­nen Ver­hält­nis­sen, die eige­ne Unter­neh­men grün­den und sich mit eiser­nem Wil­len und vor allem mit viel Biss Wohl­stand und Ein­fluss erkämp­fen. Bal­lin steigt nicht nur zum Gene­ral­di­rek­tor der HAPAG auf, son­dern wird auch enger Ver­trau­ter und “Ree­der des Kai­sers”, was man bei Hofe in Ber­lin nicht ger­ne sieht. Am Ende schei­tert er aber doch an sei­ner Her­kunft und an der größ­ten Auf­ga­be sei­nes Lebens — der Fra­ge nach Krieg oder Frie­den im Jahr 1914.

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Die Mar­qui­se de Pom­pa­dour

Abschaum der Menschheit

Blick ins Gän­ge­vier­tel in Ham­burg, 1893, gemein­frei

Als Albert Bal­lin 1857 als jüngs­tes von 13 Kin­dern in Ham­burg zur Welt kommt, sieht wirk­lich nichts nach einer Welt­kar­rie­re oder einer Freund­schaft mit dem deut­schen Kai­ser aus.

Bal­lins Vater ist ein aus Däne­mark stam­men­der Jude, der sich nach dem Gro­ßen Brand 1842 am Baum­wall mit der Pas­sa­ge-Agen­tur Mor­ris & Co. selbst­stän­dig gemacht hat.

Pas­sa­ge-Agen­tu­ren sind eine Art Schleu­ser-Ban­den des 19. Jahr­hun­derts. Sie sor­gen für mensch­li­ches Fracht­gut im boo­men­den trans­at­lan­ti­schen Schiffs­ver­kehr.
Das ist zwar legal, aber die Kon­kur­renz ist groß und die Geschäfts­prak­ti­ken der meis­ten Ver­mitt­ler oft hart an der Gren­ze. In den Augen der ehr­ba­ren Ham­bur­ger Bür­ger sind Bal­lins Vater und sei­ne Kol­le­gen nichts wei­ter als „Abschaum der Mensch­heit“.

Mor­ris & Co. ver­mit­telt wie alle ande­ren Agen­tu­ren Aus­wan­de­rer aus Schles­wig-Hol­stein, Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Polen und Russ­land an gro­ße Ree­de­rei­en und kas­siert für jeden neu gewon­ne­nen Pas­sa­gier für die Fahrt ins gelob­te Land – nach Ame­ri­ka –  ein Kopf­geld.
Die ange­wor­be­nen Aus­wan­de­rer, die oft ihr letz­tes Hemd opfern müs­sen, um ihre Schiffs-Pas­sa­ge bezah­len zu kön­nen, wer­den bis zur Über­fahrt im Ham­bur­ger Gän­ge-Vier­tel zusam­men­ge­pfercht, wo sie unter erbärm­li­chen Umstän­den im Dreck und mit nicht mehr als einem not­dürf­ti­gen Dach über den Kopf, hau­sen.

Es sind die Ärms­ten der Armen, die hier in Ham­burg zusam­men­kom­men.
Und selbst die wer­den häu­fig noch von den Pas­sa­ge­ver­mitt­lern über den Tisch gezo­gen, bevor man sie ver­lädt und tief im Bauch eines Trans­at­lan­tik­damp­fers auf die lebens­ge­fähr­li­che Rei­se in die neue Welt schickt.

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Aus­wan­der­er­haus Bre­mer­ha­ven 10“ von Jür­gen Howaldt — Eige­nes Werk (selbst erstell­tes Foto). Lizen­ziert unter CC BY-SA 2.0 de über Wiki­me­dia Com­mons


Mit Zwischendecks und Dumping-Preisen gegen Die Hapag

Albert ist 17 Jah­re alt, als sein Vater stirbt.
Bis dahin hat er weni­ge Jah­re die Schul­bank einer jüdi­schen Volks­schu­le gedrückt. Ansons­ten liebt er das Cel­lo­spiel und wird als intel­li­gent, flei­ßig und char­mant beschrie­ben, aber auch als macht­be­wusst und manch­mal cho­le­risch.

Nach dem Tod des Vaters muss er Mor­ris & Co über­neh­men.
Er stürzt sich in die Arbeit. In der Regel arbei­tet er 16 Stun­den am Tag, sie­ben Tage die Woche. Neben sei­ner Arbeit als Pas­sa­ge-Ver­mitt­ler bereist er Eng­land, spricht bald flie­ßend Eng­lisch, lernt, sich wie ein Gen­tle­man zu klei­den und zu beneh­men, und knüpft auch dank sei­nes ein­neh­men­den Wesens wert­vol­le Kon­tak­te.

Das Geschäft mit Schiffs­pas­sa­gen läuft gut, die Zei­ten sind für flei­ßi­ge Agen­ten wie Bal­lin güns­tig: Ende der 1870er Jah­re herrscht im neu gegrün­de­ten deut­schen Kai­ser­reich eine ver­hee­ren­de Wirt­schafts­kri­se und die Men­schen flie­hen in Scha­ren vor Hun­ger und Elend aus ihrer Hei­mat.
Im Jahr 1879 ver­las­sen 25.000 Emi­gran­ten Deutsch­land, zwei Jah­re spä­ter sind es bereits 100.000 Men­schen mehr. Spä­ter flo­riert das Geschäft vor allem dank der vie­len ost­eu­ro­päi­schen Juden, die vor den immer wie­der auf­flam­men­den Pogro­men in ihren Hei­mat­län­dern flie­hen.

Albert Bal­lins Agen­tur wird in nur weni­gen Jah­ren zu einer der erfolg­reichs­ten Ham­burgs und fer­tigt fast ein Drit­tel aller über Eng­land rei­sen­den Emi­gran­ten ab.


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12 Jahr­hun­der­te Stadt­ge­schich­te als Zeit­rei­se, span­nend erzählt und selbst für gebür­ti­ge Ham­bur­ger und Ham­bur­ge­rin­nen an der einen oder ande­ren Stel­le über­ra­schend. Ein “Must-Have” für alle, die sich für die Geschich­te Ham­burgs inter­es­sie­ren.
Ham­bur­ger Abend­blatt (Her­aus­ge­ber): Ham­bur­ger Zeit­rei­se*, Gebun­de­ne Aus­ga­be Okto­ber 2013


Bal­lin ist gera­de ein­mal 24 Jah­re alt — ein sehr erfolg­rei­cher 24jähriger — , als er im Jahr 1881 die alt­ehr­wür­di­ge HAPAG (Ham­burg-Ame­ri­ka­ni­sche Packet­fahrt-Actien-Gesell­schaft), bis dahin unan­ge­foch­te­ne Num­mer Eins unter den Ham­bur­ger Ree­de­rei­en, auf’s Korn nimmt. Er grün­det sei­ne eige­ne Pas­sa­gier­li­nie und will Aus­wan­de­rer güns­ti­ger als die Kon­kur­renz nach Ame­ri­ka trans­por­tie­ren.

Mor­ris & Co. hat­te bis dahin Schiffs­pas­sa­gen über Eng­land ver­mit­telt; die Pas­sa­gie­re wur­den zunächst mit klei­nen Schif­fen nach Groß­bri­tan­ni­en gebracht, wo sie für die Trans­at­lan­tik­fahrt auf gro­ße Über­see­damp­fer umstei­gen muss­ten.
Nun möch­te Bal­lin rich­tig ins Mas­sen­ge­schäft mit der Aus­wan­de­rung ein­stei­gen, und zwar ohne den Umweg über Eng­land und eben­falls direkt ab Ham­burg. Sei­ne Lösung für den anste­hen­den Preis­krieg: Zwi­schen­decks.

Durch einen glück­li­chen Zufall und mit etwas Über­re­dungs­kunst gelingt es ihm, den Mit­ei­gen­tü­mer der Carr-Linie, Edvard Carr, zu über­zeu­gen, die Zwi­schen­decks in zwei neu­ge­bau­ten Fracht­schif­fen mit mehr Platz für mehr Men­schen aus­zu­stat­ten. Statt enger Kabi­nen gab es nur noch gro­ße Mehr­zweck­räu­me, die tags­über als Auf­ent­halts- und nachts als Schlaf­räu­me genutzt wur­den. Als Aus­gleich hat­ten alle Pas­sa­gie­re Zugang zu den offe­nen Decks — bis­lang war das ein Pri­vi­leg für Rei­sen­de der 1. und 2. Klas­se.

Durch die ‚Zwi­schen­deck­lö­sung‘ konn­ten auf den Schif­fen Hun­der­te Men­schen mehr beför­dert wer­den. Zu Dum­ping­prei­sen: Eine direk­te Trans­at­lan­tik­fahrt mit der Carr-Bal­lin-Linie in die neue Welt kos­te­te im Ver­gleich zum Hapag-Ange­bot nur noch etwa die Hälf­te (unge­fähr 60 bis 80 Mark pro Pas­sa­gier).

Deut­sche Aus­wan­de­rung, Aus­wan­de­rer nach Ame­ri­ka, Inne­res des Aus­wan­de­rer­schif­fes “Samu­el Hop”


Die Hamburg-Amerika-Linie

Der Preis­kampf mit der jun­gen Kon­kur­renz­li­nie beginnt für die Hapag sehr schnell rui­nös zu wer­den. Jung-Ree­der Bal­lin nimmt ihr im Trans­at­lan­tik­ge­schäft so vie­le Kun­den ab, dass Ham­burgs Schwer­ge­wicht unter den Ree­de­rei­en ernst­haft in Schwie­rig­kei­ten zu kom­men droht. Schließ­lich zieht man die Not­brem­se und greift zur klügs­ten und effi­zi­en­tes­ten Metho­de, um einen läs­ti­gen Mit­be­wer­ber los­zu­wer­den: Das Hapag-Direk­to­ri­um holt Bal­lin in die Fir­ma.

Albert Bal­lin ist 29 Jah­re alt, als er 1886 zum Lei­ter der „Pas­sa­ge­ab­tei­lung“ der Hapag beru­fen wird. Hat­te er es mit Grün­der­geist und Ide­en­reich­tum bei der Carr-Bal­lin-Linie zu einem beschei­de­nen Wohl­stand gebracht — im Jahr 1882 konn­te er immer­hin das ham­bur­gi­sche Bür­ger­recht erwer­ben, das nur wohl­ha­ben­den Per­so­nen offen­stand, die regel­mä­ßig Steu­ern zahl­ten, — so ist das Jah­res­ge­halt von 10.000 Mark, das er jetzt erhält, im Ver­gleich dazu fürst­lich.


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Die Ära Albert Bal­lin wird zu einer der erfolg­reichs­ten in der Unter­neh­mens­ge­schich­te der Hapag wer­den.

Der neue Lei­ter der „Pas­sa­ge­ab­tei­lung“ lässt sich nicht viel Zeit und beginnt bereits kurz nach sei­ner Ernen­nung mit dem Aus­bau der Ham­burg-Ame­ri­ka-Linie. Nach hit­zi­gen Debat­ten wer­den neue Schnell­damp­fer geor­dert, mit denen die Atlan­tik­über­que­rung um eine Woche kür­zer und deut­lich kom­for­ta­bler wird.

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Albert Bal­lin, Sport & Salon August 26, 1917, p.9, gemein­frei

Ein klu­ger Schach­zug, wie sich schnell her­aus­stellt, denn auch die Zwi­schen­decks sind auf den schnel­len Schif­fen grö­ßer und sau­be­rer, die Ver­pfle­gung ist bes­ser. Zwar sind zu jener Zeit etwa zwei Drit­tel eines Pas­sa­gier­damp­fers für die zah­len­den Gäs­te der 1. Klas­se reser­viert, doch den größ­ten Teil ihres Gewinns erwirt­schaf­ten die Ree­de­rei­en mit der Mas­se an Emi­gran­ten.

Die tre­ten den wei­ten Weg nach Ame­ri­ka nur ein­mal an, doch, so Bal­lins Über­le­gung, haben sie Ver­wand­te, Freun­de oder ehe­ma­li­ge Nach­barn, die frü­her oder spä­ter mög­li­cher­wei­se die­sel­be Rei­se unter­neh­men. Wer als Ree­de­rei mit schnel­len und kom­for­ta­blen Schif­fen einen guten Ruf hat, wird beim Wett­be­werb um Pas­sa­gie­re die Nase vorn haben.
Bal­lins Über­le­gun­gen begin­nen bald, sich für die Hapag zu rech­nen.

Mit dem neu­en jun­gen Chef in der Pas­sa­ge­ab­tei­lung fährt Ham­burgs größ­te Ree­de­rei auf Expan­si­ons­kurs. Sei­ne zukunfts­wei­sen­den und gewinn­brin­gen­den Ide­en wer­den bemerkt, und bereits mit 31 Jah­ren wird er zum jüngs­ten Mit­glied des Direk­to­ri­ums beru­fen.

1899, Bal­lin ist 42 Jah­re alt, wird er scließ­lich Gene­ral­di­rek­tor der Hapag.

Mit Luxus-„Excursionen“ zu neuen Erfolgen

Für eine ande­re Idee, näm­lich Ver­gnü­gungs­rei­sen in den Win­ter­mo­na­ten zur bes­se­ren Aus­las­tung der Hapag-Flot­te, ern­tet Bal­lin erst­mal Kopf­schüt­teln.

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Augus­te Vik­to­ria, Deut­sche Kai­se­rin, 1908, von Phi­lip Ale­xi­us de László, gemein­frei

Er lässt sich davon nicht beir­ren und schickt im Janu­ar 1891 das neue Flagg­schiff der Hapag, die „Augus­ta Vic­to­ria“, auf eine wochen­lan­ge Rei­se ins Mit­tel­meer. Selbst­ver­ständ­lich lässt er es sich nicht neh­men, die luxu­riö­se „Excur­si­on“ mit Zwi­schen­stopps und orga­ni­sier­ten Land­aus­flü­gen in 13 Häfen höchst­per­sön­lich zu beglei­ten.
Den Kri­ti­kern und Zweif­lern ver­geht sehr schnell das Kri­ti­sie­ren und Zwei­feln, denn die Rei­se ist ein vol­ler Erfolg; das neue Geschäfts­feld „Kreuz­fahr­ten“ der Hapag ist gebo­ren.

Durch die­sen Erfolg wird auch ein gro­ber Schnit­zer ver­schmerz­bar, der bei der Schiffs­tau­fe des Luxus­schif­fes pas­siert ist.
Denn die Kai­se­rin, nach der der stol­ze Schnell­damp­fer benannt wur­de, schreibt sich mit “e” und nicht mit “a”; sie heißt „Auguste Vic­to­ria“. Außer­dem kann aus­ge­rech­net sie das Schiff­e­fah­ren wegen See­krank­heit über­haupt nicht lei­den, ganz im Gegen­satz zu ihrem Mann, dem Kai­ser.

Doch trotz gele­gent­li­cher Feh­ler: Bal­lin ist ein frü­her Meis­ter in Sachen PR.
1901 lässt er auf der Elb­in­sel Ved­del  Mas­sen­un­ter­künf­te errich­ten, in denen Aus­wan­de­rer gut ver­pflegt und medi­zi­nisch ver­sorgt auf ihre Schiffs­pas­sa­ge nach Ame­ri­ka war­ten kön­nen. Für die bes­ser betuch­ten Rei­sen­den der Ham­burg-Ame­ri­ka-Linie ent­steht 1909 das Hotel Atlan­tic.

Weni­ger sub­til als sei­ne PR, dafür aber sehr effek­tiv, sind die Geschäfts­me­tho­den des Hapag-Gene­ral­di­rek­tors.
Im Jahr 1903 soll bei­spiels­wei­se der staat­lich sub­ven­tio­nier­te Lini­en­dienst nach Ost­asi­en zwi­schen der Hapag und ihrem Bre­mer Dau­er­kon­kur­ren­ten, der Nord­deut­schen Lloyd ver­trag­lich neu gere­gelt wer­den.
Man einigt sich, dass die Lloyd zukünf­tig alle Pas­sa­gie­re trans­por­tie­ren soll, die Hapag bekommt im Gegen­zug sämt­li­che Fracht auf die­ser Rou­te. Als klei­nes Trost­pflas­ter erhält die Hapag noch 40 Kajü­ten­plät­ze für Rei­sen­de zuge­stan­den.

Ver­trag­lich nicht gere­gelt ist die Ver­wen­dung der Zwi­schen­decks, und so lässt Bal­lin, prag­ma­tisch wie er nun ein­mal ist, Fracht­damp­fer mit 40 Luxus­ka­bi­nen und 800 Zwi­schen­deck­plät­zen bau­en und bie­tet die Rei­se nach Chi­na auf sei­nen lang­sa­me­ren aber auch spar­sa­me­ren Fracht­schif­fen zum hal­ben Preis an.

Der Reeder des Kaisers

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Kai­ser Wil­helm II zwi­schen 1910 und 1914, E. Bie­ber, Hof­pho­to­graph, Libra­ry of Con­gress, Prints and Pho­to­graphs Divi­si­on, Washing­ton D.C., public domain

Mit Sicher­heit war sei­ne Majes­tät, der deut­sche Kai­sers Wil­helm II., kein ein­fa­cher Mensch, aber Stan­des­dün­kel hat­te er im Gegen­satz zu vie­len sei­ner adli­gen Höf­lin­ge nicht. Und er lieb­te Schmei­che­lei­en. Und die See­fahrt.

Schon kurz nach sei­ner Thron­be­stei­gung nimmt sich Wil­helm der bis dahin erbärm­li­chen kai­ser­li­chen Flot­te an und beginnt mit der Rund­erneue­rung sei­ner Mari­ne aus eigent­lich Nicht­vor­han­de­nem.
Gemein­sam mit sei­nem Admi­ral Alfred von Tir­pitz peitscht er ein Auf­rüs­tungs­pro­gramm nach dem ande­ren durch den zunächst zöger­li­chen Reichs­tag und baut in nur zwan­zig Jah­ren eine Flot­te aus Schlacht­schif­fen auf, die selbst die lan­ge Zeit mil­de lächeln­den „Herr­scher der Welt­mee­re“, die Bri­ten, erblas­sen lässt.

Es ist also nicht ver­wun­der­lich, dass der see­be­geis­ter­te Kai­ser sehr schnell auf den Gene­ral­di­rek­tor der erfolg­reichs­ten Ree­de­rei­en sei­nes Rei­ches auf­merk­sam wird (wenig spä­ter ist die Hapag die erfolg­reichs­te Ree­de­rei welt­weit).
Im Som­mer 1901 wird Albert Bal­lin zur Pri­vat­au­di­enz nach Pots­dam gela­den. Der Kai­ser und sein Ree­der, bei­de fast im glei­chen Alter, freun­den sich an. In der Fol­ge­zeit ist Wil­helm häu­fig Gast im Hau­se Bal­lin, und ver­mut­lich ist die­se Freund­schaft auch einer der Grün­de für Wil­helms Fai­ble für Ham­burg und sei­ne häu­fi­gen Besu­che.


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Wer war Wil­helm II.?
Eine her­aus­ra­gen­den Doku­men­ta­ti­on über das Leben und Wir­ken des letz­ten deut­schen Kai­sers, span­nend auf­be­rei­tet mit gespiel­ten Sze­nen, Kom­men­ta­ren von His­to­ri­kern und vie­len wis­sens­wer­ten Infor­ma­tio­nen über Wil­helm und die Deut­schen. Staf­fel 1 der ZDF-Rei­he in der Box mit ins­ge­samt 10 Bei­trä­gen oder über Ama­zon prime als Ein­zel­epi­so­de. Die Deut­schen, Staf­fel 1*, Kom­plett-Media, 2008


Bal­lin hat ein geschick­tes Händ­chen für den lau­ni­schen Kai­ser, der sei­ne Umwelt oft unter sei­nen Stim­mungs­schwan­kun­gen lei­den lässt.
Zusätz­lich zu sei­nem Charme spielt auch Bal­lins untrüg­li­ches Gespür für gute PR eine wich­ti­ge Rol­le: Zur Kie­ler Woche jedes Jahr im Früh­som­mer lässt der Hapag-Chef bei­spiels­wei­se einen sei­ner Luxus­damp­fer in der För­de ankern, lädt Wil­helm und sei­nen Hof­staat sowie hoch­ran­gi­ge aus­län­di­sche Gäs­te auf sein schwim­men­des Hotel ein, und erfin­det damit ein frü­he Form der Busi­ness-Lounge, bei der sich Geschäft und Ver­gnü­gen dis­kret mit­ein­an­der kom­bi­nie­ren las­sen.

Bei Hofe sieht man das enge Ver­hält­nis zwi­schen sei­ner Majes­tät und Bal­lin nicht ger­ne. Vom „Krä­mer aus Ham­burg“ ist die Rede, man läs­tert über die dro­hen­de „Ver­bal­li­ni­sie­rung“ und den „jüdi­schen Par­ve­nü“. Auf Bal­lins Ein­stel­lung zu Kai­ser und Vater­land hat das kei­nen Ein­fluss: Er ist und bleibt ein glü­hen­der Patri­ot.

Gott strafe England”

Das von Bis­marck sorg­fäl­tig aus­ta­rier­te inner­eu­ro­päi­sche Gleich­ge­wicht fliegt den Deut­schen um die Ohren, und sie schei­nen es noch nicht ein­mal zu mer­ken.
Mili­tärs spre­chen vom „über­lan­gen Frie­den“, in Zei­tun­gen und Lite­ra­tur, Vor­trä­gen, Uni- ver­si­tä­ten, Schu­len und Knei­pen machen sich chau­vi­nis­ti­sches Gedan­ken­gut und Kriegs­lust breit.

HMS_Dreadnought_1906

HMS Dre­ad­nought 1906“ von not sta­ted — US Navy His­to­ri­cal Cen­ter Pho­to # NH 63367, gemein­frei


Groß­bri­tan­ni­en reagiert schließ­lich auf die deut­sche Flot­ten­auf­rüs­tung mit dem Sta­pel­lauf des ers­ten Schif­fes der „Dre­ad­nought“-Klas­se, Schlacht­schif­fe einer völ­lig neu­en Bau­art, die denen der Deut­schen weit über­le­gen sind.
Der Kai­ser legt dar­auf­hin das nächs­te Rüs­tungs­pro­gramm für neue deut­sche Schlacht­schif­fe auf, eine wei­te­re Run­de der unheil­vol­len Rüs­tungs­spi­ra­le wird in Gang gesetzt.

Gott stra­fe Eng­land“ wird ab 1909 zur gebräuch­li­chen Begrü­ßungs­for­mel der Deut­schen.

Das Empi­re wird zum liebs­ten Feind­bild der Deut­schen.
Umge­kehrt sehen sich die Bri­ten von der Schiffs- (und Zep­pe­lin-) Arma­da des Kai­sers bedroht: Eine Insel­la­ge ist nun mal nur so lan­ge ein stra­te­gi­scher Vor­teil für die Ver­tei­di­gung, solan­ge sie von einem poten­zi­el­len Geg­ner zu Was­ser und zu Luft nicht erreicht wer­den kann.

Der nächs­te Tief­schlag für die deut­sche Außen­po­li­tik ist das gemein­sa­me Bünd­nis, zu dem sich die jahr­hun­der­te­lan­gen Riva­len und Erz­fein­de Eng­land und Frank­reich nach har­ten Ver­hand­lun­gen durch­rin­gen. Deutsch­lands ein­zi­ger ver­blie­be­ner Bünd­nis­part­ner ist Öster­reich-Ungarn, alle ande­ren Staa­ten sind Riva­len.

Chau­vi­nis­mus ist nicht das, was inter­na­tio­nal täti­ge Geschäfts­leu­te wie Albert Bal­lin für ihre Unter­neh­men brau­chen kön­nen.
D
er Hapag-Chef ist zuneh­mend besorgt und reist immer wie­der nach Lon­don und Paris, um die Wogen mit Hil­fe sei­ner guten Kon­tak­te zu Poli­ti­kern und Geschäfts­leu­ten zu glät­ten. Teil­wei­se ist er in offi­zi­el­ler Frie­dens­mis­si­on unter­wegs, teils unter­nimmt er sei­ne Rei­sen aber auch auf eige­ne Faust.

Ver­geb­lich. Die Bri­ten signa­li­sie­ren zwar Inter­es­se, das mari­ti­me Hoch­rüs­ten zu been­den, – aber nur als die Stär­ke­ren.
Den Kai­ser und sein Gefol­ge beein­druckt das nicht, es wird wei­ter auf­ge­rüs­tet.
Bal­lins Frie­dens­mis­sio­nen schei­tern ver­mut­lich auch dar­an, dass man dem „jüdi­schen Par­ve­nü“ aus Ham­burg in Ber­lin kei­nen wirk­li­chen Ein­fluss gewäh­ren möch­te.
Man benutz­te ihn ger­ne in deli­ka­ten Fäl­len, so Bal­lins Zeit­ge­nos­se Theo­dor Wolff, „aber wenn er sich dabei den Hals gebro­chen hät­te, hät­te man sich sehr gefreut“.

Schließ­lich wird Bal­lin krank. Er lei­det an Magen- und Ner­ven­pro­ble­me, und ver­sucht, sich mit gro­ßen Men­gen Vero­nal und Brom­was­ser zu kurie­ren.

Die Welt ist ein fried­lo­ser Ort gewor­den“ beklagt er ein­mal.
Er bleibt im deut­schen Kai­ser­reich einer der weni­gen Mah­ner, die die Kata­stro­phe des her­auf­zie­hen­den Krie­ges vor­aus­ah­nen.

Nachwort

Sehr viel Geld hat­ten der Kai­ser und sei­ne Unter­ta­nen in die deut­sche Flot­te inves­tiert, gebracht hat sie nichts.
Wil­helms stol­ze Kriegs­ma­ri­ne wur­de d
urch die bri­ti­sche See­blo­cka­de am Aus­lau­fen gehin­dert und düm­pel­te zwi­schen 1914 und 1918 die meis­te Zeit in ihren Hei­mat­hä­fen. Nur ein­mal, 1916, tref­fen bri­ti­sche und deut­sche Ver­bän­de bei der See­schlacht im Ska­ger­rak auf­ein­an­der. Sie endet “unent­schie­den”.

Als im Novem­ber 1918 das Ende des Krie­ges schon abzu­se­hen ist, wird der Ein­satz eines mari­nen Him­mel­fahrts­kom­man­dos befoh­len. Dar­auf­hin meu­tert die Besat­zung und hin­dert die Schif­fe am Aus­lau­fen.
Die Kie­ler Matro­sen set­zen damit das Fanal für das Kriegs­en­de, Sol­da­ten- und Matro­sen­rä­te rufen zur Revo­lu­ti­on auf. Matro­sen meu­tern, Unru­hen sind an der Tages­ord­nung, ent­las­se­ne Sol­da­ten mar­schie­ren, und kei­ner weiß wohin.

Der ers­te Welt­krieg zer­stört auch Albert Bal­lins Lebens­werk. 1918 liegt die Hapag eben­so wie die gesam­te deut­sche Wirt­schaft am Boden.
Am 9. Novem­ber 1918 nimmt sich Albert Bal­lin, der eigent­lich zum Lei­ter der deut­schen Frie­dens­de­le­ga­ti­on bestimmt wor­den ist, mit Gift  das Leben.
Er wur­de 61 Jah­re alt

Der nach ihm benann­te Luxus­damp­fer „Albert Bal­lin“, der nach jah­re­lan­ger Wie­der­auf­bau­ar­beit 1923 für die Hapag sei­ne Jung­fern­fahrt antritt, muss 1935 in „Han­sa“ umge­tauft wer­den, weil sich NS-Funk­tio­nä­re über den Pas­sa­gier­damp­fer mit „jüdi­schem Namen“ beklagt hat­ten.

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www.bildbiographien.de, 2015 (über­ar­bei­tet 2018)


Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Ein Kai­ser auf der Suche nach dem “Platz an der Son­ne”. Balinns Freund, Kai­ser Wil­helm II., ist eine schwie­ri­ge Per­sön­lich­keit, und zu Beginn des kri­sen­ge­schüt­tel­ten 20. Jahr­hun­derts ver­mut­lich der fal­sche Mann am fal­schen Platz. Über den letz­ten deut­schen Kai­ser, sei­ne Zie­le, Plä­ne — und Schif­fe.
Ein Platz an der Son­ne oder: Wil­helm, das “Groß­maul”

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Die Geschich­te der Deut­schen gut ver­ständ­lich erklärt. Für alle  Geschichts­in­ter­es­sier­ten pri­ma zum Nach­schla­gen und Quer­le­sen geeig­net. (Bit­te nicht vom etwas selt­sa­men Titel abschre­cken las­sen!) Chris­ti­an v. Dit­furth: Deut­sche Geschich­te für Dum­mies*, Wiley-VCH Ver­lag GmbH & Co. KGaA, Wein­heim, 2012

Die gewal­ti­gen Tur­bu­len­zen in der euro­päi­schen Geschich­te von 1914 bis 1949  meis­ter­haft, fun­diert und fes­selnd erzählt. Sehr lesens­wert auch für alle, die sich mit die­sem The­ma noch nicht aus­ein­an­der­ge­setzt haben. Ian Kers­haw, Höl­len­sturz: Euro­pa 1914 bis 1949*. Pan­the­on Ver­lag, 2017

Wer war Wil­helm II.?
Eine her­aus­ra­gen­den Doku­men­ta­ti­on über das Leben und Wir­ken des letz­ten deut­schen Kai­sers, span­nend auf­be­rei­tet mit gespiel­ten Sze­nen, Kom­men­ta­ren von His­to­ri­kern und vie­len wis­sens­wer­ten Infor­ma­tio­nen über Wil­helm und die Deut­schen. Staf­fel 1 der ZDF-Rei­he in der Box mit ins­ge­samt 10 Bei­trä­gen oder über Ama­zon prime als Ein­zel­epi­so­de. Die Deut­schen, Staf­fel 1*, Kom­plett-Media, 2008

12 Jahr­hun­der­te Stadt­ge­schich­te als Zeit­rei­se, die selbst gebür­ti­ge Ham­bur­ger und Ham­bur­ge­rin­nen an der einen oder ande­ren Stel­le über­ra­schen wird. Ein “Must-Have” für alle, die sich für die Geschich­te Ham­burgs inter­es­sie­ren.
Ham­bur­ger Abend­blatt (Her­aus­ge­ber): Ham­bur­ger Zeit­rei­se*, Gebun­de­ne Aus­ga­be Okto­ber 2013

Ham­burg his­to­risch: Die Geschich­te Ham­burgs in span­nen­den Epi­so­den und mit vie­len tol­len Fotos erzählt. Sehr lesens­wert!  
Micha­el Scha­per
(Her­aus­ge­ber): Geo Epo­che PANORAMA — Ham­burg. Die Geschich­te der Stadt in his­to­ri­schen Fotos*, Taschen­buch Sep­tem­ber 2016

Wer die­ses Buch kennt, geht mit ande­ren Augen durch die schöns­te Stadt der Welt! Die beson­de­ren Orte Ham­burgs sehr lesens­wert erzählt.
Rike Wolf: 111 Orte in Ham­burg, die uns Geschich­te erzäh­len*, Emons Ver­lag, Taschen­buch Mai 2017

Wei­ter­füh­ren­de Arti­kel:


Ein alter Kai­ser, ein Viel­völ­ker­staat, von vie­len auch als “Völ­ker­ker­ker” bezeich­net, und jugend­li­che Ver­schwö­rer, die bereit sind, für ihre Über­zeu­gung zu mor­den. Das ist der Stoff, aus dem Alb­träu­me sind. Oder Welt­ge­schich­te. Ein Hin­ter­grund­be­richt über die Aus­lö­ser des Ers­ten Welt­krie­ges.
Sis­sis Franzl und der gro­ße Knall


Ver­dun ist eine klei­ne Stadt ohne gro­ße Bedeu­tung. Eigent­lich ist sie kaum der Rede wert. Doch dann beginnt am Mor­gen des 21. Febru­ar 1916 die deut­sche Ope­ra­ti­on „Gericht“ und lässt die beschau­li­che Klein­stadt Ver­dun — wie 27 Jah­re spä­ter auch Sta­lin­grad — zum Syn­onym für die Grau­sam­keit und Sinn­lo­sig­keit von Krie­gen wer­den.
Vor 100 Jah­ren: Die Höl­le von Ver­dun


Der deut­sche Kai­ser Wil­helm II., auf der Suche nach sei­nem Platz an der Son­ne. Unge­ach­tet sei­ner eng­li­schen Groß­mut­ter und Mut­ter gera­ten er und die Deut­schen mit dem Empi­re in Kon­kur­renz. “Gott stra­fe Eng­land” wird ab 1905 zum geflü­gel­ten (Un-)Wort und 1914 kommt es schließ­lich zur “Ur-Kata­stro­phe des 20. Jahr­hun­derts”: dem 1. Welt­krieg
Ein Platz an der Son­ne oder: Wil­helm das Groß­maul


Von ‚Will­kom­mens-Kul­tur‘ kann kei­ne Rede sein, als in den Jah­ren zwi­schen 1944 und 1950 rund 12 Mil­lio­nen Deut­sche und Deutsch­stäm­mi­ge aus Ost­preu­ßen, Pom­mern, Schle­si­en und dem Sude­ten­land in den Wes­ten flie­hen. Heu­te hal­ten Wirt­schafts­his­to­ri­ker den “Brain­gain”, also den Gewinn an Talen­ten durch die Flücht­lings­wel­le, für eine der wich­tigs­ten Grund­la­gen des  „Wirt­schafts­wun­ders“ — wich­ti­ger als Mar­shall-Plan und Lud­wig Erhard.
Ihr Flücht­lin­ge!


Für einen fried­li­chen Wett­be­werb zur See aber gegen den Krieg.
Albert Bal­lins Rin­gen um den Welt­frie­den im Jahr 1914:

http://www.zeit.de/2014/08/erster-weltkrieg-albert-ballin-warburg 


 Wir müssten das alles mal aufschreibenDie Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en bringt seit 2012 Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­bio­gra­fi­en als Bild­bio­gra­phi­en ins Buch und bie­tet außer­dem einen Ghost­wri­ting-Ser­vice mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie an.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auch auf unse­rer Home­page www.bildbiographien.de


Bild­nach­wei­se:

1) The SS Impe­ra­tor of the Ham­burg Ame­ri­ca Line after A.F. Bishop,1912, Quel­le: http://www.christies.com/LotFinder/lot_details.aspx?intObjectID=4720704, gemein­frei
2) Blick ins Gän­ge­vier­tel in Ham­burg, 1893, gemein­frei
3) „Aus­wan­der­er­haus Bre­mer­ha­ven 10“ von Jür­gen Howaldt — Eige­nes Werk (selbst erstell­tes Foto). Lizen­ziert unter CC BY-SA 2.0 de über Wiki­me­dia Com­mons — http://commons.wikimedia.org/wiki/File:AuswandererhausBremerhaven_10.jpg#mediaviewer/File:AuswandererhausBremerhaven_10.jpg
4) Aus­wan­de­rer­schiff “Samu­el Hop” Deut­sche Aus­wan­de­rung, Aus­wan­de­rer nach Ame­ri­ka, Inne­res des Aus­wan­de­rer­schif­fes “Samu­el Hop” Von Bun­des­ar­chiv, Bild 137–041316 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5337519
5) Albert Bal­lin, Sport & Salon August 26, 1917, p.9, Foto­graf unbe­kannt, gemein­frei

6) Augus­te Vik­to­ria, Deut­sche Kai­se­rin, 1908“ von Phi­lip Ale­xi­us de László — http://www.jssgallery.org, gemein­frei
7) Kai­ser Wil­helm II zwi­schen 1910 und 1914, E. Bie­ber, Hof­pho­to­graph, Libra­ry of Con­gress, Prints and Pho­to­graphs Divi­si­on, Washing­ton, D.C. 20540 USA, public domain
8) Die “Dre­ad­nought” (frei über­setzt: Fürch­te­nichts) war ein revo­lu­tio­när neu­es Schlacht­schiff , das sowohl in Pan­ze­rung wie auch in Bewaff­nung alles bis­her Dage­we­se­ne in den Schat­ten stellt. Das ers­te Schiff die­ser Art sticht 1906 in Eng­land in See. „HMS Dre­ad­nought 1906“ von not sta­ted — US Navy His­to­ri­cal Cen­ter Pho­to # NH 63367. Lizen­ziert unter Gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons.
9) SS_Albert_Ballin.1923, public domain

 

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