People Pleasing: Es allen anderen recht machen

Psy­cho­lo­gie: Peo­p­le Pleasing

People Pleasing: Der Drang, es allen recht zu machen


Peo­p­le Plea­sing bedeu­tet, es allen recht machen zu wol­len – selbst auf Kos­ten der eige­nen Bedürf­nis­se. Peo­p­le Plea­ser sind sehr empa­thi­sche und hilfs­be­rei­te Men­schen, die alles tun, damit es ande­ren gut­geht – bis sie nicht mehr kön­nen.

Woher die Nei­gung zum Peo­p­le Plea­sing kommt, wel­che Fol­gen es für Betrof­fe­ne hat und wel­che Stra­te­gien hel­fen kön­nen, öfter „Nein“ zu sagen.

Illustration zu People Pleasing – empathische Person, die versucht, es allen recht zu machen, auf Kosten der eigenen Bedürfnisse

Was ist People Pleasing?

Wer kennt es nicht: Man küm­mert sich und tut alles, damit es ande­ren gut­geht. Bis man irgend­wann nicht mehr kann — und zusam­men­bricht oder wegen einer Klei­nig­keit explo­diert.

Peo­p­le Plea­sing ist ein tief ver­an­ker­tes Mus­ter: Man sagt „Ja“, obwohl man „Nein“ meint. Man hilft, obwohl man kei­ne Kraft mehr hat. Man schluckt Frust hin­un­ter – bis irgend­wann eine Klei­nig­keit das Fass zum Über­lau­fen bringt.

Men­schen mit einer Nei­gung zum Peo­p­le Plea­sing, sind sehr empa­thisch und hilfs­be­reit. Sie wür­den sich lie­ber hun­dert Mal auf die Zun­ge bei­ßen, bevor sie eige­ne Wün­sche und Bedürf­nis­se äußern, die bei ande­ren even­tu­ell nicht gut ankom­men.

Denn ihre größ­te Angst ist die vor Ableh­nung und Zurück­wei­sung.

Typisch für Peo­p­le Plea­ser ist:

- Sie stel­len die Bedürf­nis­se ande­rer über die eige­nen.
- Sie ver­mei­den Kon­flik­te – aus Angst, abge­lehnt oder bestraft zu wer­den.
- Sie füh­len sich oft über­gan­gen, nicht gese­hen und erschöpft.

Die­ses Ver­hal­ten ist kein Cha­rak­ter­zug, son­dern eine Schutz­stra­te­gie, die oft in der Kind­heit erlernt wurde.

Ursachen: Wie People Pleasing in der Kindheit entsteht

Vie­le Peo­p­le Plea­ser haben schon früh gelernt, dass sie nur dann Lie­be oder Aner­ken­nung bekom­men, wenn sie sich „artig“ und „pfle­ge­leicht“ ver­hal­ten.

Wer als Kind gelernt hat, „artig“ zu sein (weil man sonst aus dem Zim­mer geschickt wird, bis man sich wie­der „beru­higt“ hat), wird als Erwach­se­ner mög­li­cher­wei­se Schwie­rig­kei­ten haben, sei­ne Mei­nung zu ver­tre­ten und eige­ne Wün­sche und Bedürf­nis­se zu äußern.

So erzieht man net­te und „pfle­ge­leich­te“ Kin­der.

Wer so erzo­gen wor­den ist, wird als Erwach­se­ner ver­mut­lich beson­ders nett, empa­thisch und hilfs­be­reit sein und sich bemü­hen, es allen ande­ren recht zu machen. Aber auch Mob­bing-Erfah­run­gen in der Kind­heit kön­nen dazu füh­ren, dass Erwach­se­ne zu Peo­p­le Plea­sern wer­den.

Für Betrof­fe­ne bedeu­tet Peo­p­le Plea­sing weit mehr als Nett­sein und gro­ße Hilfsbereitschaft.

Die Angst vor Ablehnung als treibende Kraft

Peo­p­le Plea­sing ist für Betrof­fe­ne oft eine schwe­re Bür­de, die frus­trie­rend und schmerz­haft ist:

- Men­schen mit einer star­ken Nei­gung zum Peo­p­le Plea­sing sind dar­auf bedacht, es ande­ren recht zu machen und Kon­fron­ta­tio­nen um jeden Preis zu ver­mei­den — aus Angst vor Ableh­nung und „Bestra­fung“.

- Wer im Peo­p­le Plea­sing Modus agiert, hat ein sehr fei­nes und empa­thi­sches Ohr für die Wün­sche und Bedürf­nis­se ande­rer. Peo­p­le Plea­ser sind die „Küm­me­rer“, die immer hel­fen und ein­sprin­gen, wenn Not am Mann (oder an der Frau) ist. Dabei ver­ges­sen sie viel zu oft sich selbst.

- Wer es ande­ren immer recht machen will, ach­tet sehr genau auf die Bedürf­nis­se ande­rer Men­schen – nur nicht auf sei­ne eige­nen. Der Zeit für Ent­span­nung und Rege­ne­ra­ti­on kippt als ers­tes aus dem Ter­min­ka­len­der, wenn irgend­je­mand Hil­fe braucht. Das kann schnell zu einer über­vol­len To-Do-Lis­te, Men­tal Load und letzt­end­lich chro­ni­schem Stress füh­ren.

- Peo­p­le Plea­ser hal­ten sich mit ihrer Mei­nung zurück, sie sagen auch dann „Ja“, wenn sie eigent­lich „Nein“ mei­nen. Es fällt ihnen schwer, Gren­zen zu set­zen. Oft wis­sen sie gar nicht, wo ihre Gren­zen und roten Lini­en lie­gen, denn ihre gro­ße Empa­thie kann ver­hin­dern, dass sie zwi­schen ihren eige­nen Gefüh­len und denen von außen unter­schei­den kön­nen.

Trotz­dem kann es pas­sie­ren, dass es ihnen zu viel wird. Dann explo­die­ren sie wegen irgend­ei­ner Nich­tig­keit oder sie zie­hen sich gekränkt zurück und schwei­gen beleidigt.

Ihre Freund­lich­keit, Empa­thie und Hilfs­be­reit­schaft kann Peo­p­le Plea­sern zum Ver­häng­nis wer­den, wenn sie an Men­schen mit einer nar­ziss­ti­schen Per­sön­lich­keit gera­ten.

Die haben näm­lich ein fei­nes Gespür genau für die Men­schen, die sich nicht gegen „Dou­ble Bind“ weh­ren kön­nen und ihre Nar­ziss­mus-Spiel­re­geln mit­spie­len.
In vie­len Fäl­len sehr, sehr lang …

Was steckt hinter People Pleasing?

Es gibt ver­schie­de­ne Stra­te­gien, mit denen Kin­der auf das reagie­ren, was sie in ihrem Eltern­haus vor­fin­den.

Denn jedes Kind liebt sei­ne Eltern abgöt­tisch und passt sich vor allem in den ers­ten Lebens­jah­ren bedin­gungs­los an, denn ohne sei­ne Eltern ist es ver­lo­ren und kann nicht über­le­ben.

Vie­le die­ser Schutz­stra­te­gien und Ver­hal­tens­wei­sen, die für uns als Kin­der gut funk­tio­niert haben, behal­ten wir auch als Erwach­se­ne bei. Schließ­lich ken­nen wir es nicht anders. Unse­re Eltern sind unse­re ers­ten und wich­tigs­ten Vor­bil­der — was das Leben manch­mal ziem­lich kom­pli­ziert macht.

Typi­sche kind­li­che Schutz­stra­te­gien, die uns oft noch Erwach­se­ne beglei­ten, sind:

  • Klam­mern und der Ver­such, beson­ders viel Lie­be, Auf­merk­sam­keit und Bestä­ti­gung einzufordern.
  • Flucht vor Kon­flik­ten und/oder Über­for­de­rung als Reak­ti­on auf das Ver­hal­ten unse­rer Eltern
  • Wut und Angriff, weil man es so in sei­nem Eltern­haus gelernt hat oder als Reak­ti­on auf Kindheitserfahrungen.
  • Hel­fer­syn­drom, weil es fürs Hel­fen Lie­be und Aner­ken­nung gab.
  • Kon­troll­zwang und/oder Per­fek­tio­nis­mus als Schutz­me­cha­nis­mus zum Bei­spiel bei einer eher chao­ti­schen Kind­heit oder weil Feh­ler hart bestraft wurden.
  • Miss­trau­en bei­spiels­wei­se als Reak­ti­on dar­auf, als Kind immer wie­der ent­täuscht wor­den zu sein.
  • Alles allei­ne schaf­fen und immer stark sein, wenn „ein India­ner kennt kei­nen Schmerz“ und „reiß‘ dich mal zusam­men“ typi­sche Ant­wor­ten auf kind­li­chen Kum­mer und Trau­rig­keit waren.
  • Har­mo­nie­sucht und der Ver­su­che, es allen recht zu machen, weil alles ande­re – vor allem Auf­leh­nung — mit Lie­bes­ent­zug bestraft wurde.
  • Gefüh­le unter­drü­cken und Gefühl­ab­stump­fung weist auf trau­ma­ti­sche Kind­heits­er­fah­run­gen hin, die unbe­dingt pro­fes­sio­nell the­ra­peu­tisch auf­ge­ar­bei­tet wer­den sollten!
  • Leis­tung und hohe Anfor­de­run­gen an sich selbst, weil das ver­mut­lich im Eltern­haus beson­ders aner­kannt und belohnt wurde.

Die­se Erzie­hungs­mus­ter – beson­ders ver­brei­tet in den 1950er bis 1970er Jah­ren – prä­gen bis heu­te gan­ze Gene­ra­tio­nen. Kin­der, die sich aus Angst vor Lie­bes­ent­zug ange­passt haben, tra­gen die­ses Ver­hal­ten oft unbe­wusst ins Erwachsenenleben.

Denn: Bra­ve Kin­der machen das Leben gestress­ter Eltern leich­ter.

Bei all ihrem Stress müs­sen sie sich nicht auch noch mit kind­li­chen Ver­hal­tens-Quer­schlä­gern und Flau­sen im Kopf her­um­är­gern. Wer nicht „artig“ ist und „folgt“ wird aus dem Zim­mer geschickt oder ander­wei­tig bestraft, bis er oder sie sich wie­der „beru­higt“ hat.

Warnzeichen: People Pleasing erkennen

Men­schen im Peo­p­le-Plea­sing-Modus wir­ken nach außen oft wie die idea­len Team­mit­glie­der, Part­ner oder Freun­de.

Doch inner­lich füh­len sie sich häu­fig:

- aus­ge­brannt und über­for­dert,
- unver­stan­den,
- frus­triert,
- gefan­gen in einer Rol­le, die sie nicht erfüllt.

Warn­zei­chen für typi­sches Peo­p­le-Plea­sing-Ver­hal­ten sind:

  • Ja“ sagen, obwohl man eigent­lich „Nein“ meint.
  • Sich stän­dig ent­schul­di­gen, obwohl man nichts falsch gemacht hat.
  • Ein schlech­tes Gewis­sen haben, sobald man für sich ein­steht (und zum Bei­spiel eine Bit­te abschlägt).
  • Mehr Ver­ant­wor­tung als nötig übernehmen.
  • Ande­re nie kri­ti­sie­ren und sich oft nicht trau­en, sei­ne Mei­nung zu sagen.

Es allen recht zu machen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.“

Aus: Mela­nie Pig­nit­ter, Wenn das Kind in dir noch immer weint: Wie du die alten Wun­den end­lich heilst*

Strategien: Raus aus der Harmoniefalle

Peo­p­le Plea­sing lässt sich nicht von heu­te auf mor­gen able­gen – aber es ist mög­lich, neue Wege zu ler­nen. Ent­schei­dend ist: Erst­mal wahr­neh­men, wann man im alten Mus­ter steckt.

1) Muster erkennen

Sich selbst beob­ach­ten und z.B. ein Notiz­buch füh­ren oder eine App ver­wen­den: In wel­chen Situa­tio­nen sagt man auto­ma­tisch „Ja“? Bei wem fällt es beson­ders schwer, “Nein” zu sagen? In wel­chen Situa­tio­nen fühlt man sich über­for­dert oder aus­ge­nutzt? War­um ist das so?

WERBUNG

Wo ein Fuck it da ein Weg Buch von Andrea Weidlich über Selbstbestimmung und Grenzen setzen

Wer bist du? Wer möchtest du sein? Und was würdest du tun, wenn alles möglich wäre?

Die Best­sel­ler­au­torin Andrea Weid­lich über das, was mög­lich ist, wenn wir nicht mehr ver­su­chen, ande­ren alles recht zu machen.
Denn die haben oft sehr viel mehr Mei­nung als Ahnung davon, wer wir wirk­lich sind.

Ein inspi­rie­ren­des Buch, das sich leicht und unter­halt­sam liest:

2) Grenzen setzen

Einem Men­schen im Peo­p­le-Plea­sing-Modus zu emp­feh­len, end­lich für sich gesun­de Gren­zen zu set­zen, ist unge­fähr so sinn­voll wie einen Fisch zu bit­ten, auf einen Baum zu klet­tern. Er wird es nicht kön­nen.

Denn: Wer Peo­p­le Plea­sing tief ver­in­ner­licht hat und sich stän­dig dar­um küm­mert, dass es ande­ren gut geht, wird zunächst nicht ein­mal wis­sen, wo sei­ne Gren­zen und roten Lini­en lie­gen.

Die Empa­thie für ande­re kann so groß sein, dass man nicht unter­schei­den kann, was eige­ne Gefüh­le sind und was von außen kommt. Oft wer­den die eige­nen Gefüh­le auch ver­fälscht — aus Wut und Ärger wird zum Bei­spiel Trau­rig­keit.

Des­halb zunächst genau beob­ach­ten und wahr­neh­men: Was will ich eigent­lich? Was tut mir gut? Auf Kör­per­si­gna­le ach­ten, denn die zei­gen oft früh­zei­tig, wenn man über sei­ne Gren­zen geht.


Hier, trag! Und ertrag es!

… Jedes Mal schreie ich, weil es so weh­tut.”
Sie sah zu Boden. „Aber nur kurz, weil ich nicht darf. Ich darf nicht ich sein. Ich darf nicht schrei­en. Das habe ich ein Leben lang von allen gehört. Und dass ich sein soll wie sie alle. Die Frau­en in der viel zu engen Uni­form, die man uns irgend­wann auf­ge­zwängt hat. ›Hier, trag! Und ertrag es! Das ist dei­ne Auf­ga­be! Kei­ner braucht dich, wie du bist. Denn wie du bist, ist zu laut, zu unge­ho­belt, zu anstren­gend!‹ Für ande­re.“

Aus: Andrea Weid­lich, Wo ein Fuck it, da ein Weg: Wie plötz­lich alles mög­lich wird, wenn du auf­hörst, es allen recht zu machen*


3) „Nein“ sagen lernen – mit kleinen Schritten

Ein ein­fa­ches:
Heu­te passt es für mich lei­der nicht.
reicht am Anfang völ­lig aus. Man muss sich nicht recht­fer­ti­gen oder erklä­ren.

Bei­spiel aus dem All­tag:
Fast jeden Don­ners­tag bit­tet die Kol­le­gin dich, ihre Arbeit mit zu erle­di­gen, damit sie pünkt­lich zu ihrem VHS-Kurs kommt. Du hilfst, obwohl du selbst kaum hin­ter­her­kommst – und fühlst dich jedes Mal über­gan­gen.

Die ehr­li­che Ant­wort wäre:
Ich möch­te dir heu­te nicht hel­fen, weil ich mich über­for­dert füh­le und dei­ne Hil­fe selbst oft nicht bekom­me.“

Doch auch ein ein­fa­ches, kla­res:
Tut mir leid, heu­te geht es nicht
ist ein ers­ter Schritt.

4) Vom schlechten Gewissen verabschieden

Men­schen mit einer star­ken Nei­gung zum Peo­p­le Plea­sing haben meis­tens einen sehr har­ten inne­ren Kri­ti­ker. Das macht das Zusam­men­sein mit ande­ren anstren­gend, weil man sich selbst stän­dig kon­trol­liert, ob man alles „rich­tig“ gemacht hat und nicht ange­eckt ist.

Es ist Zeit, sich von die­sem Mus­ter zu ver­ab­schie­den. Denn der Wert eines Men­schen hängt nicht davon ab, wie viel er für ande­re tut. Es ist okay, sich selbst an die ers­te Stel­le zu setzen.


Abhängig von Anerkennung

… Indem Peo­p­le Plea­ser es ande­ren immer recht machen, wer­den sie noch abhän­gi­ger von der Aner­ken­nung durch Drit­te. Statt sich dafür anzu­er­ken­nen, was sie schaf­fen, wie empa­thisch und hilfs­be­reit sie in der Regel auf ihr Umfeld reagie­ren, rich­ten sie ihre Auf­merk­sam­keit auf all das, was dar­auf hin­deu­ten könn­te, dass sie es einer Per­son nicht recht gemacht haben könn­ten.
Durch die­se Fokus­sie­rung regis­trie­ren Peo­p­le Plea­ser selbst kleins­te Abwei­chun­gen, die sie als Zei­chen für das eige­ne Ver­sa­gen oder Falsch­sein wer­ten.“


Aus: Dr. Ulri­ke Boss­mann, Peo­p­le Plea­sing: Raus aus der Har­mo­nie­fal­le und weg mit dem schlech­ten Gewis­sen*


Mental Load und Dauerstress durch People Pleasing im Alltag – ätherische Öle zur Entlastung, Entspannung und emotionalen Balance

Mental Load: Wenn Verantwortung zur Dauerbelastung wird

Du denkst stän­dig an Ter­mi­ne, Auf­ga­ben und die Bedürf­nis­se ande­rer – und kommst selbst kaum noch zur Ruhe? Men­tal Load ist die unsicht­ba­re Last, immer alles im Blick behal­ten zu müs­sen.

In mei­nem Bei­trag erfährst du, wie Men­tal Load ent­steht, war­um beson­ders Peo­p­le Plea­ser davon betrof­fen sind und wie äthe­ri­sche Öle hel­fen kön­nen, mehr Gelas­sen­heit und inne­re Balan­ce zu finden.

5) Empathie mit Selbstfürsorge verbinden

Dein Mit­ge­fühl ist eine Stär­ke. Es wird noch kraft­vol­ler, wenn du es auch dir selbst schenkst. Denn nur wer gut für sich sorgt, kann auch für ande­re da sein – ohne aus­zu­bren­nen.

Man kann ande­ren nur dann wirk­lich hel­fen, wenn es einem selbst gut geht.

PS: Es wird immer Men­schen geben, die uns nicht mögen — genau­so wie es Men­schen gibt, die wir nicht so toll fin­den.

Dar­an ändert Peo­p­le Plea­sing über­haupt nichts. Wer auch zu Muf­fel­köp­fen immer freund­lich ist, wird des­halb nicht mehr gemocht. Im Gegen­teil: Sie ver­lie­ren eher den Respekt und reagie­ren oft noch unfreund­li­cher und abwei­sen­der.

Des­halb: Sei selbst die Ver­än­de­rung, die du dir wünschst!

Mehr lesen:

Rasen­de Eifer­sucht, uner­träg­li­che Ver­lust­ängs­te, schein­ba­re Gleich­gül­tig­keit und emo­tio­na­le Distanz — oder die lie­be­vol­le Balan­ce zwi­schen Nähe und Unab­hän­gig­keit: Die Art, wie wir als Erwach­se­ne lie­ben, hat viel mit Bin­dungs­mus­tern zu tun, die wir in unse­rer Kind­heit gelernt haben.
Bin­dungs­mus­ter: Nicht mit dir und nicht ohne dich

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, www​.bild​bio​gra​phien​.de 2024, über­ar­bei­tet 2026


Lese- und Hörempfehlungen

Die mit * gekenn­zeich­ne­ten Links sind soge­nann­te Affi­la­te-Links, die hel­fen, den Blog Gene­ra­tio­nen­ge­spräch zu finan­zie­ren. Wenn Ihnen eine der ange­ge­be­nen Emp­feh­lun­gen gefällt und Sie das Buch (oder ein ande­res Pro­dukt) über die­sen Link bestel­len, erhält der Blog dafür eine klei­ne Pro­vi­si­on, ohne dass für Sie Mehr­kos­ten ent­ste­hen. Für Ihren Klick: Herz­li­chen Dank im Voraus!


People Pleasing von Ulrike Bossmann – Buch über die Harmoniefalle und Prägungen aus Erziehung früher lösen

Raus aus der Har­mo­nie­fal­le — ohne schlech­tes Gewissen!

Die Psy­cho­lo­gin Ulri­ke Boss­man beschreibt in ihrem lesens­wer­ten Buch, woher die Peo­p­le-Plea­sing-Mus­ter kom­men und wie man sie Schritt für Schritt durch­bre­chen kann.
Mit viel Bei­spie­len aus ihrer Pra­xis und der aktu­el­le Stand der For­schung. Tol­les Buch, sehr empfehlenswert!


Wenn das Kind in dir noch immer weint von Melanie Pignitter – Buch zur Heilung von Kindheitswunden aus Erziehung früher

Das inne­re Kind hei­len und Frie­den mit der Ver­gan­gen­heit schließen

War­um reagie­ren wir manch­mal über­emp­find­lich, füh­len uns nicht gut genug oder seh­nen uns nach Aner­ken­nung? Oft sind es alte Wun­den aus der Kind­heit, die bis heu­te nach­wir­ken.

Mela­nie Pig­nit­ter zeigt ein­fühl­sam, wie wir unser inne­res Kind ver­ste­hen, alte Ver­let­zun­gen hei­len und mit mehr Selbst­lie­be, Resi­li­enz und inne­rer Stär­ke durchs Leben gehen können.


Buch über Traumaheilung, Bindungstrauma und die Regulation des Nervensystems durch den Vagusnerv

Wenn alte Ver­let­zun­gen das Ner­ven­sys­tem steuern

Gren­zen set­zen, Kon­flik­te aus­hal­ten und sich sicher und ange­nom­men füh­len. Der Trauma­ex­per­te Gopal Nor­bert Klein zeigt, wie Bin­dungs- und Ent­wick­lungs­trau­ma­ta bereits in der Kind­heit ent­ste­hen und unser Ner­ven­sys­tem bis ins Erwach­se­nen­al­ter prä­gen kön­nen.

Ein span­nen­des Buch über Trau­ma­hei­lung, den Vagus­nerv und die heil­sa­me Erfah­rung, sich end­lich so zei­gen zu dür­fen, wie man wirk­lich ist.


Nicht ohne meine Eltern von Sandra Konrad – Buch über Ablösung von den Eltern und Prägung durch Erziehung früher

Gesun­de Ablö­sung von den Eltern: Der Schlüs­sel zu einem selbst­be­stimm­ten Leben

War­um füh­len wir uns unse­ren Eltern gegen­über oft noch als Erwach­se­ne schul­dig, ver­ant­wort­lich oder nicht gut genug?

Die Psy­cho­lo­gin San­dra Kon­rad zeigt, wie emo­tio­na­le Ver­stri­ckun­gen ent­ste­hen, war­um uns alte Erwar­tun­gen fest­hal­ten und wie eine gesun­de Ablö­sung gelin­gen kann. Ein klu­ges Buch über Fami­li­en­mus­ter, trans­ge­ne­ra­tio­na­le Prä­gun­gen und den Mut, das eige­ne Leben zu leben.


Buchcover „Das Übungsheft für gute Gefühle – Grenzen setzen, Nein sagen“ – Selbstbehauptung lernen, Nein sagen und eigene Grenzen stärken

Nein sagen ler­nen

Ein sehr lie­be­voll gestal­te­tes Heft aus der Rei­he Biblio­thek der guten Gefüh­le”, mit inspi­rie­ren­den Tex­ten über’s Nein­sa­gen und vie­len ein­fach zu befol­gen­den Übun­gen.

Es zeigt Schritt für Schritt, wie man selbst­be­wuss­ter „Nein“ sagen, sich bes­ser abgren­zen und sei­ne eige­nen Bedürf­nis­se erns­ter neh­men kann. Eine hilf­rei­che Unter­stüt­zung für alle, die aus der Peo­p­le-Plea­sing-Fal­le aus­stei­gen möchten.


Weiterführende Beiträge Kindheit & Erziehung

Dou­ble Bind — egal, was Du tust, es wird ver­kehrt sein. Man­chen Men­schen kann man es nie recht machen. Es sind schwie­ri­ge Zeit­ge­nos­sen, auf den ers­ten Blick fas­zi­nie­rend und ver­füh­re­risch, aber beim nähe­ren Ken­nen­ler­nen ent­pup­pen sie sich als mani­pu­la­tiv und außer­or­den­lich anstren­gend: Nar­ziss­ten.
Das Zeit­al­ter der Narzissten

Selbst­sa­bo­ta­ge: Wer ein neu­es Pro­jekt mit einem inne­ren “Ich kann nicht” star­tet, wird es auch nicht kön­nen. Und darf sich dann bei sich selbst für eine gelun­ge­ne Selbst­sa­bo­ta­ge durch eine erfüll­te Pro­phe­zei­ung bedan­ken.
Die Geschich­te mit dem Hammer

Vor­bil­der: Ob wir wol­len oder nicht, wir alle haben Vor­bil­der, die wir nach­ah­men. Sie hel­fen uns in unsi­che­ren Situa­tio­nen und spie­len auch in der Wer­bung eine gro­ße Rol­le.
Rich­ti­ge und fal­sche Vorbilder

Wie Resi­li­enz unser Leben ver­än­dern kann und war­um es bes­ser ist, sich auf sei­ne Stär­ken zu kon­zen­trie­ren, anstatt Schwä­chen zu repa­rie­ren.
Die Ener­gie folgt der Aufmerksamkeit

Es ist nie zu spät für eine glück­li­che Kind­heit! Über müt­ter­li­ches Bin­dungs­ver­hal­ten und klei­ne Ver­än­de­run­gen an der DNA, die Stress und Trau­ma an die Nach­kom­men wei­ter­ge­ben kön­nen. War­um es aus Sicht der Evo­lu­ti­on manch­mal sogar sinn­voll sein kann, wenn Müt­ter ihre Kin­der ver­nach­läs­si­gen — und wes­halb wir trotz­dem eine Wahl haben.
Epi­ge­ne­tik und trans­ge­ne­ra­tio­na­le Ver­er­bung: Wenn Müt­ter nicht lieben


Bild­nach­weis

Agen­tur für Bildbiographien


Generationengespräch

Geschich­te und Psy­cho­lo­gie
Ver­gan­ge­nes ver­ste­hen, um mit der Zukunft bes­ser klar zu kommen.


Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Dr. Susanne Gebert

Gene­ra­tio­nen­ge­spräch
Agen­tur für Bild­bio­gra­phien
Geschen­ke made for Mama

Geschich­te & Psy­cho­lo­gie
Die Ver­gan­gen­heit ver­ste­hen, um mit der Zukunft bes­ser klar zu kommen

Autoren-Avatar
Susan­ne Autorin bei Gene­ra­tio­nen­ge­spräch & Agen­tur für Bildbiographien
Dr. Susan­ne Gebert schreibt über Psy­cho­lo­gie, Fami­li­en­ge­schich­te und emo­tio­na­le Prä­gun­gen. In ihrem Blog „Gene­ra­tio­nen­ge­spräch“ zeigt sie, wie unse­re Kind­heit uns formt – und wie wir uns von alten Mus­tern lösen können. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen