Bildbearbeitung : Die gelben Achtziger Jahre

Bildbearbeitung: Woher der Gelbstich im Fotoalbum kommt und was man dagegen tun kannDie 1970er und 1980er Jah­re müs­sen ein sehr son­ni­ges Zeit­al­ter gewe­sen sein.
Die­sen Ein­druck dürf­te zumin­dest bei den digi­tal nati­ves ent­ste­hen, also den „digi­ta­len Ein­ge­bo­re­nen“, die noch nie mit einer ana­lo­gen Kame­ra  foto­gra­fiert haben, wenn sie in unse­ren Foto­al­ben jener Jah­re blät­tern. Es ist alles so — gelb … sti­chig.

Lesen Sie auch: Wer ein selbst gestal­te­tes Foto­ge­schenk oder -buch ver­schenkt, ver­schenkt Wert­schät­zung. Damit sich der Auf­wand lohnt und (alte) Fami­li­en­fo­to­gra­fi­en zusätz­lich zur Ges­te auch optisch den Wow-Effekt bekom­men, den sie ver­die­nen, lohnt es, sich im Vor­feld über Bild­be­ar­bei­tung, Lay­out-Mög­lich­kei­ten und Druck­an­bie­ter und -kos­ten zu infor­mie­ren.
Foto­ge­schen­ke opti­mal selbst gestal­ten.

In unse­ren Foto­al­ben wird die digi­ta­le Genera­ti­on von heu­te außer unse­ren komi­schen Fri­su­ren und selt­sa­men Kla­mot­ten von damals auch unse­re „gel­be Pha­se“ in der Foto­gra­fie bestau­nen.

Zur Haar­tracht und Mode jener Jah­re müs­sen wir wohl oder übel ste­hen (es kommt ja bekannt­lich alles wie­der!), aber zu doof zum Foto­gra­fie­ren waren wir nicht: Den Gelb­stich auf unse­ren Farb­fo­tos haben wir nicht ver­ur­sacht.

Auch die (ana­lo­ge) Foto­aus­rüs­tun­gen und das Film­ma­te­ri­al von Agfa, Kodak& Co.waren völ­lig in Ord­nung.
Wir waren’s nicht!

Statt­des­sen sind wir auf einen Trend der dama­li­gen Zeit her­ein­ge­fal­len, der wie­der ein­mal viel mit „Zeit ist Geld“ und „Spa­ren am fal­schen Ende“ zu tun hat.

Die gelben Achtziger

Wer schon ein­mal selbst einen ana­lo­gen Film ent­wi­ckelt hat, weiß wie kom­plex und auch stör­an­fäl­lig der Weg vom unent­wi­ckel­ten Foto über’s Foto­ne­ga­tiv bis zum fer­ti­gen Papier­ab­zug ist.Die-gelben-Achtziger Gelbstich im FotoalbumDas Prin­zip der Foto­gra­fie beruht zunächst nur auf einer ein­zi­gen che­mi­schen Reak­ti­on: Licht redu­ziert Sil­ber-Ionen (Ag+) zu metal­li­schen Sil­ber­ato­men.

Die­se win­zig klei­nen, soge­nann­ten „Sil­ber­kei­me“ der Foto- emul­si­ons­schicht bil­den nach der Belich­tung (= Betä­ti­gung des Aus­lö­sers) das „laten­te Bild“, das wäh­rend des Ent­wick­lungs­pro­zes­ses ver­grö­ßert und ver­stärkt wer­den muss, um über­haupt sicht­bar zu sein.

Beim eigent­li­chen Ent­wick­lungs­vor­gang – der Schritt vom Film aus der Kame­ra zum Film­ne­ga­tiv – wer­den die an den belich­te­ten Stel­len vor­han­de­nen Sil­ber­kei­me mit einem che­mi­schen Pro­zess ver­grö­ßert und in schwarz wir­ken­de „Fle­cken“ aus metal­li­schem Sil­ber umge­wan­delt.

Unse­re Foto­gra­fie ist jetzt zwar sicht­bar aber noch lan­ge nicht sta­bil. Für die (Licht-)Stabilität muss im Anschluss aus­gie­big gewäs­sert und geba­det wer­den: Zunächst sorgt ein Unter­bre­chungs­bad für den Stopp der che­mi­sche Reak­ti­on, ein Fixier­bad macht den Film licht­sta­bil und aus­gie­bi­ges Wäs­sern ent­fernt schließ­lich alle Che­mi­ka­li­en.

Nach die­ser Pro­ze­dur ist immer­hin das Film­ne­ga­tiv fer­tig. Mit dem Nega­tiv wird wie­der­um licht­emp­find­li­ches Papier belich­tet, und in einem ähn­lich kom­ple­xen Pro­zess wie bei der Her­stel­lung des Film­ne­ga­tivs ent­steht schließ­lich der Papier­ab­zug, den wir zei­gen und ins Album kle­ben kön­nen.

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Wei­ter­füh­ren­de Links zum The­ma ‘Damals’:

Bio­gra­fi­sches Schrei­ben: Es reicht nicht mehr aus, die geerb­ten Foto­al­ben und Stamm­bü­cher zu hegen und zu pfle­gen, denn ihr Inhalt wird für nach­fol­gen­de Genera­tio­nen sinn­los, wenn das Wis­sen dazu ver­lo­ren gegan­gen ist.
11 Tipps, die Sie beim bio­gra­fi­schen Schrei­ben beach­ten soll­ten


Fotos: Auch wenn ein Foto auf dem Bild­schirm gut aus­sieht, soll­te man es mit drei ein­fa­chen Hand­grif­fen digi­tal nach­be­ar­bei­ten. Es lohnt sich, denn auch aus einem guten Bild lässt sich noch eini­ges her­aus­ho­len.
Bit­te nach­schär­fen!


Fami­li­en­ge­schich­te: In alten Foto­gra­fi­en kann ziem­lich viel „Kri­mi“ ste­cken. Wenn man genau hin­sieht, offen­ba­ren sie manch­mal völ­lig neue Aspek­te in der Fami­li­en­ge­schich­te.
Oder neue Geheim­nis­se.
Pupp­chen, Du bist mein Augen­stern. Oder: Das Geheim­nis in alten Foto­gra­fi­en


Kind­heit: Die Kind­heit ist die prä­gends­te Zeit in unse­rem Leben. Über Müt­ter und Väter, Geschwis­ter­lie­be, trans­ge­nera­tio­na­le Ver­er­bung und Kind­heits­mus­ter, die uns unser gesam­tes Leben beglei­ten.
Kin­der, Kin­der


Wir müssten das alles mal aufschreibenDie Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en bringt seit 2012 Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­bio­gra­fi­en als Bild­bio­gra­phi­en ins Buch und bie­tet außer­dem einen bezahl­ba­ren Ghost­wri­ting-Ser­vice für Unter­neh­men und Pri­vat­per­so­nen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf unse­rer Home­page unter Bild­bio­gra­phi­en oder unter Ghost­wr­ti­t­ing.



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