Das 18. Jahrhundert entdeckt die große Liebe

Histo­ry 18. und 19. Jahrhundert

Mätressenwirtschaft Revolution und die große Liebe


Das 18. Jahr­hun­dert ent­deckt die gro­ße Lie­be.
Denn die fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on 1789 fegt nicht nur das Anci­en Régime aus sei­nen Paläs­ten, son­dern schafft mit dem neu­en Schei­dungs­recht auch arran­gier­te Ehen und Mätres­sen­wirt­schaft ab.

Den Rest erle­digt Napo­le­on Bona­par­te, der das neue Gefühl nach ganz Euro­pa bringt.

Napoleon Bonaparte – Symbol für Revolution und die Entstehung der großen Liebe im 18. Jahrhundert

1789: Revolution und eine neue Weltordnung

Im Juli 1789 reicht es den ein­fa­chen Leu­ten in Frank­reich.
Mit der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on beginnt nicht nur eine neue Welt­ord­nung, son­dern auch ein neu­es, gro­ßes Gefühl: die gro­ße Lie­be.

Jahr­hun­der­te­lang hat­te der soge­nann­te Drit­te Stand das luxu­riö­se Leben von Adel und Kle­rus in Ver­sailles, ein rie­si­ges Heer und unzäh­li­ge Krie­ge finan­ziert. Immer wie­der hat­te es Hun­ger-Auf­stän­de gege­ben, geän­dert hat­ten sie nichts.

Es ist schließ­lich der har­te Win­ter 1788/89, der Brot­prei­se, Arbeits­lo­sig­keit und das Aus­maß ihrer Armut uner­träg­lich macht und das Fass end­gül­tig zum Über­lau­fen bringt.

Am 14. Juli 1789 stürmt eine wüten­de Men­schen­men­ge die Bas­til­le, das alte Staats­ge­fäng­nis und Sym­bol abso­lu­tis­ti­scher Macht.
Man befreit sie­ben Gefan­ge­ne und mar­kiert damit den Anfang vom Ende der alten Ord­nung.

Nach dem 14. Juli gerät über­all im Land das revo­lu­tio­nä­re Feu­er außer Kon­trol­le.

Nichts bleibt wie es ist.
Frei­heit, Gleich­heit, Brü­der­lich­keiterobern erst Frank­reich und spä­ter ganz Euro­pa — und neh­men die neu­en Ideen von gro­ßer Lie­be und Mut­ter­lie­be gleich mit.

Die Freiheit führt das Volk von Eugène Delacroix – Französische Revolution 1789 und Beginn gesellschaftlicher Veränderungen wie der großen Liebe

Die Frei­heit führt das Volk, Gemäl­de von Eugè­ne Delacroix
Fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on 1789: Frei­heit, Umbruch — und die Erfin­dung der gro­ßen Liebe

Pomp in Versailles: Das Vorspiel der Revolution

Im Revo­lu­ti­ons­jahr 1789 ist der Erfin­der des Abso­lu­tis­mus, der „Son­nen­kö­nigLud­wig der 14. (fran­zö­sisch: Lou­is XIV oder Lou­is le Grand, 1638 — 1715) seit 74 Jah­ren tot.

Dank sei­ner abso­lu­tis­ti­schen Herr­schaft (und der sei­ner Nach­fol­ger) ist Frank­reich bank­rott und der größ­te Teil der Fran­zo­sen bet­tel­arm.

Die Pro­fi­teu­re des Mas­sen­elends — Adel und Geist­lich­keit, der soge­nann­te 1. und 2. Stand im Staat — bemer­ken lan­ge Zeit nicht, dass ihre Par­ty dem Ende zugeht. Sie heben ange­sichts des Hun­gers und der unver­gleich­li­chen Ver­wahr­lo­sung ihrer Unter­ta­nen die Hän­de und fei­ern unver­dros­sen weiter.

Ludwig XIV. im Krönungsornat – Absolutismus in Versailles vor der Revolution und der Entstehung der großen Liebe

Der Erfin­der des Abso­lu­tis­mus, Lud­wig XIV., im Krö­nungs­or­nat
Por­trät von Hya­c­in­the Rigaud, 1701

Etwas ande­res kann­ten sie seit über einem Jahr­hun­dert nicht, denn Lud­wig hat­te sie zu poli­ti­schen Schoß­hünd­chen degra­diert: Ein Kern­stück des vom Son­nen­kö­nig erdach­ten abso­lu­tis­ti­schen Sys­tems war die Kon­zen­tra­ti­on der Macht nur beim König.

Her­zö­ge, Baro­ne und Gra­fen hat­ten im Staat nichts mehr zu sagen.

Das war der Sinn und Zweck von Lud­wigs Idee vom abso­lu­tis­ti­schen Staat.

Statt den Adel weit ver­streut in sei­nen Schlös­sern leben zu las­sen, wo er kaum zu kon­trol­lie­ren war und mög­li­cher­wei­se eige­nen Macht­phan­ta­sien nach­ging, schar­te er — und alle sei­ne abso­lu­tis­ti­schen Nach­fol­ger (die in schö­ner Tra­di­ti­on alle Lud­wig hie­ßen) — die Vor­neh­men des Lan­des als Höf­lin­ge um sich.

Schäferspiele und nutzlose Ämter

Frank­reichs abso­lu­tis­ti­sche Köni­ge hiel­ten sich ihren Adel bei Hofe wie Queen Eliza­beth ihre Cor­gis und beschäf­tig­te sie mit nutz­lo­sen Schä­fer- und Rän­ke­spie­len und sinn­lo­sen Ämtern.

Statt Poli­tik wird die Fra­ge, wer dem König beim ‘Lever (dem könig­li­chen Erwa­chen aus der Nacht­ru­he) durch das Rei­chen eines feuch­ten Tüch­leins zur Gesichts­rei­ni­gung behilf­lich sein durf­te, zum Poli­ti­kum und konn­te zu Auf­ruhr und wochen­lan­gem Streit unter den Pri­vi­le­gier­ten des Lan­des füh­ren.

Genau so hat­te es der ‘Son­nen­kö­nig’ geplant.
Die ein­fluss­rei­chen Her­ren und Damen zoff­ten sich unter­ein­an­der über Nich­tig­kei­ten — und der König konn­te in Ruhe durchregieren.

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Intrigen bei Hofe und die wunderbaren Gärten von Versailles

Sinn­lich, klug und vol­ler lei­ser Span­nung: eine Lie­bes­ge­schich­te, die unter die Haut geht.

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Es ist ein sehr erfolg­rei­ches Regie­rungs­mo­dell, das zunächst wie beab­sich­tigt für Ruhe und Ord­nung sorgt und des­halb in Euro­pa von fast allen Königs­häu­sern begeis­tert auf­ge­nom­men und kopiert wur­de.

Den Preis für Pomp, Glanz und Glo­ria der Herr­schen­den zahl­te das dum­me Volk, der soge­nann­te Drit­te Stand. Zuneh­mend mur­rend, denn es war ein sehr hoher Preis, den sie zu zah­len hatten.

Der hohe Preis der Höflingswirtschaft

Viel­leicht hät­ten Bau­ern und Hand­wer­ker die abo­lu­tis­ti­sche Höf­lings­wirt­schaft noch hin­ge­nom­men, wenn die kata­stro­pha­le Unge­rech­tig­keit nicht zusätz­lich durch die abso­lu­tis­tischs Wirt­schafts­ord­nung, den Mer­kan­ti­lis­mus, ver­schärft wor­den wäre.

Der ist ein wei­te­res Kern­ele­ment des Abso­lu­tis­mus, mit dem man das ele­gan­te Nichts­tun des Adels sowie unzäh­li­ge Krie­ge finan­zier­te: Für einen aus­ge­gli­che­nen Haus­halt greift der Staat mas­siv in die Wirt­schafts­ent­wick­lung ein.

Die Erzeu­ger­prei­se wer­den per Gesetz künst­lich nied­rig gehal­ten und über Jahr­zehn­te gab es nicht die kleins­te Lohn­stei­ge­rung für die Hand­wer­ker und Arbei­ter in den neu geschaf­fe­nen Manu­fak­tu­ren.

Das 18. Jahrhundert: Dekadenz und bittere Armut

Damit die arbei­ten­de Bevöl­ke­rung mit ihren nied­ri­gen Löh­nen wenigs­tens über­le­ben und Nah­rung kau­fen konn­te, muss­ten auch die Prei­se von Agrar­pro­duk­ten gede­ckelt wer­den Teil­wei­se lie­gen die Prei­se, die Bau­ern für Korn und Milch ver­lan­gen dür­fen, unter ihren Pro­duk­ti­ons­kos­ten.

Die Fol­gen: Löh­ne und Prei­se blie­ben zwar sta­bil nied­rig, aber die Sche­re zwi­schen Arm und Reich ging immer wei­ter auf. Der größ­te Teil der abso­lu­tis­ti­schen Gesell­schaft wur­de immer ärmer und konn­te sich das Leben kaum noch leis­ten.

Das stör­te nie­man­den — zumin­dest nie­man­den der bes­se­ren Gesell­schaft.

Natür­lich waren die immer mal wie­der auf­flam­men­den Revol­ten den Herr­schen­den läs­tig, aber bis auf ein paar kurz­fris­ti­ge Zuge­ständ­nis­se änder­te sich am Sys­tem „Wir oben, ihr unten” nichts.

Weder am abso­lu­tis­ti­schen Regie­rungs­mo­dell noch an der drü­cken­den und jucken­den Puder­pe­rü­cken-Mode jener Zeit:


Bemehlte Häupter

… Die künst­li­chen Haar­ge­bil­de waren sehr pfle­ge­inten­siv.
Ein­mal in der Woche muss­te man sie weg­schi­cken, damit ihre Locken auf erhitz­ten Wick­lern oder sogar im Ofen neu gelegt wur­den.

Von 1700 an, aus Grün­den, die weder etwas mit gesun­dem Men­schen­ver­stand noch mit Prak­ti­ka­bi­li­tät zu tun gehabt haben kön­nen, wur­de es Mode, jeden Tag einen Schwall wei­ßes Pul­ver auf sei­nen Kopf nie­der­rie­seln zu las­sen.
Das gebräuch­lichs­te Mit­tel war Haus­halts­mehl. Als die Wei­zen­ern­ten in Frank­reich in den 1770er Jah­ren mehr­fach schlecht aus­fie­len und die hun­gern­den Men­schen begrif­fen, dass das ohne­hin schon knap­pe Mehl nicht zu Brot ver­ba­cken wur­de, son­dern auf den pri­vi­le­gier­ten Häup­tern der Aris­to­kra­tie lan­de­te, revol­tier­ten sie.”


Aus: Bill Bry­son, Eine kur­ze Geschich­te der all­täg­li­chen Din­ge*


Wenn sie kein Brot haben…“ – Arroganz, Amerika und der Anfang vom Ende

Zur ohne­hin explo­si­ven Mischung aus Miss­wirt­schaft, künst­lich gedrück­ten Löh­nen und stei­gen­der Armut kam ein wei­te­rer Brand­be­schleu­ni­ger: die Krie­ge.

Allen vor­an Frank­reichs Betei­li­gung am ame­ri­ka­ni­schen Unab­hän­gig­keits­krieg.

Die auf­stän­di­schen Kolo­nien wur­den groß­zü­gig mit Geld, Waf­fen und Sol­da­ten unter­stützt.

Nicht, weil Lud­wig XVI. (Lud­wig der 16.), der Uren­kel des Son­nen­kö­nigs, sein Herz für nach Frei­heit stre­ben­de Auf­stän­di­sche ent­deckt hät­te, son­dern weil er dem Erz­feind Groß­bri­tan­ni­en eins aus­wi­schen woll­te. (Die Frei­heits­sta­tue in New York ist ein Geschenk des abso­lu­tis­ti­schen Frank­reichs — und nicht — wie häu­fig ange­nom­men wird — des revo­lu­tio­nä­ren!)

Groß­bri­tan­ni­en wird in Ame­ri­ka auch mit Hil­fe Frank­reichs besiegt.

Doch der Preis ist ver­hee­rend.

Frank­reich rutscht durch den lan­gen und kost­spie­li­gen Krieg immer tie­fer in die Schul­den­kri­se. Und wäh­rend sich die Staats­kas­sen lee­ren, spitzt sich die Lage im Land dra­ma­tisch zu: Miss­ern­ten, eisi­ge Win­ter, Hun­ger, Arbeits­lo­sig­keit – und eine drü­ckend hohe Steu­er­last.

Das aus­ge­hen­de 18. Jahr­hun­dert ist eine sozi­al­po­li­ti­sche Kata­stro­phe in Frankreich. 

Marie Antoinette Porträt mit Zitat „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie Gebäck essen“ Französische Revolution große Liebe

Wenn sie kein Brot haben, dann sol­len sie doch Gebäck essen“
Por­trait der fran­zö­si­schen Köni­gin Marie Antoi­net­te mit einer Rose

Nur bei Hofe scheint man von all­dem nichts mit­zu­be­kom­men.
Wenn sie kein Brot haben, dann sol­len sie doch Gebäck essen“, wird jene unglück­li­che Köni­gin Marie Antoi­net­te zitiert, Gat­tin des unglück­li­chen Lud­wig den 16.

Bei­de wer­den wäh­rend der Revo­lu­ti­on ihren Kopf verlieren.

Ehe als Pflicht: Arrangierte Ehen und Mätressenwirtschaft

Nach dem Sturm auf die Bas­til­le im Som­mer 1789 — die Revo­lu­ti­on war noch jung und opti­mis­tisch — kehrt der Mar­quis de La Fay­et­te als Kriegs­held aus dem so eben gewon­ne­nen ame­ri­ka­ni­schen Unab­hän­gig­keits­krieg nach Frank­reich zurück.

Kaum in Paris ange­kom­men, eilt er in die neu zusam­men­ge­setz­te revo­lu­tio­nä­ren fran­zö­si­schen Natio­nal­ver­samm­lung und ver­liest dort die Erklä­rung der Men­schen­rech­te, deren Ähn­lich­keit mit der moder­nen ame­ri­ka­ni­schen Ver­fas­sung kein Zufall ist.

Das Erstaun­li­che an die­ser Erklä­rung: sie ent­hält auch einen Hauch von Frau­en­rech­ten.
Zumin­dest, wenn man aus dem Kern­satz der ame­ri­ka­ni­schen Prä­am­bel: „… that all men are crea­ted equal” men als Men­schen und nicht als Män­ner, die alle gleich sind, übersetzt.

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Das Erbe der Revolution: Scheidungsrecht statt arrangierte Ehen

Da es in der Früh­pha­se der Revo­lu­ti­on nicht nur ein­fluss­rei­che männ­li­che Revo­lu­tio­nä­re gibt, son­dern auch enthu­si­as­ti­sche Revo­lu­tio­nä­rin­nen, führt die Natio­nal­ver­samm­lung kur­ze Zeit spä­ter für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erst­mals das Recht auf Schei­dung ein.

Das neue Schei­dungs­recht war zwar von vie­len gefor­dert wor­den — vor allem von Bür­ge­rin­nen.
Aber als es da ist, bringt es doch vie­les durch­ein­an­der.

Schließ­lich war man seit Jahr­hun­der­ten an arran­gier­te Hoch­zei­ten gewöhnt, lieb­lo­sen Ver­sor­gungs­ehen, Hei­ra­ten aus poli­ti­schen, wirt­schaft­li­chen oder dynas­ti­schen Grün­den und an die Mätres­sen­wirt­schaft, letz­te­res zumin­dest in den bes­se­ren Krei­sen.

Jetzt — um genau zu sein: seit 1792 — konn­ten Mann und Frau sich unter bestimm­ten Umstän­den schei­den las­sen.

Eine Opti­on, die vie­le pflicht­ge­mäß ver­hei­ra­te­te Ehe­paa­re ver­wirrt und sowohl Ehe­frau­en als auch Ehe­män­ner vor neue Her­aus­for­de­run­gen stellt.

Das neue Scheidungsrecht: Befreiungsschlag – oder der Anfang neuer Abhängigkeiten?

Es ist eine Chan­ce – aber eine gefähr­li­che”, schreibt 1794 Suzan­ne Necker, Schrift­stel­le­rin, bedeu­ten­de Salon­da­me und Ehe­frau des Ban­kiers und Poli­ti­kers Jac­ques Necker in einer Denk­schrift über das neue Schei­dungs­recht in Frank­reich.

Man lau­fe Gefahr, sich zu „ver­zet­teln“ und fin­de nicht mehr „Zuflucht in einer zar­ten See­le“ beim Part­ner, schreibt sie wei­ter, was ange­sichts der gro­ßen Zahl unglück­li­cher arran­gier­ter Ehen mit durch­aus gewalt­tä­ti­gen Ehe­män­nern ein biss­chen nach freund­li­chem Wunsch­den­ken klingt.

Bis dass der Tod Euch schei­detkann nie­mand mehr wört­lich neh­men, denn die Mög­lich­keit, eine unglück­li­che Ehe zu been­den, gibt es jetzt. Das ret­tet ver­mut­lich eini­gen Män­nern das Leben, aber für vie­le Frau­en geht auch ein als sicher geglaub­ter Hafen verloren.

Marquise de Pompadour am Hof von Versailles – berühmte Mätresse von Ludwig XV. und einflussreiche Frau des französischen Absolutismus

Arran­gier­te Ehen und Mätres­sen­wirt­schaft: Die Geschich­te der Mar­qui­se de Pompadour

Denn es ist die eine Sache, sich über den Stink­stie­fel von Ehe­mann und sei­ne Eska­pa­den zu bekla­gen, den man als Vier­zehn- oder Fünf­zehn­jäh­ri­ge auf Geheiß der Eltern hei­ra­ten muss­te.

Es ist etwas ande­res, wenn die­ser Stink­stie­fel plötz­lich die Mög­lich­keit bekommt, sich schei­den zu lassen.

Bei­spiels­wei­se um sei­ne lang­jäh­ri­ge Gelieb­te hei­ra­ten zu kön­nen und sei­ne unehe­li­chen Nach­kom­men mit ihr zu legi­ti­mie­ren. Eine durch­aus berech­tig­te Sor­ge, denn eine Geschie­de­ne ist in jener Zeit eben­so wie eine Wit­we öko­no­misch viel schlech­ter gestellt als eine ver­hei­ra­te­te Ehe­frau.

Sehr schnell folgt auf das neue Schei­dungs­recht die Reak­ti­on: Eine neue Basis für das Zusam­men­le­ben von Ehe­leu­ten wird gebo­ren.

Statt Ver­sor­gungs­ehen soll die gro­ße roman­ti­schen Lie­be ab sofort der ein­zig wah­re Grund für eine Ehe­schlie­ßung sein und zu Ehen füh­ren, die ein Leben lang glück­lich sein sol­len und vor allem: halten.

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Die große Liebe ist manchmal ziemlich kompliziert

Eine zeit­lo­se Lie­bes­ge­schich­te und eine wun­der­ba­re Ver­fil­mung der legen­dä­ren Roman­vor­la­ge von Jane Aus­ten.

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Die Geburtsstunde der Mutterliebe

Bereits 30 Jah­re vor dem Sturm auf die Bas­til­le 1789, dem neu­en Schei­dungs­recht und der Ent­de­ckung der gro­ßen Lie­be hat­te der Phi­lo­soph Jean-Jac­ques Rous­se­au ein wei­te­res besorg­nis­er­re­gen­des Kon­zept in die Welt gesetzt, das jetzt, wäh­rend der Revo­lu­ti­on, nach oben gespült wird.

Die Mut­ter­lie­be.

Eigent­lich ist Rous­se­aus Erfin­dung der Mut­ter­lie­be ein Miss­ver­ständ­nis, denn als er 1762 sei­nen Erzie­hungs­ro­man „Emi­le oder über die Erzie­hung” ver­öf­fent­licht, geht es ihm nicht um Müt­ter und Kin­der, son­dern um die ver­hass­te und über­dreh­te abso­lu­tis­ti­sche Gesell­schaft:

Gegen die fei­nen Her­ren und Damen in Plu­der­ho­sen, über­la­de­nen Spit­zen­hem­den und turm­ho­hen, mit Mehl bes­räub­ten Perü­cken, die ihre Tage mit Müßig­gang, Schä­fer­spie­len und der detail­lier­ten Beach­tung der höfi­schen Etti­ket­te ver­brin­gen.

Über sie macht er sich in sei­nem “Emi­le” lus­tig — und ent­wirft die Uto­pie für eine neue, bes­se­re Gesell­schaft.

Porträt von Jean-Jacques Rousseau – Erfinder der modernen Idee der Mutterliebe im 18. Jahrhundert

Der Mensch ist frei gebo­ren, und über­all liegt er in Fes­seln: Jean-Jac­ques Rous­se­au: Die Erfin­dung der Mutterliebe

Der Mensch, so Rous­se­aus The­se, ist von Natur aus gut. Nur Kul­tur und Erzie­hung, so sei­ne Über­zeu­gung, ver­dirbt alles.

Die Auf­ga­be einer neu­en Gesell­schaft müs­se es sein, an den unschul­di­gen Anfang — die Kind­heit - zurück­zu­keh­ren.

Das ist in die­ser Zeit gedank­li­cher Spreng­stoff.

Zunächst wird sei­ne Theo­rie vom guten Men­schen, der erst durch Erzie­hung ins Schlech­te ver­kehrt wird, belä­chelt. Rous­se­aus Zeit­ge­nos­se Vol­taire spöt­telt bei­spiels­wei­se, er habe nach der Lek­tü­re des Romans Lust bekom­men, auf allen vie­ren zu krie­chen.

Doch 1789 passt Rous­se­aus Uto­pie per­fekt ins neue Welt­bild der Revo­lu­tio­nä­re.
Post­hum kommt sei­ne Leh­re vom frei­en, wil­den und guten Urzu­stand des Men­schen zu Ruhm und Ehre, und er selbst wird zu einer Art päd­ago­gi­scher Super­held der Revo­lu­ti­on.

Die Erfolgs­ge­schich­te der Mut­ter­lie­be nimmt ihren Lauf.

Die Revolution frisst ihre Kinder

Doch zunächst gibt es ande­re Pro­ble­me: Die Revo­lu­ti­on ver­zet­telt sich. Sie wird miss­trau­isch gegen alles und jeden, denn die Mon­ar­chen Euro­pas for­mie­ren sich zu einer brei­ten Alli­anz gegen das revo­lu­tio­nä­re Frank­reich und ver­su­chen, die jun­ge Repu­blik von außen und mit Gewalt wie­der abzu­schaf­fen.

Das all­ge­mei­ne Miss­trau­en sorgt dafür, dass Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wegen Nich­tig­kei­ten auf der Guil­lo­ti­ne lan­den.
Oft reicht dafür schon ein Ver­dacht oder ein Gerücht.

Wer sei­nen Ehe­part­ner los­wer­den will, braucht das neue Schei­dungs­recht nicht in Anspruch zu neh­men, denn man muss nur die Gat­tin oder den Gat­ten als kon­ter­re­vo­lu­tio­när anschwär­zen und kann dann fast sicher sein, dass dank der Arbeit des Wohl­fahrts­aus­schus­ses die Ehe ein für alle­mal auf der Guil­lo­ti­ne been­det wird.

Napoleon Bonaparte Arbeitszimmer Gemälde 1812 Französische Revolution große Liebe Geschichte

Napo­le­on im Arbeits­zim­mer mit Hand in der Wes­te
Gemäl­de von Jac­ques-Lou­is David, 1812

Das blu­ti­ge und chao­ti­sche Drun­ter und Drü­ber der Revo­lu­ti­on hat sei­nen Höhe­punkt erreicht, als der “klei­ne Mann aus Kor­si­ka”, Napo­le­on Bona­par­te (1769 – 1821), die Welt­büh­ne betritt.

Zunächst ist er nur ein begna­de­ter Mili­tär­füh­rer, wird bekannt und berühmt für sei­ne mili­tä­ri­schen Erfol­ge, macht Kar­rie­re und putscht sich 1799 als Füh­rer des Revo­lu­ti­ons­hee­res an die Macht.

1804 erklärt er die Revo­lu­ti­on für voll­endet und krönt sich selbst zum Kai­ser der Fran­zo­sen.

Anmer­kung: Mit einer Kör­per­grö­ße von 1,68 m war Napo­le­on übri­gens nicht klein für sei­ne Zeit, son­dern Durch­schnitt. Das „klein“ ist ver­mut­lich von sei­nem Kriegs­geg­ner Eng­land zur Dif­fa­mie­rung und als Pro­pa­gan­da­mit­tel gestreut wor­den.

Napoleon: Eroberer, Gesetzgeber – und Geburtshelfer der großen Liebe

Napo­le­on ist für Euro­pa ein zwei­schnei­di­ges Schwert.
Zum einen ist er für lan­ge, für Frank­reich zunächst sehr erfolg­rei­che Krie­ge ver­ant­wort­lich, in denen er mit sei­ner Armee bis Mos­kau mar­schiert (und wie­der zurück).

Dabei über­rennt er fast den gesam­ten Kon­ti­nent, ver­schul­det den Tod Hun­dert­tau­sen­der, wür­felt die alte Ord­nung Euro­pas durch­ein­an­der und hin­ter­lässt schließ­lich, nach sei­nem Fall, einen rie­si­gen poli­ti­schen Scher­ben­hau­fen.

Aber Napo­le­on legt auch die Grund­la­gen unse­rer moder­nen Rechts­spre­chung.
Zusam­men mit sei­nen Armeen erobert der „Code Napo­le­on“ (Code civil) Euro­pa: Die Tren­nung von Kir­che und Staat bei­spiels­wei­se, Gewer­be­frei­heit, Zugang zu Pos­ten in Ämtern durch Leis­tung und nicht durch Geburt sind Prin­zi­pi­en sei­nes Rechts­we­sens, die bis heu­te im Wesent­li­chen gel­ten.

Die napo­leo­ni­schen Krie­ge schaf­fen in Spa­ni­en die Inqui­si­ti­on ab, orga­ni­sie­ren in Köln eine Müll­ab­fuhr (weil es so stank, dass es kei­ner mehr aus­hal­ten konn­te) und sor­gen für die Ver­brei­tung ein­heit­li­cher Maß­ein­hei­ten wie Meter, Kilo­gramm und Liter, was für den Han­del einen immensen Fort­schritt bedeu­te­te.

Kin­der­ehen wer­den ver­bo­ten, das hei­rats­fä­hi­ge Alter auf 21 Jah­re her­auf­ge­setzt und das Schei­dungs­recht der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on wird in ganz Euro­pa ein­ge­führt. Ein Recht, von dem vor allem Frau­en Gebrauch machen.

Die Zeit nach Napoleon: Biedermeier, Rückzug ins Private – und Heiraten aus Liebe

Nach sei­nem ver­lo­re­nen Feld­zug durch Euro­pa und einem geschei­ter­ten Selbst­mord­ver­such dankt Napo­le­on am 6. April 1814 ab.

Der Wie­ner Kon­gress tanzt unter der Lei­tung des öster­rei­chi­schen Kanz­lersCle­mens Wen­ces­laus Lothar Fürst von Met­ter­nich und beginnt mit den Auf­räum­ar­bei­ten und der Rück­ab­wick­lung von 20 Jah­ren euro­päi­scher Geschich­te.

Man leckt sei­ne Wun­den, sor­tiert sich neu und will nach all die­sen Revo­lu­ti­ons- und Kriegs-Jah­ren end­lich wie­der Ruhe und Ord­nung in Euro­pa.

Es ist das Zeit­al­ter der Restau­ra­ti­on, eine Epo­che der Läh­mung, in der jede Form gesell­schaft­li­cher oder poli­ti­scher Bewe­gung erstarrt zu sein scheint — oder durch über­ner­vö­se Mon­ar­chen erstarrt wird.

Die Bie­der­mei­er­zeit bricht an, eine Zeit, in der man sei­ne Türen ver­schließt und sich im Schoß sei­ner klei­nen bür­ger­li­chen Fami­lie hin­ter den hei­mi­schen Herd zurück­zieht, um von der wech­sel­haf­ten Welt da drau­ßen so wenig wie mög­lich mit­be­kom­men zu müssen.

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Der Sonn­tags­spa­zier­gang, Carl Spitz­weg (1841)
Idyl­le, Rück­zug und die Ent­de­ckung von Fami­lie und gro­ßer Lie­be im Biedermeier

Es sieht so aus, als ob von der Pom­pa­dour und dem abso­lu­tis­ti­schen Hof­staat in Ver­sailles mit sei­nen über­spann­ten ero­ti­schen Ver­hält­nis­sen, den Plu­der­ho­sen und über­di­men­sio­na­len Reif­rö­cken, den gepu­der­ten Perü­cken und den ‘mou­ch­es’ (wört­lich: Flie­gen; Bezeich­nung für Schön­heits­pfläs­ter­chen) nichts übrig bleibt.

Auch Jean-Jac­ques Rous­se­au und sei­ne Idea­le, die Revo­lu­ti­on und Napo­le­on schei­nen end­gül­tig in der Rum­pel­kam­mer der Geschich­te gelan­det zu sein.

Aber völ­lig gelingt die Abwick­lung der Geschich­te nicht.

Denn in den Köp­fen der Bie­der­mei­er-Mäd­chen, die kei­ne schwe­ren Puder-Perü­cken mehr auf dem Kopf haben, son­dern ihre sorg­fäl­tig gerin­gel­ten Löck­chen unter züch­ti­gen Hau­ben her­vor­blit­zen las­sen, und in den Gedan­ken der jun­gen Män­ner, die statt plud­ri­gen Knie­bund­ho­sen ele­gan­te haut­enge Pan­ta­lons tra­gen, haben sich fran­zö­si­sche Über­bleib­sel jener revo­lu­tio­nä­rer Zeit breit­ge­macht:

Die Mut­ter­lie­be und die gro­ße Lie­be als neue Idea­le — und als ein­zi­gen Grund, zu hei­ra­ten und eine Fami­lie zu gründen.

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Der Prin­ce of Wales Geor­ge kann sei­ne Finan­zen nicht in Ord­nung hal­ten. Von sei­nem auf­wän­di­gen Lebens­stil fast rui­niert, wil­ligt er schließ­lich in einen Hei­rats­han­del mit dem Par­la­ment ein: Sei­ne Schul­den wer­den bezahlt, dafür hei­ra­tet er sei­ne Cou­si­ne Caro­li­ne von Braun­schweig. Der ein­zi­ge Makel: Das Braut­paar kann sich nicht aus­ste­hen.
Sze­nen einer arran­gier­te Ehe

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Buch- und Filmempfehlungen

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Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge – Kulturgeschichte von Wohnen, Alltag und Gewohnheiten

Über den Puder­pe­rü­cken-Knall des Adels,

die Bau­lust der Köni­ge und die Sor­gen und Nöte der Men­schen ver­gan­ge­ner Jahr­hun­de­te: Bill Bry­sons groß­ar­ti­ger und unter­halt­sa­mer Streif­zug durch die Kul­tur­ge­schich­te Euro­pas. Lesens­wert! (Und sehr hörens­wert: die Audio-Ver­si­on, gele­sen von Rufus Beck.) 


Marie Antoinette Buch Aufklärung Fake News Französische Revolution große Liebe Königin Versailles

Marie Antoi­net­te

Sie war nicht nur Köni­gin – sie war Pro­jek­ti­ons­flä­che, Skan­dal­fi­gur und Opfer einer der ers­ten gro­ßen Fake-News-Kam­pa­gnen der Geschich­te.
Marie Antoi­net­te woll­te frei leben, lie­ben und selbst ent­schei­den – und bezahl­te auch dafür mit ihrem Kopf.
Ein span­nen­der Blick auf Macht, Insze­nie­rung und die gefähr­li­che Sehn­sucht nach der gro­ßen Lie­be in einer Zeit, die kei­ne Feh­ler ver­zieh.

Marie Antoi­net­te als Film bei Prime Video*


Stolz und Vorurteil Graphic Novel Jane Austen Elizabeth Bennet Darcy große Liebe Illustration

Es ist eine all­ge­mein aner­kann­te Wahr­heit, dass ein Mäd­chen ab und zu von der Lie­be träumt

Stolz und Vor­ur­teil – Die Gra­phic Novel – die gro­ße Lie­be von Eliza­beth und Dar­cy nach dem Roman von Jane Aus­ten, neu erzählt in wun­der­schö­nen Bildern


Gefährliche Liebschaften Buch Klassiker Intrigen Verführung Fremdgehen Beziehungen

Gefähr­li­che Liebschaften

In die­sem Klas­si­ker von Cho­der­los de Laclos ist Lie­be ist kein Gefühl – son­dern eine Waf­fe.
In Gefähr­li­che Lieb­schaf­ten wird die gro­ße Lie­be zum per­fi­den Spiel aus Ver­füh­rung, Macht und Mani­pu­la­ti­on – mit einem Preis, der alles zer­stört.
Ein düs­ter-schö­nes Meis­ter­werk, das zeigt, wie nah Lei­den­schaft und Abgrund bei­ein­an­der liegen.


Marquise von Pompadour Roman Versailles große Liebe Mätresse Ludwig XV Hofleben Frankreich

Die Mar­qui­se de Pompadour

Lie­be? Am Hof von Ver­sailles war sie vor allem ein Geschäft.
In Mar­qui­se von Pom­pa­dour: Ein Roman aus galan­ter Zeit wird gro­ße Lie­be zur Büh­ne für Macht, Mani­pu­la­ti­on und Über­le­ben. Raf­fi­niert und span­nend erzählt und gleich­zei­tig mit vie­len inter­es­san­ten Hin­ter­grün­den über das Frank­reich des 18. Jahr­hun­derts. Eine sehr lesens­wer­te Romanbiografie!


Weiterführende Beiträge zu Liebe und Familie

Rous­se­au: Mit “Mut­ter­lie­be” hat­te der Phi­lo­soph Jean-Jac­ques Rous­se­au über­haupt nichts im Sinn — sei­ne eige­nen Kin­der brach­te er gleich nach der Geburt in ein Fin­del­haus. Trotz­dem gilt sein Erzie­hungs­ro­man “Emi­le oder über die Erzie­hung”, als Urknall für unser heu­ti­ges Ver­ständ­nis von Mut­ter­lie­be.
Die Erfin­dung der Mutterliebe

Mätres­sen­wirt­schaft: Sex und Poli­tik. Den Köni­gen und Aris­to­kra­ten war das poli­ti­sche Tages­ge­schäft oft zu müh­sam — sehr zur Freu­de ihrer Gelieb­ten, die manch­mal viel Ver­gnü­gen an Macht, Ein­fluss und am Regie­ren hat­ten. Die berühm­tes­te und ein­fluss­reichs­te „maî­tres­se en tit­re“ in der Geschich­te war die Mar­qui­se de Pom­pa­dour, die legen­dä­re Gelieb­te des Uren­kels des Son­nen­kö­nigs, König Lud­wig XV.
Die Mar­qui­se de Pompadour

Lie­be: Die meis­ten Part­ner­schaf­ten zer­bre­chen nicht an der einen gro­ßen Kri­se, dem schlim­men Betrug oder dem Auf­tau­chen eines anderen/einer ande­ren. Bis die Gelieb­te vor der Tür steht, ist die Lie­be meis­tens schon längst lei­se und still an der offe­nen Zahn­pas­ta-Tube gestor­ben, an den klei­nen All­tags-Ner­ve­rei­en und Unge­rech­tig­kei­ten, mit denen sich (Eltern-) Paa­re gegen­sei­tig oft bis auf’s Blut quä­len. Liegt das an derKri­se der Männ­lich­keit?
Der Mann in der Krise

Sei­ten­sprung: Wer kennt es nicht, wenn sich nach weni­gen Wochen gro­ßer Lie­be, in denen See­len­ver­wandt­schaf­ten ent­deckt und Zukunfts­plä­ne geschmie­det wer­den, der ange­him­mel­te Liebs­te plötz­lich rar­macht, um Bedenk­zeit bit­tet, selt­sa­me Erklä­run­gen stam­melt und schließ­lich zu einer ande­ren ent­schwin­det? Ist das Psy­cho­lo­gie oder doch wie­der nur ein mise­ra­bler männ­li­cher Hor­mon­haus­halt?
Ist Fremd­ge­hen angeboren?


Link­emp­feh­lung:

Schei­dung: “Im Gesetz steht von Lie­be kein Wort” — lesens­wer­tes Inter­view mit der Schei­dungs­an­wäl­tin Hele­ne Kla­ar, erschie­nen 2016 im Süd­deut­sche Zei­tung Maga­zin
https://​sz​-maga​zin​.sued​deut​sche​.de/​l​i​e​b​e​-​u​n​d​-​p​a​r​t​n​e​r​s​c​h​a​f​t​/​i​m​-​g​e​s​e​t​z​-​s​t​e​h​t​-​v​o​n​-​l​i​e​b​e​-​k​e​i​n​-​w​o​r​t​-​8​2​190


Bild­nach­wei­se:

Ori­gi­nal: Bona­par­te beim Über­schrei­ten der Alpen am Gro­ßen Sankt Bern­hard (Gemäl­de von Jac­ques-Lou­is David, 1800), Von Jac­ques-Lou­is David — The Yorck Pro­ject: 10.000 Meis­ter­wer­ke der Male­rei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Dis­tri­bu­ted by DIRECTMEDIA Publi­shing GmbH., Gemein­frei
Die Frei­heit führt das Volk, Eugè­ne Delacroix, gemein­frei
Lud­wig XIV. im Krö­nungs­or­nat (Por­trät von Hya­c­in­the Rigaud, 1701) Von Unbe­kannt – wart​burg​.edu, Gemein­frei
Por­trät von Marie Antoi­net­te mit einer Rose, 1778 gemalt von ihrer Lieb­lings­künst­le­rin Éli­sa­beth Vigée-Lebrun (Öl auf Lein­wand, Schloss von Ver­sailles), Gemein­frei
Ori­gi­nal: Jean-Jac­ques Rous­se­au, Pas­tell von Mau­rice Quen­tin de La Tour, 1753, Gemein­frei
Napo­le­on im Arbeits­zim­mer mit Hand in der Wes­te (Gemäl­de von Jac­ques-Lou­is David, 1812), Gemein­frei
Der Sonn­tags­spa­zier­gang, Carl Spitz­weg, 1841, — The Yorck Pro­ject: 10.000 Meis­ter­wer­ke der Male­rei. Dis­tri­bu­ted by DIRECTMEDIA Publi­shing GmbH., Gemeinfrei


Generationengespräch

Geschich­te und Psy­cho­lo­gie
Ver­gan­ge­nes ver­ste­hen, um mit der Zukunft bes­ser klar zu kommen.


Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Dr. Susanne Gebert

Gene­ra­tio­nen­ge­spräch
Agen­tur für Bild­bio­gra­phien
Geschen­ke made for Mama

Geschich­te & Psy­cho­lo­gie
Die Ver­gan­gen­heit ver­ste­hen, um mit der Zukunft bes­ser klar zu kommen

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Susan­ne Autorin bei Gene­ra­tio­nen­ge­spräch & Agen­tur für Bildbiographien
Dr. Susan­ne Gebert schreibt über Psy­cho­lo­gie, Fami­li­en­ge­schich­te und emo­tio­na­le Prä­gun­gen. In ihrem Blog „Gene­ra­tio­nen­ge­spräch“ zeigt sie, wie unse­re Kind­heit uns formt – und wie wir uns von alten Mus­tern lösen können. 

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