Psychologie verstehen: Warum wir fühlen, denken und handeln, wie wir es tun
Warum reagieren wir manchmal so, wie wir eigentlich gar nicht reagieren möchten? Warum geraten wir immer wieder in dieselben Konflikte, lassen uns von Stress überwältigen oder sabotieren unser eigenes Glück?
Psychologie verstehen: Mit welchen psychologischen Denkfallen wir uns oft selbst im Weg stehen — und was man gegen sie tun kann.

Stress und Selbstsabotage: Was uns am Glücklichsein hindert …
Manchmal stellen wir uns selbst ein Bein — beispielsweise durch unser sehr menschliches “Immer-mit-dem-Schlimmsten-rechnen”.
Oder oder wir geben auf, bevor wir überhaupt angefangen haben.
Warum das so ist und welche psychologischen Muster dahinter stecken: Zum Beispiel in der Geschichte vom Holzfäller, der schwitzend und fluchend im Wald steht und versucht, einen dicken Baumstamm zu zersägen.
Ein Wanderer kommt vorbei, sieht, dass das Sägeblatt stumpf ist, und fragt den Holzfäller, ob es nicht besser wäre, erst die Säge zu schärfen und dann weiterzusägen.
Die Antwort des Holzfällers: Nein, dafür habe ich keine Zeit. Ich muss sägen …
Wie wir uns selbst sabotieren
Wenn zwischenmenschliche Kommunikation so richtig in die Hose gehen soll, dann weiß man am besten schon im Voraus, was der andere sagen, denken oder meinen könnte.
Wie man sich damit selbst am geschicktesten sabotiert, zeigt uns Paul Watzlawick mit seiner „Geschichte mit dem Hammer” in seiner unvergleichlichen „Anleitung zum Unglücklichsein“.
Selbstsabotage und selbsterfüllende Prophezeiungen: Die Geschichte mit dem Hammer
Erlernte Hilflosigkeit
Manche Tage fühlen sich an wie eine persönliche Beleidigung in Dauerschleife. Woher kommt das Gefühl, dass alle gegen uns sind? Und was kann man dagegen tun?
Über „schlechte” Gefühle, erlernte Hilflosigkeit, unsere emotionalen blauen Flecken und Albert Ellis’ rationale Therapie.
Miese Zeiten: Selbstwirksamkeit — Raus aus der Hilflosigkeit
Chronischer Stress: Warum wir so oft gestresst sind
Wir brauchen Stress, denn er bewahrt uns vor Schlimmeren. Vor Säbelzahntigern, beispielsweise, oder wildgewordenen Artgenossen, die uns Böses wollen.
Allerdings ist unser Stresssystem nicht für den durchschnittlichen Hausgebrauch im Büro oder Homeoffice ausgestattet. Das bringt leider ziemlich oft Ärger, schlaflose Nächte – und Stress – mit sich.
Wie Stress entsteht, welche Folgen chronischer Stress hat und wie wir entspannter — und ohne negative Folgen — mit ihm umgehen können:
Stress verstehen: Ursachen, Folgen und wirksame Hilfe
Aufschieberitis
Aufschieberitis ist die „Krankheit” der Perfektionisten.
Denn es ist meistens nicht der innere Schweinehund, der uns davon abhält, endlich loszulegen. Sondern die Angst zu versagen.
Aufschieben kann aber auch etwas Gutes haben und sogar nützlich sein: Beim Anlaufnehmen und fürs strategische Denken beispielsweise.
10 Tipps gegen Aufschieberitis
Kindheit & Prägung: Liebe, Zweisamkeit — und toxische Beziehungen
Um glücklich leben zu können, müssen wir lernen, dass es in Ordnung ist, wenn andere nicht so wollen, wie wir uns das vorstellen. Aber wo verläuft die Grenze zwischen dem Akzeptieren anderer Lebensentwürfe und einer toxischen Beziehung, die uns schadet?
Schuldzuweisungen und Sündenböcke
Der Schauspieler Ben Affleck beichtete in einem bekannten Podcast, dass seine Ehe mit Jennifer Garner der Grund für seine Alkoholsucht gewesen sei.
Er habe sich wie in einer Falle gefühlt und würde heute noch trinken, wenn die Ehe fortbestanden hätte. Ob er sich mit dieser Einstellung einen Gefallen tut?
Wenn emotionale Wunden nicht heilen: Warum Ben Affleck nicht glücklich werden wird (… wenn er sich das nicht nochmal überlegt …) und weshalb wir uns in einer Krise lieber auf uns selbst und nicht auf unsere Sündenböcke konzentrieren sollten.
Wenn emotionale Wunden nicht heilen
People Pleasing
People Pleasing ist der Drang, es allen anderen recht zu machen. People Pleaser sind sehr empathische und hilfsbereite Menschen, die alles tun, damit es anderen gutgeht – bis sie nicht mehr können.
Woher die Neigung zum People Pleasing kommt, welche Folgen es für Betroffene hat und welche Strategien helfen können, öfter „Nein“ zu sagen.
People Pleasing: Es allen anderen recht machen
Bindungsmuster in der Kindheit: Auswirkungen auf Beziehungen
Eifersucht, Verlustängste, scheinbare Gleichgültigkeit und emotionale Distanz — oder die liebevolle Balance zwischen Nähe und Unabhängigkeit?
Die Art, wie wir als Erwachsene lieben, hat viel mit Bindungsmustern zu tun, die wir in unserer Kindheit gelernt haben:
Bindungsmuster: Nicht mit dir und nicht ohne dich
Narzissmus: Manipulation, Liebe und toxische Beziehungen
„Double Bind”: Egal, was du tust, es wird das Falsche sein, ist die Masche, mit der Narzissten andere manipulieren.
Aber was ist Narzissmus, woher kommt er und wie kann man mit narzisstischen Persönlichkeiten umgehen?
Das Zeitalter der Narzissten
Affären & Beziehungskrisen: Warum Menschen fremdgehen
Wer kennt es nicht, wenn sich der Liebste nach wenigen Wochen plötzlich rarmacht, um Bedenkzeit bittet, seltsame Erklärungen stammelt und schließlich zu einer anderen entschwindet?
Fremdgehen hat nicht immer etwas mit Liebe zu tun: Forscher sind einem Casanova-Gen auf der Spur, das Menschen anfällig für Affären macht.
Ist Fremdgehen angeboren?
Glücklich leben lernen: Wie Gedanken und Gefühle unser Leben prägen
Lebenskunst besteht nicht darin, dass wir zu Vermeidern werden und uns wegducken, sobald es schwierig wird.
Nicht nur wir wachsen mit unseren Fehlern und unserem Scheitern, sondern auch unser Selbstvertrauen.
Denn nur durch unsere schwierigen Lebensphasen erhalten wir die Gewissheit, dass wir uns auf uns und unsere Stärke auch in brenzligen Situationen verlassen können. Und wir stellen inner Glaubenssätze und Erwartungshaltungen infrage, die manchmal blockieren statt nützen:
Falsche Erwartungen
Nach einer Überschwemmung hat sich ein Mann auf das Dach seines Hauses retten können. Das Wasser steigt und steigt, und er sitzt auf seinem Dach und fleht Gott um Hilfe an.
Einige Zeit später — das Wasser steht ihm schon bis zur Hüfte — kommt ein Ruderboot vorbei. Die Leute im Boot entdecken den Mann auf dem Dach und rufen: „Komm‘ ins Boot, du wirst sonst ertrinken!“
Der Mann schüttelt den Kopf und ruft: „Nein, fahrt weiter. Ich habe Gott um Hilfe gebeten, er wird mich retten.“
Das Boot fährt weiter und der Mann wartet. Als ihm das Wasser schon bis zum Hals steht, nähert sich ein zweites Boot, das ihn aufnehmen will. Doch auch dieses Mal lehnt der Mann ab: „Gott wird mich retten! Ich bat ihn um Hilfe.“
Der Mann ertrinkt.
Als er nach seinem Tod Gott gegenübersteht, ist er tief enttäuscht und schreit ihn an: „Ich habe dir so vertraut! Warum hast du mich nicht gerettet?“
Daraufhin Gott: „Ich habe dir zwei Boot geschickt. Warum hast du keins genommen?“
Fazit: Versteif’ Dich nicht darauf, dass Dinge exakt so laufen, wie Du Dir das vorstellst.
Wenn wir erwartungsvoll und starr nur auf die eine einzige Lösung warten, die wir uns vorstellen können, verstellt das unseren Blick auf alle anderen Möglichkeiten.
Positive Psychologie und positives Denken
Was uns glücklich macht: Die besten Glücksrezepte vom trostlosen Sigmund Freud über Martin Seligmans Nikki-Prinzip und seiner Idee von Positiver Psychologie bis zum positiven „Sorge dich nicht, lebe!“ Denken.
Was uns glücklich macht: Positive Psychologie und positives Denken
Vorbilder: Mehr als nur Idole aus der Kindheit
Wir alle haben Vorbilder — oft ohne dass es uns bewusst ist. Denn das Nachahmen anderer ist die einzige Möglichkeit, um soziales Miteinander zu lernen.
Vorbilder können ein Segen sein. Aber sie können uns auch direkt in die Sachgasse führen und uns dazu verleiten, uns selbst und anderen zu schaden.
Richtige und falsche Vorbilder: Wie wir beeinflusst werden, ohne dass wir’s merken
Resilienz lernen: Die 7 Säulen innerer Stärke
Akzeptanz, Optimismus, gute Beziehungen, Humor, das Gefühl der Selbstwirksamkeit, eigene Werte und Veränderungsbereitschaft: das sind die 7 Säulen der Resilienz, die wir brauchen, um Krisen besser bewältigen und das Leben leichter nehmen zu können.
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit: Wie Resilienz unser Leben verändern kann
Epigenetik: Liegt das „Talent zum Glück” in unseren Genen?
Traumatische Erlebnisse wie Krieg und Vertreibung, aber auch Stress und Ernährungsgewohnheiten werden nicht nur durch unser Verhalten an nachfolgende Generationen weitergegeben, sondern auch durch unsere DNA.
Wie wir Lebenserfahrungen vererben, erforscht die Epigenetik.
Was ist Epigenetik?
Warum wir uns so oft selbst belügen
Wir Menschen sind Meister der Selbsttäuschung. Selbst die ehrlichste Haut unter uns lügt sich von Zeit zu Zeit in die eigene Tasche, um sich vor unangenehmen oder unbequemen Wahrheiten zu schützen.
Das ist schade. Denn oft liegt genau in den dunklen Ecken unserer Persönlichkeit das Potenzial für echten persönlichen Fortschritt.
Die Kunst, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein
Psychologie verstehen: Der erste Schritt zu einem glücklicheren Leben
Ein glückliches Leben bedeutet nicht, dass wir nie scheitern, keinen Stress erleben oder schwierigen Menschen begegnen. Niemand möchte das Gefühl haben, ständig mit Herausforderungen fertig werden zu müssen wie Bruce Lee mit einer Horde zähnefletschender Gegner — trotzdem ist es entscheidend, wie wir mit den Herausforderungen des Lebens umgehen und welche Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster uns dabei leiten.
Die Psychologie hilft uns zu verstehen, warum wir fühlen, denken und handeln, wie wir es tun. Sie zeigt, wie Stress entsteht, warum wir manchmal in alte Beziehungsmuster zurückfallen, weshalb uns Selbstzweifel ausbremsen oder wir uns selbst im Weg stehen. Und sie macht Mut, denn viele dieser Muster lassen sich erkennen und Schritt für Schritt verändern.
Glücklich leben bedeutet, mehr zu hinterlassen als einen vertretbaren CO2-Fußabdruck. Es bedeutet nicht, immer glücklich zu sein, sondern, mit den Höhen und Tiefen des Lebens so umzugehen, dass wir daran wachsen können. Resilienz, Selbstwirksamkeit, gesunde Beziehungen und die Bereitschaft, immer wieder dazuzulernen, sind dabei viel wichtiger als die Suche nach dem perfekten Leben.
Denn unser Lebensglück hängt oft weniger von den Umständen ab als von der Art, wie wir sie betrachten. Wer die psychologischen Zusammenhänge versteht, gewinnt nicht nur mehr Gelassenheit, sondern auch die Freiheit, bewusster zu entscheiden, wie das eigene Leben weitergehen soll.
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Was war eigentlich in den letzten 300 Jahren los, welche Stimmungen und Strömungen gab es — und warum lagen die Generationen vor uns manchmal so komplett daneben? Ein Überblick mit Biografien, Geschichte und Geschichten, die unsere Welt zu dem gemacht haben, die sie heute ist.
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Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2021, aktualisiert 2026
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Bildnachweis:
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Dr. Susanne Gebert
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