Die Welt ist friedlos geworden. Albert Ballin, der „Reeder des Kaisers“

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Albert Ballin, Sport & Salon August 26, 1917, p.9

Er war das 13. Kind eines dänischen Juden in Hamburg und hat sich mit nur wenigen Schuljahren und ohne Studium zum Generaldirektor der größ- ten Reederei der Welt, der Hapag, hochgearbeitet.
Mit Geschick und Fleiß wird er schließlich zum „Reeder des Kaisers“, der ihm, den „jüdischen Parvenü“, wie ihn neidische Höflinge nennen, freundschaftlich verbunden ist. In vielem sind sich der Kaiser und sein Reeder einig, aber in der Frage über Krieg oder Frieden scheiden sich ihre Geister. Nachdem der erste Weltkrieg auch sein Lebens- werk zerstört hat, nimmt Albert Ballin Gift und stirbt am 9. November 1918 im Alter von 61 Jahren.

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