10 Tipps gegen Aufschieberitis

Aufschieberitis kann auch ihr Gutes haben

Mor­gen, mor­gen, nur nicht heu­te, sagen alle …“. Na, Sie wis­sen schon.
Schön ist anders, denn ‚eigent­lich‘ möch­te und müss­te man drin­gend vor­an­kom­men.
Auf­schie­be­ri­tis kann aber auch ihr Gutes haben und sogar sehr nütz­lich sein: Beim Anlauf­neh­men und fürs stra­te­gi­sche Den­ken bei­spiels­wei­se.

Jeder kennt das erbärm­li­che Gefühl, vor dem lee­ren Bild­schirm zu sit­zen und dem Cur­sor beim Blin­ken zuzu­se­hen.

Das ist bedau­er­lich, aber kein Ein­zel­schick­sal.

Es ist auch kein Ein­zel­schick­sal, wenn man schließ­lich ent­nervt auf­gibt und die typi­schen Ver­zö­ge­rungs­tak­ti­ken zum Ein­satz bringt, die bei Schreib- und sons­ti­gen Blo­cka­den immer ange­sagt sind: Fens­ter put­zen, Kaf­fee kochen, auf­räu­men oder zum zehn­ten Mal im Email-Post­fach nach­se­hen, ob nicht doch eine wich­ti­ge Nach­richt drin­gend beant­wor­tet wer­den muss.

Ein Vor­ha­ben tage- oder viel­leicht wochen­lang vor sich her­zu­schie­ben und es nie abzu­schlie­ßen (oder über­haupt nicht damit anzu­fan­gen), ist nichts Unge­wöhn­li­ches.

Stu­den­ten­bu­den sind schließ­lich nicht ohne Grund in Prü­fungs­pha­sen am ordent­lichs­ten und immer­hin ist die Post erle­digt und die Woh­nung auf­ge­räumt und gestaub­saugt.


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Wer aufschiebt,
arbeitet oft schon am Problem

Die „Auf­schie­be­ri­tis“, latei­nisch auch nicht hüb­scher als „Pro­kras­ti­na­ti­on“ bezeich­net (cras bedeu­tet „mor­gen), ist ein scheuß­li­ches Wort für den scheuß­li­che Zustand, in dem nichts vor­an­geht. Zumin­dest schein­bar nichts.

Denn eigent­lich arbei­ten wir wäh­rend Auf­schie­be­ri­tis-Pha­sen schon längst am Pro­blem, ohne es zu mer­ken. Denn während wir mit schlech­tem Gewis­sen Fens­ter put­zen oder sons­ti­ge Rou­ti­ne­auf­ga­ben bear­bei­ten, läuft meis­tens schon unser Kopf­ki­no, das die Blo­cka­de lösen wird.

Sich von einer Auf­ga­be zu lösen, die wir im Moment nicht lösen kön­nen, ist sogar eine sehr gute Stra­te­gie.
Sich ablen­ken, etwas ande­res tun und in Bewe­gung kom­men ist oft die bes­te Maß­nah­me in Auf­schie­be­ri­tis-Situa­tio­nen.

Aufschieberitis: Ich habe keine Zeit mich zu beeilen

Foto: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en


Mit eiser­ner Dis­zi­plin lässt sich Pro­kras­ti­na­ti­on meis­tens nicht ver­trei­ben. Zumin­dest nicht dann, wenn es gut wer­den soll.


10 Tipps gegen Aufschieberitis

  1. Pau­sen machen: Ohne Pau­sen wird Akti­on schnell zum Aktio­nis­mus und man dreht Extrarun­den, die gar nicht not­wen­dig sind. Pau­sen sind nicht unpro­duk­tiv, son­dern stei­gern Effi­zi­enz und Effek­ti­vi­tät.Mit etwas Abstand lösen sich vie­le Pro­ble­me und Blo­cka­den oft fast wie von allei­ne und das Risi­ko, mit Scheu­klap­pen und Tun­nel­blick vor­an­zu­stür­men, sinkt. Mäßig, aber regel­mä­ßig. Omas Weis­heit ist zwar alt, aber wahr.
    Mäßig aber regelmäßig ist der beste Tipp gegen Aufschieberitis

    Foto: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en


  2. Auf­räu­men: Der ech­te Auf­schie­be­ri­tis-Pro­fi kennt die span­nungs­ge­la­de­ne Situa­ti­on zu Beginn eines neu­en Pro­jekts (manch­mal lei­der auch mit­ten­drin).

    Bes­tes Mit­tel dage­gen: Ruhe bewah­ren und sich bei sei­nen Rou­ti­ne­auf­ga­ben für alle Fäl­le Stift und Papier für plötz­li­che Geis­tes­blit­ze bereit­le­gen.Außer­dem: Solan­ge sich Rech­nun­gen, unbe­ant­wor­te­te E-Mails oder sons­ti­ge „TO DOs“ auf dem Schreib­tisch sta­peln, wird es schwer sein, den Kopf für ein neu­es Pro­jekt frei zu bekom­men. Ent­rüm­peln und Platz für Neu­es schaf­fen, wirkt auch men­tal befrei­end.
    (Das darf durch­aus einen gan­zen Arbeits­tag kos­ten, denn die Zeit zählt schon zur neu­en Auf­ga­be.)


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  3. Sam­meln: Wich­ti­ge Auf­ga­ben und geis­ti­ges Neu­land brau­chen eine men­ta­le Vor­be­rei­tungs­zeit.

    Der Auf­bruch zu neu­en Ufern wird erheb­lich ein­fa­cher, wenn wir ihn nicht nur wol­len, son­dern auch ganz prak­tisch schon Pro­vi­ant an Bord haben.
    Im Vor­feld pas­sen­des Mate­ri­al sam­meln — ohne Druck, just for fun und ein­fach des­halb, weil das, was einem beim Sam­meln in die Fin­ger fällt, span­nend und inter­es­sant ist.
    Ohne den Anspruch schon irgend­et­was pro­du­zie­ren zu müs­sen, soll­te man zu Beginn eines Pro­jek­tes das Eich­hörn­chen in sich ent­de­cken und in einer vir­tu­el­len oder ech­ten Box Zita­te, Zei­tungs­ar­ti­kel, Fotos und Noti­zen sam­meln und auf­be­wah­ren.

    10 Tipps gegen Aufschieberitis
  4. Unse­ren “inne­ren Wäch­ter” im Blick haben: Men­tal sind wir gut vor­be­rei­tet. Glau­ben wir. Aber jetzt müs­sen wir lie­fern.Und aus­ge­rech­net jetzt grüßt, wie oft fälsch­li­cher­wei­se ange­nom­men wird nicht der „inne­re Schwei­ne­hund“, son­dern unser all­ge­gen­wär­ti­ger „Wäch­ter“; also die Instanz, die immer so schön auf­passt, dass wir kei­nen Unsinn pro­du­zie­ren.

    Wer etwas Gro­ßes vor­hat – einen groß­ar­ti­gen Text schrei­ben oder eine wich­ti­ge Auf­ga­be erfolg­reich lösen –, muss sich erst ein­mal mit die­sem inne­ren Wäch­ter aus­ein­an­der­set­zen, dem oft genug nichts gut genug ist.Zumin­dest nicht gut genug für unse­re eige­nen hohen Ansprü­che – es soll ja, wie gesagt, groß­ar­tig wer­den. Das ist nicht Faul­heit oder Auf­schie­be­ri­tis, son­dern schlicht­weg Druck durch unse­re eige­nen Ambi­tio­nen.


  5. Als Faust­re­gel gilt: Je grö­ßer die Auf­ga­be, des­to grö­ßer unser “inne­rer Wäch­ter”. Die Lösung: den “Wäch­ter” im Blick haben und wis­sen, was er treibt.

      „ … Es ist erstaun­lich, was der Wäch­ter alles auf sich nimmt, um jeman­den davon abzu­hal­ten, dem Fluss sei­ner Fan­ta­sie zu fol­gen. Wäch­ter sind berüch­tig­te Blei­stift­spit­zer, Farb­band­wechs­ler, Blu­men­gie­ßer, Heim­wer­ker und Has­ser von unor­dent­li­chen Zim­mern und unor­dent­li­chen Sei­ten. Sie sind zwang­haf­te Nach­schla­ger. Sie kul­ti­vie­ren selbst­ge­fäl­li­ge Macken, die angeb­lich zu „Schrift­stel­lern“ pas­sen. Und sie wür­den lie­ber ster­ben (und die Inspi­ra­ti­on gleich mit in den Tod rei­ßen), als zu ris­kie­ren, einen Nar­ren aus sich zu machen.“

    Gail God­win, The Wat­cher at the Gate
    (Gail God­win ver­öf­fent­lich­te ihr Essay 1977, also zu einer Zeit, als Farb­band­wech­seln noch dazu­ge­hör­te. Erset­zen Sie Farb­band doch ein­fach durch … Twit­ter? Face­book? Whats­App? Die Lis­te ist unend­lich lang!)


  6. Ter­min­druck & Eisen­how­er-Prin­zip: Eine ent­schei­den­de Rol­le bei Auf­schie­be­ri­tis und Anlauf­neh­men spielt der Fak­tor ‚Zeit‘.
    Nicht nur Schü­ler wis­sen, dass es meis­tens gewal­tig schief geht, wenn man auf den letz­ten Drü­cker irgend­was pro­du­ziert und als ‚fer­tig‘ abgibt. Drin­gen­des nie drin­gend wer­den las­sen (Eisen­how­er-Prin­zip). Die Zahl ech­ter Genies, die unter Ter­min­druck Groß­ar­ti­ges schaf­fen, ist begrenzt. Auch das, was als leicht dahin­ge­wor­fe­ner Genie­streich daher­kommt, ist in der Regel das Resul­tat kon­se­quen­ter und ernst­haf­ter Vor­be­rei­tun­gen.


    Des­we­gen: recht­zei­tig star­ten, damit der Abga­be­ter­min nicht destruk­tiv wird. Und: Star­ten heißt nicht los­le­gen, son­dern sam­meln, recher­chie­ren, sor­tie­ren … Pau­se machen und nach­den­ken!

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  7. Anfan­gen! Aber nur zur Pro­be und mit Sala­mi-Tak­tik:
    Damit die Hür­de nicht zu hoch liegt, soll­te man anfan­gen.Aber nur zur Pro­be und Stück­chen für Stück­chen — mit der Sala­mi-Tak­tik eine gro­ße Auf­ga­be in vie­le klei­ne Auf­gäb­chen zer­tei­len: Die Erkennt­nis­se der Recher­che­box auf­schrei­ben und in einer gro­ben Skiz­ze die Kern­the­sen zusam­men­fas­sen. Sich in die Lage des Lesers oder Zuhö­rers ver­set­zen und über­le­gen, wel­che Infor­ma­tio­nen er braucht, damit sein Leben bes­ser und ein­fa­cher wird.Die Pro­be erst ohne, mit der Zeit aber mit wach­sen­dem Anspruch zusam­men­stel­len. Eini­ge Gedan­ken wer­den Ihnen gut und aus­bau­fä­hig erschei­nen – mit denen arbei­ten Sie wei­ter –, ande­re sind nur Zwi­schen­schrit­te, die auf dem Weg zum Gesamt­ergeb­nis irgend­wann wie­der gelöscht wer­den.

    Man­che Tage sind „Holzweg“-Tage mit viel­leicht drei mage­ren Wör­tern als Aus­beu­te (die aber durch­aus wich­tig sein kön­nen!), an ande­ren Tagen geht es super vor­an.

    Nur nicht die Geduld ver­lie­ren. Frei nach dem Mot­to:
    „Der Mann, der den Berg abtrug, war der­sel­be, der anfing, klei­ne Stei­ne weg­zu­tra­gen.“
    (Kon­fu­zi­us)

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    Ich schrei­be so lan­ge, wie der Leser davon über­zeugt ist, in den Hän­den eines erst­klas­si­gen Wahn­sin­ni­gen zu sein.“ Der erst­klas­si­ge Wahn­sin­ni­ge mit einer erst­klas­si­gen Mischung aus Bio­gra­fie und Schreib­rat­ge­ber. Für alle, für die gutes Schrei­ben ein­fach zum Lebens­stil dazu­ge­hört: Wahn­sin­nig gut!
    Ste­phen King: Das Leben und das Schrei­ben*, Wil­helm Hey­ne Ver­lag Mün­chen, 2011


  8. Lesen:  Gegen Start­schwie­rig­kei­ten beson­ders am Mor­gen hilft Ein­le­sen.
    Ein paar Minu­ten mit dem Lieb­lings­au­tor oder der Lieb­lings­au­torin, viel­leicht schon pas­send zum The­ma, set­zen unser Kopf­ki­no in Gang und erleich­tern den Ein­stieg ins eige­ne Pro­jekt.

    Klau­en darf man nicht, sich inspi­rie­ren las­sen schon.

    Beson­ders beim Schrei­ben schla­gen Stil, Spra­che und Tem­po der Lite­ra­tur, die Sie für Ihre Arbeit oder auch nur zum Spaß lesen, direkt auf Ihre eige­nen Tex­te durch.
    Lesen Sie, aber lesen Sie rich­tig! Lesen Sie Bücher und Tex­te, die Ihnen gefal­len, ver­su­chen Sie zu ana­ly­sie­ren, was Ihnen dar­an gefällt, und machen Sie es nach.
    Mei­den Sie Tex­te und Autoren, die Sie nicht mögen, auch wenn das The­ma inter­es­sant ist. Es ist erlaubt, ein Buch nach zehn Sei­ten weg­zu­le­gen.

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    Das “Must-Have” für alle, die nicht nur schrei­ben, son­dern auch gele­sen wer­den wol­len. Egal in wel­cher Alters­klas­se.
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  9. Den “Roten Faden” fin­den — Zie­le set­zen:  Dreh- und Angel­punkt für jedes Pro­jekt ist der ‘Rote Faden’.Was will ich errei­chen und Wofür und für Wen mache ich das eigent­lich?“, sind bana­le, aber ent­schei­den­de Fra­gen, die man sich zu Beginn eines Schreib- oder ande­ren Vor­ha­bens  stel­len soll­te.

    Der „rote Faden“ ist flüch­tig, im Sturm kann man ihn meis­tens nicht erobern, son­dern eher durch Anpir­schen und Ein­krei­sen. Soll­te Ihnen Ihr Wäch­ter auf die Fra­ge “Wofür und für Wen?” ein „Alles-für-Alle“ ein­flüs­tern, strei­chen Sie die­sen Anspruch ersatz­los. Er wird nicht funk­tio­nie­ren.
    „Alles“ ist nicht wün­schens­wert, denn “Alles” ist ein­fach nur der Ver­such, sich um den “roten Faden” her­um­zu­mo­geln.

    Wer “Alles” sagen, schrei­ben oder tun will, legt sich die Hür­de uner­reich­bar hoch und läuft außer­dem Gefahr, sich zu ver­zet­teln.
    Das geht schief. Und “Alle” wird man sowie­so nie glück­lich machen kön­nen.

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  10. KISS_ “Keep it short and simp­le”:  Ein gelun­ge­ner „Roter Faden“ ist ein kla­res Kon­zept, mit dem man sich selbst oder ande­ren mit durch­dach­ten Inhal­ten statt über­bor­den­der Aus­füh­run­gen wei­ter­hilft.
    Dahin­ter ste­cken viel „Ver­such und Irr­tum“ und vie­le Nach­den­ken.
    Was muss getan wer­den, wel­che Bot­schaft soll bei Tex­ten oder Vor­trä­gen eigent­lich ankom­men, wo liegt der „Hase im Pfef­fer“?
    Aufschieben ist manchmal eine andere Art des strategischen Denkens

    Wer ein Pro­jekt bear­bei­tet oder einen Text schreibt, hat irgend­wie ver­spro­chen, das Leben der ande­ren ein­fa­cher, bes­ser oder bun­ter zu machen.

    Don’t make me think — bloß nicht zu kom­pli­ziert — ist eigent­lich eine Stra­te­gie aus dem Mar­ke­ting, die man bei allen (Schreib-) Pro­jek­ten im Hin­ter­kopf haben soll­te. Damit nie­mand zu viel nach­den­ken muss, eig­net sich „KISS – Keep It Short and Simp­le“ — als Leit­mo­tiv: Vor dem Anfan­gen gründ­lich nach­den­ken und kom­ple­xe Inhal­te für alle Betei­lig­ten so kurz, ein­fach und struk­tu­riert wie mög­lich hal­ten.


  11. Spaß bei der Arbeit: Das Mie­se ist, dass uns bei “Auf­schie­be­ri­tis” Faul­heit und “Nichts-Tun-Wol­len” unter­stellt wird.
    Das ist in den aller­meis­ten Fäl­len Blöd­sinn. Denn die meis­ten Men­schen sind nicht durch Faul­sein glück­lich, son­dern durch erfül­len­de Arbeit.


Wenn arbei­ten über­haupt nie Spaß macht, läuft etwas grund­sätz­lich falsch. In so einem Fall soll­te man tief in sich gehen und dar­über nach­den­ken, was man ändern kann. Sein Leben nur auf Urlau­be und Wochen­en­den aus­zu­rich­ten, ist Zeit­ver­schwen­dung, die auf Dau­er außer­dem Selbst­ver­trau­en und Selbst­be­wusst­sein unter­gräbt.


Wer von uns irgend­wann viel­leicht ein­mal in die kom­for­ta­ble Lage kommt, nicht mehr arbei­ten zu müs­sen, wird es ver­mut­lich trotz­dem tun.

2 bis 3 Wochen Traum­ur­laub auf einer para­die­si­schen Süd­see­insel wären mach­bar, aber danach wür­den die meis­ten Men­schen mit Däum­chen­dre­hen begin­nen und sich eine Auf­ga­be suchen, an der sie arbei­ten kön­nen.

Ohne” gin­ge natür­lich auch — aber wir bräuch­ten sehr vie­le Bloo­dy Marys, um den Zustand abso­lu­ten Nichts­tuns wenigs­tens eini­ger­ma­ßen zu ertra­gen.


Immer noch nichts? Kein Grund zur Depres­si­on! Nen­nen Sie Ihre Auf­ga­be (oder Ihren unge­schrie­be­nen Text) doch lie­ber „Pro­be“ und fan­gen an.
Natür­lich nicht mit der Auf­ga­be. Mit der Pro­be!


Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: War­um wir gele­gent­lich auf­schie­ben und wie man Auf­schie­be­ri­tis für sich und sei­ne Vor­ha­ben nut­zen kann.
Auf­schie­ben für Pro­fis: Noch mehr Tipps gegen Auf­schie­be­ri­tis

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www​.bild​bio​gra​phi​en​.de, 2016, über­ar­bei­tet 2017


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Klas­si­ker! Napo­le­on Hill (1883 — 1970) auf den Spu­ren des Reich­tums. Die Erfolgs­ge­set­ze her­aus­ge­fil­tert aus Gesprä­chen mit 500 Mil­lio­nä­ren — zum Teil ganz schön cle­ver. Ein sehr moti­vie­ren­des Buch, auch und beson­ders in (Auf­schie­be­ri­tis-) Kri­sen­zei­ten. Napo­le­on Hill: Den­ke nach und wer­de reich. Die Erfolgs­ge­set­ze*, Aris­ton, Taschen­buch, 2008


Auf­räu­men beginnt im Kopf. Und im Klei­der­schrank! Wit­zig, moti­vie­rend und inspi­rie­rend — mit die­sem Buch macht sogar Auf­räu­men Spaß!

Anu­sch­ka Rees, Das Klei­der­schrank-Pro­jekt: Sys­te­ma­tisch zum eige­nen Stil und zu bewuss­tem Mode­kon­sum*, DuMont Buch­ver­lag GmbH & Co. KG, 2017


Der bekann­te Hirn­for­scher Gerald Hüt­her über unser Gehirn: War­um es am liebs­ten döst und alles beim Alten lässt — und wie wir es umpro­gram­mie­ren kön­nen, wenn wir nicht dösen und alles beim Alten las­sen wol­len.
Gerald Hüt­her: Was wir sind und was wir sein könn­ten: Ein neu­ro­bio­lo­gi­scher Mut­ma­cher*, FISCHER Taschen­buch, 2013


Kann man sich sein Lebens­glück erja­gen? Der Arzt und Psy­cho­the­ra­peut Russ Har­ris beschreibt sehr anschau­lich und ver­ständ­lich ACT — die Akzep­tanz- und Com­mit­ment­the­ra­pie, die eben­so plau­si­bel wie ein­fach umzu­set­zen ist. Sehr lesens­wert!

Russ Har­ris, Wer dem Glück hin­ter­her­rennt, läuft dar­an vor­bei*, Gold­mann Ver­lag, 2013



Das “Must-Have” für alle, die nicht nur schrei­ben,
son­dern auch gele­sen wer­den wol­len. Egal in wel­cher Alters­klas­se.

Wolf Schnei­der: Deutsch für jun­ge Pro­fis. Wie man gut und leben­dig schreibt*, Rowolth Taschen­buch Ver­lag, 2010


Tipps gegen Schreib- und sons­ti­ge Blo­cka­den:


Ein groß­ar­ti­ger Blog über’s Blog­gen, Schrei­ben und das Leben an sich: Schreib­such­ti – Walt­her Epp:
https://​www​.schreib​such​ti​.de/​2​0​1​6​/​0​4​/​1​2​/​s​c​h​r​e​i​b​s​t​il/


 „Mor­gen, mor­gen“ aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht. Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung, Okto­ber 2012
https://​www​.faz​.net/​a​k​t​u​e​l​l​/​f​i​n​a​n​z​e​n​/​m​e​i​n​e​-​f​i​n​a​n​z​e​n​/​d​e​n​k​f​e​h​l​e​r​-​d​i​e​-​u​n​s​-​g​e​l​d​-​k​o​s​t​e​n​/​d​e​n​k​f​e​h​l​e​r​-​d​i​e​-​u​n​s​-​g​e​l​d​-​k​o​s​t​e​n​-​3​6​-​m​o​r​g​e​n​-​m​o​r​g​e​n​-​n​u​r​-​n​i​c​h​t​-​h​e​u​t​e​-​1​1​9​3​2​9​3​2​.​h​tml


 Wei­ter­füh­ren­de Links zum The­ma Lebens­glück:


Ankom­men: Wer immer ALLES haben will, und das SOFORT, stellt sich selbst ein Bein. Und wird es mit dem Ankom­men schwer haben. Es hilft nichts: Wenn wir wirk­lich vor­an­kom­men wol­len, müs­sen wir — ech­te — Zie­le defi­nie­ren, los­lau­fen und uns mit der “Poli­tik der klei­nen Schrit­te” unse­ren Zie­len nähern. Klingt ein­fach, ist in der Pra­xis aber manch­mal ganz schön schwie­rig.
Vor Ankom­men wird gewarnt!


Bio­gra­fi­sches Schrei­ben: Es reicht nicht mehr aus, die geerb­ten Foto­al­ben und Stamm­bü­cher zu hegen und zu pfle­gen, denn ihr Inhalt wird für nach­fol­gen­de Genera­tio­nen sinn­los, wenn das Wis­sen dazu ver­lo­ren gegan­gen ist.
11 Tipps, die Sie beim bio­gra­fi­schen Schrei­ben beach­ten soll­ten


Ich kann nicht”:  Der Glau­be ver­setzt nicht nur Ber­ge, son­dern beein­flusst vor allem auch unse­re Leis­tung und unser Lebens­ge­fühl. Wer ein neu­es Pro­jekt mit einem inner­li­chen “Ich kann nicht” star­tet, wird es auch nicht kön­nen. Und darf sich dann bei sich selbst für eine gelun­ge­ne Selbst­sa­bo­ta­ge durch eine erfüll­te Pro­phe­zei­ung bedan­ken.
Selbst­er­fül­len­de Pro­phe­zei­un­gen

Lebens­kunst & Resi­li­enz: Der „Flow“ macht‘s! Die drei For­men des glück­li­chen Lebens und die Geschich­te der posi­ti­ven Psy­cho­lo­gie:
Die Ener­gie folgt der Auf­merk­sam­keit


Psy­cho­lo­gie im All­tag:Tipps und Tricks, psy­cho­lo­gi­sche Denk­fal­len und viel Wis­sens­wer­tes für ein bewuss­tes Leben.
Tipps für den All­tag


Wir müssten das alles mal aufschreiben Die Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en bringt seit 2012 Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­bio­gra­fi­en als Bild­bio­gra­phi­en ins Buch und bie­tet außer­dem einen Ghost­wri­ting-Ser­vice mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie an.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auch auf unse­rer Home­page www​.bild​bio​gra​phi​en​.de


 Bild­nach­weis:
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