10 Tipps gegen Aufschieberitis

Aufschieberitis kann auch ihr Gutes haben und sogar sehr nützlich sein: Beim Anlaufnehmen und strategischen Denken beispielsweise


Mor­gen, mor­gen, nur nicht heu­te, sagen alle …“.
Na, Sie wis­sen schon.
Schön ist anders, denn ‚eigent­lich‘ möch­te und müss­te man drin­gend vor­an­kom­men.

Auf­schie­be­ri­tis kann aber auch ihr Gutes haben und sogar sehr nütz­lich sein: Beim Anlauf­neh­men und fürs stra­te­gi­sche Den­ken bei­spiels­wei­se.

Jeder kennt das erbärm­li­che Gefühl, vor dem lee­ren Bild­schirm zu sit­zen und dem Cur­sor beim Blin­ken zuzu­se­hen.
Das ist bedau­er­lich, aber kein Ein­zel­schick­sal.

Es ist auch kein Ein­zel­schick­sal, wenn man schließ­lich ent­nervt auf­gibt und die typi­schen Ver­zö­ge­rungs­tak­ti­ken zum Ein­satz bringt, die bei Schreib- und sons­ti­gen Blo­cka­den immer ange­sagt sind.

Fens­ter put­zen, Kaf­fee kochen, auf­räu­men oder zum zehn­ten Mal im Email-Post­fach nach­se­hen, ob nicht doch eine wich­ti­ge Nach­richt drin­gend beant­wor­tet wer­den muss — Stu­den­ten­bu­den sind schließ­lich nicht ohne Grund in Prü­fungs­pha­sen am ordent­lichs­ten und immer­hin ist die Post erle­digt und die Woh­nung auf­ge­räumt und gestaub­saugt.

Ein Vor­ha­ben tage- oder viel­leicht wochen­lang vor sich her­zu­schie­ben und es nie abzu­schlie­ßen (oder über­haupt nicht damit anzu­fan­gen), ist nichts Unge­wöhn­li­ches.


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Wer aufschiebt, arbeitet oft schon am Problem

Die „Auf­schie­be­ri­tis“, latei­nisch auch nicht hüb­scher als „Pro­kras­ti­na­ti­on“ bezeich­net (cras bedeu­tet „mor­gen), ist ein scheuß­li­ches Wort für den scheuß­li­che Zustand, in dem nichts vor­an­geht. Zumin­dest schein­bar nichts.

Denn eigent­lich arbei­ten wir wäh­rend Auf­schie­be­ri­tis-Pha­sen schon längst am Pro­blem, ohne es zu mer­ken.
Wäh­rend wir mit schlech­tem Gewis­sen Fens­ter put­zen oder sons­ti­ge Rou­ti­ne­auf­ga­ben bear­bei­ten, läuft meis­tens schon unser Kopf­ki­no, das die Blo­cka­de lösen wird.

Sich von der Auf­ga­be zu lösen, die wir im Moment nicht lösen kön­nen, ist sogar eine sehr gute Stra­te­gie.

Sich ablen­ken, etwas ande­res tun und in Bewe­gung kom­men ist oft die bes­te Maß­nah­me in Auf­schie­be­ri­tis-Pro­blem­si­tua­tio­nen.

Ich habe keine Zeit, mich zu beeilen

Mit eiser­ner Dis­zi­plin lässt sich Pro­kras­ti­na­ti­on meis­tens nicht ver­trei­ben.
Zumin­dest nicht dann, wenn es gut wer­den soll.


10 Tipps gegen Aufschieberitis

1) Pau­sen machen: Ohne Pau­sen wird Akti­on schnell zum Aktio­nis­mus und man dreht Extrarun­den, die gar nicht not­wen­dig sind. Pau­sen sind nicht unpro­duk­tiv, son­dern stei­gern Effi­zi­enz und Effek­ti­vi­tät.

Mit etwas Abstand lösen sich vie­le Pro­ble­me und Blo­cka­den oft fast wie von allei­ne und das Risi­ko, mit Scheu­klap­pen und Tun­nel­blick vor­an­zu­stür­men, sinkt.

Mäßig, aber regel­mä­ßig. Omas Weis­heit ist zwar alt, aber wahr.

2) Auf­räu­men: Der ech­te Auf­schie­be­ri­tis-Pro­fi kennt die span­nungs­ge­la­de­ne Situa­ti­on zu Beginn eines neu­en Pro­jekts (manch­mal lei­der auch mit­ten­drin).

Bes­tes Mit­tel dage­gen: Ruhe bewah­ren und sich bei sei­nen Rou­ti­ne­auf­ga­ben für alle Fäl­le Stift und Papier für plötz­li­che Geis­tes­blit­ze bereit­le­gen.

Außer­dem: Solan­ge sich Rech­nun­gen, unbe­ant­wor­te­te E-Mails oder sons­ti­ge „TO DOs“ auf dem Schreib­tisch sta­peln, wird es schwer sein, den Kopf für ein neu­es Pro­jekt frei zu bekom­men. Ent­rüm­peln und Platz für Neu­es schaf­fen, wirkt auch men­tal befrei­end.(Das darf durch­aus einen gan­zen Arbeits­tag kos­ten, denn die Zeit zählt schon zur neu­en Auf­ga­be.)

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3) Sam­meln: Wich­ti­ge Auf­ga­ben und geis­ti­ges Neu­land brau­chen eine men­ta­le Vor­be­rei­tungs­zeit.
Der Auf­bruch zu neu­en Ufern wird erheb­lich ein­fa­cher, wenn wir ihn nicht nur wol­len, son­dern auch ganz prak­tisch schon Pro­vi­ant an Bord haben.

Das heißt: Im Vor­feld pas­sen­des Mate­ri­al sam­meln — ohne Druck, just for fun und ein­fach des­halb, weil das, was uns beim Sam­meln in die Fin­ger fällt, span­nend und inter­es­sant ist.
Ohne den Anspruch schon irgend­et­was pro­du­zie­ren zu müs­sen, kann man zu Beginn eines Pro­jek­tes das Eich­hörn­chen in sich ent­de­cken und in einer vir­tu­el­len oder ech­ten Box Zita­te, Zei­tungs­ar­ti­kel, Fotos und Noti­zen sam­meln und auf­be­wah­ren.

10 Tipps gegen Aufschieberitis

4) Unse­ren inne­ren Wäch­ter im Blick haben:
Men­tal sind wir gut vor­be­rei­tet. Aber jetzt müs­sen wir lie­fern.
Und aus­ge­rech­net jetzt grüßt, wie oft fälsch­li­cher­wei­se ange­nom­men wird nicht der „inne­re Schwei­ne­hund“, son­dern unser all­ge­gen­wär­ti­ger „Wäch­ter“; also die Instanz, die immer so schön auf­passt, dass wir kei­nen Unsinn pro­du­zie­ren.

Wer etwas Gro­ßes vor­hat – einen groß­ar­ti­gen Text schrei­ben oder eine wich­ti­ge Auf­ga­be erfolg­reich lösen –, muss sich erst ein­mal mit die­sem Wäch­ter aus­ein­an­der­set­zen, dem oft genug nichts gut genug ist.

Zumin­dest nicht gut genug für unse­re eige­nen hohen Ansprü­che – es soll ja, wie gesagt, groß­ar­tig wer­den. Das ist nicht Faul­heit oder Auf­schie­be­ri­tis, son­dern schlicht­weg Druck durch unse­re eige­nen Ambi­tio­nen.

Als Faust­re­gel gilt: Je grö­ßer die Auf­ga­be, des­to grö­ßer ist unser “inne­rer Wäch­ter”.
Die Lösung: den “Wäch­ter” im Blick haben und wis­sen, was er treibt.

„ … Es ist erstaun­lich, was der Wäch­ter alles auf sich nimmt, um jeman­den davon abzu­hal­ten, dem Fluss sei­ner Fan­ta­sie zu fol­gen. Wäch­ter sind berüch­tig­te Blei­stift­spit­zer, Farb­band­wechs­ler, Blu­men­gie­ßer, Heim­wer­ker und Has­ser von unor­dent­li­chen Zim­mern und unor­dent­li­chen Sei­ten. Sie sind zwang­haf­te Nach­schla­ger. Sie kul­ti­vie­ren selbst­ge­fäl­li­ge Macken, die angeb­lich zu „Schrift­stel­lern“ pas­sen. Und sie wür­den lie­ber ster­ben (und die Inspi­ra­ti­on gleich mit in den Tod rei­ßen), als zu ris­kie­ren, einen Nar­ren aus sich zu machen.“

Zitiert aus: Roy Peter Clark, Die 50 Werk­zeu­ge für gutes Schrei­ben. Hand­buch für Autoren, Jour­na­lis­ten und Tex­ter*

Gail God­win, The Wat­cher at the Gate
(Gail God­win ver­öf­fent­lich­te ihr Essay 1977, also zu einer Zeit, als Farb­band­wech­seln noch dazu­ge­hör­te. Erset­zen Sie Farb­band doch ein­fach durch … Twit­ter? Face­book? Whats­App? Die Lis­te ist unend­lich lang!)


5) Ter­min­druck & Eisen­how­er-Prin­zip: Eine ent­schei­den­de Rol­le bei Auf­schie­be­ri­tis und Anlauf­neh­men spielt der Fak­tor ‚Zeit‘. Nicht nur Schü­ler wis­sen, dass es meis­tens gewal­tig schief geht, wenn man auf den letz­ten Drü­cker irgend­was pro­du­ziert und als ‚fer­tig‘ abgibt.

Drin­gen­des nie drin­gend wer­den las­sen (Eisen­how­er-Prin­zip). Die Zahl ech­ter Genies, die unter Ter­min­druck Groß­ar­ti­ges schaf­fen, ist begrenzt. Auch das, was als leicht dahin­ge­wor­fe­ner Genie­streich daher­kommt, ist in der Regel das Resul­tat kon­se­quen­ter und ernst­haf­ter Vor­be­rei­tun­gen.

Des­we­gen: recht­zei­tig star­ten, damit der Abga­be­ter­min nicht destruk­tiv wird. Und: Star­ten heißt nicht los­le­gen, son­dern sam­meln, recher­chie­ren, sor­tie­ren … Pau­se machen und nach­den­ken!

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6) Anfan­gen! Aber nur zur Pro­be und mit Sala­mi-Tak­tik: Damit die Hür­de nicht zu hoch liegt, soll­te man anfan­gen. Aber nur zur Pro­be und Stück­chen für Stück­chen — mit der Sala­mi-Tak­tik eine gro­ße Auf­ga­be in vie­le klei­ne Auf­gäb­chen zer­tei­len.

Die Erkennt­nis­se der Recher­che­box auf­schrei­ben und in einer gro­ben Skiz­ze die Kern­the­sen zusam­men­fas­sen.
Sich in die Lage des Lesers oder Zuhö­rers ver­set­zen und über­le­gen, wel­che Infor­ma­tio­nen er braucht, damit sein Leben bes­ser und ein­fa­cher wird.
Die Pro­be erst ohne, mit der Zeit aber mit wach­sen­dem Anspruch zusam­men­stel­len.

Eini­ge Gedan­ken wer­den Ihnen gut und aus­bau­fä­hig erschei­nen – mit denen arbei­ten Sie wei­ter –, ande­re sind nur Zwi­schen­schrit­te, die auf dem Weg zum Gesamt­ergeb­nis irgend­wann wie­der gelöscht wer­den.

Man­che Tage wer­den „Holzweg“-Tage sein mit viel­leicht drei mage­ren Wör­tern als Aus­beu­te (die aber durch­aus wich­tig sein kön­nen!), an ande­ren Tagen geht es super vor­an.
Nur nicht die Geduld ver­lie­ren. Frei nach dem Mot­to:„Der Mann, der den Berg abtrug, war der­sel­be, der anfing, klei­ne Stei­ne weg­zu­tra­gen.“
(Kon­fu­zi­us)

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7) Lesen! Gegen Start­schwie­rig­kei­ten beim Schrei­ben beson­ders am Mor­gen hilft Ein­le­sen. Ein paar Minu­ten mit dem Lieb­lings­au­tor oder der Lieb­lings­au­torin, viel­leicht schon pas­send zum The­ma, set­zen unser Kopf­ki­no in Gang und erleich­tern den Ein­stieg ins eige­ne Pro­jekt.
Klau­en darf man übri­gens nicht, sich inspi­rie­ren las­sen schon.

Beson­ders beim Schrei­ben schla­gen Stil, Spra­che und Tem­po der Lite­ra­tur, die Sie für Ihre Arbeit oder auch nur zum Spaß lesen, direkt auf Ihre eige­nen Tex­te durch.

Lesen Sie, aber lesen Sie rich­tig!
Lesen Sie Bücher und Tex­te, die Ihnen gefal­len, ver­su­chen Sie zu ana­ly­sie­ren, was Ihnen dar­an gefällt, und machen Sie es nach.
Mei­den Sie Tex­te und Autoren, die Sie nicht mögen, auch wenn das The­ma inter­es­sant ist. Es ist erlaubt, ein Buch nach zehn Sei­ten weg­zu­le­gen.

8) Den “Roten Faden” fin­den — Zie­le set­zen. Der Dreh- und Angel­punkt für jedes Pro­jekt sind die Fra­gen “Was will ich errei­chen und Wofür und für Wen mache ich das eigent­lich?

7 Tipps und Tricks für besseres Content Marketing

Der „rote Faden“ ist flüch­tig,
im Sturm kann man ihn meis­tens nicht erobern, son­dern eher durch Anpir­schen und Ein­krei­sen.

Soll­te Ihnen Ihr Wäch­ter auf die Fra­ge “Wofür und für Wen?” ein „Alles-für-Alle“ ein­flüs­tern, strei­chen Sie die­sen Anspruch ersatz­los.
Er wird nicht funk­tio­nie­ren.

Alles” ist ein­fach nur der Ver­such, sich um den “roten Faden” her­um­zu­mo­geln.

Wer “Alles” sagen, schrei­ben oder tun will, legt sich die Hür­de uner­reich­bar hoch und läuft außer­dem Gefahr, sich zu ver­zet­teln.
Das geht schief. Und “Alle” wird man sowie­so nie glück­lich machen kön­nen.

9) “Keep it short and simp­le”. Ein gelun­ge­ner „Roter Faden“ ist ein kla­res Kon­zept, mit dem man sich selbst und ande­ren mit durch­dach­ten Inhal­ten statt über­bor­den­der Aus­füh­run­gen wei­ter­hilft.

Dahin­ter ste­cken viel „Ver­such und Irr­tum“ und vie­le Nach­den­ken.
Was muss getan wer­den, wel­che Bot­schaft soll bei Tex­ten oder Vor­trä­gen eigent­lich ankom­men, wo liegt der „Hase im Pfef­fer“?

Wer ein Pro­jekt bear­bei­tet oder einen Text schreibt, hat irgend­wie ver­spro­chen, das Leben der ande­ren ein­fa­cher, bes­ser oder bun­ter zu machen.
Don’t make me think — bloß nicht zu kom­pli­ziert — ist eigent­lich eine Stra­te­gie aus dem Mar­ke­ting, die man bei allen (Schreib-) Pro­jek­ten im Hin­ter­kopf haben soll­te.

Damit nie­mand zu viel nach­den­ken muss, eig­net sich „KISS – Keep It Short and Simp­le“ — als Leit­mo­tiv: Vor dem Anfan­gen gründ­lich nach­den­ken und kom­ple­xe Inhal­te für alle Betei­lig­ten so kurz, ein­fach und struk­tu­riert wie mög­lich hal­ten.

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Eiser­ne Dis­zi­plin
hilft oft auch nicht wei­ter — vor allem nicht dann, wenn es gut wer­den soll. Sascha Lobo und Kath­rin Pas­sig wit­zig, klug und unkon­ven­tio­nell dar­über, wie­so Auf­schie­ben und Nichts-Regeln manch­mal mehr bringt, als sich selbst immer wie­der am Rie­men zu rei­ßen. Ein sehr emp­feh­lens­wer­ter (und tröst­li­cher) Rat­ge­ber.
Sascha Lobo, Kath­rin Pas­sig, Din­ge gere­gelt krie­gen — ohne einen Fun­ken Selbst­dis­zi­plin*, Rowohlt Taschen­buch Ver­lag, 2010


10) Spaß bei der Arbeit: Das Mie­se ist, dass uns bei “Auf­schie­be­ri­tis” Faul­heit und “Nichts-Tun-Wol­len” unter­stellt wird.
Das stimmt in den aller­meis­ten Fäl­len ein­fach nicht. Denn die meis­ten Men­schen sind nicht durch Faul­sein glück­lich, son­dern durch erfül­len­de Arbeit. Mut­lo­sig­keit ist kein Antrieb und Opti­mis­mus für erfolg­rei­ches Han­deln uner­läss­lich.

Wenn arbei­ten über­haupt nie Spaß macht, läuft etwas grund­sätz­lich falsch.
In so einem Fall soll­te man tief in sich gehen und dar­über nach­den­ken, was man ändern kann. Sein Leben nur auf Urlau­be und Wochen­en­den aus­zu­rich­ten, unter­gräbt auf Dau­er Selbst­ver­trau­en und Selbst­be­wusst­sein und ist außer­dem Zeit­ver­schwen­dung.

Schließ­lich haben wir nur ein Leben — und das hier ist NICHT die Gene­ral­pro­be!


Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www​.bild​bio​gra​phi​en​.de, 2016, über­ar­bei­tet 2019

Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Auch, wenn wir für ein Pro­jekt “bren­nen” und es uns in den Fin­gern juckt, gibt es vor dem per­fek­ten End­ergeb­nis ein Pro­blem: Wir müs­sen lie­fern. Der Geist ist durch­aus wil­lig, trotz­dem schie­ben wir auf. Beson­ders dann, wenn wir beson­ders gut sein wol­len …
Auf­schie­ben für Pro­fis: Noch mehr Tipps gegen Auf­schie­be­ri­tis

Buch­emp­feh­lun­gen:

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Kann man sich sein Lebens­glück erja­gen?
Der Arzt und Psy­cho­the­ra­peut Russ Har­ris beschreibt sehr anschau­lich und ver­ständ­lich ACT — die Akzep­tanz- und Com­mit­ment­the­ra­pie, die eben­so plau­si­bel wie ein­fach umzu­set­zen ist. Sehr lesens­wert!

Russ Har­ris, Wer dem Glück hin­ter­her­rennt, läuft dar­an vor­bei*, Gold­mann Ver­lag, 2013

End­lich den feh­len­den Knopf annä­hen, Lie­gen­ge­blie­be­nes erle­di­gen,
Beruf­li­ches, Finan­zen und Bezie­hun­gen ange­hen und auf Vor­der­mann brin­gen — auch, wenn’s erst­mal müh­sam ist. 101 prak­ti­sche Tipps für einen ein­fa­che­ren und stress­freie­ren All­tag, die leicht zu befol­gen sind und Lust machen, sofort los­zu­le­gen. Lesens­wert!

Tala­ne Mie­d­a­ner, Coach dich selbst, sonst coacht dich kei­ner!*, mvg Ver­lag, 2009

War­um man den Bären erst erle­gen soll­te, bevor man sein Fell ver­teilt,
und wes­halb Reden manch­mal Sil­ber und Schwei­gen Gold ist. Zeit­lo­se Stra­te­gi­en für die Kehrt­wen­den und Hin­der­nis­se, die das Leben nun mal hat — und wie man lang­fris­tig und erfolg­reich mit ihnen umge­hen kann. Sehr emp­feh­lens­wert!

Ryan Holi­day, Dein Ego ist dein Feind: So besiegst du dei­nen größ­ten Geg­ner*. Finanz­Buch Ver­lag, 2017

Wie wir uns selbst gele­gent­lich in unbe­frie­di­gen­de Lebens­si­tua­tio­nen manö­vrie­ren,
die uns den Schlaf rau­ben — und wie wir aus ihnen wie­der her­aus­kom­men. Infor­ma­tiv, ver­ständ­lich und anhand vie­ler Bei­spie­le erklärt. Sehr lesens­wert!

Rein­hard K. Spren­ger: Die Ent­schei­dung liegt bei dir! Wege aus der all­täg­li­chen Unzu­frie­den­heit*, Cam­pus Ver­lag GmbH, Frankfurt/Main, über­ar­bei­te­te Neu­auf­la­ge 2015, bro­schiert

Klas­si­ker!
Napo­le­on Hill (1883 — 1970) auf den Spu­ren des Reich­tums. Die Erfolgs­ge­set­ze her­aus­ge­fil­tert aus Gesprä­chen mit 500 Mil­lio­nä­ren — zum Teil ganz schön cle­ver. Ein sehr moti­vie­ren­des Buch, auch und beson­ders in (Auf­schie­be­ri­tis-) Kri­sen­zei­ten.

Napo­le­on Hill: Den­ke nach und wer­de reich. Die Erfolgs­ge­set­ze*, Aris­ton, Taschen­buch, 2008

Auf­schie­be­ri­tis beim Schrei­ben
Schrei­ben ist zum gro­ßen Teil ein Hand­werk, das man ler­nen kann. Roy Peter Clarks Hand­buch ist der per­fek­te Rat­ge­ber für’s Ein­le­sen mit vie­len Text­bei­spie­len und Übun­gen, aber auch gol­de­ne Regeln, wenn unser “inne­rer Wäch­ter” wie­der­mal zuschlägt. Ein “Must-Have” für alle, die viel schrei­ben (müs­sen).
Roy Peter Clark, Die 50 Werk­zeu­ge für gutes Schrei­ben. Hand­buch für Autoren, Jour­na­lis­ten und Tex­ter*, Auto­ren­haus Ver­lag GmbH 2008


Wei­ter­füh­ren­de Bei­trä­ge zum The­ma Lebens­glück:

Erfolg: Wer ein neu­es Pro­jekt mit einem inne­ren “Ich kann nicht” star­tet, wird es auch nicht kön­nen. Und darf sich dann bei sich selbst für eine gelun­ge­ne Selbst­sa­bo­ta­ge durch eine erfüll­te Pro­phe­zei­ung bedan­ken.
Selbst­er­fül­len­de Pro­phe­zei­un­gen

Ankom­men: Wer immer ALLES haben will, und das SOFORT, stellt sich selbst ein Bein. Und wird es mit dem Ankom­men schwer haben. Es hilft nichts: Wenn wir wirk­lich vor­an­kom­men wol­len, müs­sen wir — ech­te — Zie­le defi­nie­ren, los­lau­fen und uns mit der “Poli­tik der klei­nen Schrit­te” unse­ren Zie­len nähern. Klingt ein­fach, ist in der Pra­xis aber manch­mal ganz schön schwie­rig.
Vor Ankom­men wird gewarnt!

Lebens­kunst & Resi­li­enz: Der „Flow“ macht‘s! Die drei For­men des glück­li­chen Lebens und die Geschich­te der posi­ti­ven Psy­cho­lo­gie:
Die Ener­gie folgt der Auf­merk­sam­keit

Kom­mu­ni­ka­ti­on: Wenn zwi­schen­mensch­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on so rich­tig in die Hose gehen soll, weiß man am bes­ten schon im Vor­aus, was der ande­re sagen, den­ken oder mei­nen könn­te. Wie man das am geschick­tes­ten macht, zeigt uns Paul Watz­la­wick in sei­ner unver­gleich­li­chen „Anlei­tung zum Unglück­lich­sein“
Die Geschich­te mit dem Ham­mer

Der nor­ma­le Wahn­sinn: Tipps und Tricks, psy­cho­lo­gi­sche Denk­fal­len und viel Wis­sens­wer­tes für ein bewuss­tes Leben fin­den Sie in unse­rer Kate­go­rie:Tipps für den All­tag

Noch mehr Tipps bei Schreib- und sons­ti­ge Blo­cka­den:

„Mor­gen, mor­gen“ aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht. Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung, Okto­ber 2012
https://​www​.faz​.net/​a​k​t​u​e​l​l​/​f​i​n​a​n​z​e​n​/​m​e​i​n​e​-​f​i​n​a​n​z​e​n​/​d​e​n​k​f​e​h​l​e​r​-​d​i​e​-​u​n​s​-​g​e​l​d​-​k​o​s​t​e​n​/​d​e​n​k​f​e​h​l​e​r​-​d​i​e​-​u​n​s​-​g​e​l​d​-​k​o​s​t​e​n​-​3​6​-​m​o​r​g​e​n​-​m​o​r​g​e​n​-​n​u​r​-​n​i​c​h​t​-​h​e​u​t​e​-​1​1​9​3​2​9​3​2​.​h​tml

Ein groß­ar­ti­ger Blog über’s Blog­gen, Schrei­ben und das Leben an sich: Schreib­such­ti – Walt­her Epp:
https://​www​.schreib​such​ti​.de/​2​0​1​6​/​0​4​/​1​2​/​s​c​h​r​e​i​b​s​t​il/

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