Resilienz lernen: Die 7 Säulen innerer Stärke

Psy­cho­lo­gie

Resilienz: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit


War­um zer­bre­chen man­che Men­schen an Kri­sen, wäh­rend ande­re gestärkt dar­aus her­vor­ge­hen? Die Ant­wort liegt oft in der Resi­li­enz – unse­rer psy­chi­schen Wider­stands­kraft.

Resi­li­enz bedeu­tet nicht, kei­ne Angst, Trau­er oder Ver­zweif­lung zu emp­fin­den. Viel­mehr beschreibt sie die Fähig­keit, schwie­ri­ge Erfah­run­gen zu bewäl­ti­gen, Sinn dar­in zu fin­den und trotz Rück­schlä­gen wie­der auf­zu­ste­hen. Wie Resi­li­enz ent­steht und wel­che Fak­to­ren sie stärken

Resilienz bedeutet psychische Widerstandskraft und die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und daran zu wachsen

Resilienz – die Kraft, an Krisen zu wachsen

Die Ener­gie folgt der Auf­merk­sam­keit“ – die­ser Satz bringt auf den Punkt, wor­um es bei Resi­li­enz geht: Unse­re inne­re Hal­tung beein­flusst, wie wir mit Kri­sen umge­hen.

Star­ren wir wie gebannt auf Kri­sen, Sor­gen und Nöte — oder gelingt es uns, die Chan­ce in einer Kri­se zu sehen und uns auf unse­re Stär­ken und unse­ren Mut zu fokus­sie­ren?

Resi­li­en­te Men­schen schaf­fen es, auch in schwie­ri­gen Zei­ten hand­lungs­fä­hig und zuver­sicht­lich zu blei­ben. Dabei spie­len die soge­nann­ten 7 Säu­len der Resi­li­enz eine zen­tra­le Rol­le:

- Akzep­tanz
- Opti­mis­mus
- Sozia­le Bezie­hun­gen
- Humor
- Selbst­wirk­sam­keit
- Eige­ne Wer­te
- Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft

Die­se inne­ren Res­sour­cen machen es mög­lich, auch nach schwe­ren Erleb­nis­sen wie­der auf­zu­ste­hen – und dar­an zu wachsen.

Resilienz Zitat von Boris Cyrulnik über die Fähigkeit, an schwierigen Herausforderungen und Krisen zu wachsen

Der Ursprung der Resilienzforschung: Emmy Werner und die Kinder von Kauai

Die wis­sen­schaft­li­che Resi­li­enz­for­schung begann in den 1950er-Jah­ren. Nach dem Zwei­ten Welt­krieg war die Fra­ge drän­gend: Wie gelingt es Kin­dern, trotz belas­ten­der Erfah­run­gen psy­chisch gesund zu blei­ben?

Die ame­ri­ka­ni­sche Psy­cho­lo­gin Emmy Wer­ner star­te­te 1955 auf der hawai­ia­ni­schen Insel Kau­ai eine Lang­zeit­stu­die mit rund 700 Kin­dern. Vie­le von ihnen wuch­sen unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen auf – Armut, Sucht­pro­ble­me, Gewalt oder Ver­nach­läs­si­gung in der Fami­lie waren häu­fig

Das über­ra­schen­de Ergeb­nis: Ein Drit­tel der Kin­der ent­wi­ckel­te sich trotz aller Risi­ko­fak­to­ren sta­bil und posi­tiv.
Was mach­te die­se Kin­der so widerstandsfähig?

Schlüsselfaktor: Eine stabile Bezugsperson

Emmy Wer­ner stell­te fest: Die resi­li­en­ten Kin­der hat­ten oft Zugang zu einer ver­läss­li­chen, lie­be­vol­len Bezugs­per­son – sei es eine Oma, ein Nach­bar, ein Leh­rer oder eine gro­ße Schwes­ter.

Die­se Bin­dung schütz­te sie und stärk­te ihr Selbstvertrauen.

Außer­dem wie­sen vie­le die­ser Kin­der sehr ähn­li­che Per­sön­lich­keits­merk­ma­le auf:

- kon­takt­freu­dig
- offen
- anpas­sungs­fä­hig
- ruhig
- mit einem sta­bi­len Selbst­wert­ge­fühl

Sie sind ver­wund­bar, aber unbe­sieg­bar“, hat Emmy Wer­ner die beson­de­ren Fähig­kei­ten der star­ken Kin­der von Kau­ai zusam­men­ge­fasst.

Durch Emmy Wer­ners Pio­nier­ar­beit fand ein Begriff aus der Phy­sik Ein­zug in die Psy­cho­lo­gie: „Resi­li­enz“ – Widerstandskraft.

Dem Trauma einen Sinn geben: Boris Cyrulnik, der „Vater der Resilienzforschung“

Nach Emmy Wer­ners Maß­stä­ben wäre auch Boris Cyrul­nik, der heu­te als „Vater der Resi­li­enz­for­schung“ gilt, eines der Risi­ko­kin­der in ihrer Kau­ai-Stu­die gewe­sen.

Als Kind ver­lor Cyrul­nik nahe­zu sei­ne gesam­te Fami­lie im Holo­caust. Jahr­zehn­te spä­ter wur­de aus dem trau­ma­ti­sier­ten Jun­gen einer der bedeu­tends­ten Resi­li­enz­for­scher der Welt. Sei­ne Geschich­te zeigt ein­drucks­voll, dass selbst schwers­te Kri­sen nicht das Ende bedeu­ten müs­sen.

Boris Cyrul­nik wur­de als Sohn jüdi­scher Eltern im fran­zö­si­schen Bor­deaux gebo­ren. 1944 muss­te er als klei­ner Jun­ge mit anse­hen, wie sei­ne Eltern abge­holt und depor­tiert wur­den. Spä­ter erfuhr er, dass sei­ne gesam­te Fami­lie in Ausch­witz ermor­det wor­den war.

Porträt des Resilienzforschers Boris Cyrulnik im Jahr 2011, Pionier der modernen Resilienzforschung

Boris Cyrul­nik (2011): Der fran­zö­si­sche Neu­ro­psych­ia­ter präg­te die moder­ne Resi­li­enz­for­schung und zeig­te, wie Men­schen trotz schwe­rer Trau­ma­ta neue Kraft ent­wi­ckeln kön­nen. Quel­le: Boris Cyrul­nik, 1. Novem­ber 2011. Foto: Fes­ti­val del­la Sci­en­za. Quel­le: Flickr, Lizenz: CC BY-SA 2.0.

Kurz vor ihrer Depor­ta­ti­on hat­ten sei­ne Eltern ihn bei Nach­barn unter­ge­bracht, um wenigs­tens ihren Jun­gen in Sicher­heit zu brin­gen. Aber nach weni­gen Tagen über­gab ihn sei­ne Gast­fa­mi­lie den Behör­den; die Angst vor der dra­ko­ni­schen Stra­fe, die für das Ver­ste­cken von Juden droh­te, war zu groß.

Der klei­ne Boris konn­te mit knap­per Not flie­hen und ent­ging dadurch sei­ner Depor­ta­ti­on. Bis zum Kriegs­en­de schlug er sich unter fal­schem Namen allein auf einem Bau­ern­hof durch.

Erst im Alter von zehn Jah­ren kam er zu Pfle­ge­el­tern, die ihn groß­zo­gen. Er wuchs ohne irgend­ei­nen leib­li­chen Ver­wand­ten auf.

Trotz die­ses mas­si­ven Trau­mas fand er zurück ins Leben. Cyrul­nik wur­de Arzt und spä­ter Psy­cho­ana­ly­ti­ker. Sein Berufs­le­ben wid­me­te Cyrul­nik trau­ma­ti­sier­ten Kin­dern. Sein Lebens­the­ma: Wie wir durch schlim­me Erfah­run­gen wach­sen können.

WERBUNG

Psychologie-Buch mit den wichtigsten psychologischen Theorien, Konzepten und Forschern verständlich erklärt

Psychologie: Die wichtigsten Theorien einfach erklärt

Von Freud über Jung bis zur moder­nen Resi­li­enz­for­schung: Die­ses Psy­cho­lo­gie-Buch erklärt die wich­tigs­ten psy­cho­lo­gi­schen Theo­rien, Kon­zep­te und Per­sön­lich­kei­ten ver­ständ­lich und anschau­lich.

Per­fekt für alle, die sich für Psy­cho­lo­gie, Resi­li­enz und die span­nen­den Zusam­men­hän­ge zwi­schen Kind­heit, Per­sön­lich­keit und Ver­hal­ten interessieren.

Resiliente Menschen sind nicht gefühllos

Mit sei­ner For­schung wider­leg­te er ein altes Vor­ur­teil: Resi­li­en­te Men­schen sei­en emo­ti­ons­los oder wür­den weni­ger lei­den. Das Gegen­teil ist der Fall – sie lei­den genau­so wie ande­re, doch sie ler­nen, ihrem Leid einen Sinn zu geben.

Sie ver­drän­gen den Schmerz nicht, son­dern inte­grie­ren ihn und ent­wi­ckeln dar­aus neue Kraft.

Resilienz ist erlernbar – auch für Erwachsene

Resi­li­enz ist kei­ne ange­bo­re­ne Eigen­schaft, son­dern ein dyna­mi­scher Pro­zess. Beson­ders Kin­der pro­fi­tie­ren von unter­stüt­zen­den Bezie­hun­gen, aber auch Erwach­se­ne kön­nen Resi­li­enz ler­nen und stär­ken.

Neu­ro­wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en zei­gen: Selbst das Gehirn kann sich nach trau­ma­ti­schen Erleb­nis­sen wie­der ver­än­dern – vor­aus­ge­setzt, man bekommt die nöti­ge Unter­stüt­zung.

Wich­tig zu wis­sen:
- Resi­li­enz hat nichts mit „hart sein“ zu tun
- Es geht um emo­tio­na­le Beweg­lich­keit und Sinn­fin­dung
- Nie­mand ist ein „hoff­nungs­lo­ser Fall”

Zitat von Mihály Csíkszentmihályi über Glück, Resilienz und die Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern

Die 7 Säulen der Resilienz

1) Akzep­tanz
Schmerz zulas­sen statt ver­drän­gen. Gefüh­le wie Angst, Wut oder Trau­er dür­fen da sein.

2) Opti­mis­mus
Nicht blin­der Posi­ti­vis­mus, son­dern das Ver­trau­en: Es wird wie­der bes­ser. Aus Zwil­lings­stu­di­en weiß man, dass eine opti­mis­ti­sche Grund­hal­tung gegen­über dem Leben nur zum Teil ver­erbt wird. Ein gro­ßer Teil ist erlernt und damit beein­fluss­bar.

3) Selbst­wirk­sam­keit
Das Gefühl, selbst etwas bewir­ken zu kön­nen – auch in klei­nen Schrit­ten.

4) Gute sozia­le Bezie­hun­gen
Men­schen, die zuhö­ren, unter­stüt­zen und ein­fach da sind, geben Halt. Wich­tig ist: Die Gesell­schaft von Men­schen, die uns ner­ven oder selbst so pes­si­mis­tisch ein­ge­stellt sind, dass sie uns run­ter­zie­hen, soll­te man mei­den. In die­sem Fall ist kei­ne Gesell­schaft bes­ser als eine „schlech­te“.

5) Ver­ant­wor­tung über­neh­men & eige­ne Wer­te
Auch in der Kri­se: Man kann Ein­fluss neh­men – nicht auf das Ver­hal­ten ande­rer, aber auf sei­ne eige­ne Reak­ti­on und Hal­tung. Unse­re Wer­te sind ein star­kes Fun­da­ment, auf das wir bau­en kön­nen. Wer sei­ne Wer­te kennt – bei­spiels­wei­se Fair­ness, Gerech­tig­keit, Zivil­cou­ra­ge – und danach lebt, gewinnt viel Selbst­ver­trau­en und stärkt sei­ne Resi­li­enz,

6) Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft & Zukunft gestal­ten
Plä­ne schmie­den, Zie­le for­mu­lie­ren – das schafft Per­spek­ti­ve. Den „guten alten Zei­ten“ nach­zu­trau­ern, wird nichts nüt­zen, eben­so die Hoff­nung das es wie­der so wird, wie es ein­mal war. Wir müs­sen akzep­tie­ren, dass das Leben sich ver­än­dert — und wir uns auch.

7) Humor und inne­re Distanz
Lachen hilft. Und manch­mal hilft es auch, die Din­ge mit Abstand zu betrach­ten. Lachen, Humor, Din­ge nicht zu ernst neh­men, ent­spannt Kör­per und See­le, ent­las­tet uns und zeigt uns den klei­nen opti­mis­ti­schen Hoff­nungs­schim­mer am Ende eines dunk­len Tun­nels. Den brau­chen wir für unse­re Resi­li­enz-Mecha­nis­men. Nicht umsonst gibt es Lach-Yoga als Entspannungstechnik.


Zur Ruhe kommen und ein anderer Blickwinkel

… Wir sehen das, was wir wol­len, und brin­gen uns fast um bei dem Ver­such, es zu errei­chen. Lei­der auf eine Art und Wei­se, die unmög­lich ist. Wenn wir jedoch ein­fach auf­hör­ten, kurz zur Ruhe kämen und die Din­ge aus einem ande­ren Blick­win­kel betrach­te­ten.“

Aus: Jen Sin­ce­ro, Du bist der Ham­mer! Hör end­lich auf, an dei­ner Groß­ar­tig­keit zu zwei­feln, und beginn ein fan­tas­ti­sches Leben*


Der Schwarze Schwan Effekt: Unerwartete Krisen und Resilienz

Der Finanz­crash 2008, die Anschlä­ge vom 11. Sep­tem­ber 2001 oder die Coro­na-Pan­de­mie – alles soge­nann­te „Schwar­ze Schwä­ne“: extre­me, unvor­her­seh­ba­re Ereig­nis­se, die unse­re Welt erschüt­tern. Der Begriff wur­de vom Risi­ko­ana­lys­ten Nas­sim Nicho­las Taleb geprägt.

Schwarzer Schwan als Symbol für unerwartete Krisen, Resilienz und die Fähigkeit, mit Veränderungen umzugehen

Wenn die Wel­le kommt, heißt es: Kannst du schwim­men?

Was man weiß: Men­schen mit hoher Resi­li­enz gelingt es bes­ser, sich auf neue Situa­tio­nen ein­zu­stel­len. Statt am Alten fest­zu­hal­ten, neh­men sie Ver­än­de­run­gen an — und wach­sen daran.

Fazit: Resilienz macht das Leben nicht leichter – aber uns stärker

Resi­li­enz bedeu­tet nicht, kei­ne Schmer­zen zu spü­ren – son­dern trotz allem nicht unter­zu­ge­hen.

Sie ist kein star­rer Zustand, son­dern eine Fähig­keit, die sich ent­wi­ckeln und stär­ken lässt.

Resi­li­enz ist kann man ler­nen und stär­ken – durch Bezie­hun­gen und durch Acht­sam­keit für das, wor­auf wir unse­re Auf­merk­sam­keit rich­ten. Denn: Die Ener­gie folgt der Aufmerksamkeit.

Mehr lesen:

Man­che Tage füh­len sich an wie eine per­sön­li­che Belei­di­gung in Dau­er­schlei­fe. Über Mar­tin Selig­mans Expe­ri­men­te zu erlern­ter Hilf­lo­sig­keit, unse­re emo­tio­na­len blau­en Fle­cken und Albert Ellis’ ratio­na­le The­ra­pie.
Mie­se Zei­ten: Woher schlech­te Gefüh­le kom­men und was man gegen sie tun kann

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, www​.bild​bio​gra​phien​.de 2015, über­ar­bei­tet 2026


Buchempfehlungen

Die mit * gekenn­zeich­ne­ten Links sind soge­nann­te Affi­la­te-Links, die hel­fen, den Blog Gene­ra­tio­nen­ge­spräch zu finan­zie­ren. Wenn Ihnen eine der ange­ge­be­nen Emp­feh­lun­gen gefällt und Sie das Buch (oder ein ande­res Pro­dukt) über die­sen Link bestel­len, erhält der Blog dafür eine klei­ne Pro­vi­si­on, ohne dass für Sie Mehr­kos­ten ent­ste­hen. Für Ihren Klick: Herz­li­chen Dank im Voraus!


Übungsheft für Resilienz, innere Stärke und den konstruktiven Umgang mit Krisen und Rückschlägen

Resi­li­enz stär­ken – Schritt für Schritt zu mehr inne­rer Stärke

Kri­sen, Rück­schlä­ge und Ver­än­de­run­gen gehö­ren zum Leben dazu. Ent­schei­dend ist nicht, was uns pas­siert, son­dern wie wir damit umge­hen.

Die­ses lie­be­voll gestal­te­te Übungs­heft ver­mit­telt die Grund­la­gen der Resi­li­enz ver­ständ­lich und pra­xis­nah – mit vie­len ein­fa­chen Übun­gen, die hel­fen, inne­re Stär­ke, Zuver­sicht und Gelas­sen­heit im All­tag zu entwickeln.


Buch Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick über Denkfallen, Kommunikation und Psychologie des Alltags

Ein Psy­cho­lo­gie-Klas­si­ker mit vie­len Aha-Momenten

War­um machen wir uns das Leben oft schwe­rer, als es sein müss­te?
Mit viel Humor und psy­cho­lo­gi­schem Scharf­sinn zeigt Paul Watz­la­wick, wie wir uns selbst in Denk­fal­len ver­stri­cken und unser eige­nes Unglück pro­du­zie­ren.
Ein unter­halt­sa­mes und klu­ges Buch, das zum Nach­den­ken anregt – und dabei erstaun­lich oft den Fin­ger auf die eige­nen blin­den Fle­cken legt.


Nicht ohne meine Eltern von Sandra Konrad – Buch über Ablösung von den Eltern und Prägung durch Erziehung früher

Alte Wun­den auf­de­cken, Ver­pflich­tun­gen und gegen­sei­ti­ge Erwar­tun­gen überdenken

Die Psy­cho­lo­gin San­dra Kon­rad zeigt ein­fühl­sam, wie unbe­wuss­te Ver­stri­ckun­gen ent­ste­hen und war­um eine gesun­de emo­tio­na­le Ablö­sung kein Bruch, son­dern ein Gewinn ist. Ein klu­ges und ermu­ti­gen­des Buch für alle, die alte Fami­li­en­mus­ter ver­ste­hen, Schuld­ge­füh­le los­las­sen und selbst­be­stimm­te­re Bezie­hun­gen füh­ren möchten.


Buch über Traumaheilung, Bindungstrauma und die Regulation des Nervensystems durch den Vagusnerv

Hei­lung beginnt mit siche­rem Kontakt

War­um tra­gen vie­le Men­schen Stress, Schuld­ge­füh­le oder inne­re Unru­he ein Leben lang mit sich her­um?
Trau­ma­the­ra­peut Gopal Nor­bert Klein erklärt ver­ständ­lich, wie Bin­dungs- und Ent­wick­lungs­trau­ma­ta ent­ste­hen, wel­che Rol­le der Vagus­nerv dabei spielt und war­um „Ehr­li­ches Mit­tei­len“ das Ner­ven­sys­tem nach­hal­tig beru­hi­gen kann. Ein pra­xis­na­hes Buch für alle, die alte Ver­let­zun­gen ver­ste­hen und neue Wege zu mehr inne­rer Sicher­heit und Ver­bun­den­heit fin­den möchten.


Weiterführende Beiträge zum Thema Glück & Unglück:

Was uns glück­lich macht: Die bes­ten Glücks­re­zep­te vom trost­lo­sen Sig­mund Freud über Mar­tin Selig­mans Nik­ki-Prin­zip und sei­ner Idee von Posi­ti­ver Psy­cho­lo­gie bis zum posi­ti­ven „Sor­ge dich nicht, lebe!“ Den­ken.
Was uns glück­lich macht: Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie und posi­ti­ves Denken

Selbst­sa­bo­ta­ge: Wenn zwi­schen­mensch­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on so rich­tig in die Hose gehen soll, dann weiß man am bes­ten schon im Vor­aus, was der ande­re sagen, den­ken oder mei­nen könn­te. Wie man das am geschick­tes­ten macht, zeigt uns Paul Watz­la­wick in sei­ner unver­gleich­li­chen „Anlei­tung zum Unglück­lich­sein“.
Die Geschich­te mit dem Hammer

Peo­p­le Plea­sing ist der Drang, es allen ande­ren recht zu machen. Peo­p­le Plea­ser sind sehr empa­thi­sche und hilfs­be­rei­te Men­schen, die alles tun, damit es ande­ren gut­geht – bis sie nicht mehr kön­nen. Woher die Nei­gung zum Peo­p­le Plea­sing kommt, wel­che Fol­gen es für Betrof­fe­ne hat und wel­che Stra­te­gien hel­fen kön­nen, öfter „Nein“ zu sagen.
Peo­p­le Plea­sing: Es allen ande­ren recht machen

Bezie­hungs­mus­ter: Rasen­de Eifer­sucht, uner­träg­li­che Ver­lust­ängs­te, schein­ba­re Gleich­gül­tig­keit und emo­tio­na­le Distanz — oder die lie­be­vol­le Balan­ce zwi­schen Nähe und Unab­hän­gig­keit: Die Art, wie wir als Erwach­se­ne lie­ben, hat viel mit Bin­dungs­mus­tern zu tun, die wir in unse­rer Kind­heit gelernt haben.
Bin­dungs­mus­ter: Nicht mit dir und nicht ohne dich

Lie­be: „Dou­ble Bind” — egal was du tust, es wird das Fal­sche sein — ist die Masche, mit der Nar­ziss­ten ihre Mit­men­schen mani­pu­lie­ren. Aber was ist Nar­ziss­mus  — und kann man Nar­ziss­ten hei­len, ret­ten oder ändern?
Das Zeit­al­ter der Narzissten

Vor­bil­der: Wie unse­re Stein­zeit­re­lik­te im Kopf aus Frem­den Freun­de machen und uns Vor­bil­der besche­ren, die wir nicht wol­len. Und wie die dann unser Leben beein­flus­sen, ohne dass wir es bemer­ken, geschwei­ge denn auch nur ansatz­wei­se Herr oder Frau der Lage sind.
Rich­ti­ge und fal­sche Vorbilder


Bild­nach­weis

Agen­tur für Bild­bio­gra­phien
Boris Cyrul­nik, 1. Novem­ber 2011. Foto: Fes­ti­val del­la Sci­en­za. Quel­le: Flickr, Lizenz: CC BY-SA 2.0.


Generationengespräch

Geschich­te und Psy­cho­lo­gie
Ver­gan­ge­nes ver­ste­hen, um mit der Zukunft bes­ser klar zu kommen.


Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Dr. Susanne Gebert

Gene­ra­tio­nen­ge­spräch
Agen­tur für Bild­bio­gra­phien
Geschen­ke made for Mama

Geschich­te & Psy­cho­lo­gie
Die Ver­gan­gen­heit ver­ste­hen, um mit der Zukunft bes­ser klar zu kommen

Autoren-Avatar
Susan­ne Autorin bei Gene­ra­tio­nen­ge­spräch & Agen­tur für Bildbiographien
Dr. Susan­ne Gebert schreibt über Psy­cho­lo­gie, Fami­li­en­ge­schich­te und emo­tio­na­le Prä­gun­gen. In ihrem Blog „Gene­ra­tio­nen­ge­spräch“ zeigt sie, wie unse­re Kind­heit uns formt – und wie wir uns von alten Mus­tern lösen können. 

2 Kommentare zu „Resilienz lernen: Die 7 Säulen innerer Stärke“

  1. Tol­ler Arti­kel! Ich sel­ber arbei­te seit vie­len Jah­ren in der Trau­ma The­ra­pie und kann nur sagen, dass es nichts bringt fest­ge­leg­ten Sche­ma­ta zu fol­gen. Natür­lich im Fluss mit dem Pati­en­ten zu flie­ßen, vor­ge­fass­te Mei­nun­gen fal­len zu las­sen und dem Weg des Pati­en­ten zu fol­gen. Dabei den eige­nen Abstand nicht zu ver­lie­ren, damit man der Kata­ly­sa­tor für den Pro­zess sein kann ohne ihn in eine ver­meint­lich rich­ti­ge Rich­tung zu steu­ern. Dann ist es für jeden mög­lich sei­ne Stär­ke zu fin­den, denn nur Du selbst bist in der Lage Dei­ne Resi­li­enz zu ent­wi­ckeln, nie­mand kann das für Dich tun.
    Alles Liebe
    Annette

    1. Herz­li­chen Dank für Dei­nen Kom­men­tar, lie­be Annet­te! Das ist eben genau der Punkt — nur wir selbst ent­schei­den dar­über, wie wir Din­ge sehen und an sie her­an­tre­ten. Ande­re kön­nen nur Anstö­ße oder Anschub­ser geben. Lie­be Grüße!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen