Vor Ankommen wird gewarnt!

Wenn es um Ziele geht sind wir oft Drückeberger ...

Wenn es um unse­re Zie­le geht, sind wir oft Drü­cke­ber­ger.
Aber es hilft nichts: Wenn wir wirk­lich vor­an­kom­men wol­len, müs­sen wir ech­te Zie­le defi­nie­ren, los­lau­fen und uns mit der “Poli­tik der klei­nen Schrit­te” unse­ren Zie­len nähern.

Klingt ein­fach, ist in der Pra­xis aber manch­mal ganz schön schwierig.

Gute Absichten und ein bisschen Ziel

Was unse­re Zie­le angeht, sind wir oft Drü­cke­ber­ger.
Um aus unse­rem Ziel-Dilem­ma her­aus­zu­kom­men, ent­schei­den wir uns des­halb oft für ein “biss­chen schwan­ger”, das heißt: für “ein biss­chen Ziel”, was die Sache aber nicht bes­ser macht. 

Brau­chen wir über­haupt Zie­le?
Kei­ne Fra­ge: Ja, wir brau­chen Zie­le unbe­dingt, wenn wir wei­ter­kom­men wol­len.
Auf die klas­si­sche Fra­ge “Wo wol­len Sie in fünf Jah­ren sein?” im Bewer­bungs­ge­spräch kommt die Ant­wort “Was kommt, kommt” nicht gut an.

Und auch ansons­ten gilt: Abfah­ren und mal schau’n, wohin’s geht weder ein pas­sa­bler Fahr­plan für die Deut­sche Bun­des­bahn ist noch für’s eige­ne Leben.

Der gro­ße Haken dabei: Wir müs­sen uns ent­schei­den. Aber was ist, wenn wir auf ein fal­sches Ziel set­zen?
Wenn es etwas Bes­se­res gibt und wir mit unse­rer Ent­schei­dung eine Opti­on links lie­gen las­sen?

Denn das Ja” zu einem Ziel bedeu­tet das “Nein” zur Alter­na­ti­ve.

Proustscher Fragebogen

Wer sei­nen Urlaub an der Nord­see plant, ent­schei­det sich gleich­zei­tig gegen Berg­wan­dern und Hüt­ten­zau­ber. Wer eine Fami­lie mit Kin­dern haben möch­te, muss zumin­dest für eini­ge Zeit sein Sin­gle-Dasein auf­ge­ben.
Wir haben es aber eigent­lich ganz ger­ne, wenn uns ALLE Türen und Mög­lich­kei­ten offen stehen. 

Wer sei­ne Zie­le kon­kret defi­niert, geht ans Ein­ge­mach­te.
Wer eine ein­deu­ti­ge und unmiss­ver­ständ­li­che Ent­schei­dung für sei­ne Zukunft trifft, ent­schei­det sich damit gegen ande­re Wege und Zie­le. Das macht uns Angst.
Und bevor wir uns falsch ent­schei­den, ent­schei­den wir lie­ber gar nicht. Oder nur ein biss­chen.

Das Pro­blem: Ein “biss­chen schwan­ger” gibt es oft ein­fach nicht.

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Was kommt, kommt?
Wie wir uns vor echten Zielen drücken

Ein biss­chen Ziel — gute Absich­ten, mit denen wir ver­su­chen, irgend­wo anzu­kom­men — , ver­kraf­ten wir in der Regel ganz gut, denn wir müs­sen uns ja nicht ernst­haft ent­schei­den.
 Wir ver­su­chen’s ja nur — und kön­nen auf­hö­ren, wenn es uns zu viel wird.
Oder uns etwas Bes­se­res ein­fällt, wir mer­ken, dass unse­re Kom­fort­zo­ne doch ganz nett ist und Ver­än­de­run­gen anstren­gend sind.

Ich will ver­su­chen, gesün­der zu leben, ich könn­te mir einen neu­en Job vor­stel­len, ich hät­te ger­ne mehr Umsatz und Gewinn” …
Hört sich gut an und sieht nach Ziel aus. Des­we­gen nut­zen wir sol­che Absichts­er­klä­run­gen ger­ne, wenn uns unser Leben sub­op­ti­mal vor­kommt, wir aber trotz­dem nicht gewillt sind, etwas Grund­le­gen­des zu ändern.

Das ist pri­ma, um sich selbst zu beru­hi­gen, bringt aber nichts.
Oder erwar­tet hier irgend­je­mand ernst­haft, irgend­wo anzu­kom­men, wenn er “ans Meer” ins Navi eingibt?

Brauchen Menschen Ziele?


Wer sich dage­gen (rea­lis­ti­sche) Zie­le steckt, muss pla­nen, hart arbei­ten, mög­li­cher­wei­se sei­ne Kom­fort­zo­ne ver­las­sen, kann schei­tern oder am Ziel ankom­men und fest­stel­len, dass es doch nicht das Rich­ti­ge ist.
So manche*r mit dem Ziel “eine eige­ne Fami­le haben” muss­te sich irgend­wann genervt ein­ge­ste­hen, dass es ganz schön anstren­gend ist, für eine Fami­lie zu sor­gen und tag­täg­lich Frau/Mann und das Kind um sich zu haben. 

“… Die Flit­ter­wo­chen hören vor­zei­tig zu flit­tern auf; bei Ankunft in der fer­nen exo­ti­schen Stadt ver­sucht uns der Taxi­fah­rer übers Ohr zu hau­en; die erfolg­rei­che Able­gung der ent­schei­den­den Prü­fung bewirkt wenig mehr als das Her­ein­bre­chen zusätz­li­cher, uner­war­te­ter Kom­pli­ka­tio­nen und Ver­ant­wor­tun­gen; und mit der Sere­ni­tät des Lebens­abends nach der Pen­sio­nie­rung ist es bekannt­lich auch nicht so weit her.” 

Paul Watz­la­wick, Anlei­tung zum Unglück­lich­sein*

Der zwei­te Nach­teil von Zie­len: Man muss sich nicht nur ent­schei­den, son­dern auch hart dafür arbei­ten. Zie­le machen das Leben plan­bar und anstren­gend, wenn man wirk­lich etwas errei­chen will.
Uner­füll­te Wün­sche sind dage­gen span­nend, machen uns neu­gie­rig und heben die Stim­mung. Lie­ber davon träu­men, eines Tages ein Wirt­schafts­mo­gul oder Film­star zu sein, anstatt sich auf den stei­ni­gen Weg des Anfan­gens und Ler­nens zu machen. 

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Paul Watz­la­wicks Klas­si­ker übers Glück­lich­sein.
Ein wun­der­ba­res Buch über die Stra­te­gien und Fal­len, mit denen wir uns selbst ins Unglück stür­zen. Vie­le “Aha”-Erlebnisse, in denen man sich (lei­der) wie­der­erkennt, aber auch ein ech­tes Lese­ver­gnü­gen.

Paul Watz­la­wick: Anlei­tung zum Unglück­lich­sein*, Piper Ver­lag GmbH, Mün­chen, 2009 


Was uns zur zwei­ten Vari­an­te führt, um bloß nicht ankom­men zu müs­sen: Sei­ne Zie­le unrea­lis­tisch hoch hän­gen. Super­star wer­den, eine Fir­ma grün­den, deren Gewinn in null­kom­ma­nix durch die Decke geht, den Traum­mann hei­ra­ten, zehn Kin­der bekom­men und glück­lich bis ans Ende aller Tage leben. Und das alles ohne die Gefahr, am Ende mög­li­cher­wei­se zu scheitern.

Klingt gut, hat mit Ziel­set­zung aber auch wie­der nichts zu tun.
Es sei denn, man ist bereit, sich mühe­voll mit einer „Poli­tik der klei­nen Schrit­te“ an sein Ziel her­an­zu­ar­bei­ten — die ein­ma­li­ge Teil­nah­me bei Deutsch­land sucht den Super­star bringt in der Regel nicht den Durchbruch.

Die meis­ten Super­stars und super­erfolg­rei­chen Fir­men­grün­der haben sich ihren Weg durch jah­re­lan­ges Klin­ken­put­zen und üben, üben, üben hart erkämpft.

Vor Ankommen wird gewarnt warum wir Ziele brauchen

Es gibt kei­ne Fir­men­grün­dung, die von Jetzt auf Gleich sat­te Gewin­ne ein­fährt. Das hat nicht mal Ste­ve Jobs geschafft.
Trotz­dem kön­nen wir uns an unse­ren wil­den Träu­men berau­schen und auf Trab halten:

“… Wenn das Ziel in wei­ter Fer­ne liegt, begreift auch der Dümms­te, dass der Weg dort­hin lang und beschwer­lich und die Rei­se­vor­be­rei­tun­gen umfas­send und zeit­rau­bend sind.
Da soll einen nur jemand dafür tadeln, noch nicht ein­mal auf­ge­bro­chen zu sein – und noch weni­ger droht einem Kri­tik, wenn man, ein­mal unter­wegs, vom Weg abkommt und im Kreis mar­schiert oder län­ge­re Marsch­pau­sen ein­legt. Im Gegen­teil, für das Ver­ir­ren im Laby­rinth und das Schei­tern an über­mensch­li­chen Auf­ga­ben gibt es heroi­sche Vor­bil­der, in deren Licht man dann selbst etwas mitglänzt.” 

Paul Watz­la­wick, Anlei­tung zum Unglück­lich­sein*

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über alle psy­cho­lo­gi­schen Dis­zi­pli­nen, alle wich­ti­gen Theo­rien gut ver­ständ­lich im Über­blick, dazu sehr lesens­wer­te Kurz­bio­gra­fien maß­geb­li­cher Psy­cho­lo­gen und Psy­cho­ana­ly­ti­ker.

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(SMARTe) Ziele bringen Dich in Gang,
Gewohnheiten halten Dich auf Kurs …

Wer kon­kret etwas errei­chen will, wird stol­pern, mög­li­cher­wei­se auch schei­tern.
Gele­gent­lich wird er aber auch ankom­men — und dabei immer das gute Gefühl haben, sein Leben durch eige­nes Han­deln selbst in der Hand zu haben.

Gute Vor­sät­ze allein rei­chen nicht aus: Weni­ger Arbei­ten, mehr Sport” ist eine net­te Absicht, ein wir­kungs­vol­les Ziel ist es nicht.

Wer sei­ne Zie­le errei­chen möch­te, soll­te sie so prä­zi­se wie mög­lich —  SMART (Spezi­fisch, Mess­bar, Akti­ons­ori­en­tiert, Realis­tisch, Termi­niert) — for­mu­lie­ren, auf­schrei­ben und von Zeit zu Zeit überprüfen. 

  • Spe­zi­fisch: Fin­ger weg von Fremd-Zie­len und fal­schen Idea­len!
    Zu einem selbst­be­stimm­ten Leben gehö­ren auch selbst­be­stimm­te Zie­le, daher soll­te man sich zual­ler­erst klar­ma­chen, was man tat­säch­lich möchte.

Will ich wirk­lich vom Rau­chen los­kom­men, oder ist mir mei­ne Sucht (oder mein Ver­gnü­gen) wich­ti­ger als mei­ne Gesund­heit?

Erst wenn die­se grund­sätz­li­che Ent­schei­dung getrof­fen ist, lässt sich dar­aus ein per­sön­li­ches Ziel defi­nie­ren und ein kon­kre­ter und spe­zi­fi­scher Plan fas­sen:

Nächs­ten Diens­tag kau­fe ich mir Niko­tin­pflas­ter und am Mitt­woch fan­ge ich damit an.”

Warum es sinnvoll ist, Ziele zu definieren. Denn: Wer nicht handelt, wird behandelt
  • Mess­bar: Wer nicht (zu oft) vom Weg abkom­men oder im Kreis mar­schie­ren möch­te, soll­te sei­ne Zie­le mess­bar for­mu­lie­ren: Statt “regel­mä­ßig jog­gen” könn­te das spe­zi­fi­sche und mess­ba­re Ziel lau­ten: mitt­wochs eine hal­be Stun­de und sonn­tags vor dem Früh­stück eine Drei­vier­tel­stun­de lau­fen.
  • Akti­ons­ori­en­tiert: Unser Unter­be­wusst­sein ist eine selt­sa­me Ein­rich­tung, es kann nur mit posi­ti­ven For­mu­lie­run­gen etwas anfan­gen — beim Vor­ha­ben “Weni­ger arbei­ten” ver­steht es nur “arbei­ten”.
    Um Miss­ver­ständ­nis­sen vor­zu­beu­gen, soll­ten daher alle Zie­le posi­tiv for­mu­liert wer­den.
    Da “Weni­ger arbei­ten” außer­dem nicht spe­zi­fisch ist, könn­te die bes­se­re Alter­na­ti­ve lau­ten: “Prin­zi­pi­ell ist um 17.00 Uhr Schluss, in Stoß­zei­ten geneh­mi­ge ich mir aber drei Über­stun­den pro Woche”.

    Übri­gens: Wer weni­ger Zeit für sei­ne Arbeit zur Ver­fü­gung hat, wird effektiver.
  • Rea­lis­tisch: Zie­le soll­ten rea­lis­tisch gesteckt wer­den, ehr­gei­zig dür­fen sie aber auch sein. Wer sei­ne ers­te Mil­li­on auf dem Kon­to anstrebt, soll­te sich einen guten Plan mit genü­gend Zeit und Auf­wand machen. Und sich die Fra­ge stel­len, ob er bei­spiels­wei­se für Bör­sen­spe­ku­la­ti­on schon die not­wen­di­ge Risi­ko­freu­de und das Know-How hat (Lot­to­ge­winn funk­tio­niert meis­tens nicht, außer­dem ist Lot­to-Gewinn wie­der nur eine Absicht und kein Ziel).
  • Ter­mi­niert: Zie­le kön­nen rea­lis­tisch und mess­bar sein, wenn man von Zeit zu Zeit Zwi­schen­bi­lanz zieht. Nichts kann so sehr beflü­geln wie ers­te Erfol­ge.
    Wer eine Visi­on hat und schon kon­kre­te Ergeb­nis­se erreicht hat, wird sich auch durch Schwie­rig­kei­ten und Rück­schlä­ge nicht auf­hal­ten lassen:

Glück ist harte Arbeit …

Warum wir oft Angst vor dem Ankommen haben

Glück ist har­te Arbeit.
Nicht am Glück­lich­sein, son­dern an sich selbst. Dazu gehört der Mut, ans Ein­ge­mach­te zu gehen und sich für Zie­le zu ent­schei­den.
Allein die Fra­ge “Wo möch­te ich ankom­men?” ist eine span­nen­de Rei­se zu sich selbst.

Eine ehr­li­che Ant­wort erfor­dert Mut, Selbst­re­flek­ti­on und gele­gent­lich die Ver­ab­schie­dung alter Hemm­schu­he, fau­ler Aus­re­den und fal­scher Freunde.

Kom­fort­zo­ne und Kat­zen­jam­mer?
Wer sei­ne Leit­plan­ken auf­stellt und die Rich­tung nach sei­nen per­sön­li­chen Wün­schen und Vor­stel­lun­gen defi­niert, nimmt sein Leben selbst in die Hand.
Eigen­re­gie und Selbst­be­stim­mung sind zwei der wich­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen für ein glück­li­ches und erfüll­tes Leben.

Einen Weg geht man so oder so — war­um also nicht eigen­ver­ant­wort­lich und mit dem Zep­ter in der Hand? Klar, man muss sich anstren­gen und man kann schei­tern — aber als mal­trä­tier­tes Opfer der Umstän­de wird man sich nie wie­der­fin­den, was gut für’s Ego ist.

Denn:

Eine Visi­on ohne Tat ist nur ein Traum,
eine Tat ohne Visi­on schlägt die Zeit tot,
Visi­on und Tat kön­nen die Welt verändern.”


ALLES lässt sich in der Regel nicht errei­chen — Vie­les schon.
Kommt gut ans Ziel!


Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, www​.bild​bio​gra​phien​.de, 2015, über­ar­bei­tet 2021 


Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Woher kommt es, dass wir manch­mal ohne kon­kre­ten äuße­ren Anlass extrem dünn­häu­tig sind und mit einer gehö­ri­gen Ladung Wut im Bauch durch’s Leben lau­fen? War­um füh­len wir uns dann so ohn­mäch­tig, aus­ge­nutzt und aus­ge­grenzt, obwohl wir ‚eigent­lich‘ kei­nen Grund dazu haben?  Schlech­te Stim­mung und mie­se Zei­ten: Woher sie kom­men und was man dage­gen tun kann.
Mie­se Zei­ten: Woher schlech­te Gefüh­le kom­men und was man gegen sie tun kann

Buch­emp­feh­lun­gen

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Anstö­ße für eine zufrie­de­ne­res Leben.
Wie wir uns selbst gele­gent­lich in unbe­frie­di­gen­de Lebens­si­tua­tio­nen manö­vrie­ren — und aus ihnen wie­der her­aus­kom­men; infor­ma­tiv, ver­ständ­lich und anhand vie­ler Bei­spie­le her­vor­ra­gend erklärt. Ein sehr lesens­s­wer­tes Buch für alle, die den Wunsch nach Ver­än­de­rung haben!
Rein­hard K. Spren­ger: Die Ent­schei­dung liegt bei dir! Wege aus der all­täg­li­chen Unzu­frie­den­heit*, Cam­pus Ver­lag GmbH, Frankfurt/Main 2015 

Vom: “end­lich den Knopf annä­hen”, um Bal­last abzu­wer­fen,
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Tala­ne Mie­da­ner, Coach dich selbst, sonst coacht dich kei­ner!*, mvg Ver­lag, 2009 

Paul Watz­la­wicks Klas­si­ker für’s Glück­lich­sein.
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Paul Watz­la­wick: Anlei­tung zum Unglück­lich­sein*, Piper Ver­lag GmbH, Mün­chen, 2009 


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Buch und Test (Gal­lup-Strengths­fin­der Test 2.0) kos­ten gemein­sam unter 100 Euro (Rabatt­code im Buch), kön­nen aber vie­le Coa­ching-Stun­den spa­ren und zur ech­ten Inves­ti­ti­on in die Zukunft wer­den. Lohnt sich für alle, die her­aus­fin­den wol­len, wel­che Zie­le, Stär­ken und Talen­te in ihnen ste­cken und wie sie sie nut­zen kön­nen.
Tom Rath: Ent­wick­le Dei­ne Stär­ken mit dem Strengths­Fin­der 2.0 *, Red­li­ne Ver­lag, 2014 

Kann man sich sein Lebens­glück erja­gen?
Der Arzt und Psy­cho­the­ra­peut Russ Har­ris beschreibt sehr anschau­lich und ver­ständ­lich ACT — die Akzep­tanz- und Com­mit­ment­the­ra­pie, die eben­so plau­si­bel wie ein­fach umzu­set­zen ist.
Sehr lesens­wert!

Russ Har­ris, Wer dem Glück hin­ter­her­rennt, läuft dar­an vor­bei*, Gold­mann Ver­lag, 2013 


Kein Lob anneh­men kön­nen, sich immer für alles “schul­dig” füh­len
nicht zur Ruhe kom­men und nicht ent­span­nen kön­nen — vie­les, was uns in schlech­ten Pha­sen zu schaf­fen macht, hat sei­ne Wur­zeln in längst ver­ges­se­nen und ver­schüt­te­ten Kind­heits­er­leb­nis­sen. Die Trau­ma-The­ra­peu­tin Dami Charf beschreibt in ihrem Buch, wel­che Mecha­nis­men uns immer wie­der in alte Mus­ter zurück­fal­len las­sen — und wie man dar­aus wie­der her­aus­kommt. Lesens­wert!

Dami Charf, Auch alte Wun­den kön­nen hei­len: Wie Ver­let­zun­gen aus der Kind­heit unser Leben bestim­men und wie wir uns davon lösen kön­nen*. Kösel-Ver­lag, 2018 

Wei­ter­füh­ren­de Bei­trä­ge über Glück & Unglück

Auf­schie­ben: „Mor­gen, mor­gen, nur nicht heu­te, sagen alle …“. Na, Sie wis­sen schon. Schön ist anders, denn ‚eigent­lich‘ möch­te und müss­te man drin­gend vor­an­kom­men. Auf­schie­be­ri­tis kann aber auch ihr Gutes haben und sogar sehr nütz­lich sein: Beim Anlauf­neh­men und fürs stra­te­gi­sche Den­ken bei­spiels­wei­se.
10 Tipps gegen Aufschieberitis

Selbst­sa­bo­ta­ge: Wer ein neu­es Pro­jekt mit einem inne­ren “Ich kann nicht” star­tet, wird es auch nicht kön­nen. Und darf sich dann bei sich selbst für eine gelun­ge­ne Selbst­sa­bo­ta­ge durch eine erfüll­te Pro­phe­zei­ung bedan­ken.
Selbst­er­fül­len­de Prophezeiungen

Lebens­kunst & Resi­li­enz: Der „Flow“ macht‘s! Die drei For­men des glück­li­chen Lebens und die Geschich­te der posi­ti­ven Psy­cho­lo­gie:
Die Ener­gie folgt der Aufmerksamkeit

Glück­lich leben: Beson­ders glück­li­che Lebens­um­stän­de hat­te Elea­nor Roo­se­velt, Ehe­frau des US-Prä­si­den­ten Fran­k­lin Dela­no Roo­se­velt, First Lady und Vor­bild vie­ler Poli­ti­ke­rin­nen, nicht.
Sie war die ältes­te Toch­ter und ihre Mut­ter moch­te sie nicht beson­ders, weil sie nicht hübsch und fröh­lich genug war.
Die Zukunft gehört denen, die an ihre Träu­me glauben

Der all­täg­li­che Wahn­sinn: Tipps und Tricks, psy­cho­lo­gi­sche Denk­fal­len und viel Wis­sens­wer­tes für ein bewuss­tes Leben fin­den Sie in unse­rer Blog-Kate­go­rie
Tipps für den Alltag

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Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschich­te & Psy­cho­lo­gie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich brin­ge mit mei­nem Team Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­ge­schich­ten ins Buch
und schrei­be als Ghost­wri­te­rin mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie.

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