Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Wie Resilienz unser Leben verändern kann


Sich seiner Stärken bewusst sein, seine Glücksquellen finden, gute Beziehungen zu anderen haben, eigene Werte definieren und Akzeptanz:
Das sind die 7 „DOs“ der Resilienz, die wir brauchen, um unser Leben positiv gestalten zu können.

Martin Seligman, der Vater der positiven Psychologie

Seit Sigmund Freud galt es in der Psychologie als ausgemachte Sache, dass man tief in seinem Inneren und in seiner Vergangenheit graben muss, um die Ursachen seelischer Nöte aufzudecken.

Es ging hauptsächlich um’s Aufdecken.
Heilung brachten die oft jahrelangen, manchmal quälenden Sitzungen beim Psychoanalytiker den meisten Menschen nicht.

Mehr als ein Jahrhundert lang konzentrierte man sich in der Psychologie vor allem auf Erkrankungen.

Psychische Gesundheit war durch diese Sichtweise eigentlich eher ein Sonderfall und wurde im Umkehrschluss einfach als Abwesenheit psychischer Störungen definiert.

Die 180-Grad-Wende kam mit Martin Seligman, einem studierten Philosophen und Psychologen, der im Jahr 1998 zum neuen Präsidenten der einflussreichen APA (American Psychological Association) wurde, der heute als Vater der Positiven Psychologiegilt.

Sein Ansatz war, dass es nicht länger nur ums „Reparieren“ von Problemen gehen sollte, sondern ums Stärken der positiven Aspekte unserer Persönlichkeit.

Der "Vater der positiven Psychologie" Martin Seligman, 2009
Martin Seligman, 2009

Statt sich auf Störungen, Defizite und Schwächen zu konzentrieren, sollte sich Psychologie intensiver mit dem beschäftigen, was gelingt und gut funktioniert.

Denn unsere Stärken und nicht unsere Schwächen sind der Schlüssel für ein glückliches und zufriedenes Leben. Es ist einfacher und zielführender, die Glücksquellen zu finden, statt die Unglücksquellen zu beseitigen.

Glücksquellen: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Sich seiner Stärken bewusst sein und die Aufmerksamkeit auf das lenken, was aufbaut und Freude macht, ist ein Talent, das viele glückliche Menschen haben.

Dabei spielt der „Flow“ eine wichtige Rolle – ein Zustand völliger Konzentration, den der amerikanische Psychologie-Professor ungarischer Abstammung Mihály Csíkszentmihályi einen großen Teil seiner Arbeit gewidmet hat.

Der Flow, fand Csíkszentmihályi heraus, kann völlig unabhängig von der Art der Tätigkeit auftreten: beim Lernen, Schreiben, Gärtnern, Musizieren, am Fließband oder bei der Hausarbeit.

Wichtig ist nicht, was man tut, sondern wie – nämlich zielgerichtet und ausschließlich auf diese eine Tätigkeit fokussiert.

Wer ständig drei Sachen gleichzeitig macht und permanent im Multitasking-Modus ist, zerstreut sich und wird deshalb nie oder nur sehr selten ein Flow-Glücksgefühl – das erfüllende Gefühl des Fließens und der hundertprozentigen Konzentration – erleben.

Flow entsteht, wenn man seine Aufmerksamkeit auf eine einzige Tätigkeit richtet:

„Ein Wechselspiel zwischen hoher Spannung und tiefer Freude, dass einem etwas gelungen ist, was uns den eigentlichen inneren Frieden, eine tiefe Entspannung und Gelassenheit ermöglicht.“

Mihály Csíkszentmihályi

Unsere Geschichte bestimmt nicht unser Schicksal

Eine weitere besondere Eigenschaft, die viele glückliche Menschen haben, ist Resilienz (übersetzt Widerstandsfähigkeit).

Resilienz ist die Fähigkeit, „an furchtbaren Problemen zu wachsen, wie es der „Vater der Resilienzforschung“, Boris Cyrulnik, ausdrückt.

Begonnen hat die Erforschung der seelischen Widerstandsfähigkeit vor mehr als 60 Jahren, als die Entwicklungspsychologin Emmy Werner traumatisierte Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen auf der Insel Kauai in Hawaii beobachtete.

Der "Vater der Resilienzforschung", Boris Cyrulnik, 2011
Boris Cyrulnik, 2011

Emmy Werner stellte fest, dass etwa ein Drittel der beobachteten Kinder trotz zahlreicher RisikofaktorenArmut, niedriges Bildungsniveau, schwierigen Familienverhältnisse – zu erfolgreichen und zufriedenen Erwachsenen heranwuchsen, während die anderen Kinder in ihrem späteren Leben scheiterten.

Den einen gelang es also, sich aus den unglücklichen Lebensumständen ihrer Kindheit zu befreien, während die anderen als Erwachsene die Verhaltens- und Bindungsmuster ihrer Herkunftsfamilien wiederholten: Armut, schlechte Bildung, Alkohol, Drogen und zerrütteten Familienverhältnissen.

Wie sich herausstellte, war der wichtigste Schutzfaktor der Kinder, die trotz ihrer schlechten Startbedingungen ein zufriedenes und erfolgreiches Erwachsenenleben führten, eine dauerhafte und verlässliche Bindung zu einer stabilen und zugewandten Bezugsperson: Mutter, Vater, Großeltern oder ältere Geschwister.

Wenn man Menschen Angst und Stress ersparen würde heißt das noch nicht dass sie dann glücklich wären


Positive Vorbilder sind für die innere Widerstandsfähigkeit eine der wichtigsten Voraussetzung.

Viele Resiliente haben außerdem sehr ähnliche Persönlichkeitseigenschaften.
Beispielsweise ein ruhiges Temperament, Offenheit, Kontaktfreudigkeit, Anpassungsfähigkeit und Selbstvertrauen.

Neben fürsorglichen Bezugspersonen und den typischen Persönlichkeitsmerkmalen sind vor allem Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, Akzeptanz und Humor Grundlagen der Resilienz.

Glückliche Menschen sind häufig gesellige Menschen mit einem liebevollen Netzwerk aus Familie und Freunden. Gute soziale Beziehungen sind zwar kein Garant fürs Glück, gehören aber meistens zum Glücklichsein dazu.

Allerdings macht nicht jede Gesellschaft glücklich.
Es gibt Menschen, die uns nicht guttun. Die sollte man meiden – keine Gesellschaft ist besser als eine „schlechte“.

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Resilienz: Dem Trauma einen Sinn geben

Lange Zeit wurde vermutet, dass Resiliente einfach die Unsensiblen sind, die Elefanten im Porzellanladen, die nicht mitbekommen, dass etwas nicht stimmt.

Diese Vermutung hat sich als völlig falsch erwiesen. Resilienz hat nichts mit Gefühlsarmut zu tun.

Es ist einer der großen Verdienste Boris Cyrulniks, dass er durch seine Forschung mit dieser Vermutung endgültig aufgeräumt hat.

Heute weiß man, dass resiliente Menschen mit Verletzungen und Schmerz anders umgehen als Nicht-Resiliente. Die Erinnerungen an schlechte Erfahrungen bleiben auch den Resilienten oft ein Leben lang erhalten, aber sie akzeptieren ihr Trauma und nehmen es als Herausforderung an.

Mit schlechten oder sogar traumatischen Erlebnissen kommen Menschen relativ gut zurecht, wenn es ihnen – nicht sofort, aber irgendwann – gelingt, in ihrem Unglück eine Bedeutung zu sehen und es als aufschlussreiche und nützliche Lebenserfahrung zu begreifen.

Was immer auch passiert, der Gedanke: „Wer weiß, wofür es gut ist?„, irgendwo im Hinterkopf macht vieles erträglicher.

Denn gerade schlechte Erfahrungen können zu neuen und erfolgreichen Wegen führen oder zu besonderen Fähigkeiten.

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Resilienz kann man üben.
Resilienz – die Fähigkeit, an Krisen und schwierigen Situationen zu wachsen, statt zu verzweifeln, – kann man üben. In diesem Heft aus der Reihe „Bibliothek der guten Gefühle“ gibt es für den Einstieg kurze, gut verständliche Texte über unsere Fähigkeit zur Resilienz, und viele einfach zu befolgenden Übungen. Für alle, die gerade mit einem Thema beschäftigt sind, – oder zum Verschenken.

Isabelle Filliozat, Das kleine Übungsheft: Stark durch Resilienz*, Trinity Verlag, 2016

Der Rauswurf aus der Schule ist erstmal schlimm, kann aber zum Startschuss für eine erfolgreiche Karriere werden, eine verletzende und gescheiterte Liebesbeziehung hat eventuell den Lerneffekt, in Zukunft die Finger von einem bestimmten „Typ“ Mann oder Frau zu lassen und eine glücklichere Partnerwahl zu treffen.

Glück ist eben auch die bewusste Entscheidung, sich weiterentwickeln zu wollen – auch wenn das manchmal schmerzhaft ist.
Es ist die Bereitschaft, dazuzulernen und sich zu verändern.

Oder, wie es der „Vater“ des Flow Mihály Csíkszentmihályi ausdrückt:

Glück ist nicht etwas, das einfach geschieht.
Es ist keine Folge von angenehmen Zufällen.
Es ist nichts, was man mit Geld kaufen oder mit Macht bestimmen kann.“

Mihály Csíkszentmihályi

Kann man Glück lernen? Die 7 „DOs“ der Resilienz

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Resilienzforschung ist, dass Widerstandsfähigkeit – Resilienz – nicht angeboren, sondern ein Lernprozess ist.

Boris Cyrulnik wies in zahlreichen Studien nach, dass Kinder nicht von sich aus resilient sind, sondern erst im Laufe ihres Lebens entwickeln. Heute weiß man, dass auch Erwachsene Resilienz lernen können.

Das ist kein Kinderspiel, aber machbar:

1) Akzeptanz

Glück entsteht nicht durch ständige Selbstoptimierung.
Meistens sind es auch nicht die „äußeren“ Umstände, die uns glücklich oder unglücklich machen, sondern die Art, wie wir diesen Umständen begegnen. „Hätte, hätte Fahrradkette“ hilft nicht weiter.

Es ist jetzt so, wie es ist – nur darauf kann man bauen.

2) Eigenverantwortung

Die Opferrolle verlassen, auch wenn man schlecht behandelt worden ist.

Grenzen setzen, für sich selbst sorgen und sich im Klaren sein, dass man selbst das Zepter in den Händen hat und nicht andere für sein Schicksal verantwortlich machen.

3) Selbstwirksamkeit

Wir können oft viel mehr erreichen, als wir uns zutrauen.
Negative Glaubenssätze identifizieren und hinter sich lassen. Was dabei hilft: Sich klar machen, was man alles schon geschafft hat.

4) Optimismus

Sich realistisch die Möglichkeiten und Ziele vor Augen halten ist besser, als vor lauter Angst die Flinte ins Korn zu werfen.
Manchmal ist „einfach mal machen“ die bessere Option.

5) Gute Beziehungen

Niemand muss alles alleine schaffen.
Trau dich und such‘ dir deine Unterstützer – es ist meistens überraschend, wie viele es sind!
Wichtig ist: K e i n e Beziehung zu haben ist besser als eine schlechte. Deshalb genau hinsehen, wer dich wirklich unterstützt!

6) Eigene Werte

Unsere Werte sind ein starkes Fundament, auf das wir bauen können.

Wer sich seiner Werte bewusst ist – beispielsweise Fairness, Gerechtigkeit, Zivilcourage – und danach lebt, gewinnt viel Selbstvertrauen.

7) Veränderungsbereitschaft

Eine Krise verändert.
Um sie als Chance nutzen zu können, reicht Akzeptanz alleine nicht aus – man muss auch bereit sein, sich selbst zu verändern, und akzeptieren, dass das Leben anders sein wird.

„Wir sehen das, was wir wollen, und bringen uns fast um bei dem Versuch, es zu erreichen. Leider auf eine Art und Weise, die unmöglich ist. Wenn wir jedoch einfach aufhörten, kurz zur Ruhe kämen und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachteten …“

Aus: Jen Sincero, Du bist der Hammer! Hör endlich auf, an deiner Großartigkeit zu zweifeln, und beginn ein fantastisches Leben*

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Boris Cyrulniks Kindheitstrauma

Bemerkenswert ist, dass der „Vater der Resilienzforschung“ Boris Cyrulnik selbst ein klassisches Beispiel für Widerstandsfähigkeit ist, der seinem eigenen Kindheitstrauma mit seiner Forschung über unsere Fähigkeit zu Resilienz einen Sinn gab:

… Boris Cyrulnik wurde in eine jüdische Familie in Bordeaux hineingeboren. Bordeaux lag in der besetzten Zone Frankreichs und 1944 wurden Cyrulniks Eltern nach Auschwitz deportiert.
Sie hatten ihren Sohn zur Sicherheit bei einer anderen Familie untergebracht, die übergab ihn jedoch nach ein paar Tagen den Behörden. Er entging der Deportation um Haaresbreite, weil er rechtzeitig fliehen konnte. Unter falschem Namen schlug er sich auf einem Bauernhof durch, bis er zehn Jahre alt war und zu Pflegeeltern kam. Er wuchs ohne irgendeinen Verwandten auf und studierte Medizin in Paris.

Als ihm klar wurde, dass er seinen eigenen Lebensweg noch einmal gründlich beleuchten musste, ließ er sich zum Psychoanalytiker ausbilden und studierte später Neuropsychiatrie. Sein Berufsleben widmete er der Arbeit mit traumatisierten Kindern.“


Aus: Das Psychologie-Buch. Wichtige Theorien einfach erklärt*

Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2015, (überarbeitet 2022)

Lesen Sie im nächsten Beitrag: Manche Tage fühlen sich an wie eine persönliche Beleidigung in Dauerschleife. Über Martin Seligmans Experimente zu erlernter Hilflosigkeit, unsere emotionalen blauen Flecken und Albert Ellis‘ rationale Therapie.
Miese Zeiten: Woher schlechte Gefühle kommen und was man gegen sie tun kann

Buchempfehlungen:

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Unser Anspruch, immer glücklich sein zu müssen, überfordert uns und führt oft genau zum Gegenteil. Der Arzt und Psychotherapeut Russ Harris sehr anschaulich und verständlich über unsere selbstgebauten Glücksfallen, wie wir sie erkennen und wie wir entspannter mit unserem Glück, aber auch mit unseren miesen Zeiten umgehen können, Lesenswert!

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Vom Verstand her wissen wir meistens ziemlich genau, weshalb wir uns manche „Dinge“, Menschen, Anforderungen und die Wünsche anderer nicht so zu Herzen nehmen sollten – und tun es dann doch.
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Das Psychologie-Buch. Wichtige Theorien einfach erklärt*, Dorling Kindersley Verlag GmbH, München, 2012

Freundschaft schließen mit unserem „inneren Kind“,
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Ein hilfreiches Buch, gut und verständlich geschrieben, mit vielen Beispielen und Übungen, die helfen, innere Sackgassen zu verlassen.

Stefanie Stahl, Das Kind in dir muss Heimat finden*, Kailash Verlag, 2015

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Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein*, Piper Verlag GmbH, München, 2009

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Dr. Mariza Snyder: Aromatherapie für die Hormonbalance*, riva Verlag, 2020

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Richtige und falsche Vorbilder

Bildnachweise:

Agentur für Bildbiographien
Martin Seligman, 2009, Quelle: Flickr, The_U.S._Army Comprehensive_Soldiers_Fitness, Author: D. Myles Cullen, public domain
Boris_Cyrulnik 1. November 2011; Quelle: flickr.com/photos/festivaldellascienza/6306988921/, Author : Festival della sScienza; CC BY-SA 2.0
Agentur für Bildbiographien

Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschichte & Psychologie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich bringe mit meinem Team Lebens-, Familien- und Unternehmensgeschichten ins Buch und schreibe als Ghostwriterin Bücher mit den Schwerpunkten Geschichte und Psychologie.

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2 Kommentare zu „Die Energie folgt der Aufmerksamkeit“

  1. Toller Artikel! Ich selber arbeite seit vielen Jahren in der Trauma Therapie und kann nur sagen, dass es nichts bringt festgelegten Schemata zu folgen. Natürlich im Fluss mit dem Patienten zu fließen, vorgefasste Meinungen fallen zu lassen und dem Weg des Patienten zu folgen. Dabei den eigenen Abstand nicht zu verlieren, damit man der Katalysator für den Prozess sein kann ohne ihn in eine vermeintlich richtige Richtung zu steuern. Dann ist es für jeden möglich seine Stärke zu finden, denn nur Du selbst bist in der Lage Deine Resilienz zu entwickeln, niemand kann das für Dich tun.
    Alles Liebe
    Annette

    1. Herzlichen Dank für Deinen Kommentar, liebe Annette! Das ist eben genau der Punkt – nur wir selbst entscheiden darüber, wie wir Dinge sehen und an sie herantreten. Andere können nur Anstöße oder Anschubser geben. Liebe Grüße!

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