Hitlers It-Girl

Unity Mitford Teil 2. Oder die Frage, ob Hitler ein guter Schwiegersohn gewesen wäre

Unity Val­ky­rie Mit­ford ist in den 1930er Jah­ren ein exzen­tri­sches It-Girl der fei­nen Lon­do­ner Gesell­schaft. Ver­mut­lich mehr aus Lan­ge­wei­le schließt sie sich den bri­ti­schen Faschis­ten an, wird zur glü­hen­den Ver­eh­re­rin Adolf Hit­lers, reist nach Mün­chen, schafft es, den “Füh­rer” ken­nen­zu­ler­nen und in den “inner cir­cle” der neu­en natio­nal­so­zia­lis­ti­schen High-Socie­ty im Drit­ten Reich auf­zu­stei­gen. Ein deutsch-bri­ti­sches Tech­tel­mech­tel — mit Fol­gen?
Unity Mit­ford — Teil 2


Eine Liai­son mit dem „Füh­rer“ bedeu­te­te für die betrof­fe­nen Frau­en vor allem eines: war­ten.
War­ten auf den Anruf eines sei­ner Adju­tan­ten, der sie zu „ihm“ in die Oste­ria oder zu einem ande­ren Treff­punkt rufen wür­de.

Bundesarchiv, Bild 183-S33882, Hitler, Adolf: Reichskanzler, Deutschland, 20 April 1937 Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de
Bun­des­ar­chiv, Bild 183-S33882, Hit­ler, Adolf: Reichs­kanz­ler, Deutsch­land, 20 April 1937
Lizen­ziert unter CC BY-SA 3.0 de

Bei Eva Braun blie­ben die­se Anru­fe im Früh­jahr 1935 nach sei­ner Bekannt­schaft mit der attrak­ti­ven Unity Mit­ford offen­bar aus.

Die genau­en Umstän­de sind nicht bekannt; Tat­sa­che ist aber, dass sie Ende Mai 1935 eine Über­do­sis Schlaf­ta­blet­ten schluckt und damit bereits zum zwei­ten Mal im Lauf ihrer damals sechs­jäh­ri­gen Bezie­hung mit Hit­ler ver­sucht, sich das Leben zu neh­men

Phönix aus der Asche?

Ab dem Jahr 1934, ein Jahr vor dem Ken­nen­ler­nen von Hit­ler und Unity Mit­ford, hat­ten soge­nann­te „Pil­ger­rei­sen“ begon­nen, Rei­sen bri­ti­scher Poli­ti­ker, Jour­na­lis­ten, Adli­ger und Indus­tri­el­ler nach Ber­lin oder auf den Ober­salz­berg.

Die­se Pil­ger­fahr­ten wur­den orga­ni­siert, um Hit­ler die Gele­gen­heit zu geben, uner­müd­lich und in per­sön­li­chen Gesprä­chen für sei­ne Idee eines deutsch-bri­ti­schen Bünd­nis­ses als anti-kom­mu­nis­ti­sches Boll­werk zu wer­ben.

Die PR-Rei­sen sind ein vol­ler Erfolg für das NS-Regime; die Lis­te ein­fluss­rei­cher bri­ti­scher Hit­ler-Befür­wor­ter wächst. Selbst David Lloyd Geor­ge, ehe­ma­li­ger bri­ti­scher Pre­mier­mi­nis­ter, lässt sich nach einem Besuch auf dem Ober­salz­berg von Repor­tern zitie­ren:

„ … Wir Frem­de wer­den über­wäl­tigt, wenn wir dort­hin kom­men und uns umse­hen. Nein, ich habe nie­mals gedacht, so etwas in einem Land Euro­pas zu sehen … in frü­hen Tagen sprach man von Ame­ri­ka als dem Land der Wun­der­wer­ke – nun ist es Deutsch­land.
Auch ich sage jetzt Heil Hit­ler!”

So absurd die­se Bewun­de­rung für das „Drit­te Reich“ aus heu­ti­ger Sicht erschei­nen mag, so plau­si­bel ist sie in einer Zeit, in der Euro­pa mit den Erschüt­te­run­gen und Nach­wir­kun­gen der Welt­wirt­schafts­kri­se von 1929 schwer zu kämp­fen hat­te.

Wäh­rend welt­weit alle Staa­ten noch Mit­te der 1930er Jah­re mit Elend, Armut und hoher Arbeits­lo­sig­keit zu kämp­fen haben, steigt das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Deutsch­land wie Phö­nix aus der Asche und steht – zumin­dest nach außen – wirt­schaft­lich so glän­zend da wie nie zuvor.

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GEO Epo­che, Deutsch­land unter dem Haken­kreuz, Teil 1: 1933 — 1936. Die ers­ten 1000 Tage der Dik­ta­tur*, Gru­ner + Jahr, 2013


Ein deutsch-britisches Techtelmechtel

Für Unity Mit­ford läuft es her­vor­ra­gend.
Schon bald nach ihrem – nicht schick­sal­haf­ten, son­dern gewoll­ten – Ken­nen­ler­nen in der Oste­ria Bava­riae im Febru­ar 1935 gehört sie zum “inner cir­cle” der neu­en NS-High-Socie­ty.

Sie segelt mit Mag­da Goeb­bels auf dem Wann­see, speist bei Wini­f­red Wag­ner, und ist bei den soge­nann­ten „Füh­rer-Rei­sen“ bald ein so selbst­ver­ständ­li­cher Teil der Eskor­te, dass sie von Hit­lers Adju­tan­ten statt „Mit­ford“ nur noch „Mit­fahrt“ genannt wird.

Bundesarchiv Bild 183-1990-0309-506, Eröffnung des Deutsch-Polnischen Instituts" Licensed under CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia Commons / Eröffnung des Deutsch-Polnischen Instituts Scherl: Festkonzert anlässlich der Eröffnung des Deutsch-Polnischen Instituts an der Lessing-Hochschule im Marmorsaal des Zoos
Bun­des­ar­chiv Bild 183‑1990-0309–506, Eröff­nung des Deutsch-Pol­ni­schen Insti­tuts” Licen­sed under CC BY-SA 3.0 de via Wiki­me­dia Com­mons / Eröff­nung des Deutsch-Pol­ni­schen Insti­tuts Scherl: Fest­kon­zert anläss­lich der Eröff­nung des Deutsch-Pol­ni­schen Insti­tuts an der Les­sing-Hoch­schu­le im Mar­mor­saal des Zoos

Im Herbst 1935 rei­sen Unitys Eltern, Lord und Lady Redes­da­le, nach Deutsch­land, um sich ein Bild vom Trei­ben ihrer Toch­ter zu machen. „Sie waren ver­zwei­felt und konn­ten die Vor­stel­lung nicht ertra­gen, dass ihnen Unity ganz ent­glitt …“, schreibt Lady Phipps, die Frau des dama­li­gen bri­ti­schen Bot­schaf­ters in Ber­lin.

Doch auch bei ihnen ver­fängt Hit­lers Charme.
Nach sei­nem Deutsch­land­be­such mit meh­re­ren gemein­sa­men Tee­stun­den und Abend­essen beim „Füh­rer“ hält Lord Redes­da­le, der immer als ein­ge­schwo­re­ner Deut­schen­has­ser bekannt war, vor dem bri­ti­schen Ober­haus enthu­si­as­ti­sche Reden über Hit­lers Frie­dens­lie­be, sei­nen gro­ßen Erfol­gen bei der Bekämp­fung der Arbeits­lo­sig­keit und den sozia­len Fort­schrit­ten im Deut­schen Reich.

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Hitler und Unity Mitford

Hit­ler weiß die Chan­ce „Unity Mit­ford“ für sei­ne Zwe­cke zu nut­zen.
Wäh­rend sei­ner gesam­ten poli­ti­schen Lauf­bahn hat er es ver­stan­den, Men­schen zu begeis­tern und zu mani­pu­lie­ren. Dafür steckt er sogar in sei­nen per­sön­li­chen Vor­lie­ben zurück.

Unity ist selbst­be­wusst, laut und hat — im Gegen­satz zu vie­len ande­ren — in Gegen­wart des „Füh­rers“ völ­lig Rede­frei­heit: „Beim Mit­tag­essen ist die Mit­ford da. Sie schimpft ganz unge­niert auf Mus­so­li­ni … Ich kann nicht ver­ste­hen, dass der Füh­rer sich das gefal­len lässt …“, notiert Pro­pa­gan­da­mi­nis­ter Joseph Goeb­bels im Sep­tem­ber 1937 kopf­schüt­telnd in sei­nem Tage­buch.

Eine selbst­be­wuss­te und lau­te Frau?
Eigent­lich mag der „Füh­rer“ „poli­ti­sie­ren­de Frau­en­zim­mer“ über­haupt nicht.

Sicher­lich ist Hit­ler geschmei­chelt, dass ihn eine bri­ti­sche Lady glü­hend ver­ehrt; eine Ver­tre­te­rin jener Ober­klas­se, die er selbst mit gro­ßem Auf­wand umwirbt: Die bri­ti­sche Ober­schicht (und nur die!), die er bereits in „Mein Kampf“ als die zwei­te wich­ti­ge „nor­di­sche Ras­se“ in Euro­pa beschrie­ben hat, und damit als den natür­li­chen Bünd­nis­part­ner des „Drit­ten Rei­ches“.

Sein “Hof­narr” Unity Mit­ford kommt ihm für die­se Plä­ne sehr gele­gen, auch wenn sie laut und selbst­be­wusst ist. Der Füh­rer hofft, mit ihr eine noch enge­re Ver­bin­dung zur bri­ti­schen Upper­class schaf­fen zu kön­nen, außer­dem lässt sich sein ‘It-Girl’ her­vor­ra­gend für Pro­pa­gan­da­zwe­cke dies­seits und jen­seits des Ärmel­ka­nals ein­set­zen.

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Was er dabei über­sieht: Die­ses Spiel ist auch für ihn ein gefähr­li­ches Spiel.
Unity ist laut. Mit ihrer Mei­nung hält sie nie hin­term Berg: Beson­ders häu­fig und gern spricht sie über ihre eng­li­schen Lands­leu­te, und das meis­tens abfäl­lig, denn für ihren Geschmack sind die viel zu zöger­lich.

Ihre Bemer­kun­gen kom­bi­niert mit der lan­ge wäh­ren­den Untä­tig­keit der Bri­ten auf jede Pro­vo­ka­ti­on des Drit­ten Rei­ches — die Wiedrauf­rüs­tung Deutsch­lands, der Anschluss Öster­reichs, die Sude­ten­kri­se und das Münch­ner Abkom­men 1938 — macht sich in Hit­lers Eng­land­bild bemerk­bar.

Unitys unver­blümt und ver­mut­lich auch oft nur dahin­ge­plap­per­te Mei­nung führt bei ihm — mög­li­cher­wei­se — zu einer fata­len Fehl­ein­schät­zung. Ab Mit­te der Drei­ßi­ger­jah­re wächst Hit­lers Selbst­be­wusst­sein und er beginnt zu glau­ben, die Bri­ten über­schätzt zu haben.

Die Idee, sei­ne Zie­le — die Absicht, den “Lebens­raum” der Deut­schen um jeden Preis durch einen Krieg im Osten zu erwei­tern — auch ohne ein Bünd­nis mit Eng­land ver­fol­gen zu kön­nen, ent­steht:

„ … die eng­li­schen Gou­ver­nan­ten müs­sen sich dar­an gewöh­nen, mit uns nur auf gleich­be­rech­tig­ten Fuß zu ver­han­deln …“

Naiv und hoch­mü­tig lässt sich Unity vor Hit­lers Kar­ren span­nen, sonnt sich in sei­nem Glanz und eilt für jeden pro­pa­gan­dis­tisch ver­wert­ba­ren Auf­tritt, zu dem sie geru­fen wird, an sei­ne Sei­te.

Wir nann­ten sie die däni­sche Kuh, weil sie so groß, stark und dumm war“, erin­nert sich spä­ter die Schwes­ter eines Freun­des.

Wäre Hitler ein guter Schwiegersohn gewesen?

War Unity Mit­ford ver­liebt?
Offi­zi­ell soll es nur die deutsch-bri­ti­sche Sache gewe­sen sein, die sie getrie­ben hat, doch vie­le ihrer Bemer­kun­gen kann man auch so deu­ten, dass sie sehr ger­ne “Mrs. Hit­ler” gewor­den wäre.

Nach dem Ein­marsch der deut­schen Wehr­macht in Prag im März 1939 (und damit ver­bun­den dem end­gül­ti­gen und offen­sicht­li­chen Schei­tern der Appease­ment-Poli­tik unter Feder­füh­rung des bri­ti­schen Pre­miers Nevil­le Cham­ber­lain) muss auch sie ein­se­hen, dass aus der deutsch-bri­ti­schen Ver­brü­de­rung nichts wird.

Eine Welt bricht für sie zusam­men.
Seit kur­zer Zeit darf sie Hit­ler “Wolf” nen­nen, ein beson­de­rer Gunst­be­weis des Füh­rers, der auch den ein­fühl­sa­men Trös­ter spie­len kann, wenn es sei­ner Sache dient.

In einem Brief schreibt Unity:

„ … Wolf nahm mei­ne Hand und sag­te mit sei­ner wun­der­ba­ren Stim­me: ‚Das arme Kind ist unglück­lich. ‘ Dann wand­te er sich zu mir, mit dem süßes­ten Blick sei­ner Augen. Mein Kum­mer war ver­schwun­den und zähl­te nicht mehr; ich emp­fand nur mehr Mord­lust gegen Cham­ber­lain.“

Am 3. Sep­tem­ber 1939, zwei Tage nach dem Über­fall der deut­schen Wehr­macht auf Polen und dem Tag, an dem Hit­ler die bri­ti­sche Kriegs­er­klä­rung erhält, schießt sich Unity Val­ky­rie Mit­ford auf einer Park­bank im Mün­che­ner Eng­li­schen Gar­ten eine Kugel in den Kopf. Sie ist 25 Jah­re alt.

Ihr Selbst­mord­ver­such miss­lingt, die Kugel bleibt in ihrem Schä­del ste­cken.
Kur­ze Zeit spä­ter wird sie bewusst­los ent­deckt und in die Uni­ver­si­täts­kli­nik gebracht.

Dort erwacht sie nach meh­re­ren Tagen aus dem Koma, sie ist gelähmt, kann nicht spre­chen und muss gefüt­tert wer­den.
Die Ärz­te raten drin­gend von einer Ope­ra­ti­on zur Ent­fer­nung der Kugel ab.

Adolf Hit­ler besucht Unity Mit­ford am 8. Novem­ber 1939 ein ein­zi­ges Mal in der Kli­nik.

Lord und Lady Redes­da­le holen ihre ver­letz­te Toch­ter im Janu­ar 1940 mit gro­ßem orga­ni­sa­to­ri­schen und finan­zi­el­len Auf­wand nach Hau­se zurück.
Ihre Ankunft in Eng­land, von der bri­ti­schen Wochen­schau kom­men­tar­los gefilmt, wird zu einem der größ­ten Medi­en­spek­ta­kel des Jah­res.

Unter der lie­be­vol­len Pfle­ge ihrer Mut­ter ver­bes­sert sich Unitys Zustand all­mäh­lich, sie bleibt aber geis­tig und kör­per­lich schwer behin­dert und lei­det an Gedächt­nis­stö­run­gen.

Lady Redes­da­le bleibt zeit­le­bens eine glü­hen­de Anhän­ge­rin Hit­lers, wäh­rend sich Lord Redes­da­le schon längst öffent­lich von NS-Deutsch­land distan­ziert hat.
Nach einem Streit über die – rein hypo­the­ti­sche – Fra­ge, ob Adolf Hit­ler ein guter Schwie­ger­sohn gewe­sen wäre, ent­zweit sich das Paar so sehr, dass sie sich nach 35 Ehe­jah­ren tren­nen.

Am 28. Mai 1945, weni­ge Wochen nach dem Ende des Zwei­ten Welt­kriegs, stirbt Unity Val­ky­rie Mit­ford im Alter von 34 Jah­ren an den Fol­gen ihrer Schuss­ver­let­zung.


Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www​.bild​bio​gra​phi​en​.de, 2017 (über­ar­bei­tet 2019)

Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Was begeis­ter­te Mil­lio­nen Men­schen an Adolf Hit­ler, war­um folg­ten sie ihm bis in den Unter­gang? Ging es tat­säch­lich nur um Arbeit und Volks­ge­mein­schaft — oder steckt mehr hin­ter dem “Phä­no­men Hit­ler”?
Die Erlaub­nis zu has­sen

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Die dra­ma­ti­sche Zwi­schen­kriegs­zeit 1918 bis 1939 mit Spiel­sze­nen und bis­lang unver­öf­fent­lich­tem Ori­gi­nal-Film­ma­te­ri­al authen­tisch und sehr nach­voll­zieh­bar erzählt. Basis sind Tage­buch­ein­trä­ge und Brie­fe von Unity Mit­ford, Pola Negri und vie­len ande­ren. Es gibt kei­ne Wis­sen­schaft­ler aus dem Off — son­dern rea­le Men­schen, ihre Träu­me und Schick­sa­le zusam­men­ge­fasst in tol­len neu­en und alten Bil­dern. Sehr sehens­wert!
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Die unglaub­li­che Lebens­ge­schich­te der Unity Val­ky­rie Mit­ford,
die von vie­len bereits als “Mrs. Hit­ler” gehan­delt wur­de.


Michae­la Karl, Ich blät­ter­te gera­de in der Vogue, da sprach mich der Füh­rer an. Unity Mit­ford. Eine Bio­gra­fie*. Hoff­mann und Cam­pe Ver­lag, Gebun­den, 2016

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Anna Maria Sig­mund, Die Frau­en der Nazis*. Wil­helm Hey­ne Ver­lag, Mün­chen, 2013


Wei­ter­füh­ren­de Bei­trä­ge:

Lesen Sie im ers­ten Teil: Unity Val­ky­rie Mit­ford ist in den 1930er Jah­ren eines der ange­sag­tes­ten „It-Girls“ der fei­nen Lon­do­ner Gesell­schaft, ver­wandt mit jedem, der in Groß­bri­tan­ni­en Rang und Namen hat. Sie ist schön, exzen­trisch und wild, wird zur glü­hen­den Faschis­tin und fasst den Plan, Adolf Hit­ler ken­nen zu ler­nen.
Vom It-Girl zur Wal­kü­re

Der Zwei­te Welt­krieg: Fast nie­mand woll­te ihn: Bri­ten und Fran­zo­sen nicht, die Sowjets nicht und auch nicht die meis­ten Deut­schen. Die ein­zi­ge trei­ben­de Kraft ist Adolf Hit­ler. Seit sei­ner „Macht­er­grei­fung“ im Jahr 1933 wird die deut­sche Außen- und Innen­po­li­tik, die Wirt­schafts- und Finanz­po­li­tik ein­zig und allein auf das Ziel Krieg aus­ge­rich­tet. Eine Chro­no­lo­gie der größ­ten Kata­stro­phe in der Geschich­te der Mensch­heit:
Der 2. Welt­krieg: Kriegs­en­de-Zusam­men­bruch-Befrei­ung

Hit­ler Bio­gra­fie: Der Wer­de­gang Adolf Hit­lers vom geprü­gel­ten Sohn eines „erzie­hen­den“ Vaters und einer lie­be­vol­len, aber schwa­chen Mut­ter zu einem der grau­sams­ten Dik­ta­to­ren der Mensch­heit.
Vom ver­bor­ge­nen zum mani­fes­ten Grau­en: Kind­heit und Jugend Adolf Hit­lers

Welt­wirt­schafts­kri­se 1929: Tat­säch­lich ist der „Schwar­ze Frei­tag“ ein Don­ners­tag. Am 24. Okto­ber 1929 begin­nen an der New Yor­ker Wall Street die Akti­en­kur­se zu rut­schen. Gegen Mit­tag wird aus Ner­vo­si­tät Panik, der Dow Jones sackt ab, der Han­del bricht mehr­mals zusam­men. Der Crash wird schließ­lich zur Wirt­schafts­kri­se, als jeder ver­sucht zu ret­ten, was noch zu ret­ten ist — egal, zu wel­chem Preis.
Der Schwar­ze Frei­tag: Vom Bör­sen­krach zur Welt­wirt­schafts­kri­se

Die Gelieb­te eines mäch­ti­gen Man­nes zu wer­den, war vie­le Jahr­hun­der­te lang die ein­zi­ge Mög­lich­keit für Frau­en, poli­ti­sche Macht und Ein­fluss zu bekom­men. Beson­ders gut funk­tio­nier­ten Sex und Poli­tik im Abso­lu­tis­mus, des­sen Mätres­sen­wirt­schaft die Welt­ge­schich­te maß­geb­lich beein­flusst hat. Die berühm­tes­te und ein­fluss­reichs­te „maî­tres­se en tit­re“ war die Gelieb­te des Uren­kels des Son­nen­kö­nigs, die Mar­qui­se de Pom­pa­dour.
Die Mar­qui­se de Pom­pa­dour

Kind­heit & Lebens­glück: Die Kind­heit ist die prä­gends­te Zeit in unse­rem Leben. Über Müt­ter und Väter, Geschwis­ter­lie­be, trans­ge­nera­tio­na­le Ver­er­bung und Kind­heits­mus­ter, die uns unser gesam­tes Leben beglei­ten.
Kin­der, Kin­der

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Spie­gel Online Eines­Ta­ges: Die ver­rück­ten Mit­ford-Schwes­tern “Heil Hit­ler! Love, Bobo” https://​www​.spie​gel​.de/​e​i​n​e​s​t​a​g​e​s​/​d​i​e​-​v​e​r​r​u​e​c​k​t​e​n​-​m​i​t​f​o​r​d​-​s​c​h​w​e​s​t​e​r​n​-​a​-​9​4​7​8​8​5​.​h​tml

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Bun­des­ar­chiv, Bild 183-S33882, Hit­ler, Adolf: Reichs­kanz­ler, Deutsch­land, 20 April 1937
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