Das Genovese-Syndrom: Zuschauen kann töten

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Im März 1964 wird eine jun­ge Ame­ri­ka­ne­rin mit­ten in einem Wohn­vier­tel des New Yor­ker Stadteils Queens bru­tal über­fal­len und ermor­det. Wie die Poli­zei spä­ter ermit­tel­te, hät­te Cathe­ri­ne Susan – „Kit­ty“ – Genove­se über­le­ben kön­nen, vor­aus­ge­setzt, ein ein­zi­ger der 38 Zeu­gen des Über­falls hät­te ein­ge­grif­fen und wenigs­tens die Poli­zei geru­fen.

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Richtige und falsche Vorbilder

Richtige und falsche VorbilderLan­ge Zeit hat­te man ver­mu­tet, dass nur Kin­der und Jugend­li­che Vor­bil­der haben und  auch brau­chen, um ihre Per­sön­lich­keit zu ent­wi­ckeln. Das stimmt nicht. Auch Erwach­se­ne haben Vor­bil­der, meis­tens ohne es zu mer­ken. Außer­dem glaub­te man, dass ein Vor­bild immer etwas Posi­ti­ves sein müss­te. Auch das ist nicht rich­tig — unse­re Vor­bil­der kön­nen uns gehö­rig in die Irre füh­ren und zu Hand­lun­gen ver­lei­ten, mit denen wir uns und ande­ren scha­den. 
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