1948: Das Märchen vom Wirtschaftswunder

Herr Dr. Wehrenkamp (Ukon Verlag) überreicht Dr. Ludwig Erhard sein Buch "Wohlstand für Alle"

Lud­wig Erhard mit sei­nem Buch“ von Bun­des­ar­chiv, B 145 Bild-F004204-0003 / Adri­an, Doris / CC-BY-SA 3.0

Nach dem Kriegs­en­de 1945 ist Deutsch­land zwar ein armes und hung­ri­ges Land, ein unter­ent­wi­ckel­tes war es nie. Es sind aber nicht nur Fleiß und Lud­wig Erhard, die das deut­sche “Wirt­schafts­wun­der” ermög­li­chen, son­dern vor allem der kal­te Krieg, die Tat­sa­che, dass Deutsch­lands Kriegs­geg­ner die­ses Mal dazu­ge­lernt haben, — und nicht zuletzt 12 Mil­lio­nen Flücht­lin­ge.


Es ist kaum zu glau­ben, aber aus dem demo­lier­ten und demo­ra­li­sier­ten Deut­schen Reich wächst in erstaun­lich kur­zer Zeit eine neue Nati­on.

Nach dem ‚Hun­ger­win­ter‘ 1946/47 und vor allem ange­sichts des her­auf­zie­hen­den kal­ten Krie­ges änder­ten sich Ein­stel­lung und Poli­tik vor allem der ame­ri­ka­ni­schen Besat­zer gegen­über den Deut­schen; aus Fein­den sol­len neue Freun­de wer­den.

Im Herbst 1946 kün­digt sich eine Tra­gö­die an. Die Ern­te ist ver­hee­rend schlecht aus­ge­fal­len und wird für die Ver­sor­gung der deut­schen Bevöl­ke­rung nicht aus­rei­chen. Und dann folgt noch die­ser Win­ter, der Win­ter 1946/47, der als “Hun­ger­win­ter” in die Geschich­te ein­ge­hen wird. Er ist einer der käl­tes­ten und här­tes­ten des 20. Jahr­hun­derts, und bei Tem­pe­ra­tu­ren bis minus 29 Grad Cel­si­us ver­hun­gern und erfrie­ren Tau­sen­de vom Krieg aus­ge­zehr­te Men­schen oder ster­ben an eigent­lich leicht behan­del­ba­ren Krank­hei­ten wie Hus­ten und Schnup­fen. Noch schlim­mer wird es, als die Koh­le­ver­sor­gung kom­plett zusam­men­bricht. Die Men­schen hun­gern und frie­ren — es gibt nichts zum Essen und nichts zum Hei­zen,

Die zuneh­men­de Span­nun­gen zwi­schen den ehe­ma­li­gen Kriegs­geg­nern Hit­lers ändern alles: Nach dem Wil­len der West­mäch­te sol­len die Deut­schen wie­der ein­mal zum ‚Boll­werk‘ gegen den neu­en alten Feind, die Sowjet­uni­on wer­den.

Nach Kriegs­en­de, Heil­bronn 1945 After the end of the war, 1945, By US Army, Public Domain


1948: Das Jahr der Entscheidung

Euro­pa hun­gert. Nicht nur Deutsch­land liegt in Trüm­mern, nicht nur die Deut­schen lei­den an Hun­ger und den Fol­gen des kata­stro­pha­len Win­ters 1946/47.

Aber die Alli­ier­ten, vor allem die USA, hat­ten aus ihrem fata­len Irr­tum nach 1918 gelernt: Man kann kein Land besie­gen und es dann ein­fach sich selbst über­las­sen.

Der Mar­shall-Plan wird für ganz Euro­pa ins Leben geru­fen. Er lin­dert die ers­te Not, führt aber zu hef­ti­gen Span­nun­gen mit der Sowjet­uni­on, die der Sowje­tisch Besetz­te Zone (SBZ) und allen Natio­nen, die nach Kriegs­en­de zu ihrem Ein­fluss­ge­biet gehö­ren, dar­an teil­zu­neh­men.

Vor allem ist es schließ­lich der Abbau von Han­dels­be­schrän­kun­gen in den drei west­li­chen Zonen Deutsch­lands, der ab dem Spät­som­mer 1947 in „Tri­zo­ne­si­en“ (die ame­ri­ka­ni­sche, bri­ti­sche und fran­zö­si­sche Besat­zungs­zo­nen unter gemein­sa­mer Ver­wal­tung) zu einem zag­haf­ten Wirt­schafts­auf­schwung führt.

Sehens­wer­te 45 Minu­ten zur Geschich­te aus der Sicht von Wirt­schafts­his­to­ri­kern:
Das Mär­chen vom Wirt­schafts­wun­der”,
aus der Rei­he Das Ers­te Geschich­te

Das Jahr 1948 wird zum Jahr der Ent­schei­dung.

Die Zwangs­wirt­schaft, also der ratio­nier­te Bezug von Nah­rung und Klei­dung auf Mar­ken, wird abge­schafft und die D-Mark ein­ge­führt.
Bei­des ist ein abso­lu­tes Muss für ein poli­tisch sta­bi­les und wirt­schaft­lich star­kes (West-) Deutsch­land, doch Wäh­rungs­re­form und die Ein­füh­rung der D-Mark am 20. Juni 1948 mani­fes­tier­ten auch die poli­ti­sche und öko­no­mi­sche Spal­tung von Ost und West.

Drei Tage nach der west­deut­schen Wäh­rungs­re­form erhält die Sowje­tisch Besetz­te Zone (SBZ) mit der „Ost­mark“ ihre eige­ne Wäh­rung.

Als die West­mäch­te in einer Art Macht­pro­be die D-Mark als Zah­lungs­mit­tel in den drei von ihnen kon­trol­lier­ten Sek­to­ren der ehe­ma­li­gen Haupt­stadt Ber­lin ein­set­zen, unter­bre­chen sowje­ti­sche Trup­pen alle Land- und Kanal­ver­bin­dung in die geteil­te Stadt.

Von Juni 1948 bis Mai 1949 flie­gen die „Rosi­nen­bom­ber“, um die Bewoh­ner der west­li­chen Sek­to­ren Ber­lins mit allem Lebens­not­wen­di­gen zu ver­sor­gen.


ANZEIGE

Preis: EUR 10,99

Was wäre gewe­sen, wenn …
Hit­ler den Krieg gewon­nen hät­te und Groß­deutsch­land vom Rhein bis zum Ural rei­chen wür­de? Ein groß­ar­ti­ges Buch zwi­schen Fic­tion, Kri­mi und vie­len his­to­risch aus­ge­spro­chen inter­es­san­ten Fak­ten.

Robert Har­ris, Vater­land*. Hey­ne Ver­lag, 2017


Ludwig Erhard

Nie­mand ist mit dem deut­schen Wirt­schafts­wun­der so eng ver­bun­den wie Lud­wig Erhard, der von 1949 bis 1963 Wirt­schafts­mi­nis­ter, spä­ter kur­ze Zeit auch Kanz­ler der Bun­des­re­pu­blik war.

Bereits ab 1942 hat­te sich der “Vater des deut­schen Wirt­schafts­wun­ders” mit der öko­no­mi­schen Nach­kriegs­pla­nung beschäf­tigt.

1944 ver­fass­te er im Auf­trag der “Reichs­grup­pe Indus­trie” eine Denk­schrift über Kriegs­fi­nan­zie­rung und Schul­den­kon­so­li­die­rung, in der er Über­le­gun­gen zum Neu­auf­bau der Wirt­schaft nach dem Krieg anstell­te. Unter ande­rem emp­fahl er bereits in die­sem Papier einen Wäh­rungs­schnitt.

Wohl­stand für alle” ist sein Slo­gan, und kei­ner ver­kör­pert die­ses Prin­zip mit Kör­per­um­fang und Zigar­re so wie er. Tat­säch­lich hat der “Vater des Wirt­schafts­wun­ders” viel weni­ger Macht und Ein­fluss als ange­nom­men wird — die Fäden hat­ten Eng­land, Frank­reich und vor allem die USA in den Hän­den. Trotz­dem ein psy­cho­lo­gi­scher Effekt, der nicht zu unter­schät­zen ist.

Korea-Krieg und Ärmel hochkrempeln

Bezahl­te Arbeit ist nach Kriegs­en­de knapp, die Arbeits­lo­sen­quo­te hoch. Beson­ders Flücht­lin­ge und Ver­trie­be­nen sind von Arbeits­lo­sig­keit sehr häu­fig betrof­fen, vie­le von ihnen sind fehl- und über­qua­li­fi­ziert und müs­sen umler­nen. Vie­le Ein­hei­mi­sche sehen sich in ihrem Glau­ben bestärkt, dass ‘die aus dem Osten’ ein­fach faul sind.

Erst der 1950 aus­bre­chen­de Korea-Krieg, der ers­te Stell­ver­tre­ter-Krieg zwi­schen Ost und West, änder­te alles. Man braucht Waf­fen, und zwar schnell.

Der neue Krieg zün­det ab 1950 ein Export­feu­er­werk in Deutsch­land, denn die moder­nen west­deut­schen Indus­trie­an­la­gen — vie­le von ihnen wur­den erst vor oder wäh­rend des Krie­ges gebaut — , sind anders als Innen­städ­te und Ver­kehrs­we­ge weit­ge­hend intakt geblie­ben. Deut­sche Fir­men haben Kapa­zi­tä­ten frei und kön­nen dank nied­ri­ger Löh­ne güns­tig lie­fern.

Ost­preu­ßen, Flücht­ling­treck“ von Bun­des­ar­chiv, Bild 146‑1976-072–09 / CC-BY-SA 3.0. Lizen­ziert unter CC BY-SA 3.0 de


Plötzlich waren alle Rittergutbesitzer

Inner­halb weni­ger Jah­re schaf­fen es die West­deut­schen von der „Stun­de Null“ zur Voll­be­schäf­ti­gung. Aber sozia­len Frie­den kann es nur dort geben, wo alle ein gutes wirt­schaft­li­ches Aus­kom­men haben – also jeder etwas zu ver­lie­ren hat.

Das ist die gro­ße Idee, die hin­ter dem Las­ten­aus­gleich steckt, einem Sozi­al­aus­gleich, der 1952 in Kraft tritt.

Der Las­ten­aus­gleich soll für sozia­len Frie­den sor­gen, schürt aber neu­en Unmut zwi­schen Flücht­lin­gen und Nicht-Flücht­lin­gen.

Prin­zi­pi­ell soll das „Gesetz über den Las­ten­aus­gleich“ alle Deut­schen finan­zi­ell ent­schä­di­gen, die „infol­ge des Zwei­ten Welt­krie­ges und sei­ner Nach­wir­kun­gen Ver­mö­gens­schä­den oder beson­de­re ande­re Nach­tei­le erlit­ten hat­ten“.

Doch da die Flücht­lin­ge die größ­te Grup­pe der Geschä­dig­ten sind, wird der Las­ten­aus­gleich in der Öffent­lich­keit als Umver­tei­lung nur zu ihren Guns­ten wahr­ge­nom­men. Man sieht in ihm ein wei­te­res “Bon­bon” , das man den unge­be­te­nen Neu­an­kömm­lin­gen aus dem Osten in den Hin­tern schiebt.

Wenig hilf­reich ist dabei, dass in Ein­zel­fäl­len eini­ge die Gunst der Stun­de – den Ver­lust von Urkun­den und Schrift­stü­cken auf der Flucht – nut­zen, um sich die Ent­schä­di­gung für einen Wohl­stand zu erschwin­deln, den sie in ihrer ver­lo­re­nen Hei­mat nie hat­ten: “Plötz­lich waren alle Rit­ter­gut­be­sit­zer” , sagt eine Zeit­zeu­gin, die selbst aus dem Osten geflo­hen ist.

Abfäl­li­ge Bemer­kun­gen, Stamm­tisch­dis­kus­sio­nen, Rem­pe­lei­en und gele­gent­lich auch Hand­greif­lich­kei­ten häu­fen sich.

Freund­schaft hat man man mit denen, die jetzt, nach­dem es wie­der Kapi­tal und Bau­stoff gibt, in die Ost­preu­ßen­stra­ße oder den Pom­mern­ring zie­hen, noch lan­ge nicht geschlos­sen. Man bleibt unter sich. Es ent­ste­hen rei­ne Flücht­lings­sied­lun­gen, in Schles­wig-Hol­stein bei­spiels­wei­se Trap­pen­kamp.

Über die Flücht­lin­ge, die kei­ne Hil­fe in Anspruch neh­men, weil sie zu stolz sind und es aus eige­ner Kraft schaf­fen wol­len, oder weil sie auf die Rück­kehr in ihre Hei­mat hof­fen, spricht nie­mand.
Es sind sehr vie­le.

Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Wäh­rend des Drit­ten Rei­ches ein Best­sel­ler und galt als
d e r Leit­fa­den zur Kin­der­er­zie­hung. Über die NS-Päd­ago­gik und Johan­na Haa­rers Mach­werk.

Zwi­schen Drill und Miss­hand­lung: Die deut­sche Mut­ter und ihr ers­tes Kind

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www.bildbiographien.de, 2018


Buch- und Film­emp­feh­lun­gen
Die mit * gekenn­zeich­ne­ten Links sind soge­nann­te Affi­la­te-Links, die hel­fen, den Blog Genera­tio­nen­ge­spräch zu finan­zie­ren. Wenn Ihnen eine der ange­ge­be­nen Buch­emp­feh­lun­gen
gefällt und Sie das Buch über die­sen Link bestel­len, erhält der Blog dafür eine klei­ne Pro­vi­si­on, ohne dass für Sie Mehr­kos­ten ent­ste­hen. Für Ihren Klick: Herz­li­chen Dank im Vor­aus!

Ein sehr ein­fühl­sa­mes Buch zum The­ma Kriegs­kin­der und Kriegs­en­kel, mit vie­len Fall­bei­spie­len und her­vor­ra­gend beschrie­be­nen Unter­su­chungs­er­geb­nis­sen. Denn es sind nicht nur Bom­ben, Flucht und Ver­trei­bung, die zum Teil bis heu­te Aus­wir­kun­gen haben, son­dern auch die Erzie­hungs­me­tho­den jener Zeit. Anne-Ev Ustorf, Wir Kin­der der Kriegs­kin­der*, Ver­lag Her­der GmbH, 2010
Preis: EUR 10,99
Was wäre gewe­sen, wenn …
Hit­ler den Krieg gewon­nen hät­te und Groß­deutsch­land vom Rhein bis zum Ural rei­chen wür­de? Ein groß­ar­ti­ges Buch zwi­schen Fic­tion, Kri­mi und vie­len his­to­risch aus­ge­spro­chen inter­es­san­ten Fak­ten.

Robert Har­ris, Vater­land*. Hey­ne Ver­lag, 2017
Die Zwi­schen­kriegs­zeit 1918 bis 1939. Nicht von Wis­sen­schaft­lern und His­to­ri­kern erklärt, son­dern durch Zeit­zeu­gen anhand von Tage­bü­chern, Brie­fen und Foto­gra­fi­en erzählt. Spiel­sze­nen wech­seln sich mit alten Film­auf­nah­men ab — eine sehr sehens­wer­te und authen­ti­sche Mischung von Geschich­ten und Geschich­te, die uns die­se Zeit mit ihren Träu­men und Abgrün­den her­vor­ra­gend nahe bringt. Krieg der Träu­me 1918–1939 [3 DVDs]*, 2018, FSK 12
Die Geschich­te der Deut­schen gut, über­sicht­lich und ver­ständ­lich erklärt. Für alle Geschichts­in­ter­es­sier­ten pri­ma zum Nach­schla­gen und Quer­le­sen geeignet.Christian v. Dit­furth: Deut­sche Geschich­te für Dum­mies*, Wiley-VCH Ver­lag GmbH & Co. KGaA, Wein­heim, 2012

Wei­ter­füh­ren­de Links:

Flucht und Ver­trei­bung: Lan­ge Zeit war den Bewoh­nern Ost­preu­ßens unter Andro­hung schwe­rer Stra­fen die Flucht aus ihrer Hei­mat ver­bo­ten wor­den. An den “End­sieg” glaubt schon lan­ge nie­mand mehr, aber Hit­ler will Sta­lins vor­rü­cken­der Roten Armee in Ost­preu­ßen einen mensch­li­chen „Schutz­wall“ ent­ge­gen­stel­len. Die Par­tei­obe­ren hat­ten sich schon längst abge­setzt und da fast alle Män­ner im Krieg kämp­fen, sind es Frau­en, Kin­der und Alte, die Hit­lers Vor­stel­lung vom Schutz­wall Ost­preu­ßen erfül­len sol­len.
Ihr Flücht­lin­ge! Flucht und Ver­trei­bung 1944 — 1950


Sta­lin: Es ist ein Trep­pen­witz der Geschich­te, dass aus­ge­rech­net der sonst bis an die Gren­ze zur Para­noia miss­traui­sche Sta­lin die Zei­chen der Zeit nicht erkennt: Ab März 1941 berich­ten immer mehr sowje­ti­sche Spio­ne von einem nicht enden wol­len­den Strom deut­scher Trup­pen, die Rich­tung Osten mar­schie­ren. Doch Sta­lin wie­gelt ab, er kann sich nicht vor­stel­len, dass Hit­ler und sei­ne Gene­rä­le einen Zwei­fron­ten­krieg wagen wür­den und droht, dass Köp­fe rol­len wer­den, falls ohne sei­ne Erlaub­nis die Rote Armee in Marsch gesetzt wird.
Wer war eigent­lich Sta­lin?


Der Zwei­te Welt­krieg: Fast nie­mand woll­te ihn: Bri­ten und Fran­zo­sen nicht, die Sowjets nicht und auch nicht die meis­ten Deut­schen. Die ein­zi­ge trei­ben­de Kraft ist Adolf Hit­ler. Seit sei­ner „Macht­er­grei­fung“ im Jahr 1933 wird die deut­sche Außen- und Innen­po­li­tik, die Wirt­schafts- und Finanz­po­li­tik ein­zig und allein auf das Ziel Krieg aus­ge­rich­tet. Eine Chro­no­lo­gie der größ­ten Kata­stro­phe in der Geschich­te der Mensch­heit:
Vor 70 Jah­ren: Welt­kriegs­en­de-Zusam­men­bruch-Befrei­ung


Das Ende der Repu­blik: Die letz­ten frei­en Wah­len am 6. Novem­ber 1932 besie­geln das Schick­sal der Deut­schen. Es ist aber nicht das Wäh­ler­vo­tum, das den roten Tep­pich für Adolf Hit­ler aus­rollt, son­dern das kata­stro­pha­le Agie­ren von mehr oder min­der demo­kra­ti­schen Poli­ti­kern, die mit einer Mischung aus Igno­ranz, Dumm­heit und Selbst­sucht die ers­te Demo­kra­tie auf deut­schem Boden gegen die Wand fah­ren.
1932- das Ende der Repu­blik. Brü­ning: Der Hun­ger­kanz­ler


Das Genera­tio­nen­ge­spräch über ein Jahr­hun­dert mit Dik­ta­tu­ren, Welt­krie­gen, Mil­lio­nen Kriegs­to­ten, Ver­letz­ten, Flücht­lin­gen und Ver­trie­be­nen, das uns heu­te noch in den Kno­chen steckt.
Das 20. Jahr­hun­dert


Das Mär­chen vom Wirt­schafts­wun­der”: Eine sehens­wer­te Zusam­men­fas­sung von Chris­toph Weber als You­tube-Film (ca. 45min):
https://www.youtube.com/watch?v=DV8DsMmS65I


Die Deut­sche Geschich­te nach 1945 in alten Kino­wo­chen­schau­en erle­ben:
filmothek.bundesarchiv.de


Pla­net Wis­sen zum „Wirt­schafts­wun­der“
https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/wirtschaftswunder/index.html


Deutsch­land­funk: Das Las­ten­aus­gleichs­ge­setz — Geld für Flücht­lin­ge, Ver­trie­be­ne und ande­re Kriegs­op­fer:
https://www.deutschlandfunk.de/geschichte-aktuell-vor-50-jahren.724.de.html?dram:article_id=97439


Wir müssten das alles mal aufschreibenDie Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en bringt seit 2012 Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­bio­gra­fi­en als Bild­bio­gra­phi­en ins Buch und bie­tet außer­dem einen Ghost­wri­ting-Ser­vice mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie an.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auch auf unse­rer Home­page www.bildbiographien.de


Bild­nach­wei­se:
1) Bun­des­ar­chiv B 145 Bild-F004204-0003, Lud­wig Erhard mit sei­nem Buch“ von Bun­des­ar­chiv, B 145 Bild-F004204-0003 / Adri­an, Doris / CC-BY-SA 3.0. Lizen­ziert unter CC BY-SA 3.0 de
2) ) Nach Kriegs­en­de, 1945 After the end of the war, 1945, By US Army, Public Domain
3) „Ost­preu­ßen, Flücht­ling­treck“ von Bun­des­ar­chiv, Bild 146‑1976-072–09 / CC-BY-SA 3.0. Lizen­ziert unter CC BY-SA 3.0 de


AGENTUR FÜR BILDBIOGRAPHIEN DR. SUSANNE GEBERT
NEWSLETTER * FACEBOOK * XING * PINTEREST
Kon­takt * Daten­schutz * Impres­sum

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.