Ist Fremdgehen angeboren?

Psy­cho­lo­gie: Wenn die Lie­be plötz­lich weg ist

Ist Fremdgehen angeboren?

Wer kennt es nicht, wenn sich der Liebs­te nach weni­gen Wochen plötz­lich rar­macht, um Bedenk­zeit bit­tet, selt­sa­me Erklä­run­gen stam­melt und schließ­lich zu einer ande­ren ent­schwin­det?

Fremd­ge­hen hat nicht immer etwas mit Lie­be zu tun: For­scher sind einem Casa­no­va-Gen auf der Spur, das Men­schen anfäl­lig für Affä­ren macht.

Affäre Was tun, wenn die Liebe plötzlich vorbei ist Generationengespräch

Wenn wir lieben: Im Rausch der Gefühle

Natür­lich ist es Unsinn, jedes uner­war­te­te Lie­bes­aus auf Natur, Gene und Ver­an­la­gung zu schie­ben.

Dass die Lie­be — zumin­dest das kör­per­li­che Begeh­ren — mit der Zeit nach­lässt, ist nichts Unge­wöhn­li­ches.

Aus bio­lo­gi­scher Sicht ist der Rausch der Gefüh­le nach dem ers­ten Ken­nen­ler­nen in jeder Hin­sicht sinn­voll: das hei­ße Begeh­ren am Anfang, aber lei­der eben auch die Ernüch­te­rung nach eini­ger Zeit des Zusammenseins.

Denn wenn unser Kör­per unse­ren Hor­mon­haus­halt nicht irgend­wann wie­der auf eine nor­ma­le Betriebs­tem­pe­ra­tur her­un­ter­fah­ren wür­de, wür­den wir im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes vor Glück sterben.

Männ­chen wären bei­spiels­wei­se so glück­lich (und mit Sex beschäf­tigt), dass sie die Nah­rungs­auf­nah­me ver­ges­sen und ver­hun­gern würden.

Die Natur “will” aber bei­des: Fort­pflan­zung und funk­tio­nie­ren­de Eltern, die in der Lage sind, ihren Nach­wuchs großzuziehen. 

Was pas­siert also, wenn der Liebs­te sich plötz­lich rar­macht?
Kühlt er gera­de nur ein biss­chen ab — oder hat er wirk­lich gar kein Inter­es­se mehr?

… Die Angst davor, nicht mehr geliebt zu wer­den, wenn wir es ande­ren nicht recht machen, ist daher kein ver­läss­li­cher Schutz, son­dern bewirkt nicht sel­ten das kom­plet­te Gegen­teil und führt oft zu genau die­sem gefürch­te­ten Ende …“

Aus: Andrea Weid­lich, Wo ein Fuck it, da ein Weg: Wie plötz­lich alles mög­lich wird, wenn du auf­hörst, es allen recht zu machen*

Zitat Daphne du Maurier Frauen wollen in der Liebe Romane erleben Männer Kurzgeschichten Generationengespräch

Frauen wollen in der Liebe Romane erleben …

Unse­re Hor­mo­ne sor­gen immer dafür, dass wir über­le­ben. Auch in der Lie­be.

Am Anfang nach dem ers­ten Ken­nen­ler­nen spielt dabei Dopa­min die tra­gen­de Rol­le, das Hor­mon des Begeh­rens und der freu­di­gen Erwar­tung.

Es sorgt dafür, dass wir uns wach, moti­viert und opti­mis­tisch füh­len und ist der Stoff, der uns in den Zustand erwar­tungs­vol­le Vor­freu­de und Neu­gier­de ver­setzt. Dopa­min ist das pure Krib­beln im Bauch.

Aber mit Lie­be hat es abso­lut nichts zu tun.

… Dopa­min ist kein Glücks­hor­mon, wie wir lan­ge dach­ten. Es hängt nur ger­ne mit den Glücks­hor­mo­nen rum. Selbst weckt es in uns vor allem den inne­ren Drei­jäh­ri­gen: ‘Will­ha­ben­will­ha­ben­will­ha­ben’. Aber wie bei dem Drei­jäh­ri­gen ist das Wol­len nicht immer gleich­be­deu­tend mit dem Genie­ßen …“

Aus: Fran­ca Paria­nen: Hor­mon­ge­steu­ert ist immer­hin selbst­be­stimmt. Wie Tes­to­ste­ron, Endor­phi­ne und Co. unser Leben beein­flus­sen*

Damit aus Lei­den­schaft Lie­be wird, müs­sen noch ein paar wei­te­re Hor­mo­ne dazu­kom­men: bei Frau­en ist es vor allem das als Kuschel- oder Bin­dungs­hor­mon bekann­te Oxy­to­cin, bei Män­ner das “guter-Ehe­mann-Hor­mon” Vaso­pres­sin.

Sobald Oxy­to­cin und Vaso­pres­sin im Spiel sind, kühlt das dopa­min­ge­tränk­te Begeh­ren mit der Zeit ab.

Statt­des­sen wird die nächs­te Stu­fe, näm­lich die tie­fe inne­re Ver­bun­den­heit erreicht — aus Ver­liebt­sein wird Lie­be, die im güns­tigs­ten Fall ein Leben lang hält.

Aber eben nicht bei allen.

Dopamin ist kein Glückshormon!

So wie es Men­schen gibt, die an kei­nem Glücks­spiel­au­to­ma­ten vor­bei­ge­hen kön­nen, ohne ihn mit Geld füt­tern zu müs­sen, weil sie die­ses Krib­beln im Bauch haben (und die­ses Mal bestimmt den Jack­pot kna­cken), so gibt es auch Men­schen, die in der Lie­be Dopa­min-Jun­kies sind.

Oxy­to­cin und Vaso­pres­sin sind ihnen herz­lich egal, statt­des­sen set­zen sie immer wie­der auf’s Neue auf den Zau­ber, der in jedem Anfangs steckt.

Ers­te har­te Daten und Fak­ten, dass Dopa­min kein Glücks­hor­mon ist, son­dern in uns in ers­ter Linie ‘Will­ha­ben­will­ha­ben­will­ha­ben’-Gefüh­le aus­löst, lie­fer­ten Beob­ach­tun­gen bei Nutz- und Labortieren.

Es ist bekannt, dass bei­spiels­wei­se Zucht­bul­len müde wer­den, wenn man ihnen immer nur ein und die­sel­be Kuh zuführt, und auch Labor­rat­ten haben nach eini­ger Zeit kei­ne Lust mehr auf trau­te Zwei­sam­keit.

Das Inter­es­se von Rat­ten­männ­chen wird aller­dings sofort wie­der geweckt, wenn man ihnen ein neu­es Weib­chen als poten­zi­el­le Gespie­lin in den Käfig setzt. Zunächst genügt allein ihr Anblick, um das Männ­chen in Hoch­zeits­stim­mung zu versetzen. 

Sein Hirn wird dabei mit Dopa­min geflu­tet, was auch bei Rat­ten für erwar­tungs­vol­le Vor­freu­de sorgt.

Die „Neue“ ist weder bes­ser oder schlau­er, hüb­scher oder jün­ger als die „Alte“ – sie ist ein­fach nur neu. Und auch sie wird nach eini­ger Zeit — zumin­dest in der Tier­welt — für das Männ­chen lang­wei­lig und damit Opfer des soge­nann­ten Coo­lidge-Effekts.

… Dopa­min wird nicht nur frei­ge­setzt, wenn man Freu­de emp­fin­det, son­dern auch wenn man sie erwar­tet. Spiel­süch­ti­ge erle­ben eine Dopa­min­spit­ze, kurz bevor sie ihren Ein­satz machen, nicht nach­dem sie gewon­nen haben.

Bei Koka­in­süch­ti­gen steigt der Dopa­mon­spie­gel, wenn sie das Pul­ver sehen, nicht nach­dem sie es genom­men haben. Immer wenn Sie davon aus­ge­hen, dass eine Beloh­nung bevor­steht, lässt die Erwar­tung Ihre Dopa­min­wer­te stei­gen. Und wenn das Dopa­min steigt, steigt auch Ihre Moti­va­ti­on zu han­deln.“

Aus: James Clear: Die 1%-Methode – Mini­ma­le Ver­än­de­rung, maxi­ma­le Wir­kung: Mit klei­nen Gewohn­hei­ten jedes Ziel errei­chen*

Der Coolidge-Effekt

Das Phä­no­men nach­las­sen­der Lust ist nach dem 30. ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten Cal­vin Coo­lidge benannt, der mit sei­ner Frau Grace von 1923 bis 1929 im Wei­ßen Haus resi­dier­te.

Der wort­kar­ge Prä­si­dent, der die USA bis kurz vor Beginn der Welt­wirt­schafts­kri­se führ­te und sei­ne Amts­zeit vor allem mit Nichts­tun ver­brach­te (… lief ja alles rund …), war weder ein Casa­no­va noch ein klas­si­scher Fremd­gän­ger.

Soweit man weiß, war sei­ne Ehe mit Grace auf eine sehr tra­di­tio­nel­le Wei­se aus­ge­spro­chen glück­lich: Sie rede­te, er schwieg.

Einer oft erzähl­ten, aber unbe­stä­tig­ten Anek­do­te zufol­ge, saß Coo­lidge eines Abends bei einem Din­ner neben einer Dame, die mit ihm schä­kern woll­te: „Mr. Pre­si­dent, mei­ne Freun­din hat mit mir gewet­tet, dass ich Ihnen heu­te Abend kei­ne drei Wor­te ent­lo­cken kann.“ Dar­auf soll Coo­lidge tro­cken mit zwei Wor­ten geant­wor­tet haben: „Sie ver­lie­ren.“

Die ent­schei­den­de Anek­do­te, die das Nach­las­sen der (ehe­li­chen) Lust den Namen ‘Coo­lidge-Effekt’ ein­ge­tra­gen hat, soll sich beim Besuch des Prä­si­den­ten­paa­res auf einer staat­li­chen Hüh­ner­farm ereig­net haben: Der Prä­si­dent und sei­ne Gat­tin wur­den getrennt her­um­ge­führt, und als Grace einen der Hüh­ner­stäl­le betrat, bemerk­te sie einen Hahn, der sich gera­de fröh­lich mit einer Hen­ne ver­gnüg­te.

Tief beein­druckt frag­te sie, wie oft der Hahn sei­nen Pflich­ten nach­kom­me – „Dut­zen­de Male am Tag“, lau­te­te die Ant­wort.

Grace wirk­te ein wenig ver­stört, bat aber: „Sagen Sie das bit­te dem Prä­si­den­ten.“

Wenig spä­ter wur­de der Prä­si­dent in die Stäl­le gebracht und wei­sungs­ge­mäß vom Eifer des Hahns unter­rich­tet.
Jedes Mal mit der­sel­ben Hen­ne?“, lau­te­te sei­ne Fra­ge – „Oh nein, Mr. Pre­si­dent, immer mit einer ande­ren“.

Coo­lidge zufrie­den: „Sagen Sie das bit­te Mrs. Coo­lidge.

Das Casanova-Gen

Aber wor­an liegt es, dass es für die einen völ­lig ok ist, wenn aus Ver­liebt­heit Lie­be wird, wäh­rend ande­re sich just in die­sem Moment rar machen und die Flucht ergrei­fen? Bin­dungs­ängs­te oder Angst vor zu gro­ßer Nähe? Meis­tens nicht.

Wenn ER sich plötz­lich rar macht, ist das meis­tens kein stum­mer Schrei nach Lie­be.
Son­dern ein­fach ein Man­gel an Inter­es­se. Oder schlap­pe Dopamin-Rezeptoren.

Denn seit eini­ger Zeit weiß man, dass etwa ein Drit­tel aller Män­ner die aben­teu­er­lus­ti­gen Besit­zer des soge­nann­ten „Casa­no­va-Gens sind, einem Gen, das mit einer Nei­gung zu häu­fi­gem Sei­ten­sprung (aber auch zu Sucht­er­kran­kun­gen) ver­bun­den ist.

(Für Frau­en lie­gen sol­che Unter­su­chun­gen übri­gens nicht vor, des­halb gibt es dazu kei­ne Angaben.)

Benannt wur­de das Gen nach dem legen­dä­ren Casa­no­va, der nicht nur für sei­ne Ver­füh­rungs­küns­te bekannt ist, son­dern auch für sei­ne Spiel­lei­den­schaft. Letz­te­re brach­te ihn immer wie­der in die Bre­douil­le (und in die vene­zia­ni­schen Bleikammern).

Hin­ter dem Casa­no­va-Gen ver­birgt sich, das weiß man heu­te, das Gen für behä­bi­ge Dopa­min-Rezep­to­ren, also Rezep­to­ren, die weni­ger gut auf das Hor­mon Dopa­min anspringen.

Um das glei­che Maß an „Spiel, Spaß und Span­nung“ emp­fin­den zu kön­nen, brau­chen die Män­ner, die die­ses Gen haben, mehr Dopa­min als Durch­schnitts­ty­pen, was dazu führt, dass sie wage­mu­ti­ger sind und einen grö­ße­ren Drang nach Neu­land und Aben­teu­er haben.

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Ist fremdgehen angeboren?

Der Zusam­men­hang zwi­schen der ange­bo­re­nen Aus­stat­tung an Dopa­min-Rezep­to­ren und der Zahl an Geschlechtspartner(inne)n ist sta­tis­tisch belegt.

Außer­dem weiß man, dass Män­ner, die zum Sei­ten­sprung nei­gen, auch über­durch­schnitt­lich häu­fig von ande­ren Dopa­min-Spaß­quel­len wie Alko­hol und/oder Niko­tin abhän­gig sind.

Unklar ist, ob wirk­lich nur die­ser eine Rezep­tor — und damit ein ein­zi­ges Gen — dar­über ent­schei­det, ob wir treu sein kön­nen oder nicht, und ob die Epi­ge­ne­tik ihre Fin­ger im Spiel hat, also die Erfah­run­gen frü­he­rer Gene­ra­tio­nen mit über die Casa­no­va-Gen Aus­stat­tung in sei­nem Erb­gut entscheidet.

Kei­ne Fra­ge, für’s Glück­lich­sein brau­chen wir bei­des: unse­re wohl­be­kann­te Kom­fort­zo­ne als Basis, aber auch Neu­es und fri­schen Wind.

  • Ohne gele­gent­li­ches Risi­ko gäbe es kei­ne Ent­wick­lung. Der Antrei­ber für unse­re Aben­teu­er­lust ist unser Wunsch nach einem Dopa­min-Kick, der uns opti­mis­tisch und erwar­tungs­voll stimmt.
  • Und: Bei der Jagd nach dem „Kick“ macht die mie­se Rezep­to­ren-Aus­stat­tung eini­ge Män­ner wage­mu­ti­ger, risi­ko­freu­di­ger und rast­lo­ser. (Für Frau­en wur­de das noch nicht untersucht …)

Die Bio­che­mie unse­res Kör­pers hat also viel damit zu tun, ob wir glück­lich sein kön­nen oder nicht. Und ein Dopa­min­re­zep­tor kann dafür ver­ant­wort­lich sein, wenn der Liebs­te sich plötz­lich rar macht.

Aber egal, ob es der Rezep­tor ist oder etwas ande­res:
Auch wenn es sehr schmerz­haft ist — Zie­hen­de, vor allem die, die sich schlecht beneh­men, soll man nicht aufhalten …

” … Wenn wir von einer Ska­la von 0 bis 10 aus­ge­hen, kom­men eini­ge Men­schen mit einem hei­te­ren bio­che­mi­schen Sys­tem auf die Welt, das Stim­mungs­aus­schlä­ge zwi­schen 6 und 10 erlaubt und sich lang­fris­tig irgend­wo bei 8 ein­pen­delt.
Sol­che Men­schen sind rela­tiv zufrie­den, auch wenn sie in einer hek­ti­schen Groß­stadt leben, ihr gan­zes Geld in einem Bör­sen­crash ver­lie­ren und eine Dia­be­tes­dia­gno­se bekom­men. Ande­re Men­schen sind dage­gen mit einer umwölk­ten Bio­che­mie geschla­gen, die zwi­schen 3 und 7 schwan­ken kann und sich bei 5 ein­pen­delt.

Die­se Men­schen blei­ben auch dann noch nie­der­ge­schla­gen, wenn sie in einer lie­be­vol­len Gemein­schaft leben, Mil­lio­nen im Lot­to gewin­nen und fit wie ein olym­pi­scher Mara­thon­läu­fer sind.
Selbst wenn eine Frau mit die­sem Gemüt am Mor­gen 50 Mil­lio­nen im Lot­to gewinnt, am Mit­tag eine Behand­lungs­me­tho­de für Krebs und AIDS ent­deckt, am Nach­mit­tag Frie­den zwi­schen Israe­lis und Paläs­ti­nen­sern stif­tet und am Abend ihr ver­lo­ren geglaub­tes Kind wie­der­fin­det, wird ihr Glück nie über eine “7” hin­aus­komm­men.

Ihr Gehirn ist ein­fach nicht für grö­ße­re Aus­schlä­ge nach oben aus­ge­legt, egal was pas­siert.“

Aus: Yuval Noah Hara­ri, Eine kur­ze Geschich­te der Mensch­heit*

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Wei­ter­füh­ren­de Beiträge:

Alte Ver­let­zun­gen: War­um Ben Affleck nicht glück­lich wer­den will und wes­halb wir uns in einer Kri­se lie­ber auf uns selbst und nicht auf Schul­di­ge und Sün­den­bö­cke kon­zen­trie­ren soll­ten:
Wenn emo­tio­na­le Wun­den nicht heilen

Bin­dungs­mus­ter: Rasen­de Eifer­sucht, uner­träg­li­che Ver­lust­ängs­te, schein­ba­re Gleich­gül­tig­keit und emo­tio­na­le Distanz — oder die lie­be­vol­le Balan­ce zwi­schen Nähe und Unab­hän­gig­keit: Die Art, wie wir als Erwach­se­ne lie­ben, hat viel mit Bin­dungs­mus­tern zu tun, die wir in unse­rer Kind­heit gelernt haben.
Bin­dungs­mus­ter: Nicht mit dir und nicht ohne dich

Lie­be: Die meis­ten Part­ner­schaf­ten zer­bre­chen nicht an der einen gro­ßen Kri­se. Bis die Gelieb­te vor der Tür steht, ist die Lie­be meis­tens schon längst lei­se und still an der offe­nen Zahn­pas­ta-Tube gestor­ben, an den klei­nen All­tags-Ner­ve­rei­en und Unge­rech­tig­kei­ten, mit denen sich (Eltern-) Paa­re gegen­sei­tig oft bis auf’s Blut quä­len. Liegt das an der Kri­se der Männ­lich­keit?
Der Mann in der Krise

Frau­en ver­ste­hen: Wer schon ein­mal in die Müh­len von weib­li­chem Minus Talk oder sogar Kill Talk gera­ten ist, weiß, dass auch Frau­en nicht immer har­mo­nisch und fried­fer­tig sind. Über weib­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on, Frau­en in Füh­rung und die Sache mit der glä­ser­nen Decke.
Im Land des Lächelns: Weib­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on und ihre Tücken

Glück & Düf­te: Wie äthe­ri­sche Öle unser Wohl­be­fin­den unter­stüt­zen kön­nen
Die Kraft der fei­nen Düfte

Selbst­wirk­sam­keit: Man­che Tage füh­len sich an wie eine per­sön­li­che Belei­di­gung in Dau­er­schlei­fe. Über Mar­tin Selig­mans Expe­ri­men­te zu erlern­ter Hilf­lo­sig­keit, unse­re emo­tio­na­len blau­en Fle­cken und Albert Ellis‘ ratio­na­le The­ra­pie.
Mie­se Zei­ten: Woher schlech­te Gefüh­le kom­men und was man gegen sie tun kann

Link­emp­feh­lung:

Die Lie­be kommt, die Lie­be geht. Sechs Erfah­rungs­be­rich­te über den Zeit­punkt, an dem man weiß, dass es zu Ende ist:
ZEIT online: Der Moment, wenn die Lie­be tot ist

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Geschich­te und Psy­cho­lo­gie
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Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Dr. Susanne Gebert

Gene­ra­tio­nen­ge­spräch
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