Tagebuch schreiben: Warum Journaling glücklich macht

Tage­buch Schrei­ben als Therapie

Das Glücks-Tagebuch


Im „Erin­nern – Wie­der­ho­len – Durch­ar­bei­ten“ liegt die Kraft des Schrei­bens.
Wer schreibt, hält nicht nur Momen­te fest, son­dern lernt sich selbst bes­ser ken­nen, kann sein Leben ver­än­dern – und glück­li­cher wer­den.

Das ist ganz ein­fach: zum Bei­spiel mit einem Tagebuch.

Tagebuch schreiben – warum Journaling glücklich macht

Kenne dich selbst?

Angeb­lich soll jede und jeder so leben dür­fen, wie es ihr oder ihm gefällt.
Ken­ne Dich selbst! und: Jeder muss sein eige­nes Leben füh­ren sind Auf­for­de­run­gen, die so oft wie­der­holt wer­den, dass sie schon abge­dro­schen klin­gen.

Auch wenn sich sol­che Sät­ze reich­lich abge­grif­fen anhö­ren, sind sie doch einer der wich­tigs­te Bau­stei­ne für unser Lebens­glück. Wer bei­spiels­wei­se Steuerberater*in wird, um sei­nen Eltern einen Her­zens­wunsch zu erfül­len, selbst aber lie­ber beruf­lich in einem krea­ti­ven Bereich gear­bei­tet hät­te, kann sich durch die­se eltern­freund­li­che Lebens­lü­ge kreuz­un­glück­lich machen.

Ken­nen wir uns denn selbst?
Und wenn ja: Dür­fen wir auch so sein, wie wir sein möch­ten?

Ein Tage­buch kann dabei hel­fen, die eige­nen Gedan­ken, Wün­sche und Gefüh­le bes­ser zu ver­ste­hen – und sich selbst ein Stück näherkommen.

Warum Tagebuch schreiben glücklich machen kann

Einer der ers­ten, die die Kraft des Schrei­bens erkannt und sie sogar für the­ra­peu­ti­sche Zwe­cke ein­ge­setzt hat, war der ita­lie­ni­sche Psych­ia­ter Gio­van­ni Fava.

Er for­der­te sei­ne Pati­en­ten, die bei ihm wegen einer Depres­si­on in The­ra­pie waren, auf, alle guten Momen­te schrift­lich fest­zu­hal­ten.

In einem klei­nen Notiz­buch soll­ten sie so genau wie mög­lich ihre beson­de­ren Glücks­mo­men­te notie­ren und ihr Wohl­be­fin­den von 0 bis 100 Pro­zent ange­ben. Vie­le sei­ner Pati­en­ten wei­ger­ten sich zunächst und ver­mu­te­ten, dass sie mit lee­ren Sei­ten zur nächs­ten The­ra­pie­stun­de erschei­nen wür­den.

Doch das war nie der Fall.

Denn Fava behielt mit sei­ner Anfangs-Hypo­the­se recht: Selbst im tiefs­ten Kel­ler einer Depres­si­on haben Men­schen noch glück­li­che Momen­te.

Das gilt nicht nur für Men­schen mit Depres­sio­nen, son­dern für alle: Oft genug geben wir uns unse­rer mensch­li­chen Nei­gung hin und sehen aus alter Gewohn­heit alles „Schwarz-in-Schwarz“.

Doch sogar im Zustand größ­ter Nie­der­ge­schla­gen­heit und Unzu­frie­den­heit erle­ben wir glück­li­che Momen­te. Das Pro­blem: Wir bemer­ken sie nicht.

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Wie unser Gehirn Erinnerungen bis zur Selbstsabotage fälscht

Nach­dem die Ergeb­nis­se sei­ner „Glücks-Tage­bü­cher” so ein­deu­tig waren, ent­wi­ckel­te Fava ein wei­te­res Expe­ri­ment, mit dem er Fehl­ur­tei­le und Selbst­sa­bo­ta­ge durch unser lei­der sehr häu­fig nur halb­lee­res Glas auf­deck­te.

Er ließ sei­ne Pati­en­ten genau auf­schrei­ben, wie sie ihre Glücks­mo­men­te emp­fun­den haben — und wel­ches Ereig­nis das Glück des Augen­blicks wie­der zer­stört hat.

Auch die Ergeb­nis­se die­ser Unter­su­chun­gen ent­larv­ten das, was wir alle an trü­ben Tagen zu den­ken bereit sind: So berich­te­te bei­spiels­wei­se ein Pati­ent über das schö­ne Gefühl, beim Besuch sei­nes Nef­fen freu­dig emp­fan­gen wor­den zu sein, gefolgt von dem Gedan­ken: „Er freut sich nur über mei­ne Geschen­ke“.

Erinnerungen und Gedächtnis - wie unser Gehirn Erinnerungen fälscht Generationengespräch

Glaub’ nicht alles, an das du dich erin­nerst: Erin­ne­rung und Gedächt­nis: Wie unser Gehirn Erin­ne­run­gen fälscht

Genau sol­che Gedan­ken sind es, mit der wir selbst oft unse­re Glücks­mo­men­te eigen­hän­dig unter­gra­ben.

Wir glau­ben ger­ne, dass wir uns erin­nern. Tat­säch­lich rekon­stru­ie­ren wir. Und dabei ist unser Gehirn nicht gera­de unpar­tei­isch.

Nega­ti­ves bleibt kle­ben wie Kau­gum­mi unter der Schul­bank; Posi­ti­ves wird mit leich­ter Hand verwischt.

Glaub’ nicht alles, was du denkst — und woran du dich erinnerst!

Wer sich spä­ter erin­nert, wird sich mög­li­cher­wei­se nur an das Nega­ti­ve, also an die Zwei­fel erin­nern, und nicht an die Freu­de.

Beim Schrei­ben dage­gen, das wis­sen geüb­te Tage­buch- und Journaling-Schreiber*innen schon lan­ge, kann man sich selbst nicht so leicht übers Ohr hau­en.

Alles, was im Tage­buch steht, lässt sich spä­ter nicht mehr – oder nur schwer – schön­re­den, schlecht­re­den oder weg­re­den. Genau des­we­gen ist das Tage­buch ein Schutz­raum gegen unse­re eige­nen Ver­zer­run­gen.

Tagebuchschreiben als Möglichkeitsraum

Psych­ia­ter Fava hat mit sei­nen Glücks-Tage­bü­chern die Ver­zer­run­gen durch unser trü­ge­ri­sches Gedächt­nis umgan­gen, indem er die Auf­merk­sam­keit sei­ner Pati­en­ten auf ihre guten Momen­te rich­te­te statt auf die schlech­ten.

Sei­ne Glücks­ta­ge­bü­cher waren bei sei­nen Pati­en­ten so erfolg­reich, dass er dar­aus eine „Wohl­fin­dens­the­ra­pie“ ent­wi­ckelt hat, die auch Men­schen ohne Depres­sio­nen hilft. Sein zen­tra­ler Ansatz­punkt ist das Schrei­ben als „Mög­lich­keits­raum“, „Schutz­raum“ und „Frei­raum“, wie es in der Fach­spra­che der Exper­ten heißt.

Denn Schrei­ben ist ein Mög­lich­keits­raum: Wer schreibt, hat die Mög­lich­keit, Umstän­de und Per­spek­ti­ven zu wech­seln, kann das Für und Wider von Ein­drü­cken und Erfah­run­gen abwä­gen, sich aus­pro­bie­ren und sich auch ein biss­chen neu erfin­den. Ein Ort, an dem wir Zwei­fel aus­brei­ten und neu sor­tie­ren kön­nen.

Wenn wir schrei­ben, müs­sen wir so ehr­lich wie sel­ten zu uns sein – auch und beson­ders, was unser per­sön­li­ches Glück angeht. Viel­leicht ist Schrei­ben des­halb so wir­kungs­voll:
Es zwingt uns zur Ehr­lich­keit – zu einer Ehr­lich­keit, die wir im All­tag oft höf­lich umge­hen.

UND: Schrei­ben macht auch Schmerz­haf­tes erträg­li­cher und den Kopf in schwie­ri­gen Situa­tio­nen klarer.

Wie Schreiben hilft, den eigenen Weg zu finden

Star­ke Emo­tio­nen wie Angst, Freu­de, Trau­er und Zorn erle­ben alle Men­schen ähn­lich, doch unse­re Vor­lie­ben und Abnei­gun­gen sind sehr per­sön­lich.

Unse­re Lie­be zur Musik, bei­spiels­wei­se, liegt uns im Blut, aber ob wir Metal­li­ca oder lie­ber Mozart hören, ist eine spe­zi­fi­sche und sehr indi­vi­du­el­le Mischung aus Genen und Erzie­hung.

Kei­ne Fra­ge, wer ein erfüll­tes Leben füh­ren will, muss sei­nen eige­nen Weg fin­den — und soll­te nicht ein Leben lang Mozart hören, nur weil das die Eltern auch schon getan haben und gut fin­den.

Nur: Vie­le Men­schen wis­sen gar nicht mehr, was sie selbst wirk­lich wol­len – zu gut sind sie erzo­gen oder angepasst.

Rosenthal-Effekt – wie Erwartungen von Eltern und Familie das Selbstbild und die Entwicklung von Kindern beeinflussen

Die stil­len Auf­trä­ge unse­rer Her­kunfts­fa­mi­lie: Krab­ben­korb- und Rosen­thal-Effekt: Wie uns die Erwar­tun­gen unse­rer Eltern beeinflussen

Wir plä­die­ren zwar für indi­vi­du­el­le Lebens­we­ge, aber zu sehr soll­te sich der Weg eines Kin­des oder eines Freun­des nicht von unse­rem eige­nen unter­schei­den.

Wenn jemand aus unse­rem enge­ren Kreis einen völ­lig ande­ren Weg wählt als wir, ver­un­si­chert uns das. Denn nur wer unse­re Lebens­vor­stel­lun­gen in ähn­li­cher Wei­se über­nimmt, erkennt sie dadurch auch als „rich­tig” an. 

Alles ande­re macht uns arg­wöh­nisch.

Mau­rer wer­den in einer Fami­lie aus Aka­de­mi­kern?
Sich bewusst ent­schei­den, etwas anders zu machen als Fami­lie oder Freund(inn)en?
Wer das schon mal gemacht hat, weiß, mit wie viel Gegen­wind man zu rech­nen hat …

Ein kraft­vol­ler Weg, sich selbst (wie­der) zu fin­den, ist das Schrei­ben. Denn auf dem Papier kön­nen wir frei von Wer­tun­gen und den Wün­schen ande­rer her­aus­fin­den, was wir wirk­lich wollen.

Wie ein Glückstagebuch das Leben verändern kann

Ein glück­li­ches Leben ist nicht die Fol­ge eines ein­zi­gen gro­ßen Glücks, son­dern ein Puz­zle aus vie­len klei­nen Glücks­mo­men­ten.

Wenn wir unse­re Gedan­ken und Glücks­mo­men­te in einem Tage­buch fest­hal­ten, kann das mit ent­schei­den, ob wir uns als „Glücks-Kind“ oder als „Unglücks-Rabe“ füh­len.

Gio­van­ni Fava hat mit sei­nen Glücks­ta­ge­bü­chern gezeigt, wie uns Schrei­ben dabei behilf­lich sein kann:

  • Es stoppt Schwarz­se­hen, nega­ti­ve Gedan­ken­spi­ra­len und die Ver­zer­run­gen durch unser trü­ge­ri­sches Gedächtnis.„Ja“ sagen, obwohl man eigent­lich „Nein“ meint.
  • Es stärkt posi­ti­ve Erinnerungen.
  • Es macht Schmerz­haf­tes erträglicher.
  • Es bringt Klarheit.
  • Es hilft her­aus­zu­fin­den, wer wir sind und was wir wirk­lich wollen.

Unse­re schö­nen Erin­ne­run­gen ent­schei­den mit dar­über, wie wir uns füh­len.
Denn: Es kommt viel mehr dar­auf an, wie wir eine Situa­ti­on wahr­neh­men und mit ihr umge­hen, und viel weni­ger, wie die Situa­ti­on tat­säch­lich ist.

Shake­speare wuss­te längst, was die Psy­cho­lo­gie erst Jahr­hun­der­te spä­ter bele­gen sollte:

Nichts ist gut noch schlecht – nur Dein Denken macht es dazu.“

Wer schreibt, kann sein Den­ken ver­än­dern.
Und wer sein Den­ken ver­än­dert, ver­än­dert sein Leben.

Viel­leicht ist Glück manch­mal nur einen Stift entfernt.

Mehr lesen:

Wie die Erwar­tun­gen, aber auch die Ableh­nung der Eltern über Erfolg oder Miss­erfolg ihrer erwach­se­nen Kin­der mit­ent­schei­den.
Krab­ben­korb- und Rosen­thal-Effekt: Wie uns die Erwar­tun­gen unse­rer Eltern beeinflussen

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6 Minuten Tagebuch für Erwachsene Dankbarkeitstagebuch für einfaches Tagebuch schreiben und Journaling Einstieg

Ein groß­ar­ti­ges Buch für alle, die mit Jour­na­ling anfan­gen wol­len, aber Angst vor vie­len lee­ren Sei­ten haben!
Mit vie­len schö­nen Zita­ten und kur­zen Text­bei­trä­gen, die zum Nach­den­ken anre­gen und den Ein­stieg ins Schrei­ben erleich­tern. Jeweils drei Minu­ten mor­gens und abends — mehr braucht es nicht, um schrei­bend das Leben leich­ter zu machen. Emp­feh­lens­wert!

Zum Ama­zon-Ange­bot:
Domi­nik Spenst,Das 6‑Mi­nu­ten-Tage­buch*, Rowohlt Taschenbuch

Wer dem Glück hinterherrennt läuft daran vorbei Buch über Achtsamkeit und Akzeptanz- und Commitment-Therapie

Unser Anspruch, immer glück­lich zu sein, über­for­dert uns und führt oft genau zum Gegen­teil.
Der Arzt und Psy­cho­the­ra­peut Russ Har­ris sehr anschau­lich und ver­ständ­lich über unse­re selbst­ge­bau­ten Glücks­fal­len, wie wir sie erken­nen und wie wir ent­spann­ter mit unse­rem Glück, aber auch mit unse­ren mie­sen Zei­ten umge­hen kön­nen, Lesens­wert!

Zum Ama­zon-Ange­bot:
Russ Har­ris, Wer dem Glück hin­ter­her­rennt, läuft dar­an vor­bei*, Gold­mann Ver­lag, 2023

Bullet Journal Methode Buch von Ryder Carroll für Tagebuch schreiben, Selbstorganisation und mehr Klarheit im Alltag

Das Stan­dard­werk für alle, die Tage­buch schrei­ben mit Struk­tur und Refle­xi­on ver­bin­den möch­ten: Ryder Car­roll ent­wi­ckel­te mit der Bul­let-Jour­nal-Metho­de ein ein­fa­ches Sys­tem für mehr Klar­heit, Fokus und Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on.
Ide­al für alle, die Gedan­ken ord­nen, Zie­le errei­chen und per­sön­li­ches Wachs­tum in ihren All­tag inte­grie­ren wol­len.

Zum Ama­zon-Ange­bot:
Ryder Car­roll: Die Bul­let-Jour­nal-Metho­de: Ver­ste­he dei­ne Ver­gan­gen­heit, ord­ne dei­ne Gegen­wart, gestal­te dei­ne Zukunft*, Rowohlt Taschen­buch, 2018

Wohlschreiben Buch mit 52 Impulsen für Tagebuch schreiben Journaling und Selbstreflexion im Alltag

Ein inspi­rie­ren­der Beglei­ter für alle, die ihr Tage­buch als Raum für ech­te Selbst­be­geg­nung nut­zen möch­ten: Bir­git Schrei­ber bie­tet mit 52 Impul­sen sanf­te Anre­gun­gen, um Gedan­ken zu ord­nen, Gefüh­le wahr­zu­neh­men und mehr Klar­heit sowie Selbst­für­sor­ge in den All­tag zu brin­gen. Ide­al für alle, die Jour­na­ling ver­tie­fen und sich selbst wie­der näher­kom­men möch­ten.

Zum Ama­zon-Ange­bot:
Bir­git Schrei­ber: Wohl­schrei­ben: 52 Impul­se für ein Leben, das sich echt anfühlt*, Ver­lag punkt­ge­nau, 2022

Das bleibt in der Familie von Sandra Konrad – wie alte Lasten unserer Familie unser Leben prägen

Ein tief­ge­hen­des Buch für alle, die beim Tage­buch schrei­ben immer wie­der auf wie­der­keh­ren­de Mus­ter und Gefüh­le sto­ßen: San­dra Kon­rad zeigt, wie unsicht­ba­re fami­liä­re Prä­gun­gen unser Leben beein­flus­sen – und wie wir uns von alten Las­ten lösen kön­nen. Eine berüh­ren­de Ein­la­dung, die eige­ne Geschich­te bes­ser zu ver­ste­hen und neue Wege zu gehen.

Zum Ama­zon-Ange­bot:
San­dra Kon­rad, Das bleibt in der Fami­lie: Von Lie­be, Loya­li­tät und uralten Las­ten*, Piper Taschen­buch, 2014 oder als Hörbuch/Audible* (kos­ten­los im Probemonat)

Buchcover „Auch alte Wunden können heilen“ von Dami Charf – Heilung von seelischen Verletzungen aus der Kindheit, innere Stabilität und Selbstverständnis

Ein ein­fühl­sa­mes Buch für alle, die beim Tage­buch schrei­ben immer wie­der auf inne­re Blo­cka­den, Schuld­ge­füh­le oder alte Mus­ter sto­ßen: Dami Charf zeigt, wie prä­gen­de Kind­heits­er­fah­run­gen unser Ver­hal­ten bis heu­te beein­flus­sen – und wie wir Schritt für Schritt mehr Selbst­ver­ständ­nis und inne­re Ruhe ent­wi­ckeln kön­nen. Eine wert­vol­le Beglei­tung auf dem Weg zu mehr emo­tio­na­ler Frei­heit. Lesens­wert!

Zum Ama­zon-Ange­bot:
Dami Charf, Auch alte Wun­den kön­nen hei­len: Wie Ver­let­zun­gen aus der Kind­heit unser Leben bestim­men und wie wir uns davon lösen kön­nen*. Kösel-Ver­lag, 2018 oder als Hörbuch/Audible* (kos­ten­los im Probemonat)

Wei­ter­füh­ren­de Beiträge:

Ins Schrei­ben kom­men: 5 effek­ti­ve Übun­gen zum Locker­ma­chen, Auf­wär­men und Auf­lö­sen von Schreib­blo­cka­den durch krea­ti­ves Schrei­ben
Tipps für den Ein­stieg ins krea­ti­ve Schreiben

Schlech­te Stim­mung: Man­che Tage füh­len sich an wie eine per­sön­li­che Belei­di­gung in Dau­er­schlei­fe. Über „schlech­te“ Gefüh­le, erlern­te Hilf­lo­sig­keit, unse­re emo­tio­na­len blau­en Fle­cken und Albert Ellis‘ ratio­na­le The­ra­pie.
Mie­se Zei­ten: Woher schlech­te Gefüh­le kom­men und was man gegen sie tun kann

Kön­nen wir uns auf unser Gedächt­nis und unse­re Erin­ne­run­gen ver­las­sen? Nicht immer. Denn unse­re Erin­ne­run­gen las­sen sich von unse­rer Tages­form beein­flus­sen und hän­gen von unse­rer Stim­mung ab. Wie wir uns erin­nern und war­um unser Gedächt­nis manch­mal so dane­ben liegt:
Erin­ne­rung und Gedächt­nis: Wie unser Gehirn Erin­ne­run­gen fälscht

Bauch­ge­fühl: Gefüh­le sind kei­ne Denk­feh­ler:
Für klu­ge Ent­schei­dun­gen ohne spä­te Reue, kla­re Prio­ri­tä­ten und unse­re Fähig­keit, Wich­ti­ges von Unwich­ti­gem zu unter­schei­den, brau­chen wir nicht nur unse­ren Ver­stand, son­dern auch unser (Bauch-)Gefühl.
Das gro­ße Zögern: War­um unser Bauch­ge­fühl für unse­re Ent­schei­dun­gen so wich­tig ist

Lebens­qua­li­tät: Man kann weg­se­hen und weg­hö­ren – aber weg­rie­chen kann man nicht.
Wie Düf­te unse­re Erin­ne­run­gen und Emo­tio­nen beein­flus­sen und wie man sie für mehr Wohl­be­fin­den und Vita­li­tät nut­zen kann.
Die Kraft der fei­nen Düfte

Eigent­lich waren wir zu viert. Obwohl Melis­sa nie so rich­tig dazu gehör­te. Es war ein­fach nicht die Zeit für Melis­sa, mit ihren lackier­ten Fin­ger­nä­geln, rasier­ten Bei­nen und schi­cken Kla­mot­ten. Rich­tig eng befreun­det war ich mit Moni­ka, gelern­te Erzie­he­rin, die gera­de The­ra­pie mach­te und Bri­git­te, die BWL stu­dier­te. Ich war frisch geschie­den und hat­te in der Zeit beim Axel-Sprin­ger-Ver­lag fest­ge­stellt, dass weder die­ser Ver­lag noch mei­ne Sekre­tä­rin­nen­tä­tig­keit mit mei­ner poli­ti­schen Welt­an­schau­ung in Ein­klang zu brin­gen war und ich außer­dem die Nase voll hat­te, von den gan­zen Anzug­män­nern.
Stadt.Leben von Chris­ta Lui­se Seitz 

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Generationengespräch

Geschich­te und Psy­cho­lo­gie
Ver­gan­ge­nes ver­ste­hen, um mit der Zukunft bes­ser klar zu kommen.


Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Dr. Susanne Gebert

Gene­ra­tio­nen­ge­spräch
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Geschich­te & Psy­cho­lo­gie
Die Ver­gan­gen­heit ver­ste­hen, um mit der Zukunft bes­ser klar zu kommen

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Susan­ne Autorin bei Gene­ra­tio­nen­ge­spräch & Agen­tur für Bildbiographien
Dr. Susan­ne Gebert schreibt über Psy­cho­lo­gie, Fami­li­en­ge­schich­te und emo­tio­na­le Prä­gun­gen. In ihrem Blog „Gene­ra­tio­nen­ge­spräch“ zeigt sie, wie unse­re Kind­heit uns formt – und wie wir uns von alten Mus­tern lösen können. 

2 Kommentare zu „Tagebuch schreiben: Warum Journaling glücklich macht“

  1. Sehr inter­es­san­ter Arti­kel. Hof­fe Sie ver­öf­fent­li­chen in regel­mä­ßi­gen Abstän­den sol­che Arti­kel dann haben Sie eine Stamm­le­se­rin gewonnen.Vielen Dank für die tol­len Informationen.

    Gruß San­dra

  2. Herz­li­chen Dank, Sandra!
    Im Moment fas­se ich die wich­tigs­ten Arti­kel zum The­ma ‘Glück’ zum ebook zusam­men — aber danach geht’s weiter!
    Vie­le Grü­ße an hof­fent­lich eine neue Stammleserin 🙂

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