Einfach gute Texte schreiben

Wer sei­ne Leser mag, soll­te sie nicht mit Wör­tern wie “Befind­lich­keits­stö­run­gen” oder “Moti­va­ti­ons­struk­tur” erschre­cken.

Las­sen Sie die Fin­ger von Wort­hül­sen, nen­nen Sie “Gefähr­dungs­po­ten­zi­al” ein­fach Gefahr und schrei­ben Sie erst­mal so, wie Ihnen der Schna­bel gewach­sen ist. Was Sie außer­dem beim Schrei­ben beach­ten soll­ten, lesen Sie hier.

Wie man Texte schreibt die gerne gelesen werden

Qualität kommt von Qual …

Fau­ler, düm­mer oder beque­mer sind heu­ti­ge Leser im Ver­gleich zu frü­he­ren nicht; aber anspruchs­vol­ler und unge­dul­di­ger.
Die Zeit ist knapp, das Ange­bot groß und mit einem Klick las­sen sich Infor­ma­tio­nen und/oder Unter­hal­tung auch anders­wo fin­den.

Quä­len soll­te man sei­ne Leser des­halb defi­ni­tiv nicht.
Wer Tex­te schreibt, die ger­ne gele­sen wer­den sol­len, quält sich selbst.
Schreibt aber nicht für sich selbst, son­dern für sie. Auch span­nen­de The­men kön­nen durch­fal­len, wenn die Tex­te kei­nen Bezug zu Leser­be­dürf­nis­sen her­stel­len kön­nen.

Leser­be­dürf­nis­se?

Sicher­heit, Anse­hen, Neu­gier, Gewinn, Gesund­heit, Selbst­ver­wirk­li­chung, Bequem­lich­keit und Geselligkeit/Dazugehören sind die The­men, die Men­schen inter­es­sie­ren, die ihnen unter die Haut gehen und die sie dazu brin­gen, wei­ter­zu­le­sen oder etwas zu kau­fen.

Gute Autoren ken­nen nicht nur ihr The­ma in- und aus­wen­dig, son­dern auch ihre Leser.

6 einfache Tricks für geniale Texte. Von A wie Anfangen bis Z wie Ziel

„ … Und natür­lich, Qua­li­tät kommt von Qual! Selbst wenn ihr euch nicht für Genies hal­tet, neigt ihr ver­mut­lich dazu, euren frisch geschrie­be­nen Text gut zu fin­den, bloß weil er von euch ist und weil die Gram­ma­tik stimmt. Und das gewöhnt euch bit­te ab. Wenn der Text dasteht, dann beginnt die Arbeit: prü­fen, fei­len, umschrei­ben, wann immer die Zeit reicht! Einer muss sich pla­gen, der Schrei­ber oder der Leser! Der Leser will aber nicht.”

Aus: Wolf Schnei­der,
Deutsch für jun­ge Pro­fis. Wie man gut und leben­dig schreibt*

Von A wie Anfangen bis Z wie Ziel der Quälerei

Wer nicht nur schrei­ben, son­dern auch gele­sen wer­den will, soll­te sich über über Fol­gen­des im Kla­ren sein:

1) A wie Anfangen

Nichts ist schlim­mer als ein wei­ßes Blatt Papier oder ein blin­ken­der Cur­sor auf lee­rem Bild­schirm. Die­sen Moment has­sen alle, auch Autoren, die schon meh­re­re Best­sel­ler ver­öf­fent­licht haben.

Abwar­ten, Tee trin­ken und hof­fen, dass einen die Muße irgend­wann küsst?

Nein.

Küchen­we­cker stel­len (Schreib­zeit begren­zen!), Tür zu, Han­dy aus und schrift­lich mit dem Sam­meln von Gedan­ken begin­nen.
Frei nach dem Mot­to: Nichts muss, alles kann.
Schrei­ben Sie sich locker, sor­tie­ren kann man spä­ter immer noch.

Extra-Tipp: Wenn es mit dem Schrei­ben über­haupt nicht klappt, dann lesen Sie sich warm. Am bes­ten mit einem Ihrer Lieb­lings­au­toren pas­send zum The­ma.

2) Struktur & Roter Faden

Plötz­lich ist man im Flow und aus den Gedan­ken für einen kur­zen Text ist die Mate­ri­al­samm­lung für min­des­tens ein Buch gewor­den. Auch wenn’s jetzt weh­tut: strei­chen Sie!

Blei­ben Sie beim The­ma, Struk­tur ist bes­ser als aus­ufern.
Suchen Sie sich den Aspekt her­aus, über den Sie schrei­ben möch­ten, und spin­nen Sie Ihren roten Faden.
Alles ande­re kann weg.

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Bes­ser schrei­ben und auf­ge­räum­te Tex­te?
Das “Must-Have” für alle, die nicht nur schrei­ben, son­dern auch gele­sen wer­den wol­len.
Egal, in wel­cher Alters­klas­se.

Wolf Schnei­der: Deutsch für jun­ge Pro­fis. Wie man gut und leben­dig schreibt*,
Rowolth Taschen­buch Ver­lag, 2010


3) Leser sind egoistisch

Ein­gangs schon erwähnt, aber man kann es gar nicht oft genug wie­der­ho­len: Leser sind Ego­is­ten und lesen nur das, was SIE inter­es­siert und wei­ter­bringt.
Gute Tex­te neh­men ihre Leser gleich am Anfang an die Hand und las­sen sie nicht mehr los.

Was brennt Ihren Lesern unter den Nägeln, für wel­ches Pro­blem suchen sie eine Lösung, wel­che Fra­gen möch­ten sie beant­wor­tet haben?
Packen Sie Ihre Leser lie­be­voll am Schlaf­fit­chen, indem Sie ihre Schwie­rig­kei­ten und unge­lös­ten Pro­ble­me beschrei­ben, oder locken Sie sie mit der Beloh­nung, wie sich ihr Leben zum Posi­ti­ven wen­den wird, wenn sie Ihren Text lesen.

Ihr Text muss für Leser ein Gewinn sein, wenn sie nicht nur ein­stei­gen, son­dern auch wei­ter­le­sen sol­len.

Zei­gen Sie Ver­ständ­nis für die Pro­ble­me und Hür­den, die Ihre Leser von einer Lösung abhal­ten. Und den­ken Sie an ‘Walk the talk’ — beschrei­ben Sie Pro­ble­me und Schwie­rig­kei­ten anhand kon­kre­ter Bei­spie­le und mit ech­ten Gefüh­len.

Ihr Gewinn: Ihre Leser wer­den sich ver­stan­den füh­len. Und wer sich ver­stan­den fühlt, fühlt sich wohl und bleibt.

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Schrei­ben ist zum gro­ßen Teil ein Hand­werk, das man ler­nen kann.
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Roy Peter Clark, Die 50 Werk­zeu­ge für gutes Schrei­ben. Hand­buch für Autoren, Jour­na­lis­ten und Tex­ter*, Auto­ren­haus Ver­lag GmbH 2008


Arbei­ten Sie sich lang­sam vom Bekann­ten zum Unbe­kann­ten vor.
Schi­cken Sie Ihre Leser auf die Hel­den­rei­se: unbe­frie­di­gen­de Aus­gangs­si­tua­ti­on (Aschen­put­tel und die böse Stief­mut­ter und die noch böse­ren Stief­schwes­tern) — noch mehr Pro­ble­me und Hür­den (Ball, tol­ler Prinz, aber wie soll sie den krie­gen? Schuh bleibt auf der frisch geteer­ten Trep­pe kle­ben) — Hap­py End (Hoch­zeit).

Je kom­pli­zier­ter Ihr The­ma ist, des­to mehr Struk­tur braucht Ihr Text.
Zum Schluss prä­sen­tie­ren Sie dann, je nach Text­art, den krö­nen­den Abschluss, die Ant­wort auf alle Fra­gen — oder den Cliff­han­ger für die Fort­set­zung Ihrer Geschich­te.

4) Die eigene Schreibstimme finden

Ihre Leser sind noch viel ego­is­ti­scher als Sie glau­ben.
Sie wol­len nicht nur bei einem The­ma abge­holt wer­den, son­dern möch­ten einen Text füh­len.

Wie das geht?
Ganz ein­fach — lie­fern Sie Stoff für’s Kopf­ki­no.
Schrei­ben Sie nicht über einen Mann, der mit sei­nem Hund die Stra­ße ent­lang­geht, son­dern beschrei­ben Sie den Mann, der mit sei­nem asth­ma­ti­schen Kurz­haar­da­ckel im Schlepp­tau die Stra­ße ent­lang -mar­schiert, -bum­melt oder -eilt.

  • Wer­den Sie kon­kret. Schrei­ben Sie statt “Hund” Dackel und statt “Auto” Mer­ce­des.
  • Ver­wen­den Sie Adver­ben und Adjek­ti­ve spar­sam: Der Mann geht nicht lang­sam, son­dern schlen­dert.
  • Suchen Sie tref­fen­de For­mu­lie­run­gen und Meta­phern und zie­hen Sie Ver­glei­che: “Die­ser Text ist tro­cke­ner als die Wüs­te Gobi
  • Tabu sind: Wort­un­ge­tü­me aus mehr als 3 Sil­ben und lee­re Wort­hül­sen. Gute Tex­te sind kon­kret, prä­zi­se for­mu­liert und bar­rie­re­frei.
Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben

Ver­mei­den Sie also Wör­ter und For­mu­lie­run­gen, die Sie in einer nor­ma­len Unter­hal­tung nie­mals benut­zen wür­den, bei­spiels­wei­se “Gefähr­dungs­po­ten­zi­al” oder “Befind­lich­keits­stö­run­gen”. In der gespro­che­nen Spra­che kom­men die so gut wie nie vor, denn nie­mand sagt: “Ich lei­de heu­te an Befind­lich­keits­stö­run­gen” statt: “Mir brummt der Schä­del und Bauch­schmer­zen habe ich auch”.

Wort­hül­sen und “Wort­d­rei­mas­ter” (Schnei­der) haben nichts auf Papier zu suchen, auch wenn das bekannt­lich gedul­dig ist.
Ihre Leser sind es bekannt­lich nicht.

Bullshit Bingo mit Begriffen die einfach nicht auf eine Homepage gehören

Aus Angst, den fal­schen Ton zu tref­fen und Kun­den zu ver­prel­len, gibt es auf  pro­fes­sio­nel­len Web­sei­ten oft beson­ders vie­le Wort­hül­sen ohne Sinn und Bedeu­tung. “Wert­schät­zung” und “Kun­den­ori­en­tie­rung”? Soll­ten für ein Unter­neh­men genau­so selbst­ver­ständ­lich sein wie “auf Augen­hö­he”. Und “Dienst­leis­tungs­an­bie­ter” ist viel­leicht doch ein­fach ein dop­pelt-gemop­pel­ter Dienst­leis­ter?

Wort­hül­sen-Web­sei­ten blei­ben nicht im Gedächt­nis und sind außer­dem lang­wei­lig, denn nach dem Lesen ist man genau­so schlau wie vor­her. Da bleibt nichts hän­gen. Des­halb soll­te man für gute Kun­den­an­spra­che lee­re Begrif­fe weg­las­sen und kon­kret for­mu­lie­ren, wel­chen Nut­zen Kun­den haben, wenn sie das Pro­dukt oder die Dienst­leis­tung kau­fen.


5) Lange oder kurze Texte?

Lang oder kurz ist eigent­lich egal und rich­tet sich danach, wie kom­pli­ziert das The­ma ist, das Sie für Ihre Leser ent­wi­ckeln.
Haupt­sa­che inter­es­sant!

Es macht kei­nen Sinn, auf Teu­fel komm raus kurz oder lang zu schrei­ben, es kommt immer auf’s Pro­blem an, das Sie beschrei­ben. Aber wenn Sie öfter “Dei­ne Tex­te sind zu lang” hören, ist das mög­li­cher­wei­se eine sanf­te Umschrei­bung für ” zu lang­wei­lig!”.

Dage­gen hilft nur: straf­fen, bes­ser struk­tu­rie­ren, stär­ke­re Ver­glei­che und For­mu­lie­run­gen fin­den, mehr auf Leser­be­dürf­nis­se ein­ge­hen. Außer Ihrer Schreib­stim­me soll­ten Sie auch Ihren Rhyth­mus fin­den. Lan­ge Sät­ze mit kur­zen abwech­seln, zwi­schen­drin auch mal Aus­ru­fe und Fra­gen. Fast alles ist erlaubt, auch Halb­sät­ze und Ellip­sen.
Die Haupt­sa­che ist, Ihr ego­is­ti­scher Leser bleibt bei Ihnen.

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DIE Emp­feh­lung für alle, die noch bes­ser schrei­ben wol­len. Ein Buch, durch das man nicht nur viel lernt, son­dern auch gut unter­hal­ten wird — nicht umsonst ist es in kür­zes­ter Zeit zum Best­sel­ler gewor­den. Des­we­gen: unbe­dingt lesen (und anwen­den)! Danie­la Rorig, Tex­ten kön­nen: Das neue Hand­buch für Mar­ke­ter, Tex­ter und Redak­teu­re*, Rhein­werk Com­pu­ting, 2019


6) Das Beste kommt zum Schluss:
Titel, Überschrift und der erste Satz

” … Das Trau­rigs­te, wozu man einen ers­ten Satz miss­brau­chen kann, ist eine Bin­sen­weis­heit. ‘Das Inter­net hat sich zum bedeu­ten­den Infor­ma­ti­ons­me­di­um ent­wi­ckelt.”

Aus: Wolf Schnei­der,
Deutsch für jun­ge Pro­fis. Wie man gut und leben­dig schreibt*

Einen Durch­schnitts­le­ser vor­aus­ge­setzt haben Sie 20 Sekun­den Zeit — das sind 350 Zei­chen — , um mit einem groß­ar­ti­gen Ein­stieg, also Titel und ers­ter Satz, neu­gie­rig zu machen.
Danach ist das Urteil “les’ ich” oder “les’ ich nicht” unwi­der­ruf­lich gefällt. Für den ers­ten Ein­druck gibt es bekannt­lich kei­ne zwei­te Chan­ce.

Man kann im ers­ten Satz wie Kat­ja Kess­ler sei­ne Leser­schaft mit wüten­den Frau­en locken: „Ges­tern war einer die­ser Tage, an denen ich ver­stan­den habe, war­um Frau­en ihren Män­nern Strych­nin ins Essen rüh­ren“, oder, wie die Neue Züri­cher Zei­tung, mit einem wun­der­ba­ren Bild über’s Altern im Ver­gleich zu Wein und Käse: „Alt wer­den hat in unse­rer Gesell­schaft einen schlech­ten Bei­geschmack. Mit wohl­wol­len­der Zustim­mung altern dür­fen bei uns nur noch Wein und Käse.

(Bei­de Bei­spie­le aus: Wolf Schnei­der, Deutsch für jun­ge Pro­fis. Wie man gut und leben­dig schreibt*.)

Ers­te Sät­ze sind die Trai­ler eines Tex­tes.
Schö­ne Bil­der, wit­zi­ge Ver­glei­che, Geschich­ten, flot­te Sprü­che — alles außer lang­wei­lig und Bin­sen­weis­heit ist erlaubt.

Auf Krampf las­sen sich ers­te Sät­ze lei­der nur sel­ten kon­stru­ie­ren, meis­tens flie­gen sie einem aber als eine Art Beloh­nung zu, wenn man sei­nen Text ein zwei­tes und ein drit­tes Mal über­ar­bei­tet: For­mu­lie­run­gen, die irgend­wo mit­ten im Text ste­hen und plötz­lich auf­fal­len, weil sie irgend­wie aus der Rei­he tan­zen.

Wie jeder gute Trai­ler ist der Ein­stieg meis­tens ein End­pro­dukt.
(Des­we­gen ste­hen er in die­ser Über­sicht auch ganz zum Schluss.)

7) Das Redigieren:
Der Teufel steckt immer im Detail

Nach dem Schrei­ben kommt das Redi­gie­ren.
Das ist oft viel müh­sa­mer, als den ers­ten Wurf zu schrei­ben
, aber die Mühe lohnt sich.
Das Rin­gen um tref­fen­de For­mu­lie­run­gen und Ver­glei­che, die rich­ti­ge Glie­de­rung und das Rund­fei­len macht aus Ihrem Roh­dia­man­ten ein ech­tes Schmuck­stück für Ihre Leser.

Der wich­ti­ge ers­te Satz fin­det sich beim zwei­ten Lesen meis­tens irgend­wo im Text, alles Über­flüs­si­ge muss gehen, Adjek­ti­ve soll­ten spar­sam ein­ge­setzt, Pas­siv in Aktiv umge­wan­delt wer­den und Füll­wör­ter wie: eben, näm­lich, also, halt, qua­si, über­haupt, ganz/gänzlich, gera­de­zu, usw. müs­sen ver­schwin­den.

Den­ken Sie auch dar­an, sich an der gespro­che­nen Spra­che zu ori­en­tie­ren, und ver­ein­fa­chen Sie Wort­hül­sen, falls die Ihnen dazwi­schen­ge­rutscht sind: “Gefähr­dungs­po­ten­zi­al” wird zur “Gefahr” und “wid­ri­ge Wit­te­rungs­be­din­gun­genzu “schlech­tem Wet­ter”.
Alles ande­re ist nicht nur bemüht, son­dern klingt auch so.

Das Ziel der Quälerei

Damit Ihr Leser das Gefühl hat, dass Ihr Text etwas bringt, muss er

  • wähernd des Lesens min­des­tens ein­mal AHA! gedacht oder gesagt haben und/oder
  • sich ein brei­tes Grin­sen aus dem Gesicht wischen oder
  • sich die Schweiß­per­len von der Stirn tup­fen, weil Sie ihm einen Hor­ror-Sto­ry der Extra­klas­se gelie­fert haben. Und nicht, weil Ihr Text so müh­sam zu lesen war.

Und außer­dem:

Einfach gute Texte schreiben: der Teufel steckt immer im Detail

Gute Tex­te haben kei­ne Schach­tel­sät­ze oder Wort­un­ge­tü­me, dafür einen span­nen­den Ein­stieg.
Sie haben immer den Leser und sei­ne Bedürf­nis­se im Blick, unter­hal­ten, lie­fern nütz­li­che Infor­ma­tio­nen und ver­bar­ri­ka­die­ren sich nicht hin­ter Wort­hül­sen.
Schrei­ben Sie so, wie Sie spre­chen.
Stel­len Sie sich beim Schrei­ben Ihres Ent­wur­fes ein Gegen­über vor, dem Sie Ihr The­ma erklä­ren.

Nach dem Schrei­ben soll­ten Tex­te “ruhen” (min­des­tens über die Mit­tags­pau­se).
Danach ist der ers­te Ent­wurf reif für’s Über­ar­bei­ten und Redi­gie­ren — hier steckt die eigent­li­che Qual … ität, das Herz­blut und der Autoren­schweiß.
In ers­ter Linie zäh­len beim Schrei­ben ech­tes Inter­es­se an The­men und Lesern, in zwei­ter ein paar Regeln. Das Wich­tigs­te ist aber, dass man sich traut und nicht ewig auf­schiebt.

Der Rest ist üben, üben, üben, denn Sie wis­sen ja: Unser Gehirn funk­tio­niert wie ein Mus­kel. Je häu­fi­ger man Fähig­kei­ten trai­niert, des­to bes­ser wird man!

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www​.bild​bio​gra​phi​en​.de, 2016 (über­ar­bei­tet 2019)


Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Es ist das Schei­tern und Wie­der­auf­ste­hen, das Men­schen inter­es­siert und inspi­riert. Wie man mit 7 ein­fa­chen Tricks durch Sto­ry­tel­ling Ver­trau­en schaf­fen und Leser gewin­nen kann.
7 Tricks für bes­se­res Con­tent Mar­ke­ting


Buch­emp­feh­lun­gen:

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Der Schrift­stel­ler und Dreh­buch­au­tor Hanns-Josef Ortheil und sein neus­ter Schreib(ver-)führer
aus der lesens­wer­ten Duden-Rei­he über Krea­ti­ves Schrei­ben.
Eben­falls sehr emp­feh­lens­wert: “Schrei­ben über mich selbst”.

Hanns-Josef Ortheil: Mit dem Schrei­ben anfan­gen. Fin­ger­übun­gen des krea­ti­ven Schrei­bens*, Duden Ver­lag Ver­lag, 2017

Ein groß­ar­ti­ger Rat­ge­ber und “Must-Have” für alle, die sich inten­siv mit dem Hand­werk Schrei­ben beschäf­ti­gen. Von ‘mur­der your dar­lings’ bis zu nütz­li­chen Gewohn­hei­ten ist alles dabei — span­nend geschrie­ben, über­sicht­lich, kom­pe­tent und mit vie­len Übungs­bei­spie­len. Emp­feh­lens­wert!

Roy Peter Clark, Die 50 Werk­zeu­ge für gutes Schrei­ben. Hand­buch für Autoren, Jour­na­lis­ten und Tex­ter*, Auto­ren­haus Ver­lag GmbH 2008

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Egal in wel­cher Alters­klas­se.

Wolf Schnei­der: Deutsch für jun­ge Pro­fis. Wie man gut und leben­dig schreibt*, Rowolth Taschen­buch Ver­lag, 2010

Ich schrei­be so lan­ge, wie der Leser davon über­zeugt ist, in den Hän­den eines erst­klas­si­gen Wahn­sin­ni­gen zu sein.“ Ste­phen King schreibt nicht nur Hor­ror und Fic­tion, son­dern auch erst­klas­si­ge Bücher über’s Schrei­ben. Die­ses ist eine gelun­ge­ne Mischung aus Bio­gra­fie und Schreib­rat­ge­ber, die sich nicht nur gut liest, son­dern auch sehr infor­ma­tiv ist. Emp­feh­lens­wert! Ste­phen King: Das Leben und das Schrei­ben*, Wil­helm Hey­ne Ver­lag Mün­chen, 2011


Wei­ter­füh­ren­de Bei­trä­ge:

Bio­gra­fi­sches Schrei­ben: “Publish or perish” — schreib’ oder ver­schwin­de — ist nicht nur eine Weis­heit, die für Wis­sen­schaft­ler und Geschäfts­leu­te gilt, son­dern auch für alle, die ihre Fami­li­en­ge­schich­te bewah­ren wol­len. Kann man “erzähl­te Geschich­te” auf­schrei­ben? Kann man. Und soll­te man heut­zu­ta­ge auch.
11 Tipps, die Sie beim Schrei­ben einer Bio­gra­fie beach­ten soll­ten

Ein­stieg ins Schrei­ben: Wer schreibt, muss nach­den­ken, aus­wäh­len, sam­meln, gewich­ten — und sich genau über­le­gen, was gesagt wer­den soll. Eine Anstren­gung, die sich lohnt.
Tipps für den Ein­stieg ins krea­ti­ve Schrei­ben

Auf­schie­ben: „Mor­gen, mor­gen, nur nicht heu­te, sagen alle …“. Na, Sie wis­sen schon.
Schön ist anders, denn ‚eigent­lich‘ möch­te und müss­te man drin­gend vor­an­kom­men. Doch die „Auf­schie­be­ri­tis“ greift eben­so wie ihre nahe Ver­wand­te, die „Schreib­blo­cka­de“, ger­ne um sich. Wenn sie da ist, geht nichts mehr. Zumin­dest schein­bar. Auf­schie­ben kann aber auch sein Gutes haben und sogar nütz­lich sein: Bei­spiels­wei­se, um noch bes­ser zu wer­den..
10 Tipps gegen Auf­schie­be­ri­tis

Erfolg: Wer ein neu­es Pro­jekt mit einem inne­ren “Ich kann nicht” star­tet, wird es auch nicht kön­nen. Und darf sich dann bei sich selbst für eine gelun­ge­ne Selbst­sa­bo­ta­ge durch eine erfüll­te Pro­phe­zei­ung bedan­ken.
Selbst­er­fül­len­de Pro­phe­zei­un­gen

Ankom­men: “Ich schreib’ ein Buch!” Wer immer ALLES haben will, und das SOFORT, wird es mit dem Ankom­men schwer haben. Es hilft nichts: Wenn wir wirk­lich vor­an­kom­men wol­len, müs­sen wir — ech­te — Zie­le defi­nie­ren, los­lau­fen und uns mit der “Poli­tik der klei­nen Schrit­te” unse­ren Zie­len nähern. Klingt ein­fach, ist in der Pra­xis aber manch­mal ganz schön schwie­rig.
Vor Ankom­men wird gewarnt!

Bild­nach­wei­se:

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Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschich­te & Psy­cho­lo­gie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich brin­ge mit mei­nem Team Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­ge­schich­ten ins Buch
und schrei­be als Ghost­wri­te­rin mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie.

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