Einfach gute Texte schreiben

Weshalb wir so viel schreiben und so wenig lesen? Vielleicht liegt es an der fehlenden Qual … ität.

Wer seine Leser mag, sollte sie deshalb nicht mit Wörtern wie „Befindlichkeitsstörungen“ erschrecken. Lassen Sie die Finger von Worthülsen, nennen Sie „Gefährdungspotenzial“ einfach Gefahr und schreiben Sie erstmal wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist.

7 Tricks, um gute Texte zu schreiben, die gerne gelesen werden

Wie man Texte schreibt die gerne gelesen werden www.generationengespräch.de

Qualität kommt von Qual …

Fauler, dümmer oder bequemer sind heutige Leser im Vergleich zu früheren nicht; aber anspruchsvoller und ungeduldiger.

Die Zeit ist knapp, das Angebot groß und mit einem Klick lassen sich Informationen und/oder Unterhaltung auch anderswo finden.

Quälen sollte man seine Leser deshalb definitiv nicht.

Wer Texte schreibt, die gerne gelesen werden sollen, quält sich selbst.

Auch spannende Themen können durchfallen, wenn die Texte keinen Bezug zu den Leserbedürfnissen herstellen können.

Leserbedürfnisse?

  • Sicherheit
  • Ansehen
  • Neugier
  • Gewinn
  • Gesundheit
  • Selbstverwirklichung
  • Bequemlichkeit
  • Geselligkeit/Dazugehören

sind die Themen, die Menschen interessieren, die ihnen unter die Haut gehen und die sie dazu bringen, weiterzulesen oder etwas zu kaufen.

Das gilt übrigens auch, wenn man nur für „den Hausgebrauch“, also privat schreibt – beispielsweise seine Biografie. Die soll schließlich auch gelesen werden.

Gute AutorInnen kennen deshalb nicht nur ihr Thema in- und auswendig, sondern auch die grundlegenden Bedürfnisse ihrer Leserinnen und Leser.

Und quälen sich für sie gerne:

„ … Und natürlich, Qualität kommt von Qual!
Selbst wenn ihr euch nicht für Genies haltet, neigt ihr vermutlich dazu, euren frisch geschriebenen Text gut zu finden, bloß weil er von euch ist und weil die Grammatik stimmt. Und das gewöhnt euch bitte ab. Wenn der Text dasteht, dann beginnt die Arbeit: prüfen, feilen, umschreiben, wann immer die Zeit reicht!
Einer muss sich plagen, der Schreiber oder der Leser! Der Leser will aber nicht.“

Aus: Wolf Schneider, Deutsch für junge Profis. Wie man gut und lebendig schreibt*

Von A wie Anfangen bis Z wie Ziel der Quälerei

Wer nicht nur schreiben, sondern auch gelesen werden will, sollte sich über über Folgendes im Klaren sein:

1) A wie Anfangen

Nichts ist schlimmer als ein weißes Blatt Papier oder ein blinkender Cursor auf leerem Bildschirm. Diesen Moment hassen alle, auch Autoren, die schon mehrere Bestseller veröffentlicht haben.

Abwarten, Tee trinken und hoffen, dass einen die Muße irgendwann küsst?
Nein.

Küchenwecker stellen – Schreibzeit begrenzen: 2 Stunden intensives Arbeiten bringen mehr (Qualität) auf’s Papier als ein ganzer Tag Quälerei.

Dafür unbedingt sämtliche Ablenkungsmöglichkeiten verbannen: Tür zu, Handy aus und schriftlich mit dem Sammeln von Gedanken beginnen.

Nichts muss, alles kann.
Schreiben Sie sich locker, sortieren kann man später immer noch.

Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben

Extra-Tipp: Wenn es mit dem Schreiben überhaupt nicht klappt, dann lesen Sie sich warm. Am besten mit einem Ihrer Lieblingsautoren passend zum Thema.

2) Struktur & Roter Faden

Plötzlich ist man im Flow und aus den Gedanken für einen kurzen Text ist die Materialsammlung für mindestens ein Buch geworden. Auch wenn’s jetzt wehtut: streichen Sie!

Bleiben Sie beim Thema, Struktur ist besser als ausufern.

Suchen Sie sich den Aspekt heraus, über den Sie schreiben möchten, und spinnen Sie Ihren roten Faden.
Alles andere kann weg.

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Besser schreiben und aufgeräumte Texte?
Das „Must-Have“ für alle, die nicht nur schreiben, sondern auch gelesen werden wollen.
Egal, in welcher Altersklasse.

Wolf Schneider: Deutsch für junge Profis. Wie man gut und lebendig schreibt*,
Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2011

3) Leser sind egoistisch

Eingangs schon erwähnt, aber man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Leser*innen sind Egoisten und lesen nur das, was SIE interessiert und weiterbringt.

Gute Texte nehmen ihre Leser deshalb gleich am Anfang an die Hand und lassen sie nicht mehr los.

Was brennt Ihren Leser*innen unter den Nägeln, für welches Problem suchen sie eine Lösung, welche Fragen möchten sie beantwortet haben?

Packen Sie Ihre Zielgruppe liebevoll am Schlaffitchen, indem Sie ihre Schwierigkeiten und ungelösten Probleme beschreiben, oder locken Sie sie mit der Belohnung, wie sich ihr Leben zum Positiven wenden wird, wenn sie Ihren Text lesen.

Ihr Text muss ein Gewinn sein, wenn Ihre Leser*innen nicht nur einsteigen, sondern auch weiterlesen sollen.

Zeigen Sie Verständnis für die Probleme und Hürden, die sie von einer Lösung abhalten. Und denken Sie an ‚Walk the talk‚ – beschreiben Sie Probleme und Schwierigkeiten anhand konkreter Beispiele und mit echten Gefühlen.

Ihr Gewinn: Ihre Leser*innen werden sich verstanden fühlen. Und wer sich verstanden fühlt und sich den berühmten Mehrwert durch Ihren Text verspricht, wird bleiben.

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Schreiben ist zum großen Teil ein Handwerk, das man lernen kann.
Ein sehr empfehlenswerter Ratgeber mit vielen Beispielen und Übungen für’s richtige Handwerkszeug. Ein „Must-Have“ für alle, die viel schreiben (müssen).

Roy Peter Clark, Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben. Handbuch für Autoren, Journalisten und Texter*
Autorenhaus Verlag GmbH 2008

Arbeiten Sie sich langsam vom Bekannten zum Unbekannten vor.

Schicken Sie Ihre Leser und Leserinnen auf die Heldenreise: unbefriedigende Ausgangssituation (Aschenputtel, die böse Stiefmutter und die hinterhältigen Stiefschwestern) – noch mehr Probleme und Hürden (der Ball im Schloss, ein Prachtkerl von Prinz, aber wie soll man den ohne ein angemessenes Ballkleid im Schrank kriegen? Schuh bleibt auf der frisch geteerten Treppe kleben etc.) – Happy End (Hochzeit).

Je komplizierter Ihr Thema ist, desto mehr Struktur braucht Ihr Text.

Zum Schluss präsentieren Sie dann, je nach Textart, den krönenden Abschluss, die Antwort auf alle Fragen – oder den Cliffhanger für die Fortsetzung Ihrer Geschichte.

4) Die eigene Schreibstimme finden

Ihr Publikum ist noch viel egoistischer als Sie glauben.
Sie wollen nicht nur bei einem Thema abgeholt werden, sondern möchten einen Text fühlen.

Wie das geht?
Ganz einfach – liefern Sie Stoff für’s Kopfkino.

Schreiben Sie nicht über einen Mann, der mit seinem Hund die Straße entlanggeht, sondern beschreiben Sie den Mann, der mit seinem asthmatischen Kurzhaardackel im Schlepptau die Straße entlang –marschiert, –bummelt oder –eilt.

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Finden Sie Ihre Schreibstimme

Werden Sie konkret. Schreiben Sie Dackel statt „Hund“ und Mercedes statt „Auto“ .
Verwenden Sie Adverben und Adjektive sparsam: Der Mann geht nicht langsam, sondern er schlendert.
Suchen Sie treffende Formulierungen und Metaphern und ziehen Sie Vergleiche: „Dieser Text ist trockener als die Wüste Gobi.
Tabu sind: Wortungetüme aus mehr als 3 Silben und leere Worthülsen. Gute Texte sind konkret, präzise formuliert und barrierefrei.

Vermeiden Sie Wörter und Formulierungen, die Sie in einer normalen Unterhaltung niemals benutzen würden, beispielsweise „Gefährdungspotenzial“ oder „Befindlichkeitsstörungen„.

In der gesprochenen Sprache kommen die so gut wie nie vor, denn niemand sagt: „Ich leide heute an Befindlichkeitsstörungen“ statt: „Mir brummt der Schädel und Bauchschmerzen habe ich auch„.

Worthülsen und „Wortdreimaster“ (Wolf Schneider) haben nichts auf Papier zu suchen, auch wenn das bekanntlich geduldig ist.

Ihre Leser*innen sind es bekanntlich nicht.

Bullshit Bingo mit Begriffen die einfach nicht auf eine Homepage gehören
Bullshit-Bingo: Worthülsen, die man auf professionellen Geschäftsseiten vermeiden sollte

Sogar auf professionellen Webseiten sind oft Worthülsen ohne Sinn und Bedeutung zu finden, weil man Angst hat, potenzielle Kunden und Kundinnen mit einer klaren Sprache zu verprellen.

Zum Beispiel Formulierungen wie „Wertschätzung“ und „Kundenorientierung„, die für jedes Unternehmen genauso selbstverständlich sein sollten wie „auf Augenhöhe„.
Und: „Dienstleistungsanbieter“ ist vielleicht einfach ein doppelt-gemoppelter Dienstleister?

Für Leserinnen und Leser sind solche feingeschliffene, aber inhaltslose Webseiten verwirrend, denn nach dem Lesen sind sie genauso schlau wie vorher.

Da bleibt nichts hängen. Deshalb sollte man für eine gute Kundenansprache leere Begriffe weglassen und konkret formulieren, welchen Nutzen Kunden haben, wenn sie das Produkt oder die Dienstleistung kaufen.

5) Lange oder kurze Texte?

Lang oder kurz ist relativ und richtet sich danach, wie kompliziert das Thema ist, das Sie für Ihre Leser entwickeln. Hauptsache interessant!

Es ist nicht sinnvoll, auf Teufel komm raus kurz oder lang zu schreiben, es kommt immer auf’s Problem an, das Sie beschreiben.

Aber wenn Sie öfter „Deine Texte sind zu lang“ hören, ist das möglicherweise eine sanfte Umschreibung für “ zu langweilig!.

Dagegen hilft nur: straffen, besser strukturieren, stärkere Vergleiche und Formulierungen finden, mehr auf Leserbedürfnisse eingehen.

Außer Ihrer Schreibstimme sollten Sie auch Ihren Rhythmus finden: Lange Sätze mit kurzen abwechseln, zwischendrin auch mal Ausrufe und Fragen.

Fast alles ist erlaubt, auch Halbsätze und Ellipsen.
Die Hauptsache ist, Ihre egoistischen Leser*innen bleiben bei Ihnen.

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DIE Empfehlung für alle, die noch besser schreiben wollen.
Ein Buch, durch das man nicht nur viel lernt, sondern auch gut unterhalten wird. Nicht umsonst ist es in kürzester Zeit zum Bestseller geworden. Deswegen: unbedingt lesen (und anwenden)!

Daniela Rorig, Texten können: Das neue Handbuch für Marketer, Texter und Redakteure*
Rheinwerk Computing, 2019

6) Das Beste kommt zum Schluss: Titel, Überschrift und der erste Satz

Eine*n Durchschnittsleser*in vorausgesetzt haben Sie 20 Sekunden Zeit – das sind 350 Zeichen – , um mit einem großartigen Einstieg, also Titel und erster Satz, neugierig zu machen.

Danach ist das Urteil „les‘ ich“ oder „les‘ ich nicht“ unwiderruflich gefällt. Für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance.

Deswegen ist der erste Satz so immens wichtig. Leider bleibt er in vielen Texten unter seinen Möglichkeiten:

“ … Das Traurigste, wozu man einen ersten Satz missbrauchen kann, ist eine Binsenweisheit. ‚Das Internet hat sich zum bedeutenden Informationsmedium entwickelt.“

Aus: Wolf Schneider, Deutsch für junge Profis. Wie man gut und lebendig schreibt*

Man kann im ersten Satz wie Katja Kessler seine Leserschaft mit wütenden Frauen locken: „Gestern war einer dieser Tage, an denen ich verstanden habe, warum Frauen ihren Männern Strychnin ins Essen rühren“.

Oder wie die Neue Züricher Zeitung mit einem wunderbaren Bild über’s Altern im Vergleich zu Wein und Käse: „Alt werden hat in unserer Gesellschaft einen schlechten Beigeschmack. Mit wohlwollender Zustimmung altern dürfen bei uns nur noch Wein und Käse.

(Beide Beispiele aus: Wolf Schneider, Deutsch für junge Profis. Wie man gut und lebendig schreibt*.)

Erste Sätze sind die Trailer eines Textes.
Schöne Bilder, witzige Vergleiche, Geschichten, flotte Sprüche – alles außer langweilig und Binsenweisheit ist erlaubt.

Auf Krampf lassen sich erste Sätze leider nur selten konstruieren.

Kleines Trostpflaster: Meistens fliegen sie einem aber als eine Art Belohnung zu, wenn man seinen Text ein zweites und ein drittes Mal überarbeitet: Oft sind es Formulierungen, die irgendwo mitten im Text stehen und plötzlich auffallen, weil sie irgendwie aus der Reihe tanzen.

Wie jeder gute Trailer ist der Einstieg meistens ein Endprodukt.
(Deswegen stehen er in dieser Übersicht auch ganz am Schluss.)

Der Halo-Effekt: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance www.generationegspräch.de
Mehr über den ‚Halo-Effekt‘:
Richtige und falsche Vorbilder

7) Das Redigieren: Der Teufel steckt immer im Detail

Nach dem Schreiben kommt das Redigieren.
Das ist oft viel mühsamer, als den ersten Wurf zu schreiben
, aber die Mühe lohnt sich.

Das Ringen um treffende Formulierungen und Vergleiche, die richtige Gliederung und das Rundfeilen macht aus Ihrem Rohdiamanten ein echtes Schmuckstück für Ihre Leser.

Der wichtige erste Satz findet sich beim zweiten Lesen meistens irgendwo im Text, alles Überflüssige muss gehen, Adjektive sollten sparsam eingesetzt, Passiv in Aktiv umgewandelt werden und Füllwörter wie: eben, nämlich, also, halt, quasi, überhaupt, ganz/gänzlich, geradezu, usw. müssen verschwinden.

Denken Sie auch daran, sich an der gesprochenen Sprache zu orientieren, und vereinfachen Sie Worthülsen, falls die Ihnen dazwischengerutscht sind: „Gefährdungspotenzial“ wird zur „Gefahr“ und „widrige Witterungsbedingungenzu „schlechtem Wetter„.

Alles andere ist nicht nur bemüht, sondern klingt auch so.

Das Ziel der Quälerei

Nach dem Schreiben sollte Ihr Text wie guter Hefeteig „ruhen“ (mindestens über die Mittagspause).

Danach geht es je nach Stadium entweder noch einmal ans Überarbeiten und Redigieren oder Sie lesen Ihren Text ein letztes Mal aufmerksam durch.

Ja, gute Texte schreiben ist Qual … ität.
In jedem steckt viel Herzblut und Autor*innenschweiß.

Checkliste: Hat Ihr Text das, was Leser*innen brauchen?

  • Gute Texte haben keine Schachtelsätze und Wortungetüme, dafür einen spannenden Einstieg.
  • Sie haben immer den Leser und seine Bedürfnisse im Blick, unterhalten, liefern nützliche Informationen und verbarrikadieren sich nicht hinter Worthülsen.
  • Schreiben Sie so, wie Sie sprechen.
    Stellen Sie sich beim Schreiben Ihres Entwurfes ein Gegenüber vor, dem Sie Ihr Thema erklären.
Zitat keep calm and think - work harder not smarter www.generationengespräch.de

In erster Linie zählen beim Schreiben echtes Interesse an Themen und Lesern, in zweiter ein paar Regeln.

Das Wichtigste ist aber, dass man sich traut und nicht ewig aufschiebt.

Der Rest ist üben, üben, üben, denn Sie wissen ja: Unser Gehirn funktioniert wie ein Muskel.
Je häufiger man Fähigkeiten trainiert, desto besser wird man!

Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2016 (überarbeitet 2022)

Lesen Sie im nächsten Beitrag: Es ist das Scheitern und Wiederaufstehen, das Menschen interessiert und inspiriert. Wie man mit 7 einfachen Tricks durch Storytelling Vertrauen schaffen und Leser gewinnen kann.
7 Tricks für besseres Content Marketing

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Ebenfalls sehr empfehlenswert: „Schreiben über mich selbst„.

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für alle, die nicht nur schreiben, sondern auch gelesen werden wollen.
Egal in welcher Altersklasse.

Wolf Schneider: Deutsch für junge Profis. Wie man gut und lebendig schreibt*, Rowolth Taschenbuch Verlag, 2010

Storytelling mit Bildern
Wie man mit Bildern gute Geschichten erzählen kann, lernt man mit dieser großartigen Anleitung, die ivon Anwendern völlig zurecht als ‚Goldgrube‚ bezeichnet wird.

Pia Kleine Wieskamp, Visual Storytelling im Business: Mit Bildern auf den Punkt kommen*, Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG , 2019

Ein tolles Buch für den Einstieg ins Storytelling,
klar, übersichtlich und sehr gut strukturiert. Mit CONNECT – so stark wirken Geschichten -, COPY – so sehen die Baupläne guter Geschichten aus – und CREATE – so entstehen gute Geschichten – bekommt man einen sehr guten Überblick über Heldenreisen & Co. Empfehlenswert!

Thomas Pyczak, Tell me! Wie Sie mit Storytelling überzeugen*, Rheinwerk Computing, Mai 2017

Weiterführende Beiträge:

Biografisches Schreiben: „Publish or perish“ – schreib‘ oder verschwinde – ist nicht nur eine Weisheit, die für Wissenschaftler und Geschäftsleute gilt, sondern auch für alle, die ihre Familiengeschichte bewahren wollen. Kann man „erzählte Geschichte“ aufschreiben? Kann man. Und sollte man heutzutage auch.
11 Tipps, die Sie beim Schreiben einer Biografie beachten sollten

Einstieg ins Schreiben: Wer schreibt, muss nachdenken, auswählen, sammeln, gewichten – und sich genau überlegen, was gesagt werden soll. Eine Anstrengung, die sich lohnt.
Tipps für den Einstieg ins kreative Schreiben

Aufschieben: Aufschieberitis ist die „Krankheit“ der Perfektionisten. Denn es ist meistens nicht der innere Schweinehund, der uns davon abhält, endlich loszulegen, sondern die Angst zu versagen. Wenn sie da ist, geht nichts mehr. Zumindest scheinbar. Aufschieben kann aber auch sein Gutes haben und sogar nützlich sein: Beispielsweise, um noch besser zu werden.
10 Tipps gegen Aufschieberitis

Erfolg: Wer ein neues Projekt mit einem inneren „Ich kann nicht“ startet, wird es auch nicht können. Und darf sich dann bei sich selbst für eine gelungene Selbstsabotage durch eine erfüllte Prophezeiung bedanken.
Selbsterfüllende Prophezeiungen

Ankommen: „Ich schreib‘ ein Buch!“ Wer immer ALLES haben will, und das SOFORT, wird es mit dem Ankommen schwer haben. Es hilft nichts: Wenn wir wirklich vorankommen wollen, müssen wir — echte — Ziele definieren, loslaufen und uns mit der “Politik der kleinen Schritte” unseren Zielen nähern. Klingt einfach, ist in der Praxis aber manchmal ganz schön schwierig.
Vor Ankommen wird gewarnt!

Bildnachweise:

Agentur für Bildbiographien

Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschichte & Psychologie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich bringe mit meinem Team Lebens-, Familien- und Unternehmensgeschichten ins Buch und schreibe als Ghostwriterin Bücher mit den Schwerpunkten Geschichte und Psychologie.

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