Szenen einer arrangierten Ehe

Prinzregent George und Caroline von Braunschweig: Szenen einer arrangierten Ehe www.generationengespräch.de


Das Drama beginnt.
Der Prince of Wales George, der spätere König IV., kann seine Finanzen nicht in Ordnung halten. Von seinem aufwändigen Lebensstil fast ruiniert, willigt er in einen Heiratshandel mit dem Parlament ein und heiratet seine Cousine.

Das einzige Problem: Das Brautpaar kann sich nicht ausstehen.

Die Briten und ihr Dandy-Prinz

Mit diesem Prince of Wales, der wegen seiner Leibesfülle auch als „Prince of Whales“ − Prinz der Wale – verspottet wird, ist kein Staat zu machen.

Der englische Thronfolger George (1762 – 1830) ist fett, eitel, exzentrisch und egozentrisch.

Für dynastische Zwecke ist dieser Prinz völlig ungeeignet.

Er selbst sieht das naturgemäß anders und bezeichnet sich gerne als führenden Gentleman Europas. Besonders stolz ist er darauf, zum inner circle des legendären Londoner Dandys George „Beau“ Brummell zu gehören.

Brummells wichtigste Lebensleistung besteht darin, sich besonders sorgfältig zu kleiden.

Er verlässt das Haus erst nach einer mehrstündigen Prozedur in perfekt sitzender und aufeinander abgestimmter Garderobe und erntet dafür in der feinen Londoner Gesellschaft viel Aufmerksamkeit und Bewunderung.

Einer seiner glühendsten Verehrer ist Prinz George, der, wie viele andere Gentlemen seiner Zeit, eifrig bemüht ist, Brummells Dandy-Style zu kopieren.

Allerdings ist Kronprinz George auch für andere Lebensgenüsse offen, was dazu führt, dass er ab seinem dreißigsten Lebensjahr unter seiner feinen Garderobe ein Korsett aus Fischbein tragen muss, das seine Diener taktvoll als „Gürtel“ bezeichnen.

Karrikatur von George "Beau" Brummell (1805) Vorzeige-Dandy der feinen Londoner Gesellschaft
Karrikatur von George „Beau“ Brummell (1805) Vorzeige-Dandy der feinen Londoner Gesellschaft

Auch die flotten Halstücher, das Markenzeichen aller Dandys, sind für George viel mehr als ein modisches Accessoires.
Sie dienen dazu, sein Doppelkinn zu verbergen. Mit den Jahren auch das dritte und das vierte Kinn, das sich mit der Zeit bildet.

Seinem Selbstbewusstsein konnten all diese Unbilde nichts anhaben.

Auch nicht, dass er als Kronprinz, Prinzregent und später König George IV. beim Volk völlig untendurch war und sein Leben lang mit Hohn, Spott und schlechter Presse zu kämpfen hatte.

ANZEIGE

Shop Geschenke made for Mama

Armer George!
Frustessen kann so frustrierend sein.

Und ist meistens ein Zeichen für chronischen Stress. Dagegen kann man Abhilfe schaffen: Mit kleinen, aber sinnvollen Änderungen im Alltag, die Stress ab- und Entspannungsphasen einbauen.

Mehr dazu finden alle außer George in unserem Shop Geschenke made for Mama

Die Briten und ihr Parlament

Georges schlechtes Verhältnis zu Presse und Volk bringt das Königshaus immer wieder in Bedrägnis. Denn anders als im restlichen Europa regieren britische Könige schon längst nicht mehr alleine.

Die Briten waren in Sachen Revolution ihren Nachbarn weit voraus und hatten die Macht ihrer Monarchen schon viel früher als alle anderen zurechtgestutzt.

Schlechte Stimmung bei Presse und Volk kann sich das britische Königshaus deshalb schon seit Jahrhunderten nicht mehr so einfach leisten.

Der britische Bürgerkrieg zwischen König und Parlament hatte rund 150 Jahre vor Beginn der französischen Revolution, im Jahr 1642, stattgefunden.
Danach gab es ein merkwürdiges Hin und Her zwischen Demokratie und Diktatur.

Der Weg zur Volkssouveränität gestaltete sich auf der Insel mehr als „work in progress. Das blutige Hauruck-Verfahren und „Kopf ab!“ der französischen Revolution 1789 gefiel den Briten offenbar nicht (geköpft wurde trotzdem, aber seltener und diskreter).

1660 zog man einen Schlussstrich unter das Kapitel Bürgerkrieg, indem man den Puritaner Oliver Cromwell köpfen ließ und Karl II. zum König krönte.

Mit dessen Nachfolger Wilhelm III. von Oranien kehrte dann endlich Ruhe auf der Insel ein. Man fand einen Kompromiss, mit den bis heute alle gut leben können:

König ja, aber das Parlament hat immer das letzte Wort.

ANZEIGE

Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?
Narzissmus und Arroganz gehen oft Hand in Hand. Ari Turunen entlarvt in dieser witzigen Geschichte der Arroganz, die Überheblichkeit und Besserwisserei von Alexander dem Großen bis Napoleon, Bush, Berlusconi und Lehman Brother. Merke: Hochmut kommt vor dem Fall. Wenn nicht früher, dann später. Lesenswert!

Ari Turunen, Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?*, Piper Taschenbuch, 2017

Seit 1669 garantieren die Bills of Right den britischen Untertanen wichtige Bürgerrechte, beispielsweise die Immunität der Parlamentarier, unabhängige Gerichte und freie Wahlen.

Anfangs natürlich nur für Männer und nur für die fünf Prozent der Bevölkerung, die über ein entsprechend hohes Einkommen verfügten.

Aber immerhin.
Die absolutistischen Monarchien auf der anderen Seite des Ärmelkanals waren noch Lichtjahre von solchen Errungenschaften entfernt.

Farmer George kommt nicht zur Ruhe

König George III. (1738 – 1820), Vater des dicken George und Großvater der späteren Queen Victoria, saß also nicht allein auf dem Thron, sondern regierte gemeinsam mit einem Parlament.

Dort geben zwei Parteien den Ton an: die Whigs, die Parlamentspartei (und späteren Liberalen), und die Torys, die Königstreuen (heute die Konservativen).

"Farmer George" König George III. Großvater von Queen Victoria
Portrait of George III of the United Kingdom (1771/1772), Johan Zoffany , Royal Collection object 402939, gemeinfrei

Privat mag es George III. eher geruhsam; er schätzt das einfache Leben auf dem Lande, wo er sich in Ruhe seinem Steckenpferd – der Landwirtschaft widmen kann.

Beom Volk trägt George III. deshalb den Beinamen Farmer George („Bauer George“).

Aber es sind schlechte Zeiten für einen König, der Ruhe und das einfache Landleben mag.

Denn in dem halben Jahrhundert seiner Regentschaft wird die Welt von anderen Monarchen komplett umgekrempelt. Zunächst ziehen die Briten an der Seite Friedrich des Großen in den Siebenjährigen Krieg (1756 – 1763).

Ein kräftezehrender Krieg, aber Immerhin können die Briten den alten Feind Frankreich empfindlich schwächen und ihnen die heißeste Neuerwerbung jener Zeit, die Kolonien in Nordamerika, abjagen.

Die Freude über die neugewonnenen Kolonien währt allerdings kurz, denn schon zehn Jahre später schmeißen aufrührerische Nordamerikaner bei der Boston Tea Party feinen englischen Tee, für den sie keinen Zoll zahlen wollten, ins Meer.

Damit beginnt der amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in dem Amerika, das übrigens vom absolutistischen Frankreich unterstützt wurde, für Großbritannien sehr schmerzhaft und ein für allemal wieder verloren geht.

Kurze Zeit später revoltierten die Franzosen und als die Revolution in Frankreich sich verselbstständigt und ihre Kinder gefressen hatte, putschte sich ein Korse namens Napoleon an die Macht und überrannte in den darauffolgenden Jahren mit den französischen Armeen die halbe Welt.

George III. ist nicht bei Sinnen

Zwei Jahrzehnte lang, von 1792 bis 1814 boten die Briten Napoleon und seiner Grande Nation in kostspieligen Koalitionskriegen die Stirn.
Wenigstens eine Nation musste Napoleon und Frankreich davon abhalten, ganz Europa und den Rest der Welt zu kassieren – und das waren die Briten und ihr König „Farmer George„.

Als der Kampf gegen Napoleon endlich beendet ist, ist George III. nicht mehr bei Sinnen.

Daran ist nicht seine aufreibende Regentschaft schuld, sondern eine Erbkrankheit: Der alte König ist geistig völlig umnachtet, und stirbt langsam an Porphyrie, einer seltenen erblichen Erkrankung des Blutsystems, die unbehandelt zu Hirnschäden und Störungen bei der Blutgerinnung führt.

Farmer George dämmert vor sich hin und bekommt von seiner Umwelt so gut wie nichts mehr mit. (Queen Victoria wird diese Krankheit als Trägerin an ihre zahlreichen Nachkommen weitergeben. Unter anderem leidet deshalb einer ihrer Enkelsöhne, der kleine Zarewitsch, an der Bluterkrankheit.)

ANZEIGE

Das Buch zur Netflix-ErfolgsserieBridgerton‚ für alle, die von Julia Quinns wunderbar-bunter Regency-Komödie über kuppelnde Mütter und deren Töchter nicht genug bekommen können (Serie und Buch spielen 1813, also in der Zeit, in der George III. vor sich hinsiecht).

Keine 1:1 Umsetzung des Films, sondern mit vielen Nebensträngen und neuen Charakteren, die im Film nicht vorkommen. Lesenswert!
Julia Quinn, Bridgerton – Der Duke und ich*, HarperCollins, 2021

Kronprinz George rebelliert

Nachdem König George III. nicht mehr zurechnungsfähig ist, übernimmt 1811 sein dicker Sohn George die Regierungsgeschäfte und wird Prinzregent.

Da er nicht nur ein begeisterter Dandy ist, sondern auch gerne und viel baut, erinnert der Name der Stilepoche Regency an Georges Prinzregentenzeit.

Von der ländlichen Idylle seines Vaters hält der Prinzregent nichts und die Probleme, die nach dem Ende der Kriege gegen Napoleon in Großbritannien entstehen – Tausende Soldaten werden aus der Armee entlassen und suchen in ihrer wirtschaftlich angeschlagenen Heimat nach Arbeit – interessieren ihn herzlich wenig.

Als er 1780 endlich volljährig geworden war, hatte er sich sein Halstüchlein umgebunden und als Dandy und Lebemann ins muntere Londoner Treiben gestürzt.

Nach mehreren skandalösen und kostspieligen Liebschaften heiratete er 1785 im Alter von 23 Jahren eine junge Frau. Sie ist ermutlich die unpassendste Partie, die er finden konnte: eine Bürgerliche, Irin und auch noch Katholikin.

Sein Vater, der König, der zum Zeitpunkt noch im Vollbesitz seiner Kräfte war (zumindest offiziell), hätte dieser Eheschließung niemals zugestimmt.

Deswegen hatte der Kronprinz vorsichtshalber weder König noch Parlament über seine Heirat informiert und damit gegen sämtliche Regeln verstoßen, an die sich ein britischer Thronfolger bis heute halten muss.

Prinzregent Georges erste Ehe wird Geschichte schreiben und ihn erpressbar machen.

Szenen einer arrangierten Ehe

Zehn Jahre später – es ist das Jahr 1795, auf der anderen Seite des Ärmelkanals tobt die Französische Revolution mit Guillotine und blutigem Terror hat Kronprinz George ein großes Problem: Er ist pleite.

Der Prince of Wales hat sein beträchtliches Vermögen abgewirtschaft und steht so in der Kreide, dass er angesichts seiner Schulden nicht mehr weiter weiß.

Schließlich muss er sich in seiner Not auf einen Heiratshandel einlassen um seinen finanziellen Ruin abzuwenden: Das Parlament verspricht, seine erste Ehe zu vertuschen, für die Tilgung seiner Schulden zu sorgen und seine Apanage kräftig zu erhöhen, wenn er sich im Gegenzug bereit erklärt, standesgemäß zu heiraten.

George willigt in die arrangierte Ehe ein – das Wasser steht ihm wirklich bis zum Halstuch – und eine passende Braut wird für ihn gesucht.

Die Wahl fällt schließlich auf seine Cousine Caroline von Braunschweig, die selbstbewusste Tochter einer Schwester seines Vaters und eines Kriegshelden und Lieblingsneffen Friedrichs des Großen.

Eine passende Ehe, allerdings ist Caroline mit 27 Jahren für diese Zeit eine alte Braut – und eine, die sich nichts gefallen lässt.

Es wird zum Desaster.

Als sich die Brautleute im April 1795 drei Tage vor ihrer geplanten Trauung das erste Mal sehen, erfasst beide sofort eine tiefe Abneigung, die ein Leben lang halten wird.

Caroline von Braunschweig
Portrait of Caroline of Brunswick (1804), By Sir Thomas Lawrence, National Portrait Gallery, Public Domain

Nach einer kurzen Begrüßung lässt George seine Braut stehen und verlangt nach einem Brandy.

Caroline ist pikiert und begeht im Eifer des Gefechts den vermutlich katastrophalsten Fehler ihrer langen und unglücklichen zukünftigen Ehe: Sie mäkelt einem Vertrauten gegenüber, dass ihr Bräutigam auf Porträts wesentlich besser aussehen würde als in natura.

Das ist ein harter Schlag unter die Gürtellinie für einen eitlen Mann wie George.
Eine Bemerkung, die für ihn Grund genug für lebenslangen Hass ist.

Die tödlich beleidigte Antwort Georges kommt postwendend: Er findet seine Braut unattraktiv, bemängelt ihre wenig zurückhaltende Art, moniert nach der Hochzeitsnacht ihre mangelnde Hygiene und hält später schriftlich fest, dass er mit ihr nur drei Mal Geschlechtsverkehr gehabt habe.

Mein Vater war ein Held, mein Mann ist eine Null

Immerhin hält die Ehe lange genug, um eine kleine Thronerbin zu zeugen.
Pünktlich neun Monate nach der Hochzeit, im Januar 1796, wird die Thronfolgerin, Prinzessin Charlotte Augusta, geboren.

Wenige Wochen nach der Geburt der kleinen Prinzessin, teilt der Prince of Wales seiner Ehefrau Caroline schriftlich mit, dass er die Absicht habe, sich von ihr zu trennen.

Er betont, dass er auf die Ausübung seiner ehelichen Rechte zukünftig auch dann verzichten werde, wenn ihrer gemeinsamen Tochter, der Thronerbin Charlotte Augusta, etwas zustoßen sollte.

Dann verfasst er sein Testament und vermacht sein Vermögen seiner ersten „inoffiziellen“ Frau.
Caroline als offizielle Gattin soll im Falle seines Todes einen einzigen Schilling erhalten.

Caroline stört das wenig, denn sie ist von ihrem Ehemann und seinen narzisstischen Allüren alles andere als begeistert: „Mon père etait un héros, mon mari est un zéro“ (Mein Vater war ein Held, mein Mann ist eine Null), ist ihre Meinung zum Thema.

Sie zieht mit ihrer Tochter aufs Land und führt für die damalige Zeit ein unerhört unkonventionelles Leben als alleinerziehende Mutter.
Besucher berichten verstört, dass sie von der Gemahlin des Thronfolgers auf dem Boden liegend empfangen wurden, weil sie dort mit ihrer Tochter spielte.

Die Aristokratie rümpft die Nase, aber die einfachen Leute sind begeistert von der verstoßenen Ehefrau ihres ungeliebten Prince of Wales.

Eine liederliche Frau?

Doch Carolines Glück währt nur kurz.

Irgendjemand bei Hofe muss aufgefallen sein, dass die kleine Thronerbin – Georges einziges legitimes Kind – viel zu kostbar ist, um sie einer Mutter zu überlassen, die vor Gästen auf dem Boden herumkriecht und daher allen Anschein nach ein liederliches Leben führt.

George lässt seine Tochter zu sich holen, um sie standesgemäß zu erziehen, Carolin darf ihre Tochter nur noch zwei Mal im Monat sehen.

Kurze Zeit später verlangt George die Scheidung.

Das Unglück des britischen Königshauses nimmt seinen Lauf.

König George IV von England
George IV (1816) By Thomas Lawrence, Public domain

Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2016 (überarbeitet 2022)

Lesen Sie im nächsten Beitrag: Die arrangierte Ehe zwischen Prinzregent George und seiner Cousine Caroline von Braunschweig ist von Anfang an unglücklich. Jetzt, als König, will George seine Frau endlich loswerden. Und muss feststellen, dass sich in seinem Königreich Kreti und Plethi scheiden lassen können – nur er nicht.
Pains and Penalities: Scheidung auf britisch

Buch- und Filmempfehlungen:

Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affilate-Links, die helfen, den Blog Generationengespräch zu finanzieren. Wenn Ihnen eine der angegebenen Empfehlungen gefällt und Sie das Buch (oder ein anderes Produkt) über diesen Link bestellen, erhält der Blog dafür eine kleine Provision, ohne dass für Sie Mehrkosten entstehen. Für Ihren Klick: Herzlichen Dank im Voraus!

Eine grandiose Serie mit tollen Schauspielern
über einen anderen Ladykiller Englands, König Heinrich VIII. (1491 – 1547). Eine tolle Serie, die den Mann, die Zusammenhänge und die Hintergründe seiner Zeit in großartigen Bildern und Szenen erzählt. Mit Jonathan Rhys Meyers. Lohnt sich!

Die Tudors*, Sony Pictures Home Entertainment, April 2014, FSK:16

Ein lesenswerter Streifzug durch die Menschheitsgeschichte.
Unterhaltsam und sehr witzig geschrieben, inklusive Puderperücken und George „Beau“ Brummell. Sehr lesenswert! Sehr hörenswert ist übrigens die Audio-Version, gelesen von Rufus Beck.

Bill Bryson, Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge*, Goldmann Taschenbuch, 2013

Ein spannender Roman und ein großartiger Blick ins viktorianischen London: Bankenkrisen und politische Intrigen, der Luxus der Oberschicht und das Elend der Armen, zusammengefasst in einem toll recherchierten und geschriebenen Buch. Einer der besten Romane Folletts – lesenswert!

Ken Follett, Die Pfeiler der Macht*, Lübbe, 2015

Weltgeschichte zum Anhören
Ebenso witzig wie informativ ist dieses Hörbuch zur brillanten sechsteiligen ZDF-Reihe von Hans-Christian Huf und Gero von Boehm, wunderbar und augenzwinkernd gesprochen von Hape Kerkeling. Unerreicht hörenswert!

Hans-Christian Huf, Gero von Boehm, Unterwegs in der Weltgeschichte*
Random House Audio, März 2015

Die Krankheiten der Reichen und die Seuchen der Armen
Der Medizinhistoriker Roland Gerste beschreibt kenntnisreich und spannend die Auswirkungen der großen Seuchen und die Krankheiten der Mächtigen auf die Weltgeschichte. Ein großartiges Buch vom ‚Cäsarenwahn‘ im alten Rom bis zur Gerontokratie in der Sowjetunion. Lesenswert!

Roland D. Gerste, Wie Krankheiten Geschichte machen: Von der Antike bis heute*, Klett-Cotta, 2019

Weiterführende Beiträge:

Narzissmus: „Double Bind“ – egal was Du tust, es wird das Falsche sein – ist die Masche, mit der Narzissten ihre Mitmenschen manipulieren. Aber was ist Narzissmus, woher kommt er – und kann man Narzissten heilen, retten oder ihnen entkommen?
Das Zeitalter der Narzissten?

Die französische Revolution, Napoleon und ganz neue Gefühle: Das 19. Jahrhundert entdeckt die große Liebe, die mit Napoleon nicht nur in Mode, sondern über ganz Europa kommt. Die Epochen vom Absolutismus zum Biedermeier
Mätressenwirtschaft, Revolution und die große Liebe

Sex und Politik: Den Königen und Aristokraten war das politische Tagesgeschäft oft zu mühsam – sehr zur Freude ihrer Geliebten, die manchmal sehr viel Vergnügen an Macht, Einfluss und am Regieren hatten. Die berühmteste und einflussreichste „maîtresse en titre“ in der Geschichte war die Marquise de Pompadour, die legendäre Geliebte des Urenkels des Sonnenkönigs, König Ludwig XV.
Die Marquise de Pompadour

Mutterliebe: Mutterliebe sorgt dafür, dass Frauen über sich hinauswachsen und Dinge tun, die sie normalerweise für andere Menschen nicht tun würden. Fehlt Mutterliebe, muss ein Kind also „mutterseelenallein“ aufwachsen, wird es diesen Mangel ein Leben lang spüren. Aber was ist Mutterliebe, und wie lässt sie sich erklären?
Was heißt schon Mutterliebe?

Das Generationengspräch über ein Jahrhundert der Auf- und Umbrüche, der Revolutionen und der Erfindung von Mutter- und romatischer Liebe. Das Jahrhundert der Aufklärung und der “Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit”.
Das 18. Jahrhundert

Linkempfehlungen:

Spannende Blog-Lektüre über Queen Victoria und ihre Vor- und Nachfahren:
https://www.nordkomplott.de/als-die-royals-aus-hannover-kamen-300-jahre-personalunion/

Bildnachweise:

Portrait of George III of the United Kingdom (1771/1772), Johan Zoffany , Royal Collection object 402939, gemeinfrei
Karrikatur von „Beau“ Brummell (1805) By Robert Dighton – Color version scanned from Priestley’s The Prince of Pleasure by H. Churchyard, Public Domain
George IV (1821) by G. Atkinson, Brighton, UKImmediate source: Sammlung de Salis
Portrait of Caroline of Brunswick (1804), By Sir Thomas Lawrence, National Portrait Gallery, Public Domain
George IV (1816) By Thomas Lawrence – File:George IVcoronation.jpg from Royal Collection object 405918, Public domain

Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschichte & Psychologie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich bringe mit meinem Team Lebens-, Familien- und Unternehmensgeschichten ins Buch und schreibe als Ghostwriterin Bücher mit den Schwerpunkten Geschichte und Psychologie.

Weitere Informationen:
Über uns * Geschenke made for Mama * Facebook * XING * Pinterest
Kontakt * Datenschutz * Impressum

26491cookie-checkSzenen einer arrangierten Ehe

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll to Top