Magda Goebbels (1): “Eine schöne, schöne Frau”

Wer war Magda Goebbels?

Einer der schil­lernds­ten Frau­en im Natio­nal­so­zia­lis­mus war Mag­da Goe­b­bels, die Frau des Pro­pa­gan­da­mi­nis­ters Joseph Goe­b­bels.
Wer war die­se Frau, die bei einem jüdi­schen Stief­va­ter auf­ge­wach­sen ist, sich nie für Poli­tik inter­es­siert hat und am Ende ihre sechs Kin­der dem „Füh­rer“ opfer­te?

Eine Fana­ti­ke­rin – oder eine Lebens­mü­de?

Magdas große Leere

Als Maria Mag­da­le­na Quandt, gebo­re­ne Beh­rend (der Mäd­chen­na­me ihrer Mut­ter, denn Mag­da wur­de unehe­lich gebo­ren), adop­tier­te Fried­län­der (der Name ihres jüdi­schen Stief­va­ters) und aner­kann­te Rit­schel (der Name ihres leib­li­chen Vaters) an einem Som­mer­abend des Jah­res 1930 im Ber­li­ner Sport­pa­last der Rede des Ber­li­ner Gau­lei­ters Joseph Goe­b­bels lauscht, ist sie eigent­lich eine „gemach­te“ Frau: Bild­schön, noch kei­ne 30 Jah­re alt, intel­li­gent und sehr wohl­ha­bend, denn sie wur­de gera­de sehr lukra­tiv von ihrem Ehe­mann, dem Mul­ti­mil­lio­när Gün­ther Quandt, geschie­den.

Magda Goebbels 1933
Por­trät Mag­da Goe­b­bels 1933. Von Bun­des­ar­chiv, Bild 183-R22014 / CC-BY-SA 3.0

Den hat­te sie zu Beginn der 1920er Jah­re im Zug auf dem Weg ins Pen­sio­nat für höhe­re Töch­ter ken­nen­ge­lernt.
Quandt, dop­pelt so alt wie Mag­da, gera­de ver­wit­wet und Vater zwei­er Söh­ne, ist fas­zi­niert von Mag­das Schön­heit und ihren ange­neh­men Umgangs­for­men; sie von sei­nen maß­ge­schnei­der­ten Anzü­gen und den opu­len­ten Blu­men­sträu­ßen, die er im Mäd­chen­pen­sio­nat vor­bei­bringt, wenn er auf der Durch­rei­se ist.

Zum Ent­set­zen sei­ner Fami­lie macht Quandt der schö­nen Mag­da kur­ze Zeit spä­ter einen Hei­rats­ab­trag – den sie, nach eini­gem Hin und Her, annimmt.
Am 4. Janu­ar 1921 hei­ra­tet man in Bad Godes­berg; Mag­da ist 19 Jah­re alt, Gün­ther Quandt 39

Doch das gla­mou­rö­se Leben, das sich Mag­da an der Sei­te eines rei­chen Ehe­manns ver­mut­lich erträumt hat, fin­det nicht statt.

Quandt parkt sei­ne blut­jun­ge Ehe­frau auf sei­ner weit abge­le­ge­nen Vil­la am Grieb­nitz­see, wo sie den Haus­halt füh­ren und Quandts Söh­ne aus ers­ter Ehe betreu­en soll, die fast im glei­chen Alter wie ihre neue Stief­mut­ter sind.

Ihr frisch­ge­ba­cke­ner Ehe­mann wid­met sich der­weil mit preu­ßisch-pedan­ti­scher Dis­zi­plin der Meh­rung sei­nes damals schon beträcht­li­chen Ver­mö­gens, ver­lässt um 7.30 Uhr das Haus, kommt abends um 19,30 Uhr zurück, um dann, nach dem Abend­essen, bei der Lek­tü­re der „Ber­li­ner Bör­sen­zei­tung“ ein­zu­ni­cken.

Magda Goebbels' erster Ehemann Günther Quandt, Vater von Harald Quandt
Gün­ther Quandt, 1941
Von Bun­des­ar­chiv, Bild 183-B03534 / Dor­neth / CC-BY-SA 3.0,

Im Novem­ber 1921 bringt Mag­da den gemein­sa­men Sohn Harald zur Welt und hält ver­mut­lich auch sei­net­we­gen noch ein paar Jah­re im gol­de­nen Quandt’schen Käfig am Grieb­nitz­see aus. Aber nach acht Jah­ren Ehe­le­ben reicht es ihr und sie legt sich einen Lieb­ha­ber namens „Ernst“ zu, angeb­lich ein Stu­dent aus gutem Hau­se.

Zum Leid­we­sen ihres gehörn­ten Gat­ten ver­steckt Mag­da ihre Affä­re nicht, son­dern besucht mit „Ernst“ in aller Öffent­lich­keit Thea­ter­auf­füh­run­gen und Bäl­le; ein­mal über­nach­tet sie sogar mit ihm in einem Hotel, was dem empör­ten Quandt schnell zuge­tra­gen wird.


Merk­wür­di­ger­wei­se ist trotz die­ser Öffent­lich­keit die Iden­ti­tät von Mag­das Gelieb­ten bis heu­te im Dunk­len geblie­ben. Eini­ge His­to­ri­ker und Bio­gra­fen ver­mu­ten, dass es sich bei „Ernst“ um nie­mand ande­ren als Mag­das Jugend­lie­be Vik­tor Chaim Arlo­soroff han­deln könn­te, mit dem sie als Schü­le­rin eng befreun­det war, und den sie hei­ra­ten woll­te.
Der cha­ris­ma­ti­sche Arlo­soroff ist aller­dings mitt­ler­wei­le mit einer ande­ren ver­hei­ra­tet – einer Jüdin und kei­ner „Schick­se“ wie Mag­da – und lebt haupt­säch­lich in Paläs­ti­na, wo er Kar­rie­re gemacht hat und eine Art Außen­mi­nis­ter der Jewish Agen­cy ist.
(Arlo­soroff wird 1933 unter selt­sa­men Umstän­den am Strand von Tel Aviv erschos­sen, sei­ne Mör­der konn­ten offi­zi­ell nie ermit­telt wer­den.)


Wer auch immer „Ernst“ gewe­sen sein mag – Quandts Geduld mit sei­ner jun­gen Frau ist begrenzt, er reicht die Schei­dung ein, ver­bie­tet Mag­da das Betre­ten sei­ner Vil­la und den Umgang mit ihrem gemein­sa­men Sohn.

Doch Mag­da hat vor­ge­sorgt.
Sie erpresst ihren schei­dungs­wil­li­gen Gat­ten mit Brie­fen, die nicht an die Öffent­lich­keit gelan­gen dür­fen, was Quandt schließ­lich zum Ein­len­ken zwingt.
Er bil­ligt ihr eine groß­zü­gi­ge Apa­na­ge zu, von der sie sich eine luxu­riö­se Sie­ben-Zim­mer-Woh­nung in Ber­lin am Reichs­kanz­ler­platz 2 leis­ten kann, zudem darf Harald bis zu sei­nem 14. Lebens­jahr (oder ihrer Wie­der­ver­hei­ra­tung) bei ihr blei­ben.

So sitzt sie nach der Schei­dung im Som­mer 1929  mit Kind, Köchin und Dienst­mäd­chen, dem Gelieb­ten und allen Annehm­lich­kei­ten, von denen die meis­ten Deut­schen zu jener Zeit nur träu­men kön­nen, in ihrer pracht­vol­len Sie­ben-Zim­mer-Woh­nung im Zen­trum Ber­lins – und lang­weilt sich.

ANZEIGE

Das Lebens­ge­fühl der Deut­schen Ende der 1920er Jah­re,
die Zer­ris­sen­heit der Wei­ma­rer Repu­blik zwi­schen Links und Rechts und ein packen­der Kri­mi — per­fekt in Sze­ne gesetzt mit tol­len Schau­spie­lern und Bil­dern. Eine sehens­wer­te Serie für alle, die sich für die Zwan­zi­ger Jah­re begeis­tern — und für die, die vor allem die Men­schen, die damals gelebt haben, begrei­fen wol­len.

Tom Tykwers Baby­lon Ber­lin Staf­fel 1 + 2*, 2018, FSK 12


Mag­da lei­det an jener Form der Müßig­gangs, die  Bau­de­lai­re im aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­dert bei den Schö­nen und Rei­chen so tref­fend als ennui beschrie­ben hat: Ein fades Leben, weil es kei­ne Auf­ga­be, kei­ne Lei­den­schaft und kei­ne offe­nen Wün­sche mehr gibt, für die sich das Auf­ste­hen am Mor­gen lohnt.

Auch Lan­ge­wei­le kann müde und tod­un­glück­lich machen, wenn die ein­zi­ge Zer­streu­ung im Leben aus Mode, Lie­be und gesell­schaft­li­chem Amü­se­ment besteht.

Wie­der ein­mal klagt Mag­da, nach reich­li­chem Genuss von Alko­hol, ihren Freun­den, dass sie es nicht mehr aus­hal­te, dass sie Angst habe, ver­rückt zu wer­den, dass ihr Leben sie anwi­de­re und dass sie vor Lan­ge­wei­le ster­ben kön­ne.“


Auf Anra­ten ihres guten Bekann­ten Prinz „Auwi“ (August-Wil­helm, ein Sohn des abge­dank­ten Kai­sers Wil­helm II.) wen­det sich Mag­da der Poli­tik als Mit­tel gegen Depres­si­on und Lan­ge­wei­le zu, obwohl sie sich eigent­lich dafür auch nicht inter­es­siert.

Sie schließt sich dem „Nor­di­schen Ring“ an, einem exklu­si­ven Club der bes­se­ren Gesell­schaft, der sich mit den Ideen der NS-Ideo­lo­gie beschäf­tigt – und gemein­sam Wahl­kampf­ver­an­stal­tun­gen besucht.

Auf der Suche nach Erlösung

Der „Dok­tor“, Dr. Paul Joseph Goe­b­bels, Gau­lei­ter von Ber­lin, hat von sei­nem „Füh­rer“ die Her­ku­les-Auf­ga­be bekom­men, die „rote“ Haupt­stadt für die Natio­nal­so­zia­lis­ten so auf­zu­mi­schen, dass sie braun wird.

Eine Bewäh­rungs­pro­be, die Goe­b­bels sehr ernst nimmt, denn sein Ziel ist es, im kom­men­den natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Deutsch­land, an das er fest glaubt, einer der wich­tigs­ten Män­ner neben „sei­nem“ Hit­ler zu wer­den.

Und so wütet er sprach­ge­wal­tig auf unzäh­li­gen Wahl­kampf­ver­an­stal­tun­gen und lässt so oft es geht die SA von der Lei­ne, die sich für ihn und „die Sache“ in mög­lichst vie­len blu­ti­gen Stra­ßen- und Saal­schlach­ten mit den Roten (oder sons­ti­gen Fein­den) prü­gelt.

Goebbels, Joseph: Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Gauleiter Berlin, Deutschland Von Bundesarchiv, Bild 146-1968-101-20A / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de
Joseph Goe­b­bels, Gau­lei­ter Ber­lin, Deutsch­land. Von Bun­des­ar­chiv, Bild 146‑1968-101–20A / Hein­rich Hoff­mann / CC-BY-SA 3.0

Die Ber­li­ner sol­len den Ein­druck bekom­men, dass Bür­ger­krieg ist – und sie die NSDAP als neue Ord­nungs­macht drin­gend brau­chen.
Bad news are good news – das hat auch Joseph Goe­b­bels aus Rheydt in der Nähe von Düs­sel­dorf schon längst kapiert.

Mit bad kennt er sich aus, denn im Leben von Joseph Goe­b­bels ist vie­les schlecht (zumin­dest sei­ner Mei­nung nach): Von der sprich­wört­li­chen rhein­län­di­schen Lebens­freu­de ist er unge­fähr so weit ent­fernt wie Adolf Hit­ler vom Frie­dens­no­bel­preis.

Goe­b­bels ist einer, der hoch hin­aus will und nach Aner­ken­nung und Grö­ße giert, sich dabei aber immer wie­der in sei­ner eigen­ar­ti­gen Mischung aus Selbst­zwei­feln und Grö­ßen­wahn ver­hed­dert  – ein Mann mit einer deut­li­chen nar­ziss­ti­schen Per­sön­lich­keits­stö­rung, wie Goe­b­bels-Bio­graph Peter Lon­ge­rich anmerkt.
   
Er ist in klein­bür­ger­lich-katho­li­schen Ver­hält­nis­sen groß­ge­wor­den, war ein bril­lan­ter Schü­ler und hat­te einen gro­ßen Freun­des­kreis.
Der seit sei­ner Kind­heit durch eine Erkran­kung ver­küm­mer­te Fuß, der ihn für alle deut­lich sicht­bar hin­ken lässt und ihn zwingt, ein Leben lang eine ortho­pä­di­sche Stütz­mon­tur zu tra­gen, scheint ihn kaum zu beein­träch­ti­gen; auch sei­ne für einen Mann rela­tiv klei­ne Kör­per­grö­ße von 1 Meter 65, sein schmäch­ti­ger Ober­kör­per, auf dem der Kopf viel zu groß wirkt, sind schein­bar kein Pro­blem (brin­gen ihm aber spä­ter die gehäs­si­gen Bei­na­men „Schrumpf­ger­ma­ne“ und „Hum­pel­stilz­chen“ ein).

Nach der Schu­le ermög­li­chen ihm sei­ne Eltern unter gro­ßen finan­zi­el­len Mühen ein Geschichts- und Ger­ma­nis­tik-Stu­di­um, das aller­dings fast zum Deba­kel wird, weil er sich Hals über Kopf in Anka Stal­herm ver­liebt, einer Jura­stu­den­tin aus gutem Hau­se.
Statt sich sei­nen Vor­le­sun­gen und Prü­fun­gen zu wid­men, schreibt er Lie­bes­ge­dich­te oder ver­traut sei­nen Kum­mer mit der flat­ter­haf­ten Gelieb­ten sei­nem Tage­buch an, das ihm sei­ne Mut­ter geschenkt hat, damit er sich „sei­ne Bit­ter­keit vom Her­zen schrei­ben“ kann.

Als Anka ihn nach einer kräf­te­zeh­ren­den On-Off-Bezie­hung, für die er mehr­mals die Uni wech­selt, ver­lässt und einen ande­ren hei­ra­tet, bricht für ihn eine Welt zusam­men.
Zu Beginn der 1920er Jah­re ist Goe­b­bels – ähn­lich wie Hit­ler in sei­nen Wie­ner Jah­ren vor dem 1. Welt­krieg – eine ziem­lich ver­krach­te Exis­tenz.

Er schließt sein Stu­di­um ab, pro­mo­viert und ver­sucht sich danach als Dich­ter, Jour­na­list und schließ­lich, weil er Schul­den hat, als Ange­stell­ter eines jüdi­schen Bank­hau­ses.
Aber er schei­tert, egal was er anpackt, und blitzt auch mit sei­nen zahl­rei­chen Arti­keln, Thea­ter­stü­cken und Buch­ma­nu­skrip­ten bei Zei­tun­gen und Ver­la­gen immer wie­der ab.

Anders ist es bei Frau­en. Die feh­len­den beruf­li­chen und schrift­stel­le­ri­schen Erfol­ge und den noch vie­le Jah­re schmer­zen­den Lie­bes­kum­mer wegen Anka ver­sucht er durch sei­nen „Schlag bei Frau­en“ zu kom­pen­sie­ren, den er zwei­fel­los hat:

… ‚War­um emp­fin­de ich kei­nen inne­ren Kon­flikt, da ich von Eli­sa­beth schei­de und zu Else gehe‘, frag­te er sich, als er kurz vor Weih­nach­ten nach Rheydt auf­brach.
Doch sol­che Gewis­sens­bis­se ver­trieb er schnell: ‚Mein Herz ist so weit, daß zwei Frau­en dar­in Platz haben kön­nen.‘
Und so ver­brach­te er das Weih­nachts­fest und Sil­ves­ter mit Else und zwi­schen­durch einen sehr lan­gen Abend mit Eli­sa­beth in Elber­feld. ‚Mor­gen sehe ich Else­lein! Frei­tag Eli­sa­beth! Bei­de freu­en sich auf mich! Und ich freue mich auf sie bei­de! Bin ich ein Betrü­ger?‘ …“

Aus Vol­ker Ull­rich: Adolf Hit­ler, Bio­gra­phie – Die Jah­re des Auf­stiegs*

Doch weder Else­lein noch Eli­sa­beth kön­nen ihn vor sei­ner Per­spek­tiv­lo­sig­keit ret­ten: Im Som­mer 1924, in dem nach Jah­ren der Unru­he auch in Deutsch­land sehr zag­haft die „Gol­de­nen Zwan­zi­ger Jah­re“ begin­nen, sitzt er depri­miert und mut­los zuhau­se in Rheydt – „ich kom­me nicht aus dem Kaff her­aus“ –, pflegt sei­nen Welt­schmerz und ist zor­nig.

Zor­nig auf die „jüdisch-kapi­ta­lis­ti­sche Welt­ver­schwö­rung“, die in Form von Ver­le­gern und Zei­tungs­ma­chern sei­ne schrift­stel­le­ri­sche Bril­lanz nicht erkennt und sei­ne Manu­skrip­te nicht dru­cken will, zor­nig auf das Wei­ma­rer Estab­lish­ment, die Kapi­ta­lis­ten, die Katho­li­ken, die Juden und die Kom­mu­nis­ten hasst er sowie­so.

Es ist die Stim­mungs­la­ge eines „Zu-kurz-Gekom­me­nen“, für die man bei den Natio­nal­so­zia­lis­ten tiefs­tes Ver­ständ­nis und vor allem Ver­wen­dung hat.

Geret­tet“ wird der depri­mier­te Goe­b­bels schließ­lich in jenem Som­mer 1924, als er einen Freund zu einem Par­tei­tag der Völ­ki­schen nach Wei­mar beglei­tet.

Zu die­sem Zeit­punkt ist Adolf Hit­ler schon längst der unan­ge­foch­te­ne Super­star unter den rechts­ex­tre­men Red­nern, der mit sei­ner Het­ze gegen Juden und die „Novem­ber­ver­bre­cher“ der Wei­ma­rer Repu­blik gro­ße Hal­len mit eksta­ti­schen Anhän­gern füllt.
In Wei­mar tritt Hit­ler aller­dings nicht auf, denn er sitzt in Lands­berg am Lech in Fes­tungs­haft, brummt dort sei­ne – sehr mil­de – Stra­fe wegen des geschei­ter­ten Putsch­ver­suchs am 8. und 9. Novem­ber 1923 in Mün­chen ab und schreibt an sei­nen Memoi­ren, die spä­ter unter dem Titel „Mein Kampf“ zum Best­sel­ler wer­den. 

Zwar ist damit der eigent­li­che Star der rechts­ex­tre­men Sze­ne ver­hin­dert, trotz­dem fängt Goe­b­bels Feu­er. Er schließt sich der Bewe­gung an, schreibt sei­ne Arti­kel jetzt für diver­se völ­kisch-natio­na­le Gazet­ten – und wird end­lich gedruckt. Auch als Red­ner macht er sich bald einen Namen. 

Schließ­lich lernt Goe­b­bels sein Idol per­sön­lich ken­nen, rückt dank sei­ner unzwei­fel­haft vor­han­de­nen Talen­te in den enge­ren Kreis von Hit­lers Vasal­len und scheint end­lich sei­ne Bestim­mung gefun­den zu haben,

Für Goe­b­bels ist Hit­ler – wie spä­ter für die meis­ten Deut­schen – ein Heils­brin­ger, den er wie einen Mes­si­as ver­ehrt:

… Adolf Hit­ler, ich lie­be Dich, weil du groß und ein­fach zugleich bist.“

Joseph Goe­b­bels Tage­buch am 19.4.1926,
zitiert aus Vol­ker Ull­rich: Adolf Hit­ler, Bio­gra­phie – Die Jah­re des Auf­stiegs*

Eine schöne, schöne Frau!“

Der gelang­weil­ten Mag­da Quandt scheint die Rede des Ber­li­ner Gau­lei­ters Joseph Goe­b­bels gut gefal­len zu haben, denn weni­ge Tage spä­ter wird sie Mit­glied der NSDAP.
Sie mel­det sich als frei­wil­li­ge Hel­fe­rin bei der Orts­grup­pe ihres Stadt­teils, wo man ihr, erstaunt und geehrt, dass eine so fei­ne Dame sich ihnen anschlie­ßen will, sofort die Füh­rung der ört­li­chen NS-Frau­en­schaft über­trägt.

Das ist kei­ne gute Idee, denn die Frau­en, die sie füh­ren soll – ein­fa­che Arbei­te­rin­nen und Ver­käu­fe­rin­nen –, begeg­nen der schö­nen, immer ele­gant und teu­er geklei­de­ten Mag­da mit Neid und Miss­trau­en. Sie gibt ihr Ehren­amt des­halb schnell wie­der auf und wird schließ­lich ans NSDAP-Haupt­quar­tier in der Hede­mann-Stra­ße ver­wie­sen, wo sie im Zei­tungs­ar­chiv mit­hel­fen soll.

Eines Abends, Mag­da ist gera­de auf dem Nach­hau­se­weg, trifft sie dort auf der Trep­pe einen klei­nen, schma­len Mann, der beim Gehen einen Fuß nach sich zieht und in sei­nem schä­bi­gen Trench­coat ziem­lich zer­knautscht aus­sieht: Es ist der „Dok­tor“, der auf den ers­ten Blick für die „schö­ne Frau Quandt“ ent­flammt.

Goe­b­bels lässt bei attrak­ti­ven Frau­en grund­sätz­lich nie etwas anbren­nen, des­halb bestellt er sie nach einem kur­zen Gespräch sofort für den nächs­ten Tag in sein Büro. Dort macht er ihr den Vor­schlag, ab sofort als sei­ne „Pri­vat­ar­chi­va­rin“ zu arbei­ten.
Sie soll, so Goe­b­bels Plan, Arti­kel und Berich­te, die ihn, aber auch die rest­li­che NSDAP-Füh­rungs­spit­ze betref­fen, aus in- und aus­län­di­sche Zei­tun­gen sam­meln und archi­vie­ren.
Mag­da wil­ligt ein.

Joseph Goebbels, Februar 1932: Gauleiter von Berlin
Febru­ar 1932: Gau­lei­ter von Ber­lin
Von Bun­des­ar­chiv, Bild 102–13168 / CC-BY-SA 3.0

Das Pri­vat­ar­chiv, das Mag­da jetzt zusam­men­stellt, ist eine raf­fi­nier­te Idee, denn es lie­fert Goe­b­bels im par­tei­in­ter­nen Geran­gel um Hit­lers Gunst immer genü­gend Muni­ti­on gegen Riva­len und Wider­sa­cher.
Zwar hat sich sei­ne Posi­ti­on als Hit­lers Mann in Ber­lin und „Reichs­pro­pa­gan­dalei­ter der NSDAP“ nach der erfolg­rei­chen Sep­tem­ber­wahl 1930, bei der die Natio­nal­so­zia­lis­ten kome­ten­gleich von einer klei­nen Split­ter­par­tei zur zweit­größ­ten Frak­ti­on im Reichs­tag auf­stei­gen, gestärkt – aber sicher sein kann man sich beim „Füh­rer“ nie.

Die per­ma­nen­te Unsi­cher­heit ist Pro­gramm.
Tei­le und herr­sche ist Hit­lers Devi­se, mit der er sei­nen Hof­staat mani­pu­liert und gefü­gig hält.
Es gab in sei­nem Hof­staat nie kla­re Kom­pe­tenz- und Auf­ga­ben­ver­tei­lung, wes­halb sich Par­tei­obe­re und ‑orga­ni­sa­tio­nen stän­dig ins Gehe­ge kamen und mehr gegen­ein­an­der als mit­ein­an­der arbei­te­ten. Ein cle­ve­rer Schach­zug, durch den sich nie­mand sei­ner Stel­lung in der NS-Hier­ar­chie sicher sein konn­te und alle im dunk­len tapp­ten, bis der Füh­rer sie erleuch­te­te …

Auf beson­ders frucht­ba­ren Boden fällt die­ser Füh­rungs­stil bei Joseph Goe­b­bels, der sei­nem „Füh­rer“ in tiefs­ter Nibe­lun­gen­treue ver­bun­den ist:

… Hit­ler, der Goe­b­bels‘ psy­chi­sche Abhän­gig­keit von ihm schnell erkannt hat­te, nutz­te sie in den zwei Jahr­zehn­ten ihrer Bezie­hung kon­se­quent aus.
Er wuss­te, dass er Goe­b­bels durch Lob zu äußers­ten Leis­tun­gen beflü­geln, durch klei­ne Distan­zie­run­gen aber in tie­fe Ver­zweif­lung stür­zen konn­te.“

aus Peter Lon­ge­rich: Joseph Goe­b­bels, Bio­gra­phie*

Goe­b­bels erwar­tet viel von sei­ner neu­en Pri­vat­ar­chi­va­rin; er lässt sie unzäh­li­ge Über­stun­den machen und behan­delt sie mit aus­ge­such­ter Küh­le und Zurück­hal­tung – wohl­wis­send, dass er damit bei einer ver­wöhn­ten Frau wie Mag­da mehr Ein­druck schin­den kann als durch Kom­pli­men­te und offen­sicht­li­ches Wer­ben.

Sei­ne Tak­tik geht auf, Mag­da ent­wi­ckelt für ihn eine Art Mut­ter- und Für­sor­ge­kom­plex: „Der arme Mann ist so schlecht geklei­det, weil sich kei­ne Frau um ihn küm­mert, wie er das bei sei­nem auf­rei­ben­den Leben eigent­lich gebraucht hät­te“, soll sie zu ihrer Ex-Schwä­ge­rin und bes­ten Freun­din Ello (Eleo­no­re) Quandt gesagt haben, betont aber auch, dass sie sich nie in Goe­b­bels ver­lie­ben könn­te.

Viel­leicht war Magd nicht ver­liebt, erobern konn­te er sie trotz­dem.
Im Febru­ar 1931 mel­det Goe­b­bels Voll­zug:

… Abends kommt Mag­da Quandt. Und bleibt sehr lan­ge. Und blüht auf in einer berü­cken­den blon­den Süßig­keit. Wie bist du mei­ne Köni­gin? (1) Eine schö­ne, schö­ne Frau! Die ich wohl sehr lie­ben wer­de. Heu­te gehe ich fast im Traum. So voll gesät­tig­tem Glück. Es ist doch herr­lich, eine schö­ne Frau zu lie­ben und von ihr geliebt zu wer­den …”

Aus Anja Kla­bun­de: Mag­da Goe­b­bels – Annä­he­rung an ein Leben*

Da der „Dok­tor“ nicht nur ein fana­ti­scher Tage­buch­schrei­ber war, son­dern auch sein Lie­bes­le­ben akri­bisch notiert (und durch­num­me­riert), weiß man heu­te sehr genau über den wei­te­ren Gang der Roman­ze zwi­schen dem Gau­lei­ter und der schö­nen Mag­da Quandt Bescheid.

Nach einem kur­zen ers­ten Lie­bes­rausch (2, 3, 4) wird es kom­pli­ziert, denn Mag­da hat ihre Affä­re mit „Ernst“ noch nicht been­det und quält ihren eifer­süch­ti­gen neu­en Lieb­ha­ber – absicht­lich oder unab­sicht­lich? – zudem mit Erzäh­lun­gen aus ihrem frü­he­ren Leben.

Sie hat zu viel geliebt“, jam­mert Goe­b­bels in sei­nem Tage­buch, „ … und nun lie­ge ich bis in den frü­hen Mor­gen und wer­de von der Peit­sche der Eifer­sucht geschla­gen“.
Krach mit Mag­da“ lau­tet ab sofort ein häu­fig wie­der­keh­ren­der Ein­trag: an ande­rer Stel­le schwa­dro­niert er dar­über, dass er sie „for­men“ müs­se, um mit ihr glück­lich wer­den zu kön­nen.

Vie­le Bio­gra­fen und His­to­ri­ker gehen davon aus, dass aus Goe­b­bels und Mag­da nie­mals ein Ehe­paar gewor­den wäre, wenn Hit­ler nicht ins Spiel gekom­men wäre.

Als der „Füh­rer“ im Herbst 1931 Goe­b­bels neue Freun­din ken­nen­lernt, scheint näm­lich auch bei ihm der Blitz ein­zu­schla­gen – und umge­kehrt.
Göring warnt indes­sen vor „Goe­b­bels‘ Pom­pa­dour“, der fran­zö­si­sche Bot­schaf­ter in Deutsch­land, André Fran­çois-Pon­cet, vor Mag­das kal­ten Augen:

… Heu­te abend, auf dem Ball, war Mag­da wirk­lich schön. Kei­ne Juwe­len außer einer ech­ten Per­len­ket­te um den Hals. Ihr gol­de­nes Haar ist nicht gefärbt, es ist echt. Ihre gro­ßen, schil­lern­den Augen, die die Far­be von Stahl­grau bis Dun­kel­blau ändern kön­nen, strah­len eisi­ge Ent­schlos­sen­heit und unge­wöhn­li­chen Ehr­geiz aus.
‚Wie gefällt sie Ihnen?‘  frag­te Fran­çois-Pon­cet. Und ohne mei­ne Ant­wort abzu­war­ten, füg­te er hin­zu: ‚Ich habe nie so eis­kal­te Augen bei einer Frau gese­hen.‘ …“

Aus dem Tage­buch der Jour­na­lis­tin Bel­la Fromm
zitiert nach Anja Kla­bun­de: Mag­da Goe­b­bels – Annä­he­rung an ein Leben*

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, www​.bild​bio​gra​phien​.de, 2020


Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Bis heu­te ist nicht klar, ob Mag­da Goe­b­bels ihre Kin­der selbst umge­bracht hat oder ein ande­rer das für sie tun muss­te.
Viel wich­ti­ger als die Fra­ge, wie die Kin­der star­ben, ist das War­um. Wer war Mag­da Goe­b­bels — der zwei­te Teil ihrer Lebens­ge­schich­te.
Mag­da Goe­b­bels (2): “Der Bock von Babels­berg”


Buch‑, Hör- und Film­emp­feh­lun­gen:

Die mit * gekenn­zeich­ne­ten Links sind soge­nann­te Affi­la­te-Links, die hel­fen, den Blog Genera­tio­nen­ge­spräch zu finan­zie­ren. Wenn Ihnen eine der ange­ge­be­nen Emp­feh­lun­gen gefällt und Sie das Buch (oder ein ande­res Pro­dukt) über die­sen Link bestel­len, erhält der Blog dafür eine klei­ne Pro­vi­si­on, ohne dass für Sie Mehr­kos­ten ent­ste­hen. Für Ihren Klick: Herz­li­chen Dank im Vor­aus!

Die Frau­en der Nazi­grö­ßen — waren sie Opfer, Ver­führ­te oder Täte­rin­nen? Die His­to­ri­ke­rin Anna Maria Sig­mund wirft einen span­nen­de Blick hin­ter die Kulis­sen der NS-High­so­cie­ty und berich­tet sehr lesens­wert u.a. über Mag­da Goe­b­bels, Geli Rau­bal, Eva Braun, Emmy Göring und Leni Rie­fen­stahl. Emp­feh­lens­wert!

Anna Maria Sig­mund, Die Frau­en der Nazis*. Wil­helm Hey­ne Ver­lag, Mün­chen, 2013

Die His­to­ri­ke­rin Anja Kla­bun­de beschreibt in ihrer span­nend geschrie­be­nen Roman­bio­gra­phie den Wer­de­gang von Maria Mag­da­le­na Goe­b­bels, gebo­re­ne Beh­rend, adop­tier­te Fried­län­der, aner­kann­te Rit­schel und geschie­de­ne Quandt. Ihr Weg und die Kon­se­quenz, mit der sie nicht nur ihr Leben, son­dern auch das ihrer Kin­der aus­ge­löscht hat, blei­ben unfass­bar — aber die Tra­gik, die hin­ter die­ser Tat gesteckt haben mögen, wer­den greif­ba­rer. Lesens­wert!
Anja Kla­bun­de, Mag­da Goe­b­bels: Annä­he­rung an ein Leben*. Gold­mann Ver­lag, 2001

Eine der bes­ten Goe­b­bels-Bio­gra­phien,
die den Men­schen, das Mons­ter, sein Ver­hält­nis zu Hit­ler und auch die Wirk­me­cha­nis­men sei­ner Pro­pa­gan­da-Mani­pu­la­ti­on sehr lesens­wert und gut ver­ständ­lich erklärt.
Ein sehr emp­feh­lens­wer­tes Buch für alle, die sich ein­ge­hen­der mit der NS-Dik­ta­tur beschäf­ti­gen.

Peter Lon­ge­rich, Joseph Goe­b­bels: Bio­gra­phie*, 912 Sei­ten, Pan­the­on Ver­lag, 2012

Der Anfang vom Ende.
Ein sehr lesens­wer­ter Geschichts-Thril­ler über die Akteu­re und die letz­ten kata­stro­pha­len 10 Wochen der Wei­ma­rer Repu­blik. Fak­ten­reich und span­nend geschrie­ben — ein Geschichts­thril­ler und Lese­er­leb­nis, wäre bloß nicht alles so wahr …

Rüdi­ger Barth, Hau­ke Fried­richs, Die Toten­grä­ber: Der letz­te Win­ter der Wei­ma­rer Repu­blik*, S. FISCHER Ver­lag, 2018

Wei­ter­füh­ren­de Bei­trä­ge:

Hit­ler und die Frau­en: Adolf Hit­ler hat­te ein sehr gro­ßes Inter­es­se an Frau­en (und umge­kehrt) und war bei wei­tem nicht der “ein­sa­me Wolf”, als der er sich in der Öffent­lich­keit ger­ne dar­stel­len ließ. Adolf Hit­ler, die Frau­en, sein deutsch-bri­ti­sches Tech­tel­mech­tel und die Fra­ge: Wäre Hit­ler ein guter Schwie­ger­sohn gewe­sen?
Vom It-Girl zur Wal­kü­re: Die Welt der Unity Mit­ford

NS-Erzie­hung: Es war wäh­rend des Drit­ten Rei­ches ein Best­sel­ler und galt als d e r Leit­fa­den zur Kin­der­er­zie­hung. Über die NS-Päd­ago­gik und Johan­na Haa­rers Mach­werk.
Zwi­schen Drill und Miss­hand­lung: Die deut­sche Mut­ter und ihr ers­tes Kind

Hit­ler Bio­gra­phie: Der Wer­de­gang Adolf Hit­lers vom geprü­gel­ten Sohn eines „erzie­hen­den“ Vaters und einer lie­be­vol­len, aber schwa­chen Mut­ter zu einem der grau­sams­ten Dik­ta­to­ren der Mensch­heit
Vom ver­bor­ge­nen zum mani­fes­ten Grau­en: Kind­heit und Jugend Adolf Hit­lers

Nar­ziss­mus: Jeder Mensch trägt nar­ziss­ti­sche Züge in sich. Man­che Men­schen blei­ben aller­dings in ihrer früh­kind­li­chen nar­ziss­ti­schen Ent­wick­lungs­pha­se ste­cken und machen ande­ren das Leben schwer — vor allem denen, die sie lie­ben.
Kann man Nar­ziss ent­kom­men?
Das Zeit­al­ter der Nar­ziss­ten?

Die Welt­wirt­schafts­kri­se 1929 und ihre Fol­gen: Am 24. Okto­ber 1929 begin­nen an der New Yor­ker Wall Street die Akti­en­kur­se zu rut­schen. Gegen Mit­tag wird aus Ner­vo­si­tät Panik, der Dow Jones sackt ab, der Han­del bricht mehr­mals zusam­men. Der Crash wird schließ­lich zur Wirt­schafts­kri­se, weil jeder ver­sucht zu ret­ten, was noch zu ret­ten ist — egal, zu wel­chem Preis.
Der schwar­ze Frei­tag. Vom Bör­sen­krach zur Welt­wirt­schafts­kri­se.

Bild­nach­wei­se:

Por­trät Mag­da Goe­b­bels 1933. Von Bun­des­ar­chiv, Bild 183-R22014 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de
Gün­ther Quandt, 1941. Von Bun­des­ar­chiv, Bild 183-B03534 / Dor­neth / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de
Goe­b­bels, Joseph: Reichs­mi­nis­ter für Volks­auf­klä­rung und Pro­pa­gan­da, Gau­lei­ter Ber­lin, Deutsch­land. Von Bun­des­ar­chiv, Bild 146‑1968-101–20A / Hein­rich Hoff­mann / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de
“Der Pro­pa­g­an­da­chef der Natio­nal­so­zia­lis­ten für die kom­men­de Reichs­prä­si­den­ten­wahl !
Dr. Goe­b­bels, der Reichs-Pro­pa­g­an­da­chef der Natio­nal­so­zia­lis­ten für die Reichs­prä­si­den­ten­wahl.” Febru­ar 1932: Gau­lei­ter von Ber­lin
Von Bun­des­ar­chiv, Bild 102–13168 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de,


Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschich­te & Psy­cho­lo­gie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich brin­ge mit mei­nem Team Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­ge­schich­ten ins Buch
und schrei­be als Ghost­wri­te­rin mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:
Über uns * Geschen­ke made for Mama * Face­book * XING * Pin­te­rest
Kon­takt * Daten­schutz * Impres­sum

294710coo­kie-checkMag­da Goe­b­bels (1): “Eine schö­ne, schö­ne Frau”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.