Vor 100 Jahren: Die Hölle von Verdun

1916 Die Hölle von Verdun

Eigent­lich ist Ver­dun kaum der Rede wert.
Doch dann beginnt am Mor­gen des 21. Febru­ar 1916 die deut­sche Ope­ra­ti­on „Gericht“ und lässt die beschau­li­che Klein­stadt wie spä­ter Sta­lin­grad zum Syn­onym für die Grau­sam­keit und Sinn­lo­sig­keit von Krie­gen wer­den.

Die Fra­ge ist: war­um?


Ver­dun ist eine klei­ne Stadt ohne gro­ße Bedeu­tung. Sie liegt in Loth­rin­gen an einer Fluss­schlei­fe der Maas (Meu­se), hat noch nicht ein­mal 20.000 Ein­woh­nern und ist mit einer ein­zi­gen schma­len Durch­gangs­stra­ße mit dem Rest der Welt ver­bun­den.

Die Bedeu­tungs­lo­sig­keit Ver­duns ende­te in den frü­hen Mor­gen­stun­den des 21. Febru­ars 1916.
Zwölf Stun­den lang bom­bar­dier­ten die Deut­schen die Ver­tei­di­gungs­stel­lun­gen der Stadt mit rund zwei Mil­lio­nen Gra­na­ten.

Drei Tage spä­ter, am 24. Febru­ar 1916, durch­bricht die deut­sche Fünf­te Armee die fran­zö­si­sche Haupt­ab­wehr­li­nie, nimmt Tau­sen­de fran­zö­si­sche Sol­da­ten gefan­gen und erbeu­tet Dut­zen­de Geschüt­ze.

Verdun, east bank of the Meuse, 21–26 February 1916, Staff writers - The Times History of the War VI. London: The Times. 1914–1921. OCLC 642276. Diagram showing the east bank of the Meuse at Verdun, 21–26 February 1916, Public Domain
Ver­dun, east bank of the Meu­se, 21–26 Febru­a­ry 1916, Staff wri­ters — The Times Histo­ry of the War VI. Lon­don: The Times. 1914–1921. OCLC 642276. Dia­gram sho­wing the east bank of the Meu­se at Ver­dun, 21–26 Febru­a­ry 1916, Public Domain

Der Angriff hat­te die Fran­zo­sen kalt erwischt.
Gan­ze Ein­hei­ten lösen sich auf und flie­hen. Das mör­de­ri­sche Sperr­feu­er der Deut­schen und der unver­mit­tel­te Angriff reißt tie­fe Lücken in die Ver­tei­di­gungs­stel­lun­gen, die gesam­te Ver­tei­di­gung der Stadt steht auf der Kip­pe.

Dabei galt die Stadt als unein­nehm­bar.
Ein Jahr zuvor war das von einer fran­zö­si­schen Hee­res­kom­mis­si­on noch amt­lich fest­ge­stellt wor­den. Ein fran­zö­si­scher Gene­ral, der das anders sah, wur­de ent­las­sen.

An der Höhe 304 während einer Gefechtspause (bei Malancourt-Haucourt) Unbekannt - Veröffentlicht in: "Die Große Zeit. Illustrierte Kriegsgeschichte". Zweiter Band. Berlin 1920. S. 212., Gemeinfrei
An der Höhe 304 wäh­rend einer Gefechts­pau­se (bei Malan­court-Hau­court) Unbe­kannt — Ver­öf­fent­licht in: “Die Gro­ße Zeit. Illus­trier­te Kriegs­ge­schich­te”. Zwei­ter Band. Ber­lin 1920. S. 212., Gemein­frei

Als am 25. Febru­ar 1916 die wich­ti­ge Ver­tei­di­gungs­stel­lung Fort Douau­mont den Deut­schen in die Hän­de fällt, scheint das Schick­sal der Stadt besie­gelt zu sein. Nach nur weni­gen Tagen, so sieht es zumin­dest im Moment aus, wird Ver­dun den Deut­schen aller Vor­aus­sicht in die Hän­de fal­len.

Der Plan der bei­den deut­schen Chef­stra­te­gen – der Ober­kom­man­die­ren­de Gene­ral Erich von Fal­ken­hayn und Kron­prinz Wil­helm, ältes­ter Sohn von Kai­ser Wil­helm II. – scheint auf­zu­ge­hen.

Das Prinzip des modernen Krieges

In frü­he­ren Krie­gen hat­te der gesiegt, der eine feind­li­che Armee auf dem Schlacht­feld schlug oder Schlüs­sel­stel­lun­gen wie bei­spiels­wei­se die Haupt­stadt besetz­te (oder zu beset­zen droh­te).
Doch der Ers­te Welt­krieg ist anders.

Es scheint, als ob die Mili­tärs jener Zeit das Prin­zip des „moder­nen“ Krie­ges erst wäh­rend sei­nes Ver­laufs begrei­fen.

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Ian Kers­haw, Höl­len­sturz: Euro­pa 1914 bis 1949*. Pan­the­on Ver­lag, 2017


Das, was Bis­marck mit sei­ner aus­ge­klü­gel­ten Bünd­nis­po­li­tik immer ver­hin­dern woll­te, war 1914 ein­ge­tre­ten: Das deut­sche Kai­ser­reich ist zwei Jahr­zehn­te nach dem Abgang des Kanz­lers ein­ge­kes­selt und von Fein­den umzin­gelt.

Frank­reich ist und bleibt der Erb­feind, aber die Rus­sen fürch­tet man.
Im Ver­gleich zum Rest der Welt ist das rie­si­ge Zaren­reich – noch – ein rück­stän­di­ges Land, aller­dings eines mit einem gewal­ti­gen Poten­zi­al an Men­schen und Res­sour­cen.

Des­we­gen will man die Rus­sen so gut es geht klein­hal­ten, auch wenn Wil­helm und der Zar Cou­sins sind und einen freund­schaft­li­chen Umgang pfle­gen.
Und Groß­bri­tan­ni­en steht spä­tes­tens mit sei­ner „Dre­ad­nought“-Flot­te den impe­ria­len Groß­macht­träu­men im Weg.

Als im Juli 1914 die töd­li­chen Schüs­se in der bos­ni­schen Haupt­stadt Sara­je­vo fal­len, wird Krieg als Aus­weg, als „Flucht nach vor­ne“ oder als „rei­ni­gen­des Gewit­ter“ von Mili­tärs und arri­vier­ten Bür­gern im deut­schen Kai­ser­reich schon lan­ge dis­ku­tiert.

Der Ser­be Gav­ri­lo Princip (und sei­ne Hin­ter­män­ner) zün­det mit der Ermor­dung des öster­rei­chisch-unga­ri­sche Thron­fol­ger­paars die Lun­te am hoch­ex­plo­si­ven Pul­ver­fass Euro­pa, das über vie­le Jah­re hin­weg durch feh­len­de Kom­mu­ni­ka­ti­on, Aggres­si­on und einem euro­pa­wei­ten Welt­bild à la “Viel Feind’, viel Ehr” ent­stan­den ist.

Nie­mand will die­sen Krieg wirk­lich.
Aber ver­hin­dern wol­len ihn die meis­ten auch nicht.

” … Jetzt tra­ten mili­tä­ri­sche Impe­ra­ti­ve an die Stel­le poli­ti­scher Initia­ti­ven. Der Kai­ser, der Molt­kes Ana­ly­se pha­sen­wei­se bei­zu­pflich­ten schien, war, bei all sei­nem Kriegs­ge­pol­ter, ein Zau­de­rer; er bekam, als die Kri­se sich ent­fal­te­te, kal­te Füße, in letz­ter Minu­te noch woll­te er vom Krieg zurück­wei­chen.
Aber der Kai­ser war fak­tisch nicht in der Lage, Kräf­te zu kon­trol­lie­ren, die weit mäch­ti­ger waren als er selbst. Die deut­sche mili­tä­ri­sche Pla­nung war rigi­de auf die seit lan­gem bestehen­de Stra­te­gie fest­ge­legt, zuerst die Fran­zo­sen rasch zu besie­gen und sich dann gegen die Rus­sen zu wen­den.“

Aus: Ian Kers­haw, Höl­len­sturz: Euro­pa 1914 bis 1949*


Es sind aber nicht nur die neu­en Waf­fen, die den einst „rit­ter­li­chen“ Kampf Mann gegen Mann durch anony­mes Artil­le­rie-Sperr­feu­er und Dau­er­be­schuss feind­li­cher Stel­lun­gen ablö­sen.
Es sind auch Eisen­bah­nen, Tele­fo­ne, Funk und Gulasch­ka­no­nen, die Logis­tik und Orga­ni­sa­ti­on des Krie­ges kom­plett ver­än­dern, die Flug­zeu­ge und Zep­pe­li­ne, die zunächst zur Luft­auf­klä­rung, spä­ter auch zum Bom­ben­wer­fen ein­ge­setzt wer­den.

Die Tech­no­lo­gie hat sich wei­ter­ent­wi­ckelt, die mili­tä­ri­sche Stra­te­gi­en dage­gen nicht.

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In den Köp­fen von Mili­tärs und Zivi­lis­ten ist der “rit­ter­li­che” Kampf noch tief ver­an­kert — wer wür­de sonst auf die Idee kom­men, Kaval­le­rie mit Säbeln und zu Pfer­de und Infan­te­ris­ten zu Fuß ins geg­ne­ri­sche Trom­mel­feu­er lau­fen zu las­sen? Eine übli­che Pra­xis  in den ers­ten Schlach­ten des Jah­res 1914, die zum Blut­bad wer­den.

Erst als das Schlach­ten schon wochen­lang tobt, gegen Ende des ers­ten Kriegs­jah­res 1914, hat man die­se neue Art von Krieg schmerz­haft und mit gro­ßem Blut­zoll begrif­fen.

Der einst von vie­len beju­bel­te “Denk­zet­tel für Ser­bi­en ist zum Wel­ten­brand gewor­den und ent­setz­li­cher als sich vie­le jemals vor­ge­stellt hat­ten.
Doch ein Zurück gibt es nicht mehr: An der West­front ist er zum Stel­lungs­krieg erstarrt.

French train horses resting in a river on their way to Verdun. 300 ppi scan of the National Geographic Magazine, Volume 31 (1917), page 338: RESERVES CROSSING A RIVER ON THE WAY TO VERDUN.
French train hor­ses res­ting in a river on their way to Ver­dun. 300 ppi scan of the Natio­nal Geo­gra­phic Maga­zi­ne, Volu­me 31 (1917), page 338: RESERVES CROSSING A RIVER ON THE WAY TO VERDUN.

Warum Verdun?

Ein knap­pes hal­bes Jahr nach Kriegs­be­ginn im August 1914 ist es bei­den feind­li­chen Lagern unmög­lich, die geg­ne­ri­schen Stel­lun­gen zu durch­bre­chen, den Feind vom Schlacht­feld zu ver­trei­ben und wich­ti­ge stra­te­gi­sche Zie­le ein­zu­neh­men.

Logis­tik wird zum größ­ten Pro­blem, denn man muss schnell genug Sol­da­ten, Kriegs­ge­rät, Muni­ti­on und Pro­vi­ant von einem Kriegs­schau­platz zum nächs­ten brin­gen, bevor der Feind einen erfolg­rei­chen Gegen­an­griff begin­nen kann.

Der “Spa­zier­gang” nach Paris, den man in den hei­ßen Augs­ut­ta­gen des Jah­res 1914 den jubeln­den Unter­ta­nen ver­spro­chen hat­te, ist völ­lig aus dem Ruder gelau­fen.
Einen Sieg, das ist vie­len mitt­ler­wei­le klar­ge­wor­den, wird in die­sem Krieg nur der errin­gen, der sei­ne Geg­ner zer­mürbt oder die Kriegs­kos­ten so in die Höhe treibt, dass das feind­li­che Lager nicht mehr mit­hal­ten kann und einen Frie­den um jeden Preis akzep­tiert.

Zer­mür­ben” ist daher auch die Stra­te­gie, die von Fal­ken­hayn und Kron­prinz Wil­helm im Sinn haben, als sie im Febru­ar 1916 die deut­sche Fünf­te Armee gegen die Klein­stadt Ver­dun mar­schie­ren las­sen.
Mit die­ser Schlacht sol­len fran­zö­si­sche Reser­ven gebun­den, am bes­ten ver­nich­tet wer­den — Frank­reich soll „aus­blu­ten“ und zum Frie­den gezwun­gen wer­den.

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An der Stadt selbst hat man kein Inter­es­se, aber sie liegt stra­te­gisch güns­tig in einem rela­tiv ruhi­gen Front­ab­schnitt; zudem wie­gen sich fran­zö­si­sche Mili­tärs in fal­scher Sicher­heit und haben des­we­gen zahl­rei­che schwe­re Geschüt­ze abge­zo­gen — die Gar­ni­son umfasst nur noch drei Divi­sio­nen.

Für die Ver­tei­di­ger ist Ver­dun wegen sei­ner schlech­ten Ver­kehrs­an­bin­dung ein Desas­ter:
Für die deut­schen Angrei­fer liegt sie güns­tig, denn nur 20 Kilo­me­ter ent­fernt gibt es einen gro­ßen Bahn­hof, mit des­sen Hil­fe der Nach­schub an Muni­ti­on, Men­schen, Gerät und Pro­vi­ant orga­ni­siert wer­den kann.

Die Knochenmühle

Aus stra­te­gi­scher Sicht ist der Plan der Deut­schen nicht unver­nünf­tig:
Eine Stadt angrei­fen, die der Feind ver­tei­di­gen muss, und dann sei­ne Res­sour­cen durch Artil­le­rie­bom­bar­de­ments erschöp­fen und ihn zum Auf­ge­ben zwin­gen.

Doch je län­ger der Angriff dau­ert, des­to mehr ver­lie­ren sie ihre Stra­te­gie aus den Augen; ihre Zie­le ver­la­gern sich, und schließ­lich zer­fleischt sich die deut­sche Armee für eine Stadt, die sie weder will noch braucht.

Fort Doaumont 1916 before the battle (German aerial photograph) By "Photographisches Bild- und Film-Amt" - German Government, Department of photos and film, Public Domain
Fort Doau­mont 1916 befo­re the batt­le (Ger­man aeri­al pho­to­graph) By “Pho­to­gra­phi­sches Bild- und Film-Amt” — Ger­man Government, Depart­ment of pho­tos and film, Public Domain

Als am 25. Febru­ar 1916 die wich­ti­ge fran­zö­si­sche Ver­tei­di­gungs­stel­lung Fort Douau­mont von nur 300 deut­schen Sol­da­ten ein­ge­nom­men wird und die Ver­tei­di­gung Ver­duns kurz vor dem Kol­laps steht, wird Gene­ral Phil­ip­pe Pétain mit der Ver­tei­di­gung der Stadt betraut.
Pétain ist eine Art fran­zö­si­sches Pen­dant zu Hin­den­burg, nach dem 1. Welt­krieg als Natio­nal­held gefei­ert, spä­ter wegen sei­ner Kol­la­bo­ra­ti­on mit den Nazis wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges als Ver­rä­ter zu lebens­lan­ger Haft ver­ur­teilt.

In der ver­zwei­fel­ten Situa­ti­on 1916 vor Ver­dun ergreift Pétain die ein­zi­ge rich­ti­ge stra­te­gi­sche Maß­nah­me.
Er kom­man­diert Tau­sen­de von Män­nern zum Stra­ßen­bau ab und lässt die ein­spu­ri­ge Durch­gangs­stra­ße, die Ver­dun mit der Außen­welt ver­bin­det, zum Voie Sacrée (Hei­li­ger Weg) aus­bau­en.

Dank die­ser muti­gen Ent­schei­dung kön­nen kur­ze Zeit spä­ter täg­lich 6000 LKWs auf der Stra­ße fah­ren, mehr als eine hal­be Mil­li­on Sol­da­ten gelan­gen auf ihr mit Muni­ti­on und Ver­pfle­gung in die Stadt und wie­der her­aus.

Er befiehlt auch, dass die Sol­da­ten nach 15 Tagen im Schüt­zen­gra­ben eine Ruhe­pau­se brau­chen, so dass sich täg­lich ein end­lo­ser Pend­ler­strom auf dem Voie Sacrée bewegt und fast jeder fran­zö­si­sche Sol­dat im 1. Welt­krieg min­des­tens ein­mal in der “Kno­chen­müh­le von Ver­dun” gekämpft hat.

Nach einer kur­zen Pha­se rela­ti­ver Ruhe flam­men vor Ver­dun am 5. März 1916 die Kämp­fe wie­der auf.
Die neue deut­sche Offen­si­ve zielt nun auf das west­li­che Ufer der Maas — genau ins Zen­trum einer vor­be­rei­te­ten Abwehr.
Pétain hat sei­ne bes­ten Trup­pen bes­tens vor­be­rei­tet und rich­tig auf­ge­stellt und lässt sie durch das mas­si­ve Sperr­feu­er eines rie­si­gen Auf­ge­bots an Geschüt­zen unter­stüt­zen.

Die Ver­lus­te der Deut­schen sind ver­hee­rend.

Bis Mit­te April hat von Fal­ken­hayns Fünf­te Armee nicht nur Tau­sen­de Sol­da­ten, son­dern auch vie­le schwe­re Geschüt­ze ver­lo­ren. Eine Kata­stro­phe ist auch das fran­zö­si­sche Geschoss, das ein Muni­ti­ons­la­ger der Deut­schen mit fast einer hal­ben Mil­li­on Artil­le­rie­gra­na­ten zur Explo­si­on bringt.

Bereits im März hat­te von Fal­ken­hayn erkannt, dass eine Fort­set­zung der Offen­si­ve zu vie­le Opfer for­dern wür­de und dar­auf bestan­den, die “Ope­ra­ti­on” zu been­den — eine Ent­schei­dung, die vie­len Sol­da­ten das Leben geret­tet hät­te. Gegen Kron­prinz Wil­helm kann er sich aller­dings nicht durch­set­zen.

By Unknown - German postcard with post stamp 5.8.1916, Public Domain
By Unknown — Ger­man post­card with post stamp 5.8.1916, Public Domain

Die Hölle von Verdun

Das Blut­bad geht wei­ter.
Zwar füh­ren die deut­schen Angrif­fe unter fürch­ter­li­chen Ver­lus­ten von Men­schen­le­ben nur zu mini­ma­len Gelän­de­ge­win­nen, trotz­dem läuft vie­les nach Plan: Der Feind wird gebun­den und zer­mürbt, die fran­zö­si­sche Armee droht — im schreck­lich-wah­ren Sinn des Wor­tes — aus­zu­blu­ten.

Gene­ral Pétain wird von Gene­ral Robert Nivel­le abge­löst.
Der lei­tet zunächst die psy­cho­lo­gi­sche Wen­de ein, die ent­kräf­te­ten fran­zö­si­schen Trup­pen ent­de­cken ihren Offen­siv­geist wie­der.
„Ils ne pas­se­ront pas!“ (Sie wer­den nicht durch­kom­men), war Pétains Stra­te­gie, doch Nivel­le will mehr — er will nicht nur die Tür ver­rie­geln, son­dern die Deut­schen kom­plett hin­aus­wer­fen.

Verdun_and_Vincinity_-_Map.jpg : Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=188781
Verdun_and_Vincinity_-_Map.jpg : Gemein­frei, https://​com​mons​.wiki​me​dia​.org/​w​/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​c​u​r​i​d​=​1​8​8​781

Zunächst rücken die Deut­schen aller­dings wei­ter vor, zwar in win­zi­gen Etap­pen, aber sie haben die Ober­hand. Ihr Marsch auf Ver­dun ist ver­lust­reich und unend­lich lang­sam, aber schein­bar nicht auf­zu­hal­ten.
Im Juni 1916 fällt Fort Vaux, eine wei­te­re wich­ti­ge Ver­tei­di­gungs­stel­lung der Fran­zo­sen.

Zwi­schen den Groß­of­fen­si­ven sit­zen Tau­sen­de jun­ge Deut­sche und Fran­zo­sen in ihren Schüt­zen­grä­ben und der Höl­le aus Hun­ger, Hoff­nungs­lo­sig­keit, Unge­zie­fer und Krank­hei­ten. Die Sol­da­ten, die meis­ten von ihnen sind kei­ne Berufs­sol­da­ten, son­dern „Bür­ger in Uni­form“, hocken in Matsch und Kugel­ha­gel und wün­sche sich nichts sehn­li­cher, als wie­der nach Hau­se zu dür­fen.

French 87th Regiment Cote 34 Verdun 1916, Public Domain
French 87th Regi­ment Cote 34 Ver­dun 1916, Public Domain

Die Lage ist ver­zwei­felt.
Irgend­et­was muss gesche­hen.
Aus fran­zö­si­scher Sicht kann man nicht län­ger in der Defen­si­ve ver­har­ren und hof­fen, dass die bri­ti­sche See­blo­cka­de die Ver­sor­gungs­la­ge in Deutsch­land — und damit die Kriegs­be­reit­schaft der Deut­schen — irgend­wann in die Knie zwin­gen wer­de.
Etwas geschieht.

Am 1. Juli 1916 begin­nen Bri­ten und Fran­zo­sen eilig ihre seit Janu­ar geplan­te Offen­si­ve an der Som­me, um das Schlacht­feld Ver­dun zu ent­las­ten.
Das Grau­en soll mit einem wei­te­ren Grau­en bekämpft wer­den.

Das Ende

Trotz des neu­en zwei­ten Kriegs­schau­plat­zes zwi­schen den nord­fran­zö­si­schen Flüs­sen Som­me und Ancre bleibt die Situa­ti­on vor Ver­dun zunächst in der Schwe­be.
Bis Ende Juni waren deut­sche Ver­bän­de in win­zi­gen Etap­pen an die Stadt her­an­ge­rückt.
Ihr nächs­ter gro­ßer Angriff am 11. Juli 1916 schei­tert und zwingt sie erst zum Rück­zug, spä­ter in die Defen­si­ve.

Ende August 1916 wird Gene­ral von Fal­ken­hayn das Kom­man­do über die neu­en rumä­ni­schen Trup­pen über­tra­gen, was einer Degra­die­rung gleich­kommt.
Sei­nen Pos­ten über­nimmt der „Tannenberg“-Held Gene­ral­feld­mar­schall Paul von Hin­den­burg zusam­men mit sei­nem Stra­te­gen und Gene­ral­quar­tier­meis­ter Luden­dorff.

Doch weder von Hin­den­burg noch sein “Kopf” Luden­dorff kön­nen ver­hin­dern, dass die Ent­las­tungs-Offen­si­ve von Bri­ten und Fran­zo­sen an der Som­me Wir­kung zeigt: Die Deut­schen müs­sen immer mehr Men­schen und Mate­ri­al an den neu­en Kriegs­schau­platz schi­cken, das Blatt in Ver­dun wen­det sich.
In zähen Gegen­of­fen­si­ven gelingt es Nivel­le, Stück für Stück ver­lo­re­nen Boden zurück­zu­er­obern.

Am 24. Okto­ber 1916 beset­zen die Fran­zo­sen mit einem Groß­auf­ge­bot von 170.000 Infan­te­ris­ten, 700 Geschüt­zen und 150 Flug­zeu­gen ihre ver­lo­ren gegan­ge­ne Ver­tei­di­gungs­stel­lung Fort Douau­mont, Anfang Novem­ber ist auch Fort Vaux wie­der fran­zö­sisch. Am 18. Dezem­ber 1916 zie­hen sich deut­sche Trup­pen vom Schlacht­feld vor der Klein­stadt Ver­dun zurück.

Die Bilanz der Schlacht um Ver­dun ist grau­sam: auf fran­zö­si­scher Sei­te sind 555.000 Sol­da­ten tot oder ver­misst, auf deut­scher 450.000.
Mit ins­ge­samt 1 Mil­li­on Gefal­le­ner und Ver­miss­ter ist Ver­dun die ver­lust­reichs­te Schlacht des Ers­ten Welt­krie­ges und wird — wie weni­ge Jah­re spä­ter Sta­lin­grad — zum Syn­onym für die Grau­sam­keit und Sinn­lo­sig­keit von Krie­gen.

By Oeuvre personnelle - Photographie personnelle prise près de l'ossuaire de Douaumont, Public Domain
By Oeu­vre per­son­nel­le — Pho­to­gra­phie per­son­nel­le pri­se près de l’os­suai­re de Douau­mont, Public Domain

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www​.bild​bio​gra​phi​en​.de, 2016 (über­ar­bei­tet 2019)

Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: 1923. Reichs­kanz­ler Wil­helm Cuno und sei­ne “Regie­rung der Wirt­schaft” ver­su­chen, die Wei­ma­rer Repu­blik auf Kurs zu hal­ten, und las­sen dafür Geld dru­cken. Sehr viel Geld. Mit kata­stro­pha­len Fol­gen für das zer­ris­se­ne Land: Es scheint nur noch eine Fra­ge der Zeit bis zum Kol­laps zu sein. Bis zum rech­ten oder lin­ken Kol­laps, das ist auch noch nicht so ganz klar …
Vom Ruhr­kampf zum deut­schen Okto­ber

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Wer war Wil­helm II.? Eine her­aus­ra­gen­den Doku­men­ta­ti­on über das Leben und Wir­ken des letz­ten deut­schen Kai­sers, span­nend auf­be­rei­tet mit gespiel­ten Sze­nen, Kom­men­ta­ren von His­to­ri­kern und vie­len wis­sens­wer­ten Infor­ma­tio­nen über Wil­helm und die Deut­schen. Staf­fel 1 der ZDF-Rei­he in der Box mit ins­ge­samt 10 Bei­trä­gen: Die Deut­schen, Staf­fel 1*, Kom­plett-Media, 2008 — oder über Ama­zon prime als Ein­zel­epi­so­de.

Die Fol­gen des Krie­ges Basie­rend auf Tage­buch­no­ti­zen und Brie­fen von Unity Mit­ford, Pola Negri und vie­len ande­ren wird die dra­ma­ti­sche Zwi­schen­kriegs­zeit 1918 bis 1939 mit Spiel­sze­nen und bis­lang unver­öf­fent­lich­tem Ori­gi­nal-Film­ma­te­ri­al in die­ser ARTE-Mini­se­rie per­fekt in Sze­ne gesetzt. Kei­ne Wis­sen­schaft­ler aus dem Off — son­dern Men­schen, ihre Träu­me und Schick­sa­le zusam­men­ge­fasst in tol­len neu­en und alten Bil­dern, die uns ihre Zeit nahe brin­gen. Sehens­wert! Krieg der Träu­me 1918–1939 [3 DVDs]*, 2018, FSK 12

Ein ‘Must-Read’ für alle, die sich für Geschich­te und Poli­tik inter­es­sie­ren. Der BBC-Jour­na­list Tim Mar­shall mit einem Blick durch die “Geo­gra­phie-Bril­le” hin­ter die Kulis­se von Geschich­te und Welt­po­li­tik. Denn oft geht es nicht nur um Macht, Eth­ni­en und Welt­an­schau­un­gen, son­dern schlicht um Sicher­heit — Gebir­ge, Flüs­se, Mee­re. Span­nen­de Zusam­men­hän­ge, his­to­ri­sche Ent­wick­lun­gen und mög­li­che kom­men­de Sze­na­ri­en nach­voll­zieh­bar und fes­selnd erklärt. Tim Mar­shall, Die Macht der Geo­gra­phie*,  dtv Ver­lags­ge­sell­schaft, 2017

Die gewal­ti­gen Tur­bu­len­zen in der euro­päi­schen Geschich­te von 1914 bis 1949 
fak­ten­reich, infor­ma­tiv und fes­selnd erzählt. Ein span­nen­des Buch für alle, die etwas tie­fer in Zeit­ge­schich­te, Stim­mun­gen und Hin­ter­grün­de ein­stei­gen wol­len.
Sehr lesens­wert und ein tol­ler Über­blick über die­se Epo­che, die unser Leben heu­te ent­schei­dend prägt. Ian Kers­haw, Höl­len­sturz: Euro­pa 1914 bis 1949*. Pan­the­on Ver­lag, 2017


Wei­ter­füh­ren­de Bei­trä­ge:

Kai­ser Franz Joseph: Ein alter Kai­ser, ein Viel­völ­ker­staat, von vie­len auch als “Völ­ker­ker­ker” bezeich­net, und jugend­li­che Ver­schwö­rer, die bereit sind, für ihre Über­zeu­gung zu mor­den. Das ist der Stoff, aus dem Alb­träu­me sind. Oder Welt­ge­schich­te. Ein Hin­ter­grund­be­richt über die Aus­lö­ser des Ers­ten Welt­krie­ges.
Sis­sis Franzl und der gro­ße Knall

Wil­helm II.; In Ber­lin hat man mit Ser­bi­en und dem Bal­kan eigent­lich nichts am Hut, sei­ne Majes­tät, der 55-Jäh­ri­ge Kai­ser Wil­helm II — auch „Wil­helm das Großmaul”´genannt — sucht den “Platz an der Son­ne” in Über­see. Trotz­dem gibt es für ihn und sei­ne Entou­ra­ge gute Grün­de, war­um die Deut­schen auf die Ermor­dung des öster­rei­chisch-unga­ri­schen Thron­fol­ger­paars mit einem “Denk­zet­tel für Ser­bi­en” ant­wor­ten sol­len.
Ein Platz an der Son­ne oder: Wil­helm, das Groß­maul

Opa twit­tert aus dem Schüt­zen­gra­ben: Das für den Grim­me-Preis nomi­nier­te Opa-Pro­jekt über die “Tour de Franz” von Chris­ti­an Mack
Opas Krieg

Das Genera­tio­nen­ge­spräch über ein Jahr­hun­dert mit Dik­ta­tu­ren, Welt­krie­gen, Mil­lio­nen Kriegs­to­ten, Ver­letz­ten, Flücht­lin­gen und Ver­trie­be­nen, das uns heu­te noch in den Kno­chen steckt.
Das 20. Jahr­hun­dert

Link­emp­feh­lun­gen:

Die Geschich­te in Bil­dern: ZDF „Wel­ten­brand“ —  Die Höl­le von Ver­dun
https://www.youtube.com/watch?v=–gDhlsJAQU

Spie­gel ONLINE: „Erschieß mich Kame­rad. Die Augen­zeu­gen von Ver­dun“
https://​www​.spie​gel​.de/​e​i​n​e​s​t​a​g​e​s​/​v​e​r​d​u​n​-​a​u​g​e​n​z​e​u​g​e​n​-​b​e​r​i​c​h​t​e​-​e​r​s​c​h​i​e​s​s​-​m​i​c​h​-​k​a​m​e​r​a​d​-​a​-​1​0​7​5​4​6​8​.​h​tml

Urgroß­va­ter im Ers­ten Welt­krieg ist eine span­nen­de Sei­te des Bun­des­ar­chivs für die Suche nach Groß­va­ters oder Urgroß­va­ters Schick­sal zwi­schen 1914 und 1918:
https://​www​.erst​erwelt​krieg​.bun​des​ar​chiv​.de/​g​e​n​e​a​l​o​g​i​e​.​h​tml

Bild­nach­wei­se:

Ver­dun, east bank of the Meu­se, 21–26 Febru­a­ry 1916, Staff wri­ters — The Times Histo­ry of the War VI. Lon­don: The Times. 1914–1921. OCLC 642276. Dia­gram sho­wing the east bank of the Meu­se at Ver­dun, 21–26 Febru­a­ry 1916, Public Domain

An der Höhe 304 wäh­rend einer Gefechts­pau­se (bei Malan­court-Hau­court) Unbe­kannt — Ver­öf­fent­licht in: “Die Gro­ße Zeit. Illus­trier­te Kriegs­ge­schich­te”. Zwei­ter Band. Ber­lin 1920. S. 212., Gemein­frei

French train hor­ses res­ting in a river on their way to Ver­dun. 300 ppi scan of the Natio­nal Geo­gra­phic Maga­zi­ne, Volu­me 31 (1917), page 338: RESERVES CROSSING A RIVER ON THE WAY TO VERDUN. “They shall not pass” is a phra­se which for all time will be asso­cia­ted with the heroic defen­se of Ver­dun. To future genera­ti­ons of French peop­le it will bring a thrill of pri­de even sur­pas­sing that enkind­led by the glo­rious “The Old Guard dies, it never sur­ren­ders.” The guar­di­ans of the gre­at fort­ress on the Meu­se have pro­ved them­sel­ves invin­ci­ble in attack, invul­nera­ble in defen­se. Public Domain

Fort Doau­mont 1916 befo­re the batt­le (Ger­man aeri­al pho­to­graph) By “Pho­to­gra­phi­sches Bild- und Film-Amt” — Ger­man Government, Depart­ment of pho­tos and film, Public Domain

By Unknown — Ger­man post­card with post stamp 5.8.1916 found at https://greatwarpostcards.blogspot.com/2013/08/a‑row-of-french-155mm-cannons-mle-1877.html, Public Domain

Verdun_and_Vincinity_-_Map.jpg : Gemein­frei, https://​com​mons​.wiki​me​dia​.org/​w​/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​c​u​r​i​d​=​1​8​8​781

French 87th Regi­ment Cote 34 Ver­dun 1916, Public Domain

By Oeu­vre per­son­nel­le — Pho­to­gra­phie per­son­nel­le pri­se près de l’os­suai­re de Douau­mont, Public Domain


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