Dunkle Geheimnisse

Wenn dunk­le Geheim­nis­se ans Licht kom­men, stel­len sie alles infra­ge. Nichts kann so blei­ben, wie es war, weder für den Geheim­nis­trä­ger noch für den Belo­ge­nen. Aber Ent­de­ckung und Ent­hül­lung zer­stö­ren nicht nur, sie bie­ten auch eine Chan­cen zur Neu­ord­nung. Man muss sie nur ergrei­fen.

Auch mein Groß­va­ter hat­te ein dunk­les Geheim­nis: Es war das Jahr 1943, das „Sta­lin­grad-Jahr“. Die meis­ten Deut­schen ahn­ten nach die­ser Kata­stro­phe, dass der Krieg, der mitt­ler­wei­le schon vier lan­ge Jah­re dau­er­te, nicht mehr zu gewin­nen war. Vie­le fürch­te­ten sich vor dem, was noch auf sie zukom­men wür­de. Die Zukunft jedes Ein­zel­nen war unge­wiss.
Fern­ab von Krieg und Feld­zü­gen war die­ses Jahr auch ein Jahr, in dem in unse­rer Fami­lie Geschich­te geschrie­ben wur­de: Es war das Geburts­jahr mei­ner Mut­ter und wahr­schein­lich das kata­stro­phals­te im Leben mei­ner Groß­mut­ter. Denn Groß­va­ters Geheim­nis wur­de gelüf­tet.

Großvaters Geheimnis

Kurz nach der Geburt mei­ner Mut­ter bekam mein Groß­va­ter Karl Hei­mat­ur­laub (er war als Kame­ra- mann der ‚Deut­schen Wochen­schau‘ an allen Fron­ten unter­wegs, oft aber auch an der ‚Hei­mat­front‘ in Ber­lin) und reis­te nach Hau­se zu Frau und seit kur­zem drei Kin­dern.
Zur gro­ßen Über­ra­schung aller kam er aber nicht allei­ne, son­dern in Beglei­tung einer jun­gen, hüb­schen Ber­li­ne­rin. Sie sei die Frau eines gefal­le­nen Kame­ra­den, schwan­ger, aus­ge­bombt und wis­se nicht wohin, erklär­te er. Sie sol­le bei ihnen woh­nen, bis sich eine ande­re Lösung gefun­den habe.

Selbst­ver­ständ­lich nahm mei­ne Groß­mut­ter die jun­ge Frau auf – Frau­en­so­li­da­ri­tät eben.
Außer­dem waren im Krieg alle gewohnt, enger zusam­men­zu­rü­cken und zu hel­fen. Die bei­den Frau­en ver­stan­den sich gut, die jun­ge Ber­li­ne­rin ging mei­ner Groß­mut­ter im Haus­halt und bei den Kin­dern, die sie eben­falls moch­ten, zur Hand.
Karl reis­te nach weni­gen Tagen Urlaub wie­der ab. Wie so oft ließ er sei­ner Frau einen Kof­fer mit Geschäfts­kor­re­spon­denz und Bele­gen zum Sor­tie­ren da.
Als mei­ne Groß­mut­ter nach eini­gen Wochen end­lich zum Ord­nen des Kof­fer­in­hal­tes kam, fand sie neben Geschäfts­brie­fen und Bele­gen auch ein pri­va­tes Schrei­ben an ihren Mann, mei­nen Groß­va­ter, der sie sehr schnell ver­ste­hen ließ, dass Karl dem ‚Enger-Zusam­men­rü­cken‘ durch­aus posi­ti­ve Sei­ten abge­won­nen hat­te . Denn der Brief stamm­te von ihrer neu­en Mit­be­woh­ne­rin, der jun­gen Ber­li­ne­rin und angeb­li­chen „schwan­ge­ren Frau eines gefal­le­nen Kame­ra­den“, die ihrem „Lie­ben Karl“ beich­te­te, dass sie von ihm ein Kind erwar­te­te.


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Der Rest der Geschich­te ist schnell erzählt, obwohl er tat­säch­lich einen lebens­lan­gen tie­fen Schmerz beinhal­tet hat. Natür­lich war mei­ne Groß­mut­ter ent­setzt und ver­zwei­felt, nach­dem sie den Brief mehr­mals gele­sen und wahr­schein­lich erst beim fünf­ten Mal wirk­lich begrif­fen hat­te, was los ist. Wer begreift schon schnell, wenn einem gera­de das kom­plet­te Lebens­kon­zept um die Ohren fliegt?
Dann tat sie das, was wahr­schein­lich vie­le an ihrer Stel­le getan hät­ten: Sie zer­riss das Beweis­stück, will wenigs­tens die­sen unse­li­gen Brief, der ihr Leben so kom­plett aus den Angeln geho­ben hat­te, ver­nich­ten und wirft die Fet­zen in die Sicker­gru­be hin­ters Haus.

Erst ihre alar­mier­te jün­ge­re Schwes­ter zog sich Gum­mi­stie­fel an und klet­ter­te beherzt in die „Sori­gru­be“, um die Papier­fet­zen als Beweis­ma­te­ri­al für eine etwai­ge Schei­dung zu ber­gen.
Die schwan­ge­re Ber­li­ne­rin wur­de vor die Tür gesetzt (gehei­ra­tet hat mein Groß­va­ter spä­ter eine ande­re) und die letz­ten ent­beh­rungs­rei­chen und unsi­che­ren Kriegs­mo­na­te und die nicht min­der ent­beh­rungs­rei­che Nach­kriegs­zeit stand mei­ne Groß­mut­ter als „Geschie­de­ne“ mit drei klei­nen Kin­dern allei­ne durch. (Allein­er­zie­hen­de Frau­en mit klei­nen Kin­dern waren in die­ser Zeit mit 1,7 Mil­lio­nen Wit­wen und 2,5 Mil­lio­nen Halb­wai­sen kei­ne Sel­ten­heit.)

Enthüllen oder schweigen?

Fast wirkt es so, als hät­te mein Groß­va­ter die Ent­de­ckung gewünscht und her­bei­ge­führt, denn wer wirk­lich (s)ein Geheim­nis bewah­ren möch­te, steckt es nicht in einen Kof­fer und über­gibt ihn dann dem Men­schen, der dadurch am hef­tigs­ten ver­letzt wird.

Ein dunk­les Geheim­nis ist für sei­nen Trä­ger eine enor­me psy­chi­sche aber auch kör­per­li­che Anstren­gung.
Je ‚gefähr­li­cher‘ das Geheim­nis ist, des­to mehr Ener­gie muss der Geheim­nis­trä­ger in die Kon­troll­ar­beit ste­cken, und es bleibt immer die Angst, durch einen dum­men Zufall ent­deckt zu wer­den. Das for­dert nicht nur Hirn­leis­tung son­dern führt, wie man heu­te weiß, bei­spiels­wei­se auch zu einer erhöh­ten Anfäl­lig­keit für Infek­ti­ons- und chro­ni­schen Erkran­kun­gen. Muss also alles raus, um an Leib und See­le gesund blei­ben zu kön­nen? Ist „geteil­tes Leid“ auch „hal­bes Leid“? Und fühlt man sich nach einem Geständ­nis wirk­lich bes­ser?


Leich­ter lässt sich eine glü­hen­de Koh­le auf der Zun­ge hal­ten als ein Geheim­nis.“

Sokra­tes


Die Ent­hül­lung eines Geheim­nis­ses ist ein zwei­schnei­di­ges Schwert, denn wer sich offen­bart, hat nicht nur mit den Kon­se­quen­zen sei­ner Ent­hül­lung zu rech­nen – bei Groß­va­ter Karl die Schei­dung –, son­dern er stürzt auch ande­re Men­schen in tie­fes Unglück und lässt sie an vie­lem (ver-)zweifeln.
Ver­mut­lich hat mein Groß­va­ter, wie vie­le ande­re auch, sein Geheim­nis auf den Prä­sen­tier­tel­ler (in den Kof­fer) gelegt, weil er sich selbst erleich­tern, sein Dop­pel­le­ben und sei­ne Schuld­ge­füh­le nicht mehr ertra­gen woll­te.

Das ist aber der schlech­tes­te Grund, um ein Geheim­nis zu lüf­ten. Denn wer ein Geheim­nis hat und sich offen­ba­ren möch­te, trägt auch Ver­ant­wor­tung. Das Mot­to: „Ich sag’s ein­fach, sol­len die ande­ren was dar­aus machen“, ist unfair und schafft neue Pro­ble­me. Gehol­fen ist damit nie­man­den.

Aus­schlag­ge­bend für die Ent­schei­dung, ob man ein Geheim­nis beich­ten oder wah­ren soll­te, ist die Ant­wort auf die Fra­ge, ob es dem ande­ren Men­schen, der bis­lang getäuscht wor­den ist, wei­ter­hilft. Ob es dem ande­ren etwas „bringt“, bei­spiels­wei­se bei der Neu­aus­rich­tung sei­nes eige­nen Lebens oder der Bezie­hung zuein­an­der.
Dafür gibt es kei­nen all­ge­mein­gül­ti­gen Weg. Die Ent­schei­dung „Ent­hül­len oder Schwei­gen?“ ist immer eine sehr ein­sa­me Ent­schei­dung.

Warum wir belogen werden wollen

Eigent­lich wird an der Stel­le; „ … kam nicht allein, son­dern in Beglei­tung einer jun­gen, hüb­schen Ber­li­ne­rin …“ jeder stut­zig.
Und es gab auch für mei­ne Groß­mut­ter an die­ser Stel­le kei­nen Grund, nicht stut­zig zu wer­den, selbst wenn man in Kriegs­zei­ten das „Enger-Zusam­men­rü­cken“ und hel­fen eher gewohnt war als heu­te.

Wie gestal­te­ten sich das Zusam­men­le­ben und der All­tag die­ser eigen­ar­ti­gen Ména­ge-à-trois wäh­rend des Urlaubs mei­nes Groß­va­ters? Wie ver­lie­fen die Aben­de, wenn die Kin­der im Bett waren, und man zu Dritt zusam­men­saß? Gab es Bli­cke, ein Flüs­tern, flüch­ti­ge Berüh­run­gen?
Ver­mut­lich gab es sie, aber wer belo­gen und betro­gen wird, will die­se Zei­chen oft nicht sehen. In der Psy­cho­lo­gie spricht man von der Ver­mei­dung einer kogni­ti­ven Dis­so­nanz, das heißt, Men­schen möch­ten an ihre Ent­schei­dun­gen als „gut“ und „rich­tig“ glau­ben, und nichts Gegen­tei­li­ges sehen oder hören. Anders­lau­ten­de Hin­wei­se wer­den igno­riert.
Man spürt zwar, dass etwas nicht stimmt, will es aber im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes nicht wahr­ha­ben.


Wer betrügt, der wird stets jeman­den fin­den, der sich betrü­gen lässt.“

Nic­colò Machia­vel­li


Ein wei­te­rer Effekt, der bei der Ver­drän­gung eine Rol­le spielt, ist der soge­nann­te sunk cost effect, der Effekt der ver­senk­ten Kos­ten. Wenn man an etwas glaubt und hart dar­an und dafür gear­bei­tet hat – also viel inves­tiert hat –, will man ein­fach nicht, dass sich trotz all der Mühen und Anstren­gun­gen die Grund­vor­aus­set­zun­gen ver­än­dert haben, und das Ziel schon längst uner­reich­bar gewor­den ist oder nie erreich­bar war.

Umso schlim­mer ist es, wenn dann ein Geheim­nis offen­bart wird, und all die schö­nen Stra­te­gi­en für: „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“ nichts mehr nüt­zen.
Wenn der Man­tel der Lüge gefal­len und der Tep­pich unter den Füßen weg­ge­zo­gen ist; wenn von einem Moment auf den ande­ren alles infra­ge steht, und der oder die Betrof­fe­ne erschüt­tert vor den Trüm­mern sei­ner ehe­mals hei­len Welt steht. Das Schlimms­te ist für vie­le, dass sie nicht nur das Ver­trau­en zum Geheim­nis­trä­ger ver­lie­ren, son­dern auch das Ver­trau­en in sich selbst: Wie konn­te ich mich nur so täu­schen las­sen? Habe ich mein Leben auf Sand gebaut? War­um habe ich jeman­dem ver­traut, der mei­nes Ver­trau­ens nicht wür­dig war? War­um habe ich jeman­den ver­traut, der mei­nes Ver­trau­ens nicht wür­dig war?

In jeder Krise steckt auch eine Chance

Die Ent­hül­lung oder Ent­de­ckung eines Geheim­nis­ses hat ihren Preis: Wem ein dunk­les Geheim­nis offen­bart wird, ver­liert das Ver­trau­en in einen nahen oder gelieb­ten Men­schen und ist häu­fig bis in sei­ne Grund­fes­ten erschüt­tert und ‚ent-täuscht‘.
Schlim­mer noch sind die Selbst­zwei­fel, die sich schnell als Fol­ge von Ver­rat und Betrug ein­stel­len: Wie soll man jemals wie­der zwi­schen Wahr­heit und Lüge, zwi­schen real und nicht real unter­schei­den kön­nen? Wem kann man über­haupt trau­en?
Und auch der, der bewusst oder unbe­wusst sein Geheim­nis offen­bart, zahlt: Der Erleich­te­rung, dass jetzt alles „raus“ ist und offen auf dem Tisch liegt, fol­gen neue Pro­ble­me, nicht zuletzt die Schuld­ge­füh­le gegen­über dem, den man ver­letzt hat.

Kindheit in der Zeit nach dem Zweiten WeltkriegDoch auch und beson­ders in der Kri­se nach der Ent­hül­lung eines Geheim­nis­ses steckt eine gro­ße Chan­ce – für bei­de Sei­ten. Für den Belo­ge­nen und Betro­ge­nen ist jetzt klar, dass er (oder sie) nach der Ent­hül­lung sich und sei­ne Welt neu defi­nie­ren muss. Bei genau­em Über­le­gen mer­ken vie­le im Nach­hin­ein, dass das Bauch­ge­fühl im Grun­de schon lan­ge Alarm geschla­gen hat, aber nicht sein konn­te, was nicht sein durf­te. Nun gibt es kein Zurück und kei­ne Aus­re­den mehr, die Tat­sa­chen lie­gen auf dem Tisch. Wer jetzt klug ist, beginnt mit der Revi­si­on der eige­nen Geschich­te.


Ich bedarf einer Kri­sis. Die Natur berei­tet eine Zer­stö­rung, um neu zu gebä­ren.

Johann Chris­toph Fried­rich von Schil­ler


Es ist ver­lo­ckend, den ande­ren schul­dig zu spre­chen und sich selbst mora­lisch über­le­gen zu füh­len.
Im ers­ten Moment der Kri­se ist das eine durch­aus sinn­vol­le Stra­te­gie, um sich und sei­ne See­le zu schüt­zen; lang­fris­tig hilft die­se Hal­tung aller­dings nicht wei­ter. Denn um spä­ter wie­der ver­trauen zu kön­nen, muss die Wun­de hei­len. Das geht nicht ohne das Auf­ar­bei­ten des Geheim­nis­ses – ohne zu beschö­ni­gen und zu ver­leug­nen –, und es geht auch nicht, ohne irgend­wann ver­zei­hen zu kön­nen. Denn auch der Geheim­nis­trä­ger hat­te sei­ne Grün­de für sein dunk­les Geheim­nis, und er hat­te viel­leicht gute Grün­de, es dann schließ­lich doch zu offen­ba­ren.


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Die Wahr­heit zu ken­nen, auch wenn man sie fürch­tet, kann sehr viel Kraft geben. Ein ungu­tes Bauch­ge­fühl und Ver­drän­gung kann dage­gen auf Dau­er sehr viel Kraft kos­ten.
Für mei­ne Groß­el­tern gab es kein Ver­zei­hen und auch kein Hap­py End. Der zer­ris­se­ne Brief aus der „Sori­gru­be“ war tat­säch­lich die Basis des Schei­dungs­ver­fah­rens, und auch wenn mein Groß­va­ter Karl mei­ner hüb­schen Groß­mut­ter nach dem Gerichts­ter­min zuge­raunt haben soll: „In zehn Jah­ren hei­ra­te ich Dich viel­leicht wie­der“, nahm es für bei­de kein gutes Ende.

Weder Groß­mut­ter noch Groß­va­ter konn­ten über einen zuge­ge­be­ner­ma­ßen sehr lan­gen Schat­ten sprin­gen; Groß­va­ter konn­te sich nicht ent­schul­di­gen, Groß­mut­ter nicht ver­zei­hen. Trotz ihrer drei gemein­sa­men Kin­der und obwohl sie fast ihr gesam­tes rest­li­ches Leben nah bei­ein­an­der wohn­ten, haben sie nur noch das Nötigs­te mit­ein­an­der gespro­chen.

Wei­ter­füh­ren­de Links zum The­ma Glück und Unglück:


Ist frem­de­ge­hen ange­bo­ren? Was tun, wenn sich nach weni­gen Wochen  der ange­him­mel­te Liebs­te plötz­lich rar­macht, um Bedenk­zeit bit­tet, selt­sa­me Erklä­run­gen stam­melt und schließ­lich zu einer ande­ren ent­schwin­det?
Ist Fremd­ge­hen ange­bo­ren?


Die Zeit heilt angeb­lich Wun­den und Schmer­zen. Das mag zutref­fen, braucht uns aber nicht abzu­schre­cken. Es ist näm­lich durch­aus mög­lich, sich gegen den Ein­fluss der Zeit abzu­schir­men und die Ver­gan­gen­heit zu einer Quel­le von Unglück­lich­keit zu machen“ ….
Das Spiel mit der Ver­gan­gen­heit. Erin­nern wir uns! Oder doch lie­ber nicht?


Sei spon­tan! Paul Watz­la­wick über die Absur­di­tät der For­de­run­gen „Sei spon­tan!“ oder „Sei fröh­lich!“. Denn die Erwar­tun­gen der ande­ren sind die Erwar­tun­gen der ande­ren …
Sei spon­tan!


Wer sei­ne Zie­le in uner­reich­ba­re Höhe hängt, erspart sich zum einen Ärger und Anstren­gung, zum ande­ren den Kat­zen­jam­mer des Ankom­mens. Denn spä­tes­tens seit Geor­ge Ber­nard Shaw wis­sen wir, dass es im Leben zwei Tra­gö­di­en gibt: Die Nicht­er­fül­lung eines Her­zens­wun­sches – und sei­ne Erfül­lung.
Vor Ankom­men wird gewarnt!


Der „Flow“ macht‘s! Die drei For­men des glück­li­chen Lebens und die Geschich­te der posi­ti­ven Psy­cho­lo­gie:
Die Ener­gie folgt der Auf­merk­sam­keit


Es ist von ent­schei­den­der Bedeu­tung, wie wir an das, was wir tun, her­an­ge­hen. Ener­gie, Opti­mis­mus und Mut hän­gen viel stär­ker davon ab, wie wir eine Situa­ti­on bewer­ten, als davon, wie sie tat­säch­lich ist. Wer gelernt hat, dass er einer Auf­ga­be nicht gewach­sen sein wird oder einem Lebens­um­stand nicht ent­kom­men kann, wird es auch nicht kön­nen.
Mut­lo­sig­keit ist kein Antrieb und Opti­mis­mus für erfolg­rei­ches Han­deln uner­läss­lich.
Selbst­er­fül­len­de Pro­phe­zei­un­gen


Bild­nach­weis:
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