Mythos Mutter: Die Hand an der Wiege bewegt die Welt

Artemis, die griechische Göttin der Jagd, des Mondes, der Gebärendenen und der Mütter und KinderIn der Wie­ge unse­rer Zivi­li­sa­ti­on, im alten Grie­chen­land, gab es kei­ne Dop­pel­be­las­tung für Müt­ter und von einer weib­li­chen Sinn­kri­se konn­te auch kei­ne Rede sein: Auf müt­ter­li­che Gefüh­le wur­de schlicht und ergrei­fend ver- zich­tet.
Das schnör­kel­lo­se Ver­hält­nis anti­ker Eltern zu ihrem Nach­wuchs änder­te sie erst lang­sam im Hoch­mit­tel­al­ter; unser heu­ti­ger Begriff von “Mut­ter­lie­be” ent­stand im 18. Jahr­hun­dert.
Aber was ist der “Mythos” Mut­ter? Gibt es ihn über­haupt — oder ist er nur eine Erfin­dung, um Frau­en “bei der Stan­ge” zu hal­ten?


Wer sein Kind liebt, erzieht es selbst und stellt eige­ne Inter­es­sen zurück, lau­tet die schlich­te For­de­rung.
So unter­schied­lich die­ses Dog­ma von Frau­en beant­wor­tet und gelebt wird, das Poten­zi­al für die eine oder ande­re Sinn­kri­se hat es alle­mal: Die einen ver­zich­ten zuguns­ten der beruf­li­chen Kar­rie­re vor­sichts­hal­ber ganz auf Kin­der und haben mit die­ser Ent­schei­dung nicht sel­ten ein Leben lang Angst, etwas Ele­men­ta­res ver­passt zu haben.

Wer sich Kind und Kar­rie­re leis­tet, hat oft pau­sen­los ein schlech­tes Gewis­sen.
Und wer zuguns­ten der Kin­der daheim bleibt, wird gern als „Mut­ti“ belä­chelt und bekommt mög­li­cher­wei­se das dicke Ende bei der Schei­dung und/oder mit dem Ren­ten­be­scheid prä­sen­tiert.

Gute Mut­ter – schlech­te Mut­ter – gar kei­ne Mut­ter – schei­nen die Mög­lich­kei­ten eines Frau­en­le­bens zu sein; Vor- und Nach­tei­le der jewei­li­gen Lebens­ent­wür­fe wer­den von Frau­en in einer Art Kul­tur­kampf knall­hart dis­ku­tiert.
Wer gewinnt, ist nicht abzu­se­hen, wahr­schein­lich nie­mand (vgl.: Ame­lie Fried in „Cice­ro“).

ANZEIGE

Reines Zitrusöl zum Probieren

Müt­ter, macht bloß alles rich­tig
… denn eine glück­li­che Mut­ter ist für die Kin­der lehr­rei­cher als hun­dert Lehr­bü­cher über Erzie­hung.
Hoch­wer­ti­ge äthe­ri­sche Öle für Kör­per und Geist, Pro­bier­sets inklu­si­ve Anwen­dungs­emp­feh­lun­gen sowie vie­le wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Kraft der fei­nen Öle fin­den Sie bei uns im Shop  


babycastings und Kopfgeburten

In der Wie­ge unse­rer Zivi­li­sa­ti­on, im alten Grie­chen­land, gab es kei­ne Dop­pel­be­las­tung für Müt­ter und von einer weib­li­chen Sinn­kri­se konn­te auch kei­ne Rede sein: Auf müt­ter­li­che Gefüh­le wur­de schlicht und ergrei­fend ver­zich­tet.
Neu­ge­bo­re­ne  muss­ten kurz nach der Geburt dem Patri­ar­chen zur Begut­ach­tung prä­sen­tiert wer­den, der dann über ihr Wei­ter­le­ben oder ihren Tod ent­schied.
Galt beim alt­grie­chi­schen Baby-Cas­ting ein Kind als „nicht lebens­wert“ – meist waren das Mäd­chen – wur­de es weg­ge­ge­ben, aus­ge­setzt oder getö­tet. Die Sit­ten waren rau und nicht nur in der Mytho­lo­gie wim­mel­te es von klei­nen Grie­chen und Grie­chin­nen, die sich selbst über­las­sen her­um­irr­ten oder ein­fach an Ver­wahr­lo­sung star­ben.

Kopf einer Statue von AtheneDie, die blei­ben durf­ten – vor allem die Kna­ben – muss­ten dem Vater über­ge­ben wer­den, der sich, unter­stützt von männ­li­chen Skla­ven, lie­ber selbst um die adäqua­te Erzie­hung sei­nes Nach­wuch­ses küm­mer­te.
Die Müt­ter hielt man so gut es ging fern. Frau­en? Die meis­ten nerv­ten oder lang­weil­ten bis auf weni­ge Aus­nah­men: Hetä­ren (so etwas wie die Urahn­in­nen spä­te­rer Mätres­sen), Flö­ten­spie­le­rin­nen oder hoch­be­gab­te Töch­ter: Zeus‘ Lieb­lings­toch­ter Athe­ne war bei­spiels­wei­se sei­nem Kopf ent­sprun­gen, was kein medi­zi­ni­sches Wun­der war, son­dern vor allem einer alt­grie­chi­schen Män­ner­phan­ta­sie ent­sprach — sozu­sa­gen als Vater des Gedan­ken.

Die alten Griechen : Keine Spur von Mutterliebe

Auch wenn wir es nicht ger­ne hören: Die alten Grie­chen emp­fan­den Frau­en eher als läs­ti­ges, aber not­wen­di­ges Übel.
Ihre Kin­der — Söh­ne — hät­ten sie am liebs­ten gleich selbst bekom­men, denn “wah­re Lie­be” konn­te es nach ihrer Auf­fas­sung sowie­so nur zwi­schen Män­nern geben: Die grie­chi­sche Kul­tur war eine Män­ner­kul­tur, Homo­phi­lie weit ver­brei­tet und en vogue.

Und über­haupt – die alten Grie­chen!
Was wir heu­te dar­un­ter ver­ste­hen, ist nichts wei­ter als ein bunt zusam­men­ge­wür­fel­ter Hau­fen oft sogar kon­kur­rie­ren­der indo­ger­ma­ni­scher Volks­stäm­me – bei­spiels­wei­se die der Ioni­er, Dorer und Äolier –, die sich gemein­sam auf­ge­macht hat­ten, den öst­li­chen Mit­tel­meer­raum zu kolo­nia­li­sie­ren. Neben ihrem kolo­nia­len Tagess­ge­schäf­ten (Krieg, Odys­see und Kampf – und dar­über reden und dich­ten) schu­fen sie in ihrer Män­ner­welt die Grund­la­gen unse­rer heu­ti­gen Zivi­li­sa­ti­on: Sport, Thea­ter, Päd­ago­gik, Demo­kra­tie, Phi­lo­so­phie, Öko­no­mie, Medi­zin und Kri­tik.

Fast alle wich­ti­gen Bestand­tei­le unse­res Zusam­men­le­bens heu­te wur­den in Grie­chen­land zumin­dest in Ansät­zen erdacht und erfun­den – nur die Mut­ter­lie­be fehlt kom­plett.
Ein unge­trüb­tes Mut­ter-Kind Ver­hält­nis oder ein Bei­spiel für ech­te Mut­ter­lie­be bei den alten Grie­chen? Weder in alten Über­lie­fe­run­gen noch in Homers Epen oder bei den Göt­tern und Halb­göt­tern der grie­chi­schen Mytho­lo­gie zu fin­den.
Die Abwe­sen­heit jeg­li­cher Form von Mut­ter­lie­be in der grie­chi­schen Göt­ter­welt ist beson­ders ver­stö­rend, denn dort spiel­te sich das pral­le Leben ab, schließ­lich waren die Göt­ter der ein­zi­ge gemein­sa­me kul­tu­rel­le Über­bau, der den gesam­ten grie­chi­schen Laden mit sei­nen ver­schie­de­nen Volks­stäm­men und Inter­es­sen­grup­pen zusam­men­hiel­ten.
Nichts war den Göt­tern, Halb­göt­tern, Nym­phen und Hel­den fremd, und es ist nicht ver­wun­der­lich, dass sich Jahr­hun­der­te spä­ter die Väter der Psy­cho­lo­gie bei den Mythen und Epen der alten Grie­chen reich­lich bedien­ten und vie­le psy­cho­lo­gi­sche Fach­be­grif­fe noch heu­te deren Namen tra­gen: Nar­ziss­mus zum Bei­spiel, oder Ödi­pus-Kom­plex.

Zeus und HeraBei den Göt­tern ging‘s zu, wie im rich­ti­gen Leben:
Man ver­führ­te sich – oder ver­such­te es wenigs­tens –, belog, hin­ter­ging und ver­stieß sich; wenn gar nichts mehr half, wur­de auch eif­rig ent­führt, erschla­gen und ver­ge­wal­tigt.
Man ent­brann­te in ver­zeh­ren­der Lie­be zuein­an­der, ent­fes­sel­te Tra­gö­di­en und Krie­ge, gele­gent­lich hei­ra­te­te ein Sohn ver­se­hent­lich sei­ne Mut­ter oder ein Vater sei­ne Toch­ter (das dann aber mit Absicht). Kurz­um: Die Fami­li­en­ver­hält­nis­se neig­ten dazu, chao­tisch zu sein – wie das Leben damals und heu­te halt so spielt.
Der alte Auf­rei­ßer Zeus und sei­ne ewig nör­geln­de „kuh­äu­gi­ge“ Gat­tin Hera beka­men weder sich selbst noch ihre Ras­sel­ban­de aus Göt­tern, Halb­göt­tern und Men­schen in den Griff (übri­gens ist Hera nicht nur Zeus‘ Frau, son­dern auch sei­ne Schwes­ter, und mit „kuh­äu­gig“ sind bei Homer ihre schö­nen gro­ßen Augen gemeint).

Doch Mut­ter­lie­be? Bei den alten Grie­chen sowohl im Him­mel wie auf der Erde und in der Unter­welt: Fehl­an­zei­ge. Gestört hat das nie­man­den.

Mütter im  Mittelalter: Erbsünde, Marienkult und Hexenverbrennungen

Das eher schnör­kel­lo­se Ver­hält­nis alt­grie­chi­scher Eltern zu ihrem Nach­wuchs wur­de natür­lich von den alten Römern kopiert (wie fast alles ande­re auch): Für die Kin­der gab’s Ammen und im Anschluss dar­an Haus­skla­ven als Erzie­her, meis­tens hoch­ge­bil­de­te Grie­chen.
Und da das Sys­tem prak­tisch und bewährt war, über­leb­te es auch den Zer­fall des Römi­schen Rei­ches und hielt sich – wie­der­um wie vie­les ande­re auch – bis weit ins Mit­tel­al­ter; zumin­dest bei den Leu­ten, die es sich leis­ten konn­ten, also den Adli­gen.

Ursünde und Vertreibung aus dem Paradies, Deckenfresko MichelangeloHat­ten Frau­en in der Anti­ke schon kei­nen leich­ten Stand, so gebar die Kir­che im christ­li­chen Früh­mit­tel­al­ter ein wei­te­res Kon­zept, das ihnen das Leben zusätz­lich schwer mach­te: das der Erb­sün­de.
Das Prin­zip geht auf den Kir­chen­leh­rer Augus­ti­nus zurück (354 – 430), und eig­ne­te sich als vor­züg­li­ches Druck­mit­tel, um die Kin­der Got­tes mit Welt­ge­richt und Apo­ka­lyp­se bei der Stan­ge zu hal­ten. Das Kon­zept der Erb­sün­de ver­hin­der­te vie­le Jahr­hun­der­te lang läs­ti­ge Fra­gen und Über­le­gun­gen, doch Frau­en traff sie beson­ders hart, war es doch Eva, die Adam den ver­gif­te­ten Apfel reich­te und damit den Raus­wurf aus dem Para­dies ver­schul­det hat­te.
Frau­en waren damit also nicht nur ein biss­chen läs­tig, son­dern stan­den nun auch noch unter Gene­ral­ver­dacht für alles Sün­di­ge und Schlech­te.

Kein Wun­der also, dass weder um Müt­ter noch um Kin­der viel Getö­se gemacht wur­de: Kin­der kamen, waren da, wuch­sen auf oder gin­gen wie­der – die Kin­der­sterb­lich­keit lag jahr­hun­der­te­lang bei etwa 50 Pro­zent, um die Müt­ter­sterb­lich­keit stand es nicht viel bes­ser.
Zudem
gal­ten Kin­der im Mit­tel­al­ter als klei­ne Erwach­se­ne, Mäd­chen wer­den mit 13 ver­hei­ra­tet, Jun­gen muss­ten in die­sem Alter schon den Hof über­neh­men oder ihre Aus­bil­dung zum Schild­knap­pen bei einem Rit­ter begin­nen. Ob tat­säch­lich Tau­sen­de Kin­der bei den soge­nann­ten Kin­der­kreuz­zü­gen in einem Mas­sen­rausch in ihren siche­ren Tod mar­schiert sind, ist bis heu­te nicht geklärt – denk­bar wäre es.
Man nahm ein kar­ges Leben und einen frü­hen Tod hin, denn nie­mand hat­te jemals etwas Ande­res gekannt, oder konn­te sich vor­stel­len, dass es ein anders Leben geben könn­te. Das Para­dies lag in jener christ­li­chen Zeit sowie­so irgend­wo im Him­mel­reich, die Erde war zum Pla­gen: Wer viel litt und wenig sün­dig­te (oder sich per Ablass von sei­nen sün­den frei­kauf­te), sicher­te sich nach ein­stim­mi­ger Über­zeu­gung einen guten Platz im Him­mel.

Madonna mit KindErst im Hoch­mit­tel­al­ter, zu Beginn des 13. Jahr­hun­derts, änder­te sich die Ein­stel­lung zu Mut­ter und Kind; der christ­li­che Mari­en­kult zeig­te Wir­kung. Kunst und Kul­tur ver­narr­ten sich nach und nach in die Madon­na mit ihrem Jesus­kind, Maria wur­de zum Ide­al der selbst­los lie­ben­den und auf­op­fe­rungs­vol­len Mut­ter, an der sich welt­li­che Müt­ter ori­en­tie­ren soll­ten.

Die Erkennt­nis, dass das Jesus­kind auch eine Mut­ter hat­te, kam nicht von unge­fähr: Kir­che und Fürs­ten hat­ten die ers­ten Ide­en von „Bevöl­ke­rungs­wachs­tum“ für sich und ihre Zwe­cke – Ablass­han­del und Krie­ge – ent­deckt.
Für mehr Unter­ta­nen, Sol­da­ten und zah­len­de Sün­der­lein pass­te die Ver­herr­li­chung der Madon­na mit Kind gut ins neue Kon­zept, vor­sichts­hal­ber begann man aber auch, heil- und kräu­ter­kun­di­ge Frau­en, die sich mit Ver­hü­tung und Abtrei­bun­gen aus­kann­ten, als Hexen zu ver­bren­nen. (Der Vor­wurf der Hexe­rei oder Ket­ze­rei galt aller­dings allen unlieb­sa­men Per­so­nen: So ver­brann­ten die Eng­län­der 1431 bei­spiels­wei­se auch die – spä­te­re – fran­zö­si­sche Natio­nal­hel­din Jean­ne d’Arc als Hexe. Mit Dul­dung der Fran­zo­sen, denn ihre Jung­frau von Orléans war ihnen ein­fach zu mäch­tig gewor­den.)

Erb­sün­de und Mari­en­kult lie­ßen der mit­tel­al­ter­li­che Durch­schnitts­mut­ter genau zwei Optio­nen für ihre Lebens­ge­stal­tung: ent­we­der die damals ein­zig siche­re Ver­hü­tungs­me­tho­de – Ent­halt­sam­keit –, oder sich dem Schick­sal von durch­schnitt­lich neun bis zehn Nie­der­künf­ten in einem kur­zen und ent­beh­rungs­rei­chen Leben fügen.
Gebur­ten wohl­ge­merkt, die aus heu­ti­ger Sicht unter kata­stro­pha­len Bedin­gun­gen statt­fan­den: in der Regel allein und im Dreck, ohne sau­be­res Was­ser und meis­tens auch ohne den Bei­stand einer Heb­am­me, eines Arz­tes oder wenigs­tens einer heil­kun­di­gen Frau. Jede Geburt war für Mut­ter und Kind lebens­ge­fähr­lich, der Tod im Kind­bett Nor­ma­li­tät, fast jedes zwei­te Kind starb.

Aris­to­kra­ti­sche Eltern lie­ßen ihre über­le­ben­den Babys gegen Bezah­lung von einer Amme groß­zie­hen.
Und wer sich kei­ne Amme leis­ten konn­te, hat­te ande­re Sor­gen und das drin­gen­de Pro­blem, die vie­len hung­ri­gen Mäu­ler der Kin­der satt zu bekom­men, die Geburt und Krab­bel­al­ter über­lebt hat­ten – für „Gedöns“ mit den Klei­nen war ein­fach kei­ne Zeit.

Säug­lin­ge, die an Ver­nach­läs­si­gung star­ben, ver­wahr­los­te und allein gelas­se­ne Kin­der, über­füll­te Fin­del­häu­ser und mut­ter­lo­se Klein­kin­der, die ein­fach ihrem Schick­sal über­las­sen wur­den, waren der nicht-idyl­li­sche All­tag bis weit ins 18. Jahr­hun­dert hin­ein.
Mut­ter­lie­be im Mit­tel­al­ter: trotz Madon­na mit Jesus­kind – Fehl­an­zei­ge.


Porträt von Jean-Jacques RousseauMit “Mut­ter­lie­be” hat der fran­zö­si­sche Phi­lo­soph Jean-Jac­ques Rous­seau nichts im Sinn, als er 1762 sei­nen Roman “Emi­le oder über die Erzie­hung” publi­ziert, eigent­lich woll­te er ein Zei­chen gegen die fest­ze­men­tier­te abso­lu­tis­ti­sche Stän­de­ge­sell­schaft set­zen, die ihn anwi­dert. Rund 40 Jah­re spä­ter ist Rous­seau post­hum zum Hel­den der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on gewor­den und “Emi­le” zur Grund­la­ge moder­ner Erzie­hung.
Lesen Sie im zwei­ten Teil: Die Erfin­dung der Mut­ter­lie­be


Wei­ter­füh­ren­de Arti­kel:
Ame­lie Fried in „Cice­ro“:
http://www.cicero.de/salon/frau-fried-fragt-sich-wann-der-gute-mutter-mythos-endlich-ausstirbt/53172

Hei­de Oes­te­reich in der „taz“:
http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/03/08/a0126

Die kom­plet­te Enzy­klo­pä­die müt­ter­li­cher Erzie­hung in Sprü­chen: Mamas Klas­si­ker
http://www.mamas-klassiker.de/Die_Klassiker/die_klassiker.html


Wei­ter­füh­ren­de Links zum The­ma Müt­ter und Erzie­hung:


Frau­en haben’s echt schwer. Kei­ne® macht’s so gut wie wir, und des­halb machen wir’s lie­ber gleich selbst. Sind Frau­en zu gut für die­se Welt? Oder … zu per­fek­tio­nis­tisch?
Mama macht’s sich sel­ber


Nichts ist für Män­ner so unse­xy wie eine lei­den­de, jam­mern­de, sich auf­op­fern­de oder wüten­de Frau.
Geben sich Müt­ter in ihrer Mut­ter­rol­le selbst ein „Lebens­läng­lich“ und ver­trei­ben damit ihre Män­ner? Ste­cken Män­ner – Söh­ne – des­halb in der Kri­se? Ist es Zeit für die Eman­zi­pa­ti­on von der Mut­ter ihrer Kind­heit?
Der Mann in der Kri­se


Mut­ter­lie­be sorgt dafür, dass Frau­en über sich hin­aus­wach­sen und Din­ge tun, die sie nor­ma­ler­wei­se für ande­re Men­schen nicht tun wür­den.
Fehlt Mut­ter­lie­be, muss ein Kind also „mut­ter­see­len­al­lein“ auf­wach­sen, wird es die­sen Man­gel ein Leben lang spü­ren. Aber was ist Mut­ter­lie­be, und wie lässt sie sich erklä­ren?
Was ist Mut­ter­lie­be?


Wir müssten das alles mal aufschreiben Die Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en ver­öf­fent­licht seit 2012 hoch­wer­ti­ge Bild­bän­de und Chro­ni­ken über Fami­li­en- und Unter­neh­mens-geschich­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf unse­rer Home­page Bild­bio­gra­phi­en: Wir müss­ten das alles mal auf­schrei­ben!


 

Bild­nach­wei­se:

  1. Arte­mis bricht mit den Nym­phen zur Jagd auf. Von Peter Paul Rubens — The Yorck Pro­ject: 10.000 Meis­ter­wer­ke der Male­rei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Dis­tri­bu­t­ed by DIRECTMEDIA Publi­shing GmbH., Gemein­frei

Arte­mis ist in der grie­chi­schen Mytho­lo­gie die (jung­fräu­li­che) Göt­tin der Jagd, des Wal­des, des Mon­des und die Hüte­rin der Gebä­ren­den, der Frau­en und Kin­der; ihr römi­sches Pen­dant ist Dia­na. Arte­mis hat den Ruf einer grau­sa­men und stren­gen Göt­tin. Ihr Ver­hält­nis zum männ­li­chen Geschlecht ist gespannt, da sie Män­ner für die Geburts­we­hen der Frau­en ver­ant­wort­lich macht. Arte­mis wird als eine wil­de, unzähm­ba­re Göt­tin beschrie­ben, die Leben nicht nur gibt, son­dern auch nimmt.

2. Kopf einer Sta­tue der Athe­na (Lie­bieg­haus, Frank­furt am Main) Von Dont­wor­ry — Eige­nes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8863066

Athe­ne oder Athe­na ist die Göt­tin der Weis­heit, der Stra­te­gie und des Kamp­fes, der Kunst, des Hand­werks und der Hand­ar­beit; ihr römi­sches Pen­dant ist Miner­va. In der Mytho­lo­gie ent­springt sie in vol­ler Rüs­tung dem Kopf ihres Vaters Zeus; sie ist streit­lus­tig und eben­so wie Arte­mis jung­fräu­lich.

3. Jupi­ter und Juno auf dem Ber­ge Ida. Detail eines Gemäl­des von James Bar­ry (Öl, 1789–1799, Art Gal­le­ries, Shef­field), Von James Bar­ry — The Yorck Pro­ject: 10.000 Meis­ter­wer­ke der Male­rei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Dis­tri­bu­t­ed by DIRECTMEDIA Publi­shing GmbH., Gemein­frei

Hera (ihr römi­sches Pen­dant ist Juno) ist die schwes­ter und Ehe­frau des Zeus; sie ist die Hüte­rin der ehe­li­chen Sexua­li­tät, der Ehe und der Nie­der­kunft. Hera beob­ach­tet eifer­süch­tig die zahl­rei­chen Lieb­schaf­ten von Zeus und bekun­det ihren Ärger durch Schmol­len oder Gezänk. Der Mut zur Gegen­wehr fehlt ihr, aber sie ver­folgt Zeus’ außer­ehe­li­chen Kin­der und stürzt vie­le in Rase­rei und Tod.

4. Decken­fres­ko zur Schöp­fungs­ge­schich­te in der Six­ti­ni­schen Kapel­le, Haupt­sze­ne: Ursün­de und Ver­trei­bung aus dem Para­dies (1508 — 1512), Michel­an­ge­lo, Vati­kan, Six­ti­ni­sche Kapel­le: The Yorck Pro­ject: 10.000 Meis­ter­wer­ke der Male­rei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Dis­tri­bu­t­ed by DIRECTMEDIA Publi­shing GmbH, Gemein­frei

5. „Andrea Sola­rio 002“ von The Yorck Pro­ject: 10.000 Meis­ter­wer­ke der Male­rei. DVD-ROM, 2002. ISBN 3936122202. Dis­tri­bu­t­ed by DIRECTMEDIA Publi­shing GmbH.. Lizen­ziert unter Gemein­frei

6. Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en

7. Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www.bildbiographien.de, 2014


 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.