11 Tipps, die Sie beim biografischen Schreiben beachten sollten

Hilfe beim biografischen Schreiben Agentur für Bildbiografien

Wir sehen unse­re Fami­li­en sel­te­ner und die Gele­gen­hei­ten, bei denen Groß­el­tern-, Eltern- und Enkel­ge­nera­ti­on zusam­men­sit­zen und sich Geschich­ten „von frü­her“ erzäh­len, sind rar gewor­den. Dar­über kann man jam­mern, ändern kön­nen wir es nicht.

Aber eins steht fest: Es reicht nicht mehr aus, die geerb­ten Foto­al­ben und Stamm­bü­cher zu hegen und zu pfle­gen, weil sie für nach­fol­gen­de Genera­tio­nen kei­nen Wert mehr haben, wenn nie­mand mehr weiß, wer auf den alten Foto­gra­fi­en abge­bil­det ist.

Erzähl­te Geschich­te, so wie vie­le sie noch erlebt haben, funk­tio­niert nicht mehr so wie frü­her, weil Groß­el­tern, Tan­ten, Onkel, Cou­sins und Cou­si­nen viel zu weit ent­fernt von­ein­an­der leben, um sich häu­fig zu sehen.

Aber die Sehn­sucht nach der gemein­sa­men Geschich­te bleibt. In einer immer kom­ple­xer wer­den­den Welt sind Lebens­ge­schich­ten und Erfah­run­gen von unschätz­ba­rem Wert für unse­re per­sön­li­che Ent­wick­lung, aber auch für den Zusam­men­halt unse­rer Fami­lie.

Denn: Nur wer sei­ne Wur­zeln kennt, kann auch wach­sen.

Einstieg ins Biografische Schreiben

Fotos und Dokumente für Ihre Familiengeschichte aufbewahren

Fami­li­en­ge­schich­te erzäh­len, geht auch anders: Man kann sie auf­schrei­ben.
Das ist müh­sa­mer, als sie münd­lich wei­ter­zu­ge­ben, hat aber den Vor­teil, dass alle davon pro­fi­tie­ren — selbst die Genera­tio­nen, die wir heu­te noch nicht ein­mal ken­nen.

Und weil Schrei­ben auch immer eine span­nen­de Rei­se zu uns selbst sein kann, soll­te man bio­gra­fi­sches Schrei­ben auch unter dem Aspekt „der Weg ist das Ziel“ sehen:

1)Nehmen Sie sich Zeit: Unser Gedächt­nis ist eine Diva, die beim ers­ten Anklop­fen nicht unbe­dingt ihre Tür öff­net. Es wird eine Wei­le dau­ern, bis Sie sich wirk­lich erin­nern und end­lich ins „Wohn­zim­mer“ vor­ge­las­sen wer­den.

2) Nie wie­der ohne Notiz­buch: Erin­ne­run­gen kom­men oft plötz­lich und manch­mal an der Super­markt­kas­se oder ande­ren unpas­sen­den Momen­ten. Ein klei­nes Notiz­buch mit Stift in der Tasche und ein Notiz­zet­tel dort, wo Sie sich oft auf­hal­ten, hel­fen, die manch­mal sehr flüch­ti­gen Gedan­ken in Stich­punk­ten fest­zu­hal­ten (auch nachts neben dem Bett!).


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3) Mit meh­re­ren macht es mehr Spaß: Im Team arbei­tet es sich leich­ter. Dazu kön­nen Ver­wand­te gehö­ren, die Sie mit ins Boot holen, oder Freun­de, die eben­falls an ihrer Fami­li­en­ge­schich­te arbei­ten. Gedan­ken­aus­tausch, gegen­sei­ti­ge Inspi­ra­ti­on und Unter­stüt­zung bei „Durch­hän­gern“ (… „das schaf­fe ich nie!“…) sind von unschätz­ba­ren Wert.

4) Mäßig, aber regel­mä­ßig: Unge­duld ist ver­ständ­lich, aber weder beim Mara­thon noch beim Schrei­ben ziel­füh­rend — und führt oft direkt in die Schreib­blo­cka­de. Lie­ber lang­sam und struk­tu­riert zum Ziel, das ist der siche­re­re Weg, der nicht in Auf­schie­be­ri­tis endet.

5) Sam­meln und Sor­tie­ren: Nichts ist schlim­mer als ein wei­ßes Blatt Papier oder ein blin­ken­der Cur­sor auf einem lee­ren Bild­schirm.
Neh­men Sie sich selbst die Angst und den­ken, schrei­ben und sor­tie­ren Sie zunächst „ins Unrei­ne“. Hohe Ansprü­che von Anfang an und Zeit­druck sind kon­tra­pro­duk­tiv und schuld, wenn man das Wich­tigs­te für erfolg­rei­ches Arbei­ten — den Spaß — ver­liert. Bei Durch­hän­gern auch mal eine län­ge­re Krea­tiv-Pau­se ein­le­gen.

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Krea­ti­ves Schrei­ben ist eine sehr emp­feh­lens­wer­te Rei­he aus dem Duden-Ver­lag
für alle, die sich inten­siv mit Schrei­ben beschäf­ti­gen. Für den Ein­stieg ins bio­gra­fi­sche Schrei­ben ist die­ser Rat­ge­ber des Schrift­stel­lers und Dreh­buch­au­tors Hanns-Josef Ortheil bes­tens geeig­net:
Hanns-Josef Ortheil: Schrei­ben über mich selbst. Spiel­for­men des auto­bio­gra­fi­schen Schrei­bens*, Duden Ver­lag Ver­lag, 2013


6) Nut­zen Sie Fra­ge­bö­gen: Nur wer die rich­ti­gen Fra­gen stellt, bekommt auch die rich­ti­gen Ant­wor­ten. Es gibt vie­le gute Fra­ge­bö­gen, die unse­rem “Diva”-Gedächtnis auf die Sprün­ge hel­fen.

7) Der „rote Faden“: Strei­chen Sie den Anspruch „alles“ – er wird nicht umsetz­bar sein. Und auch nicht wün­schens­wert, denn für Ihre Leser ist ein kla­res Kon­zept, ein „roter Faden“, viel span­nen­der und nach­voll­zieh­ba­rer als eine über­bor­den­de, zehn­bän­di­ge Erzäh­lung, die zwar nichts aus­lässt, dafür aber nicht ger­ne gele­sen wird.

8) Für einen kla­ren Erzähl­strang und Schwer­punk­te ist eine gute Struk­tur das “A und O”. Um für nach­fol­gen­de Genera­tio­nen eine Geschich­te zu schrei­ben, die nicht aus Plicht­ge­fühl, son­dern ger­ne gele­sen wird, muss man das tun, was Autoren immer schwe­ren Her­zens tun: Weg­las­sen.
Das fällt schwer, aber es lohnt sich!

Was tun mit alten Fotos?

Frag Opa Geschenkbuch Biografie schreiben leicht gemacht

Wer Fotos hat, soll­te sie unbe­dingt nut­zen! Nicht nur als Erin­ne­rungs­hil­fe, son­dern auch als Abbil­dun­gen im fer­ti­gen Buch.
Denn nichts ist für Kin­der, Enkel, Nich­ten und Nef­fen span­nen­der, als den „Onkel Fritz“, über des­sen wil­de Ide­en man schon eini­ge Male beim Lesen lachen muss­te, auch zu sehen

9) Ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges Foto genügt oft schon; „Onkel-Fritz-Fans“, die mehr von ihm sehen möch­ten, kön­nen sich dann im Ori­gi­nal-Fami­li­en­al­bum auf die Suche nach wei­te­ren Fotos machen. 

Bit­te beach­ten Sie: Fotos sehen auf dem Com­pu­ter-Bild­schirm schon in gerin­ger Aus­ga­be­auf­lö­sung (72 dpi) gut aus, für ein gedruck­tes Bild wird aller­dings eine deut­lich höhe­re Auf­lö­sung von min­des­tens 250 bis 300 dpi benö­tigt – das ent­spricht rund 120 Pixeln pro Zen­ti­me­ter im Druck.

Typische Bildabmessungen und Dateigrößen für Printprodukte
Typi­sche Bild­ab­mes­sun­gen für druck­fä­hi­ge Foto Abbil­dung: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en

Des­halb bit­te die gewünsch­te Aus­ga­be­auf­lö­sung im Scan-Pro­gramm oder bei Digi­tal­fo­tos in der Bild­be­ar­bei­tungs-Soft­ware ein­stel­len.
Klas­si­scher­wei­se beginnt die Datei­grö­ße eines (guten) druck­fä­hi­gen Fotos bei ca. 700 bis 800 KB für den Abdruck in Post­kar­ten­grö­ße, bes­ser sind aller­dings Grö­ßen von 1 bis 2 MB oder dar­über (sie­he auch Tabel­le).

Wenn ein Foto klein, aber uner­setz­bar ist, gibt es eini­ge Tricks und Pro­gram­me, die hel­fen, das Foto nach­träg­lich „auf­zu­bla­sen“, meis­tens lei­det aber die Qua­li­tät.

Frag Opa Geschenkbuch Biografie Wie schreibe ich meine Biografie

10) Foto­qua­li­tät: Fotos und Abbil­dun­gen wich­ti­ger Doku­men­te machen Bio­gra­fi­en erst wirk­lich zu erzähl­ter Geschich­te.
Sie sind ohne Fra­ge eine ech­te Berei­che­rung in einem Buch für die nach­fol­gen­de Genera­ti­on; in ihrer Hand­ha­bung sind (alte) Foto­gra­fi­en aller­dings nicht ganz ein­fach, wenn man sie scan­nen und anschlie­ßend dru­cken las­sen möch­te.

Ob Ris­se, Kni­cke oder Fle­cken bei der Bild­di­gi­ta­li­sie­rung retu­schiert wer­den sol­len oder nicht, ist eine Fra­ge des per­sön­li­chen Geschmacks.
Abso­lut essen­zi­ell ist aller­dings, dass alle Bil­der in guter Qua­li­tät und hoher Auf­lö­sung für den Druck vor­be­rei­tet wer­den.

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Alle Tipps und Tricks aus die­sem Bei­trag,
Wis­sens­wer­tes über die digi­ta­le Bear­bei­tung alter Fami­li­en­fo­to­gra­fi­en, Fra­gen­ka­ta­lo­ge mit den ‘rich­ti­gen’ Fra­gen und Inspi­ra­tio­nen für’s Schrei­ben von Fami­li­en- und Lebens­ge­schich­ten fin­den Sie in unse­ren Rat­ge­bern für den ein­fa­che­ren Ein­stieg ins bio­gra­fi­sche Schrei­ben:
Frag’ Oma — Wich­tige Fra­gen an Oma und Opa*, Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, 2015, Gebun­den (für Män­ner: Frag’ Opa — Wich­tige Fra­gen an Oma und Opa*)


Für die Foto­be­ar­bei­tung gibt es sehr gute und kos­ten­freie (Gimp, www​.gimp​.org, Irfan­view, www​.irfan​view​.com) oder preis­güns­ti­ge Pro­gram­me (Pho­to­shop Ele­ments), mit denen nach kur­zer Ein­ar­bei­tung tol­le Ergeb­nis­se erzielt wer­den kön­nen.

Layout, Druck und Veröffentlichung

11) Lay­out: Auch wenn es ver­füh­re­risch scheint – Word und ver­gleich­ba­re Pro­gram­me sind Text­ver­ar­bei­tungs- und KEINE Lay­out­pro­gram­me!  

Dem Nut­zer wer­den zwar vie­le Lay­out-Mög­lich­kei­ten ange­bo­ten, trotz­dem soll­te man Doku­men­te, die mit die­sen Pro­gram­men erstellt wor­den sind, nicht als Druck­vor­la­ge für bio­gra­fi­sche Bücher ver­wen­den.

Der Grund dafür sind in ers­ter Linie die Bil­der: Um Spei­cher­platz zu spa­ren und den Lade­vor­gang zu beschleu­ni­gen, dros­selt Word wie ande­re Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me auch die Auf­lö­sung von Abbil­dun­gen und redu­ziert damit die Qua­li­tät von Fotos und Doku­men­ten.

Eben­so wenig eig­nen sich Pro­gram­me wie Micro­soft Power­Point zur Bild­be­ar­bei­tung, auch wenn ent­spre­chen­de Werk­zeu­ge vor­han­den sind. Power­Point und Co. sind und blei­ben Prä­sen­ta­ti­ons­pro­gram­me, die eben­falls aus den genann­ten Grün­den die Bild­qua­li­tät redu­zie­ren.

Frag Oma Geschenkbuch Biografie Wie schreibe ich meine Biografie

Für Lay­out und Druck gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten. Preis­güns­tig und qua­li­ta­tiv in Ord­nung sind die meis­ten der zahl­rei­chen Foto­buch-Anbie­ter. In der Regel wer­den Lay­out-Vor­la­gen bereit­ge­stellt, die deut­lich ein­fa­cher zu bedie­nen sind als bei­spiels­wei­se die Werk­zeu­ge, die Word anbie­tet. Zum ande­ren sind die Druck­ergeb­nis­se beim Digi­tal­druck­ver­fah­ren schlicht und ergrei­fend bes­ser.

Übri­gens: Ab einer bestimm­ten Sei­ten­zahl lie­fert der digi­ta­le Druck nicht nur bes­se­re Ergeb­nis­se, son­dern ist auch preis­güns­ti­ger als Druck und Bin­den eines Word-Doku­ments im Copy-Shop!

11 + 1) Ver­öf­fent­li­chung: Ihre Fami­li­en­ge­schich­te ist fer­tig, und sie ist so span­nend, dass sie einem brei­te­ren Publi­kum zugäng­lich gemacht wer­den soll? Sie sind im Inter­net schon häu­fi­ger über Anzei­gen wie bei­spiels­wei­se „Autoren gesucht“ gestol­pert? Vor­sicht! Infor­mie­ren Sie sich im Vor­feld gut, denn in der Bran­che der soge­nann­ten „Zuschuss­ver­la­ge“ gibt es lei­der vie­le schwar­ze Scha­fe.  

Aber gleich­gül­tig, ob man ein Buch für die Fami­lie, für nach­fol­gen­de Genera­tio­nen oder nur für sich selbst schrei­ben möch­te, eines muss man in jedem Fall haben: den Mut, damit anzu­fan­gen.


Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, 2015 (über­ar­bei­tet 2018)

Lesen Sie im nächs­ten Arti­kel: Im „Erin­nern – Wie­der­ho­len – Durch­ar­bei­ten“ liegt die Kraft des Schrei­bens. Gedan­ken allein sind oft flüch­tig, aber wer sie auf’s Papier bringt, setzt sich noch ein­mal beson­ders mit dem aus­ein­an­der, was ihm im Kopf her­um­schwirrt und sein Herz bewegt. Wer schreibt, kann sein Leben ver­än­dern – und glück­li­cher wer­den.
Das Glücks-Tage­buch

Buch­emp­feh­lun­gen:

Die mit * gekenn­zeich­ne­ten Links sind soge­nann­te Affi­la­te-Links, die hel­fen, den Blog Genera­tio­nen­ge­spräch zu finan­zie­ren. Wenn Ihnen eine der ange­ge­be­nen Emp­feh­lun­gen gefällt und Sie das Buch (oder ein ande­res Pro­dukt) über die­sen Link bestel­len, erhält der Blog dafür eine klei­ne Pro­vi­si­on, ohne dass für Sie Mehr­kos­ten ent­ste­hen. Für Ihren Klick: Herz­li­chen Dank im Vor­aus!


Ein genia­ler Schreib­rat­ge­ber
und “Must-Have” für alle, die Spaß am Schrei­ben haben (und even­tu­ell auch gele­sen wer­den wol­len). Egal in wel­cher Alters­klas­se.

Wolf Schnei­der: Deutsch für jun­ge Pro­fis. Wie man gut und leben­dig schreibt*, Rowolth Taschen­buch Ver­lag, 2010

Eine tol­le Anlei­tung für den Ein­stieg ins bio­gra­fi­sche Schrei­ben ist die­ser Rat­ge­ber des Schrift­stel­lers und Dreh­buch­au­tors Hanns-Josef Ortheil. Für alle, die Start­schwie­rig­kei­ten über­win­den oder noch ein biss­chen geziel­ter schrei­ben wol­len.

Hanns-Josef Ortheil: Schrei­ben über mich selbst. Spiel­for­men des auto­bio­gra­fi­schen Schrei­bens*, Duden Ver­lag Ver­lag, 2013

Tipps und Tricks für die eige­ne Bio­gra­fie­ar­beit,
Wis­sens­wer­tes über die digi­ta­le Bear­bei­tung alter Fami­li­en­fo­to­gra­fi­en, Fra­gen­ka­ta­lo­ge und Inspi­ra­tio­nen, was für nach­fol­gen­de Genera­tio­nen auf­ge­schrie­ben wer­den soll­te (den­ken Sie auch an Omas bewähr­te Koch- und Back­re­zep­te!)
Frag’ Oma — Wich­tige Fra­gen an Oma und Opa*, Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, 2015, Gebun­den

Anlei­tung, Inspi­ra­ti­on und Fra­gen­ka­ta­lo­ge für’s bio­gra­fi­sche Schrei­ben
spe­zi­ell für Opas, Onkel und natür­lich auch alle ande­ren (männ­li­chen) Fami­li­en­mit­glie­der, die etwas zu erzäh­len haben.

Frag’ Opa — Wich­tige Fra­gen an Oma und Opa*, Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, 2015, Gebun­den

Ver­steck­spie­len in den Trüm­mern, mit der ers­ten Lie­be auf dem Als­ter­damp­fer.
Leicht hat­te es die­se Genera­ti­on von Ham­bur­gern und Ham­bur­ge­rin­nen nicht, aber sie haben es sich schön gemacht und blick­ten hoff­nungs­voll in die Zukunft. Ein sehr schö­nes Erin­ne­rungs­buch, authen­tisch geschrie­ben und haut­nah aus einer Zeit, die noch gar nicht so lan­ge her ist.
Ger­hard Schött­ke, Auf­ge­wach­sen in Ham­burg in den 40er und 50er Jah­ren*, Gebun­de­nes Buch, Wart­berg Ver­lag, 2008

Der ehe­ma­li­ge “Spiegel”-Fotograf Gün­ter Zint und “sein” Ham­burg
erzäh­len mit Foto­gra­fi­en aus den 1940er, 1950er und 1960er Jah­ren die Wie­der­auf­er­ste­hung und die rasan­te Ent­wick­lung der schöns­ten Stadt der Welt nach dem Krieg.
Die­ser Bild­band ist eine Per­le — sehr sehens­wert und übri­gens auch eine tol­le Geschenk­idee.
Gün­ter Zint (Her­aus­ge­ber),‎ Jens Bove (Her­aus­ge­ber),‎ Eva Decker (Autor):
Ham­burg mei­ne Per­le*, Gebun­de­ne Aus­ga­be, Emons Ver­lag, Okto­ber 2017

Ham­burg in der Nach­kriegs­zeit -
eine Stadt steht wie­der auf.
Die Geschich­te der Han­se­stadt von 1939 bis 1949 in Bil­dern, erzählt durch die groß­ar­ti­gen Fotos bedeu­ten­der Stadt­fo­to­gra­fen. Vom natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Grö­ßen­wahn über den Feu­er­sturm bis zum Wie­der­auf­bau nach dem Krieg ist alles dabei — eine sehr sehens­wer­te Doku­men­ta­ti­on Ham­bur­ger Stadt­ge­schich­te.
Jan Zim­mer­mann (Her­aus­ge­ber), Ham­burg. Krieg und Nach­krieg*, Novem­ber 2017


Wei­ter­füh­ren­de Links für beson­de­re Erin­ne­run­gen:

Schrei­ben: Wie Sie die Angst vor dem wei­ßen Papier über­win­den, Ihre Tex­te struk­tu­rie­ren, kon­kret for­mu­lie­ren und den roten Faden fin­den. Und: Die Ant­wort auf die Fra­ge, wel­ches Ziel die Quä­le­rei eigent­lich hat.
Ein­fach gute Tex­te schrei­ben

Auch, wenn wir für ein Pro­jekt “bren­nen” und es uns in den Fin­gern juckt, gibt es vor dem per­fek­ten End­ergeb­nis ein Pro­blem: Wir müs­sen lie­fern. Der Geist ist durch­aus wil­lig, trotz­dem schie­ben wir auf. Beson­ders dann, wenn wir beson­ders gut sein wol­len …
10 Tipps gegen Auf­schie­be­ri­tis

Erfolg: Wer ein neu­es Pro­jekt mit einem inne­ren “Ich kann nicht” star­tet, wird es auch nicht kön­nen. Und darf sich dann bei sich selbst für eine gelun­ge­ne Selbst­sa­bo­ta­ge durch eine erfüll­te Pro­phe­zei­ung bedan­ken.
Selbst­er­fül­len­de Pro­phe­zei­un­gen

Geschwis­ter­lie­be: Geschwis­ter sind die Men­schen, mit denen wir die längs­te Bezie­hung unse­res Lebens füh­ren. Egal, ob wir ewi­ge Riva­li­tät oder immer­wäh­ren­de Lie­be pfle­gen, nicht nur der Cha­rak­ter unse­rer Geschwis­ter­be­zie­hung, son­dern auch der Platz in der Geschwis­ter-Rei­hen­fol­ge ist von Bedeu­tung.
Klei­ne Schwes­ter, gro­ßer Bru­der. Geschwis­ter­kon­stel­la­tio­nen

See­fahrt: Die Äqua­tor­tau­fe ist ein alter Initia­ti­ons­ri­tus für See­leu­te, der noch aus der Zeit der Ent­deck­er­rei­sen stammt. Damals fürch­te­te man die lebens­ge­fäht­li­che Pas­sa­ge über den Äqua­tor. Gegen die töd­li­chen Gefah­ren soll­ten Mut und Gläu­big­keit hel­fen, bekräf­tigt wur­de bei­des durch eine Tau­fe. Mit der Zeit ver­lo­ren die Äqua­to­ren­fahr­ten ihren Schre­cken; getauft wur­de trotz­dem.
Die Äqua­tor­tau­fe

Fotos: Wer ein selbst gestal­te­tes Foto­ge­schenk oder -buch ver­schenkt, ver­schenkt Wert­schät­zung. Damit sich der Auf­wand lohnt und (alte) Fami­li­en­fo­to­gra­fi­en zusätz­lich zur Ges­te auch optisch den Wow-Effekt bekom­men, den sie ver­die­nen, lohnt es, sich im Vor­feld über Bild­be­ar­bei­tung, Lay­out-Mög­lich­kei­ten und Druck­an­bie­ter und -kos­ten zu infor­mie­ren.
Foto­ge­schen­ke opti­mal selbst gestal­ten.

Fami­li­en­ge­schich­te: In alten Foto­gra­fi­en kann ziem­lich viel „Kri­mi“ ste­cken. Wenn man genau hin­sieht, offen­ba­ren sie manch­mal völ­lig neue Aspek­te in der Fami­li­en­ge­schich­te.
Oder neue Geheim­nis­se.
Pupp­chen, Du bist mein Augen­stern. Oder: Das Geheim­nis in alten Foto­gra­fi­en

Zuschuss­ver­la­ge, ein eBook erstel­len & Pod­cast zum Nach­hö­ren:

Zuschuss­ver­la­ge
Unter den soge­nann­ten ‘Zuschuss­ver­la­gen’ gibt es vie­le schwar­ze Scha­fe. Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen zum The­ma erhal­ten Sie auf der Home­page des ‘Akti­ons­bünd­nis für fai­re Ver­la­ge’, eines Zusam­men­schlus­ses von 41 Autoren­ver­bän­den und ande­ren Lite­ra­tur­in­sti­tu­tio­nen aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz:
https://​www​.akti​ons​bu​end​nis​-fai​re​-ver​la​ge​.com/​w​eb/

Ein Buch schrei­ben
Wie schreibt man ein Buch? Wer’s noch nicht kennt: Ein Weg ist die “Schnee­flo­cken-Metho­de” — eine sehr gute Schritt-für-Schritt-Anlei­tung fin­den Sie hier:
Dirk Eicken­horst. Über das Schrei­ben. Die Schnee­flo­cken-Tech­nik

Ein eBook erstel­len
eBooks sind eine wei­te­re Mög­lich­keit, Fami­li­en- und Lebens­ge­schich­ten zu ver­öf­fent­li­chen und eine per­fek­te Ergän­zung zu gedruck­ten Büchern. Was man bei der Kon­ver­tie­rung beach­ten soll­te:
https://​www​.ebook​boss​.de/​e​i​n​-​b​u​c​h​-​z​u​m​-​e​b​o​o​k​-​k​o​n​v​e​r​t​i​e​r​en/

Pod­cast zum Nach­hö­ren “Der Genea­lo­ge” von und mit Timo Kra­cke
und der Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en. Wer jetzt immer noch nicht genug hat, hier ist der Link zum Rein­hö­ren:
der​ge​nea​lo​ge​.de/​p​o​d​c​a​s​t​-36

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Geschichte und Psychologie Wir müssten das alles mal aufschreiben

Die Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en bringt seit 2012 Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­bio­gra­fi­en als Bild­bio­gra­phi­en ins Buch und bie­tet außer­dem einen Ghost­wri­ting-Ser­vice mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie an.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auch auf unse­rer Home­page www​.bild​bio​gra​phi​en​.de

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