11 Tipps, die Sie beim biografischen Schreiben beachten sollten

Geschenkbuch Frag Opa Agentur für BildbiographienPublish or Perish“ – schreib’ oder ver­schwin­de – ist ursprüng­lich eine alte Uni­ver­si­täts-Weis­heit, die mitt­ler­wei­le für alle gilt. Es reicht nicht mehr aus, die geerb­ten Foto­al­ben und Stamm­bü­cher zu hegen und zu pfle­gen, denn ihr Inhalt wird für nach­fol­gen­de Gene­ra­tio­nen sinn­los, wenn das Wis­sen dazu ver­lo­ren gegan­gen ist.

Unse­re moder­ne Lebens­wirk­lich­keit hat sich ver­än­dert.
Mobi­li­tät und Fle­xi­bi­li­tät in der Arbeits­welt, Schei­dun­gen und Patch­work-Fami­li­en im Pri­va­ten sind heu­te all­täg­lich.

Wir sehen unse­re Fami­li­en sel­te­ner und die Gele­gen­hei­ten, bei denen Groß­el­tern-, Eltern- und Enkel­ge­ne­ra­ti­on zusam­men­sit­zen und sich Geschich­ten „von frü­her“ erzäh­len, sind sel­ten gewor­den.

Frag Opa Geschenkbuch Biografie Wie schreibe ich meine BiografieÜber unse­re Welt kön­nen wir jam­mern, ändern kön­nen wir sie nicht.
Aber d
ie Sehn­sucht nach der gemein­sa­men Geschich­te bleibt: In einer immer kom­ple­xer wer­den­den Welt sind Lebens­ge­schich­ten und Erfah­run­gen von unschätz­ba­rem Wert für die per­sön­li­che Ent­wick­lung, aber auch für den Zusam­men­halt einer Fami­lie. Denn: Nur wer sei­ne Wur­zeln kennt, kann auch wach­sen.


Einstieg ins Biografische Schreiben


Fami­li­en­ge­schich­te erzäh­len”, geht auch anders: Man kann sie auf­schrei­ben.
Das ist müh­sa­mer, als sie münd­lich wei­ter­zu­ge­ben, hat aber den Vor­teil, dass alle davon pro­fi­tie­ren kön­nen — selbst die Gene­ra­tio­nen, die wir heu­te noch nicht ein­mal ken­nen.

Wich­tig ist, sich genü­gend Zeit zu neh­men.
Und weil Schrei­ben auch immer eine span­nen­de Rei­se zu uns selbst sein kann, soll­te man bio­gra­fi­sches Schrei­ben durch­aus auch unter dem Aspekt „der Weg ist das Ziel“ sehen:


  1. Neh­men Sie sich Zeit: Unser Gedächt­nis ist eine Diva, die beim ers­ten Anklop­fen nicht unbe­dingt ihre Tür öff­net. Es wird eine Wei­le dau­ern, bis Sie sich wirk­lich erin­nern und end­lich ins „Wohn­zim­mer“ vor­ge­las­sen wer­den.

  2. Nie wie­der ohne Notiz­buch: Erin­ne­run­gen kom­men oft plötz­lich und manch­mal in ganz unpas­sen­den Momen­ten. Ein klei­nes Notiz­buch mit Stift in der Tasche oder Notiz­zet­tel dort, wo Sie sich oft auf­hal­ten, hel­fen, die manch­mal sehr flüch­ti­gen Gedan­ken in Stich­punk­ten fest­zu­hal­ten (auch nachts neben dem Bett!).

  3. Mit meh­re­ren macht es mehr Spaß: Im Team arbei­tet es sich leich­ter. Dazu kön­nen Ver­wand­te gehö­ren, die Sie mit ins Boot holen, oder Freun­de, die eben­falls an ihrer Fami­li­en­ge­schich­te arbei­ten. Gedan­ken­aus­tausch, gegen­sei­ti­ge Inspi­ra­ti­on und Unter­stüt­zung bei „Durch­hän­gern“ (… „das schaf­fe ich nie!“…) sind von unschätz­ba­ren Wert.

  4. Mäßig, aber regel­mä­ßig: Sie möch­ten end­lich Ihre Fami­li­en­ge­schich­te in den Hän­den hal­ten und sie den Kin­dern, Enkeln, Nich­ten und Nef­fen zei­gen? Unge­duld ist ver­ständ­lich, aber nicht ziel­füh­rend — und führt oft direkt in die Schreib­blo­cka­de. Lie­ber lang­sam und struk­tu­riert zum Ziel, das ist der siche­re­re Weg.

  5. Sam­meln und Sor­tie­ren: Nichts ist schlim­mer als ein wei­ßes Blatt Papier oder ein blin­ken­der Cur­sor auf einem lee­ren Bild­schirm. Neh­men Sie sich selbst die Angst und den­ken, schrei­ben und sor­tie­ren Sie zunächst „ins Unrei­ne“. Hohe Ansprü­che von Anfang an und Zeit­druck sind kon­tra­pro­duk­tiv und schuld, wenn man das Wich­tigs­te für erfolg­rei­ches Arbei­ten — den Spaß — ver­liert. Bei Durch­hän­gern auch mal eine län­ge­re Krea­tiv-Pau­se ein­le­gen.

  6. Nut­zen Sie Fra­ge­bö­gen: Nur wer die rich­ti­gen Fra­gen stellt, bekommt auch die rich­ti­gen Ant­wor­ten. Es gibt vie­le gute Fra­ge­bö­gen, die unse­rer “Diva” Gedächt­nis auf die Sprün­ge hel­fen.

  7. Der „rote Faden“: Strei­chen Sie den Anspruch „alles“ – er wird nicht umsetz­bar sein. Und auch nicht wün­schens­wert, da für Ihre Leser ein kla­res Kon­zept, ein „roter Faden“ viel span­nen­der und nach­voll­zieh­ba­rer ist, als eine über­bor­den­de, zehn­bän­di­ge Erzäh­lung, die zwar nichts aus­lässt, dafür aber nicht ger­ne gele­sen wird.

  8. Für einen kla­ren Erzähl­strang und Schwer­punk­te ist eine gute Struk­tur das “A und O”. Um für nach­fol­gen­de Gene­ra­tio­nen eine Geschich­te zu schrei­ben, die nicht aus Plicht­ge­fühl, son­dern ger­ne gele­sen wird, muss man das tun, was Auto­ren immer schwe­ren Her­zens tun: Weg­las­sen. Das fällt schwer, aber es lohnt sich!

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    Ich schrei­be so lan­ge, wie der Leser davon über­zeugt ist, in den Hän­den eines erst­klas­si­gen Wahn­sin­ni­gen zu sein.“ Der erst­klas­si­ge Wahn­sin­ni­ge mit einer erst­klas­si­gen Mischung aus Bio­gra­fie und Schreib­rat­ge­ber. Für Men­schen, für die gutes Schrei­ben ein­fach zum Lebens­stil gehört: Wahn­sin­nig gut!
    Ste­phen King: Das Leben und das Schrei­ben*, Wil­helm Heyne Ver­lag Mün­chen, 2011


    Fotos


  9. Fotos: Wer Fotos hat, soll­te sie unbe­dingt nut­zen! Nicht nur als Erin­ne­rungs­hil­fe, son­dern auch als Abbil­dun­gen im fer­ti­gen Buch.Frag Opa Geschenkbuch Biografie schreiben leicht gemacht

    Denn nichts ist für Kin­der, Enkel, Nich­ten und Nef­fen span­nen­der, als den „Onkel Fritz“, über des­sen wil­de Ide­en man schon eini­ge Male beim Lesen lachen muss­te, auch zu sehen. Ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges Foto genügt oft schon; „Onkel-Fritz-Fans“, die mehr von ihm sehen möch­ten, kön­nen sich gege­be­nen­falls im Ori­gi­nal-Fami­li­en­al­bum auf die Suche nach wei­te­ren Fotos machen. Das Pro­blem: Fotos sehen auf dem Com­pu­ter-Bild­schirm schon in gerin­ger Aus­ga­be­auf­lö­sung (72 dpi) gut aus, für ein gedruck­tes Bild wird aller­dings eine deut­lich höhe­re Auf­lö­sung von min­des­tens 250 bis 300 dpi benö­tigt – das ent­spricht rund 120 Pixeln pro Zen­ti­me­ter im Druck.


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    Abbil­dung: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en


    Des­halb bit­te die gewünsch­te Aus­ga­be­auf­lö­sung im Scan-Pro­gramm oder bei Digi­tal­fo­tos in der Bild­be­ar­bei­tungs-Soft­ware ein­stel­len.
    Klas­si­scher­wei­se beginnt die Datei­grö­ße eines (guten) druck­fä­hi­gen Fotos bei ca. 700 bis 800 KB für den Abdruck in Post­kar­ten­grö­ße, bes­ser sind aller­dings Grö­ßen von 1 bis 2 MB oder dar­über (sie­he auch Tabel­le).

    Wenn ein Foto klein, aber uner­setz­bar ist, gibt es eini­ge Tricks und Pro­gram­me, die hel­fen, das Foto nach­träg­lich „auf­zu­bla­sen“, meis­tens lei­det aber die Qua­li­tät.


  10. Foto­qua­li­tät: Fotos und Abbil­dun­gen wich­ti­ger Doku­men­te machen Bio­gra­fi­en erst wirk­lich zu erzähl­ter Geschich­te.
    Sie sind ohne Fra­ge eine ech­te Berei­che­rung in einem Buch für die nach­fol­gen­de Gene­ra­ti­on; in ihrer Hand­ha­bung sind (alte) Foto­gra­fi­en aller­dings nicht ganz ein­fach, wenn man sie scan­nen und anschlie­ßend drucken las­sen möch­te.

Frag Opa Geschenkbuch Biografie Wie kommt das Bild ins BuchOb Ris­se, Kni­cke oder Fle­cken bei der Bild­di­gi­ta­li­sie­rung retu­schiert wer­den sol­len oder nicht, ist eine Fra­ge des per­sön­li­chen Geschmacks.
Abso­lut essen­zi­ell ist aller­dings, dass alle Bil­der in guter Qua­li­tät und hoher Auf­lö­sung für den Druck vor­be­rei­tet wer­den.


Für die Foto­be­ar­bei­tung gibt es sehr gute und kos­ten­freie (Gimp, www.gimp.org, Irfan­view, www.irfanview.com) oder preis­güns­ti­ge Pro­gram­me (Pho­to­shop Ele­ments), mit denen nach kur­zer Ein­ar­bei­tung tol­le Ergeb­nis­se erzielt wer­den kön­nen.


Layout, Druck und Veröffentlichung


Frag Oma Geschenkbuch Biografie Wie schreibe ich meine Biografie11. Lay­out: Auch wenn es ver­füh­re­risch scheint – Word und ver­gleich­ba­re Pro­gram­me sind Text­ver­ar­bei­tungs- und KEINE Lay­out­pro­gram­me!

Dem Nut­zer wer­den zwar vie­le Lay­out-Mög­lich­kei­ten ange­bo­ten, trotz­dem soll­te man Doku­men­te, die mit die­sen Pro­gram­men erstellt wor­den sind, nicht als Druck­vor­la­ge für bio­gra­fi­sche Bücher ver­wen­den.

Der Grund dafür sind in ers­ter Linie die Bil­der: Um Spei­cher­platz zu spa­ren und den Lade­vor­gang zu beschleu­ni­gen, dros­selt Word wie ande­re Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me auch die Auf­lö­sung von Abbil­dun­gen und redu­ziert damit die Qua­li­tät von Fotos und Doku­men­ten. Eben­so wenig eig­nen sich Pro­gram­me wie Micro­soft Power­Point zur Bild­be­ar­bei­tung, auch wenn ent­spre­chen­de Werk­zeu­ge vor­han­den sind. Power­Point und Co. sind und blei­ben Prä­sen­ta­ti­ons­pro­gram­me, die eben­falls aus den genann­ten Grün­den die Bild­qua­li­tät redu­zie­ren.

Für Lay­out und Druck gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, preis­güns­tig und qua­li­ta­tiv in Ord­nung sind die meis­ten der zahl­rei­chen Foto­buch-Anbie­ter.

In der Regel wer­den Lay­out-Vor­la­gen bereit­ge­stellt, die deut­lich ein­fa­cher zu bedie­nen sind als bei­spiels­wei­se die Werk­zeu­ge, die Word anbie­tet. Zum ande­ren sind die Druck­ergeb­nis­se beim Digi­tal­druck­ver­fah­ren schlicht und ergrei­fend bes­ser.

Übri­gens: Ab einer bestimm­ten Sei­ten­zahl lie­fert der digi­ta­le Druck nicht nur bes­se­re Ergeb­nis­se, son­dern ist auch preis­güns­ti­ger als Druck und Bin­den eines Word-Doku­ments im Copy-Shop!

11 + 1. Ver­öf­fent­li­chung: Ihre Fami­li­en­ge­schich­te ist fer­tig, und sie ist so span­nend, dass sie einem brei­te­ren Publi­kum zugäng­lich gemacht wer­den soll? Sie sind im Inter­net schon häu­fi­ger über Anzei­gen wie bei­spiels­wei­se „Auto­ren gesucht“ gestol­pert? Vor­sicht! Infor­mie­ren Sie sich im Vor­feld gut, denn in der Bran­che der soge­nann­ten „Zuschuss­ver­la­ge“ gibt es lei­der vie­le schwar­ze Scha­fe.


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Ein tol­ler Rat­ge­ber zum The­ma “Schrei­ben über mich selbst” vom Schrift­stel­ler und Dreh­buch­au­to­ren Hanns-Josef Ortheil aus der sehr emp­feh­lens­wer­ten Duden-Rei­he “Krea­ti­ves Schrei­ben”. Hanns-Josef Ortheil: Schrei­ben über mich selbst: Spiel­for­men des auto­bio­gra­fi­schen Schrei­bens*, Duden Ver­lag Ver­lag, 2013

Aber gleich­gül­tig, ob man ein Buch für die Fami­lie, für nach­fol­gen­de Gene­ra­tio­nen oder nur für sich selbst schrei­ben möch­te, eines muss man in jedem Fall haben: den Mut, damit anzu­fan­gen.


Lesen Sie im nächs­ten Arti­kel: Wer ein selbst gestal­te­tes Foto­ge­schenk oder -buch ver­schenkt, ver­schenkt Wert­schät­zung. Damit sich der Auf­wand lohnt und (alte) Fami­li­en­fo­to­gra­fi­en zusätz­lich zur Ges­te auch optisch den Wow-Effekt bekom­men, den sie ver­die­nen, lohnt es, sich im Vor­feld über Bild­be­ar­bei­tung, Lay­out-Mög­lich­kei­ten und Druck­an­bie­ter und -kos­ten zu infor­mie­ren.
Foto­ge­schen­ke opti­mal selbst gestal­ten.

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, 2015 (über­ar­bei­tet 2018)


Buch­emp­feh­lun­gen:
Die mit * gekenn­zeich­ne­ten Links sind soge­nann­te Affi­la­te-Links, die hel­fen, den Blog Gene­ra­tio­nen­ge­spräch zu finan­zie­ren. Wenn Ihnen eine der ange­ge­be­nen Buch­emp­feh­lun­gen
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Das “Must-Have” für alle, die schrei­ben. Egal in wel­cher Alters­klas­se.
Wolf Schnei­der: Deutsch für jun­ge Pro­fis. Wie man gut und leben­dig schreibt*, Rowolth Taschen­buch Ver­lag, 2010

Ich schrei­be so lan­ge, wie der Leser davon über­zeugt ist, in den Hän­den eines erst­klas­si­gen Wahn­sin­ni­gen zu sein.“ Der erst­klas­si­ge Wahn­sin­ni­ge mit sei­nem erst­klas­si­gen Buch über’s Schrei­ben. Emp­feh­lung: Wahn­sin­nig gut!
Ste­phen King: Das Leben und das Schrei­ben*, Wil­helm Heyne Ver­lag Mün­chen, 2011

Tipps und Tricks für die eige­ne Bio­gra­fie­ar­beit, Wis­sens­wer­tes über die digi­ta­le Bear­bei­tung alter Fami­li­en­fo­to­gra­fi­en, Fra­gen­ka­ta­lo­ge und vie­les mehr
Frag’ Oma — Wich­tige Fra­gen an Oma und Opa*, Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, 2015, Gebun­den

Anlei­tung, Inspi­ra­ti­on und Fra­gen­ka­ta­lo­ge für’s bio­gra­fi­sche Schrei­ben spe­zi­ell für  Opas, Onkel und natür­lich auch alle ande­ren (männ­li­chen) Fami­li­en­mit­glie­der, die etwas zu erzäh­len haben.
Frag’ Opa — Wich­tige Fra­gen an Oma und Opa*, Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, 2015, Gebun­den


“Krea­ti­ves Schrei­ben” ist eine sehr emp­feh­lens­wer­te Rei­he aus dem Duden-Ver­lag, für alle, die sich inten­siv mit Schrei­ben beschäf­ti­gen. Für den Ein­stieg ins bio­gra­fi­sche Schrei­ben ist die­ser Rat­ge­ber des Schrift­stel­lers und Dreh­buch­au­tors Hanns-Josef Ortheil bes­tens geeig­net: Hanns-Josef Ortheil: Schrei­ben über mich selbst. Spiel­for­men des auto­bio­gra­fi­schen Schrei­bens*, Duden Ver­lag Ver­lag, 2013

Der renom­mier­te Hirn­for­scher Gerald Hüt­her über unser Gehirn: War­um es am liebs­ten döst und alles beim Alten lässt — und wie wir es umpro­gram­mie­ren kön­nen, wenn wir nicht dösen und alles beim Alten las­sen wol­len.
Gerald Hüt­her: Was wir sind und was wir sein könn­ten: Ein neu­ro­bio­lo­gi­scher Mut­ma­cher*, FISCHER Taschen­buch, 2013

Die Rechts­psy­cho­lo­gin Julia Shaw über Erin­ne­run­gen, auf die wir uns ver­las­sen kön­nen. Und über die, an die wir uns ‘falsch’ erin­nern.  
Julia Shaw: Das trü­ge­ri­sche Gedächt­nis*, Heyne Ver­lag, Janu­ar 2018

Pro­dukt­emp­feh­lung:
Wem man sein selbst­ge­stal­te­tes Foto­ge­schenk oder -buch zum Dru­cken anver­traut, ist kei­ne ein­fa­che Wahl. Die Zahl der Anbie­ter ist rie­sig und oft erschließt sich aus den Ange­bo­ten nicht, ob das Preis/Leistungsverhältnis stimmt.
Der fol­gen­de
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           Hoch­wer­ti­ge Foto­puz­zle* in Mar­ken­qua­li­tät
                    ( … und vie­les mehr ) aus eige­nen Fotos gestal­ten

Aber das Wich­tigs­te ist: Hier bekom­men Sie erprob­te Mar­ken­qua­li­tät zu einem sehr guten Preis — für schö­ne und hoch­wer­ti­ge Pro­duk­te, mit denen Schen­ken noch mehr Spaß macht.


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Zuschuss­ver­la­ge
Unter den soge­nann­ten ‘Zuschuss­ver­la­gen’ gibt es vie­le schwar­ze Scha­fe. Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen zum The­ma erhal­ten Sie auf der Home­page des ‘Akti­ons­bünd­nis für fai­re Ver­la­ge’, eines Zusam­men­schlus­ses von 41 Auto­ren­ver­bän­den und ande­ren Lite­ra­tur­in­sti­tu­tio­nen aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz:
http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/web/


Ein Buch schrei­ben
Wie schreibt man ein Buch? Wer’s noch nicht kennt: Ein Weg ist die “Schnee­flo­cken-Metho­de” — eine sehr gute Schritt-für-Schritt-Anlei­tung fin­den Sie hier:

Dirk Eicken­horst. Über das Schrei­ben. Die Schnee­flo­cken-Tech­nik


Ein eBook erstel­len
eBooks sind eine wei­te­re Mög­lich­keit, Fami­li­en- und Lebens­ge­schich­ten zu ver­öf­fent­li­chen und eine per­fek­te Ergän­zung zu gedruck­ten Büchern. Was man bei der Kon­ver­tie­rung beach­ten soll­te:
http://www.ebookboss.de/ein-buch-zum-ebook-konvertieren/


Sehr sehens­wer­te 45 Minu­ten mit dem Hirn­for­scher Gerald Hüt­her, der groß­ar­tig erklärt, wie wir ler­nen — und wie es nicht funk­tio­niert:


Wei­ter­füh­ren­de Links für’s Fest­hal­ten beson­de­rer Erin­ne­run­gen:


Schrei­ben: Wie Sie die Angst vor dem wei­ßen Papier über­win­den, Ihre Tex­te struk­tu­rie­ren, kon­kret for­mu­lie­ren und den roten Faden fin­den. Und: Die Ant­wort auf die Fra­ge, wel­ches Ziel die Quä­le­rei eigent­lich hat.
Ein­fach gute Tex­te schrei­ben


Auf­schie­ben: Nie wie­der „Auf­schie­be­ri­tis“ und Schreib­blo­cka­den! Die 10 bes­ten Rezep­te dage­gen:
10 Tipps gegen Auf­schie­be­ri­tis und sons­ti­ge Blo­cka­den


Fotos I: Auch wenn ein Foto auf dem Bild­schirm gut aus­sieht, soll­te man es mit drei ein­fa­chen Hand­grif­fen digi­tal nach­be­ar­bei­ten. Es lohnt sich, denn auch aus einem guten Bild lässt sich noch eini­ges her­aus­ho­len.
Bit­te nach­schär­fen!


Fotos II: Die 1970er und 1980er Jah­re müs­sen ein sehr son­ni­ges Zeit­al­ter gewe­sen sein. Die­sen Ein­druck dürf­te zumin­dest bei den digi­tal nati­ves ent­ste­hen, also den „digi­ta­len Ein­ge­bo­re­nen“, die noch nie mit einer ana­lo­gen Kame­ra  foto­gra­fiert haben, wenn sie in unse­ren Foto­al­ben jener Jah­re blät­tern. Es ist alles so — gelb … sti­chig.
Bild­be­ar­bei­tung: Die gel­ben Acht­zi­ger


Fami­li­en­ge­schich­te: In alten Foto­gra­fi­en kann ziem­lich viel „Kri­mi“ ste­cken. Wenn man genau hin­sieht, offen­ba­ren sie manch­mal völ­lig neue Aspek­te in der Fami­li­en­ge­schich­te.
Oder neue Geheim­nis­se.
Pupp­chen, Du bist mein Augen­stern. Oder: Das Geheim­nis in alten Foto­gra­fi­en


Mit Geschich­te und Geschich­ten Bar­rie­ren über­win­den. Denn wir kön­nen viel von­ein­an­der ler­nen, egal, wie alt wir sind. Zwi­schen den Gene­ra­tio­nen gibt es viel mehr Gemein­sam­kei­ten als Tren­nen­des. Lesen Sie mehr über Geschich­te und Geschich­ten in unse­rer Kate­go­rie:
Zeit­zeu­gen


Pod­cast zum Nach­hö­ren “Der Genea­lo­ge” von und mit Timo Kra­cke


dergenealoge.de/podcast-36


Wei­te­re Infos fin­den Sie auch im Gene­ra­tio­nen­ge­spräch-Bei­trag: Wur­zeln und Flü­gel


Wir müssten das alles mal aufschreiben Die Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en bringt seit 2012 Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­bio­gra­fi­en als Bild­bio­gra­phi­en ins Buch und bie­tet außer­dem einen Ghost­wri­ting-Ser­vice mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie an.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auch auf unse­rer Home­page www.bildbiographien.de


Bild­nach­wei­se: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en



AGENTUR FÜR BILDBIOGRAPHIEN DR. SUSANNE GEBERT

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