Das Generationengespräch: Geschichte(n) im Überblick

Geschichte im Überblick www.generationengespräch.de


Was war eigent­lich in den letz­ten 300 Jah­ren los, wel­che Stim­mun­gen und Strö­mun­gen gab es — und war­um lagen die Gene­ra­tio­nen vor uns manch­mal so kom­plett dane­ben?

Das Gene­ra­tio­nen­ge­spräch im Über­blick mit Bio­gra­fien, Geschich­te und Geschich­ten, die unse­re Welt zu dem gemacht haben, die sie heu­te ist.

Das 18. Jahrhundert

Das 18. Jahr­hun­dert war eine Epo­che der Auf- und Umbrü­che, der Revo­lu­tio­nen und der Erfin­dung von Mut­ter- und roma­ti­scher Lie­be.
Das Jahr­hun­dert der Auf­klä­rung und der “Aus­gang des Men­schen aus sei­ner selbst­ver­schul­de­ten Unmün­dig­keit”, wie es die Phi­lo­so­phen nannten.

Die Marquise de Pompadour

Die Gelieb­te eines mäch­ti­gen Man­nes zu wer­den, war vie­le Jahr­hun­der­te lang die ein­zi­ge Mög­lich­keit für Frau­en, poli­ti­sche Macht und Ein­fluss zu bekom­men. Sex und Poli­tik funk­tio­nier­ten beson­ders gut im Abso­lu­tis­mus, des­sen Mätres­sen­wirt­schaft die Welt­ge­schich­te mehr beein­fluss­te, als wir heu­te glauben.

Die berühm­tes­te und ein­fluss­reichs­te „maî­tres­se en tit­re“ war die Gelieb­te des Uren­kels des Son­nen­kö­nigs, die Mar­qui­se de Pom­pa­dour. Am Ende ihres Lebens schei­ter­te sie trotz­dem.
Die Mar­qui­se de Pompadour

Die Marquise de Pompadour Generationengespräch
Die Mar­qui­se de Pompadour

Die Erfindung der Mutterliebe

Mit “Mut­ter­lie­be” hat der fran­zö­si­sche Phi­lo­soph Jean-Jac­ques Rous­se­au nichts im Sinn, als er 1762 sei­nen Roman “Emi­le oder über die Erzie­hung” publi­ziert.

Rund 40 Jah­re spä­ter ist er post­hum zum Hel­den der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on gewor­den und sein Roman “Emi­le” zur Grund­la­ge unse­rer moder­nen Erzie­hung und der Idee der Mut­ter­lie­be.
Die Erfin­dung der Mutterliebe

Jean-Jacques Rousseau Französische Revolution und die Erfindung der Mutterliebe Generationengespräch
Die Erfin­dung der Mutterliebe

Napoleon und die große Liebe

Das 18. Jahr­hun­dert ent­deckt die Lie­be.
Denn die fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on 1789 fegt nicht nur das “Anci­en Régime” aus sei­nen Paläs­ten, son­dern schafft mit dem neu­en Schei­dungs­recht auch arran­gier­te Ehen und Mätres­sen­wirt­schaft ab. Den Rest erle­digt Napo­le­on Bona­par­te, der das neue Gefühl nach ganz Euro­pa bringt.
Mätres­sen­wirt­schaft, Revo­lu­ti­on und die gro­ße Liebe

Das 18. Jahrhundert entdeckt die Liebe Generationengespräch
Mätres­sen­wirt­schaft, Revo­lu­ti­on und die gro­ße Liebe

Das 19. Jahrhundert

Ein Jahr­hun­dert vol­ler Wider­sprü­che und Gegen­sät­ze: auf der einen Sei­te Wohl­stand und Fort­schritt in allen Lebens­be­rei­chen, auf der ande­ren Sei­te nie gekann­te Armut und Ver­wahr­lo­sung. Es sind Gegen­sät­ze, die die Kata­stro­phen des 20. Jahr­hun­derts bereits in sich tra­gen und vor­an­trei­ben.

König George IV. und Caroline von Braunschweig: Szenen einer arrangierten Ehe

Das Dra­ma beginnt.
Der Prin­ce of Wales Geor­ge kann sei­ne Finan­zen nicht in Ord­nung hal­ten. Von sei­nem auf­wän­di­gen Lebens­stil fast rui­niert, wil­ligt er in einen Hei­rats­han­del mit dem Par­la­ment ein und hei­ra­tet sei­ne Cousine.

Das ein­zi­ge Pro­blem: Das Braut­paar kann sich nicht aus­ste­hen. Ein Umstand, dem die legen­dä­re Queen Vic­to­ria spä­ter Leben und Kro­ne ver­dankt.
Prinz­re­gent Geor­ge: Sze­nen einer arran­gier­ten Ehe

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Sze­nen einer arran­gier­ten Ehe

König George IV.: Scheidung auf britisch

Wegen sei­ner immensen Schul­den muss der bri­ti­sche Prinz­re­gent Geor­ge sei­ne Cou­si­ne Caro­li­ne von Braun­schweig hei­ra­ten.
Die arran­gier­te Ehe der bei­den ist von Anfang an unglück­lich und jetzt, als König, will sich Geor­ge end­lich schei­den las­sen. Ein Unter­fan­gen, das viel schwie­ri­ger ist als erwar­tet.
King Geor­ge IV.: Pains and Pena­li­ties — Schei­dung auf britisch

König George der Vierte oder: Scheidung auf britisch www.generationengespräch.de
Pains and Pena­li­ties: Schei­dung auf britisch

Queen Victoria (1): Die Großmutter Europas

Queen Vic­to­ria (1819 – 1901) drück­te dem 19. Jahr­hun­dert ihren Stem­pel auf und bestimm­te als „Groß­mutter Euro­pas“ auch die Geschich­te des 20. Jahr­hun­derts.
Ihr Leben fing mehr als beschei­den an, als Not­lö­sung für die ver­stor­be­ne Thron­er­bin, vater­los und mit einer Mut­ter, die sie als eine Art Faust­pfand für die eige­ne Zukunft betrach­tet. 
Queen Vic­to­ria (1): Die Groß­mutter Europas

Die unglückliche Kindheit von Queen Victoria
Queen Vic­to­ria: Die Groß­mutter Europas

Queen Victoria (2): Eine Kindheit in besseren Kreisen

Eine Kind­heit in bes­se­ren Krei­sen ist im Groß­bri­tan­ni­en des 19. Jahr­hun­derts kein Zucker­schle­cken. Die­se Erfah­rung muss auch Prin­zes­sin Vic­to­ria machen, die ver­einsamt und unglück­lich bei ihrer Mut­ter im Ken­sing­ton Palast auf­wächst.
Aber Vic­to­ria hat Glück. Sie hat Onkel Leo­pold, der sich um ihre Zukunft und den pas­sen­den Prinz­ge­mahl küm­mert.
Queen Vic­to­ria (2): Onkel Leopold

Manchmal sind Männer die besseren Mütter www.generationengespräch.de
Die Groß­mutter Euro­pas (II): Onkel Leopold

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Weihrauch Wirkung auf Gedächtnis und Psyche

Weih­rauch­öl gilt zurecht als „König der äthe­ri­schen Öle“. Sein war­mer wür­zi­ger Duft wirkt ent­span­nend und beru­hi­gend und schenkt uns das Gefühl tie­fer inne­rer Ruhe.

Hoch­wer­ti­ge äthe­ri­sche Öle für Kör­per und Geist und vie­le wei­te­re Geschenk­ideen für Men­schen, die uns beson­ders am Her­zen lie­gen, fin­den Sie in unse­rem Shop Geschen­ke made for Mama

Queen Victoria (3): Victoria und Albert

Sie sol­le sich end­lich ver­hei­ra­ten, ist der Ruf, der immer häu­fi­ger auf der Stra­ße, in der Pres­se und in den fei­nen Salons und Clubs Groß­bri­tan­ni­ens zu lesen und zu hören ist.
Ein Ehe­mann, so die all­ge­mei­ne Hoff­nung, könn­te sie viel­leicht etwas mäßi­gen, denn mit zuneh­men­dem Selbst­be­wusst­sein ent­wi­ckelt die jun­ge Queen auch den Eigen­sinn, für den sie spä­ter berühmt-berüch­tigt sein wird. 
Queen Vic­to­ria (3): Vic­to­ria und Albert

Das Viktorianische Zeitalter: Queen Victoria und Albert Generationengespräch
Die Groß­mutter Euro­pas ‑Teil 3: Vic­to­ria und Albert

Gründerzeit im deutschen Kaiserreich: Albert Ballin

Es sind “Empor­kömm­lin­ge” wie der Ham­bur­ger Ree­der Albert Bal­lin, die sich mit eiser­nem Wil­len Wohl­stand und Ein­fluss erkämp­fen und damit den Rei­chen und Schö­nen im aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­dert das Leben schwermachen.

Am Ende schei­tert der “Ree­der des Kai­sers” aber dann doch an sei­ner Her­kunft und an der größ­ten Auf­ga­be sei­nes Lebens — der Fra­ge nach Krieg oder Frie­den im Jahr 1914.
Die Welt ist fried­los gewor­den — Albert Bal­lin, der Ree­der des Kaisers

Albert Ballin - der Reeder des Kaisers www.generationengespräch.de
Die Welt ist fried­los gewor­den — Albert Bal­lin, der Ree­der des Kaisers

Das 20. Jahrhundert

Ein Jahr­hun­dert mit Dik­ta­tu­ren, Welt­krie­gen, Mil­lio­nen Kriegs­to­ten, Ver­letz­ten, Flücht­lin­gen und Ver­trie­be­nen, das uns heu­te noch in den Kno­chen steckt und des­sen Fol­gen bis heu­te nachwirken …

Der 1. Weltkrieg

In Ber­lin hat man mit Ser­bi­en und dem Bal­kan eigent­lich nichts am Hut, sei­ne Majes­tät, der 55-Jäh­ri­ge Kai­ser Wil­helm II — auch „Wil­helm das Großmaul”´genannt — sucht den “Platz an der Son­ne” in Übersee.

Trotz­dem gibt es für ihn und sei­ne Entou­ra­ge gute Grün­de, war­um die Deut­schen auf die Ermor­dung des öster­rei­chisch-unga­ri­schen Thron­fol­ger­paars mit einem “Denk­zet­tel für Ser­bi­en” ant­wor­ten sol­len.
Ein Platz an der Son­ne oder: Wil­helm, das Großmaul

Wilhelm - letzter deutscher Kaiser und Großmaul www.generationengespräch.de
Ein Platz an der Son­ne oder: Wil­helm, das „Groß­maul”

Ein alter Kai­ser, ein aus­ein­an­der­bre­chen­der Viel­völ­ker­staat und jugend­li­che Atten­tä­ter, die bereit sind, für ihre Über­zeu­gung zu mor­den. Das ist der Stoff, aus dem Alb­träu­me sind.
Oder Welt­ge­schich­te.
Ein Hin­ter­grund­be­richt über die Aus­lö­ser des Ers­ten Welt­krie­ges.
Sis­is ‘Franzl’ und der gro­ße Knall: Krieg oder Frieden?

Krieg oder Frieden? Wie Kaiser Franz Joseph von Österreich 1914 die Welt in Brand setzte www.generationengespräch.de
Sis­is ‘Franzl’ und der gro­ße Knall: Krieg oder Frieden?

Ver­dun ist eine klei­ne Stadt ohne gro­ße Bedeu­tung.
Sie liegt in Loth­rin­gen an einer Fluss­schlei­fe der Maas (Meu­se), hat noch nicht ein­mal 20.000 Ein­woh­nern und ist mit einer ein­zi­gen schma­len Durch­gangs­stra­ße mit dem Rest der Welt ver­bun­den. Eigent­lich ist Ver­dun kaum der Rede wert.

Doch dann beginnt am Mor­gen des 21. Febru­ar 1916 die deut­sche Ope­ra­ti­on „Gericht“ und lässt die beschau­li­che Klein­stadt wie spä­ter Sta­lin­grad zum Syn­onym für die Grau­sam­keit und Sinn­lo­sig­keit von Krie­gen wer­den. Die Fra­ge ist: war­um?
Vor 100 Jah­ren: Die Höl­le von Verdun

Warum die Schlacht um Verdun www.generationengespräch.de
Vor 100 Jah­ren: Die Höl­le von Verdun

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Flo­ri­an Illies’ Meis­ter­werk
über Köni­ge und Kai­ser, Ril­ke, Kaf­ka, Sta­lin, Hit­ler und alle ande­ren, die 1913 zum Som­mer des Jahr­hun­derts wer­den lie­ßen. Her­vor­ra­gend recher­chiert und mit fei­ner Iro­nie geschrie­ben, ein Buch, das mit klei­nen Epi­so­den eine gan­ze Welt erklärt. Jede Sei­te lohnt sich!

Flo­ri­an Illies, 1913: Der Som­mer des Jahr­hun­derts*, S. Fischer Ver­lag GmbH, Taschen­buch, 2015

Weimarer Republik

Mit einem Trup­pen­trans­por­ter reist ein neu­ar­ti­ges Influ­en­za-Virus aus den USA zu den Schlacht­fel­dern des 1. Welt­kriegs, ver­brei­tet sich in rasen­der Geschwin­dig­keit und beginnt in den Jah­ren 1918 und 1919 sei­nen Todes­marsch rund um die Welt.  
Das gro­ße Ster­ben: Die Spa­ni­sche Grip­pe 1918/19

Der Auslöser der Spanischen Grippe am Ende des 1. Weltkriegs www.generationengespräch.de
Das gro­ße Ster­ben: Die Spa­ni­sche Grip­pe 1918/19

1923. Reichs­kanz­ler Wil­helm Cuno und sei­ne “Regie­rung der Wirt­schaft” ver­su­chen, die Wei­ma­rer Repu­blik auf Kurs zu hal­ten, und las­sen dafür Geld dru­cken. Sehr viel Geld. Mit kata­stro­pha­len Fol­gen für das zer­ris­se­ne Land: Es scheint nur noch eine Fra­ge der Zeit bis zum Kol­laps zu sein.
Kri­sen­jahr 1923: Vom Ruhr­kampf zum Deut­schen Oktober 

Die Hyperinflation 1923 und ihre Folgen www.generationengespräch.de
1923: Vom Ruhr­kampf zum Deut­schen Oktober

Flap­per nann­te man die jun­gen selbst­be­wuss­ten Frau­en, die nach dem 1. Welt­krieg kur­ze Haa­re und kur­ze Klei­der tru­gen, auf gutes Beneh­men pfif­fen, in der Öffent­lich­keit rauch­ten, Hoch­pro­zen­ti­ges tran­ken und lei­den­schaft­lich die neu­en und scho­ckie­ren­den Tän­ze wie Charles­ton und Fox­trott oder den skan­da­lö­sen Shim­my tanzten. 

Die span­nen­de Geschich­te der Mode zwi­schen 1900 bis 1930, ihre Aus­lö­ser und Aus­wir­kun­gen.
Hum­pel­rock und Vater­mör­der: Die Geschich­te der Mode von 1900 bis 1930

Geschichte der Mode 1900 bis 1930 Generationengespräch
Hum­pel­rock und Vater­mör­der: Die Geschich­te der Mode von 1900 bis 1930

Wenn in der Fern­seh­se­rie “Baby­lon Ber­lin” der sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Poli­zei­prä­si­dent Zör­gie­bel am 1. Mai 1929 auf demons­trie­ren­de kom­mu­nis­ti­sche Arbei­ter schie­ßen lässt, ist das kein Ver­se­hen, son­dern Absicht.
Über Sta­lin, Thäl­mann und die ver­hängs­nis­vol­le Affä­re zwi­schen KPD und SPD in den 1920er Jah­ren.
Sta­lin & Thäl­mann: Ham­burg auf den Barrikaden

1923 Hamburg auf den Barrikaden www.generationengespräch.de
Sta­lin und Thäl­mann: Ham­burg auf den Barrikaden

Am 24. Okto­ber 1929 begin­nen an der New Yor­ker Wall Street die Akti­en­kur­se zu rut­schen.
Gegen Mit­tag wird aus Ner­vo­si­tät Panik, der Dow Jones sackt ab, der Han­del bricht mehr­mals zusam­men. Der Crash wird schließ­lich zur Wirt­schafts­kri­se, weil jeder zu ret­ten ver­sucht, was noch zu ret­ten ist. 

Der Bör­sen­krach an der Wall Street stürzt die Welt in eine der schlimms­ten und fol­gen­schwers­ten Kri­sen ihrer Geschich­te.
Der “Schwar­ze Frei­tag”: Vom Bör­sen­krach zur Weltwirtschaftskrise

1929 Vom Börsencrash zur Weltwirtschaftskrise
Der „Schwar­ze Frei­tag“: Vom Bör­sen­krach zur Weltwirtschaftskrise

Die letz­ten frei­en Wah­len am 6. Novem­ber 1932 besie­geln das Schick­sal der Deut­schen. Es ist aber nicht das Wäh­ler­vo­tum, das den roten Tep­pich für Adolf Hit­ler aus­rollt, son­dern das kata­stro­pha­le Agie­ren von mehr oder min­der demo­kra­ti­schen Poli­ti­kern, die mit einer Mischung aus Igno­ranz, Dumm­heit und Selbst­sucht die ers­te Demo­kra­tie auf deut­schem Boden gegen die Wand fah­ren. 
1932 — Das Ende der Repu­blik. Brü­ning, der Hungerkanzler

Das Ende der Weimarer Republik www.generationengespräch.de
1932 — Das Ende der Repu­blik. Brü­ning, der Hungerkanzler

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Das Leben in den ‘Gol­de­nen Zwan­zi­gern’, der Tanz auf dem Vul­kan, die Wir­ren der Poli­tik — das ist das The­ma von Vol­ker Kut­schers Gere­on-Rath-Kri­mi­rei­he*, die als Vor­la­ge für Tom Tykwers sehens­wer­te Serie dient. Ein Film­erleb­nis für alle, die sich für die Zwan­zi­ger Jah­re begeis­tern und für die Zeit­ge­schich­te nicht nur aus Zah­len und Fak­ten besteht, son­dern aus dem All­tag der Men­schen, die damals gelebt haben.

Tom Tykwers Baby­lon Ber­lin Staf­fel 1–3*, 2020, FSK 12

Was will eigent­lich die­ser Schlei­cher? Wäh­rend Brü­ning als Hun­ger­kanz­ler und Papen als Steig­bü­gel­hal­ter Hit­lers in die Geschich­te ein­ge­gan­gen sind, ist Schlei­chers Rol­le beim Ende der Wei­ma­rer Repu­blik bis heu­te nicht klar.

Ist er die dunk­le Macht, die hin­ter den Kulis­sen der Repu­blik absicht­lich den Todes­stoß ver­setzt — oder ver­sucht er zu ret­ten, was noch zu ret­ten ist?
1932 — Das Ende der Repu­blik: Papen und Schleicher

Wie Hitler an die Macht kam www.generationengespräch.de
1932 — Das Ende der Repu­blik. Papen und Schleicher

Ende 1932 scheint Hit­lers Auf­stieg zur Macht end­gül­tig gestoppt zu sein: Die „Hit­ler-Par­tei“ ist plei­te, zer­strit­ten und hat am 6. Novem­ber 1932 – das ers­te Mal seit zwei Jah­ren – Wäh­ler­stim­men ver­lo­ren. Und trotz­dem ernennt der Prä­si­dent der Wei­ma­rer Repu­blik, Paul von Hin­den­burg, Adolf Hit­ler am 30. Janu­ar 1933 zum Reichskanzler.

Wie konn­te das pas­sie­ren?
1933 Das Ende der Repu­blik. Hit­lers Auf­stieg zur Macht

1933 Hitlers Aufstieg zur Macht www.generationengespräch.de
1933: Das Ende der Repu­blik. Hit­lers Auf­stieg zur Macht

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Ein Geschichts-Thril­ler
über die letz­ten 10 Wochen der Wei­ma­rer Repu­blik. Was haben die Men­schen gedacht und gefühlt und wel­che Intri­gen wur­den hin­ter ver­schlos­se­nen Türen gespon­nen? Das zähe Rin­gen aller Akteu­re — Hin­den­burg, Hit­ler, Papen, Schlei­cher, Goeb­bels — um die Macht. Und das kata­stro­pha­le Ende der Wei­ma­rer Repu­blik. Lesens­wert!

Rüdi­ger Barth, Hau­ke Fried­richs, Die Toten­grä­ber: Der letz­te Win­ter der Wei­ma­rer Repu­blik*, S. FISCHER Ver­lag, 2018 

Stalin

Ios­seb Wis­sa­ri­o­no­witsch Dschu­g­aschwi­li, genannt Sta­lin, gilt neben Adolf Hit­ler als einer der grau­sams­ten Dik­ta­to­ren in der Geschich­te der Menschheit.

Als Lenins „Mann fürs Gro­be“ beginnt er sei­ne Kar­rie­re mit Intel­li­genz und Skru­pel­lo­sig­keit. Durch men­schen­ver­ach­ten­de Här­te wird er ab 1924 zum all­mäch­ti­gen KP-Gene­ral­se­kre­tär — und zum gefürch­te­ten Allein­herr­scher über die Sowjet­uni­on.
Wer war eigent­lich Sta­lin? Teil 1- Vom geprü­gel­ten Kind zum “roten Zaren”

Stalin Kindheit und Jugend www.generationengespräch.de
Wer war eigent­lich „Sta­lin“? (1): Vom geprü­gel­ten Kind zum roten Zaren

Lenins „Mann fürs Gro­be“ ist ihm am Ende doch zu grob.
In sei­nem poli­ti­schen Tes­ta­ment emp­fiehlt der Begrün­der und ers­te Regie­rungs­chef Sowjet­russ­lands  drin­gend, Sta­lin als all­mäch­ti­gen Gene­ral­se­kre­tär der Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei Russ­lands abzu­lö­sen und einen ande­ren an sei­ne Stel­le zu set­zen. Doch Lenins Sin­nes­wan­del kommt zu spät.
Wer war eigent­lich Sta­lin? Teil 2 — Der gro­ße Terror

Stalin: Der große Terror www.generationengespräch.de
Wer war eigent­lich „Sta­lin“? (2): Der gro­ße Terror

Hit­lers Krieg: Es ist ein Trep­pen­witz der Geschich­te, dass aus­ge­rech­net der sonst bis zur Para­noia miss­traui­sche Sta­lin die Zei­chen der Zeit nicht erkennt. Aber auch Sta­lin kann sich nicht vor­stel­len, dass Hit­ler und sei­ne Gene­rä­le so ver­rückt sein könn­ten, einen Zwei­fron­ten­krieg zu wagen.
Hit­lers Krieg: 1941

Hitlers Krieg Generationengespräch 1941 deutsch-sowjetischer Nichtangrisspakt Unternehmen Barbarossa Kriegserklärung gegen die USA
Hit­lers Krieg 1941

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Russ­land und sei­ne Geschich­te von den “hei­li­gen Zaren” über den heu­te wie­der so hoch ver­ehr­ten Sta­lin bis zu “Väter­chen Zar” Putin. Der His­to­ri­ker Orlan­do Figes ist nicht nur ein her­aus­ra­gen­der His­to­ri­ker, son­dern auch ein tol­ler Erzäh­ler und Schrift­stel­ler. Ein völ­lig zurecht hoch­ge­lob­tes Meis­ter­werk, das hilft, auch die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen bes­ser zu ver­ste­hen.

Orlan­do Figes, Eine Geschich­te Russ­lands*. Klett-Cot­ta, 2022 

Adolf Hitler

Auch Mör­der fal­len nicht ein­fach vom hei­te­ren Him­mel”, schreibt die Schwei­zer Autorin und Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin Ali­ce Mil­ler in ihrem Buch Am Anfang war Erzie­hung. Oder doch?

Der Wer­de­gang Adolf Hit­lers vom geprü­gel­ten Sohn eines „erzie­hen­den“ Vaters und einer lie­be­vol­len, aber schwa­chen Mut­ter zu einem der grau­sams­ten Dik­ta­to­ren der Mensch­heit.
Vom ver­bor­ge­nen zum mani­fes­ten Grau­en: Die Kind­heit und Jugend Adolf Hitlers

Adolf Hitler Kindheit und Jugend
Vom ver­bor­ge­nen zum mani­fes­ten Grau­en: Kind­heit und Jugend Adolf Hitlers

Für die dama­li­ge Zeit hat­te Adolf Hit­ler eine ganz „nor­ma­le“ Kind­heit.
Dis­zi­plin, Gehor­sam und Füg­sam­keit waren jahr­hun­der­te­lang nicht nur ers­te Untertanen‑, son­dern auch obers­te Kin­der­pflicht. Und so wächst Adolf Hit­ler auf wie vie­le ande­re auch: Als Sohn eines ‘erzie­hen­den’ — prü­geln­den — Vaters und einer Mut­ter, die zwar lie­be­voll, aber auch schwach ist.
Hit­lers Mut­ter Klara

Hitlers Mutter Klara Generationengespräch
Hit­lers Mut­ter Klara

Unity Val­ky­rie Mit­ford ist in den 1930er Jah­ren eines der ange­sag­tes­ten „It-Girls“ der fei­nen Lon­do­ner Gesell­schaft, ver­wandt mit jedem, der in Groß­bri­tan­ni­en Rang und Namen hat. Sie ist schön, exzen­trisch und wild. 1933 ent­schließt sie sich, Adolf Hit­ler ken­nen zu ler­nen. Ihr Plan gelingt, aber Hit­lers „Gunst“ stürzt auch sie – wie vie­le ande­re — ins Ver­der­ben.
Unity Mit­ford — Teil 1: Vom It-Girl zur Walküre

Adolf Hitlers britische Liason: Unity Mitford www.generationengespräch.de
Die Welt der Unity Mit­ford: Vom It-Girl zur Walküre

Unity Val­ky­rie Mit­ford ist ein exzen­tri­sches und gefei­er­tes It-Girl der fei­nen Lon­do­ner Gesell­schaft.
1933 wird sie zur glü­hen­den Ver­eh­re­rin Adolf Hit­lers, reist nach Mün­chen, schafft es, den “Füh­rer” ken­nen­zu­ler­nen und in den “inner cir­cle” der neu­en natio­nal­so­zia­lis­ti­schen High-Socie­ty im Drit­ten Reich auf­zu­stei­gen. Ein deutsch-bri­ti­sches Tech­tel­mech­tel — mit Fol­gen?
Unity Mit­ford — Teil 2: Hit­lers It-Girl

Hitler und die Frauen - Unity Mitford www.generationengespräch.de
Unity Mit­ford: Hit­lers It-Girl

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Die 26 schlimms­ten Dik­ta­to­ren des 20. Jahr­hun­derts und ihre Lieb­lings­spei­sen, Tisch­ge­sprä­che, Tisch­ma­nie­ren und kuli­na­ri­sche Obses­sio­nen.
Von der Ver­dau­ung des “Füh­rers” über Sta­lins Sauf­ge­la­ge bis Idi Amins Vor­lie­be für Oran­gen (… er aß bis zu 40 Stück pro Tag). Erstaun­lich und lesens­wert — und außer­dem ein groß­ar­ti­ges Geschenk (nicht nur für Tyran­nen).
Vic­to­ria Clark, Melis­sa Scott, Zu Tisch bei Dik­ta­to­ren: Die Lieb­lings­spei­sen der Tyran­nen* ‎ Hey­ne Ver­lag, 2021

Gesellschaft im Dritten Reich

Erfun­den” haben die Natio­nal­so­zia­lis­ten die ‘Erzie­hung mit har­ter Hand’ nicht, aber wie so vie­les ande­re auf die Spit­ze getrie­ben. Johan­na Haa­r­ers Kin­der­drill-Bibel war in der Nazi-Zeit ein Bestseller. 

Nach 1945 ver­schwand Haa­r­ers Mach­werk nicht, son­dern wur­de ent­na­zi­fi­ziert und mit leicht ver­än­der­tem Titel wie­der auf­ge­legt. Bis in die 1980er Jah­re trieb die­ses Buch sein Unwe­sen — und hat bis zu sei­nem end­gül­ti­gen Aus über vie­le Kin­der unend­li­ches Leid gebracht.
Zwi­schen Drill und Miss­hand­lung: Johan­na Haa­r­ers “Die deut­sche Mut­ter und ihr ers­tes Kind”

Zwischen Drill und Misshandlung Kindheit und Erziehung im Nationalsozialismus Generationengespräch
Zwi­schen Drill und Miss­hand­lung: Johan­na Haa­r­ers „Die deut­sche Mut­ter und ihr ers­tes Kind“

Einer der schil­lernds­ten Frau­en im Natio­nal­so­zia­lis­mus war Mag­da Goeb­bels, die Frau des Pro­pa­gan­da­mi­nis­ters Joseph Goeb­bels. Wer war die­se Frau, die bei einem jüdi­schen Stief­va­ter auf­ge­wach­sen ist, sich nie für Poli­tik inter­es­siert hat und am Ende ihre sechs Kin­der dem „Füh­rer“ opfer­te?
Eine Fana­ti­ke­rin – oder eine Lebens­mü­de?
Mag­da Goeb­bels (Teil 1): Eine schö­ne, schö­ne Frau

Das Leben von Magda Goebbels Generationengespräch
Mag­da Goeb­bels (1): “Eine schö­ne, schö­ne Frau”

Mag­da raucht, trinkt Alko­hol, schminkt sich und liebt ele­gan­te und teu­re Klei­der – alles Gewohn­hei­ten, mit denen sie nicht so rich­tig ins „neue“ – rück­wärts­ge­wand­te – Frau­en­bild der NS-Ideo­lo­gie passt.

Trotz­dem soll sie Aus­hän­ge­schild und „ers­te Frau im Reich wer­den. Das ist Hit­lers Plan, nach­dem er Goeb­bels‘ neue Freun­din ken­nen­ge­lernt hat und von ihr hin­ge­ris­sen ist. Wer war Mag­da Goeb­bels — der zwei­te Teil ihrer Lebens­ge­schich­te.
Mag­da Goeb­bels (Teil 2): Der Bock von Babelsberg

Wer war Magda Goebbels
Mag­da Goeb­bels (2): Der Bock von Babelsberg

Was begeis­ter­te Mil­lio­nen Men­schen an Adolf Hit­ler?
Schlä­ge und Schwei­gen, Ver­drän­gen und Neu-Insze­nie­ren sind die Mus­ter, mit denen die ‚Erzie­hung mit har­ter Hand‘ von einer Gene­ra­ti­on an die nächs­te wei­ter­ge­ge­ben wird. 

Über Ali­ce Mil­ler, Hit­lers Mit­läu­fer und Mör­der und über schwar­ze Päd­ago­gik, die aus Opfern Täter macht.
Die Erlaub­nis zu has­sen. War­um folg­ten Men­schen Adolf Hitler?

Warum folgten Menschen Adolf Hitler?  Generationengespräch
Die Erlaub­nis zu hassen

Die “Kris­tall­nacht” im Novem­ber 1938 war kein plötz­li­cher Aus­bruch des “Volks­zorns” als spon­ta­ne Reak­ti­on auf das Atten­tat des 17jährigen pol­ni­schen Juden Her­schel Grynszpan auf den deut­schen Diplo­ma­ten Ernst Edu­ard vom Rath.

Sie war eine lang geplan­te und akri­bisch vor­be­rei­te­te Gewalt­ak­ti­on gegen Juden — zur Finan­zie­rung des längst beschlos­se­nen Welt­krie­ges.
9. Novem­ber 1938: “Kris­tall­nacht”

Kristallnacht am 9. November 1938 Generationengespräch
9. Novem­ber 1938: „Kris­tall­nacht“

Der 2. Weltkrieg

Wirt­schaft­lich stand das Drit­te Reich nie auf sta­bi­len Bei­nen. Die Öko­no­mie im Natio­nal­so­zia­lis­mus war von Anfang an auf Täu­schung und Expan­si­on – Krieg – gebaut. 

Über Hit­lers Auto­bah­nen, MeFo-Wech­sel, Lügen und Täu­schun­gen – ohne die Hit­lers Weg in den Krieg nie funk­tio­niert hät­te. 
Auto­bahn und MeFo-Wech­sel: Adolf Hit­ler, die deut­sche Wirt­schaft und der Weg in den 2. Weltkrieg

Autobahn und Mefo-Wechsel: Hitlers Weg in den Krieg und die Wirtschaft Generationengespräch
Auto­bahn und Mefo-Wech­sel: Adolf Hit­ler, die deut­sche Wirt­schaft und der Weg in den 2. Weltkrieg

Hit­ler und die Bri­ten
In den 1930er Jah­ren wirbt der „Füh­rer“ für ein deutsch-bri­­ti­­sches Bünd­nis und ganz abge­neigt ist man zumin­dest in Tei­len der bri­ti­schen Upper­class nicht. 

Über blau­blü­ti­ge Hit­­ler-Fans in Groß­bri­tan­ni­en, die bri­ti­sche Appease­­ment-Poli­­tik und wes­halb Beschwich­ti­gung meis­tens nicht die bes­te Ant­wort auf Erpres­sung ist.
Appease­ment: Hit­ler und die Briten

Die britische Appeasement-Politik gegenüber Hitler Generationengespräch
Appease­ment: Hit­ler und die Briten

1938 geht es den Deut­schen wirt­schaft­lich so gut wie nie, aber das „Drit­te Reich“ steht kurz vor der Staats­plei­te. Es ist aller­höchs­te Zeit für den zwei­ten Teil von Hit­lers Plan: Krieg und Ver­nich­tung.
Krieg, Hun­ger und Ver­nich­tung: Adolf Hit­ler, die deut­sche Wirt­schaft und der 2. Weltkrieg

NS Wirtschaft Drittes Reich 1938 bis 1945 Generationengespräch
Krieg, Hun­ger und Ver­nich­tung: Adolf Hit­ler, die deut­sche Wirt­schaft und der 2. Weltkrieg

Kon­rad Hen­lein, Sude­ten­deut­scher mit tsche­chi­schem Groß­va­ter, war Turn­leh­rer und woll­te nach eige­nem Bekun­den auch nie etwas ande­res sein. Er wur­de zum Aus­hän­ge­schild natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Sude­ten­deut­scher, die in den 1930er Jah­re kräf­tig am Welt­frie­den zündelten.

War Hen­lein nur Hit­lers Mario­net­te und Brand­stif­ter — oder auch Bie­der­mann mit einem eigent­lich ernst­haf­ten Anlie­gen?
Kon­rad Hen­lein — Bie­der­mann oder Brandstifter?

Konrad Henlein - Biedermann oder Brandstifter? Die Sudetenkrise 1938 www.generationengespräch.de
Bie­der­mann oder Brand­stif­ter: Kon­rad Henlein

Hit­lers Krieg: Der „Gröfaz“ (größ­ter Feld­herr aller Zei­ten) war ein lau­si­ger Mili­tär­stra­te­ge, dem Wet­ter, Weg­stre­cken und Boden­be­schaf­fen­heit völ­lig egal waren. Im 2. Welt­krieg trifft er meh­re­re schwer­wie­gen­de Fehl­ent­schei­dun­gen und ver­zockt dadurch sein anfäng­li­ches Kriegs­glück.
Hit­lers Krieg: Größ­ter Feld­herr aller Zeiten?

Hitlers Krieg - Hitlers Fehlentscheidungen im 2. Weltkrieg Generationengespräch
Hit­lers Krieg: Größ­ter Feld­herr aller Zeiten?

10 Tage und Näch­te lang bom­bar­die­ren 3000 bri­ti­sche und US-ame­ri­ka­ni­sche Flug­zeu­ge in der “Ope­ra­ti­on Gomor­rha” Ham­burg.
Sie wer­fen 9000 Ton­nen ‘Mate­ri­al’ ab — zunächst ‘Wohn­block­kna­cker’, anschlie­ßend Brandbomben. 

In der Nacht zum 28. Juli 1943 ent­zün­den sie dadurch im Ham­bur­ger Osten einen Feu­er­sturm, in dem über 30.000 Men­schen ster­ben.
Ham­burg 1943: Die Ope­ra­ti­on Gomorrha

Hamburg im 2. Weltkrieg - die Operation Gomorrha 1943 Gnerationengespräch
Ham­burg 1943: Die Ope­ra­ti­on Gomorrha

Die Welt nach 1945

Von ‚Will­kom­mens-Kul­tur‘ kann kei­ne Rede sein, als in den Jah­ren zwi­schen 1944 und 1950 rund 12 Mil­lio­nen Deut­sche und Deutsch­stäm­mi­ge aus dem Osten vor der her­an­rü­cken­den Roten Armee in den Wes­ten flie­hen. In den Augen vie­ler Ein­hei­mi­scher sind sie die „Pola­cken“, die ihnen das Weni­ge, das sie nach dem ver­lo­re­nen Krieg noch haben, weg­neh­men wollen.

Ein Rück­blick.
Ihr Flücht­lin­ge! Flucht und Ver­trei­bung 1944 — 1950

Ihr Flüchtlinge! Flucht und Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg Generationengespräch
Ihr Flücht­lin­ge! Flucht und Ver­trei­bung 1944 bis 1950

Nach dem Kriegs­en­de 1945 ist Deutsch­land zwar ein armes und hung­ri­ges Land, ein unter­ent­wi­ckel­tes war es nie. Es sind aber nicht nur Fleiß und Lud­wig Erhard, die das deut­sche “Wirt­schafts­wun­der” ermög­li­chen, son­dern vor allem der kal­te Krieg, die Tat­sa­che, dass Deutsch­lands Kriegs­geg­ner die­ses Mal dazu­ge­lernt haben, — und nicht zuletzt 12 Mil­lio­nen Flücht­lin­ge.
1948: Das Mär­chen vom Wirtschaftswunder

Ludwig Erhard und das deutsche Wirtschaftswunder Generationengespräch
1948: Das Mär­chen vom Wirtschaftswunder

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Schwar­ze Päd­ago­gik und die Erzie­hung mit har­ter Hand waren nach 1945 nicht plötz­lich vor­bei. Wie ‘Erzie­hung’ damals funk­tio­nier­te, erlebt man haut­nah in die­ser groß­ar­ti­gen Mini-Serie, die das Schick­sal jun­ger Män­ner und Frau­en in den 1950er Jah­ren zwi­schen mora­lin­sauren “Guten Manie­ren”, einer schwer trau­ma­ti­sier­ten Eltern­ge­nera­ti­on, Rock’n Roll und James Dean erzählt. Mit Son­ja Ger­hardt, Clau­dia Michel­sen, Maria Ehrich, Emi­lia Schü­le, Hei­no Ferch und Uwe Och­sen­knecht. Sehr sehens­wert!
Sven Boh­se, Ku’­damm 56*, 2016

Als sich die „gro­ßen Drei“- Chur­chill, Roo­se­velt und Sta­lin – im Febru­ar 1945 in Jal­ta auf der schö­nen Halb­in­sel Krim tref­fen, um über die Zukunft der Welt nach Hit­ler zu kon­fe­rie­ren, sit­zen da nicht nur die zukünf­ti­gen Sie­ger des 2. Welt­kriegs zusam­men, son­dern auch drei schwer­kran­ke Män­ner, die mit einem Bein (Roo­se­velt mit ein­ein­halb) im Grab ste­hen.
Ame­ri­kas kran­ke Prä­si­den­ten: Die schwa­chen Sei­ten der Män­ner im Wei­ßen Haus

Die schwachen Seiten der US-Präsidenten Generationengespräch
Ame­ri­kas kran­ke Prä­si­den­ten — die schwa­chen Sei­ten der Män­ner im Wei­ßen Haus

Die Wirt­schafts­wun­der­jah­re gel­ten bis heu­te als glück­li­che Zeit. Mit Pol­ka-Dots, Pet­ti­coat-Klei­dern, Nie­ren­ti­schen und viel Pas­tell sind sie auch optisch eine Zäsur zu den tris­ten Kriegsjahren.

Aber der schö­ne Schein trügt. Für die meis­ten Kin­der, die in den 1950er und 1960er Jah­re auf­wach­sen, ist die­se Zeit alles ande­re als glück­lich.
War­te nur, bis Vati kommt! Kind­heit in den 1950er und 1960er Jahre

Aufwachsen in den 50er und 60er Jahren Generationengespräch
War­te nur, bis Vati kommt! Kind­heit in den 1950er und 1960er Jahre

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Die Geschich­te der Deut­schen gut, über­sicht­lich und ver­ständ­lich erklärt. Neben wich­ti­gen Daten und Fak­ten gibt es vie­le Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und Anek­do­ten, die das Lesen zum Ver­gnü­gen machen und das Ver­ste­hen von his­to­ri­schen Ent­wick­lun­gen erleich­tern. Für’s Nach­schla­gen und zum Quer­le­sen pri­ma geeig­net. Sehr emp­feh­lens­wert!

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Über Kin­der­er­zie­hung, die Bau­lust der Köni­ge,
den Puder­pe­rü­cken-Knall des Abso­lu­tis­mus und die Sor­gen und Nöte der klei­nen Leu­te, die den Adels­spaß der obe­ren Zehn­tau­send finan­zie­ren muss­ten. Bill Bry­sons groß­ar­ti­ger Streif­zug durch die Kul­tur­ge­schich­te Euro­pas. Lesens­wert!

Bill Bry­son, Eine kur­ze Geschich­te der all­täg­li­chen Din­ge*, Gold­mann Taschen­buch, 2013.
Und sehr hörens­wert: die Audio-Ver­si­on, gele­sen von Rufus Beck.

Die gro­ßen Seu­chen, aber auch die Krank­hei­ten der Mäch­ti­gen haben Geschich­te geschrie­ben.
Der Medi­zin­his­to­ri­ker Roland Gers­te beschreibt fak­ten­reich und span­nend die Aus­wir­kun­gen von Aids, Cho­le­ra, Pest und Syphil­lis auf die Welt­ge­schich­te, geht aber auch den Krank­hei­ten der Mäch­ti­gen von Nero, Lenin bis Mit­te­rand nach. Ein groß­ar­ti­ges Buch — sehr lesens­wert!

Roland D. Gers­te, Wie Krank­hei­ten Geschich­te machen: Von der Anti­ke bis heu­te*, Klett-Cot­ta, 2019

Die Hin­ter­grün­de zu 70.000 tur­bu­len­ten Jah­ren Mensch­heits­ge­schich­te.
Span­nen­de Ein­bli­cke in Geschich­te, Phi­lo­so­phie, Bioch­mie  — und mensch­li­che Ver­hal­tens­wei­sen. Sehr lesens­wert geschrie­ben und ein tol­les Buch für alle, die Spaß am “über-den-Tel­ler­rand-gucken” haben.

Yuval Noah Hara­ri: Eine kur­ze Geschich­te der Mensch­heit*, Pan­the­on Ver­lag, 23. Auf­la­ge, 2015

Ob Vor­fah­ren sich an der Gesell­schaft oder an der Fami­lie schul­dig gemacht haben — das Leben der Nach­kom­men wird von die­ser Hypo­thek belas­tet sein.“
Die Psy­cho­lo­gin San­dra Kon­rad über unser unsicht­ba­res trans­ge­ne­ra­tio­na­les Erbe, das unser Leben beein­flusst. Ein sehr lesens­wer­tes Buch über Lie­be, Loya­li­tät und die Aus­wir­kun­gen alter Belas­tun­gen — und wie man sie über­win­den kann. Emp­feh­lens­wert!
San­dra Kon­rad, Das bleibt in der Fami­lie: Von Lie­be, Loya­li­tät und uralten Las­ten*, Piper Taschen­buch, 2014

Das Erbe der Kriegs­en­kel. Der Jour­na­list Mat­thi­as Loh­re ist kein Kriegs­kind, son­dern ein Kriegs­en­kel. Nach dem plötz­li­chen Tod sei­nes Vaters, mit dem er sich nie gut ver­stan­den hat, macht er sich auf die Suche nach den Ursa­chen für sei­ne eige­ne Unzu­frie­den­heit und Ruhe­lo­sig­keit — und lan­det beim Schwei­gen sei­nes Vaters.
Ein span­nen­des und sehr infor­ma­ti­ves Buch über Kriegs­kin­der, denen wäh­rend des Krie­ges “eigent­lich” nichts Schlim­mes zuge­sto­ßen ist, und Kriegs­en­kel, die “eigent­lich” zufrie­den mit ihrem Leben sein müss­ten. Lesens­wert!
Mat­thi­as Loh­re, Das Erbe der Kriegs­en­kel: Was das Schwei­gen der Eltern mit uns macht*, 2018, Pen­gu­in Verlag

Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschich­te & Psy­cho­lo­gie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich brin­ge mit mei­nem Team Lebens‑, Fami­li­en- und Unter­neh­mens­ge­schich­ten ins Buch und schrei­be als Ghost­wri­te­rin Bücher mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie.

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