Die Großmutter Europas (III): Victoria und Albert

Das Viktorianische Zeitalter: Queen Victoria und Albert

Sie sol­le sich end­lich ver­hei­ra­ten, ist der Ruf, der immer häu­fi­ger auf der Stra­ße, in der Pres­se und in den fei­nen Salons und Clubs Groß­bri­tan­ni­ens zu lesen und zu hören ist.
Ein Ehe­mann, so die all­ge­mei­ne Hoff­nung, könn­te sie viel­leicht etwas mäßi­gen, denn mit zuneh­men­dem Selbst­be­wusst­sein ent­wi­ckelt die jun­ge Queen auch den Eigen­sinn, für den sie spä­ter berühmt-berüch­tigt sein wird. 

Aber Vic­to­ria denkt gar nicht dar­an, sich ver­hei­ra­ten zu las­sen.
Sie ist froh, dem Ken­sing­ton-Sys­tem ihrer Kind­heit ent­kom­men zu sein, und fürch­tet, dass ein Mann ver­su­chen wür­de, sie wie ihre Mut­ter und deren Bera­ter John Con­roy zu beherr­schen. Außer­dem hat sie vor Schwan­ger­schaf­ten Angst — zu jener Zeit eine nicht unbe­grün­de­te Angst.

Onkel Leo­pold hat­te jedoch bereits Vor­sor­ge getrof­fen und in wei­ser Vor­aus­sicht Vic­to­ri­as Cou­sin Albert in Stel­lung gebracht.
Bereits ein Jahr vor Vic­to­ri­as Thron­be­stei­gung, im Som­mer 1836, hat­te er ein ers­tes Tref­fen sei­ner Nich­te Vic­to­ria mit sei­nem Nef­fen, dem deut­schen Prin­zen Albert von Sach­sen Coburg und Gotha, auf bri­ti­schem Boden arrangiert.

Aller­dings mit mäßi­gem Erfolg: Albert, nach der Schiffs­rei­se noch von sei­ner See­krank­heit gezeich­net, hin­ter­lässt kei­nen guten Ein­druck bei der jun­gen, tem­pe­ra­ment­vol­len Vic­to­ria, zumal er auch noch die Ange­wohn­heit hat, früh ins Bett zu gehen.
Der Lang­wei­ler? Nein, den will Vic­to­ria bestimmt nicht als Prinzgemahl!

So schöne Augen und so ein hübscher Mund

Vic­to­ri­as Zurück­wei­sung bringt Albert in eine ver­zwick­te Situa­ti­on: Einer­seits ist er ohne direk­tes Ver­spre­chen an sei­ne Cou­si­ne gebun­den, denn Onkel Leo­pold hat ihn als Hei­rats­kan­di­dat sehr offen­sicht­lich prä­sen­tiert.
Des­halb kann er sich nicht nach ande­ren poten­zi­el­len Gemah­lin­nen umschau­en, was er als zweit­ge­bo­re­ner Sohn des klei­nen Rei­ches Sach­sen-Coburg-Saal­feld ande­rer­seits tun müss­te, denn für ihn bleibt zur Absi­che­rung sei­ner Zukunft nur eine Hei­rat in die geho­be­ne Klasse.

Doch er bekommt eine zwei­te Chan­ce.
Drei Jah­re nach dem ers­ten miss­glück­ten Tref­fen, am 10. Okto­ber 1839, kommt es zu einer zwei­ten Begeg­nung mit sei­ner Cou­si­ne Vic­to­ria, die mitt­ler­wei­le schon seit 2 Jah­ren Queen ist.

Bedau­er­li­cher­weis ist er auch an die­sem Tage von sei­ner See­krank­heit mit­ge­nom­men, doch als Vic­to­ria ihren drei Mona­te jün­ge­ren Cou­sin erblickt, tut sich plötz­lich ihr Herz auf.
Ihrem Tage­buch ver­traut sie spä­ter an: „Mit eini­gen Gefüh­len sah ich Albert, der schön ist.

Und wei­ter:
Albert ist wirk­lich so über­mä­ßig attrak­tiv, so schö­ne Augen und eine exqui­si­te Nase und so ein hüb­scher Mund. Eine schö­ne Figur, breit in den Schul­tern mit einer fei­nen Tail­le.

Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, Lithographie von Franz Hanfstaengl, 1840
Albert von Sach­sen-Coburg und Gotha, Litho­gra­phie von Franz Hanf­sta­engl, 1840 

In den fol­gen­den Tagen kom­men sich bei­de schnell näher.
Es ist üblich, dass der Mon­arch dem poten­zi­el­len Ehe­part­ner inner­halb weni­ger Tage einen Antrag macht und so bit­tet Vic­to­ria am 15. Okto­ber 1839 Albert um sei­ne Hand.

Er sagt “Ja” — und Vic­to­ria ist über­glück­lich. Seit dem Tage, an dem sie sich in sei­ne schö­nen Augen und sei­nen hüb­schen Mund ver­lieb­te, bezeich­net sie ihn als „dea­rest Albert“, ein Name den sie ihr Leben lang Tage für ihn benut­zen wird.

Wenn ich ihn nur zum König machen könnte

Onkel Leo­polds Plä­ne sind auf­ge­gan­gen und Vic­to­ria kommt — end­lich — unter die Hau­be. So hät­te alles gut sein und die Wün­sche des bri­ti­schen Vol­kes erfüllt sein kön­nen. Nur — der Palast und die bri­ti­sche Upper Class tei­len Vic­to­ri­as Begeis­te­rung nicht.

Deut­sche sind nicht ger­ne gese­hen, erst recht nicht am eng­li­schen Hofe.
Sie sind bei­na­he so unbe­liebt wie die Fran­zo­sen zu jener Zeit. Das bri­ti­sche Par­la­ment wei­gert sich, Albert einen Titel zuzu­spre­chen und das Ein­kom­men, das einem Prinz­ge­mahl nor­ma­ler­wei­se zusteht, wird von 50.000 auf 30.000 Pfund gekürzt. Fest zuge­sagt wird ihm ledig­lich die eng­li­sche Staats­bür­ger­schaft — das Mini­mum, um Vic­to­ria über­haupt hei­ra­ten zu kön­nen.

Die Hoch­zeit von Vic­to­ria und Albert am 10. Febru­ar 1840 im Lon­do­ner St.-James-Palace wird des­halb fast schon zu einer pri­va­ten Zeremonie.

Heirat zwischen Victoria und Albert, Gemälde von George Hayter - Royal Collection RCIN 407165http://www.royalcollection.org.uk/egallery/object.asp?object=407165, Gemeinfrei
Hei­rat zwi­schen Vic­to­ria und Albert, Gemäl­de von Geor­ge Hay­ter — Roy­al Collec­tion, Gemeinfrei

Da ihm kein Amt zuge­teilt wird, fin­det Albert sich zunächst nur mäßig zurecht.
Er spricht Eng­lisch mit har­tem deut­schen Akzent und trifft in der geho­be­nen bri­ti­schen Gesell­schaft nicht immer den rich­ti­gen Ton. Man­che bezeich­nen ihn als eitel — schon allein des­halb, weil er sei­ne Pan­talons nach kon­ti­nen­tal­eu­ro­päi­scher Sit­te so haut­eng trägt, dass man durch den dün­nen Stoff alles sieht.

Aber Albert ist ein eif­ri­ger und akri­bi­scher Ler­ner und mit der Zeit gewinnt er an Erfah­rung und auch an Auf­ga­ben.
Zunächst wid­met er sich der Ver­wal­tung des Kata­logs der könig­li­chen Kunst­samm­lung. Schon als Kind war Albert wiss­be­gie­rig und inter­es­sier­te sich für vie­le Berei­che, den schö­nen Küns­ten eben­so wie — zusam­men mit sei­nem älte­ren Bru­der, dem jet­zi­gen Her­zog Ernst II. von Sach­sen-Coburg-Saal­feld — , für Vögel und alle ande­ren Berei­che der Naturwissenschaften.

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Die nicht immer ganz ein­fa­che Love­sto­ry von Vic­to­ria & Albert mit deut­lich weni­ger Bling-Bling als bei ande­ren Ver­fil­mun­gen, dafür aber mit einem sehr genau­en Blick auf die Vor­ge­schich­te der bei­den, Alberts Schwie­rig­kei­ten, sich in sei­ner Rol­le als titel­lo­ser Ehe­mann der Köni­gin zurecht­zu­fin­den, und Vic­to­ria als Herr­sche­rin eines Welt­reichs, die gleich­zei­tig ein ver­lieb­tes Mädchen/eine lie­ben­de Ehe­frau ist. Von der BBC mit einer gan­zen Gar­de her­aus­ra­gen­der Schau­spie­lern in Sze­ne gesetzt — sehens­wert!
Vic­to­ria & Albert — Eine Lie­be im Schat­ten der Macht*, Sple­ndid Film/WVG , 2006, 181 min.


Doch bevor er sich sei­nen gro­ßen Pro­jek­ten wid­men kann, kommt das ers­te Kind des könig­li­chen Paa­res zur Welt.
Pünkt­lich 9 Mona­te nach der Hoch­zeit erblickt am 21. Dezem­ber 1840 Vic­to­ri­as und Alberts Toch­ter Vic­to­ria (Vicky) das Licht der Welt. Ein Jahr spä­ter schenkt Vic­to­ria ihrem König­reich einen Thron­er­ben, Albert Edward.

Es fol­gen fast im Jah­res­rhyth­mus sie­ben wei­te­re Kin­der, auch wenn die Köni­gin weder gro­ße Freu­de an ihren Schwan­ger­schaf­ten noch an ihren Kin­dern oder ihrem Dasein als Mut­ter hat.
Es ist Albert, der sich hin­ge­bungs­voll um sei­ne neun Kin­der küm­mert und sie in vie­len Berei­chen selbst unter­rich­tet und erzieht — ein Novum, das man so zumin­dest in der bes­se­ren Gesell­schaft nicht kennt.

Das engs­te Ver­hält­nis wird er zeit­le­bens zu sei­ner ältes­ten Toch­ter Vicky haben, der spä­te­ren Mut­ter des letz­ten deut­schen Kai­sers Wil­helm II. Sie wird von ihrem Vater nicht nur in Kunst und Wis­sen­schaft, son­dern auch in Geschich­te, Poli­tik und Diplo­ma­tie unter­rich­tet, eine sehr unty­pi­sche Erzie­hung für ein Mäd­chen die­ser Zeit.

Victoria und Albert - Die königliche Familie, Gemälde von Franz Xaver Winterhalter, 1846
Die könig­li­che Fami­lie, Gemäl­de von Franz Xaver Win­ter­hal­ter, 1846

Mit sei­ner Rol­le als Vater wächst auch Alberts Selbst­be­wusst­sein und er fin­det sich immer bes­ser in der fei­nen Gesell­schaft des bri­ti­schen Hofes mit all ihren Tücken und Stol­per­fal­len zurecht.

17 Jah­re nach sei­ner Hoch­zeit mit der Köni­gin gesteht ihm das bri­ti­sche Par­la­ment immer­hin den Titel Prinz­ge­mahl zu. Für Albert eine erfreu­li­che Ges­te nach fast zwan­zig Jah­ren Ehe, aber eine, die er schon längst nicht mehr braucht — er hat sich ande­re Auf­ga­ben gesucht und gefun­den. So hat­te er 1847 für das Amt des Kanz­lers der Uni­ver­si­tät Cam­bridge kan­di­di­diert und wur­de nach zähem Rin­gen und dem 3. Wahl­gang auch gewählt.

Mitt­ler­wei­le ist er auch für vie­le roya­le Bau­ten ver­ant­wort­lich.
Noch vor sei­nem 30. Geburts­tag plant und erbaut er Osbor­ne House auf der Insel Wright als roman­ti­schen Rück­zugs­ort für sich und Vic­to­ria und die Kin­der.

Die Köni­gin, seit ihrer frü­hen Jugend eine lei­den­schaft­li­che Tage­buch­schrei­be­rin, notiert bei einem ihrer ers­ten Auf­ent­hal­te gerührt: „Wie glück­lich wir hier sind und nie­mals amü­sie­re ich mich mehr, als wenn ich so viel mit mei­nem beloved Albert zusam­men sein und ihm über­all hin fol­gen kann.


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Albert steht sei­ner Gemah­lin bei wich­ti­gen Sit­zun­gen zur Sei­te und über­ar­bei­tet und ver­fasst fast alle ihrer offi­zi­el­len poli­ti­schen Schrif­ten.
In die­ser Rol­le blüht er auf und voll­führt sei­ne Bera­tung mit gro­ßem diplo­ma­ti­schem Geschick und intel­li­gen­ter Bra­vur. Doch in ers­ter Linie ist er „nur“ ein Prinz­ge­mahl und eher ein Unter­tan Vic­to­ri­as als ihr Ehemann. 

In ihrer Lie­be zu Albert schreibt die Queen: „Wenn ich ihn nur zum König machen könn­te.“

Das viktorianische Zeitalter

Vic­to­ri­as Regent­schaft steht sowohl für den Glanz als auch für das Elend des bri­ti­schen Empi­res.
Sie ist die Köni­gin eines Welt­reichs, in dem die Son­ne nie unter­geht: mit unge­ahn­tem Wohl­stand und Fort­schritt auf der einen Sei­te, blu­ti­gen Kolo­ni­al­krie­gen, Kin­der­ar­beit und nie gekann­ter Armut und Aus­beu­tung auf der ande­ren.

Im Gegen­satz zu ihr nimmt Albert die Her­aus­for­de­run­gen der Moder­ne an. Er ist sich bewusst, dass die bri­ti­sche Mon­ar­chien nicht für alle Zei­ten auf einem siche­ren Fun­da­ment ste­hen kann, wenn sie sich nicht anpasst, und notiert in sei­nem Tage­buch akri­bisch alle Ereig­nis­se, bei denen wüten­de Unter­ta­nen gegen die roya­le Fami­lie auf­be­geh­ren. Anläs­se dafür gibt es viele. 

Queen Victoria, 1847, Ölgemälde von Franz Xaver Winterhalter
Queen Vic­to­ria, 1847, Ölge­mäl­de von Franz Xaver Winterhalter 

Sei­nem Ein­fluss ist es zu ver­dan­ken, dass die Königs­fa­mi­lie jetzt häui­ger volks­nah auf­tritt und sich den Unter­ta­nen zeigt; er selbst eröff­net uner­müd­lich neue Kran­ken­häu­ser und Armen­häu­ser, um zumin­dest die größ­te Not für die Ärms­ten der Armen in der bri­ti­schen Klas­sen­ge­sell­schaft wäh­rend der bri­ti­schen Indus­tria­li­sie­rung zu lin­dern.

Alberts gute Absich­ten kom­men auch bei der Köni­gin an — zumin­dest in der Theo­rie.
Wahr­haf­tig, die Tei­lung in Klas­sen ist äußerst gefähr­lich und ver­werr­f­lich und vom Natur­ge­setz nie­mals so vor­ge­se­hen, und die Köni­gin tut all­zeit das Ihre, um es zu ändern”, schreibt sie ein­mal und über­sieht geflis­sent­lich, dass sie ihre eige­ne könig­li­che Gegen­wart von die­sem noblen Prin­zip selbst­ver­ständ­lich ausnimmt. 

Sie ver­lang­te von Unter­ge­be­nen und ihrer Die­ner­schaft Unsicht­bar­keit. Und nicht nur von denen:

” … In den höhe­ren Sphä­ren der gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Hier­ar­chie­muss­ten sich nicht nur die Die­ner, son­dern auch die Gäs­te und stän­di­gen Mit­glie­der des Haus­halts so unsicht­bar machen wie mög­lich. Wenn Köni­gin Vic­to­ria im Park von Osbor­ne House auf der Isle of Wright ihren Nach­mit­tags­spa­zier­gang mach­te, durf­te ihr nie­mand, einer­lei wie hoch­mö­gend, begeg­nen.

Ein­mal befand sich Schatz­kanz­ler Sir Wiliam Har­court auf offe­nem Gelän­de, und zum Ver­ste­cken gab es nichts als ein win­zi­ges Gestrüpp. Da Har­court 1,93 Meter groß und sehr statt­lich war, konn­te es nicht mehr als eine sym­bo­li­sche Ges­te sein, wenn er ver­such­te, sich unsicht­bar zu machen.
Aber ihre Majes­tät voll­brach­te das Wun­der: Sie sah ihn nicht; sie war eine Meis­te­rin dar­in, nicht hin­zu­se­hen. Waren auf dem Flur des Hau­ses Bege­nun­gen unver­meid­lich, starr­te sie unbe­irrt gera­de­aus oder brach­te jeden, der ihr ent­ge­gen­kam, mit her­risch blit­zen­den Augen zum Verschwinde.”

Bill Bry­son, Eine kur­ze Geschich­te der all­täg­li­chen Din­ge *

Die Großmutter Europas - Albert und Victoria 1854
Foto­gra­fie von Albert und Vic­to­ria, 1854


Wäh­rend Vic­to­ria in vie­len Berei­chen noch in der guten alten Zeit ste­cken­ge­blie­ben zu sein scheint, stürmt Albert in die Moder­ne.
Bereits als jun­ger Mann inter­es­siert er sich bren­nend für die neu auf­kom­men­de Tech­no­lo­gie der Foto­gra­fie, wes­halb es nicht ver­wun­dert, dass ein Foto von ihm mit 23 Jah­ren eines der ers­ten foto­gra­fi­schen Por­traits ist, das in Groß­bri­tan­ni­en entstand. 

Sein größ­tes archi­tek­to­ni­sches und orga­ni­sa­to­ri­sches Pro­jekt, das ihm zunächst viel Kopf­schüt­teln und Kri­tik ein­brach­te, war der soge­nann­te Crys­tal Palace im Hyde Park, ein rie­si­ges Gebäu­de aus Glas in der 1851 die „Gre­at Exhi­bi­ti­on“, die ers­te Welt­aus­stel­lung statt­fin­den soll­te. Ein unmög­li­ches Unter­fan­gen, wie vie­le mein­ten — und sich irr­ten.

Weder stürz­te das Gebäu­de in sich zusam­men, wie es vie­le Hob­by-Archi­tek­ten und ‑Sta­ti­ker berech­net hat­ten, noch zog die Welt­aus­stel­lung inter­na­tio­na­le Rau­di- und Gangs­ter­ban­den an, die das Publi­kum beraub­ten. Trotz der Besorg­nis vie­ler, wird die Aus­stel­lung zu einem gro­ßen Erfolg und ver­läuft, wie einem Bericht von Char­lot­te Bron­të zu ent­neh­men ist, sehr ruhig und geord­net. Albert ist ein Mann des Intel­lekts und des diplo­ma­ti­schen Gespürs und hat auch für die moder­nen Zei­ten eine siche­re Hand.

Queen Victorias Enkel Wilhelm II.

Aus diplo­ma­ti­schen Grün­den wird auch die Hoch­zeit von Vic­to­ri­as und Alberts ältes­ter Toch­ter Vicky mit Fried­rich Wil­helm, dem ältes­ten Sohn des Königs von Preu­ßen und ers­ten deut­schen Kai­sers, Wil­helm I. arran­giert.
Das Schick­sal meint es gut mit der jun­gen Braut (bei der Hoch­zeit ist sie 17 Jah­re alt) und ihrem 9 Jah­re älte­ren Bräu­ti­gam: Bei­de ver­lie­ben sich inein­an­der.

‘Fritz’, groß gewach­sen, mit vol­lem, fast blon­den Bart und blau­en Augen, war sei­ner Frau, die er pri­vat lie­be­voll ‘Frau­chen’ nann­te, sehr zuge­tan, was bei Hofe hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand für Spott und hoch­ge­zo­ge­ne Augen­brau­en sorg­te.
Er über­nimmt ihre von Albert gepräg­te poli­ti­schen Ein­stel­lung, ist Anhän­ger des brit­si­chen Sys­tems einer kon­sti­tu­tio­nel­len Mon­ar­chie mit soli­dem Par­la­men­ta­ris­mus und gilt im Deut­schen Kai­ser­reich als Hoff­nungs­trä­ger der Liberalen. 

Kai­ser Wil­helms II Mut­ter Vic­to­ria: „Vic­to­ria Princess Roy­al , 1857“ von Franz Xaver Win­ter­hal­ter, Gemeinfrei 

Eine trü­ge­ri­sche Hoff­nung: Ähn­lich wie Prince Charles heu­te ist Fried­rich Wil­helm ein Thron­er­be in der War­te­schlei­fe. Als sein Vater Kai­ser Wil­helm I. 1888 im rüs­ti­gen Alter von 90 Jah­ren stirbt ist der ewi­ge Kron­prinz selbst tod­krank. Er geht als Kurz­zeit-Kai­ser Fried­rich III. in die Geschich­te ein; sei­ne Regent­schaft dau­er­te genau 99 Tage. Dann stirbt der Pfei­fen- und Zigar­ren­lieb­ha­ber an Kehlkopfkrebs.

In die­sem “Drei-Kai­ser-Jahr” 1888 über­nimmt schließ­lich Fried­richs und Vickys 29jähriger Sohn, Queen Vic­to­ri­as Enkel, als Kai­ser Wil­helm II. die Macht im Deut­schen Kai­ser­reich — ein sprung­haf­ter, oft irra­tio­nal han­deln­der und groß­mäu­li­ger Regent, der die Welt teils als Han­deln­der, teils als Getrie­be­ner in die Urka­ta­stro­phe des 20. Jahr­hun­derts, dem 1. Welt­krieg, füh­ren und auch gegen die Bri­ten kämp­fen wird.

Genau das hat­ten Albert und Vic­to­ria mit ihrer Hei­rats­po­li­tik ver­hin­dern wollen.

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Wie wäre Geschich­te ver­lau­fen, wenn Fried­rich III. nicht an Kehl­kopf­krebs gestor­ben wäre?
Der Medi­zin­his­to­ri­ker Roland Gers­te beschreibt unter­halt­sam und kennt­nis­reich die Aus­wir­kun­gen der gro­ßen Seu­chen und die Krank­hei­ten der Mäch­ti­gen auf die Welt­ge­schich­te. Ein Knal­ler für alle, die sich für Histo­ry inter­es­sie­ren — abso­lut lesens­wert!

Roland D. Gers­te, Wie Krank­hei­ten Geschich­te machen: Von der Anti­ke bis heu­te*, Klett-Cot­ta, 2019 


Alberts Tod

Den Stolz, den Albert für sei­ne ältes­te Toch­ter emp­fin­det, zu der er unter all sei­nen Kin­dern das engs­te Ver­hält­nis hat, kann er für den Thron­er­ben Albert Edward nicht auf­brin­gen.
Der gilt zwar als char­mant, aber auch als arbeits­scheu und intel­lek­tu­ell nicht so fix wie sei­ne gro­ße Schwes­ter — oder in ande­ren Wor­ten: als faul und dumm. 


Als „Ber­tie“ sei­ne mili­tä­ri­sche Aus­bil­dung absol­viert, teilt er mit einer jun­gen „Schau­spie­le­rin“ öfter das Bett, was sei­nen Eltern zu Ohren kommt.
Ber­ties las­ter­haf­tes Leben erzürnt vor allem Albert, der in die­sen Din­gen kon­ser­va­ti­ver als Vic­to­ria ist. Im Novem­ber 1861 reist er des­halb zu sei­nem Sohn, um ihn per­sön­lich zur Ord­nung zu rufen. Die­ses Gespräch fin­det in Form einer stren­gen Aus­spra­che bei strö­men­dem Regen statt, von der Albert fie­bernd zurückkommt. 

Zunächst nimmt Vic­to­ria Alberts Schmer­zen und Kla­gen nicht ernst (gab es schon im 19. Jahr­hun­dert die Früh­form von “Män­ner­schnup­fen”?) und tut sie als „Gejam­mer“ ab.
Erst als sich sein Zustand ver­schlech­tert, er von Todes­ah­nun­gen gequält wird und sich die behan­deln­den Ärz­te nicht eini­gen kön­nen, ob die Ursa­che sei­ner anhal­ten­den Schmer­zen bei einer Infek­ti­on oder sogar Magen­krebs zu suchen sind, wird der Köni­gin der Ernst der Lage bewusst.

Am 11. Dezem­bers 1861 erfährt die Öffent­lich­keit durch ein Bul­le­tin erst­mals von der Erkran­kung des Prinz­ge­mahls, am 14. Dezem­ber 1861 ist er tot.

Die Großmutter Europas

Vic­to­ria ver­win­det Alberts Tod nie.
40 Jah­re lang trägt sie Trau­er­klei­dung und lässt Alberts Gemä­cher Tag für Tag mit fri­scher Wäsche und Gar­de­ro­be her­rich­ten, als ob er nur kurz weg wäre. Die Schuld am Tod sei­nes Vaters krei­det sie ihrem ältes­ten Sohn Ber­tie an, zudem ihr Ver­hält­nis ein Leben lang beson­ders ange­spannt bleibt.

So gut es geht ver­sucht sie, Alberts Werk fort­zu­set­zen. Sie ist nicht nur die Herr­sche­rin der Bri­ten, son­dern auch die unan­ge­foch­te­ne Köni­gin der Hei­rats­po­li­tik und ver­hei­ra­tet 8 ihrer 9 Kin­der mit sämt­li­chen wich­ti­gen euro­päi­schen Fürs­ten- und Königshäuser. 

Queen Victoria (1819 - 1901) anlässlich ihres Thronjubiläums 1887
Queen Vic­to­ria (1819 — 1901) anläss­lich ihres Thron­ju­bi­lä­ums 1887 

Bald gibt es in ganz Euro­pa kaun noch Nach­kom­men des Hoch­adels, die nicht in irgend­ei­ner Form mit ihr ver­wandt sind. Das bringt ihr den stol­zen Bei­na­men “Groß­mutter Euro­pas” ein, was ihre Enkel aller­dings nicht davon abhält, gegen­ein­an­der in den 1. Welt­krieg zu zie­hen.

So viel Lie­be wie sie für ihren beloved Albert emp­fun­den hat, bringt sie ihren Kin­dern gegen­über nicht auf. Sie war kei­ne herz­li­che Mut­ter und wird es auch nach sei­nem Tod nicht.
Als ihre ältes­te Toch­ter Vic­to­ria ihr in einem Brief schreibt, dass sie ihren Sohn Fried­rich Wil­helm stillt, empört sie sich und schreibt erzürnt zurück, dass sie kei­nes ihrer Kin­der gestillt habe. Ein ande­res Mal ver­gleicht sie klei­ne Kin­der mit qua­ken­den Fröschen.

Queen Vic­to­ria kann ein­fach nicht aus ihrer Haut.
Als abzu­se­hen ist, dass Toch­ter Vic­to­ria zur deut­schen Kai­se­rin gekrönt wer­den wird, lässt sich flugs zur Kai­se­rin von Indi­en ernen­nen, um kei­nen nied­ri­ge­ren Titel als ihre Toch­ter zu tra­gen.
Und um nicht allei­ne zurück­zu­blei­ben, ver­hei­ra­tet sie ihre Toch­ter Bea­tri­ce nicht, son­dern behält sie bei sich. Ein Vor­ge­hen, das der jun­gen Prin­zes­sin nicht gut bekommt. Erst rela­tiv spät, im Alter von 28 Jah­ren, kann sich Bea­tri­ce der müt­ter­li­chen Ver­ein­nah­mung durch eine Hei­rat mit Prinz Hein­rich Moritz entziehen.

Köni­gin Vic­to­ria, als pri­va­ter Mensch und Mut­ter kei­nes­wegs ein­fach, formt in ihrem Leben das Bri­tish Empi­re und prägt eine Ära. Ins­ge­samt 63 Jah­re, sie­ben Mona­te und zwei Tage ist sie die Köni­gin der Bri­ten Als sie im hohen Alter von 81 Jah­ren stirbt, trau­ert die Welt und ihre Regie­rungs­zeit wird zum Vik­to­ria­ni­schen Zeit­al­ter verklärt. 

Doch nicht nur der Tod der Köni­gin wur­de betrau­ert.
40 Jah­re zuvor zeig­te sich das König­reich tief erschüt­tert vom frü­hen Tod des Prinz­ge­mahls.
Der spä­te­re Pre­mier­mi­nis­ter Ben­ja­min Dis­rae­li schreibt: „Die­ser deut­sche Prinz hat Eng­land 21 Jah­re lang mit einer Weis­heit und Ener­gie regiert, die kei­ner unse­rer Köni­ge je an den Tag gelegt hat.“

Albert hin­ter­ließ ein Reich des Wis­sens und des Fortschritts. 


Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, www​.bild​bio​gra​phien​.de, 2020

Mein gro­ßes Dan­ke­schön gilt an die­ser Stel­le mei­ner Co-Autorin Jor­dis, die wesent­lich zu die­sem Arti­kel bei­getra­gen hat. Ich hof­fe, wir wer­den bald noch viel mehr von ihr zu lesen bekommen!

Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag:Es wäre bes­ser gewe­sen, Du wärest nie gebo­ren wor­den“, soll ihm sei­ne Mut­ter Vic­to­ria, die ältes­te Toch­ter der legen­dä­ren bri­ti­schen Queen Vic­to­ria, an den Kopf gewor­fen haben. Ob die­ser müt­ter­li­che Wut­aus­bruch tat­säch­lich so statt­ge­fun­den hat, ist his­to­risch nicht ein­deu­tig belegt, aber eine glück­li­che Kind­heit hat­te Kai­ser Wil­helm II. mit Sicher­heit nicht.
Wil­helm, das Groß­maul

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Der His­to­ri­ker Bill Bry­son über Kin­der und Erzie­hung,
Arm und Reich, Seu­chen, Geburts­zan­gen, Mode, Dan­dys und vie­lem mehr. Ein unter­halt­sa­mer Streif­zug durch die Kul­tur­ge­schich­te Euro­pas, wit­zig geschrie­ben und die bes­te Emp­feh­lung für alle, die Spaß an ‘Geschich­te durch Geschich­ten’ haben. Lesens­wert!

Bill Bry­son, Eine kur­ze Geschich­te der all­täg­li­chen Din­ge*, Gold­mann Taschen­buch, 2013 Sehr hörens­wert ist übri­gens auch das Hör­buch, gele­sen von Rufus Beck. 

Die Geschich­te der Deut­schen gut, über­sicht­lich und ver­ständ­lich erklärt.
Neben allen wich­ti­gen Daten und Fak­ten gibt es vie­le Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und Anek­do­ten, die das Lesen zum Ver­gnü­gen machen und das Ver­ste­hen von his­to­ri­schen Ent­wick­lun­gen erleich­tern. Für’s Nach­schla­gen und zum Quer­le­sen pri­ma geeig­net. Sehr emp­feh­lens­wert!
Chris­ti­an v. Dit­furth: Deut­sche Geschich­te für Dum­mies*, Wiley-VCH Ver­lag GmbH & Co. KGaA, Wein­heim, 2012 

Her­vor­ra­gend recher­chiert und span­nend geschrie­ben:
Das Auf und Ab der ältes­ten Mon­ar­chie der Welt, lesens­wert und sehr gut ver­ständ­lich auf­be­rei­tet als Geschich­te, die Spaß macht.

Bet­ti­na Mus­all (Her­aus­ge­ber), Eva-Maria Schnurr (Her­aus­ge­ber), Eng­lands Kro­ne — die bri­ti­sche Mon­ar­chie im Wan­del der Zeit*, Ein SPIE­GEL-Buch, Deut­sche Ver­lags-Anstalt, März 2015

5000 Jah­re Welt­ge­schich­te:
Das bril­lan­te Begleit­buch der sechs­tei­li­gen ZDF-Rei­he von Hans-Chris­ti­an Huf und Gero von Boehm, wun­der­bar und augen­zwin­kernd gespro­chen von Hape Ker­ke­ling.
Uner­reicht hörens­wert!

Hans-Chris­ti­an Huf, Gero von Boehm, Unter­wegs in der Welt­ge­schich­te*, Ran­dom House Audio, 2011

Ein span­nen­des Buch über die Zeit,
als alle, die in Euro­pa Rang und Namen hat­ten (… und etwas zu sagen …)
mit­ein­an­der ver­wandt waren. Sehr unter­halt­sam und mit fei­ner Iro­nie geschrie­ben — sehr infor­ma­tiv und lesens­wert!

Leon­hard Horow­ski, Das Euro­pa der Köni­ge*, Rowohlt Buch­ver­lag, März 2017, 1120 Seiten

Wei­ter­füh­ren­de Beiträge:

Mit “Mut­ter­lie­be” hat­te der fran­zö­si­sche Phi­lo­soph Jean-Jac­ques Rous­se­au nichts im Sinn, als er 1762 sei­nen Roman “Emi­le oder über die Erzie­hung” ver­öf­fent­lich­te. Eigent­lich woll­te er mit sei­nem Roman ein Zei­chen gegen die abso­lu­tis­ti­sche Stän­de­ge­sell­schaft set­zen, die ihn anwi­der­te. Doch dann kommt die Fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on und Mut­tet­schaft wird bald zum ein­zi­gen Lebens­in­halt von Frau­en.
Die Erfin­dung der Mut­ter­lie­be

Das Ken­sing­ton-Sys­tem: Vic­to­ri­as Leben fängt mehr als beschei­den an, ohne Vater und mit einer Mut­ter, die sie als eine Art Faust­pfand für die eige­ne Zukunft betrach­tet. Zwei Onkel bestim­men Vic­to­ri­as Schick­sal: Ihr selt­sa­mer Onkel Geor­ge, den sie auf dem bri­ti­schen Thron beer­ben wird, und Onkel Leo­pold, der sich um ihr Lebens­glück und ihre Zukunft küm­mert.
Die Groß­mutter Euro­pas (I)

Die fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on, Napo­le­on und die gro­ße Lie­be: Mut­ter­lie­be, wah­re Lie­be und das Schei­dungs­recht kamen in Kon­ti­nen­tal-Euro­pa als Fol­ge der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on und mit Napo­le­on in Mode. Mehr über die “neu­en” gro­ßen Gefüh­le:
Mätres­sen­wirt­schaft, Revo­lu­ti­on und die gro­ße Liebe

Lie­be: Wer kennt es nicht, wenn sich nach weni­gen Wochen gro­ßer Lie­be, in denen See­len­ver­wandt­schaf­ten ent­deckt und Zukunfts­plä­ne geschmie­det wer­den, der ange­him­mel­te Liebs­te plötz­lich rar­macht, um Bedenk­zeit bit­tet, selt­sa­me Erklä­run­gen stam­melt und schließ­lich zu einer ande­ren ent­schwin­det? Ist das Psy­cho­lo­gie oder doch wie­der nur ein mise­ra­bler männ­li­cher Hor­mon­haus­halt?
Ist Fremd­ge­hen angeboren?

Kind­heit & Lebens­glück: Die Kind­heit ist die prä­gends­te Zeit in unse­rem Leben. Über Müt­ter und Väter, Geschwis­ter­lie­be, trans­ge­nera­tio­na­le Ver­er­bung und Kind­heits­mus­ter, die uns unser gesam­tes Leben beglei­ten.
Kin­der, Kinder

Bild­nach­wei­se:

Albert von Sach­sen-Coburg und Gotha, Litho­gra­phie von Franz Hanf­sta­engl, 1840, Gemein­frei
Hei­rat zwi­schen Vic­to­ria und Albert, Gemäl­de von Geor­ge Hay­ter — Roy­al Collec­tion RCIN 407165http://www.royalcollection.org.uk/egallery/object.asp?object=407165, Gemein­frei
Die könig­li­che Fami­lie, Gemäl­de von Franz Xaver Win­ter­hal­ter, 1846 — Roy­al Collec­tion RCIN 405413, Eige­nes Werk, user:Rlbberlin, Gemein­frei
Vic­to­ria, 1847, Ölge­mäl­de von Franz Xaver Win­ter­hal­ter — Ori­gi­nal pain­ting owned by the Roy­al Collec­tion. Source of pho­to­graph unknown, Gemein­frei
Albert und Vic­to­ria (Foto, 1854), Von Roger Fen­ton – royal­collec­tion von Sis­sel (Dis­kus­si­on · Bei­trä­ge) ursprüng­lich auf hu.wikipedia hoch­ge­la­den (29. Okto­ber 2007, 18:48). Der Datei­na­me war Alber­tand Victoria.jpg., Gemein­frei
Kai­ser Wil­helms II Mut­ter Vic­to­ria: „Vic­to­ria Princess Roy­al , 1857“ von Franz Xaver Win­ter­hal­ter — Win­ter­hal­ter and the courts of Euro­pe. Trans­fe­red from de:Image:Victoria Princess Roy­al , 1857.jpg. Lizen­ziert unter Gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons.
Köni­gin Vic­to­ria am Tag ihres gol­de­nen Thron­ju­bi­lä­ums 1887, von Alex­an­der Bassa­no — https://www.royalcollection.org.uk/collection/2105818/portrait-photograph-of-queen-victoria-1819–1901


Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschich­te & Psy­cho­lo­gie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich brin­ge mit mei­nem Team Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­ge­schich­ten ins Buch
und schrei­be als Ghost­wri­te­rin mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie.

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284930coo­kie-checkDie Groß­mutter Euro­pas (III): Vic­to­ria und Albert

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