Die Kunst des Lobens

Wie schön, dass Sie hier sind!
Es zeigt, dass Sie sich küm­mern und Ihnen das Leben Ihrer Mit­men­schen nicht egal ist.
Ihre posi­ti­ve Ein­stel­lung zu sich und ande­ren ist nicht nur sym­pa­thisch, son­dern man sieht es Ihnen auch an: Ihr offe­ner und  freund­li­cher Cha­rak­ter spie­gelt sich in Ihrem Gesicht und Ihrer auf­rech­ten Hal­tung wider, was auf ande­re sehr anzie­hend wirkt.

Die Kunst des Lobens

Und?
Wie fühlt es sich an, das klei­ne Lob als Teaser?
Ich hof­fe, es hebt Ihre Stim­mung! Das ist näm­lich Sinn und Zweck des Lobens.

Deutschland, ein Muffel-Land?

Über die USA gibt es ohne Zwei­fel gera­de heut­zu­ta­ge viel zu meckern, aber bewun­derns­wert ist und bleibt die Offen­heit und Freund­lich­keit der meis­ten Ame­ri­ka­ner.
Egal, ob Sie sich im Her­zen Man­hat­tans oder irgend­wo „in the midd­le of nowhe­re‘ befin­den – sobald Sie sich in der ame­ri­ka­ni­schen Öffent­lich­keit bewe­gen, müs­sen Sie dar­auf gefasst sein, auf der Stra­ße, im Super­markt oder im Diner von unbe­kann­ten Men­schen begeis­tert ange­spro­chen zu wer­den, weil die irgend­was an Ihnen „cute“ oder “gor­ge­ous“, also total ent­zü­ckend und toll fin­den.

Sei es Ihr Klein­kind, das Sie mit sich füh­ren, Ihre Hand­ta­sche, Ihre Schu­he oder die Müt­ze.

Hä?“, denkt man sich als zivi­li­sier­ter und des­halb kri­ti­scher Mit­tel­eu­ro­pä­er, „den kenn‘ ich doch gar nicht, was will der von mir?
Um bei der Wahr­heit zu blei­ben: nichts. Außer ein­fach nett sein und sei­ner Freu­de über Sie/Ihr Kind/Ihre Hand­ta­sche oder Ihre Schu­he Aus­druck ver­lei­hen.

Denn im Gegen­satz zu den meis­ten Deut­schen ist das Kom­pli­men­te­ma­chen für Ame­ri­ka­ner nichts Beson­de­res und sie tun es oft und gerne.Tut schließ­lich kei­nem weh und macht Spaß.

Für vie­le Deut­sche scheint es dage­gen erstre­bens­wert zu sein, den Pokal für die schärfs­te und fie­ses­te Kri­tik nach Hau­se tra­gen zu dür­fen.
Hier­zu­lan­de macht man sich gegen­sei­tig zur Schne­cke, geigt sich die Mei­nung oder erklärt jeman­dem, was Pha­se ist. Und wenn’s hart auf hart kommt, ram­men wir uns gegen­sei­tig ver­bal auch schon mal unge­spitzt in den Boden.

In der deut­schen Spra­che gibt es unzäh­li­ge Aus­drü­cke dafür, einer ande­ren Per­son Vor­wür­fe zu machen – weit mehr als in den meis­ten ande­ren Spra­chen, wie Kon­flikt­coach Timo Mül­ler in sei­nem lesens­wer­ten Buch „Bevor der Sturm beginnt*“ schreibt.

Beim Loben feh­len uns dage­gen oft die Wor­te.
Selbst dann, wenn wir etwas oder jeman­den wirk­lich bewun­dern oder schät­zen, machen wir aus unse­rem Lob eine still­schwei­gen­de Mör­der­gru­be. Woher unse­re Lust am Läs­tern und Vor­wür­fe machen kommt?

Das ist ein wei­tes Feld.
Küm­mern wir uns lie­ber um’s Loben.

Warum uns loben so schwer fällt

Ein Lob kann einen schlech­ten Tag zum Strah­len brin­gen und – wenn wir selbst oft und ger­ne loben – auch unser Leben ver­än­dern.
Ein „Dei­ne Haa­re sehen heu­te toll aus“ oder „Du riechst immer so gutkann einen trüb­se­lig-grau­en Mon­tag­mor­gen in einen beschwing­ten Tag ver­wan­deln, an dem wir uns still und heim­lich den gan­zen Tag über unse­re Haa­re oder unse­ren Duft freu­en.

Ein Kom­pli­ment wirkt, als ob uns jemand aus hei­te­rem Him­mel ein Blu­men­sträuß­chen über­reicht hät­te. Aber auch der, der (ehr­lich) lobt, fühlt sich bes­ser und bekommt außer­dem sein Lob hun­dert­fach in Form von Sym­pa­thie-Plus­punk­ten zurück.

Eigent­lich eine typi­sche Win-Win-Situa­ti­on, trotz­dem ver­knei­fen wir uns Lob und Kom­pli­men­te wo es nur geht. Das Lob ist das am meis­ten unter­schätz­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel unse­rer Zeit. Obwohl wir selbst ger­ne gelobt wer­den, fällt es uns schwer zu loben.

War­um sind wir mit Kom­pli­men­ten so gei­zig, als ob es dar­um gin­ge, einen knap­pen Vor­rat spar­sam zu ver­wal­ten? Sind wir mit Lob so knau­se­rig, weil wir nicht loben wol­len? Oder weil wir es nicht kön­nen?

Ein Grund, wes­halb uns har­sche Kri­tik oft viel leich­ter über die Lip­pen kommt als ein Lob, ist ver­mut­lich die Angst, miss­ver­stan­den zu wer­den. Von Kin­des­bei­nen an sind wir dar­an gewöhnt, dass es Lob nur für Leis­tung gibt.
Der­je­ni­ge, der uns lobt, beur­teilt uns damit ja auch, stellt sich also über uns und tut so, als ob er in der Posi­ti­on wäre, uns beur­tei­len – loben – zu dür­fen.

Die­se Art von Lob hin­ter­lässt zuge­ge­be­ner­ma­ßen einen fah­len Bei­geschmack, der noch ver­stärkt wird, weil man in jedem mit­tel­mä­ßi­gen Füh­rungs­kräf­te-Semi­nar ler­nen kann, wie man Kri­tik zwi­schen zwei Schei­ben Lob ver­packt.
Ein Lob-Kri­tik-Sand­wich ist tat­säch­lich nur schwer ver­dau­lich.
Sie soll­ten es lie­ber nie­man­den ver­ab­rei­chen, es sei denn, Sie wol­len Ihr Gegen­über ärgern.

Die ers­te und wich­tigs­te Lek­ti­on des Lobens ist des­halb die, dass ein Kom­pli­ment immer nur ein Kom­pli­ment sein soll­te; nicht mehr und nicht weni­ger. Loben Sie unge­bremst und ohne Hin­ter­ge­dan­ken — das kommt dann auch rich­tig an, wenn Sie es öfter tun und im Trai­ning sind.

Der Ver­käu­fe­rin im Super­markt, die auf Ihre Fra­ge, wo Sie die schar­fe Chi­li­sauce fin­den kön­nen, nicht nur „zwei­ter Gang, hin­ten rechts“ mur­melt, son­dern mit Ihnen dort hin­geht und Ihnen das Regal zeigt, berei­ten Sie mit einem ech­ten Lob: „Sie haben mir sehr gehol­fen! Dan­ke, dass Sie für mich Ihre Arbeit unter­bro­chen haben, das weiß ich sehr zu schät­zen“ eine grö­ße­re Freu­de als ein zwi­schen den Zäh­nen her­aus­ge­press­tes „Dan­ke­schön“.

Gegen Lob ist man machtlos - Zitat Sigmund Freud


Genau hier liegt die gro­ße Kraft des Lobens: im Inne­hal­ten, Beob­ach­ten und der Bot­schaft: „Ich sehe dich, ich neh­me dich wahr und ich bemer­ke dei­ne tol­len und lie­bens­wer­ten Sei­ten“.

Sie kön­nen mit einem Lob Her­zen erwär­men und ande­ren den Tag ver­sü­ßen, wenn Sie auf­merk­sam sind und Ihr Kom­pli­ment eben­so ernst mei­nen, wie Sie es sagen.
Das hat nichts mit Beur­tei­lung zu tun, son­dern mit „An-Sehen“.

Motivation und Manipulation —
die zwei Seite eines Lobes

Ange­nom­men, es ist sehr kalt.
Sie frie­ren und in Ihrem Hals spü­ren Sie schon ein ers­tes unan­ge­neh­mes Erkäl­tungs-Krat­zen, wes­halb Sie im nächst­bes­ten Kauf­haus einen bil­li­gen Schal vom Krab­bel­tisch kau­fen, um sich warm­zu­hal­ten und Schlim­me­res zu ver­hin­dern.

Und ange­nom­men, kurz dar­auf spricht Sie ein Kol­le­ge an: „Wow, was für eine tol­le Far­be!“ und zwei Büro­tü­ren wei­ter heißt es: „Sehr schö­ner Schal! Der bringt dei­ne Augen so rich­tig zum Strah­len!

Was wird pas­sie­ren?

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Ver­mut­lich das: Ihr schnel­ler Ver­le­gen­heits­kauf wird in Ihrer Gunst stei­gen, und statt ganz hin­ten in der letz­ten Klei­der­schrank­ecke bei den ande­ren Not­käu­fen und Scheuß­lich­kei­ten zu lan­den, wer­den Sie Ihren neu­en bil­li­gen Schal häu­fig und mit einem guten Gefühl tra­gen.

Das ist die sich ver­stär­ken­de und moti­vie­ren­de Wir­kung von Kom­pli­men­ten: Was ande­re an uns loben, wer­den wir ger­ne und bewusst wie­der­ho­len.

Die­sen Trick ken­nen auch gute Ver­käu­fer, wes­halb in Ver­kaufs­ge­sprä­chen oft gelobt wird, bis sich die Bal­ken bie­gen.
Das Lob als Wun­der­waf­fe und Mani­pu­la­ti­ons­mit­tel im Ver­kauf, als Besänf­ti­gung für stör­ri­sche Kun­den und als Eis­bre­cher, denn wer lobt, ist sei­nem Gegen­über sofort sym­pa­thisch.

Wer uns kri­ti­siert oder uns viel­leicht sogar die Pis­to­le auf die Brust setzt, hat eigent­lich schon ver­lo­ren.
Wer uns lobt, gewinnt unser Herz.

Das Ärger­li­che ist, dass wir auf jedes Lob rein­fal­len – ob es ernst gemeint ist oder nur Fake, kön­nen wir in der Regel nicht unter­schei­den.
Die mög­li­che Mani­pu­la­ti­on, die mit einem Lob daher­kom­men kann, ist viel­leicht ein wei­te­rer Grund, wes­halb wir mit Kom­pli­men­ten so spar­sam sind.
Schließ­lich wol­len wir kei­ne Schlei­mer oder Schmeich­ler sein.

Kann man Narzissten retten, heilen oder ändern?
Die Bega­bung der Nar­ziss­ten: Sie sind her­vor­ra­gen­de Mani­pu­la­to­ren.
Sie schaf­fen es, ande­re so zu beein­flus­sen, dass die Din­ge tun, die ihnen eigent­lich fremd sind und viel­leicht sogar scha­den

Des­halb kei­ne Kom­pli­men­te mehr machen und statt­des­sen hart und unbeug­sam ande­ren die Levi­ten lesen und ihnen erklä­ren, wo’s lang­geht?

Bloß nicht!


Die Kunst des Lobens: Kleiner Lob-Knigge

Mit dem Loben ist ähn­lich wie beim Dyna­mit: Man kann viel Sinn­vol­les damit tun, aber für Unge­üb­te oder in den fal­schen Hän­den kann es ordent­lich nach hin­ten los­ge­hen.

Gegen Schlei­mer und Schmeich­ler kön­nen Sie nichts aus­rich­ten aber Ihren Mit­men­schen schö­ne und herz­er­wär­men­de Kom­pli­men­te machen, kön­nen Sie üben.

Und soll­ten Sie auch. Denn wir kön­nen nicht erwar­ten, dass die Welt da drau­ßen freund­lich und zuvor­kom­mend mit uns umgeht, wenn wir uns selbst durch’s Leben muf­feln und kri­ti­sie­ren.

Es liegt an uns, unser Leben und das unse­rer Mit­men­schen freund­li­cher zu gestal­ten. Das funk­tio­niert am bes­ten mit einem Kom­pli­ment, denn wie es in den Wald hin­ein­lobt,…

  • Spen­die­ren Sie ab sofort täg­lich min­des­tens ein ehr­lich gemein­tes Lob.
    An Ihren Part­ner, Ihre Kin­der oder Ihre Eltern, ger­ne aber auch an eine Per­son, die Sie kaum oder gar nicht ken­nen.
    Übri­gens: „Dan­ke“ gilt nicht als Lob.

  • Wäh­rend Sie nach Mög­lich­kei­ten für Kom­pli­men­te Aus­schau hal­ten, wer­den Sie fest­stel­len, dass Sie viel auf­merk­sa­mer durch’s Leben gehen.

  • Eigen­lob stinkt?
    Ja, Eigen­lob kann stin­ken, aber das tut es vor allem bei den Zeit­ge­nos­sen, die sich selbst stän­dig über den grü­nen Klee loben, wäh­rend sie an ande­ren kein gutes Haar las­sen.
    Die meis­ten Men­schen ticken anders: Sie loben aus Angst, etwas Fal­sches zu sagen, oder weil sie es nicht gewohnt sind, sel­ten — und sich selbst schon gar nicht. Statt­des­sen sind sie bereit, für alles die Ver­ant­wor­tung und ein schlech­tes Gewis­sen zu über­neh­men, auch wenn sie dafür gar nichts kön­nen.

    Wer immer wie­der in sol­che Mus­ter fällt, soll­te dar­über nach­den­ken, war­um das so ist. Und anfan­gen, nicht nur ande­re, son­dern auch sich selbst mehr zu loben.
    Das kann zunächst mal eine Done-Lis­te sein, also eine Lis­te, in der man ein­trägt, was man schon alles geschafft hat und wel­che Zie­le man erreicht hat.
    Und es spricht abso­lut nichts dage­gen, das, was einem gut gelun­gen ist, auch öffent­lich her­aus­zu­stel­len — wenn es kein ande­rer tut: “Beson­ders stolz bin ich bei die­sem Kon­zept, dass wir durch die­sen Kniff unse­re Kun­den ziel­ge­rich­te­ter anspre­chen kön­nen.

    Wenn Ihr Kol­le­ge auf die­se Idee gekom­men wäre, wür­den Sie ihn dafür loben, oder? Also dür­fen Sie sich auch selbst loben, wenn der rich­ti­ge Dreh nicht von ihm, son­dern von Ihnen stammt.

  • Beson­ders Frau­en nei­gen dazu, ein Lob ganz schnell abzu­wie­geln und zu rela­ti­vie­ren. „Ach, das ist doch schon ganz alt“ oder „Die Auf­ga­be war kei­ne gro­ße Sache“ sind Klas­si­ker der weib­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie als typi­sche Ant­wort auf ein Lob.
    Vor allem im beruf­li­chen Umfeld soll­ten sich Frau­en sol­che Sprü­che ver­knei­fen, denn spä­tes­tens nach dem drit­ten Mal glaubt auch der Chef, dass das tat­säch­lich kei­ne gro­ße Sache war. Wer gelobt wird und sich über­rum­pelt fühlt, lächelt des­halb ein­fach und sagt „Dan­ke

Ihr Lob lässt Men­schen auf­blü­hen.
Nicht nur die Emp­fän­ger Ihres Lobs, son­dern auch Sie selbst als Lobende*r.
Je mehr Kom­pli­men­te Sie ande­ren spen­die­ren, des­to häu­fi­ger wer­den Ihnen auch Kom­pli­men­te gemacht.  
Das ist ein schö­ner Neben­ef­fekt, soll­te aber nicht Ihr Antrieb sein. Denn Sie wis­sen ja: Das schöns­te Kom­pli­ment ist, wenn es von Her­zen kommt und kei­ne Gegen­leis­tung erwar­tet.

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phi­en, www. bild​bio​gra​phi​en​.de, 2019

Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Schwä­chen repa­rie­ren oder Stär­ken stär­ken? War­um es oft bes­ser ist, sich auf das zu kon­zen­trie­ren, was gut läuft.
Die Ener­gie folgt der Auf­merk­sam­keit

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Kon­flik­te schon in ihrer Ent­ste­hungs­pha­se erken­nen und ent­schär­fen
- bevor sie eska­lie­ren und viel Por­zel­lan zer­schla­gen wird. Kon­flikt­ex­per­te Timo Mül­ler beschreibt in sei­nem sehr unter­halt­sa­men Buch Situa­tio­nen aus der Arbeits­welt, die man aber auch her­vor­ra­gend auf den nor­ma­len All­tag über­tra­gen kann.

Timo Mül­ler, Bevor der Sturm beginnt. Wie Füh­rungs­kräf­te effek­tiv Kon­flik­te ver­hin­dern und bewäl­ti­gen*. Wiley-VCH, 2018

Kein Lob anneh­men kön­nen, sich immer für alles “schul­dig” füh­len
nicht zur Ruhe kom­men und nicht ent­span­nen kön­nen — vie­les, was uns in schlech­ten Pha­sen zu schaf­fen macht, hat sei­ne Wur­zeln in längst ver­ges­se­nen und ver­schüt­te­ten Kind­heits­er­leb­nis­sen. Die Trau­ma-The­ra­peu­tin Dami Charf beschreibt in ihrem Buch, wel­che Mecha­nis­men uns immer wie­der in alte Mus­ter zurück­fal­len las­sen — und wie man dar­aus wie­der her­aus­kommt. Lesens­wert!

Dami Charf, Auch alte Wun­den kön­nen hei­len: Wie Ver­let­zun­gen aus der Kind­heit unser Leben bestim­men und wie wir uns davon lösen kön­nen*. Kösel-Ver­lag, 2018

Der Sozi­al­psy­cho­lo­ge Robert Levi­ne in einem sehr intel­li­gen­ten Buch über Psy­cho­lo­gie und Mecha­nis­men, die hin­ter Mani­pu­la­ti­on, Mar­ke­ting und erfolg­rei­chem (Sich-)Verkaufen ste­cken.

Robert Levi­ne, Die gro­ße Ver­füh­rung. Wie die Regeln der Mani­pu­la­ti­on funk­tio­nie­ren*. Piper Taschen­buch, Piper Ver­lag GmbH, Mün­chen, 2005

Erfolg­reich wer­den und erfolg­reich blei­ben
—  zeit­lo­se Stra­te­gi­en für die Kehrt­wen­den und Hin­der­nis­se, die das Leben nun mal hat. Vie­le klu­ge Gedan­ken und Infor­ma­tio­nen — und zwar sol­che, die nicht in jedem Rat­ge­ber ste­hen. Lesens­wert!

Ryan Holi­day, Dein Ego ist dein Feind: So besiegst du dei­nen größ­ten Geg­ner*. Finanz­Buch Ver­lag, 2017

Wie wir Opfer­rol­le und unglück­li­che Lebens­si­tua­tio­nen ver­las­sen kön­nen. Manage­ment­ex­per­te Rein­hard K. Spren­ger mit einem eben­so char­man­ten wie nach­hal­ti­gen A … tritt über unser Unglück, in das wir uns oft selbst hin­ein­ma­nö­vrie­ren — und wie wir wie­der her­aus­kom­men. Gut erklärt und mit vie­len Bei­spie­len, in denen man sich wie­der­fin­det. Emp­feh­lens­wert!

Rein­hard K. Spren­ger: Die Ent­schei­dung liegt bei dir! Wege aus der all­täg­li­chen Unzu­frie­den­heit*, Cam­pus Ver­lag GmbH, 2015

Die Psy­cho­lo­gin San­dra Kon­rad
über unser fami­liä­res Erbe, das manch­mal dazu führt, dass man sich selbst scha­det. Über Trau­ma­ta, Bin­dungs­mus­ter und unse­re unsicht­ba­re Loya­li­tät gegen­über ver­gan­ge­nen Genera­tio­nen, die zu Fall­stri­cken im eige­nen Leben wer­den kön­nen. Emp­feh­lens­wert!

San­dra Kon­rad, Das bleibt in der Fami­lie: Von Lie­be, Loya­li­tät und uralten Las­ten*, Piper Taschen­buch, 2014

Netz­werk­mar­ke­ting hat schon lan­ge nichts mehr mit dem klas­si­schen Struk­tur­ver­trieb zu tun, bei dem man sich die Gara­ge mit Ware voll­stop­fen muss­te und nur die “Obe­ren” ver­die­nen.
Über ein Geschäfts­mo­dell mit Mil­lar­den­um­satz, mit dem man sich neben­be­ruf­lich und ohne finan­zi­el­les Risi­ko ein eige­nes Geschäft auf­bau­en kann, berich­tet Kiyo­sa­ki in sei­nem neu­en Buch sehr lesens­wert und infor­ma­tiv. Eine Lese-Emp­feh­lung für alle, die lang­fris­tig anders arbei­ten und leben wol­len.

Robert Kiyo­sa­ki, Das Busi­ness des 21. Jahr­hun­derts*. Finanz­Buch Ver­lag, 2019

Wei­ter­füh­ren­de Bei­trä­ge:

Wer­ben ohne Wer­bung: Es ist das Schei­tern und Wie­der­auf­ste­hen, das Men­schen inter­es­siert und inspi­riert. Wie man mit 7 ein­fa­chen Tricks durch Sto­ry­tel­ling Ver­trau­en schaf­fen und Leser gewin­nen kann.
7 Tricks für bes­se­res Con­tent Mar­ke­ting

Weib­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on: Wer schon ein­mal in die Müh­len von weib­li­chem ‘Minus Talk’ oder sogar ‘Kill Talk’ gera­ten ist, weiß, dass auch Frau­en nicht immer so har­mo­nisch und fried­fer­tig sind, wie sie ger­ne tun. Über weib­li­che und männ­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on, Frau­en in Füh­rung und die Sache mit der ‘glä­ser­nen Decke’.
Im Land des Lächelns: Weib­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on und ihre Tücken

Erfolg: Wer ein neu­es Pro­jekt mit einem inne­ren “Ich kann nicht” star­tet, wird es auch nicht kön­nen. Und darf sich dann bei sich selbst für eine gelun­ge­ne Selbst­sa­bo­ta­ge durch eine erfüll­te Pro­phe­zei­ung bedan­ken.
Selbst­er­fül­len­de Pro­phe­zei­un­gen

Vor­bil­der: Wie unse­re Stein­zeit­re­lik­te im Kopf aus Frem­den Freun­de machen und uns Vor­bil­der besche­ren, die wir nicht wol­len. Wer unser Leben beein­flusst, ohne dass wir es bemer­ken, geschwei­ge denn auch nur ansatz­wei­se Herr (oder Frau) der Lage sind. 
Rich­ti­ge und fal­sche Vor­bil­der

Schlaf­los: Schlaf­stö­run­gen neh­men zu. Die Ursa­che: Es gibt immer mehr Grün­de, die uns wach hal­ten. War­um wir schlecht schla­fen und wie wir unse­ren Schlaf ver­bes­sern kön­nen.
War­um wir schlecht schla­fen

Bild­nach­wei­se:

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Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschich­te & Psy­cho­lo­gie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

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