Die Psychologie der Erbtante

Warum Tanten viel cooler als ihr Ruf sind



Die Lis­te der Tan­ten-Gemein­hei­ten scheint unend­lich zu sein.
Wor­an das liegt? Wis­sen wir nicht auch nicht, wol­len das aber ändern.
Denn: Tan­ten sind viel coo­ler als ihr Ruf!

Irgend­wie muss das Tan­ten-Dasein ziem­lich erbärm­lich sein. Für Müt­ter spuckt Wiki­pe­dia eine Fül­le zärt­li­cher Kose­na­men aus: Mama, Mut­ti, Mue­ti, Mutsch, Mami, Ma, mum (eng­lisch), mom (ame­ri­ka­nisch).

Für Tan­ten gibt es dage­gen nur har­te Daten und Fak­ten: Erb­tan­te, Groß­tan­te, Kin­der­gar­ten­tan­te, Nenn­tan­te, Paten­tan­te, Petuh­tan­ten­deutsch, Sab­bel­tan­te, Tan­te-Emma-Laden, tan­ten­haft, Tratsch­tan­te, Tun­te und Urgroß­tan­te.

Goog­le fällt bei­spiels­wei­se beim The­ma “Tan­te” sofort die „gute alte Tan­te Ju“ ein, jenes als außer­or­dent­lich zuver­läs­sig und unver­wüst­lich gel­ten­de Flug­zeug­mo­dell, das im Zwei­ten Welt­krieg (und danach) in ers­ter Linie für Trans­port­zwe­cke, gele­gent­lich aber auch als Behelfs­bom­ber ein­ge­setzt wur­de.

 „Tante Ju“ - offiziell: Hugo Junkers‘ unverwüstliche Ju 52/3m, die im Krieg viele Menschenleben gerettet hat. das tun Erb- und sonstige Tanten heutzutage auch.

Wobei wir „Tan­te Ju” nicht ganz so per­sön­lich neh­men soll­ten, schließ­lich ver­dankt der Flie­ger sei­nen fast zärt­li­chen Tan­ten-Namen deut­schen Sol­da­ten, die mit sei­ner Hil­fe geret­tet wur­den.
Tan­te Ju“ — offi­zi­ell: Hugo Jun­kers‘ Ju 52/3m — flog auch noch, wenn ande­re Flug­zeu­ge nicht mehr vom Boden kamen oder sich nicht mehr in der Luft hal­ten konn­ten.

Sie trotz­te fast jedem Wet­ter und flog auch noch mit halb abge­ris­se­nen Trag­flä­chen oder durch­lö­cher­tem Rumpf. Das ist alles nicht schön, aber in Kriegs­zei­ten hat die­se Tan­te vie­le Leben geret­tet.
Tja Goog­le, das ist ein glat­tes Tan­ten-1-zu‑0!

Nach „Tan­te Ju“ ist Wiki­pe­dia aber noch lan­ge nicht am Ende sei­nes Lateins und erin­nert uns genüss­lich an die bei Lite­ra­tur­freun­den wohl­be­kann­te „Muh­me“, die man häu­fig mit einem „Oheim“ ver­ge­sell­schaf­tet antrifft.

Aber die las­sen wir jetzt ein­fach mal weg.


Tanten in der Welt- und sonstigen Literatur

Ach ja, die Welt- und sons­ti­ge Lite­ra­tur!
Auch dort haben Tan­ten meis­tens kei­nen guten Ruf und sind in der Regel als Neben­fi­gu­ren unter „fer­ner lie­fen“ irgend­wo zwi­schen Petuh­tan­te und Tun­te ange­sie­delt.

Die Psychologie der Erbtante

Soll­te man den schwer­wie­gen­den Feh­ler bege­hen und bei­spiels­wei­se an einem Sonn­tag­abend zur Prime­time das Zwei­te Deut­sche Fern­se­hen anschal­ten (lasst es ein­fach!), dann stößt man fast unwei­ger­lich auf ein Gewim­mel von bös­ar­ti­gen oder ver­wirr­ten Tratsch­tan­ten, die wohl­ge­hü­te­te Geheim­nis­se aus­plau­dern und unglück­se­li­ge Stei­ne ins Rol­len brin­gen.


Gele­gent­lich taucht aber auch die unbe­kann­te Erb­tan­te aus Über­see auf, durch die der Prot­ago­nist oder die Prot­ago­nis­tin end­lich zu Schloss, Park und Mase­ra­ti (respek­ti­ve Land­gut oder Gestüt) gelangt, was dann nicht sel­ten in einer für sie oder ihn – natür­lich glück­li­chen – Ehe mün­det.

Wenigs­tens gele­gent­lich dür­fen Tan­ten auch mal nett sein.

Man fragt sich wirk­lich, was wir Tan­ten ange­stellt haben, um so einen grot­ten­schlech­ten Ruf abzu­krie­gen!
Das haben wir nicht ver­dient! Oder doch?

Ich werde diese stinkreiche Tante sein, die jede Familienfeier ruiniert, weil sie mal wieder zu tief ins Glas guckt und für jeden Blödsinn zu haben ist. Aber damit kann ich leben

Den Befrei­ungs­schlag aus Prime­time und Kla­mot­ten­kis­te – wir erin­nern uns, auch wenn es schwer fällt: Tratsch- und Sab­bel­tan­te, Petuh­tan­te, Tan­te-Emma-Laden – lie­fert uns Goog­le dann nach län­ge­rer Suche end­lich auf Sei­te 2.
Das heißt, bei der Recher­che Wiki­pe­dia und damit die ers­te Goog­le-Sei­te ver­las­sen und auf die zwei­te wech­seln. Lohnt sich übri­gens oft!

Hier und zu guter Letzt dür­fen wir dann doch auf­at­men und uns über ein biss­chen Pfef­fer für unse­re tan­ten­haft-lang­wei­li­ge Repu­ta­ti­on freu­en: Ja, wir sind die zuver­läs­si­gen Model­le, die noch star­ten und lan­den wenn ande­re schon längst nicht mehr kön­nen.

Und ja, wir sab­beln (NICHT: sab­bern).
Gele­gent­lich. Aber das tun Nicht-Tan­ten auch!

Wir haben viel zu ver­er­ben.
Wenn schon nicht Land­gü­ter oder Gestü­te (um die Wahr­heit zu sagen: Wir brin­gen unser Geld lie­ber selbst durch, lie­be Nich­ten und Nef­fen), dann doch Weis­heit und Lebens­er­fah­rung.
Manch­mal brin­gen wir viel­leicht unglück­se­li­ge Stei­ne ins Rol­len (das MUSS manch­mal auch sein!), oft genug kle­ben wir aber auch Trost­pfläs­ter­chen auf und rei­chen Bal­dri­an­tee (oder Alko­hol – je nach Schwe­re­grad).

Erich Mühsams “Psychologie der Erbtante”

Das Wich­tigs­te, das Goog­le auf Sei­te zwei aus­spuckt und uns mit unse­rem Tan­ten-Dasein ver­söhnt, ist ein ech­ter Knal­ler: Im Jah­re 1905 hat der deut­sche Schrift­stel­ler Erich Müh­sam uns Tan­ten das lite­ra­ri­sche Kron­ju­wel­chen geschrie­ben, das wir schon lan­ge ver­dient haben.

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In sei­nem Werk „Die Psy­cho­lo­gie der Erb­tan­te“ beleuch­tet er Leben und Wir­ken von Erb­tan­ten, aber auch das von Nor­mal­tan­ten, und end­lich bringt mal einer unse­re dunk­len Sei­ten auf’s Tablett: Wir sind gefähr­lich, undurch­schau­bar und unzer­stör­bar.
Qua­si der James Bond jeder Fami­lie (Den gab’s zu Müh­sams Zei­ten frei­lich noch nicht, daher ist das im über­tra­ge­nen Sin­ne zu ver­ste­hen.)

Ob wir’s wol­len oder nicht, beför­dern wir gele­gent­lich Wahr­hei­ten zuta­ge und ret­ten damit die eine oder ande­re Welt. Ohne uns Tan­ten wür­de auf die­ser Erde so eini­ges ins Auge gehen; in jedem Fall wäre sie – zumin­dest bei Erb­tan­ten im über­tra­ge­nen Sin­ne – erheb­lich ärmer!

Anhand von 25 Bei­spiel­tan­ten unter­sucht Müh­sam in sei­ner Tan­tho­lo­gie das Wesen der Tan­te und kommt zu dem Schluss, den wir auch schon gewusst haben: Wir sind breit ein­setz­bar und sehr stra­pa­zier­fä­hig.
Was uns aber wirk­lich zu einer ris­kan­ten Ange­le­gen­heit für unse­re Erben und Nach­kom­men macht, sind unse­re Ste­her-Qua­li­tä­ten.

Wir sind de fac­to nicht kaputt zu krie­gen, oder wie es Müh­sam etwas vor­neh­mer aus­drückt: “… eine gan­ze Gat­tung von Men­schen (…), wel­che gefeit ist gegen Klap­per­manns Wür­ge­hand: die Erb­tan­ten.

Erb­tan­ten, die nichts zu ver­er­ben haben, ganz ein­fach weil sie so lang­le­big sind.
Wir tun nur so, als ob’s bei uns was zu holen gäbe, — eine Qua­li­tät, die übri­gens nicht nur für die sel­te­ne Gat­tung der Erb­tan­te gilt, son­dern auch für gewöhn­lich Nor­mal­tan­ten, wie Tan­ten­ken­ner und Autor Müh­sam betont:

„ … Allen gewöhn­li­chen Tan­ten aber glau­be ich dadurch zu ihrem guten Recht ver­hol­fen zu haben, dass ich sie als den Erb­tan­ten gleich­be­rech­tig­te Mit­glie­der der mensch­li­chen Gesell­schaft öffent­lich aner­ken­ne, jener Damen, wel­che ihr Titel zu einer wan­deln­den Vor­spie­ge­lung fal­scher Tat­sa­chen stem­pelt.“
Erich Müh­sam, Die Psy­cho­lo­gie der Erb­tan­te*


Da die Vor­spie­ge­lung fal­scher Tat­sa­chen manch­mal auch ein­fach nur schön ist (und natür­lich zur War­nung für alle unse­re gut­gläu­bi­gen Nach­kom­men und Erben), hier Müh­sams Bericht über die Psy­cho­lo­gie der (fast unver­wüst­li­chen) Bei­spiel­tan­te Ama­lia aus sei­nem wirk­lich groß­ar­ti­gen und sehr tan­ten­taug­li­chen Werk:

„ … Sie war im Grun­de ihres Her­zens eine gute Frau. Außer­dem hat­te sie viel – man­che sag­ten: sehr viel – Geld und war min­des­tens 25 Jah­re älter, als sie jedem erzähl­te, der es wis­sen woll­te. Konn­te es da wun­der­neh­men, dass Tan­te Ama­lia von ihren Nef­fen – deren hat­te sie drei: Hans, Fer­di­nand und Eber­hard – und von ihren Nich­ten – vier an der Zahl: Char­lot­te, Anni, Else und Pau­la – ver­göt­tert wur­de?

Zu ihrem Ver­mö­gen war Tan­te Ama­lia erst gekom­men, als sie schon längst Wit­we war. Ihr Mann, Onkel Theo­dor, war ein bra­ver Kürsch­ner gewe­sen, der dadurch, dass er im Som­mer Pel­ze wusch und gegen ent­spre­chen­de Bezah­lung in Ver­wah­rung nahm und im Win­ter die ele­gan­te Welt mit neu­en Wär­me­hül­len ver­sah, sich und die trotz aller Bemü­hun­gen kin­der­lo­se Tan­te Ama­lia recht und schlecht ernähr­te.

Zum letz­ten Weih­nach­ten, das er erleb­te, hat­te er sei­ner teu­ren Ehe­hälf­te ein Los einer Pfer­de­lot­te­rie geschenkt, und nach­dem dies mit dem ers­ten Gewinn gezo­gen war und er noch die Freu­de gehabt hat­te, den Ver­kauf des so in ihren Besitz gera­te­nen Vier­ge­spanns für drei­tau­send Mark zu ver­mit­teln, war er gestor­ben. Tan­te Ama­lia aber nahm von dem Geld so viel ab, wie sie zu sei­nem Begräb­nis und zum Ankauf eines Vier­tel-Loses der säch­si­schen Staats­lot­te­rie brauch­te, und leg­te das übri­ge auf Zin­sen in die Bank der Fir­ma Trug­gold & Co., ein­ge­tr. G.m.b.H.

Das säch­si­sche Los kam wie­der her­aus, und Tan­te Ama­lia kauf­te sich ein neu­es. Die­ses Mal ein hal­bes Los in der thü­rin­gi­schen Lot­te­rie. Auch das ward gezo­gen, und so ging es wei­ter. Sie spiel­te schließ­lich 26 gan­ze Staats­lo­se der Lot­te­ri­en deut­scher Vater­län­der, und ihr uner­hör­tes Glück setz­te sie schon bald in den Stand, sich zur Ruhe zu set­zen, von den Zin­sen ihres gewon­nen Ver­mö­gens, die ihr die Fir­ma Trug­gold & Co., ein­ge­tr. G. m. b. H. monat­lich aus­zahl­te, zu leben und von der Eigen­schaft einer gewöhn­li­chen Tan­te in die einer Erb­tan­te ihrer drei Nef­fen und vier Nich­ten auf­zu­rü­cken.
Die­se sie­ben Erben hat­ten inzwi­schen eine Ver­si­che­rung auf Gegen­sei­tig­keit geschlos­sen, indem sie sich unter­ein­an­der ver­lob­ten. Hans ver­lob­te sich mit Pau­la, Fer­di­nand mit Anni, und Eber­hard mit Else. Die ältes­te Nich­te, Char­lot­te, aber blieb unver­lobt. Sie soll­te ihren Anteil an Tan­te Ama­li­as Erb­schaft für sich allein haben, um selbst eine glück­li­che Erb­tan­te ihrer Nef­fen und Nich­ten zu wer­den.

Eines Abends saßen die sie­ben Erb­schafts­ak­tio­nä­re bei­sam­men, und Char­lot­te las aus der Zei­tung vor – unter »Loka­les«. Plötz­lich schrie sie auf. Da stand etwas Furcht­ba­res: Der Inha­ber des Bank­hau­ses Trug­gold & Co., ein­ge­tr. G. m. b. H., Moses Trug­gold, war unter Hin­ter­las­sung eines Defi­zits von 6 Mil­lio­nen Mark und unter Mit­nah­me einer jun­gen Zir­kus­da­me aus­ge­rückt. Die »Com­pa­gnie« hat­te den Kon­kurs ange­mel­det.

Die sie­ben Erben stürz­ten ent­setzt zu Tan­te Ama­lia, damit die­se noch ret­ten soll­te, was zu ret­ten war. Sie kamen zu spät.
Tan­te Ama­lia war kei­ne Erb­tan­te mehr. Sie saß auf einem Stuh­le, den Ober­kör­per vor­ge­neigt, und auf ihrem Schoß lag das Zei­tungs­blatt mit der trau­ri­gen Bot­schaft vom Zusam­men­bruch der Fir­ma Trug­gold & Co., ein­ge­tr. G. m. b. H.
Als aber die Nef­fen und Nich­ten sie mit Fra­gen bestürm­ten, erhiel­ten sie kei­ne Ant­wort. Tan­te Ama­lia war tot. Der Schlag hat­te sie gerührt.

Die Ver­si­che­rung der sie­ben auf Gegen­sei­tig­keit lös­te sich auf. Char­lot­te aber gab die Hoff­nung auf, durch Erb­schaft selbst zur Erb­tan­te zu wer­den. Sie ver­leg­te sich daher, wie eins­tens die Ver­ewig­te, aufs Lot­te­rie­spie­len.“

AUS: Erich Müh­sam, Die Psy­cho­lo­gie der Erb­tan­te*
Quel­le: https://​guten​berg​.spie​gel​.de/​b​u​c​h​/​d​i​e​-​p​s​y​c​h​o​l​o​g​i​e​-​d​e​r​-​e​r​b​t​a​n​t​e​-​4​6​5​0/1


Dan­ke, Erich Müh­sam!

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Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Geschwis­ter sind die Men­schen, mit denen wir die längs­te Bezie­hung unse­res Lebens füh­ren. Egal, ob wir ewi­ge Riva­li­tät oder immer­wäh­ren­de Lie­be pfle­gen, nicht nur der Cha­rak­ter unse­rer Geschwis­ter­be­zie­hung, son­dern auch der Platz in der Geschwis­ter-Rei­hen­fol­ge ist von Bedeu­tung.
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Erich Müh­sam, Die Psy­cho­lo­gie der Erb­tan­te*, e‑art­now-Ver­lag, Taschen­buch, 68 Sei­ten

Preis: EUR 11,00

Ein groß­ar­ti­ger Roman über Fami­lie, Flucht und Ver­trei­bung und ihre Nach­we­hen, über ges­tern und heu­te, über Ost­preu­ßen und das Alte Land bei Ham­burg. Und auch eine wun­der­schö­ne Erzäh­lung über eine Tan­te und ihre Nich­te — und ihre Fähig­keit, sich gegen­sei­tig aus dem Schla­mas­sel zu hel­fen. Nich­ten und Tan­ten soll­ten es unbe­dingt lesen!
Dör­te Han­sen, Altes Land*, 2015, Ver­lags­grup­pe Ran­dom House GmbH

Eine tol­le Anlei­tung für den Ein­stieg ins bio­gra­fi­sche Schrei­ben ist die­ser Rat­ge­ber des Schrift­stel­lers und Dreh­buch­au­tors Hanns-Josef Ortheil. Für alle, die Start­schwie­rig­kei­ten über­win­den oder noch ein biss­chen geziel­ter schrei­ben wol­len.
Hanns-Josef Ortheil: Schrei­ben über mich selbst. Spiel­for­men des auto­bio­gra­fi­schen Schrei­bens*, Duden Ver­lag Ver­lag, 2013

Frag’ Oma — auch für Tan­ten.
Tipps und Tricks für das Auf­schrei­ben von Fami­li­en­ge­schich­te, Wis­sens­wer­tes über die digi­ta­le Bear­bei­tung alter Foto­gra­fi­en, Fra­gen­ka­ta­lo­gen und vie­les mehr.

Frag’ Oma — Wich­tige Fra­gen an Oma und Opa*, Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, 2015, Gebun­den

Anlei­tung, Inspi­ra­ti­on und Fra­gen­ka­ta­lo­ge
für’s bio­gra­fi­sche Schrei­ben spe­zi­ell für  Opas, Onkel und natür­lich auch alle ande­ren (männ­li­chen) Fami­li­en­mit­glie­der, die etwas zu erzäh­len haben.

Frag’ Opa — Wich­tige Fra­gen an Oma und Opa*, Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, 2015, Gebun­den


Wei­ter­füh­ren­de Bei­trä­ge:

Bio­gra­fi­sches Schrei­ben: Die Sehn­sucht nach der gemein­sa­men Geschich­te bleibt. In einer immer kom­ple­xer wer­den­den Welt sind Lebens­ge­schich­ten und Erfah­run­gen von unschätz­ba­rem Wert für unse­re per­sön­li­che Ent­wick­lung, aber auch für den Zusam­men­halt unse­rer Fami­lie. Denn: Nur wer sei­ne Wur­zeln kennt, kann auch wach­sen.
11 Tipps, die Sie beim Schrei­ben einer Bio­gra­fie beach­ten soll­ten

Wur­zeln & Flü­gel:Zwei Din­ge sol­len Kin­der von ihren Eltern bekom­men: Wur­zeln und Flü­gel.“ Goe­the. Wer sonst? Der hat­te es gut, denn zu sei­ner Zeit waren die Flü­gel und Wur­zeln noch rela­tiv klar zu defi­nie­ren. Und heu­te? Gel­ten „Hol­lis­ter“, „Aber­crom­bie & Fitch“ und „Super­dry“ als Wur­zeln oder als Flü­gel? Oder war da noch was? “Die Fami­li­en­for­scher” ist ein muti­ges neu­es Pro­jekt, das Kin­dern und Jugend­li­chen einen Weg zu ganz ande­ren Wur­zeln zeigt. Zu ihren eige­nen. Und die ver­lei­hen bekannt­lich Flü­gel.
Wur­zeln und Flü­gel

Vor­bil­der: Auch Erwach­se­ne haben Vor­bil­der, meis­tens ohne es zu mer­ken. Lan­ge Zeit glaub­te man, dass ein Vor­bild immer etwas Posi­ti­ves sein müss­te. Das ist nicht rich­tig — unse­re Vor­bil­der kön­nen uns gehö­rig in die Irre füh­ren und zu Hand­lun­gen ver­lei­ten, mit denen wir uns und ande­ren scha­den. 
Rich­ti­ge und fal­sche Vor­bil­der

Rous­se­au: Mit “Mut­ter­lie­be” hat der fran­zö­si­sche Phi­lo­soph Jean-Jac­ques Rous­se­au nichts im Sinn, als er 1762 sei­nen Roman “Emi­le oder über die Erzie­hung” ver­öf­fent­lich­te, eigent­lich woll­te er ein Zei­chen gegen die fest­zemen­tier­te abso­lu­tis­ti­sche Stän­de­ge­sell­schaft set­zen.
Rund 40 Jah­re spä­ter ist Rous­se­au post­hum zum Hel­den der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on gewor­den und “Emi­le” zur Grund­la­ge moder­ner Erzie­hung.
Die Erfin­dung der Mut­ter­lie­be

Ver­gan­gen­heit: Wir kön­nen aus unse­ren Erin­ne­run­gen neue Kraft schöp­fen. Oder wir nut­zen sie, um uns noch unglück­li­cher zu machen. Ob uns Ver­gan­ge­nes nützt oder zur Stol­per­fal­le wird, liegt ganz bei uns.
Das Spiel mit der Ver­gan­gen­heit: Erin­nern wir uns! Oder lie­ber doch nicht?

Fami­li­en­ge­schich­te: In alten Foto­gra­fi­en kann ziem­lich viel „Kri­mi“ ste­cken. Wenn man genau hin­sieht, offen­ba­ren sie manch­mal völ­lig neue Aspek­te in der Fami­li­en­ge­schich­te. Oder neue Geheim­nis­se.
Pupp­chen, Du bist mein Augen­stern. Oder: Das Geheim­nis in alten Foto­gra­fi­en

Tipps und Tricks, psy­cho­lo­gi­sche Denk­fal­len und viel Wis­sens­wer­tes für ein bewuss­tes Leben lesen Sie in der Kate­go­rie:
Tipps für den All­tag

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47 Grün­de, war­um es wirk­lich gut ist, eine Tan­te zu sein:
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Bild­nach­wei­se:

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„Tan­te Ju“, Jun­ker 52, pixabay​.com, CC0 Public Domain

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2 Gedanken zu „Die Psychologie der Erbtante

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