Der 2. Weltkrieg: Kriegsende – Zusammenbruch – Befreiung

Der zweite Weltkrieg zusammenfassung www.generationengespräch.de


Dass Hitler den 2. Weltkrieg will, ist den meisten nicht klar.
Seinen Wahn vom “Lebensraum” kann zwar jeder in „Mein Kampf“ nachlesen, aber fast niemand glaubt das, was da zu lesen ist.

Eine Chronik des fürchterlichsten Krieges in der Weltgeschichte.

Sebastian Haffner schildert in seinen ‚Anmerkungen zu Hitler‘ (1978) einen Zeitraum vom Frühjahr 1938 bis zum Frühjahr 1939, in dem bis zu 90 Prozent aller Deutschen Hitler-Anhänger gewesen sein sollen.

In dieser Zeit scheint dem „Führer“ alles zu gelingen.

„… Wenn Hitler Ende 1938 einem Attentat zum Opfer gefallen wäre, würden nur wenige zögern, ihn einen der größten Staatsmänner der Deutschen zu nennen.“

Joachim Fest, Hitler – Eine Biographie*

Dass Hitler Krieg will, ist den meisten nicht klar.

Seinen Wahn vom deutschen „Lebensraum“ kann zwar seit 1925 jeder in „Mein Kampf“ nachlesen, aber fast niemand glaubte das, was da zu lesen ist.

Schlimmer noch: Bis auf Stalin hat auch fast keiner der Politiker und Mächtigen anderer Staaten Hitlers Pamphlet gelesen.

Doch Hitler meint es ernst.

Seit der „Machtergreifung“ im Jahr 1933 wird die deutsche Außen- und Innenpolitik, die Wirtschafts- und Finanzpolitik systematisch auf ‚Krieg‘ ausgerichtet.

Ab 1936 ist Hitlers Krieg militärisch, aber vor allem auch wirtschaftlich nicht mehr zu vermeiden.

Die Ouvertüre: Appeasement 1938

Der eigentliche Irrsinn ist, dass außer Hitler (und seine Entourage) im Jahr 1939 – gerade mal 20 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkrieges – fast niemand einen neuen Krieg will.

Die Briten und Franzosen nicht, die Sowjets nicht und auch nicht die meisten Deutschen.

Hochrangige deutsche Militärs schmieden während der Sudetenkrise 1938 sogar Putschpläne gegen Hitler, sollte er das Sudetenland gewaltsam besetzen.

Offizier der Wehrmacht warten nur noch auf ein positives Zeichen aus Großbritannien und Frankreich, dann hätten sie – im Falle einer militärischen Besetzung des Sudetenlands – losgeschlagen, um Hitlers Kriegspläne durch einen Putsch zu stoppen.

Sie warten vergeblich: Am Abend des 29. September 1938 wird das Münchner Abkommen verkündet, das die Sudetenkrise beendet.

Das Aufatmen im Reich und in ganz Europa ist unermesslich groß.
Einen Krieg soll es nicht geben.

Hitler hatte ein weiteres seiner Vabanquespiele gewonnen.

Die Besetzung der ‚Rest-Tschechei‘

Dies sei nun die letzte Forderung, die ich an die Welt zu stellen habe, verkündet Hitler in einer Rede kurz nach dem Abkommen.
Es ist wie so oft eine Lüge.

Nach der Besetzung des Sudetenlandes laufen die Kriegsvorbereitungen auf Hochtouren.

Die sogenannte „Rest-Tschecheisei kein lebensfähiger Staat, heißt es in der deutschen Propaganda, die deutsche Generalität mache sich Sorgen über die geopolitische Lage dieses Staates.

Auf der Landkarte betrachtet säße er wie ein Pfahl im Fleisch des großdeutschen Reiches„.

Goebbels‚ Propagandaministerium lässt in den Zeitungen und über den Rundfunk fast täglich Berichte über angebliche Gräueltaten verbreiten, die Tschechen an harmlosen Sudetendeutschen verübt haben sollen.

Immer wieder heißt es, dass Böhmen für die Russen eine ideale Flugbasis bilde.

Sprachverteilung in der Tschechoslowakei um 1930, „Tschechoslowakei Sprachverteilung um 1930 - erstellt 2008-10-29“ von derivative work: Henry Mühlpfordt (talk)Czechoslovakia1930linguistic.jpg: Mariusz Pazdziora - Czechoslovakia1930linguistic.jpg. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons
Sprachverteilung in der Tschechoslowakei um 1930, – von derivative work: Henry Mühlpfordt. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons

Wer will, kann ahnen, dass Hitlers Machthunger noch lange nicht gestillt ist.

Ein knappes halbes Jahr nach dem Münchner Abkommen, im März 1939, marschiert die Wehrmacht in Prag ein.

Die reiche und hochentwickelte Tschechoslowakei, die einst als die „zweite Schweiz Europas“ gegolten hat, verschwindet von der Landkarte.

Die britischen Gouvernanten zieren sich

Seit Mitte der 1930er Jahre wirbt Hitler bei den Briten für ein gemeinsames Bündnis. Denn die britische Oberschicht – und nur die Oberschicht – hält er für den Ariern ebenbürtig.

Ab dem Jahr 1934 finden sogenannte Pilgerreisenbritischer Politiker, Journalisten, Adliger und Industrieller statt.

In Berlin oder auf dem Obersalzberg werden sie vom „Führer“ persönlich empfangen, um sie vom Sinn eines solchen Bündnisses zu überzeugen.

Lange Zeit scheint man auf der Insel den Plänen eines deutsch-britischen Techtelmechtels nicht abgeneigt zu sein.

Aber die „britischen Gouvernanten“ (Hitler) zieren sich.

Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Prag im März 1939 geben sie ihm endgültig einen Korb. Die britischen Appeaser sind tief enttäuscht über Hitlers erneutem Wortbruch, wenden sich ab und verhängen Sanktionen gegen die Deutschen.

Freie Bahn für den 2. Weltkrieg: Der Hitler-Stalin Pakt

Danach geschieht das Unfassbare.
Nach mehreren Monaten Geheimverhandlungen schließen im August 1939  „Unmensch“ und „Bestie„, wie sich die Diktatoren Hitler und Stalin gegenseitig zu bezeichnen pflegen – einen „Nichtangriffspakt“.

Die Unterschriften unter den Verträgen und dem „geheimen Zusatzprotokoll“ (die Neuaufteilung Osteuropas, wenn es zu „territorialen Verschiebungen“ kommt) ist kaum trocken, als die deutsche Wehrmacht am 1. September 1939 ohne Kriegserklärung das mit Frankreich und Großbritannien verbündete Polen angreift.

Der Zweite Weltkrieg hat begonnen.

Seit 5:45 Uhr wird zurückgeschossen …

Als die Deutschen am 1. September 1939 über die Rundfunkgeräte immer wieder die Passage hören müssen, mit der Hitler vor dem Reichstag den Überfall auf Polen rechtfertigt, ahnen viele, dass der angebliche Kriegsgrund wieder eine Lüge ist.

“ … Polen hat heute Nacht zum ersten Mal auf unserem eigenen Territorium auch mit bereits regulären Soldaten geschossen. Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten! Wer mit Gift kämpft, wird mit Giftgas bekämpft. Wer selbst sich von den Regeln einer humanen Kriegsführung entfernt, kann von uns nichts anderes erwarten, als dass wir den gleichen Schritt tun. Ich werde diesen Kampf, ganz gleich, gegen wen, so lange führen, bis die Sicherheit des Reiches und bis seine Rechte gewährleistet sind.“

Adolf Hitler am 1. September 1939 vor dem Reichstag

Die meisten Deutschen sind tief erschüttert.

Anders als im August 1914 gibt es auf den Straßen weder hysterischen Jubel noch patriotische Kundgebungen oder Gesänge.

Die Erinnerungen an den ersten Weltkrieg mit Millionen von Opfern und der chaotischen Nachkriegszeit sind gerade einmal 20 Jahre alt. Auf den Straßen sieht man im September 1939 nur ernste Gesichter und zusammengebissene Zähne.

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Es gibt keine Begeisterung für diesen Krieg, aber auch keinen Widerstand oder offen geäußerte Angst.

Der Führer wird’s schon richten“ wird zum geläufigen Spruch, mit dem man sich zu trösten versucht. Die Wehrmacht, die Beamtenschaft, die Partei und nicht zuletzt die Deutschen funktionieren.

Im Westen nichts Neues: Der Sitzkrieg

Die Ruinen von Guernica Das von der Legion Condor zerstörte Gernika. Von Bundesarchiv, Bild 183-H25224 / Unbekannt / CC BY-SA 3.0 de
Die Ruinen von Guernica Das von der Legion Condor zerstörte Gernika. Von Bundesarchiv, Bild 183-H25224 / Unbekannt / CC BY-SA 3.0 de

Schockstarre auch in Europa.

Spanien 1936, die Sudetenkrise 1938 und die „Erledigung“ der mit den Franzosen verbündeten „Rest-Tschechei“ im März 1939.

Dieses Mal ist Hitler allerdings zu weit gegangen. Nach dem Überfall auf Polen erklären Briten und Franzosen dem deutschen Reich den Krieg.

Aber sie unternehmen – wieder einmal – nichts.

Man hält die hochgerüstete Wehrmacht für zu übermächtig und traut sich nicht, die Deutschen anzugreifen.

Keiner wagt es, den ersten Schuss abzugeben.

Wie erstarrt sehen Briten und Franzosen zu, wie Hitlers Wehrmacht im Osten freie Bahn hat, den polnischen Feldzug als „Blitzkrieg“ führen kann und nach wenigen Wochen Polen – wieder einmal – von der Landkarte verschwunden ist.

Im Westen herrscht währenddessen ein eigenartiger Sitzkrieg – Drôle de guerre – komischer Krieg.

Eine historische Chance geht verloren, denn im Westen stehen nur wenige Wehrmacht-Einheiten zur Verteidigung zur Verfügung.

Hätten Frankreich und Großbritannien während des Polenfeldzugs das Deutsche Reich angegriffen, hätte nach Meinung vieler Historiker dieser Krieg vermutlich schon im Keim erstickt werden können.

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Der BBC-Journalist Tim Marshall
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Blitzkriege & Luftschlacht um England

Die fatalistische Stimmung der Deutschen schlägt nach dem raschen Kriegserfolg in Polen schließlich doch noch in eine Art vertrauensvoller Zuversicht um.

Die Wehrmacht scheint unbesiegbar zu sein.

Nach Polen werden in kurzen konzertierten Feldzügen Dänemark, Norwegen, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, ein Großteil Frankreichs, Jugoslawien und Griechenland erobert und besetzt.

Nach der Kapitulation Frankreichs am 22. Juni 1940 sind die Briten ein Jahr lang Deutschlands einziger verbliebener Kriegsgegner.

Aber auch sie stehen mit dem Rücken zur Wand: Knapp einen Monate nach der Kapitulation der Franzosen befiehlt Hitler die Operation Seelöwe, die Landung in Großbritannien.

Als Vorbereitung beginnt im August 1940 der „Battle of Britain„, die Luftschlacht um England.

2. Weltkrieg: Als die Briten Europa retteten

Wenige Monate zuvor hatte Winston Churchill das Amt des Premierministers von Chamberlain übernommen.
Es ist ein Schleudersitz.

Doch Churchill kann sich gegen die Appeaser in seinem Kabinett, die auf Verhandlungen mit Hitler drängen, durchsetzen und schwört die Briten auf „Blut, Schweiß und Tränen“ im Krieg gegen die Deutschen ein. 

Das Durchhalten der Briten rettet Europa. Für den weiteren Kriegsverlauf ist es unermesslich wichtig.

22. Juni 1941: Das Unternehmen Barbarossa

Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass ausgerechnet der sonst bis an die Grenze zur Paranoia misstrauische Stalin die Zeichen der Zeit nicht erkennt.

Ab März 1941 berichten immer mehr sowjetische Spione von einem nicht enden wollenden Strom deutscher Truppen, die Richtung Osten marschieren.

Täglich brächten bis zu vier Züge deutsche Soldaten und Panzer in die Aufmarschräume in Polen.

Anfang Mai 1941 meldet auch Stalins Top-Spion Richard Sorge nach Moskau, dass ein Angriff der Deutschen mit 150 Divisionen unmittelbar bevor stünde. Geplanter Termin: der 20. Juni 1941.

Aber Stalin wiegelt ab.

Er droht seinen Militärs und Beratern sogar, es würden „Köpfe rollen“, wenn sie ohne seine Erlaubnis Truppen in Marsch setzen.

Als am 22. Juni 1941 das Inferno des „Unternehmen Barbarossa“, der deutsche Überfall auf die Sowjetunion, beginnt, ist der sowjetische Diktator am Boden zerstört.

Überrumpelt und ratlos zieht er sich auf seine Datscha zurück und ist für mehrere Tage für niemanden zu sprechen.

Siegesfanfaren: Von der Wacht am Rhein zu Les Préludes

Der Krieg gegen die Sowjetunion macht den Deutschen Angst. Unmut – wenn auch sehr leise geäußert – breitet sich aus.

Um den Wahnsinn einer zweiten Front plausibel zu machen, verkauft man „dem Volk“ den Krieg gegen den einstigen Bündnispartner Sowjetunion als Aggression der „Bolschewisten“: Der „russische Aufmarsch gegen die deutsche Grenze“ sei in vollem Gange, heißt es in der Propaganda.

Es sieht fast so aus, als ob Hitler auch dieses Spiel gewinnen könnte.

Die von den stalinistischen Säuberungen in den 1930er Jahren dezimierten sowjetischen Truppen erleiden schwere Verluste und werden von der Wehrmacht Richtung Osten getrieben.

In den Wochenschauen und im Rundfunk jagt eine Siegesmeldung die nächste.
Zur „Die Wacht am Rhein“ als „Sondermeldungsfanfare“ für den Frankreich-Feldzug kommt „Les Préludes“ von Franz Liszt als „Russlandfanfare„.

Weil Stalin seinen Truppen einen Rückzug unter Androhung der Todesstrafe verbietet, sterben in grauenhaften Kesselschlachten Hunderttausende sowjetische Soldaten oder geraten in deutsche Kriegsgefangenschaft (was oft dem Tod gleichkommt).

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Was wäre gewesen, wenn …
Hitler den Krieg gewonnen hätte und Großdeutschland vom Rhein bis zum Ural reichen würde?
Ein großartiges Buch zwischen Fiction, Krimi und vielen historisch ausgesprochen interessanten Fakten.

Robert Harris, Vaterland*. Heyne Verlag, 2017

Winter 1941: Der deutsche Vormarsch friert ein und Hitler erklärt Amerika den Krieg

Dann setzt im Oktober 1941 der Herbstregen ein, die deutsche Invasion bleibt nach wochenlangem Vormarsch im Matsch vor Moskau stecken.

Im November 1941 gelingt es einigen wenigen deutschen Einheiten noch, die Außenbezirke Moskaus zu erreichen, dann beginnt der gefürchtete russische Winter.

Die Sowjets evakuieren Moskau und bringen sogar den einbalsamierten Leichnam Lenins in Sicherheit. Dann kommt ihnen der russische Winter zu Hilfe. Der Wetterwechsel ist mächtiger als alle ihre Armeen.

Maschinen und Waffen der Deutschen versagen in der klirrenden Kälte.
Viele Soldaten erfrieren, weil man sie im Vertrauen auf einen schnellen Sieg in Sommerausrüstung nach Russland geschickt hat. Die fehlende Winterausrüstung soll nun – viel zu spät – durch Sammlungen in der Heimat beschafft werden.

"Vormarsch unserer Truppen durch die Winterlandschaft vor Moskau. Die Wege sind gefroren und trotz der Kälte geht es leicht vorwärts." (Kriegsberichter Cusian, 21.11.41), Bundesarchiv, Bild 183-L20813 / CC BY-SA 3.0
„Vormarsch unserer Truppen durch die Winterlandschaft vor Moskau. Die Wege sind gefroren und trotz der Kälte geht es leicht vorwärts.“ (Kriegsberichter Cusian, 21.11.41), Bundesarchiv, Bild 183-L20813 / CC BY-SA 3.0

Der deutsche Vormarsch an der Ostfront friert gerade im russischen Winter fest, als am 7. Dezember 1941 das mit Deutschland und Italien verbündete Japan ohne Kriegserklärung den amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbour bombardiert.

Am 11. Dezember erklären die mit Japan verbündeten Achsenmächte Deutschland und Italien den USA den Krieg.

Das ist die Wende.
Der amerikanische Präsident Roosevelt hat bereits lange Zeit die bedrängten Briten und die Sowjetunion mit Waffen und Material unterstützt; offiziell in den Krieg eintreten konnte er gegen den Willen einer Mehrheit der Amerikaner nicht.

Pearl Harbour und die Kriegserklärung der Achsenmächte ändern alles.

Der 2. Weltkrieg und die Endlösung

Aus dem innereuropäischen Krieg ist ein Weltkrieg geworden, der mit nie gekannter Grausamkeit und zunehmender Brutalität auf allen Seiten geführt wird.

Niemand schert sich mehr um die nach dem ersten Weltkrieg mühsam errungenen Regeln und Konventionen. Ein Menschenleben – sei es das eines Soldaten oder eines Zivilisten – ist nichts mehr wert.

Es ist kein historischer Zufall, dass am 20. Januar 1942 auf der Wannsee-Konferenz unter Leitung von Reinhard Heydrich die systematische Ermordung von 11 Millionen europäischer Juden beschlossen und bis hin zum Eisenbahntransport organisiert wird.

Rudolf Höß experimentiert im Lager Auschwitz-Birkenau mit Zyklon B, einem Schädlingsbekämpfungsmittel, und probiert es an russischen Kriegsgefangenen aus.

Es ist nicht nur die Banalität, sondern auch die Bürokratie des Bösen.

Je schlechter sich der Frontverlauf für die Wehrmacht entwickelt, desto mehr barbarische Anstrengungen steckt man in die „Endlösung“.

Ende 1942 kämpfen in Nordafrika das erste Mal amerikanische gegen deutsche Truppen. Gemeinsam mit Briten und Exil-Franzosen gelingt es ihnen, den deutschen ‚Wüstenfuchs‘ Erwin Rommel aus Nordafrika zu vertreiben.

Von dort als Brückenkopf gelingt es ihnen am 10. Juli 1943 in der Operation Husky auf Sizilien zu landen.

Luftkrieg im 2. Weltenkrieg

Bereits seit Mai 1940 hatte die britische Royal Air Force (RAF) Luftangriffe gegen Ziele in Deutschland geflogen, aber die Entfernung ist riesig und für die britischen Bomber kaum zu bewältigen.

Trotz der geringen Aussichten, dem deutschen Kriegsgegner ernsthaft zu schaden, fliegen sie. Für die Deutschen sind die RAF-Bombardements mehr psychologische Nadelstiche und keine ernsthafte Bedrohung.

Das ändert sich mit dem offiziellen Kriegseintritt der Amerikaner im Dezember 1941.
Für die Briten bedeutet der neue, nun auch offizielle Verbündete, die immens wichtige Verstärkung an Mensch und Material.

Auch die Strategie der Bombenangriffe ändert sich: Es geht längst nicht mehr nur darum, kriegswichtige Industrieanlagen und die deutsche Infrastruktur lahmzulegen, sondern um die Demoralisierung der Zivilbevölkerung.

Seit dem 14. Februar 1942 gilt die britische “Area Bombing Directive”, also das Flächenbombardement von Siedlungsgebieten. Im Klartext geht es von nun an um das Zerstören von Wohnhäusern. Und ums Töten.

Die deutsche Zivilbevölkerung, die den Krieg bislang hauptsächlich aus den Sondermeldungen im Radio und durch die Bilder der Wochenschau im Kino kennt, bekommt ihn jetzt spüren: In Lübeck beispielsweise am 29. März 1942, in Hamburg am 28. Juli 1943 mit 30.000 Toten in einer einzigen Nacht.

1943: Der totale Krieg

Wollt Ihr den totalen Krieg?“ hatte Propagandaminister Joseph Goebbels in seiner Sportpalastrede vom 18. Februar 1943 in die Menschenmasse gebrüllt und frenetischen Jubel geerntet.

Trotzdem: Für viele Deutschen ist die grauenvollen Schlacht bei Stalingrad mit 700.000 Toten und die Kapitulation der 6. Armee Ende Januar 1943 die psychologische Wende.
Ab diesem Zeitpunkt glauben viele nicht mehr, dass dieser Krieg zu gewinnen ist.

Aber die Angst vor der „rasenden Rachsucht“ der Bolschewisten und die Wut über den „angloamerikanischen Bombenterror“ lassen sie durchhalten.

Seit Stalingrad treibt die Roten Armee die Deutsche Wehrmacht in Richtung Westen.
Im Frühjahr 1944 erreichen sowjetische Kampfverbände die Grenze Rumäniens, der Tschechoslowakei und des ehemaligen Polen.

Die nationalsozialistische Propaganda beschönigt den einsetzenden Rückzug deutscher Truppen an allen Fronten als „Frontbegradigungen.

Im Radio – vom Volksmund mittlerweile in „Goebbelsschnauze“ umgetauft – wird über Mittel- und Langwelle verkündet, dass die Soldaten der deutschen Wehrmacht erst Heimatboden erreicht haben müssten, um „das Reich“ besser verteidigen und die Feinde zurückschlagen zu können.

Am 6. Juni 1944 beginnt schließlich die lange geplanteOperation Overlord“ – der „längste Tag“: die Landung englischer, amerikanischer, französischer und polnischer Soldaten in der Normandie.

Hitlerjungen und alte Männer werden zum „Volkssturm“ eingezogen, dem letzten Aufgebot. War bis weit in den Krieg hinein die Versorgung mit Lebensmitteln und Kleidung gut, so wird jetzt bemerkbar, dass immer mehr ehemals besetzte Gebiete nicht mehr ausgebeutet werden können.

Flucht ist der Zivilbevölkerung unter Androhung schwerster Strafen verboten.

Besonders in Ostpreußen, denn Hitler will der vorrückenden Roten Armee als letztes Aufgebot einen menschlichen „Schutzwall“ entgegenstellen.

Aber die Deutschen sind schon längst kriegsmüde und haben Angst. „Heil Hitler“ – der „Deutsche Gruß“ – verschwindet als Begrüßungsformel.

Hitler fordert den Kampf bis zum Untergang.

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Die letzten Tage des Dritten Reiches.
Der ganze Irrwitz des nationalsozialistischen Systems in einem Film.
Nach einem Tatsachenroman von Joachim Fest, mit Bruno Ganz (Adolf Hitler), Corinna Harfouch (Magda Goebbels), Alexandra Maria Lara (Hitlers Sekretärin Traudl Junge) und vielen weiteren großartigen Schauspielern.

Oliver Hirschbiegel (Regie), Der Untergang*, Constantin Film, 2005, FSK 12

Der Untergang

Als am 12. April 1945 US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt überraschend stirbt, frohlockt Hitler für kurze Zeit und hofft auf den Zerfall der alliierten Koalition seiner Kriegsgegner.

Zu seinem Geburtstag am 20. April empfängt er Gäste im Führerbunker. Hitler wird 56 Jahre alt und ist geistig und körperlich ein Wrack.

Als er erfährt, dass SS-Obergruppenführer Felix Steiner den befohlenen Entsatzangriff seiner Armeegruppe in der Schlacht um Berlin als undurchführbar verweigert hat, erleidet er am am 22. April einen Nervenzusammenbruch.

Am 25. April 1945 reichen sich auf der zerstörten Elbbrücke bei Torgau Soldaten der 90. US-Infanteriedivision und der sowjetischen Gardedivision die Hand.
Ost- und Westfront sind jetzt vereint, Berlin von der Roten Armee eingekesselt.

Drei Tage später, am 28. April 1945, wird Hitler zugetragen, dass Himmler seit Monaten Geheimverhandlungen mit den Alliierten über einen Separatfrieden führt. Er lässt daraufhin Himmlers Kontaktmann Herrmann Fegelein, den Schwager seiner Geliebten Eva Braun, verhaften und erschießen.

Am 29. April verbreitet sich die Nachricht von der Erschießung des italienischen „Duce“ Benito Mussolini und der Misshandlung seiner Leiche.

Am 30. April heiratet Hitler seine Lebensgefährtin Eva Braun.
Danach diktiert er sein politisches Testament.

Er ernennt seinen treuen Gefolgsmann und Hardliner, den Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadimral Karl Dönitz, zu seinem Nachfolger als Reichspräsidenten und Oberbefehlshaber der Wehrmacht.

Goebbels soll neuer Reichskanzler werden.

Göring und Himmler werden aus der NSDAP ausgeschlossen.

Die Deutschen ruft er zur unbedingten Fortsetzung des Krieges, zur Einhaltung der Nürnberger Rassengesetze und zur weiteren „Vernichtung“ der Juden auf.
Er verteilt Ampullen mit Zyankali und vergiftet seine Schäferhündin.

Am Nachmittag zieht sich Hitler mit Eva Braun zurück.
Sie schluckt Gift, er erschießt sich.

Einen Tag später, am 1. Mai 1945, vergiftet Magda Goebbels im Führerbunker ihre sechs kleinen Kinder.

Die sechs getöteten Goebbels-Kinder, Mai 1945
Foto aus der sowjetischen Wochenschau 1945: Die sechs getöteten Goebbels-Kinder

Exakte Schätzungen gibt es nicht, aber es wird vermutet, dass etwa 60 Millionen Menschen ihr Leben verloren haben. Ungezählt bleiben die Millionen, die verletzt, obdachlos, vertrieben, deportiert oder inhaftiert wurden.

4474 Tage dauerte das „1000-jährige Reich“ auf deutschem Boden.
Dann brach es am 8. Mai 1945 in einem Inferno aus Blut, Tränen und Millionen Toten zusammen.

Es hinterließ unermessliches Leid, das niemals in Vergessenheit geraten oder geleugnet werden darf.

Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2015 (überarbeitet 2022)

Lesen Sie im nächsten Beitrag: Volksgemeinschaft hin oder her – in den Augen der meisten Einheimischen sind die Flüchtlinge die „Polacken“, die ihnen das Wenige, das sie nach dem verlorenen Krieg noch haben, wegnehmen wollen.
Heute halten Wirtschaftshistoriker die Flüchtlingswelle nach dem Krieg für eine der wichtigsten Grundlagen des  „Wirtschaftswunders“ — wichtiger noch als Marshall-Plan und Ludwig Erhard.
Ihr Flüchtlinge

Buch- und Filmempfehlungen:

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Nach wie vor eine der besten, fundiertesten
– und umfangreichsten (über 1000 Seiten) – Hitler-Biografien.
Sehr lesenswert!

Joachim C. Fest, Hitler. Eine Biographie*
Ullstein Verlag GmbH Berlin, Taschenbuch, ungekürzte Ausgabe, 2002

Mai 1940, Großbritannien steht am Abgrund.
Ein Film-Meisterwerk, das die dunkelste Stunde der Briten und den Kampf Churchills gegen Hitler-Deutschland UND die Appeaser im eigenen Land zeigt. Ein tolles Historien-Drama, fesselnd erzählt und grandios dargestellt. Sehenswert!

Die dunkelste Stunde* mit Gary Oldman, Kristin Scott Thomas, u.v.m. Universal Pictures Germany GmbH, 2017, FSK: 6

Der britische Wirtschaftshistoriker Adam Tooze über Hitlers Weltbild, das nicht nur vom Rassenwahn geprägt war, sondern auch im hohen Maß ökonomische Überlegungen mit einbezogen hat. Deutschland sollte nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Supermacht werden – koste es, was es wolle. Ein neuer, bislang ziemlich vernachlässigter Aspekt – lesenswert!
Adam Tooze, Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus*. Pantheon Verlag, 2018

Die Geschichte der Deutschen gut, übersichtlich und verständlich erklärt
Dieses Buch macht durch die Informationen über Hintergründe und kleine Anekdoten am Rande beim Querlesen und Nachschlagen viel Spaß und vieles viel verständlicher!
Sehr empfehlenswert!

Christian v. Ditfurth: Deutsche Geschichte für Dummies*, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, 2019

Die Historikerin Heike Görtemaker
in einem großartigen Buch über Hitlers ‚inner circle‘. Wer gehörte dazu? Wie lebte es sich als High-Society der Nationalsozialisten? Und welche Seilschaften überlebten den Krieg und funktionierten noch in der Bundesrepublik? Spannend zu lesen – sehr empfehlenswert!

Heike B. Görtemaker: Hitlers Hofstaat. Der innere Kreis im Dritten Reich und danach*, C.H.Beck Verlag, 2019

Die großen Linien in der deutschen Geschichte
faktenreich und spannend erzählt. „Es enthält auf 300 Seiten weit mehr kluge und originelle Gedanken über die deutsche Geschichte zwischen 1871 und 1945 als der eine oder andere dicke Wälzer„, heißt es in einer Rezension.
Stimmt! Deswegen: sehr lesenswert!
Sebastian Haffner, Von Bismarck zu Hitler: Ein Rückblick*. Droemer Taschenbuch, 2015

Weiterführende Beiträge:

Wirtschaft im “Dritten Reich”: Wirtschaftlich stand das Dritte Reich nie auf sicheren Beinen. Die Ökonomie im Nationalsozialismus war von Anfang an auf Täuschung und Expansion – Krieg – gebaut. Über Autobahnen, Arbeitsschlachten, MeFo-Wechsel, Lügen und Täuschungen – ohne die Hitlers Weg in den Krieg nie funktioniert hätte.
Autobahn und Mefo-Wechsel: Adolf Hitler, die deutsche Wirtschaft und der Weg in den 2. Weltkrieg 

Kriegswirtschaft: 1938 geht es den Deutschen wirtschaftlich so gut wie nie, aber das „Dritte Reich“ steht kurz vor der Staatspleite. Allerhöchste Zeit für die ‚Kriegswirtschaft‘ im Dritten Reich: sparen, plündern und vernichten
Krieg, Hunger und Vernichtung: Adolf Hitler, die deutsche Wirtschaft und der 2. Weltkrieg

Amerikas kranke Präsidenten: Als sich die „großen Drei“- Churchill, Roosevelt und Stalin – im Februar 1945 in Jalta auf der schönen Halbinsel Krim treffen, um über die Zukunft der Welt nach Hitler zu konferieren, sitzen da nicht nur die zukünftigen Sieger des 2. Weltkriegs zusammen, sondern auch drei schwerkranke Männer, die mit einem Bein (Roosevelt mit eineinhalb) im Grab stehen.
Amerikas kranke Präsidenten – die schwachen Seiten der Männer im Weißen Haus

Wirtschaftswunder: Nach dem Kriegsende 1945 ist Deutschland zwar ein armes und hungriges Land, ein unterentwickeltes war es nie. Es sind aber nicht nur Fleiß und Ludwig Erhard, die das deutsche “Wirtschaftswunder” ermöglichen, sondern vor allem der kalte Krieg, die Tatsache, dass Deutschlands Kriegsgegner dieses Mal dazugelernt haben, — und nicht zuletzt 12 Millionen Flüchtlinge.
1948: Das Märchen vom Wirtschaftswunder

Joseph Goebbels: Der Reichspropagandaminister verstand es, sich, seine Frau und seine sechs Kinder in Szene zu setzen – und nebenbei als ‚Bock vom Babelsberg‚ ein anstrengendes Zweitleben zu führen. Über eine der schillerndsten und merkwürdigsten Paare des ‚Dritten Reichs‘ – Joseph und Magda Goebbels.
Magda Goebbels (2): “Der Bock von Babelsberg”

Der Bombenkrieg: 10 Tage und Nächte lang bombardieren 3000 britische und US-amerikanische Flugzeuge in der „Operation Gomorrha“ Hamburg und werfen dabei 9000 Tonnen ‚Material‘ ab – zunächst ‚Wohnblockknacker‘, anschließend Brandbomben. In der Nacht zum 28. Juli 1943 entzünden sie dadurch im Hamburger Osten einen Feuersturm, in dem über 30.000 Menschen sterben.
Hamburg 1943: Die Operation Gomorrha

Adolf Hitler und seine Anhänger: Schläge und Schweigen, Verdrängen und Neu-Inszenieren sind die Muster, mit denen die ‘Erziehung mit harter Hand’ von einer Generation an die nächste weitergegeben wird. Über Alice Miller, Hitlers Mitläufer und Mörder – und über schwarze Pädagogik, die aus Opfern Täter macht.
Die Erlaubnis zu hassen

Ein Überblick über Biografien, Geschichte und Geschichten, die unsere Welt zu dem gemacht haben, die sie heute ist.
Das Generationengespräch: Geschichte(n) im Überblick

Bildnachweise:

Original: Nach Kriegsende, Heilbronn 1945 After the end of the war, 1945, By US Army, Public Domain
Original: Einwohner von Eger beim Einrücken deutscher faschistischen Verbände. Herausgabedatum: 5. Oktober 1938, Scherl / Weltbild, Bundesarchiv, Bild 183-H13160 / CC BY-SA 3.0
Sprachverteilung in der Tschechoslowakei um 1930, „Tschechoslowakei Sprachverteilung um 1930 – erstellt 2008-10-29“ von derivative work: Henry Mühlpfordt (talk)Czechoslovakia1930linguistic.jpg: Mariusz Pazdziora – Czechoslovakia1930linguistic.jpg. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons
Original: Sowjetunion, August 1939, Im Moskauer Kreml wird am 23.8.1939 ein Nichtangriffsvertrag zwischen dem deutschen Reich und der UdSSR unterzeichnet. Nach der Unterzeichnung im Gespräch J.W. Stalin und der deutsche Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop (r.), Bundesarchiv, Bild 183-H27337/ CC BY-SA 3.0
Die Ruinen von Guernica Das von der Legion Condor zerstörte Gernika. Von Bundesarchiv, Bild 183-H25224 / Unbekannt / CC BY-SA 3.0 de
„Vormarsch unserer Truppen durch die Winterlandschaft vor Moskau. Die Wege sind gefroren und trotz der Kälte geht es leicht vorwärts.“ (Kriegsberichter Cusian, 21.11.41), Bundesarchiv, Bild 183-L20813 / CC BY-SA 3.0
Original: „Ostpreußen, Flüchtlingtreck“ von Bundesarchiv, Bild 146-1976-072-09 / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de
Foto aus der sowjetischen Wochenschau 1945: Die sechs getöteten Goebbels-Kinder, gemeinfrei

Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschichte & Psychologie:

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Ich bringe mit meinem Team Lebens-, Familien- und Unternehmensgeschichten ins Buch und schreibe als Ghostwriterin Bücher mit den Schwerpunkten Geschichte und Psychologie.

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