Ein Platz an der Sonne oder: Wilhelm, das „Großmaul”


In Ber­lin hat man mit dem Bal­kan eigent­lich nichts am Hut. Sei­ne Majes­tät, Kai­ser Wil­helm II — auch „Wil­helm das Großmaul”´genannt — sucht den “Platz an der Son­ne” in Über­see.

Trotz­dem gibt es für ihn und sei­ne Entou­ra­ge gute Grün­de, sich 1914 am “Denk­zet­tel für Ser­bi­en” zu beteiligen.

Wilhelm - letzter deutscher Kaiser und Großmaul www.generationengespräch.de

Es wäre bes­ser gewe­sen, Du wärest nie gebo­ren wor­den“, soll ihm sei­ne Mut­ter Vic­to­ria, die ältes­te Toch­ter der legen­dä­ren bri­ti­schen Queen Vic­to­ria, an den Kopf gewor­fen haben.

Ob die­ser müt­ter­li­che Wut­aus­bruch tat­säch­lich so statt­ge­fun­den hat, ist his­to­risch nicht ein­deu­tig belegt, aber eine glück­li­che Kind­heit hat­te Kai­ser Wil­helm II, in spä­te­ren Jah­ren auch „Wil­helm das Groß­maulgenannt, mit Sicher­heit nicht. 

Sein per­sön­li­cher Kampf seit Kin­der­ta­gen galt aber weni­ger sei­ner Mut­ter, son­dern vor allem sei­nem ver­kürz­ten lin­ken Arm. Der spiel­te ver­mut­lich eine wesent­li­che Rol­le für den wei­te­ren Lauf der Geschichte. 

Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt

Wil­helms Arm ist von Geburt an zu kurz und zu unbe­weg­lich gera­ten.
Der behin­der­te Arm ist ver­mut­lich die Fol­ge eines Geburts­feh­lers, der ver­meid­bar gewe­sen wäre, hät­te sich der behan­deln­de Arzt getraut, wäh­rend der Nie­der­kunft Wil­helms Mut­ter unter die Röcke zu schauen.

Das tat er, ganz Zeit­geist, natür­lich nicht. Statt­des­sen muss­te er sich durch eine schwie­ri­ge Geburt mit einem gro­ßen und falsch plat­zier­ten Baby hin­durch­tas­ten.

Der klei­ne Jun­ge über­lebt die Geburt, aber der lin­ke Arm war in Mit­lei­den­schaft gezo­gen und blieb es auch. 

Es wird alles ver­sucht, um den unglück­se­li­ge Arm mit diver­sen schmerz­haf­ten Pro­ze­du­ren wie Streck­ver­bän­den, Strom­stö­ßen oder auch „ani­ma­li­schen“ Bädern in Hasen­blut zu kurieren. 

Ohne durch­schla­gen­den Erfolg.

Kaiser Wilhelms II Mutter Victoria: „Victoria Princess Royal , 1857“ von Franz Xaver Winterhalter, Gemeinfrei
Kai­ser Wil­helms II Mut­ter Vic­to­ria: „Vic­to­ria Princess Roy­al , 1857“ von Franz Xaver Win­ter­hal­ter, Gemeinfrei

Der klei­ne Thron­fol­ger bringt Schmer­zen und Maß­nah­men fast trä­nen­los hin­ter sich, aber der Arm bleibt zu kurz. Ein schwe­rer Makel zu jener Zeit, vor allem für einen zukünf­ti­gen Regen­ten und Kaiser.

Der ent­wi­ckelt sich, ver­mut­lich auch wegen sei­nes Geburts- “Feh­lers”, zu einem lau­ni­schen Mann, bei dem man aus heu­ti­ger Sicht ver­mut­lich eine gestör­te Per­sön­lich­keit dia­gnos­ti­zie­ren würde. 

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Sön­ke Wort­mann (Regie), Cha­ri­té*, Uni­ver­sum Film GmbH, 2017 

Wilhelm, das Großmaul

Ob es nun der Arm, die Mut­ter oder sein Natu­rell war: Wil­helm wird zu einem Herr­scher, der zu Beginn des kri­sen­ge­schüt­tel­ten 20. Jahr­hun­derts ein­fach der fal­sche Mann am fal­schen Platz ist.

Mehr­ma­li­ger Kos­tüm­wech­sel pro Tag – vor allem jede Art von Uni­form stan­den hoch im Kurs; außer­dem Pomp, Eitel­keit und der Ver­such, den behin­der­ten lin­ken unter irgend­wel­chen Jacken und Über­wür­fen krampf­haft zu verstecken.

Dazu kamen sei­ne Groß­mäu­lig­keit, ver­bun­den mit einer unbe­darf­ten Un-Infor­miert­heit. Für den Kai­ser eines der fort­schritt­lichs­ten Län­der der Erde eigent­lich ein „No-Go“.

Zum Reprä­sen­tie­ren taugt er, sonst kann er nichts.
Er hät­te Maschi­nen­schlos­ser wer­den sollen.

Georg Hinz­pe­ter, Erzie­her des jun­gen Wil­helm II

Poli­ti­ker und Mili­tärs ver­such­ten Sei­ne Majes­tät so gut es ging aus der Tages­po­li­tik her­aus­zu­hal­ten. Außer­dem waren Wil­helms Lau­nen gefürch­tet, er han­del­te meis­tens unüber­legt und undiplomatisch. 

Vor allem aber glänz­te er dadurch, dass er von den Din­gen, über die er ent­schei­den soll­te, meis­tens kei­ne Ahnung hatte.

War „Wil­helm Zwo“ also nur ein pom­pös aus­ge­stat­te­ter Ope­ret­ten-Kai­ser zu Repräsentationszwecken?

Der letzte deutsche Kaiser

Wil­helm, der fal­sche Mann zur fal­schen Zeit am fal­schen Ort, war mit Sicher­heit kein Ope­ret­ten-Kai­ser. Er traf weit­rei­chen­de poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen und such­te sich sei­ne mili­tä­ri­schen und poli­ti­schen Bera­ter ein­schließ­lich sei­nes jewei­li­gen Kanz­lers aus.

Wer etwas vom Kai­ser woll­te, brach mit ihm nach dem Mit­tag­essen zu einem aus­ge­dehn­ten Wald­spa­zier­gang auf, um mit ihm zu plau­dern. Traf man beim Spa­zie­ren­ge­hen den rich­ti­gen Ton, traf der Kai­ser anschlie­ßend die „rich­ti­ge“ Ent­schei­dung. Ohne gro­ßes Nach­den­ken oder Zögern, son­dern spon­tan aus dem Bauch heraus.

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Wer war Wil­helm II.?
Eine her­aus­ra­gen­den Doku­men­ta­ti­on über das Leben und Wir­ken des letz­ten deut­schen Kai­sers, span­nend auf­be­rei­tet mit gespiel­ten Sze­nen, Kom­men­ta­ren von His­to­ri­kern und vie­len wis­sens­wer­ten Infor­ma­tio­nen über Wil­helm und die Deut­schen.

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Den abso­lu­tis­ti­schen Allein­herr­scher gab Wil­helm sehr ger­ne, auch wenn das Par­la­ment immer ein Wort mit­zu­re­den hat­te. Bei den wich­ti­gen finan­zi­el­len Fra­gen beispielsweise.

Fast noch pro­ble­ma­ti­scher als sei­ne Ent­schei­dun­gen waren sei­ne Reden.
Er schwang sie eben­so unüber­legt wie unbe­darft und brach­te dadurch Volk und Vater­land oft gehö­rig in die Bredouille.

Dazu gehört mit Sicher­heit sei­ne berüch­tig­te Hun­nen­re­de, aller­dings war für sei­ne Zeit­ge­nos­sen die soge­nann­ten „Dai­ly Tele­graph-Affä­reaus dem Jahr 1908 noch wesent­lich unangenehmer.

In die­sem (nicht frei­ge­ge­be­nen) Inter­view für die bri­ti­sche Zei­tung Dai­ly Tele­graph erklärt sich Kai­ser Wil­helm zum ein­zig wah­ren Freund der Bri­ten im ansons­ten anti-bri­tisch gesinn­ten Deut­schen Reich und behaup­te­te außer­dem, er habe sei­ner Groß­mutter Queen Vic­to­ria wich­ti­ge Tipps im Buren­krieg gege­ben, die Groß­bri­tan­ni­en letzt­end­lich zum Sieg ver­hol­fen hätten. 

Tipps und Tricks für’s Regie­ren und Krieg­füh­ren vom deut­schen Kaiser? 

Die Bri­ten, die damals ein Empi­re regier­ten, in dem die Son­ne nie unter­ging, waren not amu­sed.

Aber sie nah­men des Kai­sers Behaup­tun­gen erstaun­lich gelas­sen hin, auch wenn sie sich weder damals noch heu­te ger­ne sagen las­sen, dass sie deut­sche Rat­schlä­ge für ihre Erfol­ge bräuchten.

Wil­helm Groß­maul eben.

Queen Victoria (1819 - 1901) anlässlich ihres Thronjubiläums 1887
Queen Vic­to­ria (1819 — 1901) anläss­lich ihres Thron­ju­bi­lä­ums 1887

Im deut­schen Kai­ser­reich wur­de das Inter­view zur Affä­re.
Nach einer hit­zi­gen Debat­te im Reichs­tag for­der­ten alle Abge­ord­ne­ten ein­schließ­lich der kai­ser­treu­en Kon­ser­va­ti­ven, sei­ne Majes­tät möge sich zukünf­tig in sei­nen Äuße­run­gen etwas zurücknehmen. 

Das wilhelminische Deutschland

Die „wil­hel­mi­ni­sche“ Epo­che war das Spie­gel­bild eines Kai­sers, der nur die bei­den See­len­zu­stän­de „him­mel­hoch jauch­zend“ oder „zu Tode betrübt“ kann­te.

Wil­helms Regent­schaft ist einer­seits geprägt von einem bis dahin nie gekann­ten Fort­schritt in den Berei­chen Tech­nik, Ver­kehr und Medizin.

Auf der Schat­ten­sei­te der boo­men­den Wirt­schaft zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts ent­stand als neue Bevöl­ke­rungs­schicht das Pro­le­ta­ri­at: Indus­trie­ar­bei­ter und Zechenk­um­pel, die ihre Arbeits­kraft, ihre Gesund­heit und oft genug ihr Leben gaben, um die Schif­fe und Waf­fen zu bau­en, die der Kai­ser braucht, oder den „Treib­stoff“ des Booms – die Koh­le – zu fördern.

Sie hau­sen mit ihren Fami­li­en auf engs­tem Raum in schä­bi­gen Miets­ka­ser­nen und haben trotz 12-Stun­den-Schich­ten oft nicht das Nötigs­te zum Leben. Krank­hei­ten wie die Tuber­ku­lo­se gras­sie­ren, die Kin­der­sterb­lich­keit ist hoch, Armut und Ver­zweif­lung ebenso.

In den Städ­ten und Indus­trie­ge­bie­ten leben um 1900 min­des­tens 50 bis 60 Pro­zent der Bevöl­ke­rung in Schmutz, Elend und immer am Ran­de des Hungers. 

„Familie um 1900“ von Original uploader was St.Krekeler at de. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons
„Fami­lie um 1900“ von Ori­gi­nal uploa­der was St.Krekeler at de. Lizen­ziert unter Gemein­frei über Wiki­me­dia Commons 

In einer Zeit, in der das Mot­to „Jeder ist sei­nes Glü­ckes Schmied“ zum geflü­gel­ten Wort wird, sind Elend und Armut ein sozia­ler Makel. 

Charles Dar­wins Evo­lu­ti­ons­theo­rie “sur­vi­val if the fit­test” wird gründ­lich als “Über­le­bens­kampf der Stär­ke­ren” miss­ver­stan­den und uminterpretiert.

Es ist die Hoch-Zeit sozi­al­dar­wi­nis­ti­schen Gedan­ken­guts.
Für die, die im Elend leben — Fabrik- und Zechen­ar­bei­ter und ihre Fami­li­en, aber auch Afri­ka­ner und Asia­ten, die kolo­nia­li­siert und “zivi­li­siert” wer­den, — bedeu­tet das nichts ande­res als „selbst schuld“ am eige­nen Elend.

Und tat­säch­lich nimmt das Lum­pen­pro­le­ta­ri­at sein Elend selbst in die Hand.
Aus der Unzu­frie­den­heit mit den erbärm­li­chen Lebens­be­din­gun­gen wächst der Wider­stand gegen täg­lich zehn, zwölf oder mehr Stun­den Schuf­te­rei für einen Hun­ger­lohn in dre­cki­gen, lau­ten und oft gefähr­li­chen Fabri­ken oder Bergwerken. 

Ein Gespenst geht um in Euro­pa – das Gespenst des Kommunismus

Mani­fest der kom­mu­nis­ti­schen Par­tei, 1848

Bismarck geht über Bord

Sozi­al­dar­wi­nis­tisch wird in jener Zeit nicht nur nach innen, son­dern auch nach außen gedacht. Es ist nicht nur das Deut­sche Kai­ser­reich, das sei­nen „Platz an der Son­ne“ fin­den möch­te, es sind alle Euro­pä­er, die bei dem Spiel „grö­ßer, schnel­ler, wei­ter“ mit­ma­chen.

Allen vor­an Groß­bri­tan­ni­en, das sich mit sei­ner Insel­la­ge und der dafür not­wen­di­gen Schiffs­flot­te ein Kolo­ni­al­reich auf­ge­baut hat, in dem die Son­ne tat­säch­lich nie­mals untergeht.

Im deut­schen Kai­ser­reich steht dage­gen bei der Kolo­ni­al­fra­ge vie­le Jah­re der alles beherr­schen­de Reichs­kanz­ler Bis­marck auf der Brem­se.
Der gibt die Losung aus, dass das Deut­sche Kai­ser­reich sich kei­ne ver­wund­ba­ren Punk­te in fer­nen Welt­tei­len“ leis­ten dürfe.

Bis­marcks Augen­merk liegt auf einer aus­ge­feil­ten inner­eu­ro­päi­schen Bünd­nis­po­li­tik, denn die „ein­ge­kes­sel­te“ Lage Deutsch­lands in der Mit­te Euro­pas und damit die Gefahr eines Zwei- oder sogar Mehr­fron­ten­krie­ges sind ihm sehr bewusst.

“Dropping the Pilot”. Karrikatur von Sir John Tenniel (1820-1914), März 1890 im britischen Magazin “Punch”
“Drop­ping the Pilot”. Kar­ri­ka­tur von Sir John Ten­ni­el (1820–1914), März 1890 im bri­ti­schen Maga­zin “Punch”

Als er sich ab 1884 doch noch umori­en­tiert, ist es reich­lich spät. Die ande­ren Natio­nen sind alle schon längst unter­wegs und haben sich in Über­see die Filet­stü­cke gesichert. 

Bis­marcks Tage als Dau­er­kanz­ler sind gezählt, als der 29-jäh­ri­ge Wil­helm im „Drei­kai­ser­jahr“ 1888 nach dem Tod sei­nes Groß­va­ters und sei­nes Vaters die Regent­schaft im deut­schen Kai­ser­reich übernimmt. 

1890 muss der Lot­se von Bord gehen.
Er wird vom jun­gen Wil­helm II. in den Ruhe­stand geschickt und zieht sich stink­sauer auf sein Land­gut in Nord­deutsch­land zurück.

Ein Platz an der Sonne

Die ver­spä­te­te Ein­kaufs­tour ver­lief wie zu erwar­ten nicht ohne außen­po­li­ti­sche Kol­la­te­ral­schä­den. Groß­bri­tan­ni­en, Frank­reich, Spa­ni­en und Por­tu­gal haben sich vie­le Sah­ne­stück­chen auf der Land­kar­te schon längst unter den Nagel geris­sen.
Aber mit Wil­helm an der Macht soll das deut­sche Kai­ser­reich nun mit aller Macht auch Kolo­ni­al­macht werden.

Man beginnt, in Über­see alles zusam­men­zu­raf­fen, was noch übrig und erreich­bar war.
Durch Auf­rüs­tung, Mili­ta­ris­mus und einer außer­or­dent­lich unge­schick­ten Diplo­ma­tie zer­schlägt man dabei Stück für Stück die von Reichs­kanz­ler Bis­marck sorg­sam aus­ba­lan­cier­te euro­päi­sche Bünd­nis­po­li­tik. Es ist Arm­drü­cken und Kräf­te­mes­sen in ganz gro­ßem Stil. 

Dass dadurch ein euro­päi­scher Nach­bar nach dem ande­ren ver­grätzt wird, stört nie­man­den. Im all­ge­mei­nen Kli­ma der Groß­manns­sucht schenkt man dem Man­gel an Bünd­nis­part­nern und der wach­sen­den Zahl von unfreund­lich gesinn­ten Nach­barn wenig Beachtung.

Es geht ja um den Kampf und das Recht als Stärks­ter: Viel Feind, viel Ehr!

Immer­hin hat man ja noch Öster­reich-Ungarn, das Rie­sen­reich der Habs­bur­ger, an sei­ner Seite.

Kopf­zer­bre­chen berei­te­ten eigent­lich nur die „Sozia­lis­ten“.

Hochrufe anlässlich des Geburtstags Kaiser Wilhelm II., 27. Januar 1901, Carl Hohl. Bundesarchiv Bild 163-161, Kamerun, Duala, Polizeitruppe“ von Bundesarchiv, Bild 163-161 / CC-BY-SA 3.0
Hoch­ru­fe anläss­lich des Geburts­tags Kai­ser Wil­helm II., 27. Janu­ar 1901, Carl Hohl. Bun­des­ar­chiv Bild 163–161, Kame­run, Dua­la, Poli­zei­trup­pe“ von Bun­des­ar­chiv, Bild 163–161 / CC-BY-SA 3.0

Viel Feind, viel Ehr’

Wäh­rend sich in den fei­nen Salons der wohl­ha­ben­de Bür­ger und Aris­to­kra­ten über Kunst, Kul­tur und merk­wür­di­gen neue Ideen wie etwa das Frau­en­wahl­recht die Köp­fe heiß redet, erschre­cken euro­pa­weit Sozia­lis­ten und Kom­mu­nis­ten die Mon­ar­chien, die immer mehr Zulauf bekommen.

Angst geht um, was pas­sie­ren könn­te, wenn die Mas­sen sich plötz­lich erhe­ben. Es gibt ein paar halb­her­zi­ge Ver­su­che, die Situa­ti­on des Mas­sen­elends der ein­fa­chen Leu­te zu ver­bes­sern (die Idee der Ren­ten- und Kran­ken­ver­si­che­rung stammt von Bis­marck), aber wirk­lich befrie­den kann man die Lage dadurch nicht.

Im Gro­ßen und Gan­zen ver­sucht man in allen Staa­ten Euro­pas das Pro­blem mit den auf­müp­fi­gen Unter­ta­nen durch Repres­sio­nen zu lösen.

Als Alter­na­ti­ve kommt für vie­le auch ein Krieg als rei­ni­gen­des Gewit­ter infra­ge.
Krieg als “Vater aller Din­ge” und fina­le Lösung für alle schwe­len­de Kon­flik­te — für die inne­ren wie für die äußeren.

Von vie­len wird ein Krieg her­bei­ge­sehnt. Nicht nur im deut­schen Kaiserreich.

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Flo­ri­an Illies’ Meis­ter­werk
über Köni­ge und Kai­ser, Ril­ke, Kaf­ka, Sta­lin, Hit­ler und alle ande­ren, die 1913 zum Som­mer des Jahr­hun­derts wer­den lie­ßen. Her­vor­ra­gend recher­chiert und mit fei­ner Iro­nie geschrie­ben, ein Buch, das mit klei­nen Epi­so­den eine gan­ze Welt erklärt. Jede Sei­te lohnt sich!

Flo­ri­an Illies, 1913: Der Som­mer des Jahr­hun­derts*, S. Fischer Ver­lag GmbH, Taschen­buch, 2015 

Der Kaiser, das Volk und ein Reich patriotischer Flottenliebhaber

Wer einen Platz an der Son­ne haben und Groß­macht wer­den möch­te, braucht Schif­fe.
Und die hat das Kai­ser­reich nicht, geschwei­ge denn Werf­ten, die sol­che Schif­fe hät­ten bau­en oder auch nur repa­rie­ren können.

Benö­tig­te eines der Kriegs­schif­fe sei­ner Majes­tät – ein paar ält­li­che Pan­zer­schif­fe, die im Win­ter vor­sichts­hal­ber im Hafen blie­ben – eine Werft zum Kes­sel­fli­cken, so muss­te es das eng­li­sche Ports­mouth anlaufen.

Das ändert Wil­helm II gründ­lich.
Im Jahr 1891 lernt er den Mari­ne­of­fi­zier Alfred von Tirpitz ken­nen – den „bösen Geis­te der deut­schen Außen­po­li­tik“, wie ihn His­to­ri­ker nennen.

Tirpitz hat ganz erstaun­li­che Ideen und wird in den kom­men­den Jah­ren ein enger Ver­trau­ter des Kaisers. 

In den kom­men­den 20 Jah­ren peit­schen der Kai­ser und sein Admi­ral meh­re­re Rüs­tungs­pro­gram­me durch den Reichs­tag. Der steht den kai­ser­li­chen Schiffs­plä­nen zunächst sehr skep­tisch gegen­über, bewil­ligt die benö­tig­ten Finanz­mit­tel aber trotzdem. 

Wilhelm ii der letzte deutsche Kaiser
Kai­ser Wil­helm II zwi­schen 1910 und 1914, E. Bie­ber, Hof­pho­to­graph, Libra­ry of Con­gress, Prints and Pho­to­graphs Divi­si­on, Washing­ton, D.C. 20540 US 

Der Kai­ser bekommt sei­ne Schif­fe und zunächst pro­fi­tie­ren alle: Die Han­dels­ma­ri­ne und die deut­sche Wirt­schaft, denn mit den Werf­ten für Groß­schif­fe ent­steht ein völ­lig neu­er Indus­trie­zweig im boo­men­den Deut­schen Kaiserreich.

1895 wird der Kai­ser-Wil­helm-Kanal (Nord­ost­see­ka­nal) ein­ge­weiht, der die Weg­stre­cke zwi­schen Nord- und Ost­see um 85 Pro­zent für Han­dels- und Kriegs­schif­fe glei­cher­ma­ßen verkürzt.

Außer­dem wirkt Wil­helms Schiffs-Enthu­si­as­mus anste­ckend: Alle lie­ben die Mari­ne, die Kin­der tra­gen stol­ze Mari­ne­an­zü­ge und Mari­ne­kleid­chen und die Erwach­se­nen wer­den, gleich­gül­tig wel­cher Klas­se sie ange­hö­ren, zu Fähn­chen-schwin­gen­den Flot­ten­lieb­ha­bern, die loy­al zu Kai­ser und Vater­land (und sei­nen Schif­fen) stehen.

Die Kriegs­ma­ri­ne wird zum klas­sen­über­grei­fen­den sozia­len Schmier­mit­tel der Gesellschaft.

Nur weni­ge Nörg­ler stö­ren das fried­li­che Bild mit der Behaup­tung, dass die­se Flot­te nicht nur sehr teu­er, son­dern auch viel zu groß ist, um nur die deut­schen Kolo­nien zu schützen. 

Gott strafe England

Die, denen die Plä­ne des kai­ser­li­chen Admi­rals Tirpitz eigent­lich gal­ten, beob­ach­te­ten die Ent­wick­lun­gen im deut­schen Kai­ser­reich sehr genau.

Bis etwa ins Jahr 1905 wer­den die deut­schen Flot­ten-Anstren­gun­gen, die kolo­nia­len Träu­me und das all­jähr­lich statt­fin­den­de „Kai­ser­ma­nö­ver“ (am liebs­ten bei „Kai­ser­wet­ter“) von den Bri­ten mil­de belä­chelt.

Doch der Ton wird rau­er und die ent­spre­chen­de bri­ti­sche Reak­ti­on bleibt nicht aus.
1906 sticht in Eng­land das ers­te Schiff der „Dre­ad­nought“-Klas­se (frei über­setzt etwa „Fürch­te­nichts“) in See, ein völ­lig neu­es Schlacht­schiff mit über­le­ge­ner Pan­ze­rung und Bewaffnung.

Die “Dreadnought” (frei übersetzt: Fürchtenichts) war ein revolutionär neues Schlachtschiff , das sowohl in Panzerung wie auch in Bewaffnung alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Das erste Schiff dieser Art sticht 1906 in England in See. „HMS Dreadnought 1906“ von not stated - US Navy Historical Center Photo # NH 63367. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons
Die “Dre­ad­nought” (frei über­setzt: Fürch­te­nichts) war ein revo­lu­tio­när neu­es Schlacht­schiff , das sowohl in Pan­ze­rung wie auch in Bewaff­nung alles bis­her Dage­we­se­ne in den Schat­ten stellt. Das ers­te Schiff die­ser Art sticht 1906 in Eng­land in See. „HMS Dre­ad­nought 1906“ von not sta­ted — US Navy His­to­ri­cal Cen­ter Pho­to # NH 63367. Lizen­ziert unter Gemein­frei über Wiki­me­dia Commons 

Nach dem Sta­pel­lauf der ers­ten „Dre­ad­nought“ hat­ten der Kai­ser und sein Admi­ral das mari­ne Wett­rüs­ten eigent­lich verloren. 

Die bri­ti­schen “Fürch­te­nicht­se” waren eine schwim­men­de Revo­lu­ti­on, eine völ­lig neue Kate­go­rie von Schlacht­schif­fen, die die gesam­te, sorg­sam auf­ge­bau­te deut­sche Flot­te mit einem Schlag alt aus­se­hen ließen.

Auf­ge­ben will der Kai­ser trotz­dem nicht.

Er macht wei­ter, will sei­ne eige­nen „Fürchtenichts“-Schiffe bau­en und lässt das nächs­te Rüs­tungs­pro­gramm auf­le­gen. Kos­te es, was es wol­le. Zu einem hohen Preis: 1908 beträgt das Haus­halts­de­fi­zit des Kai­ser­rei­ches eine hal­be Mil­li­ar­de Mark.

Es müs­sen neue Geld­quel­len erschlos­sen wer­den, um die nächs­te Run­de des gigan­ti­schen Rüs­tungs­pro­gramms zu finan­zie­ren: Die eigens für den Schlacht­schiff­bau erfun­de­ne Sekt­steu­er bei­spiels­wei­se, die uns bis heu­te erhal­ten geblie­ben ist.

Etwa ab dem Jahr 1909 wird „Gott stra­fe Eng­land“ zu einer all­ge­mein gebräuch­li­chen Begrü­ßungs­for­mel im deut­schen Kai­ser­reich.
Sie wird oft gedan­ken­los dahin­ge­sagt, hat aber einen sehr erns­ten Hintergrund. 

Denn der Krieg als Vater aller Din­ge und rei­ni­gen­des Gewit­ter, um die Kar­ten neu zu mischen und die Gren­zen neu zu zie­hen, hat schon längst in den Köp­fen und Her­zen Ein­zug gehal­ten. In ganz Europa.

Die Natio­nen Euro­pas schlit­ter­ten über den Rand, hin­ein in den bro­deln­den Hexen­kes­sel des Krie­ges ohne eine Spur von Ver­ständ­nis oder Bestürzung

David Lloyd George

Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, www​.bild​bio​gra​phien​.de, 2015 (über­ar­bei­tet 2022) 

Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: Ver­dun ist eine klei­ne Stadt ohne gro­ße Bedeu­tung. Eigent­lich ist sie kaum der Rede wert. Doch dann beginnt am Mor­gen des 21. Febru­ar 1916 die deut­sche Ope­ra­ti­on „Gericht“ und lässt die beschau­li­che Klein­stadt Ver­dun — wie 27 Jah­re spä­ter auch Sta­lin­grad — zum Syn­onym für die Grau­sam­keit und Sinn­lo­sig­keit von Krie­gen wer­den.
Vor 100 Jah­ren: Die Höl­le von Verdun

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Chris­ti­an v. Dit­furth: Deut­sche Geschich­te für Dum­mies*,
Wiley-VCH Ver­lag GmbH & Co. KGaA, Wein­heim, 2019

Wie wäre die Geschich­te ver­lau­fen, wenn Wil­helms libe­ral den­ken­der Vater, der Kurz­zeit-Kai­ser Fried­rich III., 1888 nicht an Kehl­kopf­krebs gestor­ben wäre?
Der Medi­zin­his­to­ri­ker Roland Gers­te beschreibt eben­so kennt­nis­reich wie fes­selnd die Aus­wir­kun­gen der gro­ßen Seu­chen und die Krank­hei­ten der Mäch­ti­gen auf die Welt­ge­schich­te. Ein groß­ar­ti­ges Buch über vie­le unbe­kann­te Kapi­tel in unse­rer Geschich­te. Lesens­wert!

Roland D. Gers­te, Wie Krank­hei­ten Geschich­te machen: Von der Anti­ke bis heu­te*, Klett-Cot­ta, 2019 

Medi­zin & Geschich­te:
Sön­ke Wort­manns span­nen­de Mini-Serie, nicht nur über den rapi­den medi­zi­ni­schen Fort­schritt zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts. Robert Koch, Rudolf Virchow, Paul Ehr­lich, Wil­helm II. und die wil­hel­mi­ni­sche Epo­che erwa­chen zum Leben — sehens­wert und infor­ma­tiv

Sön­ke Wort­mann (Regie), Cha­ri­té* , Uni­ver­sum Film GmbH, 2017 

New York, 1900:
Oscar-Preis­trä­ger Ste­ven Soder­bergh erzählt in die­ser atem­be­rau­ben­den Serie die Geschich­te des New Yor­ker Kni­cker­bo­cker Hos­pi­tals (kurz: The Knick) mit sei­ner Beleg­schaft um den geni­al-exzen­tri­schen und koka­in­süch­ti­gen Chef­chir­ur­gen Dr. Tha­cke­ry (Cli­ve Owen). Eine groß­ar­ti­ge Mischung aus Den­ver-Clan (mit erns­ten Pro­ble­men), Zeit­ge­schich­te und dem auf­re­gen­den Auf­bruch in die moder­ne Medi­zin (In man­chen Sze­nen fließt viel Blut … )

Ste­ven Soder­bergh (Regie), The Knick — Die kom­plet­te ers­te Staf­fel*, 2015, FSK 16

Wie ‘Schlaf­wand­ler’ steu­ern die Mäch­ti­gen Euro­pas auf die Kata­stro­phe 1914 zu.
Chris­to­pher Clark, Geschichts­pro­fes­sor aus Cam­bridge, über die Vor­ge­schich­te des 1. Welt­krie­ges: 900 Sei­ten, die völ­lig zurecht zum Best­sel­ler gewor­den sind. Sehr lesens­wert!

Chris­to­pher Clark, Die Schlaf­wand­ler. Wie Euro­pa in den 1. Welt­krieg zog*, Pan­the­on Ver­lag, Ver­lags­grup­pe Ran­dom House GmbH, 2015 

Flo­ri­an Illies’ Meis­ter­werk
über Köni­ge und Kai­ser, Ril­ke, Kaf­ka, Sta­lin, Hit­ler und alle ande­ren, die 1913 zum Som­mer des Jahr­hun­derts wer­den lie­ßen. Her­vor­ra­gend recher­chiert und mit fei­ner Iro­nie geschrie­ben, ein Buch, das mit klei­nen Epi­so­den eine gan­ze Welt erklärt. Jede Sei­te lohnt sich!

Flo­ri­an Illies, 1913: Der Som­mer des Jahr­hun­derts*, S. Fischer Ver­lag GmbH, Taschen­buch, 2015 

Wei­ter­füh­ren­de Beiträge:

Der 1. Welt­krieg: Ein alter Kai­ser, ein Viel­völ­ker­staat und jugend­li­che Ver­schwö­rer, die bereit sind, für ihre Über­zeu­gung zu mor­den. Das ist der Stoff, aus dem Alb­träu­me sind. Oder Welt­ge­schich­te. Ein Hin­ter­grund­be­richt über die Aus­lö­ser des Ers­ten Welt­krie­ges.
Sisis Franzl und der gro­ße Knall

Die Grün­der­zeit: Es sind auf­stre­ben­de “No-Names” wie Albert Bal­lin, die den Rei­chen und Schö­nen im aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­dert das Leben schwer machen. Empor­kömm­lin­ge aus klei­nen Ver­hält­nis­sen, die eige­ne Unter­neh­men grün­den und sich mit eiser­nem Wil­len und Biss Wohl­stand und Ein­fluss erkämp­fen. Bal­lin steigt nicht nur zum Gene­ral­di­rek­tor der HAPAG auf, son­dern wird auch enger Ver­trau­ter und “Ree­der des Kai­sers”. Bei Hofe in Ber­lin sieht man das nicht ger­ne.
Die Welt ist fried­los gewor­den. Albert Bal­lin, der Ree­der des Kaisers

Das 19. Jahr­hun­dert: Queen Vic­to­ria drück­te dem 19. Jahr­hun­dert ihren Stem­pel auf und bestimm­te als „Groß­mutter Euro­pas“ auch die Geschich­te des 20. Ihr Leben begann mehr als beschei­den – und war eigent­lich nur eine Not­lö­sung …
Die Groß­mutter Euro­pas (1)

Die Wei­ma­rer Repu­blik: 1923. Reichs­kanz­ler Wil­helm Cuno und sei­ne “Regie­rung der Wirt­schaft” ver­su­chen, die Fran­zo­sen aus dem Ruhr­ge­biet zu ver­trei­ben und las­sen dafür Geld dru­cken. Sehr viel Geld. Mit kata­stro­pha­len Fol­gen für die gebeu­tel­te Wei­ma­rer Repu­blik. Es scheint nur noch eine Fra­ge der Zeit bis zum Kol­laps zu sein. Bis zum rech­ten oder lin­ken Kol­laps, das ist auch noch nicht so ganz klar …
Vom Ruhr­kampf zum deut­schen Oktober

Zeit­zeu­gen: Mit dem 20. Jahr­hun­dert beginnt auch deut­sche Auto­mo­bil­ge­schich­te. Vie­le gro­ße Namen wie Wan­de­rer, Horch, NSU und ande­re kennt man heu­te gar nicht mehr. Trotz­dem lohnt sich ein Blick zurück:
Pupp­chen, Du bist mein Augen­stern. Das Geheim­nis in alten Fotografien

Opa twit­tert aus dem Schüt­zen­gra­ben”: Chris­ti­an Macks Fami­li­en­for­schung “Opas Krieg”
Opas Krieg

Das Genera­tio­nen­ge­spräch im Über­blick: Bio­gra­fien, Lie­be, Opfer, Mord, Krieg und ande­re Geschich­ten der letz­ten 300 Jah­re, die unse­re Welt zu der gemacht haben, die sie heu­te ist.
Das Genera­tio­nen­ge­spräch: Geschichte(n) im Über­blick

Link­emp­feh­lun­gen:

Blut muss flie­ßen, viel Blut. Die bizarrs­ten Zita­te von Kai­ser Wil­helm II.:
https://www.sueddeutsche.de/politik/die-bizarrsten-zitate-von-kaiser-wilhelm-ii-blut-muss-fliessen-viel-blut‑1.470594

ZDF „Wel­ten­brand“: Die Höl­le von Ver­dun
https://www.youtube.com/watch?v=–gDhlsJAQU

Bild­nach­wei­se:

Kai­ser Wil­helm II zwi­schen 1910 und 1914, E. Bie­ber, Hof­pho­to­graph, Libra­ry of Con­gress, Prints and Pho­to­graphs Divi­si­on, Washing­ton, D.C. 20540 USA
Kai­ser Wil­helms II Mut­ter Vic­to­ria: „Vic­to­ria Princess Roy­al , 1857“ von Franz Xaver Win­ter­hal­ter — Win­ter­hal­ter and the courts of Euro­pe. Trans­fe­red from de:Image:Victoria Princess Roy­al , 1857.jpg. Lizen­ziert unter Gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons.
Agen­tur für Bild­bio­gra­phien
Köni­gin Vic­to­ria am Tag ihres gol­de­nen Thron­ju­bi­lä­ums 1887, von Alex­an­der Bassa­no — https://www.royalcollection.org.uk/collection/2105818/portrait-photograph-of-queen-victoria-1819–1901
„Fami­lie um 1900“ von Ori­gi­nal uploa­der was St.Krekeler at de. Lizen­ziert unter Gemein­frei über Wiki­me­dia Com­mons
Hoch­ru­fe anläss­lich des Geburts­tags Kai­ser Wil­helm II., 27. Janu­ar 1901, Carl Hohl. Bun­des­ar­chiv Bild 163–161, Kame­run, Dua­la, Poli­zei­trup­pe“ von Bun­des­ar­chiv, Bild 163–161 / CC-BY-SA 3.0
“Drop­ping the Pilot”. Kar­ri­ka­tur von Sir John Ten­ni­el (1820–1914), März 1890 im bri­ti­schen Maga­zin “Punch”.Lizenziert unter Gemein­frei über Wiki­me­dia
Die “Dre­ad­nought” (frei über­setzt: Fürch­te­nichts) war ein revo­lu­tio­när neu­es Schlacht­schiff , das sowohl in Pan­ze­rung wie auch in Bewaff­nung alles bis­her Dage­we­se­ne in den Schat­ten stellt. Das ers­te Schiff die­ser Art sticht 1906 in Eng­land in See. „HMS Dre­ad­nought 1906“ von not sta­ted — US Navy His­to­ri­cal Cen­ter Pho­to # NH 63367. Lizen­ziert unter Gemein­frei über Wiki­me­dia Commons 

Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschich­te & Psy­cho­lo­gie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich brin­ge mit mei­nem Team Lebens‑, Fami­li­en- und Unter­neh­mens­ge­schich­ten ins Buch und schrei­be als Ghost­wri­te­rin Bücher mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie.

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3790coo­kie-checkEin Platz an der Son­ne oder: Wil­helm, das „Groß­maul”

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