Einsam durch Facebook und Co.?

Machen Soziale Medien einsam und unglücklich?
Foto: Ger­tru­de Van­der­bilt Whit­ney by Unknown, Public Domain 

Beson­ders jun­ge Mäd­chen und Frau­en neh­men sich oft die glatt­po­lier­ten Influ­en­cer-Sto­rys aus sozia­len Medi­en zum Vor­bild und füh­len sich schlecht, weil sie das, was ihnen dort vor­ge­spielt wird, nie errei­chen.

Wie gefähr­lich ist social media für unser Leben? Hel­fen uns Face­book & Co. gegen Ein­sam­keit — oder machen sie alles noch schlimmer?

Alleinsein digital

Allein und off­line?
Das ist kein Leben, zumin­dest keins, das uns lebens­wert erscheint. „Allein­sein“, das heißt ohne Smart­pho­ne-Kon­takt zur Außen­welt, fühlt sich mitt­ler­wei­le für die Kin­der der Genera­ti­on „Z“ (also alle, die nach 1996 gebo­ren wor­den sind) wie ein Pro­blem an, das drin­gend gelöst wer­den muss.

Denn wer allein ist, fühlt sich heu­te oft schon ein­sam.
Eigent­lich ist das ein him­mel­wei­ter Unter­schied, aber die Gren­zen begin­nen zu ver­schwim­men. Die Welt ist zum Dorf gewor­den, Sprach­bar­rie­ren sind gefal­len; wir kön­nen fast zeit­gleich über­all sein und uns über alles und jeden infor­mie­ren. Noch nie hat­ten wir sovie­le Freun­de. Und so viel Spaß?

Die Kehr­sei­te der Medail­le ist: Sozia­le Medi­en sind ein gro­ßes Spiel­feld für Wer­be­trei­ben­de und Selbst­dar­stel­ler gewor­den. In bun­ten Bil­dern und schö­nen Tex­ten wer­den Ein­bli­cke und Wer­te geteilt, die so in der Wirk­lich­keit nicht existieren.

Beson­ders für jun­ge Mäd­chen und Frau­en wird es zum Pro­blem, wenn Influ­en­ce­rin­nen in sozia­len Medi­en eine Lebens­welt insze­nie­ren, in der man schein­bar alles haben kann: Schön, schlau, schlank, immer per­fekt gestylt und immer gut drauf stel­len sie sich dar. So muss man sein, lau­tet ihre Botschaft.

Wer sich selbst mit Puber­täts­pi­ckeln und den Unsi­cher­hei­ten plagt, die das Erwach­sen­wer­den eben so mit sich brin­gen, fühlt sich schnell abge­hängt und weni­ger “wert”, weil man die­ses Ide­al nicht schafft. Nicht schaf­fen kann.
Denn den Blick hin­ter die Kulis­sen gibt es so gut wie nie.

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Vie­le jun­ge Frau­en neh­men sich die glatt­po­lier­ten Sto­rys aus sozia­len Medi­en zum Vor­bild und füh­len sich schlecht, weil sie das, was ihnen dort vor­ge­spielt wird, nie errei­chen. Weil es eben nicht erreich­bar ist.
Die bri­ti­sche Psy­cho­lo­gin Lin­da Papado­pou­los in einem groß­ar­ti­gen Buch über Schein und Sein, das den Druck, der auf jun­gen Frau­en las­tet, erklärt und neu­tra­li­siert. Emp­feh­lens­wert!

Lin­da Papado­pou­los , Es ist MEIN Leben*. Gold­mann Ver­lag, 2016 


Soziale Medien: Zwischen Blendwerk und Datenkrake

Wir Men­schen sind sozia­le Wesen und pla­gen uns ein Leben lang mit zwei Grund­pro­ble­men her­um: Unsi­cher­heit und Ein­sam­keit.
Es sind Relik­te aus uralten Tagen, denn wer als Stein­zeit­mensch aus sei­ner sozia­len Grup­pe aus­ge­schlos­sen wur­de, hat­te sein Todes­ur­teil unter­schrie­ben. Allein konn­te nie­mand überleben.

Das ist der Grund für unse­re gro­ße Angst vor Ein­sam­keit und dem­zu­fol­ge auch für unse­re Anpas­sungs­be­reit­schaft.
Wir wol­len ein­zig­ar­tig sein, gleich­zei­tig aber auch nicht zu sehr anecken, um bloß nicht aus unse­rer sozia­len Gemein­schaft zu fliegen.

Die­ses Span­nungs­feld ver­su­chen wir durch Vor­bil­der zu lösen, die uns zei­gen, wie man’s rich­tig macht.
Ein Vor­bild kann jede*r für uns sein, wir müs­sen sie oder ihn nicht mal ken­nen. Nur ver­traut soll­te uns unser Vor­bild sein und sym­pa­thisch.

Das macht uns so anfäl­lig für sozia­le Medien.

Wer ist mein Vorbild

Denn was nie erwähnt wird, ist, dass unse­re bun­te social media Welt eine künst­li­che Welt ist, in der Vor­bil­der Fake News und schö­nen Schein ver­brei­ten kön­nen.
Rea­li­tät geht anders. Das wis­sen wir meis­tens ziem­lich genau, aber es fühlt sich nicht so an, was dazu führt, dass wir oft genug wider bes­se­ren Wis­sens dar­auf reinfallen: 

  • Sozia­le Medi­en wir­ken wie ein digi­ta­ler Schnul­ler, mit dem wir uns schnell beru­hi­gen und ablen­ken kön­nen.
    Einen lang­wei­li­gen Post bei Face­book, Insta­gram oder einer ande­ren Platt­form kann man schnell wegkli­cken, ohne dass jemand belei­digt ist. Sitzt man dage­gen einem ech­ten Men­schen gegen­über, stellt man schnell fest, dass es ein Kunst­stück ist, im wirk­li­chen Leben einem Lang­wei­ler zu entkommen.
  • Die Bot­schaf­ten, die wir tag­täg­lich in den sozia­len Medi­en zu hören bekom­men:Kau­fe hier, kon­su­mie­re da, mache spon­tan Schul­den und lebe jetzt“.
    Unse­re schö­ne neue
    social media Welt ver­sucht, uns zu leicht­fü­ßi­gen Kon­su­men­ten zu machen, die immer auf der Suche nach dem nächs­ten „Kick“ sind.

Dass Face­book, Insta­gram und Whats­App ganz neben­bei auch Daten­kra­ken sind, die alles, was wir lesen, liken und pos­ten auf Jah­re spei­chern und ger­ne auch mal wei­ter­ge­ben, ist allen bekannt, scheint aber (fast) nie­man­den zu stö­ren.

Legen­där ist bei­spiels­wei­se der Fall der bri­ti­schen Bera­tungs­fir­ma Cam­bridge Ana­ly­ti­ca, die die Pro­fil­da­ten von fast 90 Mil­lio­nen Face­book-Usern gesam­melt und ziel­ge­rich­tet für Fake News ein­ge­setzt hat, um Donald Trumps Wahl­kampf 2016 zu unterstützen.

Und als der Autor und Ver­le­ger Wil­helm Ruprecht Frie­ling* von sei­nem DSGVO-ver­brief­ten Recht Gebrauch mach­te und von Face­book die Daten anfor­der­te, die man über ihn gesam­melt hat, war er über­rascht von dem, was da zurück­kam: ein Daten­berg, der aus­ge­druckt mehr als 5000 Sei­ten erge­ben hät­te, denn Face­book hat nicht nur jeden sei­ner Bei­trä­ge und Kom­men­ta­re gespei­chert, son­dern auch jedes “Like”, das er jemals gege­ben hatte.

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Ein­fa­che Wahr­hei­ten für eine immer kom­pli­zier­ter wer­den­de Welt.
Wie Vers­chö­rungs­theo­rien ent­ste­hen und über sozia­le Medi­en wei­ter­ver­brei­tet wer­den. Ein span­nen­des und lesens­wer­tes Buch der Sozi­al­psy­cho­lo­gin Pia Lam­ber­ty und der Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin Katha­ri­na Nocun.

Katha­ri­na Nocun, Pia Lam­ber­ty, Fake Facts: Wie Ver­schwö­rungs­theo­rien unser Den­ken bestim­men*. Qua­dri­ga, 2020


Einsam durch Facebook & Co.?

Mrs. Van­der­bilt, die zwei­te, 45 Jah­re jün­ge­re Gat­tin des legen­dä­ren Schiffs- und Eisen­bahn­kö­nigs Cor­ne­li­us Van­der­bilt, ver­klei­de­te sich einst als Glüh­bir­ne, um den Ein­zug der Elek­tri­zi­tät in ihr beschei­de­nes Heim in der New Yor­ker Fifth Ave­nue mit vie­len Gäs­ten und einem rau­schen­den Fest zu fei­ern.

Kur­ze Zeit nach den Fei­er­lich­kei­ten ereil­te sie jedoch der Elek­tro-Schock und sie ließ sämt­li­che, für teu­res Geld instal­lier­te elek­tri­sche Lei­tun­gen wie­der von den Wän­den rei­ßen.

Der Grund: Ein Kabel­brand in ihrem Haus­halt, aus­ge­löst durch ein defek­tes Strom­ka­bel, hat­te sie zur Erkennt­nis gebracht, dass die neue Erfin­dung Strom offen­bar doch viel gefähr­li­cher war, als sie gedacht hatte.

Mrs Vanderbilt - einsam durch Facebook und Co
Foto: Ger­tru­de Van­der­bilt Whit­ney by Unknown, Public Domain

Mit die­ser Erkennt­nis war Mrs. Van­der­bilt nicht allein.
Als Elek­tri­zi­tät und Glüh­lam­pe gegen Ende des 19. Jahr­hun­derts ihren Sie­ges­zug antra­ten, gab es nicht weni­ge Fach­leu­te, die vor den zu erwar­ten­den Elek­tro-Krank­hei­ten warn­ten: Augen­druck, Kopf­schmer­zen, all­ge­mei­nes Unwohl­sein und ein „vor­zei­ti­ges Ver­lö­schen des Lebens (was für vie­le Elek­tri­ker jener Tage lei­der tat­säch­lich zutraf).
Sogar für Som­mer­spros­sen wur­de elek­tri­sches Licht ver­ant­wort­lich gemacht.

Mrs. Van­der­bilts gespal­te­nes Ver­hält­nis zur Neue­rung ihrer Zeit — die Glüh­bir­ne — zeigt, wie schwie­rig der Umgang mit Fort­schritt und neu­en Ent­wick­lun­gen für uns manch­mal ist.

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Schlech­te Stim­mung gehört zum Leben ein­fach dazu …
schlech­te Gerü­che nicht.

Äthe­ri­sche Öle haben einen viel grö­ße­ren Ein­fluss auf unser Wohl­be­fin­den, als wir glau­ben.
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Elek­tri­scher Strom kann töten, das ist rich­tig.
(Som­mer­spros­sen macht er aller­dings nicht.)
Trotz­dem möch­te nie­mand von uns heu­te auf die Annehm­lich­kei­ten von elek­tri­scher Glüh­bir­ne und Elek­tri­zi­tät ver­zich­ten müssen.

Ähn­lich geht es uns mit sozia­len Medi­en.
Ein­fach den Ste­cker zie­hen, um sich selbst und sei­ne Kin­der zu schüt­zen, ist mit Sicher­heit kei­ne Dauerlösung.

Im Umgang mit Elek­tri­zi­tät haben wir in den letz­ten hun­dert Jah­ren viel dazu­ge­lernt; der Tod durch Strom ist für uns beherrsch­bar geworden. 

Genau so ist es mit dem Nut­zen von sozia­len Medi­en.
Wir müs­sen nicht nur ves­te­hen, wie wir sie fürs Ler­nen, zur Kon­takt­pfle­ge und für unser Mar­ke­ting nut­zen, son­dern auch, dass wir die Fin­ger nicht in die Steck­do­se ste­cken sollten.

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Chro­ni­scher Stress macht krank. War­um wir uns oft so stres­sen — und was man dage­gen tun kann: Genera­tio­nen­ge­spräch Stress & Resi­li­enz am 16. April 2021

Wie gefährlich ist social media?


Es ist viel Zeit ver­gan­gen, seit­dem “Der Spie­gel” in den 1980er Jah­ren die ers­ten Per­so­nal Com­pu­ter mit “ein net­tes Spiel­zeug für den Haus­ge­brauch, aber nichts wirk­lich Wich­ti­ges” kom­men­tiert hat.

Das “Spiel­zeug” hat unser Leben mitt­ler­wei­le kom­plett umge­krem­pelt.
Die Uhr zurück­dre­hen, kön­nen wir nicht, trotz­dem bleibt die Fra­ge: Sind sozia­le Medi­en gefähr­lich — und wenn ja: wie gefährlich?

Das kommt dar­auf an, wie wir sie nutzen:

  • Man soll­te sich bewusst machen, dass auch Vor­bil­der und Influencer*innen schlech­te Tage haben, aus Frust eine gan­ze Tafel Scho­ko­la­de auf ein­mal essen und davon Pickel bekom­men. Auf’s Klo gehen sie übri­gens auch alle.
    Nobo­dy is per­fect — wir sind alle nur Men­schen.
    Und zum Mensch­sein gehört eben auch, dass jede und jeder von uns mie­se Zei­ten hat. Die meis­ten posau­nen das nicht unbe­dingt in die Welt hin­aus, schon gar nicht in sozia­len Medien.
  • Dank aus­ge­klü­gel­ter Algo­rith­men bekom­men wir als “Infor­ma­tio­nen” oft nur die leicht ver­dau­li­che und vor­ge­kau­te Kost vor­ge­setzt, die zu unse­rem Welt­bild passt. Um den Falsch­mel­dun­gen in die­ser Infor­ma­ti­ons­bla­se nicht auf­zu­sit­zen, ist es unse­re eige­ne Ver­ant­wor­tung, ande­re Infor­ma­ti­ons­quel­len zu nut­zen, Bücher, Zei­tun­gen oder Zeit­schrif­ten zu lesen, um ein umfas­sen­de­res Bild zu einem The­ma zu bekommen. 
  • Nicht für bare Mün­ze soll­te man Erfolgs­sto­rys wie “Letz­tes Jahr war ich fast plei­te, heu­te ver­die­ne ich 10.000 Euro monat­lich” neh­men.
    Es sind tol­le Geschich­ten, die nach allen Regeln der Kunst von Sto­ry­tel­ling und Hel­den­rei­se gestrickt sind und komi­scher­wei­se immer noch funk­tio­nie­ren, obwohl fast jede*r sie durch­schaut.
    Sol­che Sto­rys bit­te unbe­dingt einem Rea­li­tätscheck unterziehen.
Storytelling - 7 Tricks für besseres Contentmarketing
  • Das Netz ist vol­ler Anre­gun­gen und Inspi­ra­tio­nen, die man nut­zen kann und soll­te. Wich­tig ist, dabei nicht zu ver­ges­sen, dass nicht das Gucken, son­dern das Tun - eige­ne Zie­le set­zen und errei­chen - glück­lich macht.
    Sel­ber kochen, die Wän­de anma­len, Yoga machen oder medi­tie­ren ist das, was uns erfüllt und Selbst­ver­trau­en schafft, auch wenn es dabei erst­mal eine Lern­kur­ve gibt und etli­che Hin­der­nis­se zu über­win­den sind.

    Wir müs­sen unser eige­nes Leben leben und gestal­ten, wer­den dabei unse­re eige­nen Feh­ler machen, ent­täuscht sein, aber mit Hart­nä­ckig­keit und eini­gen Umwe­gen das errei­chen, was wir errei­chen wol­len.
    Glück ist nicht, nur Zaun­gast im Leben ande­rer Men­schen zu sein.
  • Beson­ders an Tagen, an denen es uns nicht gut geht, düm­peln wir oft im Netz und schnap­pen nach Ablen­kung, Ent­span­nung und sozia­ler Zustim­mung wie Karp­fen nach Sauer­stoff, wenn ihr Teich im Hoch­som­mer zu heiß gewor­den ist.
    An unse­ren schlech­ten Tagen sind wir beson­ders anfäl­lig für die Ver­lo­ckun­gen, die uns sozia­le Medi­en ver­spre­chen. Aber auch beson­ders emp­find­lich für sozia­le Ver­glei­che und dem Gefühl, dass alle ande­ren es hin­be­kom­men, nur man selbst nicht. Das frus­triert uns noch mehr und wir wer­den fast süch­tig nach kurz­fris­ti­ger Bespa­ßung, weil uns der Sinn für alles ande­re ver­lo­ren gegan­gen oder uns zu anstren­gend ist.
Krise als Chance
Unser Recht auf schlech­te Lau­ne: So schlimm ist es doch gar nicht trös­tet nicht, son­dern macht alles noch schlimmer.

So ein­fach und schmerz­frei es ist, unse­re grund­le­gen­den Bedürf­nis­se nach Nähe und Zustim­mung in sozia­len Medi­en zu stil­len, so gefähr­lich ist es auch, wenn wir nicht genau­so kom­pe­tent damit umge­hen, wie wir’s bei elek­tri­schem Strom gelernt haben.

Posts und Fil­me gucken ist zuge­ge­be­ner­ma­ßen lus­tig und ent­span­nend, wirkt aber nur an der Ober­flä­che und hat abso­lut nichts mit den Fähig­kei­ten zu tun, die wir für ein erfüll­tes Leben brau­chen.

Des­sen soll­te man sich bewusst sein und des­halb beson­ders an schlech­ten Tagen ein­fach auch mal off­line gehen.

Mit ech­ten Men­schen reden und sich mit deren Unter­stüt­zung oder an den eige­nen Haa­ren aus dem Sumpf zie­hen.
Auf­raf­fen und bei­spiels­wei­se ein paar Stun­den durch den Wald mar­schie­ren, wie es der Kin­der- und Jugend­psych­ia­ter Micha­el Win­ter­hoff in sei­nem sehr infor­ma­ti­ven Buch Mythos Über­for­de­rung* emp­fiehlt.

Und sich vor allem nicht frus­trie­ren und blen­den las­sen von der schö­nen, glatt­po­lier­ten Schein­welt, die uns social media so ger­ne präsentiert. 


Lesen Sie im nächs­ten Bei­trag: War­um füh­len wir uns manch­mal so ohn­mäch­tig, aus­ge­nutzt und aus­ge­grenzt, obwohl wir ‚eigent­lich‘ kei­nen Grund dazu haben? Schlech­te Stim­mung und mie­se Zei­ten: Woher sie kom­men und was man dage­gen tun kann.
Mie­se Zei­ten: Woher schlech­te Gefüh­le kom­men und was man gegen sie tun kann


Copy­right: Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, www​.bild​bio​gra​phien​.de, 2019 (über­ar­bei­tet 2021) 

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Wil­helm Ruprecht Frie­ling kennt das Ver­lags­we­sen in- und aus­wän­dig und teilt in die­sem Buch sein Wis­sen über Ver­la­ge, Buch­ver­mark­tung und vie­lem mehr für alle, die ein Buch ver­öf­fent­li­chen wol­len. Von Face­book als Mar­ke­ting-Tool für Autoren über die Fra­ge, ob ein Lite­ra­tur­agent weit­re­hel­fen kann bis zum manch­mal knif­fe­li­gen The­ma Urhe­ber­rech­te ist alles dabei. Lesens­wert!
Wil­helm Ruprecht Frie­ling, Ich habe ein Buch geschrie­ben — was nun? Ein Rat­ge­ber für Autoren*, Kam­pen­wand Ver­lag (Nova MD), 2021


Je mehr wir uns in Wat­te packen und Angst­aus­lö­sern aus dem Weg gehen, des­to stär­ker und schnel­ler füh­len wir uns über­for­dert.
Der Kin­der- und Jugend­psych­ia­ter Micha­el Win­ter­hoff erklärt sehr anschau­lich und mit vie­len Bei­spie­len aus der Pra­xis, dass nicht “die Welt da drau­ßen” här­ter, son­dern wir schwä­cher gewor­den sind — und was man dage­gen tun kann. Emp­feh­lens­wert!
Micha­el Win­ter­hoff: Mythos Über­for­de­rung: Was wir gewin­nen, wenn wir uns erwach­sen ver­hal­ten*, Pen­gu­in Ver­lag, 2017 


Die Kunst des “Nein-Sagens”:
Ein lie­be­voll gestal­te­tes Heft aus der Rei­he “Biblio­thek der guten Gefüh­le”, mit kur­zen prä­gnan­ten Tex­ten über’s Nein­sa­gen und vie­len ein­fach zu befol­gen­den Übun­gen.
Für alle, die gera­de mit dem The­ma beschäf­tigt sind, oder zum Ver­schen­ken.

Anne van Stap­pen, Das klei­ne Übungs­heft: Gren­zen set­zen, nein sagen*
Tri­ni­ty Ver­lag, 2012


End­lich den feh­len­den Knopf annä­hen, Lie­gen­ge­blie­be­nes erle­di­gen, Beruf­li­ches, Finan­zen und Bezie­hun­gen ange­hen und auf Vor­der­mann brin­gen — auch, wenn’s nicht immer leicht­fällt.
101 prak­ti­sche Tipps für einen ein­fa­che­ren und stress­freie­ren All­tag, die leicht zu befol­gen sind und Lust machen, sofort los­zu­le­gen. Lesens­wert!

Tala­ne Mie­da­ner, Coach dich selbst, sonst coacht dich kei­ner!*, mvg Ver­lag, 2009 



Anstö­ße für eine zufrie­de­ne­res Leben. Wie wir uns selbst gele­gent­lich in unbe­frie­di­gen­de Lebens­si­tua­tio­nen manö­vrie­ren — und aus ihnen wie­der her­aus­kom­men; infor­ma­tiv, ver­ständ­lich und anhand vie­ler Bei­spie­le her­vor­ra­gend erklärt.
Ein sehr inspi­rie­ren­des Moti­va­tions-Buch!

Rein­hard K. Spren­ger: Die Ent­schei­dung liegt bei dir! Wege aus der all­täg­li­chen Unzu­frie­den­heit*, Cam­pus Ver­lag GmbH, Frankfurt/Main, 2016 


Kein Lob anneh­men kön­nen, sich immer für alles “schul­dig” füh­len
nicht zur Ruhe kom­men und nicht ent­span­nen kön­nen — vie­les, was uns in schlech­ten Pha­sen zu schaf­fen macht, hat sei­ne Wur­zeln in längst ver­ges­se­nen und ver­schüt­te­ten Kind­heits­er­leb­nis­sen. Die Trau­ma-The­ra­peu­tin Dami Charf beschreibt in ihrem Buch, wel­che Mecha­nis­men uns immer wie­der in alte Mus­ter zurück­fal­len las­sen — und wie man dar­aus wie­der her­aus­kommt. Lesens­wert!
Dami Charf, Auch alte Wun­den kön­nen hei­len: Wie Ver­let­zun­gen aus der Kind­heit unser Leben bestim­men und wie wir uns davon lösen kön­nen*, Kösel-Ver­lag, 2018


Iva­na Chub­buck gehört zu den ange­se­hends­ten Schau­spiel-Coa­ches Hol­ly­woods, aber in ihrem Buch geht es um viel mehr als “nur” Schau­spiel­tech­nik.
Ein Stan­dard­werk für alle, die mit Schau­spiel zu tun haben, aber auch ein tol­les Buch für alle ande­ren, denn Chub­bucks Tipps gehen weit über Schau­spie­le­rei hin­aus und sind auch für den nor­ma­len All­tag sehr hilf­reich.
Iva­na Chub­buck (Autor),Sebastian Gerold (Her­aus­ge­ber): Die Chub­buck-Tech­nik: The Power of the Actor. Ein Schau­spiel-Lehr­buch*, Alex­an­der Ver­lag, 2017

Wei­ter­füh­ren­de Beiträge:

Vor­bil­der: Wie unse­re Stein­zeit­re­lik­te im Kopf aus Frem­den Freun­de machen und uns Vor­bil­der besche­ren, die wir nicht wol­len. Und wie die dann unser Leben beein­flus­sen, ohne dass wir es bemer­ken, geschwei­ge denn auch nur ansatz­wei­se Herr (oder Frau) der Lage sind.
Rich­ti­ge und fal­sche Vorbilder

Lebens­kunst & Resi­li­enz: Im „Erin­nern – wie­der­ho­len – durch­ar­bei­ten“ liegt die Kraft des Schrei­bens. Gedan­ken allein sind oft flüch­tig. Wer sie dage­gen zu Papier bringt, setzt sich noch ein­mal beson­ders mit dem aus­ein­an­der, was ihm im Kopf her­um­schwirrt und sein Herz bewegt. Wer schreibt, kann sein Leben ver­än­dern – und glück­li­cher wer­den.
Das Glücks-Tage­buch

Erfolg: Wer ein neu­es Pro­jekt mit einem inne­ren “Ich kann nicht” star­tet, wird es auch nicht kön­nen. Und darf sich dann bei sich selbst für eine gelun­ge­ne Selbst­sa­bo­ta­ge durch eine erfüll­te Pro­phe­zei­ung bedan­ken.
Selbst­er­fül­len­de Prophezeiungen

Ver­gan­gen­heit: Wir kön­nen aus unse­ren Erin­ne­run­gen neue Kraft schöp­fen. Oder wir nut­zen sie, um uns noch unglück­li­cher zu machen. Ob uns Ver­gan­ge­nes nützt oder zur Stol­per­fal­le wird, liegt ganz bei uns.
Das Spiel mit der Ver­gan­gen­heit: Erin­nern wir uns! Oder lie­ber doch nicht?

Der nor­ma­le Wahn­sinn: Tipps und Tricks, psy­cho­lo­gi­sche Denk­fal­len und viel Wis­sens­wer­tes für ein bewuss­tes Leben fin­den Sie in unse­rer Kate­go­rie:
Tipps für den Alltag

Link­emp­feh­lung:

Das Dilem­ma mit den sozia­len Medi­en ist ein groß­ar­ti­ges Net­flix-Doku­dra­ma, das zeigt, wie KI uns, unser Leben und unser Welt­bild beein­flusst.
Das Dilem­ma mit den sozia­len Medien

Deutsch­land sicher im Netz (DsiN):
Sicher unter­wegs in sozia­len Netzwerken

Macht das Inter­net ein­sam? Romy Anna Erb im Gespräch mit Prof. Erb:
https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​G​d​P​6​R​1​V​9​Tqs

Bild­nach­wei­se:

Agen­tur für Bildbiographien

Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschich­te & Psy­cho­lo­gie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich brin­ge mit mei­nem Team Lebens-. Fami­li­en- und Unter­neh­mens­ge­schich­ten ins Buch
und schrei­be als Ghost­wri­te­rin mit den Schwer­punk­ten Geschich­te und Psy­cho­lo­gie.

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