Kleine Schwester, großer Bruder: Geschwisterliebe

Typische Eigenschaften von Erstgeborenen, Einzelkindern, Sandwichkindern und Nesthäckchen www.generationengespräch.de


Erstgeborener oder jüngstes Kind?

Egal, ob wir ewige Rivalität oder immerwährende Liebe zu unseren Geschwistern pflegen, nicht nur der Charakter unserer Beziehung ist von Bedeutung, sondern auch unser Platz in der Geschwisterreihenfolge.

Held, Spaßvogel oder Nesthäkchen?

Ehen und Partnerschaften können scheitern, Eltern sterben; die Kinder werden groß und gehen ihre eigenen Wege.

Die Einzigen, die unser Leben lang bleiben, sind unsere Geschwister.

Auch nach einem Familienkrach kann man sich von ihnen weder trennen noch scheiden lassen. Geschwister sind immer da – auch wenn sie nicht da sind. Unsere Geschwister prägen und begleiten uns.
Vielleicht sogar mehr als unsere Eltern.

Das gilt weltweit: „Schwester oder Bruder von …“ wird auf der ganzen Welt verstanden, egal, ob in Hamburg, New York oder in einem Dschungelcamp irgendwo am Amazonas.

Wie Geschwister unsere Persönlichkeit beeinflussen

Ob wir als Held, Spaßvogel oder schutzbedürftiges Nesthäkchen durch unser Leben marschieren – oder schlendern – , hängt entscheidend von ihnen ab.

Dafür spielt nicht nur die Persönlichkeit unserer Brüder und Schwestern eine große Rolle, sondern auch die Geschwisterreihenfolge.

Unsere Rolle als große Schwester oder kleiner Bruder, als Einzel- oder Sandwichkind wird uns in die Wiege gelegt und hat neben Erziehung einen großen Einfluss auf unsere Persönlichkeit.

Das Rollenmodell unserer Eltern

Wir Menschen neigen dazu, Verhaltensmuster und Rollenmodelle, die wir in unserer Kindheit gelernt haben, auch als Erwachsene beizubehalten und an unsere eigenen Kinder weiterzugeben.

Manchmal verhalten wir uns genauso wie unsere Eltern, und manchmal – wenn wir selbst darunter gelitten haben – genau umgekehrt.

Ein Vater, der in seiner Kindheit von seinem älteren Bruder gepiesackt wurde, wird bei Streitereien zwischen seinen eigenen Söhnen mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr schnell die Position des jüngeren Sohnes ergreifen, ohne darüber nachzudenken.

Eine Mutter, die in ihrem Elternhaus als älteste Tochter viele Verpflichtungen im Haushalt oder bei der Betreuung ihrer jüngeren Geschwister hatte, wird ihre eigene erstgeborene Tochter eher schonen und verwöhnen und sie, wenn überhaupt, sehr selten zum Babysitten oder zur Hausarbeit verpflichten.

Als transgenerationale Vererbung wird das unbewusste Weitergeben von Verhaltensweisen, Stimmungen oder Einstellungen von einer Generation auf die nachfolgende(n) bezeichnet.

Auch wenn aus Kindern schon längst Leute geworden sind, schlüpfen wir beim Zusammentreffen mit unserer Herkunftsfamilie oft instinktiv in alte Kindheitsmuster.

Ohne großes Nachdenken werden Bündnisse und Scherze, aber auch Reibereien aus längst vergangenen Tagen hervorgeholt und wiederbelebt.

Zur Freude der einen, denen die alten Rollen aus der Kinderzeit Sicherheit geben, und zum Ärger der anderen, für die solche Familientreffen mit überholten Rollenverteilungen Stress pur bedeuten.

Denn oft sind die Muster als Held, Bösewicht, Spaßvogel oder Opfer hoffnungslos veraltet und haben eine dringende Revision nötig.

Unser Platz in der Geschwisterreihenfolge

Das Leben der Eltern ist das Buch in dem Kinder lesen

Das zarte Nesthäkchen, das schon immer von allen beschützt wurde, ist mittlerweile eine erfolgreiche erwachsene Frau, die nicht mehr behütet – und bevormundet – werden möchte.

Der jüngste Bruder, der immer so verspielt war, soviel Unsinn im Kopf und schlechte Noten in der Schule hatte, hat mittlerweile Karriere gemacht und ist beruflich vielleicht viel erfolgreicher als seine älteren Geschwister.

Ihm wird es schwerfallen, wenn seine älteren Brüder und Schwestern ihn auf seine frühere Rolle als Familienclown festnageln und dabei seine Erfolge als Erwachsener völlig außer Acht lassen.

Wem also Weihnachts- und sonstige Familienfeiern schon lange vor dem eigentlichen Festessen schwer im Magen liegen, sollte einen Blick hinter die Familienkulisse werfen und sich althergebrachte Geschwister-Etikettierungen genauer ansehen.

„Im Laufe der Evolution hat der Mensch eine hohe Sensibilität für Situationen entwickelt, in denen etwas nicht in Ordnung ist. Dann ist die Physis schneller als der Geist. Die Signale kommen blitzschnell, binnen Bruchteilen von Sekunden. Doch wir ignorieren diese Signale, weil wir heute lernen, dass wir unseren Verstand, selbst unsere Emotionen, höher bewerten sollten als unseren Körper.

In unserer westlichen Kultur ist es geradezu verpönt, physische Reaktionen als Indikatoren für seelischen Stress ernst zu nehmen.“

Aus: Cornelia und Stephan Schwarz: Schluss mit Psychospielchen*

Viele Charakterisierungen, die uns seit unserer Kindheit (ver-)folgen, haben mit unserem eigentlichen Charakter heute und unseren Fähigkeiten gar nichts (mehr) zu tun: Sie sind Überreste und alte Muster aus längst vergangenen Kindertagen.

Jeder hat die Erlaubnis, sich aus seiner Vergangenheit zu befreien und die Rolle einzunehmen, die er oder sie außerhalb der Familie als Erwachsener vielleicht schon seit Jahrzehnten hat.

„Wir werden nicht einfach in unsere Familien hineingeboren, sondern in die Geschichten unserer Familie, die uns stützen und nähren und manchmal zum Krüppel machen.“

Aus: Monica McGoldrick: Wieder heimkommen. Auf Spurensuche in Familiengeschichten*

Das älteste Kind

Das älteste Kind ist der „Bannerträger“ der Familie und hat damit ein zweischneidiges Vergnügen.

Einerseits genießt das älteste Kind – zumindest für eine gewisse Zeit – die volle Aufmerksamkeit und Zuwendung der gesamten Familie, andererseits ruhen auf „den Großen“ viele bewusste und unbewusste Hoffnungen und Erwartungen.

Im Laufe ihres Lebens kann es den Ältesten gelingen, sich wenigstens teilweise von der Erwartungshaltung ihrer Familie zu befreien, aber der Weg in die Unabhängigkeit ist für sie am schwersten.

Oft werden älteste Kinder, die sich von ihrer Bannerträger-Rolle emanzipiert haben, ein Leben lang von Gewissensbissen oder Schuldgefühlen geplagt.

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Die Geburt eines jüngeren Geschwisterkindesentthront“ die Erstgeborenen, das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, bleibt: Erstgeborene haben oft das Gefühl, im Leben eine wichtige Aufgabe erfüllen zu müssen.

Den Eltern stehen die Ältesten am nächsten, und da sie sich häufig mit ihnen identifizieren und bei ihnen bis ins Erwachsenenalter eine besondere Position einnehmen, sind älteste Kinder meistens konservativer als ihre jüngeren Geschwister.

Älteste Söhne und Töchter sind im Vergleich zu jüngeren Geschwistern besonders gewissenhaft, eher ernst als verspielt und in der Regel sehr verantwortungsbewusst.

Da sie häufig nicht nur Verantwortung für jüngere Schwestern und Brüder übernehmen, sondern auch Autorität ausüben (müssen), sind sie in ihrem Erwachsenenleben ‚geborene‘ Führungspersönlichkeiten.

Erstgeborene können sehr selbstkritisch sein, Kritik von anderen vertragen sie allerdings nicht unbedingt gut.

Woher wissen die Mütter immer alles was sie ihren Töchtern verbieten?

Die älteste Tochter verfügt in der Regel über die gleichen Führungsfähigkeiten wie ein ältester Sohn.

Auch sie ist verantwortungsbewusst, ernst- und gewissenhaft und hat eine besondere Gabe, für andere Sorge zu tragen.

Werden ihr aber – wie es früher häufig der Fall war – nicht auch die gleichen Vorrechte wie einem ältesten Sohn eingeräumt, trägt sie zwar Verpflichtungen und Verantwortung, hat aber nicht die Möglichkeit, daraus auch das entsprechende Selbstbewusstsein zu entwickeln.

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Das jüngste Kind

Da der „Thron“ durch das erstgeborene Kind bereits besetzt ist, müssen sich alle nachgeborenen Geschwisterkinder erst mühsam eine Nische innerhalb der Familie suchen und erobern, in der sie konkurrenzlos sind. Psychologen bezeichnen diese „Nische“ von Geschwistern als Deidentifikation.

Dieser Prozess ist vermutlich einer der wichtigsten Gründe dafür, dass Geschwister oft sehr unterschiedlich sind, obwohl sie genetisch viel gemeinsam haben.

Als Faustregel gilt: Je geringer der Altersabstand zwischen Geschwistern ist, desto größer sind in der Regel die Unterschiede zwischen ihren Temperamenten und Neigungen.

Sinn und Zweck der Deidentifikation liegt vermutlich darin, Rivalität, Eifersucht und Neid zu verringern; trotzdem kann es besonders zwischen Brüdern mit geringem Altersabstand zu heftigen Konkurrenzkämpfen kommen.

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Da die Nische „Führung und Verantwortung“ bei ihrer Geburt bereits vom ältesten Geschwisterkind besetzt ist, suchen und finden jüngere Geschwisterkinder ihre Besonderheit innerhalb der Familie meistens im Bereich Kreativität. Besonders ausgeprägt ist das beim jüngsten Kind.

Marie Curie, Benjamin Franklin oder der ebenso erfinderische wie exzentrische Thomas Alva Edison sind klassische Beispiele für jüngste Kinder, die – frei von Verantwortung und Verpflichtungen, gewöhnt an ältere Geschwister, die sich um sie kümmern – unkonventionell ihren ganz eigenen Weg gegangen sind.

Wie älteste Söhne und Töchter haben auch jüngste Kinder häufig das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, aber im Gegensatz zu den ältesten dürfen sie ihre individuellen Neigungen stärker ausleben.

Nesthäkchen sind freier und nicht durch Verantwortung für andere belastet, oft wirken sie viel unbekümmerter als ihre älteren Geschwister und sind viel seltener von Selbstzweifeln geplagt.

Meine Mutter hatte einen Haufen Ärger mit mir aber ich glaube sie hat es sehr genossen

Die Jüngsten sind meistens diejenigen, die Dinge ausprobieren, die ihren älteren Geschwistern nicht im Traum einfallen würden.

Zwar sind jüngste Kinder oft fest entschlossen, ihren eigenen, unkonventionellen Weg zu gehen, gleichzeitig sind sie aber auch daran gewöhnt, das zu tun, was andere ihnen sagen.

Eigeninitiative oder Führungsrollen sind in der Regel nicht ihr Ding. Stattdessen erwarten sie schnelle Hilfe und Unterstützung, sobald sie das Gefühl haben, nicht mehr aus eigener Kraft weiterzukommen.

Im Extremfall können jüngste Kinder selbstbezogen und verwöhnt sein.
Einige sind frustriert, weil sie der Meinung sind, dass ihnen eigentlich ALLES zustünde,  andere rebellieren und versuchen ihrem Status als „Familienbaby“ zu entfliehen.

Das „Sandwich“- Kind

Mittlere Kinder haben keine besondere Rolle. Besonders dann, wenn alle Geschwister das gleiche Geschlecht haben, laufen Sandwichkinder große Gefahr, einfach vergessen zu werden.

Deshalb haben mittlere Kinder möglicherweise die schwierigste Position innerhalb ihrer Familie erwischt. Oder die einfachste.

Die Sandwich-Position kann ihnen einerseits große Freiräume bieten, weil mittlere Kinder oft unter dem elterlichen Radar durchsegeln. Dadurch können sie ihr eigenes Entwicklungspotenzial ungestört von „erzieherischen Bemühungen“ ausschöpfen.

Auf der anderen Seite kann es als Sandwich-Kind auch sehr frustrierend sein, sich ständig abstrampeln zu müssen, um überhaupt wahrgenommen zu werden.

Sandwichkinder sind häufig die ‚geborenen‘ Diplomaten und Verhandlungsführer. Sie sind oft deutlich ausgeglichener als die stärker getriebenen ältesten Kinder, aber auch nicht so verspielt und wagemutig wie die Nesthäkchen.

Allerdings müssen sie ihren Platz innerhalb der Familie finden, sonst können sie als Erwachsene Schwierigkeiten haben, sich anderen anzupassen.

Ohne die Privilegien des ältesten Kindes und die Narrenfreiheit des jüngsten können sich Sandwichkinder manchmal verloren fühlen, es sei denn, sie sind die einzge Tochter unter Brüdern oder der einzige Sohn unter Schwestern.

Das Einzelkind

Für Kinder sind ihre Geschwister die ersten Sparringspartner für das Erlernen sozialer Beziehungen.
Im Spiel wie im Streit lernen sie den Umgang mit Gleichaltrigen – und genau das kann Einzelkindern fehlen, wenn sie, wie etwa Jean-Paul Sartre, ohne die Gesellschaft anderer Kinder groß werden.

Da sie keine Geschwister haben, orientieren sich Einzelkinder oder auch Geschwisterkinder, die mit großem zeitlichen Abstand zueinander geboren worden sind, stärker an Erwachsenen, deren Liebe und Aufmerksamkeit sie suchen.

Auch im späteren Leben bleiben sie ihren Eltern oft stärker verbunden als Kinder, die mit Geschwistern aufgewachsen sind.

Einzelkinder vereinen oft die Ernsthaftigkeit und Gewissenhaftigkeit des ältesten Kindes mit der Überzeugung, auf alles ein Recht zu haben, die charakteristisch für das jüngste Kind ist.

Die Herausforderung von Einzelkindern ist, den sozialen Umgang mit Gleichaltrigen möglichst früh zu lernen.

Über Jean-Paul Sartre wird beispielsweise berichtet, dass er – bei Mutter und Großeltern aufgewachsen – erst im Alter von 12 Jahren in eine Schule geschickt worden ist und dort das erste Mal in seinem Leben Kontakt zu anderen Kindern hatte.

Die anderen Jungen aus seiner Schulklasse konnten mit dem mürrischen und streitbaren Neuzugang überhaupt nichts anfangen, vor allem, weil er wichtigtuerisch und affektiert auftrat, sobald er die Ablehnung seiner Klassenkameraden spürte.

Später versuchte er, sich Freunde zu kaufen, und durch besonders spektakuläre Schülerstreiche auf sich aufmerksam zu machen.
Er verbrachte viel Zeit alleine mit lesen und schreiben und fand schließlich in einem anderen Einzelkind eine verwandte und freundschaftlich verbundene Seele.

Geschwister: Die längste Beziehung unseres Lebens

Unsere Geschwister prägen uns, ob wir wollen oder nicht.
Selbst wenn sich Geschwister nur noch sehr selten oder gar nicht mehr sehen, bleiben die entscheidenden Erinnerungen und Erfahrungen einer langen gemeinsamen Kindheit erhalten.

Wie unser Mindset unser Leben bestimmt

Das kann manchmal Stress bedeuten, besonders dann, wenn beim Zusammentreffen an alten Rollenmodellen festgehalten wird, die schon lange überholt sind.

Es kann aber auch viel Halt und Schutz geben.

Schließlich sind unsere Geschwister die Menschen, zu denen wir die längste Beziehung in unserem Leben haben.

Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2015 (überarbeitet 2022)

Lesen Sie im nächsten Beitrag: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit! Über mütterliches Bindungsverhalten und kleine Veränderungen an der DNA, die Stress und Trauma an die Nachkommen weitergeben können. Warum es aus Sicht der Evolution manchmal sogar sinnvoll sein kann, wenn Mütter ihre Kinder vernachlässigen — und weshalb wir trotzdem eine Wahl haben.
Epigenetik und transgenerationale Vererbung: Wenn Mütter nicht lieben

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Opfer – Retter – Verfolger
In Stressituationen fallen wir oft in alte Rollen-Muster zurück, die wir in der Kindheit gelernt haben. Wie man Psychospielchen durchschauen und durchbrechen kann – ein sehr lesenswertes Buch für alle, die das Gefühl haben, sich immer wieder an der gleichen Stelle zu verhaken.

Cornelia und Stephan Schwarz: Schluss mit Psychospielchen*, dtv Verlagsgesellschaft, Januar 2018

Die Kunst des „Nein-Sagens“
Kurze, prägnante Texte und einfach zu befolgende Übungen und Hinweise erleichtern das „Nein“-Sagen – denn unsere „Ja“s wenn wir eigenltich „Nein“ meinen, verursachen auf Dauer Stress und Frustration. Ein liebevoll gestaltetes Heft aus der Reihe „Bibliothek der guten Gefühle“ für alle, die zu oft Ja-Sagen, oder zum Verschenken.

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Kein Lob annehmen können, sich immer für alles „schuldig“ fühlen
nicht zur Ruhe kommen und nicht entspannen können – vieles, was uns in schlechten Phasen zu schaffen macht, hat seine Wurzeln in längst vergessenen und verschütteten Kindheitserlebnissen. Die Trauma-Therapeutin Dami Charf beschreibt in ihrem Buch, welche Mechanismen uns immer wieder in alte Muster zurückfallen lassen – und wie man daraus wieder herauskommt. Lesenswert!

Dami Charf, Auch alte Wunden können heilen: Wie Verletzungen aus der Kindheit unser Leben bestimmen und wie wir uns davon lösen können*. Kösel-Verlag, 2018

Weiterführende Beiträge:

Selbstvertrauen: Die Grundlage für Urvertrauen und Selbstvertrauen entsteht im besten Fall während unserer Kindheit. Warum es sich lohnt gerade zu Weihnachten noch einmal einen tiefen Blick auf unsere Herkunftsfamilie zu werfen:
Gastartikel bei Mamagement: Was bleibt in der Familie?

Bindungsmuster: Rasende Eifersucht, unerträgliche Verlustängste, scheinbare Gleichgültigkeit und emotionale Distanz — oder die liebevolle Balance zwischen Nähe und Unabhängigkeit: Die Art, wie wir als Erwachsene lieben, hat viel mit Bindungsmustern zu tun, die wir in unserer Kindheit gelernt haben.
Bindungsmuster: Nicht mit dir und nicht ohne dich

Sei fröhlich! Es gibt kaum absurdere Aufforderungen als „Sei spontan“ oder „Sei fröhlich“.
Warum man seine Mitmenschen nicht damit traktieren und als Empfänger solche Wünsche besser ignorieren sollte:
Sei spontan!

Tanten: Die Liste der Tanten-Gemeinheiten scheint unendlich zu sein.
Woran das liegt? Wissen wir nicht auch nicht, wollen das aber ändern.
Denn: Tanten sind viel cooler als ihr Ruf!
Die Psychologie der Erbtante: Tanten sind wie Mamas, nur cooler

Männer und Frauen: Geben sich Frauen als Mütter selbst ein „Lebenslänglich“? Opfern sie sich auf, werden dadurch unglücklich und nörgeln schließlich ihre Männer aus dem Haus? Über den schwierigen Spagat zwischen Kind und Kegel, Aufopfern und Hausarbeit … und die mütterlichen Qualitäten von Vätern.
Der Mann in der Krise?

Trauer: Es war schön, einen älteren und größeren Bruder an seiner Seite zu wissen.
Manchmal habe ich mit ihm geprahlt, manchmal habe ich mich hinter ihm versteckt. Häufig habe ich mit ihm irgendeinen Blödsinn ausgeheckt.
Für immer kleiner Bruder

Bildnachweise:

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Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschichte & Psychologie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich bringe mit meinem Team Lebens-, Familien- und Unternehmensgeschichten ins Buch und schreibe als Ghostwriterin Bücher mit den Schwerpunkten Geschichte und Psychologie.

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