Wurzeln und Flügel

Gib deinen Kindern wurzeln und flügel www.generationengespräch.de


Die Familienforscher ist ein spannendes neues Projekt, das mit großem Erfolg Kindern und Jugendlichen einen Weg zu ihren eigenen Wurzeln finden lässt.

Und das verleiht bekanntlich Flügel.

Familiengeschichte: Apfel sucht Stamm

Das Thema „Familiengeschichte“ ist für Kinder in etwa so attraktiv wie der nächste Termin beim Zahnarzt.

Ahnenforschung besteht in ihren Augen aus Lupen, alten Fotos und dicken Wälzern, staubiger Kram eben, der mit ihrem Leben nichts oder zumindest nicht viel zu tun hat.

Früher war das anders.

Nicht unbedingt immer besser, aber anders.
Oral History“ hieß noch Familiengeschichte und fand regelmäßig am Sonntagnachmittag mit Oma, Opa, Tanten und Onkel bei Kaffee und Kuchen statt.

Wurzeln und Flügel Generationengespräch

Für die mitgeschleppten Kinder waren diese Familienrunden nicht immer eine Quelle reiner Freude, denn oft wiederholten sich die Geschichten und kamen immer wieder auf die sonntägliche Kaffeetafel, häufig auch noch in unterschiedlichen, manchmal verwirrenden Variationen.

Aber egal, mitbekommen hat der Nachwuchs die Anekdoten, Schicksale, Menschen und Bilder ihrer Familie trotzdem – ob sie wollten oder nicht.

Zuhören musste man wohl oder übel (kein Smartphone, kein Spotify!), und fürs spätere Leben gelernt haben aus den Familienerzählungen dann doch irgendwie alle.

Zumindest war „früher“ jedem klar, von welchem Stamm er gefallen ist und wo seine Wurzeln liegen – im Guten wie im Schlechten.

Du und Deine Trümmerfrauen-Geschichten

Auch heute scheint Genealogie, also Familienforschung, eher ein klassisches Rentner-Hobby zu sein.

Ein wichtiges, denn mangels regelmäßiger Kaffeetafeln – Familien leben heute viel weiter voneinander entfernt, gemeinsame Treffen sind seltener möglich – werden Stammbäume und Anekdoten, Geschichte und Geschichten nicht mehr erzählt.

Das ist schade.
Aber es gibt eine gute Alternative: Man schreibt sie auf.

Das birgt ein gewisses Risiko, denn tatsächlich scheint eine größere Portion Lebenserfahrung notwendig zu sein, bevor die eigenen familiären Wurzeln interessant und relevant werden.

Du und Deine Trümmerfrauen-Geschichten“ bekam beispielsweise die Autorin Christa Luise Seiß, Jahrgang 1946, von den eigenen Nachkommen zu hören, nachdem sie begonnen hatte, ihre Jahre in West-Berlin während der APO-Zeit aufzuschreiben.

Sind die eigenen Wurzel also tatsächlich nur für die etwas älteren Semester interessant?

Nicht unbedingt. Denn zu wissen, woher man kommt und was im eigenen Stammbaum so los war, kann gerade in einem Alter, in dem man sich auf die Suche nach dem eigenen „Wer bin ich eigentlich?“ begibt, sinnstiftender sein als „Hollister“, „Abercrombie & Fitch“ und „Superdry“ zusammen.

Ein klares Nein zur familiären Arbeitsteilung – Familienforschung machen Oma und Opa – sagen auch Timo Kracke und Freya Rosan, die mit ihrem Projekt Familienforscher.info für Eltern, Großeltern, Erziehern und Lehrern eine Plattform geschaffen haben, um Familiengeschichte auch für Kinder und Jugendliche erlebbar zu machen.

Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.
Goethe. Wer sonst?

Und vermutlich hatte er auch noch recht.

Weltgeschichte zum Anfassen, Tipps für den Alltag, Tipps fürs Schreiben, Kinder, Kinder und vieles mehr
Vergangenes nutzen, um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Familiengeschichte erlebbar machen

Aber wie vermittelt man diese Erkenntnis Kindern und Jugendlichen?

Wir als Eltern, Großeltern, Erzieher oder Lehrer wissen, wie groß der Einfluss unserer Herkunft auf unser Leben, Fühlen und Denken ist, unsere Kinder tun das in der Regel nicht.

Also wie? Die Frage klingt viel akademischer, als sie tatsächlich ist, denn Kinder und Jugendliche sind eigentlich viel zu neugierig, um Geschichten und Schicksale (ihrer Ahnen) links liegen zu lassen.

Gerade wenn man heranwächst, sich orientiert und versucht, zunehmend selbständig mit seinem eigenen Leben zurechtzukommen, brennt die Frage „Wie haben das andere gemacht?“ unter den Nägeln.

Und wo finden sich für diese Fragen die besten Vorbilder, Schicksale, Antworten und Lösungsmöglichkeiten?
Eben!

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Wichtig ist – wie so oft – die Verpackung.

Staubtrocken, mit Lupe und erhobenem Zeigefinger sollte Familiengeschichte für Kids nicht daherkommen, sonst wird sie schnell wieder in die Schublade „Für Oma und Opa“ zurückgelegt.

Aber dass Genealogie mit der richtigen Aufbereitung das Zeug hat, ein echter Spaß für den Nachwuchs aller Altersklassen zu sein, zeigen die Familienforscher auf ihrer Webseite und in ihren Webinaren mit vielen Ideen und Vorlagen, die sich bunt, spielerisch und völlig staubfrei mit der Erforschung von Familie und Geschichte beschäftigen.

Die lohnt sich! Übrigens nicht nur für Kinder.

Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2015, überarbeitet 2022

Lesen Sie im nächsten Beitrag: Es reicht nicht mehr aus, die geerbten Fotoalben und Stammbücher zu hegen und zu pflegen, denn ihr Inhalt wird für nachfolgende Generationen sinnlos, wenn das Wissen dazu verloren gegangen ist: 11 Tipps, die Sie beim biografischen Schreiben beachten sollten
11 Tipps, die Sie beim biografischen Schreiben beachten sollten

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Ein sehr empfehlenswertes Buch für den Start in die Ahnenforschung
Übersichtlich, hervorragend erklärt, klar strukturiert und durch regelmäßige Aktualisierungen für alle Linkempfehlungen immer auf dem neusten Stand. Damit gelingt der Start in die eigene Familiengeschichte, aber auch Fortgeschrittene werden von diesem Buch profitieren!

Tobias Grad: Ahnenforschung – Einführung und weiterführende Tipps: Familienforschung für jedermann*, Self published, Taschenbuch, 2018

Die Geschichte der Deutschen sehr gut, übersichtlich und verständlich erklärt.
Alle wichtigen Daten und Fakten angereichert mit Anekdoten, Skurrilitäten und Geschichten, die beim Nachschlagen und Querlesen sehr viel Spaß machen – denn manchal braucht man einfach den sozialen und politischen Hintergrund, um seinen Ahnen zu verstehen.

Christian v. Ditfurth: Deutsche Geschichte für Dummies*, Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, 2019

Die 90spannendsten Kapitel des beliebten Podcasts „Eine Stunde History“ von Deutschlandfunk-Nova zusammengefasst in einem Buch zum Blättern und Schmökern.Am Ende eines jeden Kapitels verweist ein QR-Code auf den jeweiligen Podcast, so dass man bei Bedarf das jeweilige Thema vertiefen kann.
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Matthias von Hellfeld, Markus Dichmann, Meike Rosenplänter, History für Eilige: Alles, was man über Geschichte muss* Verlag Herder, 2020

Tipps und Tricks für die eigene Biografiearbeit,
Wissenswertes über die digitale Bearbeitung alter Familienfotografien, Fragenkataloge und Inspirationen, was für nachfolgende Generationen aufgeschrieben werden sollte – auch die besten Rezepte für Vanillekipferl und Gänsekeule!

Frag’ Oma — Wich­tige Fra­gen an Oma und Opa*, Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, 2015, Gebunden

Anleitung, Inspiration und Fragenkataloge für’s biografische Schreiben
speziell für Opas, Onkel und natürlich auch alle anderen (männlichen) Familienmitglieder, die etwas zu erzählen haben.

Frag’ Opa — Wich­tige Fra­gen an Oma und Opa*, Agen­tur für Bild­bio­gra­phien, 2015, Gebunden

Eine tolle Anleitung für den Einstieg ins biografische Schreiben
ist dieser Ratgeber des Schriftstellers und Drehbuchautors Hanns-Josef Ortheil. Für alle, die Startschwierigkeiten überwinden oder noch ein bisschen gezielter schreiben wollen:

Hanns-Josef Ortheil: Schreiben über mich selbst. Spielformen des autobiografischen Schreibens*, Duden Verlag Verlag, 2013

Weiterführende Beiträge:

Familiengeschichte: In alten Fotografien kann ziemlich viel „Krimi“ stecken. Wenn man genau hinsieht, offenbaren sie manchmal völlig neue Aspekte in der Familiengeschichte.
Oder neue Geheimnisse.
Puppchen, Du bist mein Augenstern

Alte Fotografien und Dokumente finden sich oft an den unmöglichsten Stellen. Oft sind sie dort, wo man sie niemals vermutet hätte. Ein kleiner Tipp für alle, die immer mal wieder zufällig über schöne und besondere Fundstücke stolpern: ein Ordner, ein paar Einsteckfolien, Trennblätter und ein winziges Plätzchen im Regal oder Bücherschrank.
Was tun mit alten Familienfotos und Dokumenten?

Geschwisterliebe: Geschwister sind die Menschen, mit denen wir die längste Beziehung unseres Lebens führen. Egal, ob wir ewige Rivalität oder immerwährende Liebe pflegen, nicht nur der Charakter unserer Geschwisterbeziehung, sondern auch der Platz in der Geschwister-Reihenfolge ist von Bedeutung.
Kleine Schwester, großer Bruder. Geschwisterkonstellationen

Opa twittert aus dem Schützengraben: Das für den Grimme-Preis nominierte Opa-Projekt über die „Tour de Franz“ von Christian Mack
Opas Krieg

Erbtanten: Die Liste der Tanten-Gemeinheiten scheint unendlich zu sein. Woran das liegt? Wissen wir auch nicht, wollen das aber ändern.
Denn: Tanten sind viel cooler als ihr Ruf!
Die Psychologie der Erbtante: Tanten sind wie Mamas, nur cooler

Linkempfehlungen:

MyHeritage-Blog der Familienforscher:
Die Familienforscher: Familiengeschichte erlebbar machen

Familiengeschichte erlebbar machen auf Facebook:
https://www.facebook.com/FamiliengeschichteErlebbarMachen

Bildnachweise:

Familienforscher.info
Agentur für Bildbiographien

Geschichte und Psychologie Vergangenheit verstehen um mit der Zukunft besser klar zu kommen
Geschichte & Psychologie:

Vergangenes verstehen,
um mit der Zukunft besser klar zu kommen.

Ich bringe mit meinem Team Lebens-, Familien- und Unternehmensgeschichten ins Buch und schreibe als Ghostwriterin Bücher mit den Schwerpunkten Geschichte und Psychologie.

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