Das Zeitalter der Narzissten?

 

Das Zeitalter der Narzissten:Die Selbstsucht besteht nicht darin, dass man lebt, wie man will, sondern dass man von anderen verlangt, sie sollen leben, wie man will.

Narziss, der altgriechische Unglücks- rabe, der schön und selbstverliebt beim Versuch sein Spiegelbild zu küssen, ertrinkt, ist angeblich das Vor- bild unseres Zeitalters. Auch im Hier und Jetzt sind Narzissten meistens Männer, wobei in der Regel nicht sie selbst, sondern die die Menschen, die das Pech haben, sich in einen Narziss zu verlieben, baden gehen.
Kann man Narziss entkommen?

 

„Die Selbstsucht besteht nicht darin, dass man lebt, wie man will, sondern dass man von anderen verlangt, sie sollen leben, wie man will.“
Oscar Wilde


In der griechischen Mythologie ist Narziss der schöne Sohn des Flussgottes Kephissos, der beim Versuch, sein Spiegelbild in einem Teich zu küssen, ertrinkt.
Im wirklichen Leben versteht man unter Narzissmus die ‚krankhafte Eigenliebe‚ eines  – meistens männlichen – Menschen. Narzisstisch geprägte Menschen leben eine Eigenliebe, die das Leben ihrer Umgebung, vor allem aber ihrer Partnerinnen und Partner zum Albtraum werden lassen kann.

Narziss: Vom Verführer zum Manipulator

Narzissten gibt es – grob gesagt – in zwei Ausführungen.
Es gibt den „grandiosen“ Typ, der sich in allem und jedem ‚GROß-artig“ fühlt, und den „depressiven“ Typ, der glaubt, von allen verraten und verkauft zu werden, und der zum Mauler wird, sobald man ihn näher kennenlernt.

Aber: Wer Narziss begegnet, trifft zunächst auf eine sehr einnehmende und glänzende Per-
sönlichkeit, die auf andere sehr verführerisch wirkt.
Erst nach und nach zeigt Narziss auch seine andere Seite, seine Egozentrik und seine tiefe Überzeugung, einzigartig und allen anderen überlegen zu sein.


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Narziss

  • ist auf den ersten Blick faszinierend, intelligent und verführerisch

  • ist im Inneren tief verletzt, will davon aber nichts wissen

  • urteilt schnell und provoziert gerne

  • ist unberechenbar. Ihm macht es Spaß, andere zu überraschen.

  • möchte unentbehrlich und einzigartig sein. Wird ihm dieses Gefühl nicht zugestanden, macht jemand möglicherweise sogar Anstalten, ihn zu beurteilen, oder auch nur einem Hauch von Kritik zu üben, reagiert ein narzisstisch veranlagter Mensch mit Ablehnung und Wut.

  • kann sich über Kleinigkeiten maßlos aufregen.

  • wertet andere ab, um sich selbst aufzuwerten. Narzissten erkennen intuitiv die Schwachstellen ihres Gegenübers und hacken gerne darauf herum.

  • mag es, wenn sich andere schwach zeigen, damit er ihnen zur Hilfe eilen und sich als unentbehrlich und überlegen präsentieren kann.

  • hält seinen Besitz, seine Hobbys und seine Vorlieben für nicht zu übertreffen, allein weil sie ‚seins‘ sind. Alles, was er hat und ist, wird zur Erweiterung seines Ichs; deshalb gibt es in seinen Augen auch keine andere, gleichwertige oder sogar bessere Alternative, auch wenn objektive Gründe dafür sprechen.

  • gibt sich gerne kritisch. Auf Partnerinnen, die ihm zu stark sind, geht er los, um sie zu schwächen. Wird die Frau an seiner Seite allerdings zu schwach, interessiert er sich nicht mehr für sie und verlässt sie.

  • hat Angst vor Nähe. Mitunter bricht er eine Beziehung schlagartig ab, weil sie ihm zu eng wird. Bleibt er in einer Beziehung, möchte er umsorgt und umhegt werden und erwartet, dass seine Partnerin sich seinen Wünschen anpasst. Alltag langweilt und frustriert ihn, zur Not inszeniert er Krisen, um überhaupt etwas empfinden zu können. Wenn Narziss keine Anregung hat und er sich langweilt, wird es für seine Mitmenschen schwierig.

  • schafft es, seine Partnerin(nen) in einer sogenannten „Double-Bind-Situation“ festzuhalten: „Egal, was Du tust – es ist das Falsche!“

Die Gesetze der Manipulation

Man kann Menschen dazu bringen, ihr Verhalten zu ändern, wenn man ihnen beispielsweise eine Pistole an den Kopf hält oder eine genügend große Geldsumme anbietet. Aber Druck und Belohnung führen nur zu einer äußeren Verhaltensänderung, sobald Pistole oder Geld entfallen, entfällt auch die gewünschte Verhaltensänderung.
Wer wirklich Herz und Verstand eines Menschen gewinnen möchte und dessen Verhalten dauerhaft (zugunsten seines eigenen Vorteils) verändern will, muss sein Gegenüber manipulieren. Für ein anderes Verhalten oder eine veränderte innere Einstellung müssen Menschen das Gefühl bekommen, etwas aus freien Stücken und mit Freude zu tun – und eine Wahl gehabt zu haben. Auch Manipulation arbeitet mit Druck und Belohnung, aber für beides gilt: Weniger ist mehr!

„Wir hassen es, wenn wir kontrolliert werden. Wenn uns ein Mensch zu sehr drängt, werden wir misstrauisch, fühlen uns belästigt, ärgern uns oft und verlangen stärker als zuvor danach, unsere Wahlmöglichkeit zu wahren. Der Psychologe Jack Brehm hat das als Prinzip der „psychologischen Reaktanz“ bezeichnet. Man kann es auch, wie der Sozialpsychologe Joseph Masling, den „Daumenschraubeneffekt“ nennen, wenn Ihnen das besser gefällt.
Jeder der schon einmal mit einem eigensinnigen Kind zu tun hatte, kennt das Szenario aus eigener Erfahrung. Verbieten Sie dem Kind etwas, und es ist von Stund an geradezu davon besessen.“

Robert Levine, Die große Verführung. Wie die Regeln der Manipulation funktionieren

Narzisstisch veranlagte Menschen sind geborene Manipulatoren und beherrschen das Spiel von „Zuckerbrot und Peitsche“ perfekt. Für die Bedürfnisse, Vorlieben und Nöte ihrer Mitmenschen haben sie kein Ohr, sie können weder gut zuhören noch sind ihre sozialen Verhaltensmuster darauf ausgelegt, eine positive „Win-Win“ Situation für beide Seiten zu erzeugen. Sie manipulieren andere und verschaffen sich durch Verführung und Manipulation Aufmerksamkeit und Anerkennung. Zu ihren Gunsten – nur zu ihren Gunsten.

Natürlich gibt es auch mitfühlende Narzissten, der Haken ist nur, dass Mitgefühl eine hervorragende Manipulations-Masche sein kann. Tatsächlich machen ehrlich gemeinte herzliche Gesten oder Handlungen Narzissten in der Regel Angst, emotionale Nähe birgt für sie das Risiko des Kontrollverlustes.
Die Kontrolle zu behalten ist für Narzissten außerordentlich wichtig. Jede Situation muss unter allen Umständen im Griff behalten werden; sich zu öffnen bedeutet für sie Schwäche und schürt ihre Sorge, in die Defensive geraten zu können.

Eigene Fehler zuzugeben, fällt Narzissten ungemein schwer, stattdessen neigen sie dazu, ihre innere Unruhe und Leere auf andere zu projizieren, um sich besser zu fühlen. Falls es notwendig ist, inszenieren sie Krisen, um die Oberhand zu behalten, sich ihrer eigenen Macht über den anderen zu versicheren und als Ventil für eigene Sorgen und Ängste.

Die Generation „Ich“

Die Gründe für Narzissmus werden in der Kindheit vermutet, denn tatsächlich sind wir alle geborene Manipulatoren, jeder Mensch trägt narzisstische Züge in sich.

Narzissmus ist zunächst nichts weiter als eine gesunde Überlebensstrategie: Jedes Baby muss sich erst auf sich selbst konzentrieren und als „Selbst“ wahrnehmen und lieben, bevor es losmarschieren und Stück für Stück seine Welt erobern kann.
In seiner Entwicklung ist es sein eigenes kleines „Ego-Zentrum“, um das alle anderen – vor allem: Mama! – kreisen sollen.

Ein kleines Kind, das sich unsicher, schwach oder unterlegen fühlt, wird zum Schreihals, Aufschneider oder Angeber, um auf sich und seine Bedürfnisse aufmerksam zu machen.
Das ist eine sinnvolle und bei Kindern akzeptierte Strategie, die verhindert, dass sie sich verschreckt zurückziehen, anstatt sich hinauszuwagen, um von ihrer Umwelt zu lernen.
Unangenehm und zur Persönlichkeitsstörung wird Narzissmus erst, wenn Menschen in dieser Phase steckenbleiben; wenn sich Egozentrik und Eigenliebe ins Grenzenlose steigern und zur einzigen Form des Wohlbefindens werden.

Der Unterschied zwischen einem „normalen“ Menschen und einem neurotischen Narzissten liegt in ihrer Kritik- und Lernfähigkeit.
Neurotiker – zu denen auch Narzissten gehören – reagieren stur mit immer ein und demselben Verhaltensmuster, während „Normale“ situationsangepasst agieren und ihr Verhalten ändern, sobald ihre herkömmlichen Verhaltensweisen sie nicht weiterbringen. Menschen suchen sich andere Menschen als Vorbilder und ahmen deren Verhaltensweisen nach, wenn sie in schwierigen oder unklaren Situationen unsicher sind – wir alle lernen ein Leben lang durch Imitation und können uns dadurch auf neue Situationen und Herausforderungen einstellen.
Das setzt aber voraus, dass man bereit ist, sich mit sich selbst und seiner Umwelt kritisch auseinanderzusetzen und anzuerkennen, dass nicht immer „die Anderen“ schuld sind, wenn etwas schief läuft – unterm Strich also: Ehrlichkeit, Selbstreflektion und auch Selbstkritik da, wo sie angemessen ist.
Ein Unding für Narzissten!

Narziss und die Liebe

Ein Märchenprinz – so präsentiert sich Narziss den Frauen an seiner Seite in den ersten Wochen des Kennenlernens.
Doch der schöne Schein trügt, und sobald die erste Phase des Verliebtseins vorüber ist und der Alltag beginnt, wird es für einen narzisstisch geprägten Menschen schnell zu langweilig oder zu eng. Jetzt zeigt sich seine andere Seite: Eine Liebesbeziehung mit einem narzisstisch veranlagten Mann (das ist die häufigste Konstellation, „geht“ aber natürlich auch umgekehrt) bedeutet immer, dass nur einer von beiden geliebt wird und der andere liebt.

In einer längeren Beziehung hält Narziss nach den Regeln der Manipulation die Flamme auf der niedrigsten Stufe und gibt gerade so viel, dass die Partnerin nicht enttäuscht das Handtuch wirft. Im Gegenzug vollbringt sie selbst Höchstleistungen, um ihren vermeintlichen Prinzen gnädig zu stimmen. Denn den „Fehler“ in ihrer Beziehung – das ist das Fatale solcher Verbindungen – sucht sie immer bei sich selbst.

Lange Zeit galt Narzissmus als typisch männliche Persönlichkeitsstörung, aber Frauen holen auf. Frauen sind von Kindesbeinen an darauf trainiert, sich in eine Gemeinschaft einzufügen und mit anderen zu harmonieren, statt zu konkurrieren. Sich selbst als Mittelpunkt zu begreifen, liegt den meisten Frauen nicht besonders, deswegen findet man unter Frauen selten egozentrische oder narzisstische Verhaltensmuster. Doch seitdem Frauen in Beruf und Gesellschaft zunehmend „ihren Mann“ stehen, nimmt auch die Zahl an narzisstisch geprägten Frauen zu, auch wenn sie ihren Narzissmus in der Regel unauffälliger leben als Männer:

  • eine ichzentrierte Wahrnehmung der Wirklichkeit,
  • eigene Interessen durchsetzen – auch wenn andere dafür einen hohen Preis zahlen,
  • ein gefährliches Schwanken des Selbstwertgefühls zwischen himmelhochjauchzend und Abgrund,
  • Flucht als Selbstverteidigung,
  • Verleugnen der eigenen Schwächen, Kritikunfähigkeit
  • die Fassade einer selbstsicheren und selbstbewussten Persönlichkeit, hinter der sich oft ein unsicheres, schwaches und neidisches Selbst versteckt.

Kann man Narziss ändern, „heilen“ oder „retten“?

Eigentlich nicht.
Denn: Jede Verhaltensänderung basiert auf einem Anstoß. Das kann beispielsweise eine Strafe sein (Führerscheinentzug nach zu schnellem Fahren), eine Belohnung oder auch Manipulation (beispielsweise durch Werbung), oft ist es aber auch ein Leidensdruck, der uns dazu bringt, unser Verhalten und unsere innere Einstellung zu ändern: eine Beziehung, die schief gelaufen ist, ein Projekt, mit dem man Schiffbruch erlitten hat.
Dieser Leidensdruck führt in der Regel dazu, dass wir unsere Entscheidungen und Handlungen noch einmal kritisch unter die Lupe nehmen und überlegen, welchen Anteil wir selbst an unserem Unglück haben. Nicht so Narziss, denn er empfindet diesen Leidensdruck eben gerade nicht – „schuld“ sind bekanntlich immer die anderen.

Diese Lebenseinstellung ist bequem. Sie lässt andere leiden, Narziss selbst laviert sich in der Regel weitgehend unbeschadet durch unangenehme Situationen. Ohne Leidensdruck muss er auch nichts ändern. Warum auch? Schließlich sind es die anderen, die seinen Ansprüchen und Erwartungen nicht genügen.

Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2016


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Weiterführende Links zum Thema Glück und Unglück:


Wie unsere Steinzeitrelikte im Kopf aus Fremden Freunde machen, uns Vorbilder bescheren und unser Leben beeinflussen, ohne dass wir es bemerken, geschweige denn auch nur ansatzweise Herr (oder Frau) der Lage sind.
Richtige und falsche Vorbilder


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Geben sich Mütter in ihrer Mutterrolle selbst ein „Lebenslänglich“ und vertreiben damit ihre Männer? Stecken Männer – Söhne – deshalb in der Krise? Ist es Zeit für die Emanzipation von der Mutter ihrer Kindheit?
Der Mann in der Krise


Viele Menschen drücken sich vor dem Ankommen. Das geht ganz einfach, der Trick ist, dass man das, was man angeblich unbedingt möchte, in unerreichbare Höhen hängt. Aus gutem Grund,  denn spätestens seit George Bernard Shaw wissen wir, dass es im Leben zwei Tragödien gibt: Die Nichterfüllung eines Herzens-wunsches – und seine Erfüllung.
Über Ziele und wie man sie trotzdem erreichen kann.
Vor Ankommen wird gewarnt!


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Mit erlernter Hilflosigkeit und selbsterfüllenden Prophezeiungen kann man sich selbst sehr wirkungsvoll sabotieren.Noch ein Watzlawick über die Stolperfallen auf dem Weg zum Lebensglück:
Selbsterfüllende Prophezeiungen


Bildnachweis:
Agentur für Bildbiographien, 2016


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