Der Mann in der Krise?

 

Nichts ist für Männer so unsexy wie eine leidende, jammernde, sich aufopfernde und wütende Frau.
Ein Kind verändert eine Beziehung, das wissen wir alle. Aber: Geben sich Frauen in ihrer Mutterrolle selbst ein „Lebenslänglich“, opfern sie sich auf und stürzen damit sich, ihre Männer und ihre Söhne in die Krise?  Und: Ist es Zeit für die Emanzipation der Männer von der Mutter ihrer Kindheit?

„Eine glückliche Mutter ist für ihre Kinder lehrreicher als hundert Bücher über Erziehung.“


Beruf, Partnerschaft, Kinder, Haushalt: Frauen sollen alles hinbekommen.
Sie sollen „es“ hinbekommen, und das am liebsten souverän und stets lächelnd, um ihren Kindern (und Männern) nicht zu schaden.

Fest steht: Ein Kind verändert eine Beziehung.
Fest steht für Mütter auch: Wer sein Kind liebt, erzieht es selbst und stellt eigene Interessen und Bedürfnisse zurück.
Eine schlichte Forderung, aber eben auch eine, die leider schnell in die weibliche Abwärtsspirale  „Aufopfern“ und Jammern führen kann. Damit ist niemanden geholfen – auch und vor allem nicht den Kindern.

Beziehungsthema Hausarbeit

Väter sind immer glücklicher als kinderlose Männer, ist ein Ergebnis des 2015 veröffentlichten European Social Survey, einer großangelegten Studie, für die 350.000 Europäer und Europäerinnen seit 2002 zum Thema „Glücklichsein“ befragt worden sind.
Bei Müttern hängt das Kinder-Glück im Vergleich zu kinderlosen Frauen dagegen sehr davon ab, ob es gelingt, Berufstätigkeit und Mutterschaft unter einen Hut zu bringen.

Die Schieflage beginnt oft schon lange vor der Geburt eines Kindes: Doppelbelastung“ ist ein Schlagwort, das man(n) eigentlich nicht mehr hören kann, akut ist es trotzdem. Auch wenn das Thema alt und nervig ist – in einer Zeit, in der Frauen neben Haushalt und Kind auch für ihr eigenes Einkommen sorgen sollten, wird der Dauerbrenner „Beziehung und Hausarbeit“ wichtiger denn je – und ist nach wie vor bei vielen Paaren ungelöst, wie eine aktuelle Studie zeigt:

Beziehungsthema Hausarbeit
Auch in Partnerschaften, in denen beide Partner Vollzeit arbeiten, bleibt das Gros der Hausarbeit an den Frauen hängen – das Ungleichgewicht beim Thema Hausarbeit hat nicht (nur) etwas mit Kindern zu tun.
Männer, die in einer Beziehung leben, arbeiten in der Regel deutlich weniger im Haushalt als Singles. Umgekehrt bringen Frauen in einer Partnerschaft auch ohne Kinder durchschnittlich sehr viel mehr Zeit für den Haushalt auf, als wenn sie alleine wohnen.
Eine faire Aufteilung lohnt sich: Je gerechter Zeit und Aufgaben im Haushalt verteilt sind, desto weniger Ärger gibt es und beide Partner sind zufriedener mit ihrer Beziehung.

Rohmann, Schmohr, Bierhoff: Hausarbeit, Erwartungen und Beziehungsqualität


Hängt immer alles an den Müttern?

Sorgt die Schieflage in Sachen Hausarbeit bei vielen Paaren schon für Stress, kann die Geburt eines Kindes zur echten Krise werden.
Eine der Ursachen dafür ist schlicht und ergreifend Biologie: Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Frauen von Natur aus stärker auf das Schreien von Babys reagieren als Männer.
Egal, wie willig ein frischgebackener Vater ist: Von Natur aus wird Mama immer vor Papa da sein (selbst wenn beide die besten Absichten haben).

Allein dadurch wird sich das Kind stärker an die Mutter binden als an den Vater: Ein winziger genetischer Unterschied zwischen den Geschlechtern wird mit der Zeit zur großen Asymmetrie.

Die Asymmetrie kann sich zur großen Krise entwickeln, wenn Frauen in die typisch weibliche Falle des „Aufopferns“ tappen.
Wenn sie versuchen, den Balanceakt zwischen Kind, Haushalt und Job auch dann noch lächelnd hinzubekommen, wenn sie schon längst an ihre Grenze gekommen sind. Wenn sie eigene Wünsche zurückstellen, „es“ allein schaffen wollen, sich selbst vergessen und sich keine Auszeit nehmen, obwohl sie die bitter nötig hätten.

Sie sind immer die ersten am Bettchen.
Sie setzen sich den Hut auf, übernehmen Verantwortung und haben immer sämtliche Termine vom Kinderarzt bis zum Elternabend im Kopf. Sie kennen die Namen der Erzieherinnen und pflegen den Kontakt zu den Müttern der besten Freundinnen und Freunde. (Vätern rutscht sowas schon mal durch, besonders dann, wenn’s gerade nicht in den Terminkalender passt.)
Und dann passiert es: Sie fangen an zu jammern.
Wer sich aufopfert, sich also als Opfer fühlt, zieht nicht selbst die Reißleine. Haut nicht auf den Tisch, fordert nicht, nimmt sich nicht einfach.

Wer sich aufopfert, stellt eigene Interessen zurück, hat dabei aber das Gefühl, alles bliebe immer an ihm hängen. Wer sich aufopfert, ist gestresst, unglücklich – und nörgelt, ohne sich zu wehren. Hängt wirklich immer alles an den Müttern?

DEr Weg in die Krise

Nichts ist für Männer so unsexy wie eine leidende, jammernde, sich aufopfernde und  wütende Frau. Ein weibliches Jammertal ist vielen Männern einfach ungeheuer – in der männlichen (Kommunikations-)Welt nimmt man sich das, was man braucht, oder sagt wenigstens klar und deutlich, was man(n) will.

Sich aufopfern, leiden und jammern ist bei den meisten Männern nicht vorgesehen. Die nörgelnde Opferrolle hinterlässt bei ihnen Verunsicherung und einen ganz schlechten Eindruck. Mit Folgen: Gelingt es einer Mutter nicht, Kind, Job und Partnerschaft für sich unter einen Hut zu bringen und dabei glücklich zu sein, kann eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt werden, die alle in Mitleidschaft zieht.
Sie leidet, er leidet.
Sie jammert – er geht. Zumindest emotional.

Viele Mütter neigen dazu, in ihrer Rolle sich und andere zu vergessen.
Sie gehen in ihrer Mutterrolle so auf, wollen sie so perfekt ausfüllen, dass sie schließlich nicht mehr zu einem normalen Frauenleben zurückkehren und sich als Mutter selbst ein „Lebenslänglich“ geben.
Das beschreibt beispielsweise der Psychologe und Bestsellerautor Robert Betz in seinem Buch „So wird der Mann ein Mann“:

„Sie wechseln aus dem Mutter-Sein nicht mehr zurück in die Rolle der Frau und zerstören auf diese Weise die Liebesbeziehung zum Mann. Zwischen der Energie und Ausstrahlung einer »Mutter« und der einer »Frau« liegen Welten.“
Robert Betz: So wird der Mann ein Mann


Die Verurteilung der Väter

Die meisten Partnerschaften zerbrechen nicht an der einen großen Krise, den schlimmen Betrug oder dem Auftauchen eines anderen/einer anderen.
Bis es soweit kommt, ist die Liebe meistens schon längst leise und still an der sprichwörtlichen „offenen Zahnpasta-Tube“ gestorben, an den kleinen Alltags-Nervereien und Ungerechtigkeiten, mit denen wir uns gegenseitig viel zu oft quälen.

„Ostern beim Vater, Pfingsten bei der Mutter, Gerechtigkeit bis in die Feiertage, es war wohl üblich heute, sich ein Kind gerecht zu teilen, sobald die Liebe sich erledigt hatte.
Dörte Hansen: Altes Land


Manchmal ist es besser, sich zu trennen.
Doch egal, ob alleinerziehend oder in einer „Vernunfts-Beziehung“ wegen der Kinder: Verstehen sich Eltern nicht mehr als Liebespaar, ist die Gefahr groß, dass ein Unglück das nächste nach sich zieht.
Ohne glückliche Beziehung zum Kindsvater, zurückgewiesen und in ihrem Opfer-Dasein verhaftet, beginnt für die betroffenen Mütter und damit auch für ihre Kinder eine frustrierende Spirale abwärts, und das bedeutet: noch mehr Unglücklich-Sein.

„Von Generation zu Generation präsentierten sich viele Mütter ihren Kindern als jammernde, leidende und im Kern unglückliche Frauen, ohne befriedigende oder beglückende Beziehung.“
Robert Betz: So wird der Mann ein Mann


Ein Kind spürt, ob es seiner Mutter gut geht, ob sie mit ihrem Leben und ihrer Partnerschaft glücklich ist.
Leidet sie, so fühlt sich ihr Kind in seiner Abhängigkeit gezwungen, darauf zu reagieren: Es beginnt, mitzuleiden, will helfen und versucht auf irgendeine Weise ihr Leid zu lindern.
Besonders betroffen sind die kleinen Söhne, die sich ritterlich als Ersatzpartner anbieten:
„Ich wäre der bessere Partner für Mama. Ich will ihr helfen“, schreibt Robert Betz.

„Der Mann hat als kleiner Junge gelernt, dass er keinen Vater hatte, oder einen abwesenden Vater oder einen schwachen Vater. Das führt dazu, dass der kleine Junge beginnt, unisono mit der Mutter seinen Vater als Looser, als Versager, als nicht gut genug oder als nicht lieb und nett genug zu verurteilen. Denn ebenso haben sich ja viele Väter auch verhalten.“
Robert Betz: So wird der Mann ein Mann


Mütter und Söhne

Für einen kleinen Jungen ist seine Mutter die erste große Liebe seines Lebens.
Ein Kind, das nur die Mutter als Bezugsperson hat, wird sich innerlich auf ihre Seite stellen und wird ihr zeigen: wollen „Mama, ich bin für dich da, ich helfe dir.“

Das ist eine schwierige Situation sowohl für Söhne als auch für Töchter. Für kleine Jungs wird sie zum doppelten Dilemma, wenn der Vater nicht nur abwesend ist, sondern auch andere starke männliche Rollenvorbilder – Großväter, Onkel, erwachsene Freunde der Familie, Lehrer oder Trainer – fehlen.
Das kann passieren, denn sobald ein kleiner Sohn beginnt, sich von seiner Mutter zu lösen, wird er hauptsächlich wieder mit Frauen konfrontiert: Im Kindergarten übernehmen meistens Erzieherinnen, in den ersten Klassen der Schule fast ausschließlich Lehrerinnen einen Teil seiner Erziehung.

Der Mann in der KriseStarke Väter und/oder andere männliche Vorbilder, an denen sich Jungs orientieren und ihr zukünftiges Mann-Sein üben könnten?
In einer Familie, in der der Vater mehr abwesend als anwesend ist – leider oft sehr selten bis Fehlanzeige.

So wird ein kleiner Junge in seiner Kindheit möglicherweise mit un- bewussten, aber folgenschweren Verhaltensweisen konfrontiert, die sein späteres Leben prägen:
Ein abwesender Vater, fehlende männliche Vorbilder und eine unglückliche Mutter, die ihr Frausein und dadurch letztendlich auch ihre Partnerschaft aufgegeben hat, und ihrem kleinen Sohn ein entsprechend negatives Männerbild vermittelt.

„Da der Vater meist mehr abwesend als anwesend ist, braucht der Sohn unbedingt die Aufmerksamkeit und Zuwendung der Mutter für sein eigenes psychisches Überleben, wenn niemand sonst da ist.“
Robert Betz: So wird der Mann ein Mann


Was macht einen guten Mann aus?

Ein in Gedanken oder tatsächlich dauerhaft abwesender Vater und fehlende männliche Rollenvorbilder sind für kleine Söhne schwieriger zu bewältigen als für Töchter.
Denn wie soll er lernen, was einen richtigen, einen „guten“ Mann ausmacht? „Ein Mann wie sein Vater wollte der kleine Junge nicht sein“, schreibt Robert Betz, aber Informationen, wie ein „guter“ Mann ist, bekommt er nicht.

Ohne Vorbilder bleibt einem kleinen Jungen nichts anderes übrig, als sich an seine Mutter zu halten. Er wird versuchen, ihre Erwartungen und Wünsche zu erfüllen – und läuft damit Gefahr, als erwachsener Mann „Muttererfahrungen“ zu wiederholen: .

„Sie wollen ihr zeigen, dass es auch gute Männer gibt und trennen sich dadurch innerlich von ihrem Vater, indem sie ihn wie die Mutter als »schlecht« oder »böse« verurteilen.“
Robert Betz: So wird der Mann ein Mann


Vielen Söhnen und Töchtern sind  als Erwachsene weder die Abhängigkeit von ihrer Mutter noch die prekäre psychische Situation, in die sie durch das Leiden der Mütter und der Abwesenheit der Väter gebracht worden sind, bewusst.
Viele Menschen wiederholen alte Kindheits- und Erziehungsmuster, wenn sie als Erwachsene nicht darüber nachdenken und bewusst einen anderen Weg einschlagen.
Klassisch sind die
„Muttersöhnchen“, die in der eigenen Frau eine Ersatzmutter suchen.
Andere Männer versuchen, durch „Frauenretten“  unbewusst ihr „richtiges“ Mann-Sein unter Beweis zu stellen, laut Betz eines der „teuersten und auf Dauer frustrierendsten »Hobbys« von Männern.“ Immer im Bestreben eine oder mehrere Frauen parallel oder nacheinander von ihrem Leid zu befreien und ihren Wunschbildern zu folgen. Und immer mit dem Ergebnis, sich und seine Partnerin(nen) unglücklich zu machen.

DEr Weg Aus der Krise

Mythos MutterFreiheit bedeutet, sich über die Mechanismen, die in die Opferrolle führen, bewusst zu werden, sich dagegen zu entscheiden und es anders zu machen.
Um frei zu sein, bedarf es einer Fähigkeit,  die resiliente Menschen haben: Die Fähigkeit, sich Verletzungen und Rückschläge bewusst zu machen und schlussendlich als sinnvolle Erfahrungen zu sehen, aus denen man lernen und an denen man wachsen kann.

Auch Väter können echte Mutterqualitäten entwickeln.
Wenn sie wollen. Und wenn man sie lässt.
Gegen das feinere mütterliche Gehör empfiehlt die amerikanische Anthropologin Sarah Hdry beispielsweise Ohropax – wenn sich Mütter anfangs auch mal taub stellen und den Vätern den Vortritt lassen, werden deren Antennen mit der Zeit empfindlicher für’s Kind. Männliche Mutterqualitäten sei ein „gewaltiges Potenzial an väterlicher Fürsorge“, das noch nicht gehoben ist, sagt Hdry.

Mütter sollten nicht versuchen, perfekt zu sein, sondern glücklich.
Denn nur eine glückliche und ausgeglichene Mutter kann ihren Kinder das geben, was sie zu geben hat.
Das bedeutet, sich Auszeiten zu nehmen und eigene Interessen und Bedürfnisse ernst zu nehmen. Das bedeutet auch: sich nicht in einer Opferrolle zu verstricken.


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Eine der interessantesteten und wichtigsten Hypothesen der Anthropologin Hdry führt allerdings weiter und zurück in die Vergangenheit: zur Großfamilie.
Kinder wüchsen, so Hdry, schneller und intelligenter auf und hätten nicht zuletzt eine bessere Bindung zur Mutter, wenn sich mehrere Bezugspersonen um sie kümmerten.
Auf diese Weise, so ihre anthroplogische Sicht, müssten Kinder sich in verschiedene Persönlichkeiten hineinversetzen und lernen, sie zu manipulieren.

Als Beispiel nennt Hdry den (ehemaligen) amerikanischen Präsidenten Obama, der in einer besonderen Familienstruktur aus Mutter, Großmutter und verschiedenen anderen Bezugspersonen aufgewachsen ist, nach traditioneller Vorstellung also in eher zerrütteten Verhältnissen. Für die Anthropologin ein Segen für seine spätere Karriere: Genau durch diese Struktur habe er sein außergewöhnliches Talent, sich in andere hineinzuversetzen und sie für sich zu gewinnen, entwickeln können.

Eine einzelne Mutter oder ein einzelnes Paar unter den unsicheren Bedingungen vor etwa 1,8 Millionen Jahren mit einem Kind? Die heute allgegenwärtige Kleinfamilie löst bei Anthropologen nur Kopfschütteln aus – in solchen kleinteiligen Familienverhaltnissen wäre es Homo sapiens niemals gelungen, genügend Nahrung für die Nachkommen heranzuschaffen.
Erst die Großfamilie, so Sarah Hdrys These (und die vieler anderer), hat uns Menschen erfolgreich gemacht.

Mythos MutterLiegt die Lösung für den „Mann in der Krise„, das moderne Mütter-Dilemma und die Beziehungsdramen nach der Geburt eines Kindes mit oft überforderten und unzufriedenen Frauen also auf der Hand – und ist seit der Steinzeit bekannt?

„Die Freiheit, nach der sich jedes Männerherz zutiefst sehnt, entsteht zuallererst durch die Befreiung von der Mutter der Kindheit. Darum rate ich jedem Mann zwischen achtzehn und einundachtzig, sich diese Aufgabe beherzt vorzunehmen.“
Robert Betz: So wird der Mann ein Mann


Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2015


Weiterführender Link zum Thema „Krise des Mannes“
„So wird der Mann ein Mann“, siebenminütiger Youtube-Film mit Robert Betz:
http://www.youtube.com/watch?v=jk50VFqCOJU


Weiterführende Links zum Thema Kinder & Lebensglück:


In der Wiege unserer Zivilisation, im alten Griechenland, gab es keine Doppelbelastung für Mütter und von einer weiblichen Sinnkrise konnte auch keine Rede sein: Auf mütterliche Gefühle wurde schlicht und ergreifend verzichtet.Das schnörkellose Verhältnis antiker Eltern zu ihrem Nachwuchs änderte sie erst langsam im Hochmittelalter; unser heutiger Begriff von „Mutterliebe“ entstand im 18. Jahrhundert. Aber was ist der „Mythos“ Mutter? Gibt es ihn überhaupt – oder ist er nur eine Erfindung, um Frauen „bei der Stange“ zu halten?
Mythos Mutter – Die Hand an der Wiege bewegt die Welt


Vor rund 200.000 Jahren war es noch nicht abzusehen, dass sich Männchen und Weibchen der Gattung Homo sapiens außer Feuerstelle und Höhle auch – im Zeitrahmen der Evolution: kurze Zeit später – Chefetagen und Haushalt teilen würden.
Es ist also nicht verwunderlich, dass der Dialog der Geschlechter heute noch viel zu oft den gleichen archaischen Grundprinzipien folgt, und deshalb eigentlich (fast) unmöglich ist.
Da röhrt der Hirsch. Über die schwierige Kommunikation zwischen Männern und Frauen


Mit erlernter Hilflosigkeit und selbsterfüllenden Prophezeiungen kann man sich selbst sehr wirkungsvoll sabotieren.Über unsere selbstgemachten Stolperfallen auf dem Weg zum Lebensglück:
Selbsterfüllende Prophezeiungen


Narziss, der altgriechische Unglücksrabe, der schön und selbstverliebt beim Versuch sein Spiegelbild zu küssen, ertrinkt, ist angeblich das Vorbild unseres Zeitalters. Auch im Hier und Jetzt sind Narzissten meistens Männer, wobei in der Regel nicht sie selbst, sondern die Frauen, die das Pech haben sie zu lieben, baden gehen. Kann man Narziss heilen? Oder wenigstens entkommen?
Das Zeitalter der Narzissten


Mutterliebe sorgt dafür, dass Frauen über sich hinauswachsen und Dinge tun, die sie normalerweise für andere Menschen nicht tun würden.
Fehlt Mutterliebe, muss ein Kind also „mutterseelenallein“ aufwachsen, wird es diesen Mangel ein Leben lang spüren. Aber was ist Mutterliebe, und wie lässt sie sich erklären?
Was heißt schon Mutterliebe?


Sei spontan! Paul Watzlawick über die Absurdität der Forderungen „Sei spontan!“ oder „Sei fröhlich!“. Denn die Erwartungen der anderen sind die Erwartungen der anderen …
Sei spontan!


Bildnachweis:
Agentur für Bildbiographien, 2015


Wir müssten das alles mal aufschreiben Die Agentur für Bildbiographien veröffentlicht seit 2012 hochwertige Bildbände und Chroniken über Familien- und Unternehmens-geschichten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage Bildbiographien: Wir müssten das alles mal aufschreiben!



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