Die Kraft der feinen Düfte

Ätherische Öle-Die Kraft der feinen DüfteMenschen können 1 Billion Geruchs-stoffe unterscheiden, jede Körperzelle hat – ganz ohne Nase – Rezeptoren für Duftstoffe.
Das, was die alten Griechen und die heilkundigen Mönche, Nonnen und ‚Kräuterfrauen‘ des Mittelalters aus Er- fahrung über Aromatherapie wussten, wird von der modernen Medizin wie- derentdeckt. Fazit: Die ‚Kraft der feinen Düfte‘ ist möglicherweise viel stärker als lange Zeit vermutet wurde.

 

Die Kraft ätherischer Öle

Echter Lavendel wird seit Jahrhunderten wegen seines unverwechselbaren Aromas und seiner beruhigenden und schlaffördernden Wirkung als Hausmittel geschätzt, er wirkt antisseptisch und hilft übrigens auch – das ist weniger bekannt – ausgezeichnet bei Hautirritationen und Sonnenbrand.
Weihrauch wurde bereits vom persischen Arzt Avicenna (ca. 980 – 1037) zur „Stärkung des Geistes und des Verstandes“ empfohlen, in der ayurvedischen Medizin wird das Harz des Weihrauchbaums seit 5000 Jahren zur Behandlung von Arthritis, rheumatischen Erkrankungen oder bei Gelenk- und Muskelbeschwerden angewendet.
Bereits 1700 Jahre vor Christus war Weihrauch so begehrt, dass sein Transport für die Entstehung einer blühenden Handelsstraße zwischen Arabien und dem Mittelmeer – der Weihrauchstraße – führte. Heilkundige wie Hippokrates und später im Mittelalter Hildegard von Bingen empfahlen den Einsatz von Weihrauch für eine ganze Reihe von Gesundheitsproblemen.

Zitrusöle gelten als entschlackend, machen gute Laune, schärfen den Verstand und helfen in emotional schwierigen Zeiten oder unklaren Situationen.
Und Thymian ist nicht nur ein bewährtes Hausmittel bei Husten, Erkältung und Erschöpfung, sondern kann noch eine ganze Menge mehr: Ein Tropfen reines Thymianöl vor dem Schlafengehen unter den großen Zeh massiert, soll, so sagen es zumindest viele Betroffene, auch hartnäckige Schnarcher vom Schnarchen abhalten.


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Mit MaiglöckchenDuft ans richtige Ziel

Ätherische Öle sind keine Wundermittel, einen Beinbruch können sie nicht heilen.
Aber sie können können die Heilung unterstützen, Schmerzen lindern und helfen, das, was uns aus der Balance gebracht hat, natürlich und ohne Nebenwirkungen wieder ins Gleich-gewicht zu bringen.

Dass Aromatherapie kein Hokuspokus ist, wussten nicht nur die Heilkundigen im alten Griechenland und im Mittelalter, ätherische Öle sind mittlerweile auch in der modernen Medizin angekommen und werden intensiv erforscht.
So ist Forschern schon lange bekannt, dass jede Körperzelle Rezeptoren für Duftstoffe hat, wofür sie da sind, weiß man allerdings nur ansatzweise.

Es wird vermutet, dass Duftstoffe innerhalb unseres Körpers Botendienste übernehmen. Gut erforscht ist zum Beispiel, dass Spermazellen sich vom Maiglöckchen-Duft der Eizellen anlocken lassen und sich in die Richtung der Duftquelle bewegen.

Duftrezeptoren auf Körperzellen ist ein Aspekt, ein weiterer wichtiger unseres Geruchs-sinns: Unser Riechhirn ist eines der ältesten TeileReines Öl aus echtem Lavendel im Probierset aus Lavendelöl und Karte mit Anwendungsempfehlungen unseres Gehirns, aus ihm hat sich das Telencephalon, also unser „modernes Gehirn“ zum Speichern von Informationen, Lernen und Nachdenken, entwickelt.
Wen wundert’s da noch, dass Gerüche so eng mit unserern Erinnerungen verbunden sind und bestimmte Düfte sofort bestimmte ‚Bilder im Kopf‘ aufrufen?


40.000 Moleküle für eine Körperzelle

Unser Körper besteht aus rund 100 Billionen Zellen, in einem Tropfen ätherischen Öl sind etwa 4 Trillionen Moleküle enthalten – rein rechnerisch macht das für jeden Tropfen hochkonzentrierten reinen ätherischen Öls 40.000 Duftmoleküle pro Körperzelle.

Wie auch immer man es rechnen mag, beim Inhalieren, Einnehmen oder Einmassieren ätherischer Öle gelangen also sehr, sehr viele wirksame Moleküle direkt in unseren Blutkreislauf und unser limbisches System und können dort ‚arbeiten‘. Viele Duftmoleküle schaffen es sogar in die Zellen hinein; das ist einer der Gründe, warum ätherische Öle besonders gut und schnell auch gegen Viren, die sich in Zellen verschanzen, helfen können (z.B. Pfefferminzöl bei beginnenden Herpes-Bläschen).
Für ihre ‚Arbeit‘ spielt bei Duftstoffen aber noch ein weiterer Aspekt eine wichtige Rolle: Anders als in den klassischen Arzneimitteln der Schulmedizin sind in echten (das bedeutet: aus Pflanzen gewonnenen) ätherischen Öle nicht nur ein (oder wenige) Wirkstoffe enthalten, sondern sehr viele unterschiedliche. Reines Lavendelöl enthält beispielsweise über 400 unterschiedliche wirksame Moleküle, die sich ergänzen, ausgleichen und verstärken.
Diese Kombination vieler verschiedener Wirkansätze könnte ein Grund für die ausgleichenden Effekte und die sehr niedrige Nebenwirkungsrate (echter!) ätherischer Öle sein.
Oder einfacher ausgedrückt: Körper und Geist holen sich aus einem Tropfen Öl das, was sie brauchen, der Rest wird ausgeschieden oder ausgeatmet.


Vom richtigen Umgang mit ätherischen Ölen

In ätherischen Ölen steckt die geballte Kraft der Natur; ein Tropfen reines Pfefferminzöl, gut gegen verstopfte Nasen, Herpes- oder Fieberbläschen und Kopfschmerzen, entspricht etwa der Pflanzenkraft von 28 Tassen Pfefferminztee, das sind ungefähr 5 Kannen.
Pflanzen produzieren ätherische Öle, um sich zu schützen; um Fressfeinde und Parasiten abzuschrecken, aber auch um Bestäuber anzulocken und sich untereinander zu ver- ständigen:
Das wir Mensche die konzentrierte Essenz der Pflanzenöle für unser körperliches und emotionales Wohlbefinden nutzen können, ist lange bekannt, die genauen Wirk- mechanismen werden erst jetzt nach und nach erforscht und verstanden.

Damit wir von der Kraft der reinen Öle profitieren, sollte man allerdings einige Punkte beachten:

  • Ätherische Öle werden oft als Öle für Duftlampen oder als Duftkerzen verkauft.
    Das ist keine gute Idee, denn Hitze zerstört die feine Struktur der meisten Öle. Besser ist es, sie zwischen den Händen zu zerreiben und einzuatmen, einen Tropfen hinters Ohr zu massieren (empfiehlt sich zur Entspannung z.B. mit Lavendelöl) oder Öle k a l t durch spezielle Diffusoren in der Raumluft zu zerstäuben.
    Ganz ausgezeichnet ‚arbeiten‘ ätherische Öle tatsächlich auch auf den Fußsohlen.
    Was auf den ersten Blick verwunderlich erscheinen mag, klappt in der Praxis hervorragend; ein Grund könnte sein, dass die Wirkstoffe ätherischer Öle von der Fußsohle sehr schnell in unseren Blutkreislauf gelangen und dadurch optimal im ganzen Körper verteilt werden.
  • Sehr häufig werden künstlich hergestellte Öle oder Aromen beispielsweise als Raumlufterfrischer angeboten – Sie erkennen die ‚Synthetischen‘ meistens an einem leicht seifigen ‚Nachgeschmack‘.
    Schlimmer als die ‚B-Note‘ im Geruch sind allerdings die vielen Zusätze, die synthetisch hergestellte Duftstoffe und Aromen meistens haben, sie stehen im Verdacht, Allergien auslösen zu können. Wer eine Neigung zu Allergien oder Asthma hat, sollte künstliche Düfte und Aromen soweit wie möglich vermeiden. (Dabei bitte auch an Seifen, Putz- und Waschmittel denken, auch sie enthalten synthetische Duftstoffe. So manches Neurodermitis-Kind konnte durch das Umstellen des Waschmittels auf ein Duftstoff-freies ‚Sensitiv‘-Produkt – es muss gar nicht ‚Bio‘ sein – von seiner Erkrankung befreit werden.)
    Natürliche aromatische Öle werden in der Regel von Allergikern hervorragend vertragen, synthetische nicht.
  • Billiges Öl – teures Öl?
    Wie immer gilt: Auf den Inhalt kommt es an. Um Öle möglichst preiswert für Nutzer herzustellen, werden oft Kunstgriffe angewandt. So gibt es beispielsweise drei unterschiedliche Lavendelarten, für den therapeutischen Gebrauch kommt allerdings nur das Öl zum Einsatz, das durch Wasserdampfdestillation aus den Blüten des echten Lavendels (Lavandula angustifolia) gewonnen wird – Lavandin- und Spiköl gelten als Verfälschung. Achten Sie beim Kauf Ihres Öls daher genau auf das ‚Kleingedruckte‘ und mögliche Verdünnungen, informieren Sie sich so gut es geht über seinen Hersteller.
    Bei eher preisgünstigen Angeboten werden häufig Pflanzenteile zur Ölgewinnung verwendet, die dafür eigentlich nicht geeignet sind oder es wird – ähnlich wie bei der Gewinnung von Olivenöl – bei der Destillation mit hohem Druck und/oder hohen Temperaturen gearbeitet, um mehr Quantität (auf Kosten der Qualität) herauszuholen.

Fazit:

In ätherischen Ölen steckt geballte Pflanzenkraft.
Schon ein Tropfen – je nach Öl und Anwendungsziel – innerlich oder äußerlich angewandt, bringt Billionen von Wirkstoffmolekülen direkt in die Blutbahn und zu unserem Riechhirn, das unter anderem unsere Emotionen und Gefühle steuert. Ätherische Öle können zwar keine Beinbrüche heilen und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Aber sie können Heilungsprozesse unterstützen, unsere körpereigene Immunabwehr stärken und uns helfen, das, was aus dem Gleichgewicht geraten ist, wieder ins Lot zu bringen.


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Weiterführende Links zum Thema ätherische Öle:


Detaillierte Informationen über Anwendungen und Wirkung von Aromaölen finden Sie in unserer Shopkategorie Die Kraft der feinen Öle:
shop-bildbiographien: Die Kraft der feinen Öle

„Aromatherapie: Mit Düften heilen“ ist ein lesenswerter Beitrag des NDR-Ratgebermagazins ‚Visite‘:
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Aromatherapie-Mit-Dueften-heilen,aromatherapie100.html


Weiterführende Links zum Thema Glück:


Menschen haben einen besonderen Hang zur Tragik.
Wir alle besitzen einen sehr sensiblen Nerv für schlechte Gefühle – unser Unglück liegt uns viel näher als unser Glück. Was für ein Pech: Unsere Natur ist auf ein halbleeres Glas gepolt, und nicht auf ein halbvolles. Besonders mit unserer Erinnerung, beim „Spiel mit der Vergangenheit“, stehen wir uns selbst viel zu oft im Weg.

Das Spiel mit der Vergangenheit. Erinnern wir uns! Oder lieber doch nicht?


Sei spontan! Paul Watzlawick über die Absurdität der Forderungen „Sei spontan!“ oder „Sei fröhlich!“. Denn die Erwartungen der anderen sind die Erwartungen der anderen …
Sei spontan!


Wer seine Ziele in unerreichbare Höhe hängt, erspart sich zum einen Ärger und Anstrengung, zum anderen den Katzenjammer des Ankommens. Denn spätestens seit George Bernard Shaw wissen wir, dass es im Leben zwei Tragödien gibt: Die Nichterfüllung eines Herzenswunsches – und seine Erfüllung.
Vor Ankommen wird gewarnt


Der „Flow“ macht‘s! Die drei Formen des glücklichen Lebens und die Geschichte der positiven Psychologie:
Die Energie folgt der Aufmerksamkeit


Mit erlernter Hilflosigkeit und selbsterfüllenden Prophezeiungen kann man sich selbst sehr wirkungsvoll sabotieren.Noch ein Watzlawick über die Stolperfallen auf dem Weg zum Lebensglück:
Selbsterfüllemde Prophezeiungen


Bildnachweis: Agentur für Bildbiographien, 2017
Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2017


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