Szenen einer arrangierten Ehe

Queen Victoria (1819 - 1901) anlässlich ihres Thronjubiläums 1887

Königin Victoria am Tag ihres goldenen Thronjubiläums 1887, von Alexander Bassano – http://www.royalcollection.org.uk/collection/2105818/portrait-photograph-of-queen-victoria-1819-1901

Queen Victoria, die legendäre britische Königin (1819 – 1901), landete eigentlich aus Versehen auf dem englischen Thron. Der Grund für ihren Aufstieg in der britischen Thronfolge war ihr dicker Onkel George, der sein Leben nicht in den Griff bekam und mit einer Frau verheiratet war, die er nicht leiden konnte.

Es ist das britische Trennungsdrama vor Charles und Diana.
Mit diesem Prince of Wales, der wegen seiner Leibesfülle auch gerne als „Prince of Whales“ − Prinz der Wale – verspottet wird, ist aber auch wirklich kein Staat zu machen:
Der englische Thronerbe George (1762 – 1830) ist fett, eitel exzentrisch und egozentrisch; für dynastische Zwecke völlig ungeeignet
.

Er selbst bezeichnet sich gerne als „führenden Gentleman Europas“, was auch damit zu tun hat, dass er lange Zeit ein enger Freund und Bewunderer des legendären Londoner Dandys George „Beau“ Brummell ist.


Der Kronprinz und sein Dandy

Karrikatur von George "Beau" Brummell (1805)

Die vornehmliche Lebensleistung von George „Beau“ Brummell besteht darin, sich besonders sorgfältig zu kleiden.

Er verlässt das Haus erst nach einer mehrstündigen Prozedur in perfekt sitzender und aufeinander abgestimmter Garderobe. In der feinen Londoner Gesellschaft erntet er dafür viel Aufmerksamkeit und Bewunderung; einer seiner glühendsten Verehrer ist Prinz George, der, wie viele andere Gentlemen seiner Zeit eifrig versucht, Brummells Stil zu kopieren.

Kronprinz George ist allerdings auch für andere Lebensgenüsse offen, und ab seinem dreißigsten Lebensjahr muss er unter seiner ausgesuchten Garderobe ein Korsett aus Fischbein tragen, das sein Diener taktvoll als „Gürtel“ bezeichnet.
Ein schickes Halstuch ist das Markenzeichen der Dandys und gehört zum Outfit unbedingt dazu. Bei Kronprinz George sind die feinen Halstüchlein modische Accessoires, dienen aber auch dazu, sein Doppelkinn zu verbergen. Mit den Jahren auch das dritte und das vierte Kinn, das sich jeweils darunter bildet.


Kronprinz George fühlt sich zwar als „führender Gentleman“, bei Volk und Parlament hat er es sich trotzdem schnell verscherzt.
Sein Leben lang wird er gegen Hohn, Spott und schlechte Presse kämpfen müssen, auch als er die Briten als König George IV. regiert.

Anlässlich seines Todes im Jahr 1830 schreibt die London Times:

„[…] Nie ist ein Mann weniger von seinen Mitmenschen betrauert worden als dieser verstorbene König. Welche Augen haben um ihn geweint? Welches Herz hat aus selbstloser Trauer um ihn geseufzt? […] wenn er auch nur einen Freund, einen ergebenen Freund egal aus welcher Schicht hatte, dann beteuern wir, dass wir niemals seinen Namen vernommen haben.“


Schon seine Zeit als Thronfolger und Prinzregent ist schwierig, seine Herrschaft als König Georges IV. von 1820 bis 1830 bringt das Ansehen ihres Königshauses bei den Briten auf einen nie gekannten Tiefpunkt.
Erst seine Nichte, die junge Queen Victoria, kann das Image des Königshauses retten.


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Die Briten und ihr Parlament

Großbritannien hat seine Revolutionen schon längst hinter sich.
Anders als die Franzosen haben die Briten ihren Weg zur Volkssouveränität mehr als „work in progress“ gestaltet; das blutige Hauruck-Verfahren und „Köpfe ab!“ der französischen Revolution ist ihre Sache nicht (geköpft wurde trotzdem, aber seltener und diskreter).

Der eigentliche Bürgerkrieg zwischen König und Parlament hatte bereits 1642 statt-gefunden; danach gab es ein merkwürdiges Hin und Her zwischen Demokratie und Diktatur. Den Schlussstrich unter das Kapitel Bürgerkrieg ziehen die Briten, indem sie den Puritaners Oliver Cromwell köpfen und  Karls II. im Jahr 1660 zum König krönen.
Die Revolte flackert zwar unter Karls Nachfolger Jakob II. noch einmal kurz auf, denn Jakob hatte es im anglikanischen Britannien mit seinem Katholizismus und Alleingängen einfach zu bunt getrieben. Doch mit seinem Nachfolger Wilhelm III. von Oranien kehrt Ruhe auf der Insel ein und man findet eine Kompromissformel, mit der alle gut leben können:
König ja, aber das Parlament hat immer das letzte Wort.

Bereits seit 1669 garantieren die Bills of Right den britischen Untertanen wichtige Bürgerrechte, beispielsweise die Immunität der Parlamentarier, unabhängige Gerichte und freie Wahlen.
Natürlich nur für Männer und nur für die fünf Prozent der Bevölkerung, die über ein entsprechend hohes Einkommen verfügen.

Aber immerhin. Die absolutistischen Staaten auf der anderen Seite des Ärmelkanals sind noch Lichtjahre von solchen Errungenschaften entfernt.

Queen Victorias Großvater George III.

Victorias Großvater, König George III. (1738 – 1820), sitzt nicht allein auf dem Thron, sondern regiert gemeinsam mit einem Parlament, in dem die Whigs, die Parlamentspartei (und späteren Liberalen), und die Torys, die Königstreuen (heute die Konservativen), vertreten sind.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert regiert der alte König und in seiner langen Amtszeit haben viele Kriege die Welt komplett verändert.
Zu viel Krieg und Streit für einen König, der Kriege und Streit eigentlich nicht mag.
Im Volk trägt George III. den Beinamen Farmer George („Bauer George“), denn er schätzt das einfache Leben auf dem Lande, wo er sich in Ruhe seinem Steckenpferd – der Landwirtschaft – widmen kann.

Der Siebenjährige Krieg, die Unabhängigkeit Amerikas und Napoleon:
Keine Ruhe für ‚Farmer George‘

"Farmer George" König George III.Der Siebenjährigen Krieg (1756 – 1763) ist eine Art inoffizieller Weltkrieg, in dem die Briten zusammen mit Preußen, Hannover, Hessen-Kassel, Braunschweig und Gotha gegen Franzosen, Österreicher, Russen, Schweden, Spanier, Sachsen und andere Fürstentümer des römisch-deutschen Reiches kämpfen.
Man geht sich in Europa an den Kragen, aber auch in Afrika, Indien und Nordamerika wird erbittert gekämpft.

Immerhin hatte man in diesem Krieg den alten Feind Frankreich empfindlich schwächen und den Franzosen die Kolonien in Nordamerika abjagen können.
Doch die Freude darüber währte nur kurz, denn schon zehn Jahre später schmeißen aufrührerische Nordamerikaner bei der Boston Tea Party feinen englischen Tee, für den sie keinen Zoll zahlen wollen, ins Meer.
Damit beginnt der amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in dem diese Kolonie sehr schmerzhaft wieder verloren geht. Unterstützt werden die nach Unabhängigkeit strebenden Amerikaner übrigens von Frankreich – nicht weil der absolutistische Herrscher Ludwig XVI. (Ludwig der 16.) sein Herz für Aufständische entdeckt hat, sondern weil er dem Erzfeind Großbritannien eins auswischen will.
Das Auswischen gelingt, allerdings ist es sehr kostspielig, was eine lang anhaltende Überschuldung Frankreichs zur Folge hat; in Verbindung mit Missernten, eisig kalten Wintern, Hungersnöten  und  drückenden Steuern führen die hohen Schulden schließlich zur französischen Revolution 1789, die Ludwig 1793 den Kopf kosten wird.

Aber noch ist es nicht soweit: 1776 verabschieden die Amerikaner ihre eigene Verfassung, in der sie ihr pursuit of happiness (das Streben nach Glück) als Bürgerrecht verankern; ein in der ganzen Welt einzigartiges Recht, zumal es für Männer u n d Frauen gilt – nicht aber für die schwarzen Sklaven, dem die junge Nation einen großen Teil ihres Wohlstandes zu verdanken hat.

Viel Zeit zum Wundenlecken bleibt George III. und seinen Briten allerdings nicht, denn in Frankreich bricht 1789 die Revolution aus. Als Revolution und Revolutionäre ihre Kinder gefressen hat, putscht sich Napoleon an die Macht – und überrennt in den darauffolgenden Jahren mit seinen Armeen die halbe Welt.
Fast mehr als zwei Jahrzehnte ziehen sich die kostspieligen Koalitionskriege (1792 – 1814) gegen Napoleon, seine Grande Nation und deren Truppen hin, aber irgendwie muss man die Franzosen davon abhalten, ganz Europa und den Rest der Welt zu kassieren.

Alles in allem: sehr viel Krieg und Revolutionen für einen König, der eigentlich nichts mehr als Ruhe, Frieden und das Landleben schätzt – ‚Farmer George‘.


Der Kampf gegen Napoleon kommt wenige Jahre vor Georges Tod zur Ruhe, doch nun steht Großbritannien vor dem Problem, dass plötzlich Tausende Soldaten aus der Armee entlassen werden und in ihrer wirtschaftlich angeschlagenen Heimat nach Arbeit suchen.
Für George III. spielt das keine große Rolle mehr:

Seit 1811 regiert der „Prince of Whales“, Kronprinz George, bereits als Prinzregent, denn der alte König ist wegen einer Erbkrankheit geistig völlig umnachtet und nimmt von seiner Umwelt kaum noch etwas wahr.

Prinz George und Caroline von Braunschweig

„Farmer Georges“ ältester Sohn, Kronprinz George, hält von der ländlichen Idylle und der Bescheidenheit seines Vaters überhaupt nichts.

Es ist 1780, George ist endlich volljährig und entkommt der strengen Bescheidenheit seines Vaters. Er bindet sich sein Halstüchlein um und stürzt sich als Lebemann ins Londoner Treiben. Nach mehreren ebenso skandalösen wie kostspieligen Liebschaften heiratet er 1785 im Alter von 23 Jahren – ohne die Erlaubnis seines Vaters, des Königs. Damit verstößt der Prince of Wales gleich gegen mehrere Gesetze, denn seine Ehefrau ist nicht nur eine Bürgerliche, sondern auch noch Irin, Katholikin und zweimal verwitwet.
Würde diese Ehe und seine heimliche Hochzeit publik werden, wäre seine Thronfolge hinüber – doch sie wird nicht bekannt, sondern von willigen Parlamentsabgeordneten vertuscht.

Im Jahr 1795, auf der anderen Seite des Ärmelkanals tobt die Französische Revolution mit blutigem Terror, der französische König und Königin Marie-Antoinette sind geköpft worden, hat Kronprinz George ein anderes Problem:
Er ist pleite.

Der Prince of Wales hat sein nicht unbeträchtliches Vermögen abgewirtschaft und steht so in der Kreide, dass er angesichts seiner Schulden nicht mehr weiter weiß.
Schließlich muss er sich in seiner Not auf einen Heiratshandel einlassen um seinen finanziellen Ruin abwenden zu können: Das Parlament verspricht, für die Tilgung seiner Schulden aufzukommen und seine Apanage kräftig zu erhöhen, wenn er sich im gegenzug bereit erklärt, eine standesgemäße Ehe einzugehen.

Er willigt ein – das Wasser steht im wirklich bis zum Halstuch –, eine passende Braut wird gesucht und die Wahl fällt schließlich auf seine 27jährige Cousine Caroline von Braunschweig, die selbstbewusste und hübsche Tochter einer verbitterten Mutter (eine Schwester Königs George III.) und eines überfürsorglichen Vaters (ein Kriegsheld und Lieblingsneffe Friedrichs des Großen).

Caroline von BraunschweigEs wird zum Desaster.
Als sich die Brautleute im April 1795 drei Tage vor ihrer geplanten Trauung das erste Mal sehen, erfasst beide sofort eine tiefe Abneigung gegeneinander:
Nach einer kurzen Begrüßung lässt George seine Braut stehen und verlangt nach einem Brandy, während Caroline den vermutlich schwersten Fehler ihrer langen und unglücklichen zukünftigen Ehe begeht -sie mäkelt einem Vertrauten gegenüber, dass ihr Bräutigam auf Porträts wesentlich besser aussehen würde als in natura.
Für einen eitlen Mann, der sich selbst als „führenden Gentleman Europas“ sieht, ist das ein harter Schlag unter die Gürtellinie und Grund genug für lebenslangen Hass.

Die tödlich beleidigte Antwort Georges kommt postwendend: Er findet seine Braut unattraktiv, bemängelt ihre wenig zurückhaltende Art, moniert nach der Hochzeitsnacht ihre mangelnde Hygiene und hält später schriftlich fest, dass er mit ihr nur drei Mal Geschlechtsverkehr gehabt habe.


Mein Vater war ein Held, mein Mann ist eine Null

Immerhin hält die Ehe lange genug, um eine kleine Thronerbin zu zeugen.
Pünktlich neun Monate nach der Hochzeit, im Januar 1796, wird die Thronfolgerin, Prinzessin Charlotte Augusta, geboren. Sie wird Georges einziges legitimes Kind bleiben.

Wenige Wochen nach der Geburt, teilt der Prince of Wales seiner Ehefrau Caroline schriftlich mit, dass er die Absicht habe, sich von ihr zu trennen.
Er betont, dass er auf die Ausübung seiner ehelichen Rechte zukünftig auch dann ver- zichten werde, wenn ihrer gemeinsamen Tochter, der Thronerbin Charlotte Augusta, etwas zustoßen sollte.
Dann verfasst er sein Testament und vermacht sein Vermögen seiner ersten „inoffiziellen“ ersten Frau; die offizielle Gattin Caroline soll im Falle seines Todes einen einzigen Schilling erhalten.

Caroline stört das wenig, denn sie ist von ihrem Ehemann und seinen narzisstischen Allüren alles andere als begeistert:
Mon père etait un héros, mon mari est un zéro.“
(Mein Vater war ein Held, mein Mann ist eine Null), ist ihre Meinung zum Thema.

Sie zieht aufs Land, wo sie mit ihrer kleinen Prinzessin Charlotte Augusta ein für die damalige Zeit unerhört unkonventionelles Leben als alleinerziehende Mutter lebt: Besucher berichten ver- wundert, dass sie von der Gemahlin des Thronfolgers auf Boden liegend empfangen wurden, weil Caroline dort mit ihrer Tochter gespielt hat.
Die Aristokratie rümpft die Nase, aber die einfachen Leute lieben die verstoßene Ehefrau ihres Prince of Wales für solche Anekdoten noch mehr.

König George IV von EnglandIrgendjemand muss George darauf aufmerksam gemacht haben, dass seine Gemahlin noch da ist, auch wenn er sie nicht mehr sieht.
Außerdem hat sie die kleine Thronerbin bei sich, die eigentlich viel zu kostbar ist, um sie bei einer Mutter zu lassen, die vor Gästen auf dem Boden herumkriecht und daher allen Anschein nach ein liederliches Leben führt.

Charlotta Augusta wird also wieder abgeholt und bei Hofe untergebracht, wo sie eine ordentliche Erziehung bekommen soll; George sorgt auch dafür, dass sich Mutter und Tochter nur noch zweimal im Monat sehen können.

Schließlich will George die Scheidung.

Während sich das Scheidungsrecht erst mit Napoleon in Kontinentaleuropa verbreitet, ist es in Großbritannien schon seit Jahrhunderten etabliert.
Vorreiter war ein gewichtiger Ladykiller in der bewegten Geschichte des Landes, König Heinrich VIII. (1491 – 1547).
Allerdings hat Heinrich, der insgesamt sechs Mal verheiratet war, das Scheidungs-Theater nur zweimal mitgemacht: Für seine erste Scheidung musste die Staatsreligion geändert werden, woraufhin Teile des Volkes rebellierten, weil sie lieber katholisch bleiben und nicht anglikanisch werden wollten, der katholische Dauerfeind Frankreich nutzte die Gunst der Stunde, um England (mal wieder) den Krieg zu erklären.
Für weitere Trennungen, beispielsweise dem legendären Schlussmachen mit seiner zweiten Gattin Anne Boleyn, bevorzugte er dann lieber ganz klassisch den schnelleren und einfacheren Weg: den Henker.

Bei seiner Thronbesteigung 1509 war Heinrich übrigens ein Hoffnungsträger für seine Untertanen, er war ein sehr charismatischer Mann und galt als gebildet und fortschrittlich.
Doch im Laufe seiner knapp 40jährigen Herrschaft, seiner verzweifelten Hoffnung auf einen legitimen Sohn und rechtmäßigen Thronerben, seinen unglücklichen Ehen und seinen chronischen Krankheiten wurde er zum misstrauischen Tyrannen, der unzählige Menschen foltern und umbringen ließ.


Lesen Sie im zweiten Teil:
Pains and Penalities: Scheidung auf britisch

Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2016


Leseempfehlung:


Sehr empfehlenswerter BLOG (in Englisch): Laura Purcell – „Historical fiction, Georgian style“
http://laurapurcell.com/category/queen-of-misrule/


Weiterführende Links zum Thema:


Queen Victoria drückte dem 19. Jahrhundert ihren Stempel auf und bestimmte als „Großmutter Europas“ auch die Geschichte des 20., mit seinen beiden großen Kriegen, der Teilung Europas und den Nachwehen des kolonialen Zeitalters, die wir noch heute schmerzhaft spüren. Dabei fing ihr Leben mehr als bescheiden an – und eigentlich auch nur als Notlösung ...
Die Großmutter Europas (1)


Die ‚Mätressenwirtschaft‘ spielte nicht nur am britischen Hof eine wichtige (politische) Rolle, sondern gehörte in fast allen europäischen Königshäusern zum guten Ton. Eine der erfolgreichsten ‚offiziellen‘ Mätressen, die wichtigste Ratgeberin des Königs und glühendste Verfechterin des Siebenjährigen Krieges war die Marquise de Pompadour. Ein Stimmungsbild von der anderen Seite des Ärmelkanals zur Zeit des britischen Königs George III.
Die Marquise de Pompadour


Mutterliebe, wahre Liebe und das Scheidungsrecht kamen in Kontinental-Europa als Folge der französischen Revolution und mit Napoleon in Mode. Mehr über die „neuen“ großen Gefühle:
Mätressenwirtschaft, Revolution und die große Liebe


Bildnachweise:

1) Königin Victoria am Tag ihres goldenen Thronjubiläums 1887, von Alexander Bassano – http://www.royalcollection.org.uk/collection/2105818/portrait-photograph-of-queen-victoria-1819-1901, gemeinfrei
2) Karrikatur von „Beau“ Brummell (1805) By Robert Dighton – Color version scanned from Priestley’s The Prince of Pleasure by H. Churchyard, Public Domain
3)Portrait of George III of the United Kingdom (1771/1772), Johan Zoffany , Royal Collection object 402939, gemeinfrei
4) Portrait of Caroline of Brunswick (1804), By Sir Thomas Lawrence, National Portrait Gallery, Public Domain
5) George IV (1816) By Thomas Lawrence – File:George IVcoronation.jpg from Royal Collection object 405918, Public domain


Wir müssten das alles mal aufschreibenDie Agentur für Bildbiographien bringt seit 2012 Lebens-. Familien- und Unternehmensbiografien als Bildbiographien ins Buch und bietet außerdem einen Ghostwriting-Service an.
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