Vom verborgenen zum manifesten Grauen: Kindheit und Jugend Adolf Hitlers

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Hitler, Adolf: Reichskanzler, Deutschland, 20 April 1937. Bundesarchiv, Bild 183-S33882/CC BY-SA 3.0

 

„Auch Mörder fallen nicht einfach vom heiteren Himmel“, schreibt die Schweizer Autorin (und Psychoanalytikerin) Alice Miller in ihrem Buch Am Anfang war Erziehung. Oder doch?
Der Werdegang Adolf Hitlers vom geprügelten Sohn eines „erziehenden“ Vaters und einer liebevollen, aber schwachen Mutter zu einem der grausamsten Diktatoren der Menschheit.


Die Kindheit Adolf Hitlers

Das verborgene Grauen beginnt am 20. April 1889 in Braunau am Inn.
Er ist das vierte gemeinsame Kind des 51 Jahre alten Zollamtsoberoffizials Alois Hitler und seiner 28jährigen Frau Klara. Zur Familie gehören auch die beiden älteren Halbgeschwister aus Alois‘ vorangegangener Ehe, Alois junior und Angela.
Die anderen drei Kinder, Hitlers Geschwister Gustav, Ida und Otto sind rund ein Jahr vor seiner Geburt kurz nacheinander im Baby- und Kleinkindalter an Diphterie gestorben.

Für Hitlers Vater Alois, der als „streng, genau, sogar pedantisch“ beschrieben wird, ist es bereits die dritte Ehe, wobei er zu Lebzeiten seiner ersten Frau bereits ein Kind mit seiner späteren zweiten und zu Lebzeiten der zweiten schon die zukünftige dritte – Hitlers Mutter Klara – geschwängert hatte.

Adolf Hitler, Kinderbild. Bundesarchiv Bild 183-1989-0322-506/ ca. 1889/1890 / Photographer unknown/ CC BY-SA 3.0

Zumindest gesetzlich ist Klara Alois‘ Nichte (inwieweit Alois und Klara blutsverwandt waren, lässt sich nicht abschließend klären; Klara ist eine Enkelin Bauern Johann Nepomuk Hüttler, Alois‘ Ziehvaters s.u.).

Klara war als junges Mädchen in seinen Haushalt gekommen, um seine zweite, erkrankte Ehefrau zu pflegen, seine Kinder Alois junior und Angela zu versorgen und die Hausarbeit zu erledigen. Irgendwann landet der Onkel und Hausherr dann in ihrem Bett.
Sie wird schwanger, aber glücklicherweise stirbt Alois‘ zweite Ehefrau und Klara entgeht der Schande, ein uneheliches Kind von ihrem Onkel und Dienstherren zur Welt zu bringen. Sie wird geheiratet, eine Wahl hatte sie nicht. Ein Leben lang bleibt Hitlers Mutter Klara in ihrem Wesen das bescheidene Mädchen vom Lande, das ihren Mann  schüchtern mit „Onkel Alois“ anredet. Auch nach der Eheschließung kann sie nie den Status als seine Magd und Mätresse ablegen.

„Wie lässt es sich erklären, dass diese beiden gutmeinenden, stabilen, sehr normalen und sicherlich nicht destruktiven Menschen das spätere Ungeheuer Adolf Hitler in die Welt setzen?
Helm Stierlin, Adolf Hitler, Familienperspektiven‘ (1975, zitiert nach A.Miller)


„Alois Hitler“ von Reinegger, Josef [photographer] – Bayerische Staatsbibliothek, München (Fotoarchiv Hoffmann), image ID: Hoff-2234 [1]. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons, ca. 1897

Für die damalige Zeit hatte Adolf Hitler eine ganz „normale“ Kindheit.

Disziplin, Gehorsam und Fügsamkeit waren jahrhundertelang nicht nur erste Untertanen-, sondern auch oberste Kinderpflicht.
Niemand wollte einen „kleinen Haustyrannen“ großziehen, ein Ergebnis, das nach allgemeiner Meinung unweigerlich eintreten würde, ließe man seinem Kind zu viel Freiraum für eigene Wünsche und Bedürfnisse.

Die Erziehung mit harter Hand sollte den GAU elterlichen Wirkens vermeiden, nämlich den Nachwuchs durch zu viel „Affenliebe“ zu verzärteln und zu verweichlichen, und ihn nicht angemessen auf die kommenden Frustrationen des Lebens vorzubereiten.
Dass viele Eltern (besonders Väter) die Erziehung ihrer Kinder als Ventil für ihre eigenen Frustrationen nutzten, fällt niemanden auf und spielt auch keine Rolle. Das „verborgene Grauen“, das viele Eltern jener Zeit ihren Kindern im Namen der „Erziehung“ antun, ist häufig das, was sie selbst als Kinder in ihren Elternhäusern gelernt haben.

Preis: EUR 4,97


Filmtipp: „Das weiße Band“* Ein bewegender Film über die „Schwarze Pädagogik“, die viele Jahrhunderte lang Kindheit und Erziehung prägte:

Michael Haneke, Das weisse Band, 2010. DVD
FSK: ab 12 Jahren

Hitlers Vater

Hitlers Vater Alois ist nach allem, was man heute weiß, eine außerordentlich schwierige Persönlichkeit. Nach außen verkörpert er den stolzen, pflichtbewussten und würdevollen Staatsbeamten der k.u.k. Doppelmonarchie; er präsentiert sich gerne in seiner Amtmann-Uniform mit blitzenden Knöpfen und legt größten Wert darauf, von Nachbarn und Bekannten mit korrektem Titel angesprochen zu werden. Von seinen Ehefrauen und Kindern erwartete er – ganz der Patriarch seiner Zeit – Respekt, Disziplin und absoluten Gehorsam.

Die gutbürgerliche Fassade bröckelt, sobald man einen genaueren Blick hinter die biedere Kulisse der Wohlanständigkeit wirft. Alle Hitler-Biografen berichten übereinstimmend von Alois‘ Unrast, seinen impulsiven Entschlüssen, seinem unsteten Temperament und seinen Gewaltausbrüchen.
Er prügelt.
Regelmäßig bekommen seine Kinder, der Hund und vermutlich auch die Ehefrau seinen Zorn zu spüren – in jener Zeit allerdings nichts Außergewöhnliches.

Hitler-Biograf John Toland schreibt:

„Alois Hitler in his last years“ by Unknown – The Life and Death of Adolf Hitler by Robert Payne [1]. Licensed under Public Domain via Commons

„Er war streitsüchtig und reizbar geworden. Zum Hauptobjekt der väterlichen Missstimmung wurde Alois jr. Zeitweise lag der Vater, der absoluten Gehorsam verlangte, mit diesem Sohn in dauerndem Streit, weil der Junge sich weigerte, diese Fügsamkeit zu zeigen.
Später beklagte Alois jr. sich bitter darüber, dass sein Vater in häufig ‚unbarmherzig mit der Nilpferdpeitsche geschlagen‘ habe, aber im damaligen Österreich waren schlimme körperliche Züchtigungen von Kindern keinesfalls unüblich; man erachtete eine solche Behandlung als günstig für die seelische Entwicklung eines Kindes.
Als der Junge einmal an drei Tagen nicht zur Schule gegangen war, weil er ein Spielzeugboot fertigstellen wollte, wurde er von seinem Vater, der ihn durchaus zu diesem Hobby ermutigt hatte, mit der Peitsche traktiert und so lange misshandelt, bis er das Bewusstsein verlor.
Einigen Erzählungen zufolge wurde auch Adolf – wenn auch nicht so häufig – mit der Peitsche gezüchtigt, und den Hund schlug der Herr des Hauses ‚so lange, bis er sich krümmte und den Fußboden nässte‘.“
John Toland,, zitiert nach A.Miller


Hitlers Unbekannte Wurzeln

Döllersheim, Strones, Weitra, Spital und Weiterschlag sind kleine verstreute Ansiedlungen in einer ärmlichen waldreichen Gegend Österreichs zwischen Donau und böhmischer Grenze, dem sogenannten Waldviertel.

Hier liegen die engen und kleinbäuerlichen Wurzeln der Hitlers, Hiedlers oder Hüttlers.

Kirche und Friedhof von Döllersheim auf dem Areal des Truppenübungsplatzes Allentsteig in Niederösterreich. „GuentherZ 2011-03-19 0082 Doellersheim Ruine Kirche Friedhof“ by GuentherZ – Own work. Licensed under CC BY 3.0 via Commons

Im Juni 1837 bringt die ledige Magd Maria Anna Schicklgruber in Strones ein uneheliches Kind zur Welt und tauft ihren kleinen Sohn auf den Namen Alois. Über den Kindsvater gibt es zunächst keine Angaben. Das ändert sich auch nicht, als Alois‘ Mutter fünf Jahre später den stellungslosen Müllergesellen Johann Georg Hiedler heiratet.
Die Familie Hiedler ist so arm, dass die Mutter den kleinen Alois schließlich zum Bruder ihres Mannes, dem Bauern Johann Nepomuk Hüttler in Spital, in Pflege gibt. Vielleicht macht sie sich Sorgen, ihren Sohn nicht selbst ernähren und aufziehen zu können, vielleicht ist Nepomuk aber auch der eigentliche Kindsvater.

Alois macht seinem Onkel Nepomuk alle Ehre.
Mit dreizehn Jahren wird er zunächst Lehrling bei einem Schuhmacher in Wien, tritt dann aber in den österreichischen Finanzdienst ein, dient sich mit ungeheurem Fleiß und Pflichtbewusstsein nach oben und avanciert schließlich zum Zollamtsoberoffizial, was zu dieser Zeit, mit seiner geringen Vorbildung und Herkunft eine geradezu atemberaubende Karriere ist.

Der unbekannte Vater lastete schwer auf Alois‘ innerem Gleichgewicht. Er bleibt offiziell ein uneheliches Kind, vaterlos, und mit Nachnamen ‚Schicklgruber‘.
In einer Zeit, in der eine uneheliche Herkunft als Schande gilt, ist die uneheliche Geburt für einen Mann, der als „genau, sogar pedantisch“ beschrieben wird, eine doppelte Schmach: „G’schlamperte“ Verhältnisse passten in jener Zeit einfach nicht zum Selbst-verständnis eines stolzen und pflichtbewussten Beamten der k.u.k. Doppelmonarchie.
Trotzdem – laut der Psychoanalytikerin Alice Miller: gerade deshalb – zeugt Alois als erwachsener Mann mehrere uneheliche Kinder, die er erst im Nachhinein durch die Heirat der jeweiligen Kindsmutter legitimiert. Es ist, als ob er das Trauma seiner eigenen unehelichen Herkunft wiederholen müsste, um es dann wieder „in Ordnung“ zu bringen.

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„Stammbaum Adolf Hitler 3“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stammbaum_Adolf_Hitler_3.svg#/media/File:Stammbaum_Adolf_Hitler_3.svg

Im Januar 1877 erhält der fast 40jährige Alois schließlich doch noch eine ordentliche Herkunft; seine Mutter Maria Anna Schicklgruber ist zu diesem Zeitpunkt seit knapp 30 Jahren, sein vermeintlicher Vater Johann Georg Hiedler seit 19 Jahren tot.
Wer die Idee zu dieser Provinzposse der besonderen Art hatte, lässt sich nachträglich nicht mehr feststellen; es könnte der auf seinen Neffen und Ziehsohn stolze Onkel Nepomuk gewesen sein, möglicherweise hat aber auch Alois selbst die späte Bereinigung seiner Familiengeschichte initiiert.
Alois wird nachträglich zum legitimierten Sohn erklärt: Johann Georg Hiedler, der Mann den Alois‘ Mutter fünf Jahre nach seiner Geburt geheiratet hat, soll sein leiblicher Vater gewesen sein, Onkel Nepomuk und drei andere Zeugen können sich plötzlich wieder ganz genau erinnern.

„Neunundzwanzig Jahre, nachdem Maria Anna Schicklgruber an Auszehrung infolge Brustwassersucht in Klein-Motten bei Strones verstorben war, und neunzehn Jahre nach dem Tode ihres Mannes erschien dessen Bruder Johann Nepomuk zusammen mit drei Bekannten beim Pfarrer Zahnschirm in Döllersheim und beantragte die Legitimierung seines inzwischen nahezu vierzigjährigen ‚Ziehsohns‘, des Zollbeamten Alois Schicklgruber; allerdings sei nicht er selber, sondern sein verstorbener Bruder Johann Georg der Vater, dieser habe das auch zugestanden, seine Begleiter könnten den Sachverhalt bezeugen.“
Joachim Fest, Hitler Eine Biographie


Der Herr Pfarrer vergisst in der Eile zwar, das Dokument selbst zu unterschreiben, und außerdem bekommt Alois versehentlich den Nachnamen Hitler statt Hiedler; doch angesichts aller sonstigen Merkwürdigkeiten dieses Verfahrens sind das letztlich nur Bagatellen.

Das Gerücht

Rechtlich war mit dem nachträglich legitimierten Vater zumindest alles geregelt, und die Welt des Alois Hitler hätte seine Ordnung haben können. Aber da war noch dieses immer wieder kolportierte Gerücht – Alice Miller nennt es das ‚ominöse Gerücht‘, denn ein Gerücht bleibt „irgendwie“ immer in der Welt, man kann damit oft viel schwerer leben als mit Tatsachen.

Das Gerücht, Alois‘ Vater und damit Adolf Hitlers Großvater sei nicht Johann Georg Hiedler, wie es jetzt im Kirchbuch von Döllersheim eingetragen stand, sondern der konvertierte Grazer Jude Frankenberger, in dessen Haushalt Maria Anna in Stellung war, als sie schwanger wurde, machte bereits zu Alois‘ Lebzeiten die Runde – und ihm schwer zu schaffen. Es konnte weder widerlegt noch belegt werden, und so musste sich auch Alois‘ Sohn Adolf Hitler mit dem Gerücht, möglicherweise einen jüdischen Großvater zu haben, herumschlagen, wie Joachim Fest in seiner exzellenten Hitler-Biografie schreibt:

„Mit den beiden Brüdern, dem Müllergesellen Johann Georg Hiedler und dem Bauern Johann Nepomuk Hüttler, sind zwei mutmaßliche Väter Alois Schicklgrubers benannt.
Der dritte ist, einer eher abenteuerlichen, immerhin aus der engeren Umgebung stammenden Versicherung zufolge, ein Grazer Jude namens Frankenberger, in dessen Haushalt Maria Anna Schicklgruber tätig gewesen sein soll, als sie schwanger wurde.
Jedenfalls hat Hans Frank, Hitlers langjähriger Anwalt und späterer Generalgouverneur in Polen, im Rahmen seines Nürnberger Rechenschaftsberichts bezeugt, Hitler habe im Jahre 1930 von einem Sohn seines Halbbruders Alois in möglicherweise erpresserischer Absicht einen Brief erhalten, der sich in dunklen Andeutungen über ‚sehr gewisse Umstände‘ der hitlerschen Familiengeschichte erging.
Frank erhielt den Auftrag, der Sache vertraulich nachzugehen, und fand einige Anhaltspunkte für die Vermutung, dass Frankenberger der Großvater Hitlers gewesen sei. Der Mangel an nachprüfbaren Belegen lässt diese These freilich überaus fragwürdig erscheinen, wie wenig Anlass Frank auch gehabt haben mag, Hitler von Nürnberg aus einen jüdischen Vorfahren zuzuschreiben; jüngere Untersuchungen haben die Glaubwürdigkeit seiner Versicherung weiter erschüttert, so dass die These der ernsthaften Erörterung kaum noch standhält.
Ihre eigentliche Bedeutung liegt denn auch weniger in ihrer objektiven Stichhaltigkeit; weit entscheidender und psychologisch von Bedeutung war, dass Hitler seine Herkunft durch die Ergebnisse Franks in Zweifel gezogen sehen musste.
Eine erneute Nachforschungsaktion, im August 1942 von der Gestapo im Auftrag Heinrich Himmlers unternommen, blieb ohne greifbaren Erfolg, und nicht viel gesicherter als alle übrigen Großvaterschaftstheorien, wenn auch von einigem kombinatorischen Ehrgeiz zeugend, ist die Version, die Johann Nepomuk Hüttler ‚mit an absolute Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit‘ als Vater Alois Schicklgrubers bezeichnet.
Zuletzt endet die eine wie die andere dieser Thesen im Dunkel verworrener, von Not, Dumpfheit und ländlicher Bigotterie geprägter Verhältnisse: Adolf Hitler wusste nicht, wer sein Großvater war.“
Joachim Fest, Hitler Eine Biographie


Die Frustrationen einer schwierigen Kindheit werden weitergegeben, lautet ein der Kernthesen der Psychoanalytikerin Alice Miller. Folgt man dieser Theorie, dann war Adolf Hitlers rastloser Vater Alois ein Mann, der viele Frustrationen – die uneheliche Geburt, eine ärmliche Herkunft, die frühe Trennung von der Mutter und ein ominöses Gerücht, das sich nie aus der Welt schaffen ließ –  weiterzugeben hatte.

Eine fast unbekannte Frau, die vielleicht mehr Einfluss auf die Weltgeschichte hatte, als wir ahnen: Hitlers Großmutter*, eine Romanbiografie über das Leben der Maria Anna Schicklgruber.
Ilse Krumpöck, Hitlers Großmutter*, Steinverlag, Bad Traunstein 2011, 288 Seiten, Gebunden

Hitlers Mutter Klara

Ein Jahr vor Adolf Hitlers Geburt hatte seine Mutter Klara ihre drei ältesten Kinder Gustav, Ida und Otto zu Grabe getragen. Alle drei waren innerhalb eines Monats an Diphterie gestorben, das jüngste Baby, Otto, überlebte seine Geburt nur drei Tage.

Die schöne Legende“, schreibt Alice Miller, sieht Klara als liebevolle Mutter, die nach dem Tod ihrer drei ältesten Kinder dem Sohn Adolf ihre ganze Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit schenkt.
Vielleicht sei es kein Zufall, so Miller weiter, dass dieses liebliche Madonnenbild von männlichen Biografen gezeichnet wurde: „Eine redliche Frau von heute, die selber Mutter war oder ist, kann sich vielleicht etwas realistischer die Ereignisse vorstellen, die Adolfs Geburt vorausgegangen waren“, schreibt sie und setzt fort:

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„Klara Hitler“ von Unbekannt – forum.axishistory.com. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons

„Mit 16 Jahren zieht Klara Plötzl in das Haus ihres ‚Onkel Alois‘, wo sie sich um seine kranke Ehefrau und seine zwei Kinder kümmern sollte.
Dort wird sie später noch vor dem Tod seiner Frau vom Herrn des Hauses geschwängert, dann mit 24 Jahren vom 48jährigen Alois geheiratet, bringt innerhalb von zweieinhalb Jahren drei Kinder auf die Welt und verliert alle drei innerhalb von 4 – 5 Wochen.
Versuchen wir uns das genau vorzustellen: Das erste Kind, Gustav, erkrankt im November an Diphterie, Klara kann es kaum pflegen, weil sie bereits dabei ist, das dritte Kind, Otto, zur Welt zu bringen, das wahrscheinlich von Gustav mit Diphterie angesteckt wird und nach drei Tagen stirbt. Kurz danach, vor Weihnachten, stirbt auch Gustav und drei Wochen später das Mädchen Ida.
So hat Klara innerhalb von 4 – 5 Wochen eine Geburt und den Tod von drei Kindern überstanden. Eine Frau muss nicht besonders sensibel sein, um durch einen solchen Schock, dazu neben einem herrischen und fordernden Mann, selbst noch im Alter der Adoleszenz, aus dem Gleichgewicht zu geraten.
Vielleicht erlebte die praktizierende Katholikin diesen dreifachen Tod als Gottes Strafe für ihre unehelichen Beziehungen mit Alois, vielleicht machte sie sich Vorwürfe, dass sie, durch ihre dritte Geburt verhindert, Gustav nicht genug gepflegt hatte.
Auf jeden Fall muss eine Frau aus Holz sein, um von diesen Schicksalsschlägen unberührt zu bleiben; aus Holz war Klara nicht.
Alice Miller, Am Anfang war Erziehung


Es ist sehr wahrscheinlich, dass Klara Hitler zum Zeitpunkt der Geburt ihres vierten Kindes Adolf in einem emotionalen Ausnahmezustand war – vielleicht war sie das sogar während ihrer gesamten Ehe. Gut möglich ist es auch, dass die Geburt ihres Sohnes die Trauer über den Tod ihrer drei älteren Kinder nicht besänftigt hat; in jedem Fall wird sie fürchterliche Angst gehabt haben, dass ihr auch dieses Kind unter den Händen wegstirbt.

Klara Hitler war allen Berichten nach eine liebevolle Mutter, aber eben auch eine schwache. Gegen die Diktatur ihres prügelnden Ehemanns konnte sie sich weder zur Wehr setzen noch ihren Sohn schützen.


Hitlers „Mein Kampf“

Hitler hat Zeit seines Lebens so gut wie keine persönlichen Freundschaften gepflegt. Private oder enge Beziehungen scheint es in seinem Leben nicht gegeben zu haben – und auch in seiner Beziehungen zu Frauen bleibt er vage und so unverbindlich wie möglich.
Von ihm selbst verfasst und überliefert ist einzig und allein sein 1924 veröffentlichtes Manifest Mein Kampf, in dem er neben seinen Visionen und seiner zukünftigen Politik, auch seine Herkunft und seine Familie beschreibt. Alles Autobiographische bleibt vage, vieles gehört in den Bereich „Märchen“, Tatsachen werden neu und ganz anders interpretiert, um sie in sein rechtes Licht zu rücken:

Seinen Vater Alois schreibt er beispielsweise zum „Trunksüchtigen“, den er als Kind „bettelnd und schimpfend, in Szenen ‚gräßlicher Scham‘ aus ‚stinkenden, rauchigen Kneipen‘ nach Hause zerren mußte“ (Fest) – was nach allem, was man heute weiß, nicht stimmt.

Über Hitlers Verschleierungs- und Verdunklungsbemühungen berichtet Joachim Fest:

„Als ihm 1942 berichtet wurde, dass sich in dem Dorf Spital eine Gedenktafel für ihn finde, bekam er einen seiner hemmungslosen Wutanfälle.
Aus seinen Vorfahren machte er ‚arme Häusler‘, den Beruf des Vaters verfälschte er vom Zollbeamten zum ‚Postoffizial‘, die Verwandten, die sich ihm zu nähern suchten, drängte er unnachsichtig von sich fort, und seine jüngere Schwester Paula, die ihm zeitweilig auf dem Obersalzberg den Haushalt führte, zwang er, sich einen anderen Namen zuzulegen.
Bezeichnenderweise führte er nahezu keine private Korrespondenz. Dem verschrobenen Begründer einer rassischen Philosophie, Jörg Lanz v. Liebenfels, dem er einige vage, frühe Anstöße verdankte, erteilte er nach dem Einmarsch in Österreich Schreibverbot, seinen einstigen Kumpan aus dem Männerwohnheim, Reinhold Hanisch, ließ er umbringen, und wie er niemandes Schüler sein und alle Erkenntnis, der eigenen Inspiration, Begnadung und Zwiesprache mit dem Geiste verdanken wollte, so auch niemandes Sohn; das Bild der Eltern taucht, schemenhaft, in den autobiographischen Kapiteln seines Buches ‚Mein Kampf‘ nur auf, soweit es die Legende seines Lebens stützt.“
Joachim Fest, Hitler Eine Biographie


Hitler ist 13 Jahre alt, als – zumindest äußerlich – für ihn das Kapitel „Vater“ endet.

Der pensionierte Zollamtsoberoffizial a.D. Alois Hitler sinkt Anfang des Jahres 1903 im Wirtshaus Wiesinger in Leonding bei Linz „über dem ersten Schluck aus einem Glas Wein zur Seite“ und stirbt in einem Nebenraum, bevor Arzt und Pfarrer zur Stelle sind.
In einem Nachruf der Linzer Tagespost vom 8. Januar 1903 heißt es über den Verstorbenen: „Fiel auch ab und zu ein schroffes Wort aus seinem Munde, unter einer rauhen Hülle barg sich ein gutes Herz. Für Recht und Rechtlichkeit trat er jeder Zeit mit aller Energie ein. In allen Dingen unterrichtet, konnte er überall ein entscheidendes Wort mitsprechen.“

Hitlers Mutter Klara überlebt ihren Mann nur um wenige Jahre; 1907 diagnostiziert der jüdische Hausarzt der Familie, Eduard Bloch, bei ihr Brustkrebs.
Die Brust wird amputiert und anschließend mit jodgetränkter Gaze behandelt, um den Krebsherd zu verätzen.
Klara stirbt unter Qualen am 21. Dezember 1907 im Alter von 47 Jahren; der Hausarzt erinnert sich später, dass er „nie einen jungen Menschen so schmerzgebrochen und leiderfüllt“ gesehen habe wie Adolf Hitler.

Im Mai 1938, kurz nach dem Anschluss seines Geburtslandes Österreich an das Deutsche Reich, lässt Hitler die Ortschaft Döllersheim und deren weitere Umgebung in einen Truppenübungsplatz umwandeln. Der Geburtsort des Vaters Alois Hitler und das Grab der Großmutter Maria Anna Schicklgruber werden von den Panzern der Wehrmacht dem Erdboden gleichgemacht.

Verdunklungsbemühungen – oder ist es blanker Hass?

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Hinweisschild über die Aussiedelung am Truppenübungsplatz Allentsteig. By Duke of W4 (Own work) CC BY-SA 3.0


Lesen Sie in der Fortsetzung: Warum viele Anhänger Hitlers selbst zu Verfolgern wurden: 
Die Erlaubnis zu hassen

Appendix:

  • Alois Hitler Junior hatte einen Sohn mit seiner ersten Ehefrau, der Irin Bridget Dowling namens William Patrick Hitler. Dieser lebte bis 1987, wechselte seinen Namen, emigrierte nach New York, trat dort in die Armee gegen Hitler ein, und hat wiederum vier Söhne mit seiner deutschstämmigen Ehefrau Phyllis. (Alexander Adolf, Louis, Howard [†1989] und Brian Hitler).
  • Heinz Hitler, zweiter Sohn von Alois Hitler Junior, mit seiner zweiten Ehefrau Hedwig, starb in russischer Kriegsgefangenschaft.
  • Angela Hitler heiratete den Steuerbeamten Leo Raubal und hatte drei Kinder, ihre Tochter Angela (Geli) Raubal lebte zeitweise im Haushalt ihres „Onkel Wolf“ und brachte sich 1931 – möglicherweise – seinetwegen um.
    Leo Raubal Junior, kämpfte im 2. Weltkrieg und kehrte 1955 aus russischer Gefangenschaft zurück. Die Deutschen hatten ihn gegen Stalins Sohn Jascha austauschen wollen, dieser lehnte das Begehren mit der Begründung „Krieg ist Krieg“ ab. Leos Sohn Peter lebt als pensionierter Ingenieur In Österreich und lehnt Ansprüche auf ein Erbe von Adolf Hitler ab.
    Elfriede (Friedl) Raubal verh. Hochegger, hat Nachkommen im Raum Linz, starb im Jahre 1993, und erreichte damit von allen Hitler-Verwandten das höchste Alter.

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Joachim C. Fest, Hitler. Eine Biographie. Ullstein Verlag GmbH Berlin, Taschenbuch, ungekürzte Ausgabe, 2002

Alice Millers Klassiker „Am Anfang war Erziehung“ ist zu sehr in Vergessenheit geraten. Millers Denkansätze und Thesen sind heute aktueller denn je – gesellschaftlich, für viele aber auch sehr persönlich.
Alice Miller, Am Anfang war Erziehung*
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Eine Romanbiografie über die fast unbekannte Maria Anna Schicklgruber, Hitlers Großmutter, die möglicherweise mehr Einfluss auf den Verlauf der Weltgeschichte hatte, als wir ahnen.

Ilse Krumpöck, Hitlers Großmutter*, Steinverlag, Bad Traunstein 2011, 288 Seiten, Gebunden

Weiterführende Links zum Thema:


Es war während des Dritten Reiches ein Bestseller und galt als d e r Leitfaden zur Kindererziehung. Über die NS-Pädagogik und Johanna Haarers Machwerk.
Zwischen Drill und Misshandlung: Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind


Adolf Hitler hatte ein sehr großes Interesse an Frauen (und umgekehrt) und war bei weitem nicht der „einsame Wolf“, als der er sich in der Öffentlichkeit gerne darstellen ließ. Adolf Hitler, die Frauen, sein deutsch-britisches Techtelmechtel und die Frage: Wäre Hitler ein guter Schwiegersohn gewesen?
Vom It-Girl zur Walküre: Die Welt der Unity Mitford


Adolf Hitler und seine Anhänger. Wer folgte den Nationalsozialisten und was bringt Menschen dazu, zu Mördern zu werden?
Die Erlaubnis zu hassen


Auch Hitlers „Bruder im Geiste“ war ein geprügeltes Kind, das nie weinte:
Wer war eigentlich Stalin? Teil 1


4474 Tage währte das 1000jährige Reich auf deutschem Boden.
Dann brach es am 8. Mai 1945 in einem Inferno aus Blut, Tränen und Abermillionen Toten zusammen. Eine kurze Chronologie zum 70. Jahrestag des Kriegsendes:
Vor 70 Jahren: Weltkriegsende – Zusammenbruch – Befreiung


Weiterführende Artikel zum Thema:


Spiegel Online: Die deutsche Katastrophe. Georg Bönisch über Joachim Fests Meisterwerk „Hitler. Eine Biographie“
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-50828283.html


Stalin und der sadistische Macho-Kult des Tötens. Über das Buch „Verbrannte Erde“ von Jörg Baberowski
http://www.welt.de/kultur/history/article13885068/Stalin-und-der-sadistische-Macho-Kult-des-Toetens.html


Welt-Geschichte: Was Hitler in senem „Urlaub“ so alles tat:
http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article153542775/Was-Hitler-in-seinem-Urlaub-so-alles-tat.html


Über das Buch „Das wahre ,Drama des begabten Kindes’“ von Martin Miller. Der Tagesspiegel: „Die Maske der Kinderrechtlerin“:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/martin-millers-buch-ueber-seine-mutter-alice-die-maske-der-kinderrechtlerin/8793762.html


Über Alice Miller:

Die Schweizer Autorin und Psychoanalytikerin wurde 1923 als älteste Tochter einer jüdisch-orthodoxen Familie im polnischen Piotrków geboren, ihr eigentlicher Name lautete Alicija Englard.  Die deutsche Besatzung Polens während des Zweiten Weltkrieges überlebte sie mit falscher Identität in Warschau, später studierte sie Literaturgeschichte und Philosophie an der Universität Basel, wo sie im Fach Philosophie ihren Doktortitel erlangte. Nach Abschluss des geisteswissenschaftlichen Studiums begann Miller in Zürich eine Ausbildung in freudianischer Psychoanalyse.
1980 gab Alice Miller nach über 20 Jahren ihre Arbeit als Psychoanalytikerin und Lehranalytikerin auf, um sich systematisch der Erforschung der Kindheit widmen zu können. Mehr und mehr setzte sie sich kritisch mit der Psychoanalyse auseinander, die ihrer Meinung nach zu sehr auf den Prinzipien der „Schwarze Pädagogik“ basiere: „Bisher schützte die Gesellschaft die Erwachsenen und beschuldigte die Opfer“, lautet eine ihrer Thesen. 1984 erklärte sie ihre Abkehr von der Psychoanalyse und wollte auch nicht mehr als Psychoanalytikerin bezeichnet werden.

Wie schwierig es ist, die eigenen Erfahrungen als ‚gut erzogenes‘ Kind im Erwachsenenalter abzulegen und alte, überkommene Muster nicht an die eigenen Kinder weiterzugeben, hat Alice Millers Sohn Martin beschrieben: Drei Jahre nach dem Tod seiner Mutter im Jahr 2010 veröffentlichte er seinen Lebensbericht als eigenes Buch mit dem Titel: „Das wahre Drama des begabten Kindes“, Untertitel: „Die Tragödie Alice Millers – wie verdrängte Kriegstraumata in der Familie wirken“.

„Ich zweifle nicht daran, dass sich hinter jedem Verbrechen eine persönliche Tragödie verbirgt.
Wenn wir diese Geschichten und Vorgeschichten der Verbrechen genauer nachgehen würden, könnten wir möglicherweise mehr tun, um neue zu verhindern, als mit unserer Entrüstung und mit Moralpredigten.
Vielleicht wird jemand sagen: Nicht jeder, der als Kind geschlagen wurde, muss ein Mörder werden, sonst würden doch fast alle Menschen zu Mördern.
Das ist in gewissem Sinn richtig. Doch so friedlich ist es heute nicht um die Menschheit bestellt, und wir wissen nie, was ein Kind aus dem ihm gegenüber begangenen Unrecht machen wird und muss, es gibt unzählige ‚Techniken‘, damit umzugehen.
Aber vor allem wissen wir noch nicht, wie die Welt aussehen könnte, wenn Kinder ohne Demütigung, von ihren Eltern als Mensch geachtet und ernstgenommen, aufwachsen würden.
Mir ist jedenfalls kein Mensch bekannt, der als Kind diese Achtung genossen und später als Erwachsener das Bedürfnis gehabt hätte, andere Menschen umzubringen.
Alice Miller, Am Anfang war Erziehung


Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de, 2016


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Quellen:
Alice Miller: Am Anfang war Erziehung. Suhrkamp Taschenbuch, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-518-37451-6.
Joachim Fest: Hitler. Eine Biographie. Frankfurt am Main, Propyläen 1973, ISBN 3-549-07172-8
Franz Jetzinger: Hitlers Jugend. Phantasien, Lügen und die Wahrheit. Europa-Verlag, Wien 1956.


Bildnachweise:

1. Bundesarchiv, Bild 183-S33882, Hitler, Adolf: Reichskanzler, Deutschland, 20 April 1937, Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de.
2. Bundesarchiv Bild 183-1989-0322-506, Adolf Hitler, Kinderbild. von Bundesarchiv Bild Bild 183-1989-0322-506/ ca. 1889/1890 / Photographer unknown. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons
3. „Alois Hitler“ von Reinegger, Josef [photographer] – Bayerische Staatsbibliothek, München (Fotoarchiv Hoffmann), image ID: Hoff-2234 [1]. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons , ca. 1897
4.. „Alois Hitler in his last years“ by Unknown – The Life and Death of Adolf Hitler by Robert Payne [1]. Licensed under Public Domain via Commons
5. Kirche und Friedhof von Döllersheim auf dem Areal des Truppenübungsplatzes Allentsteig in Niederösterreich. „GuentherZ 2011-03-19 0082 Doellersheim Ruine Kirche Friedhof“ by GuentherZ – Own work. Licensed under CC BY 3.0 via Commons
6. „Stammbaum Adolf Hitler 3“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stammbaum_Adolf_Hitler_3.svg#/media/File:Stammbaum_Adolf_Hitler_3.svg
7. „Klara Hitler“ von Unbekannt – forum.axishistory.com. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons
8. Hinweisschild über die Aussiedelung am Truppenübungsplatz Allentsteig. By Duke of W4 (Own work) CC BY-SA 3.0

 

2 Gedanken zu „Vom verborgenen zum manifesten Grauen: Kindheit und Jugend Adolf Hitlers

  1. Guten Tag,
    eine Frage sei mir erlaubt.
    Maria Anna Schicklgruber hatte, unterschiedlichen Berichten zur Folge, eine Schwester. An anderen Stellen kann man lesen, dass es aber insgesamt elf Kindern gewesen seien, von denen nur fünf das Kindheitsalter überlebt hätten.
    Können Sie mir sagen, was nun wirklich den Tatsachen entspricht?
    Vielen Dank vorab,

    Peter Friedrich
    P.S. Ist es möglich, mir die Antwort an meine e-mail Adresse zu übersenden?

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